... war leider so gar nicht wie die Mama sich das vorgestellt hatte. Eigentlich hatte ich mich auf gemütliche besinnliche Weihnachtstage gefreut, aber leider kam diese doofe Erkältung dazu. Papa ging es am Heiligen Abend gar nicht gut und hatte daher gar keine Lust zu den Körben zu fahren, obwohl es da ein leckeres Essen gab und drei Kinder (Ruben, Elon und Jakob), die alle noch an den Weihnachtsmann glauben. Mama zur Liebe ist er aber dann mit Joshi nachgekommen, nachdem wir erst bei seinen Eltern waren. Am 2. Weihnachtstag lag dann Mama mit der Erkältung flach und wie sollte es anders sein, wurde auch der Kleine von dem Virus heimgesucht (gar nicht schön!). Was lernen wir daraus (was wir nicht längst auch durch die Erfahrung mit der Frühgeburt hätten wissen müssen): Sich einfach nicht ausmalen, wie etwas werden könnte, sondern am Besten alles ohne große Erwartungen auf sich zukommen lassen! Das nächste Weihnachten kommt bestimmt ...
Montag, 25. Dezember 2006
Joshis erstes Weihnachtsfest
... war leider so gar nicht wie die Mama sich das vorgestellt hatte. Eigentlich hatte ich mich auf gemütliche besinnliche Weihnachtstage gefreut, aber leider kam diese doofe Erkältung dazu. Papa ging es am Heiligen Abend gar nicht gut und hatte daher gar keine Lust zu den Körben zu fahren, obwohl es da ein leckeres Essen gab und drei Kinder (Ruben, Elon und Jakob), die alle noch an den Weihnachtsmann glauben. Mama zur Liebe ist er aber dann mit Joshi nachgekommen, nachdem wir erst bei seinen Eltern waren. Am 2. Weihnachtstag lag dann Mama mit der Erkältung flach und wie sollte es anders sein, wurde auch der Kleine von dem Virus heimgesucht (gar nicht schön!). Was lernen wir daraus (was wir nicht längst auch durch die Erfahrung mit der Frühgeburt hätten wissen müssen): Sich einfach nicht ausmalen, wie etwas werden könnte, sondern am Besten alles ohne große Erwartungen auf sich zukommen lassen! Das nächste Weihnachten kommt bestimmt ...
Montag, 25. September 2006
Unser Baby darf nach Hause!
Montag, 18. September 2006
Sonntag, 17. September 2006
Gute Freunde
Zum 96-Gucken fand man kaum die Muße, wie diese Bilder eindrucksvoll beweisen.
Naja, nach einigem Geschleppe und kleinen Erfrischungspausen standen am Ende ein neues Schlafzimmer und ein Kinderzimmer
Als sich dann ein Großteil der Arbeiter verdientermaßen eine Pause gönnte, werkelten Uwe und Jörg noch
Alle waren am Ende ziemlich schlapp, aber auch zufrieden mit der grandiosen Leistung.
Den Pool hat Papa dann ein anderes Mal abgebastelt und einen netten Untermieter entdeckt,
der nun aber leider ausziehen musste.
Montag, 11. September 2006
2. Tag
Nachdem Mama und Papa kaum geschlafen haben, sondern sich lieber die ganze Nacht das Babyfoto angeschaut, kam Papa mit schmerzendem Bein heute in die Klinik und humpelte zu Mamas Bett. Als Erstes wurde Joshua Pepe beim Standesamt angemeldet. Hier musste Papa die Standesbeamtin korrigieren, die glaubte (und schriftlich hatte), dass Pepe ein Mädchen sei. Sie ließ sich dann aber von Papa überzeugen, der sich auf einmal nicht mehr ganz sicher ob des Geschlechts des Nachwuchses war.
Nachdem Joshua Pepe aber anschließend aufgesucht und von drei Schwestern umsorgt und gewickelt wurde, konnte man ganz genau sehen, dass Papa Recht gehabt hatte.
Mama durfte Pepe auf den Arm nehmen und ihm ein Fläschchen geben. Er hatte bereits keinen Beatmungsschlauch mehr und nuckelte fleißig. Leider spuckte er anschließend alles wieder aus und musste gewaschen und erneut umgezogen werden, was ihm gar nicht gefiel, so dass er dies mit lautem Protest kundtat.
