Dienstag, 31. März 2009
Zickenterror
Vorgestern hat Maya endlich einmal wieder durchgeschlafen und erneut Hoffnungen geweckt, dass dies zur Regel wird und nicht die Ausnahme bleibt und gestern Nacht dann wieder der totale Terror, zwei Stunden Gebrüll von 0:00 Uhr bis 2:00 Uhr und keine Ahnung warum?? Dass Geschwister so extrem unterschiedlich in ihrem Schlafverhalten und -bedürfnis sein können, hätte ich mir nicht träumen lassen. Mal sehen, was wir heute Nacht erleben?
Montag, 30. März 2009
Wenn Worte fehlen
Nachdem der letzte Kontrolltermin beim HNO vor drei Wochen mir schon Hoffnungen gemacht hat, dass wir eventuell um eine OP herumkommen, sind meine Hoffnungen heute leider wieder jämmerlich zerstört worden. Eigentlich war es auch nicht anders zu erwarten, nachdem beide Kinder eine Bronchitis hatten. Jedenfalls sind Mayas Ohren beide wieder völlig dicht und bei Pepe ist das Rechte etwas besser geworden. Das letzte Mal war es genau anders herum (Pepes Ohren waren beide vollkommen dicht, Maya hatte ein Ohr, welches besser geworden war). Jetzt versuchen wir es noch einmal mit anderen homöopathischen Kügelchen, aber so langsam glaube ich nicht mehr daran, dass sie helfen könnten. Und die Nasen der beiden beginnen auch schon wieder zu laufen. Der Arzt hat bereits angedeutet, dass was geschehen muss. Und tatsächlich, während Pepe zumindest seinen früh erworbenen Wortschatz hat, der lediglich in der Sprechdeutlichkeit verbessert werden sollte, so tut sich bei Maya wirklich gar nichts in Richtung Brabbeln und Silben bilden. Ihr ganzes Repertoire besteht eigentlich nur aus einem Vokal, dem "A". Während sie motorisch sehr weit ist und es mich nicht wundern würde, wenn sie bald freihändig losläuft, so scheinen ihre Möglichkeiten der Wortbildung durch die mangelden Hörfähigkeit doch extrem eingeschränkt bzw. einfach nicht vorhanden zu sein. Noch hoffe ich, dass die Zeit und die neuen Medikamente Besserung bringen, aber vielleicht sollte ich mich langsam mit dem Gedanken vertraut machen, dass nur noch eine OP weiterhelfn kann, auch wenn ich das eigentlich überhaupt nicht möchte. Interessanterweise verweigert sie seit ein paar Tagen auch ihre Milch. Schon möglich, dass sie tatsächlich zu sehr schleimt und mir bleibt nichts anderes übrig als nun doch schon Alternativlebensmittel auszuprobieren. Am liebsten isst sie zurzeit ihre Obstgläschen. Sowie ihr Brei mit Kuhmilchpulver angemixt wurde, streikt sie nach ein paar Löffeln. Und so hat sie heute einen Toast mit Butter bekommen und ich werde es wohl einmal mit Naturjoghurt oder Ziegenmilch probieren müssen, denn so ganz ohne Milchprodukte ist ernährungsphysiologisch sicherlich nicht ratsam. In drei Wochen haben wir den nächsten Termin beim HNO, vielleicht geschieht ja doch noch ein Wunder!? Dabei fällt mir ein, dass sie letzte Nacht von halbacht bis halbsechs geschlafen hat, weiter so! Und zum Schluss noch folgende Szene, die sich heute bei uns im Wohn- und Spielzimmer abgespielt hat zum Schmunzeln: Pepe steht vor Maya mit ihrem Schnuller in der Hand und sagt zu ihr, sie müsse "bitte" sagen, wenn sie ihn denn haben möchte. Bekommen hat sie ihn nicht. ;-) Was soll man dazu sagen?
