Lilypie Kids Birthday tickers
Lilypie Kids Birthday tickers Notes:

Dienstag, 29. April 2008

Pepe singt (naja, ein bisschen)

Von Pepes Gesang wurde ja schon berichtet. Heute hat sich Papa mit dem Aufnahmegerät möglichst unauffällig an den Kleinen herangearbeitet und tatsächlich ein paar Dinge aufnehmen können. Nicht die besten Versionen melodie- und aussprachetechnisch, aber schon ein guter Eindruck dessen, was Pepe so von sich gibt.

Papa hat mal versucht, die Dateien ins Blog einzubinden (man braucht zum Anhören wohl ein Quicktime-Plugin). Bei uns funktioniert es jedenfalls.

(Update: Papa hat die Live-Version mal rausgenommen, weil der Firefox damit immer abgestürzt ist. Jetzt muss man anklicken und runterladen)

Bruder Jakob 1

Frere Jacques 1

Frere Jacques 2

Papa arbeiten

Montag, 28. April 2008

Kleiner Rückfall

Also Pepe schläft inzwischen wieder besser und ist auch sonst nicht mehr ganz so sensibel. Das ist auch gut so, denn seit gestern liegt Mama wieder fast ausschließlich. Wir hatten zwischendurch etwas Mut getankt und sie hatte sich ein bisschen mehr bewegt. Alles ging auch gut, aber nur bis gestern nachmittag.
Pepe und Papa hatten (mit Pepes neuem croozer) Brötchen geholt und dann hat die Kleinfamilie im Garten gefrühstückt. Mama hat es sich in der Hängematte bequem gemacht und wir mussten Pepe zum ersten Mal in diesem Jahr mit Sonnencreme einschmieren.
Dann kam noch Cousin Jakob mit Oma zu Besuch und die beiden haben prima gespielt.
Pepe hat sich sehr über Jakobs Besuch gefreut, zumal es ihm Gelegenheit gab, sein Lieblingslied "Bruder Jakob" zu singen. Naja, eher "boh-boh-bah-bob", aber schon mit einer Melodie. Auch "frere jacques" gehört zu Pepes Repertoire, ist aber etwas schwerer zu erkennen.
Naja, nach einem tollen Tag im Garten (außer, dass Pepe sich den Finger im Klapp-Gartenstuhl übel geklemmt hat) waren wir wieder im Haus, als Mama erneut leichte Blutungen bekam. Diesmal waren wir etwas ruhiger und haben erstmal den Frauenarzt auf Handy angerufen. Der hat auch gemein, wir sollten erstmal abwarten und das Ganze beobachten. Aber Mama sollte auf jedenfall fast nur noch liegen. Nur zur Vorsicht eben.
Naja, wäre ja auch zu schön gewesen...
Es sieht heute aber etwas besser aus und Mama schont sich wirklich ganz brav auf dem Sofa.
Wir haben inzwischen auch einen Termin für den Kaiserschnitt (wenn Krümelchen so lange durchhält) und zwar genau heute in drei Wochen.
Schön, dass wir noch zwei lange Wochenenden haben. Diese Woche mit dem 1. Mai und Freitag einem Brückentag und dann Pfingstmontag und -dienstag.
So kann Papa den Schularbeitsberg wahrscheinlich sogar noch abarbeiten.
Das Wochenende fand jedenfalls für Papa hauptsächlich am Schreibtisch statt (wenn Oma zur Betreuung da war), so dass Pepe morgens nach dem Aufwachen als erstes "Papa arbeiten" rief.
Schön, wenn einen der Nachwuchs schon zur Arbeit antreibt.