Papa fährt gleich nochmal in die Klinik, wo Mama gerade unter die Dusche geht (worauf sie sich seit heute morgen freut). Joshi soll noch heute die Intensivstation verlassen dürfen und auf eine normale Kinderstation verlegt werden.
Welche Freude!
Und hier die Fotos von Joshua Pepes zweitem Tag auf dieser Welt.
Sonntag, 10. September 2006
Joshua Pepe ist da
Nur 12 Stunden nach Mamas letztem Beitrag hatte Pepe keine Lust mehr und musste knapp sieben Wochen vor Termin per Kaiserschnitt zur Welt gebracht werden.
Papa befand sich zu diesem Zeitpunkt auf der Autobahn Richtung Hannover und hoffte noch, rechtzeitig zur Geburt anzukommen.
Aber von vorn:
Papa hatte am Samstag in Slupca Opa Franks 60. Geburtstag gefeiert. Kurz vor dem sonntäglichen Frühstück rief Mama an und verkündete, dass die Fruchtblase geplatzt ist und sie nun in die Klinik fährt.
Papa setzte sich zu Tante Biggi ins Auto und startete gen Hannover. Zwischendurch rief Mama an und berichtete, dass es eventuell noch etwas dauern könnte, vielleicht sogar ein oder zwei Tage.
Dem war leider nicht so. Gegen Mittag wurde Mama narkotisiert und Pepe zur Welt gebracht und gleich in die Kinderstation verlegt. Als Mama aufwachte, war er schon weg
Glücklicherweise waren Tante Elke und Oma Gisela da und auch Suse, Sandra, Sanne und Jörg, die alles taten um Mama abzulenken, bis Papa endlich um 16 Uhr ankam.
Mama fühlte sich stark genug, aufzustehen und in einen Rollstuhl zu setzen und so konnten die frisch gebackenen Eltern zusammen mit Tante und Oma den Weg zur Säuglingsintensivstation antreten.
Dort angekommen freuten sich Mama und Papa, dass Pepe gar nicht in einem Inkubator liegen musste, sondern mit hübscher Mütze ganz normal unter einer Decke lag. Selbstverständlich war er das hübscheste Baby aller Zeiten.
Er bekam etwas Druckluft durch die Nase um seinen Lungen beim aufblähen zu helfen, ein bisschen Glukose intravenös, um zu Kräften zu kommen und per Magensonde leckere Frühchen-Nahrung mit viel Kalzium und Phosphat.
Die Schwester sagte, dass sie sehr zufrieden mit ihm seinen und er später auch versuchen sollte, mal etwas zu nuckeln, wenn er kräftig genug ist.
Ein Arzt kam und bestätigte dies und berichtete, dass Pepe ganze 2170 Gramm wog und nicht etwa 1600, wie der Sonographeur fälschlich berechnet hatte. Da fiel Mama noch ein Stein vom Herzen.
Wir machten ein paar Fotos und brachten dann die erschöpfte Mama wieder ins Bett. Froh, dass es dem Kleinen gut geht, ist es doch schrecklich, dass er so viel allein sein muss und wir hoffen, ihm bald die nötige Wärme und Streicheleinheiten geben zu können.
Und hier die Fotos von Joshua Pepes erstem Tag auf dieser Welt.
Samstag, 9. September 2006
Heute beginnt Pepes 34. SSW
Nachdem Papa und Mama sich nun schon lange nicht mehr hier gemeldet haben, gibt es mittlerweile soviel zu erzählen, dass ich gar nicht weiß, womit ich anfangen soll. Die letzte Untersuchung war am 05.09.2006. Mama hat die 96 kg erreicht und sage und schreibe damit bereits 22 kg zugenommen. Beängstigend, wenn man bedenkt, dass jetzt noch ca. 7 Wochen vor einem liegen. Um so schlimmer, dass der kleine Joshua Pepe von den vielen Kilos Gewichtszunahme wohl nicht genug abbekommen hat. Mit ca. 1.700 g ist er wohl entsprechend seines Entwicklungsstadiums zu klein. Außerdem ist Mamas Durchblutung wohl nicht so wie es sein sollte (”leicht erhöhter Widerstand”) und der Gebärmutterhals ist verkürzt (2,5 cm statt 4 cm) und es ist alles schon ziemlich weich. Alles Anzeichen, die Mamas Arzt einen sorgenvollen Gesichtsausdruck verliehen, so dass er sie schließlich bis zum 17.09.2006 arbeitsunfähig geschrieben hat (Mutterschutz hätte am 15.09.2009 begonnen). Ich soll mich schonen und viel liegen und muss nächste Woche zur Kontrolluntersuchung. Für den Fall der Fälle hinterließ uns der Arzt dann auch noch seine Handynummer, die wir rund um die Uhr anrufen dürften.