Dienstag, 24. März 2009
Vielleicht
Während die meisten Eltern wohl eher damit zu kämpfen haben, dass ihr Spross überhaupt etwas Ordentliches isst, ist es bei Pepe bekannterweise ein Problem darauf zu achten, dass er sich nicht überfrisst. Bereits nach dem Aufwachen erzählt er uns, was er gleich essen muss. Vor dem Gang in den Kindergarten inspiziert er seine Brotbox und erzählt, was alles dort drin ist und leckt seit kurzem die ein oder andere Weintraube schon einmal an. Wenn wir mit dem Abholen aus der Kita früh dran sind, fängt er an zu heulen, da er das Obst noch essen muss, was es nachmittags dort gibt. Er erinnert uns daran, dass er noch Abendbrot essen muss, wenn wir sagen, dass es gleich ins Bett geht. Er schaut sich die Verpackungen im Mülleimer an und erzählt dazu. Beim Zubettgehen diskutiert er mit Papa, was alles auf einer Pizza sein kann und nachts träumt er vom Essen. Manchmal hat man das Gefühl, er denkt kaum an etwas anderes und er würde hier überhaupt nie etwas zu Essen bekommen. Seit einiger Zeit, erzählt er: "Vielleicht kriege ich gleich noch eins, wenn ich das aufgegessen habe." Die Bedeutung des Wortes scheint ihm allerdings noch nicht so richtig bewusst zu sein. Meistens sagen wir darauf: "Vielleicht, vielleicht auch nicht". Als ich heute beim Abendbrot seine Bitte nach einem zweiten Brötchen gleich verneinte, wohlwissend, dass er bereits Obst, eine Kugel Eis uns ein paar Tortelloni kurz vorher verzehrt hatte, kommentierte er: "Vielleicht sage ich auch "bitte"." Irgendwie scheinen unsere Erziehungsregeln komische Blüten zu treiben und ich bin kurz davor, ihn mal eine Woche soviel essen zu lassen, wie er will. Immerhin schafft er es mittlerweile auch ab und zu etwas aufzuheben, so wie heute, als ich seine Brotbox auspackte und dort eine letzte angebissenen Gurkenscheibe übrig war, die freudestrahlend auf dem Weg nach oben ins Bett dann noch verspeist wurde.
Montag, 23. März 2009
Respekt ...
... all den Müttern und Vätern!! Hätte nie gedacht, dass Kindererziehung so schwierig sein kann und es soll noch härter werden, habe ich mir sagen lassen. Pepe hatte am Wochenende einen langen Wutanfall mit Füße auf den Boden stampfen und Atemnot, da er etwas haben wollte und sich aber strikt weigerte "bitte" zu sagen. Uns war es aber wichtig, dass er seinen Wunsch höflich äußerte und nicht im Befehlston. Er hätte es auch ganz leise sagen können oder in einer anderen Sprache, schlug Alex vor, aber nein, er wollte partout kein "bitte" sagen. Trotz Gebrüll und Mitleid für den kleinen Kerl, haben wir diesmal nicht nachgegeben. Ein paar Stunden später ging es dann doch, nach langer Überzeugungsarbeit und er bekam endlich seine Birnenstückchen und er war wieder glücklich. Jedenfalls scheinen die Machtkämpfe deutlich zuzunehmen. Ich sollte versuchen, die Zeit mit Maya bewusster zu genießen, bevor sie ins Trotzalter kommt und mich über ihre noch kleinen Herumzickereien freuen.
