Lilypie Kids Birthday tickers
Lilypie Kids Birthday tickers Notes:

Montag, 25. September 2006

Unser Baby darf nach Hause!

Endlich! Lang ersehnt und dann kam es aber doch völlig überraschend und unerwartet. Aber erst einmal von vorn: Es war Montagmorgen, Papa und Mama wollten den Kleinen wie immer in der Klinik zum Kuscheln, Füttern, Wickeln und um einfach da zu sein, besuchen. Da Papa erst später zur Schule musste, konnte er erst noch mitkommen. Kaum angekommen, kam die Schwester zu uns und sagte: Sie können gleich wieder nach Hause fahren und den Maxi Cosi holen, sie dürfen Joshua Pepe heute mit nach Hause nehmen." Ich war mir nicht sicher, ob ich mich aufregen sollte, da ich schon der Meinung bin, dass man uns dies hätte etwas früher sagen können, aber letztlich war die Freude darüber, ihn endlich nach Hause holen zu dürfen doch größer als der Ärger über die MHH, uns mal wieder nicht informiert zu haben. Also wir wieder zurück nach Hause um den Autositz zu holen. Leider konnte Papa nicht wieder mit ins Krankenhaus, da er ja zur Schule musste, was mich wieder sehr traurig gemacht hat, da er wieder nicht dabei sein konnte, aber dafür ist Oma Marion eingesprungen, so dass ich den Süßen nicht alleine holen musste. Blöderweise hatte ich auch zu Hause noch nichts vorbereitet, da sie in der Klinik immer meinten, es würde noch dauern bis er nach Hause dürfe. Das hieß also, dass wie auf die Schnelle seine Nahrung irgendwie in der Apotheke bestellen mussten (Beba Frühgeborenen Nahrung) und auch die kleinen Microwindeln von Pampers. Als ich in der Klinik fragte, ob ich wenigstens die für ihn vorbereiteten Fläschchen für den Tag mitnehmen könne, da ich schließlich noch nichts für ihn zu Hause hätte, stellte diese sich ziemlich an, dass das ja nicht ginge und sie ja die Glasflaschen nicht mitgeben könne und so weiter. Ich dachte ich spinne, habe dann zugesagt, die blöden Flachen wieder zurück zu bringen, was ich eine Woche später auch getan habe. Wenn ich überlege, dass sein Aufenthalt in der Klinik über 5.000,- € gekostet hat, finde ich es allerdings ziemlich lächerlich, dass sie sich da so angestellt haben. Zu allem Überfluss sagte die Schwester auch noch, dass es sich am Freitag schon angedeutet hättete, dass wir ihn evtl. am Montag mitnehmen können, sie uns aber nicht zuviel Hoffnung machen wollten und deswegen noch nichts gesagt hätten. So ein Blödsinn, da hätten wir wenigstens schon einmal alles vorbereiten können. Ich glaube, sie brauchten einfach den Platz, den Montag soll nämlich ein Rohrbruch auf der Kinderklinik gewesen sein, so dass einige Zimmer nicht mehr genutzt werden konnten. Und da es ihm schließlich gut ging, durften wir ihn dann mitnehmen, damit sie wieder ein Bett mehr haben. Egal, wir waren so glücklich als wir endlich raus durften aus der MHH. Und es war so schön endlich als kleine Familie komplett zu Hause zu sein.

Montag, 18. September 2006

Mama darf nach Hause

Sonntag, 17. September 2006

Gute Freunde

Am ersten Wochenende nach Pepe hat Papa, dem so langsam alles ziemlich über den Kopf wuchs zum 96-gucken und Arbeitsdienst mit Grill-Session eingeladen. Der Pool sollte weggeräumt werden und irgendwie musste ja ein Kinderzimmer eingerichtet sein. Ganz so früh hatten wie den kleinen Schatz ja irgendwie nicht erwartet.

So waren denn auch die lieben Freunde da und haben ganz feste mit angepackt.