Habe es nicht bis zur nächsten Untersuchung ausgehalten. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag habe ich mir solche Sorgen gemacht, zumal ich wusste, dass ich am Wochenende alleine mit Pepe sein würde (Papa musste zur 60-Jahr-Feier nach Polen zu seinem eigenen Papa), dass ich schließlich Freitagmittag noch einmal in die Arztpraxis gefahren bin. Hatte extra nicht angerufen, da ich von der Sprechstundenhilfe nicht abgewiesen werden wollte. Die hat natürlich auch gleich ein wenig gemosert (hatte Angst um ihren Feierabend), warum ich denn vorher nicht angerufen hätte. Es war 12:30 Uhr und ich wusste, dass die Praxis eigentlich um 13 Uhr schließt. Herr Carsten Buckermann war dagegen sehr nett, hat alles noch einmal kontrolliert und Entwarnung gegeben. Erleichterung für Papa und Mama, die sich schon hat alleine in die Klinik fahren sehen.
Ach ja, Pepe wird nach Auskunft des Arztes jetzt mit einer Wahrscheinlichkeit von 100:0 ein Junge.
Montag, 28. August 2006
Gefährlicher Bus
Dienstag, 15. August 2006
Pepe oder nicht? Es bleibt spannend...
Gespannt auf eine Bestätigung des Geschlechts waren wir am 4. August beim Arzt. Dieses Mal hat sich der Nachwuchs allerdings so gelegt, dass nichts genaues zu sagen war. Es bleibt also spannend. Nachdem wir bei der letzten Untersuchung schon etwas ziemlich
männlich anmutendes gezeigt bekamen, traut Papa dem Braten nicht so ganz.
Naja, es gab dafür ein schönes Foto von Pepes Fuß. Bei dieser Untersuchung gab es viele Bilder von Armen, Beinen, Herz und Ähnlichem zu sehen. Besonders interessant waren die Bilder vom kleinen Gesicht. Leider ist das ausgedruckte Bild bei weitem nicht so toll wie die bewegten Bilder. Trotzdem natürlich hier in Pepes Weblog.
Heute waren Mama und Papa mit Pepe das erste Mal im Kino. Es gab “Haus am See” mit Sandra Bullock und Keanu Reeves. Netter Film, besonders der Abspann hatte es in sich, denn Mama entdeckte den Namen Josh, der auch Papa gut gefiel.
Möglich also, das Pepe ein Joshua Pepe wird!
Sonntag, 16. Juli 2006
Nun doch ein Junge
Nachdem wir die letzten Wochen krampfhaft nach Mädchennamen geforscht haben, scheint der Fratz sich doch als Junge (Pepe?!) zu entpuppen. Seit gut einer Woche kann ich ihn nun auch regelmäßig spüren. Es ist schwierig zu beschreiben, wie sich dies anfühlt, aber es rumpelt und pumpelt in einem drin, ich merke, dass sich dort ab und zu irgendwas bewegt.
Sonntag, 4. Juni 2006
Nix mit Ewald - Pünktchen ist unterwegs
Am Dienstag waren wir zur nächsten Untersuchung. Das war schon toll, mal wieder zu sehen, was unser kleiner Nachwuchs so alles treibt und wieviel er schon wieder gewachsen ist. Kopf, Knochen, Hände, Füße, Zehen, alles war gut zu sehen und der kleine Fratz hat sich viel bewegt. Von der Entwicklung her ist alles im Normbereich, was man ja auch immer wieder gerne hört. Wir machen uns immer so viele Sorgen, aber das geht wohl allen so.
Besonders spannend war natürlich die “Suche” nach dem Geschlecht. Und siehe da: Ewald scheint kein Junge zu sein. Der Arzt wollte sich zwar noch nicht festlegen, aber es sah schon ziemlich nach einem Mädchen aus.