Sommerzeit
Die Kinder scheinen sich mental schon einmal auf die Sommerzeit einzustellen, beide waren heute bereits um 19 Uhr im Bett (also ab nächste Woche dann wieder 20 Uhr wie sonst üblich). Bei Maya lag es sicherlich daran, dass sie nun auch noch Fieber bekommen hat und der Husten sich nun doch mehr nach Bronchitis anhört und Pepe war nach seinem ersten Tag (nach fast einwöchiger Pause) Kindergarten wohl auch einfach schlapp. Blöd nur, dass die Sommerzeit für die Zwerge auch bedeutet, dass sie dann nächste Woche eine Stunde früher aufstehen müssen, schaffen wir es so schon kaum bis neun in der Kita zu sein und dabei wäre es dann eigentlich erst acht (nach alter Zeit). Kein Mensch noch Tier braucht diesen blöden Wechsel von Sommer und Winterzeit und doch wird sie nicht abgeschafft und ich frage mich noch mehr als sonst, als ich noch keine Kinder hatte, warum eigentlich nicht??
Freitag, 20. März 2009
Eintagsfliege
Tja, das nächtiche Durchschlafen bei Maya war leider wieder nur eine Eintagsfliege, letzte Nacht verlangte sie um 1 Uhr nach ihrer Milch, also weiter hoffen, dass es besser wird. Der arme Pepe hatte dann um 2 Uhr einen schlimmen Hustenanfall, da musste der Papa dann leider aufstehen, der dadurch heute dementsprechend gerädert ist. Als Krönung hat Pepe dann auch noch seine tägliche Mittagsruhe verweigert mit der Konsequenz, dass irgendwann gar nichts mehr ohne Geheule bei ihm ging. Nur gut, dass das Wochenende da ist.
Donnerstag, 19. März 2009
"Liebe Mama"
Kaum war Pepe eine Woche wieder in der Kita, so kam er am Montag bereits mit Fieber nach Hause. Dienstag immer noch, dazu starker Husten, Schnupfen sowieso. Maya ebenfalls am Husten, so dass ich mich am Mittwoch dann doch dazu entschieden habe zum Kinderarzt zu gehen (DELFI musste leider mal wieder ausfallen), zumal Pepe sagte, dass er Schmerzen hätte und ich Angst hatte, dass er schon wieder eine Mittelohrentzündung hat. Nachdem wir über eine Stunde beim Arzt warten mussten (wer weiß, was wir uns da wieder mitgebracht haben, mal abgesehen davon, dass es wirklich ätzend ist, zwei kränkelden Kinder über eine Stunde im Wartezimmer bei Laune zu halten), habe ich dann erfahren, dass Pepe eine Bronchitis hat. Bei Maya ist es nicht ganz so arg, so dass wir bei ihr ohne Zusatz inhalieren sollen. Wider Erwarten macht Pepe das super mit dem Inhalieren. Hatte mich schon auf das Schlimmste eingestellt, aber er hält sogar selbst die Maske, so dass wir dabei gemütlich ein Buch lesen können. Heute morgen war es allerdings nicht ganz so entspannt, da Maya 10 Minuten lang brüllend an meinem Bein klammerte und auch auf den Arm wollte. Die kleine Maus kann zurzeit keine 3 Sekunden alleine sein und selbst Pepes Gesellschaft genügt ihr nicht mehr. Zu der den ganzen Tag brüllenden Maya kommt dann ihr gefräßiger Bruder, der den ganzen Tag Joghurt essen möchte (ich glaube, weil er jetzt die Deckel fast alleine abziehen kann) und immer mehr seine Wunschvorstellungen gerne in die Wirklichkeit umgesetzt hätte (egal wie abwegig). Heute morgen verlangte er ernsthaft von mir, dass ich einen Stinker (unser Synonym für ihr wisst schon was) in die Toilette machen solle, damit er ihn wegziehen könne. Nachdem ich ihm vorgeschlagen habe, dass er doch selber einen machen könne, was er nicht wollte und ich ihm auch erklärt habe, warum ich momentan auch nicht konnte, hat er trotzdem