Freitag, 18. April 2008

Linguistik für Anfänger

Nach dem Frustpost von gestern heute (trotz Ende der Nachtruhe um 3 Uhr) ein netteres Posting:

Zur Zeit fühlt sich Papa an sein erstes Staatsexamen erinnert. Dort wurde er nämlich in seinem Lieblingsressort (wie geht nochmal der Smiley für beißende Ironie?) Linguistik oder auch Sprachwissenschaft geprüft. Als eines der zwei Themen hatte er sich Erst- oder auch Mutterspracherwerb ausgesucht und siehe da: trotz hektischer Aneignung möglichst vieler Fakten (in der Lernpsychologie nennt man das "träges Wissen") ist tatsächlich etwas hängen geblieben und Papa staunt. (Übrigens ist die Tatsache, dass man den Begriff "träges Wissen" kennt und verwenden kann ein Beweis dafür, dass sich gerade dieser nicht als "träges Wissen" manifestiert hat, sondern ganz im Gegenteil ordnungsgemäß vernetzt im Gehirn gespeichert ist. Der Fachbegriff widerspricht sich damit also selbst. Soviel nur am Rande. Ich glaube, der Schlafmangel treibt komische Blüten...)

Jedenfalls hat Pepe in der letzten Zeit einen ordentlichen Schub in Puncto Spracherwerb erfahren. Lange kann Pepe ja schon zweisilbige Wörter, die eigentlich nur aus einer wiederholten Silbe bestehen. Ma-ma, Pa-pa, Ja-ja, La-la (Altin), Pe-pe, etc. Neuerdings wagt er sich aber in die wunderbare Welt der Mehrsilbigkeit vor.
Erster Vertreter dieser Zunft war die Ameise (Ah-Mei-Ne) aus dem Bilderbuch. Ganz großes Kino ist Pepes Lese-Trick.
Bei jeglichen Schriftzeichen tut er nämlich so, als könne er sie entziffern und ruft laut ABC (Aah-Beh-Zeh). Meist steht da zwar etwas anderes, aber er ist nicht weniger stolz auf seine Lesekunst als ein Zweitklässler, der die Raupe Nimmersatt vorträgt.

In der Apotheke haben wir neulich einen Taschenspielertrick versucht: der Apotheker hatte nicht so viel zu tun, so dass er belustigt mitansah, wie Papa Pepe ein Produkt hinhielt und "was steht denn da" fragte. Pepe antwortete erwartungsgemäß mit "ABC" und Papa spielte den Überraschten, zeigte dem Apotheker die Packung (ABC-Pflaster) und äußerte ein "das gibt's doch gar nicht".
Leider hatte er die Rechnung ohne den Apotheker gemacht, der nur sagte "wie der sprechende Hund bei Loriot".
Schade. Damit hätten wir locker im Fernsehen auftreten können. Vor einigen Jahrhunderten hätten uns die Dorfbewohner wahrscheinlich mit Fackeln und Mistgabeln aus der Gegend gejagt. Dann doch lieber so.

Pepe kann auch noch andere Dreisilber: arbeiten (Aah-Beh-Zeh), abbeißen (Aah-Beh-Zeh), Apfelsaft (Aah-Beh-Zeh), Apfelmus (Aah-Beh-Zeh). Schwer manchmal, zu erraten, was er meint. Reißverschluss (Ei-Bö-Bu) müssen wir auch noch etwas üben.

Ganz neu ist auch der Endkonsonant. Während so schöne Worte wie Baum (Bauh), Paul (Bauh), Maus (Mauh) noch ohne ihn auskommen müssen, hat seit kurzer Zeit das schöne Wörtchen 'auf', welches hochfrequent bei "Tür auf, Tür zu" oder auch "heb auf" benutzt wird, ein wunderbares 'ffffffffff' am Ende.
Pepe ist so stolz auf seine neue Kompetenz, dass der Endlaut regelrecht zelebriert wird.
Papa und der Rest der Familie sind gespannt, was Pepes Erstspracherwerb noch für spannende und amüsante Kreationen für uns bereithält.
Wenn die liebe Frau Pishwa (Uni Hannover) wüsste, wie sehr Papa noch an seinem Steckenpferd der Linguistik hängt...