Das war für uns beide seltsamerweise ganz überraschend. Zwar wussten wir natürlich vorher überhaupt nicht, was uns denn erwartet (oder was wir erwarten), aber der Arbeitstitel Ewald hat uns wohl unbewusst auf Junge getrimmt.
Voller Vorfreude auf eine kleine Tochter mussten wir ja nun einen neuen Arbeitstitel suchen, da “Ewald” nicht mehr so richtig passt für unser kleines Baby.
Inzwischen ist dem aber abgeholfen. Da uns nichts nettes einfiel, dass Ewald ähnelt, sind wir über die Abkürzung “E.” zu “e-punkt” und dann ganz schnell zu “Pünktchen” gekommen. Das ist ein netter Name, der uns gefällt und für den Rest der Schwangerschaft oder zumindest, bis wir uns auf einen endgültigen Namen festlegen, gut passen wird.
Falls sich wider Erwarten doch noch männliche Geschlechtsteile bei Pünktchen zeigen sollten, so müssen wir auch nicht wieder zurückschwenken. Ist doch ganz praktisch.
Samstag, 27. Mai 2006
Noch was zum Namen...
Alex schwankt mittlerweile bei Pepe, ist ihm wohl zu außergewöhnlich. Ich finde ihn eigentlich nach wie vor gut, aber ansonsten hätten wir vielleicht noch Noah im Angebot. Ich meinte, wir könnten ja vor Pepe einen kurzen Namen dazu setzten, so etwas Gewöhnliches wie Jan, falls dem Fratz Pepe auch nicht gefällt, fand dann aber Alex Gegenvorschlag, da er Jan überhaupt nicht mag für Don Pepe doch etwas abwegig. Sollte wohl auch nur ein Scherz sein. Sollte es ein Mädchen werden, fände ich Jasmin als Zweitnamen gar nicht so schlecht. Emma Jasmin, klingt doch ganz nett, oder? Alex gefällt der Name besser, wenn er mit Y geschreiben wird, also Emma Yasmin. Bin gespannt, wo wir am Ende landen mit der Namensfindung.
19. SSW
So, die Halsschmerzen sind leider doch zu einer fiesen Erkältung geworden und die Kopfschmerzen sind auch immer noch da. Lag die letzte Woche krank im Bett und mir ging es gar nicht gut. So langsam scheint sich die Erkältung aber nun doch zu verabschieden, nur die Kopfschmerzen sind nach wie vor geblieben. Letzte Woche war es so schlimm, dass ich leider drei bis vier Mal zur Paracetamol greifen musste. Ewald oder Ewaldine sind hoffentlich trotzdem gut in die 19. Schwangerschaftswoche gekommmen. Am Dienstag werde ich es vielleicht etwas genauer wissen. Vielleicht weiß Herr Buckermann auch, ob das normal ist oder hat Tipps gegen die Kopfschmerzen. Ansonsten setze ich alles auf den ebenfalls am Dienstag beginnenden Schwangerschafts-Yoga-Kurs, zu dem ich mich angemeldet habe. Vielleicht bringt dieser ja Linderung. Man darf gespannt sein …
Sonntag, 21. Mai 2006
Seit gut zwei Wochen Kopfschmerzen
Nachdem die ersten Schwangerschaftsmonate mehr oder weniger völlig beschwerdefrei waren, habe ich nun seit gut zwei Wochen so eine Art Dauerkopfschmerz, mal stärker und mal weniger stark. Keine Ahnung, woran das liegen könnte. Vielleicht Verspannungen oder der Stress im Büro oder eben einfach nur die Schwangerschaft, die mittlerweile auch gewichtstechnisch problematischer wird. Ich habe heute das erste Mal die 80 kg überschritten (also bereits 6 kg Zunahme) und merke, dass die Klamotten enger und die Bewegungen beschwerlicher werden. Außerdem habe ich seit heute auch noch leichte Halsschmerzen, hoffe, dass sie wieder weg gehen und nicht auch noch eine Erkältung dazu kommt.