weiterhin gebetsmühlenartig wiederholt, dass ich dies jetzt tun sollte. Mit Argumenten kommt man allerdings in diesen Tagen nicht weit bei ihm. Wenn ich mir vorstelle, dass wir mit Maya diese ganzen Phasen auch noch durchstehen müssen, wo ich jetzt schon kurz vorm Nervenzusammenbruch bin. Immerhin hat Maya gestern das erste Mal seit Ewigkeiten durchgeschlafen (von halbacht bis kurz vor fünf, juhu, weiter so!!!!). Da kann ich ein bisschen Hoffnung schöpfen. Hätte nie gedacht, dass es zeitweise so anstrengend werden würde und dabei ist die Pubertät doch noch ein paar Jahre hin. ;-)
Zum Schluss noch etwas aus Pepes Sprachschatz (O-Ton heute beim Abendbrot): "Liebe Mama, darf ich bitte noch ein bisschen Toast essen!" Selbst wenn ich weiß, dass er keinen Hunger mehr haben kann, kann ich einer solchen Bitte nun wirklich nichts abschlagen und das weiß der kleine Kerl natürlich auch. Hat allerdings auch ein wenig gedauert, bis er gelernt hat, sich so auszudrücken, für gewöhnlich sagt er eher "mehr" oder "ganz viel", aber dieser eloquente Satz wird natürlich als sein Joker ins Spiel gebracht.
Zum Schluss noch etwas aus Pepes Sprachschatz (O-Ton heute beim Abendbrot): "Liebe Mama, darf ich bitte noch ein bisschen Toast essen!" Selbst wenn ich weiß, dass er keinen Hunger mehr haben kann, kann ich einer solchen Bitte nun wirklich nichts abschlagen und das weiß der kleine Kerl natürlich auch. Hat allerdings auch ein wenig gedauert, bis er gelernt hat, sich so auszudrücken, für gewöhnlich sagt er eher "mehr" oder "ganz viel", aber dieser eloquente Satz wird natürlich als sein Joker ins Spiel gebracht.
Freitag, 13. März 2009
Brüllaffen
Ich hasse diese Morgende, an denen beide Kinder gleichzeitig brüllen und du weißt überhaupt nicht warum. So wie heute, Maya am brüllen, sogar, als ich sie auf dem Arm hatte und Pepe ebenfalls. Irgendwann habe ich angefangen mit zu brüllen, hat aber auch niemanden beeindruckt. Als ich sie beide im Auto auf dem Weg zum Kindergarten hatte, ging es wieder. Pepe hat wie immer Handküsschen beim Abschied durchs Fenster geworfen und Maya hat sich über die Aufmerksamkeit der anderen Mädchen gefreut, die sich um ihren Tragesitz scharten und nach ihrem Namen fragten. Schon interessant, dass sich v.a. die Mädchen für Babies begeistern können.
Zwischen Brüllen und Anziehen habe ich heute übrigens feststellen können, dass Pepe sich die Stoppersocken schon fast alleine anziehen kann, was mich doch mehr als sein Geschrei beindruckt hat. Mal sehen, was der weitere Tag so bringt ...
Zwischen Brüllen und Anziehen habe ich heute übrigens feststellen können, dass Pepe sich die Stoppersocken schon fast alleine anziehen kann, was mich doch mehr als sein Geschrei beindruckt hat. Mal sehen, was der weitere Tag so bringt ...
Sonntag, 8. März 2009
Sweet Dreams
Pepe schläft ja normalerweise recht gut. Er wacht zwar gelegentlich nachts auf, manchmal auch "nein, nein" rufend, schläft aber meist gleich wieder ein.
Heute nacht (oder morgen) um fünf war das anders. Papa hörte übers Babyfon erst ein Husten, wahrscheinlich Grund des nächtlichen Erwachens. Anschließend fing Pepe aber an zu weinen. Wegen der unerfreulichen Brech-Intermezzi der letzten Woche flitzte Papa schnell zum Sohnemann, um die Lage zu sondieren. Das Bett war trocken, aber Pepe sehr weinerlich. Er äußerte zwischen Schluchzen immer wieder "Schokolade mal probieren".