Donnerstag, 17. April 2008

Schlafentzug im Lazarett

Nach dem Übergeben musste sich Pepe leider auch noch einige Tage mit Durchfall quälen (und hat praktischerweise gleich Papa und etwas später Oma und Opa angesteckt). Inzwischen geht es dem Kleinen wieder gut (Opa noch nicht). Leider haben die Strapazen der letzten Wochen aber offensichtlich dazu geführt, dass sich Pepe nachts nicht mehr so ganz sicher in seinem Bettchen fühlt. Hat er doch sonst immer ganz toll geschlafen und seine Eltern geschont, so plagten ihn nun anscheinend Verlassens-Ängste. Er wacht zur Zeit nachts auf und weint und ruft nach Mama oder Papa und ist nicht so leicht zu beruhigen. Das macht es natürlich schwierig für Papa, morgens ausgeruht zur Arbeit zu erscheinen. Von Sonntag auf Montag musste Papa nachts fünfmal aufstehen. Das hat seinem noch nicht ganz wieder genesenen Magen nicht gut gefallen.
Inzwischen schläft Papa jetzt im Wohnzimmer auf dem Sofa, so dass er nicht von den "kleinen" Wachphasen aufwacht. Wenn Pepe nachts nach einem kurzen Quäken nicht wieder einschläft, sondern weint und eventuell nach Milch verlangt (kommt auch mal um 4 Uhr vor), dann flitzt Papa eben rauf und versucht, ihn zu beruhigen.
Letzte Nacht haben Mama und Papa von 3.30 bis 5 mit Pepe verbracht, weil er so unglücklich war.
Auch schläft der kleine Schatz morgens nach der Milch nicht mehr bis 8 oder 9, sondern ist meist zwischen halb sieben und halb acht wach. Das bedeutet wiederum, dass Oma früher aufstehen muss, um Mama zu helfen, die ja nicht heben darf und auch nur ein bisschen aufstehen.
Die Situation ist also im Moment wirklich für alle Beteiligten sehr anstrengend.
Wir hoffen, dass es Krümelchen weiter gut geht und dass Pepe sich wieder sicherer und geborgener fühlt und es später nicht auf seine kleine Schwester schiebt.
Oma Gisela hilft nun auch regelmäßig aus, ist aber seit heute mit einem Hexenschuss gehandikapt.
Mal sehen, wie wir es hinbekommen, wenn Oma Marion und Opa Uwe ihren wohlverdienten Urlaub antreten (in der Hoffnung, wenigstens etwas Kraft zu tanken, bevor nebenan zwei Enkel Besuchszeiten fordern).
Papa darf sich auch freuen, bald 21 Mathe-Abi-Klausuren zur Zweit-Korrektur zu bekommen, die heute geschrieben wurden.
Naja, wenn Krümelchen erstmal gesund zu hause ist, ruhen wir uns alle mal ordentlich aus, oder???

Freitag, 11. April 2008

Auch das noch

Als reicht es nicht, dass Mama bettlägerig ist und wir Hilfe bei der Betreuung Pepes benötigen. Nein, Pepe musste leider heute nach dem Mittagsschlaf die Treppe und Wand vollreihern (Papa fühlte sich an den Film Stand By Me erinnert, nur ohne Blaubeeren).
Tja, Mama musste dann versuchen, Pepe zu beschäftigen, dem es sonst noch ok ging während Papa versuchte, den Geruch aus dem Teppich zu bekommen. Ein fast unmögliches Unterfangen.
Egal, nach wie vor am wichtigsten, dass es Mama und Krümelchen soweit gut geht. Alles andere muss eben irgendwie laufen. Da eine Oma unterwegs ist und die andere jetzt auch noch krank, muss dann Papa morgen seinen ersten "Kind-ist-krank-Tag" nehmen. Das Risiko, einen eventuell brechenden Jungen bei Mama zu lassen, wird definitiv nicht eingegangen.
Blöd, dass man als Lehrer leider nicht einfach 2 Wochen Urlaub nehmen kann, wenn man ihn braucht. Bei allen Vorzügen wäre das im Moment schon praktisch. Immerhin haben wir ja 4 Tage Sonderurlaub im Jahr, bei Erkrankung des Kindes.
Grüße aus dem Lazarett...