Zum 96-Gucken fand man kaum die Muße, wie diese Bilder eindrucksvoll beweisen.

Naja, nach einigem Geschleppe und kleinen Erfrischungspausen standen am Ende ein neues Schlafzimmer und ein Kinderzimmer zu Buche (und ein 2:1 Sieg der Roten in Wolfsburg).

Als sich dann ein Großteil der Arbeiter verdientermaßen eine Pause gönnte, werkelten Uwe und Jörg noch unermüdlich weiter, bis endlich die IKEA-Schränke im Kinderzimmer sicher und fest auf dem nicht gerade planen Boden standen.

Alle waren am Ende ziemlich schlapp, aber auch zufrieden mit der grandiosen Leistung.

Den Pool hat Papa dann ein anderes Mal abgebastelt und einen netten Untermieter entdeckt,

der nun aber leider ausziehen musste.

Montag, 11. September 2006

2. Tag

Nachdem Mama und Papa kaum geschlafen haben, sondern sich lieber die ganze Nacht das Babyfoto angeschaut, kam Papa mit schmerzendem Bein heute in die Klinik und humpelte zu Mamas Bett. Als Erstes wurde Joshua Pepe beim Standesamt angemeldet. Hier musste Papa die Standesbeamtin korrigieren, die glaubte (und schriftlich hatte), dass Pepe ein Mädchen sei. Sie ließ sich dann aber von Papa überzeugen, der sich auf einmal nicht mehr ganz sicher ob des Geschlechts des Nachwuchses war.

Nachdem Joshua Pepe aber anschließend aufgesucht und von drei Schwestern umsorgt und gewickelt wurde, konnte man ganz genau sehen, dass Papa Recht gehabt hatte.

Mama durfte Pepe auf den Arm nehmen und ihm ein Fläschchen geben. Er hatte bereits keinen Beatmungsschlauch mehr und nuckelte fleißig. Leider spuckte er anschließend alles wieder aus und musste gewaschen und erneut umgezogen werden, was ihm gar nicht gefiel, so dass er dies mit lautem Protest kundtat.

Papa fährt gleich nochmal in die Klinik, wo Mama gerade unter die Dusche geht (worauf sie sich seit heute morgen freut). Joshi soll noch heute die Intensivstation verlassen dürfen und auf eine normale Kinderstation verlegt werden.

Welche Freude!


Und hier die Fotos von Joshua Pepes zweitem Tag auf dieser Welt.

Sonntag, 10. September 2006

Joshua Pepe ist da

Nur 12 Stunden nach Mamas letztem Beitrag hatte Pepe keine Lust mehr und musste knapp sieben Wochen vor Termin per Kaiserschnitt zur Welt gebracht werden.

Papa befand sich zu diesem Zeitpunkt auf der Autobahn Richtung Hannover und hoffte noch, rechtzeitig zur Geburt anzukommen.

Aber von vorn:

Papa hatte am Samstag in Slupca Opa Franks 60. Geburtstag gefeiert. Kurz vor dem sonntäglichen Frühstück rief Mama an und verkündete, dass die Fruchtblase geplatzt ist und sie nun in die Klinik fährt.

Papa setzte sich zu Tante Biggi ins Auto und startete gen Hannover. Zwischendurch rief Mama an und berichtete, dass es eventuell noch etwas dauern könnte, vielleicht sogar ein oder zwei Tage.

Dem war leider nicht so. Gegen Mittag wurde Mama narkotisiert und Pepe zur Welt gebracht und gleich in die Kinderstation verlegt. Als Mama aufwachte, war er schon weg :-(

Glücklicherweise waren Tante Elke und Oma Gisela da und auch Suse, Sandra, Sanne und Jörg, die alles taten um Mama abzulenken, bis Papa endlich um 16 Uhr ankam.

Mama fühlte sich stark genug, aufzustehen und in einen Rollstuhl zu setzen und so konnten die frisch gebackenen Eltern zusammen mit Tante und Oma den Weg zur Säuglingsintensivstation antreten.