Nun muss man wissen, dass es nicht wirklich ungewöhnlich ist, dass Pepe nach dem Aufwachen Nahrung fordert. Normalerweise hört man anstelle eines "guten Morgen" Dinge wie Frühstück, eine Milch, Joghurt, Banane, Brot oder ähnliches.
Komischerweise ist Schokolade eine Art Obsession. Als Mama ihn neulich fragte, was er sich aus dem Supermarkt als Mitbringsel wünsche, sagte er statt des erwarteten Banane, Toast oder Apfel: Schokolade. Und das, obwohl das Wort in unserem Haus nicht geläufig ist.
Wir nehmen an, dass das Wissen, dass Schokolade etwas ganz leckers ist, per Mundpropagande unter Kita-Kollegen die Runde macht.
Naja, jedenfalls wollte Pepe sich nicht beruhigen lassen und auch nicht hören, dass man mitten in der Nacht nicht essen soll, sondern schlafen. Und vor allem schon gar keine Schokolade.
Als er aber nicht aufhörte, fragte Papa ihn, wo denn überhaupt Schokolade sei, worauf die Antwort "da oben" wie eine Litanei immer und immer wiederholt wurde.
Papa machte also das Licht an und ließ sich von Pepe zeigen, wo denn das legendäre Geheimversteck des kinderzimmerlichen Schokoladenschatzes zu finden sei.
Pepe wies auf den Schrank und war sichtlich überrascht (und auch verärgert), dort zwar eine Flasche Hustensaft und einen Kuli, aber keinen Krümel der begehrten Süßigkeit zu entdecken.
Seine Verwirrung war ihm so deutlich ins Gesicht geschrieben, dass Papa vermutet, dass Pepe einen äußerst realen Traum gehabt haben musste, in welchem besagte Schokolade sich auf dem Schrank befunden hatte.
Klar, dass er dann einen Bissen probieren möchte, wenn sie so gerade außer Reichweite präsentiert wird.
Es dauerte noch eine Weile, aber Pepe ließ sich langsam wieder beruhigen und bald auch wieder ins Bett legen. Noch ein paar Huster und er war wieder eingeschlafen.
Papa lag noch etwas wach und lauschte dem Hüsteln übers Babyfon und fand dann auch wieder zur wohlverdienten, wenn auch kurzen, Nachtruhe.
Heute nacht (oder morgen) um fünf war das anders. Papa hörte übers Babyfon erst ein Husten, wahrscheinlich Grund des nächtlichen Erwachens. Anschließend fing Pepe aber an zu weinen. Wegen der unerfreulichen Brech-Intermezzi der letzten Woche flitzte Papa schnell zum Sohnemann, um die Lage zu sondieren. Das Bett war trocken, aber Pepe sehr weinerlich. Er äußerte zwischen Schluchzen immer wieder "Schokolade mal probieren".
Nun muss man wissen, dass es nicht wirklich ungewöhnlich ist, dass Pepe nach dem Aufwachen Nahrung fordert. Normalerweise hört man anstelle eines "guten Morgen" Dinge wie Frühstück, eine Milch, Joghurt, Banane, Brot oder ähnliches.
Komischerweise ist Schokolade eine Art Obsession. Als Mama ihn neulich fragte, was er sich aus dem Supermarkt als Mitbringsel wünsche, sagte er statt des erwarteten Banane, Toast oder Apfel: Schokolade. Und das, obwohl das Wort in unserem Haus nicht geläufig ist.
Wir nehmen an, dass das Wissen, dass Schokolade etwas ganz leckers ist, per Mundpropagande unter Kita-Kollegen die Runde macht.
Naja, jedenfalls wollte Pepe sich nicht beruhigen lassen und auch nicht hören, dass man mitten in der Nacht nicht essen soll, sondern schlafen. Und vor allem schon gar keine Schokolade.