Dienstag, 8. April 2008

Daumen drücken

Mama ist jetzt zwar zu hause und freut sich darüber, doch es fällt ihr schwer, zu entspannen. Sie fühlt sich als Last für die anderen und hat natürlich Angst, ob alles in Ordnung ist. Pepe merkt auch, dass Mama und Papa angespannt sind und ist unruhig und leicht aus der Fassung zu bringen.
Der Termin beim Frauenarzt heute hat leider auch nicht zur Beruhigung beigetragen. Er klang besorgt, hat generelles Arbeitsverbot ausgesprochen und Bettruhe verordnet. Die Blutung scheint auch nicht ganz gestillt zu sein (was in der MHH nicht bemerkt wurde).
Das Antibiotikum, was Mama in der Klinik bekommen hatte, hält er für einen Witz, sie muss es nun aber zu Ende nehmen, da man ja keine Resistenzen züchten will.
Besonders blöd, da Mama ja seit dem Präparat mit Verdauungsproblemen zu kämpfen hat, was zusätzlich schwächt.
Der Doc klang jedenfalls nicht sehr zuversichtlich, dass Krümelchen sich noch bis zum Kaiserschnitt-Termin (der ja schonmal 3 Wochen vor errechnetem Termin liegen dürfte) geduldet.
Wir hoffen also, dass wir drei den Stress noch ein paar Wochen aushalten und Krümelchen es sich noch lange gemütlich macht, bis wir es dann gesund und munter in unserer Familie begrüßen dürfen.

Sonntag, 6. April 2008

Warten auf Mama

Eine Woche ist es jetzt her, dass Papa die Mama ins Krankenhaus fahren musste. Dort sollte Mama eigentlich am Freitag entlassen werden, aber kurz nach Mitternacht gab es leider nochmal Blutungen zu verzeichnen. So hat Papa mal wieder nachts ein paar Stunden in der MHH verbracht und Mama war ganz traurig, dass sie das Wochenende in der Klinik verbringen musste. Inzwischen ist Mama sehr genervt von der mal wieder äußerst unpersönlichen Behandlung in der MHH. Sie stellt inzwischen ihre Diagnosen selber und schlägt dem Arzt Behandlung und Medikation vor. So hoffen wir, dass die "Verantwortlichen" ihrem Rat folgen, und sie vielleicht morgen nach hause gehen lassen. Dort wartet Pepe, der es nun auch langsam satt hat, in einem Strohwitwerhaushalt zu leben und seine Mama wieder haben möchte. Ein bisschen organisieren müssen wir natürlich trotzdem, aber Freunde und Familie haben schon tatkräftige Unterstützung angeboten. Danke dafür!
So, jetzt muss Papa aber mal ins Bett. Schließlich wird der (glücklicherweise immer noch vorbildlich viel und lange schlafende) Pepe morgen früh einen Viertelliter Milch verlangen und anschließend Papa zur Arbeit schicken.

Dienstag, 1. April 2008

Ohren OK!!

So, nach kurzer Nachruhe musste ich Pepe um 7.30 wecken.
Den Arzt hat er mit einem lauten "Doktor" begrüßt (hat der aber nicht verstanden. Muss was am Ohr haben...)
Wie auch immer, Pepe hat die Untersuchung tapfer über sich ergehen lassen und ein Ohr ist komplett frei und das andere auch fast.
Nach einem kurzen Dialog mit dem Doc, ob das Ohr halb voll oder halb leer ist, durften wir gehen und das Damoklesschwert der Operation ist vorerst mal abgewendet.
Mama geht es auch gut im Krankenhaus, aber es ist langweilig. Kann Papa nicht gerade behaupten...