Aber ich will hier nicht nur jammern, eine gute Nachricht habe ich heute auch noch bzw. habe ich diese schon am 8. Mai bekommen. Das Wahrscheinlichkeitsrisiko für eine Trisomie 21 ist aufgrund der Nackenfaltenmessung und der Blutergebnisse für mein Alter von 243:1 auf 526:1 gesunken. Ich weiß, es ist lediglich ein doofer Wahrscheinlichkeitswert, trotzdem war ich sehr aufgeregt am Telefon als ich die Testergebnisse endlich erfahren habe. Da das Labor zunächst die Berechnung anhand der letzten Periode vorgenommen hatte, mussten sie alles noch einmal neu berechnen, da sie den Tag der Entbindung zugrunde legen sollten.
Ich hoffe, dass die Kopfschmerzen irgendwann auch mal wieder weg gehen und freue mich auf die ersten spürbaren Bewegungen des Fratzes.
Außerdem ist mir neulich auch ein schöner Mädchenname begegnet, “Lia”. Alex mag ihn allerdings nicht so, so dass es wohl bei Emma oder Anna bleiben könnte. Bin gespannt, ob der Nachwuchs sein Geschlecht am 30.05.2006 preisgibt.
Bis bald…(gibt gleich etwas Leckeres vom Grill für Ewald und mich)…
Montag, 1. Mai 2006
Neue Bilder vom Fratz
Jetzt hat Ewalds Mama
ja einen richtigen Schreib-Drang ausgelebt. Da will Papa nicht nachstehen und liefert zumindest mal die neuesten Fotos vom kleinen Kerlchen nach. Die sind ja immerhin schon eine Woche alt. Inzwischen wird es für Ewald langsam eng. Das kann man auch gut auf dem Foto sehen. Auf den bisherigen hatte er immer noch eine Menge Platz, aber jetzt sieht er schon etwas gequetscht aus. Tja, da muss er sich wohl dran gewöhnen, wird sicherlich nicht besser.
Ewalds Opa Frank hat immer Probleme, den kleinen Enkel auf den Fotos genau zu lokalisieren. Deshalb
hat Papa ihm eine kleine Hilfe gebastelt, um zu zeigen, wo Ewalds Kopf, Herz, Arme und Beine zu sehen sind. Übers Netz kann man ja nicht einfach drauf zeigen, wie bei Leuten, denen man das Foto persönlich zeigt. Die kleine Hilfe (oder Legende) soll auch hier mal gezeigt werden:
Sonntag, 30. April 2006
Unser Ewald heißt jetzt Pepe
Nackenfalte
Erinnerung
Gestern hat mir Marion (Ewalds Oma) die Zeitschrift Ökotest zum Thema Kleinkinder vorbeigebracht, die sie bei Dieter Hanke (unser Lottomann) gesehen hatte. Ich meinte erst, ob das nicht ein bisschen früh sei, aber sei hatte Recht, dass auch schon für uns viel Interessantes dabei ist.
Mittlerweile hat man doch schon einiges über Schwangerschaft und Geburt gelesen. Und geade als ich den Artikel über die pränatale Diagnostik angefing und dort beschieben wurde, wie man das erste Mal von seiner Schwangerschaft durch Ultraschall überzeugt wird, da kam die Erinnerung zurück. Ich kann dieses Gefühl kaum beschreiben, aber um so wichtiger ist es mir, es hier nun festzuhalten.
Meine Regel war drei Wochen überfällig. Ich dachte zunächst, dass es sicherlich am erhöhten Prolaktin liegt, auch wenn es einige andere Anzeichen gab, die mich irritierten. Ich trank beispielsweise keinen Kaffee mehr oder nur sehr wenig, obwohl ich zuvor eine leidenschaftliche Kaffeetrinkerin war, war ständig müde (am Wochenende habe ich nur geschlafen) und hatte noch mehr Appetit als sowieso schon, noch dazu auf Salziges und Deftiges. Dazu kam, dass der Versuch mit dem Weight Watchers System ein paar Kilo abzunehmen kläglich scheiterte und ich plötzlich auch noch zwei Kilo mehr wog und meine Hosen überhaupt nicht mehr passten.