Dort angekommen freuten sich Mama und Papa, dass Pepe gar nicht in einem Inkubator liegen musste, sondern mit hübscher Mütze ganz normal unter einer Decke lag. Selbstverständlich war er das hübscheste Baby aller Zeiten.

Er bekam etwas Druckluft durch die Nase um seinen Lungen beim aufblähen zu helfen, ein bisschen Glukose intravenös, um zu Kräften zu kommen und per Magensonde leckere Frühchen-Nahrung mit viel Kalzium und Phosphat.

Die Schwester sagte, dass sie sehr zufrieden mit ihm seinen und er später auch versuchen sollte, mal etwas zu nuckeln, wenn er kräftig genug ist.

Ein Arzt kam und bestätigte dies und berichtete, dass Pepe ganze 2170 Gramm wog und nicht etwa 1600, wie der Sonographeur fälschlich berechnet hatte. Da fiel Mama noch ein Stein vom Herzen.

Wir machten ein paar Fotos und brachten dann die erschöpfte Mama wieder ins Bett. Froh, dass es dem Kleinen gut geht, ist es doch schrecklich, dass er so viel allein sein muss und wir hoffen, ihm bald die nötige Wärme und Streicheleinheiten geben zu können.


Und hier die Fotos von Joshua Pepes erstem Tag auf dieser Welt.

Samstag, 9. September 2006

Heute beginnt Pepes 34. SSW

Nachdem Papa und Mama sich nun schon lange nicht mehr hier gemeldet haben, gibt es mittlerweile soviel zu erzählen, dass ich gar nicht weiß, womit ich anfangen soll. Die letzte Untersuchung war am 05.09.2006. Mama hat die 96 kg erreicht und sage und schreibe damit bereits 22 kg zugenommen. Beängstigend, wenn man bedenkt, dass jetzt noch ca. 7 Wochen vor einem liegen. Um so schlimmer, dass der kleine Joshua Pepe von den vielen Kilos Gewichtszunahme wohl nicht genug abbekommen hat. Mit ca. 1.700 g ist er wohl entsprechend seines Entwicklungsstadiums zu klein. Außerdem ist Mamas Durchblutung wohl nicht so wie es sein sollte (”leicht erhöhter Widerstand”) und der Gebärmutterhals ist verkürzt (2,5 cm statt 4 cm) und es ist alles schon ziemlich weich. Alles Anzeichen, die Mamas Arzt einen sorgenvollen Gesichtsausdruck verliehen, so dass er sie schließlich bis zum 17.09.2006 arbeitsunfähig geschrieben hat (Mutterschutz hätte am 15.09.2009 begonnen). Ich soll mich schonen und viel liegen und muss nächste Woche zur Kontrolluntersuchung. Für den Fall der Fälle hinterließ uns der Arzt dann auch noch seine Handynummer, die wir rund um die Uhr anrufen dürften.
Habe es nicht bis zur nächsten Untersuchung ausgehalten. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag habe ich mir solche Sorgen gemacht, zumal ich wusste, dass ich am Wochenende alleine mit Pepe sein würde (Papa musste zur 60-Jahr-Feier nach Polen zu seinem eigenen Papa), dass ich schließlich Freitagmittag noch einmal in die Arztpraxis gefahren bin. Hatte extra nicht angerufen, da ich von der Sprechstundenhilfe nicht abgewiesen werden wollte. Die hat natürlich auch gleich ein wenig gemosert (hatte Angst um ihren Feierabend), warum ich denn vorher nicht angerufen hätte. Es war 12:30 Uhr und ich wusste, dass die Praxis eigentlich um 13 Uhr schließt. Herr Carsten Buckermann war dagegen sehr nett, hat alles noch einmal kontrolliert und Entwarnung gegeben. Erleichterung für Papa und Mama, die sich schon hat alleine in die Klinik fahren sehen.

Ach ja, Pepe wird nach Auskunft des Arztes jetzt mit einer Wahrscheinlichkeit von 100:0 ein Junge.