Schließlich machte ich dann, nachdem ich einige Male an der Apotheke vorbeiging ohne den Mut zu haben, mir einen Test zu holen, doch einen Schwangeschaftstest. Meine Kollegin Birgitt überredete mich ihn zu holen bzw. tat so als sei er für sie. Ich hätte nie gedacht, dass mir das peinlich sein könnte, aber aus irgendeinem Grund war es so. Am Wochenende machte ich den Test und er war tatsächlich positiv. Aber auch dies überzeugte uns nicht und Alex meinte auch, vielleicht funktioniert so ein Test ja bei mir gar nicht. Letzlich musste also doch der 5 Tage später vereinbarte Termin beim Frauenarzt Aufschluss geben.
Es war Donnerstagmorgen, der 09. März. Ich weiß noch wie ich selbst zu mir sagte, entweder bin ich doch schwanger oder ich muss dringend abnehmen, so geht das mit meinem Gewicht nicht weiter. Mein Frauenarzt winkte erst ab und meinte auch gleich, dass wir erst mal schauen sollten. Etwa einen Monat zuvor sprachen wir noch über das Thema Schwangerschaft, dass ich ja mit 35 schon recht alt sei, aber noch im Beamtenverhältnis auf Probe sei und mein Freund noch im Referendariat, allerdings auch nicht wüsste, ob es wegen des Prolaktinspiegels dann überhaupt klappen würde, wenn wir uns dann schließlich dafür entscheiden würden. Er sagte damals, dass ich so alt nun auch noch nicht wäre und Frauen immer dieses latente Gefühl hätten, schwanger werden zu müssen, weil die Uhr sonst abgelaufen sei, aber es heute eigentlich nicht ungewöhnlich sei, auch später noch Kinder zu bekommen. Wegen meines Hormonspiegels könne ich ja einmal schauen, ob ich überhaupt einen Eisprung hätte. An drei Tagen hintereinander müsse die Temperatur um ein halbes Grad erhöht sein. Ich fand dies damals sehr beruhigend, zumal ich früher mal einen Gynäkologen hatte, der mich seit meinem 25. Lebensjahr fragte, wann ich denn endlich schwanger werden würde.
Aber zurück zu dem Termin am 9. März. Wie gesagt, mein Frauenarzt wiegelte erst ab bis ich von dem gemachten Schwangerschaftstest erzählte. Da fing er an zu stutzen und meinte, dass diese Tests sehr zuverlässig seien und auch auf HCG überprüfen würden, ein völlig anders Hormon. Schließlich ging es zum Ultraschall. Und jetzt komme ich zu dem, was ich eigentlich die ganze Zeit schon sagen wollte. Es war überwältigend und unreal zugleich, als Herr Carsten Buckermann sagte: “Sie sind aber ziemlich schwanger.” Man konnte das Herz schon richtig schlagen sehen. Ich war in der siebten Schwangeschaftswoche und Ewald, der seit gestern übrigens Pepe heißt, war ca. 5 Wochen alt. Dieser kleine Zellhaufen mit diesem so großen schlagenden Herz war ein Anblick, den ich nie vergessen möchte. Ich weiß, dass ich die ganze Zeit irgendwie lachen musste. Obwohl es sicherlich nicht der günstigste Augenblick war schwanger zu werden, habe ich mich total gefreut. Es war so schön und unreal zugleich, ich schwanger. Mein Arzt sagte dann noch, der richtige Zeitpunkt sei eigentlich nie und bei ihm wäre es auch so gewesen, als er seinen Sohn bekommen hätte, aber es sei doch schön, wenn man ohne den Druck zu haben, jetzt muss es klappen, plötzlich schwanger ist. Und jetzt freue ich mich einfach nur. Ich will diese Erinnerung festhalten, diese Erinnerung als ich Ewald das erste mal gesehen habe und diese Gefühle, die man noch nicht richtig einordnen kann, aber die einen mit einem Lächeln durch die Straßen gehen lassen und mich immer noch glücklich machen. Alex hat sich natürlich auch riesig gefreut und auch das ist toll, wenn man einen Partner an der Seite hat, der sich mindestens genauso doll freut, wenn nicht sogar noch mehr. Am Anfang sollten wir von Ewald nichts sagen wegen des Fehlgeburtenrisikos, aber das haben wir natürlich nicht geschafft. Und jetzt ist der oder die Kleine schon in der 15. Woche. Ich kann es kaum erwarten bis ich die ersten Tritte spüre und erfahre, was es wird und hoffe, dass weiter alles so gut verläuft. Und vielleicht hilft einem ja die Erinnerung an diesen ersten Moment, als ich ihn oder sie gesehen habe, wenn man mal traurig ist. Ich weiß jetzt, dass es viele andere Dinge, über die man sich im Leben ärgert, nicht so wichtig sind, wie dieser kleine Zellhaufen mit seinem großen starken Herz.
Donnerstag, 20. April 2006
Papa braucht Ablenkung
In freudiger Erwartung auf neues von Ewald sitzt Papa vor dem Rechner und versucht, Struktur in seine Gedanken zu bringen. In der nächsten Woche wird sein zweiter besonderer Unterrichtsbesuch stattfinden und vorher hat er noch zwei normale Besuche, einen davon morgen!
Da die Kreativität nicht besonders sprüht, denkt er lieber an Ewald und freut sich drauf, mal wieder Neues von ihm zu hören. Leider kann er ja am Montag nicht wieder dabei sein, wenn es wieder Bilder von Ewald gibt.
Mama freut sich auch schon drauf, denn obwohl es Ewald gut zu gehen scheint, schließlich hat er immer Hunger und schläft viel, spürt sie ja noch nichts vom Nachwuchs und fragt sich manchmal, ob der kleine Fratz denn noch da ist. Spätestens auf der Waage erübrigt sich dann allerdings die Frage.
Papa freut sich dann und streichelt über Ewalds “rundes Haus”.
Donnerstag, 13. April 2006
Es geht voran
Also bei der 2. Untersuchung am 23. März sah Ewald schon richtig klasse aus:
Und nur 10 Tage später sollte die 3. Untersuchung folgen. Diesmal in den Ferien, so konnte endlich auch mal der Papa den kleinen Fratz in Aktion sehen.
Das war dann auch wirklich spannend. Es gab wachsende Kieferknochen zu sehen, Arme und Beine, Nabelschnur und der Fötus hat sich ordentlich bewegt. Ein kleiner Zappler offensichtlich.
Der Doktor meinte jedenfalls, dass Ewald gut aussieht und alles so ist, wie es wohl sein sollte. Der Geburtstermin wurde auf den 27. Oktober festgelegt. (Naja, vorhergesagt ist wohl das passendere Wort).

Auch hier gab es wieder ein schönes Foto, das aber leider, und das kann nun auch der
Papa mit Fug und Recht behaupten, nicht wiedergeben kann, was mal live auf dem
Ultraschallgerät sehen kann.
Zwei Tage später sind wir dann alle drei für ein paar Tage nach Stockholm geflogen, um zu entspannen. Wir waren etwas ängstlich, weil wir nicht wirklich wussten, ob Ewald gerne fliegt. Auf jeden Fall haben wir uns alle drei gut gefühlt in Schweden und Ewald hatte einen mächtigen Appetit.
Jetzt sind wir wieder in Hannover und Papa muss viel arbeiten. Allerdings kommt er nicht gut voran, weswegen zwischendurch mal ein kurzer Eintrag in Ewalds Tagebuch Abwechslung verschaffen soll.
Hoffentlich fließen dann bald wieder die kreativen Gedanken.
Vielleicht schreibt ja auch Mama mal wieder was. Sie hat ja auch noch bis nach Ostern Urlaub.
Noch ein Foto aus Stockholm (Ewald ist hier leider nicht im Bild):

Freitag, 17. März 2006
Ewalds Mama
Halbzeit zur 2. Untersuchung
Freitag, 10. März 2006
First contact
Gestern haben wir erfahren, dass Ewald auf dem Weg ist.
Er ist noch sehr klein, aber sein Herz schlägt schon.
Eigentlich wird er (oder sie) nicht wirklich Ewald heißen, aber der Name ist irgendwie zum Arbeitstitel des Projektes Kleinfamilie geworden.
Wir freuen uns jetzt schon seit 2 Tagen über Ewald und hoffen, dass es ihm weiterhin gut geht und er fleißig wächst und gedeiht. Genug zu essen müsste er jedenfalls bekommen.
Wir haben schon einer Menge Leuten von Ewald erzählt, auch wenn man am Anfang den Ball noch flach halten soll. Aber wir freuen uns einfach so und möchten unsere Freude gerne teilen. Und alle, die bisher unser kleines Geheimnis erfahren haben, sind auch durch die Bank weg total ausgeflippt und freuen sich mit uns.