Als er aber nicht aufhörte, fragte Papa ihn, wo denn überhaupt Schokolade sei, worauf die Antwort "da oben" wie eine Litanei immer und immer wiederholt wurde.
Papa machte also das Licht an und ließ sich von Pepe zeigen, wo denn das legendäre Geheimversteck des kinderzimmerlichen Schokoladenschatzes zu finden sei.
Pepe wies auf den Schrank und war sichtlich überrascht (und auch verärgert), dort zwar eine Flasche Hustensaft und einen Kuli, aber keinen Krümel der begehrten Süßigkeit zu entdecken.
Seine Verwirrung war ihm so deutlich ins Gesicht geschrieben, dass Papa vermutet, dass Pepe einen äußerst realen Traum gehabt haben musste, in welchem besagte Schokolade sich auf dem Schrank befunden hatte.
Klar, dass er dann einen Bissen probieren möchte, wenn sie so gerade außer Reichweite präsentiert wird.
Es dauerte noch eine Weile, aber Pepe ließ sich langsam wieder beruhigen und bald auch wieder ins Bett legen. Noch ein paar Huster und er war wieder eingeschlafen.
Papa lag noch etwas wach und lauschte dem Hüsteln übers Babyfon und fand dann auch wieder zur wohlverdienten, wenn auch kurzen, Nachtruhe.
Neue Bilder online
So, Papa hat Mama mal gezeigt, wie man die Bilder online stellt. Naja, zumindest den langwierigen Teil der Auslese. Da sie den Großteil der 7500 Fotos und Videos seit Pepes Geburt geknipst hat, darf sie jetzt auch die anstrengende Arbeit des Sortierens und Auswählens übernehmen, für den Papa zur Zeit keine Muße hat.
Sie meinte dann so gegen 2 Uhr letzte Nacht, dass sie eventuell ein paar Bilder weniger aufnehmen wird in Zukunft :-)
Ach ja, und Maya hat sich heute morgen übergeben. Wir hoffen, dass wenn sie Pepes Wurstgulasch-Infekt übernommen hat, es wenigstens etwas glimpflicher abläuft.
Ich glaube, dass zwei Kinder mit Würfelhusten die Lebenszeit von Waschmaschine und Trockner (und nicht zuletzt die ihrer Eltern) drastisch reduzieren.
Sie meinte dann so gegen 2 Uhr letzte Nacht, dass sie eventuell ein paar Bilder weniger aufnehmen wird in Zukunft :-)
Ach ja, und Maya hat sich heute morgen übergeben. Wir hoffen, dass wenn sie Pepes Wurstgulasch-Infekt übernommen hat, es wenigstens etwas glimpflicher abläuft.
Ich glaube, dass zwei Kinder mit Würfelhusten die Lebenszeit von Waschmaschine und Trockner (und nicht zuletzt die ihrer Eltern) drastisch reduzieren.
Samstag, 7. März 2009
Nasenbluten
Mit einem aktiven Kind muss man auch gelegentlich Sanitäter sein. Von Pepes Sturz mit viel Blut und Wackelzahn hat Mama ja neulich hier schon berichtet. Ein Bild dazu:
Man sieht hier auch die fiese Kante, auf die er gefallen sein muss.
Neulich hat er aber auch mal ohne Sturz Nasenbluten gehabt. Er hat es selbst wohl auch nicht gemerkt.
Als Papa ihn ins Bett gebracht hatte, sah er noch ganz normal aus (naja, fast jedenfalls):
Ich hatte wohl vergessen, ihm zu sagen, dass die 80er nun wirklich vorbei sind...
Morgens war er relativ ruhig, aber wohl schon wach. Als Papa dann mal reingeguckt hat, sagte Pepe "Guck mal Papa, alles schwarz". Bei Licht betrachtet war alles aber eher (Blut-)rot und Papa hat sich etwas erschrocken. Pepe fand alles ziemlich interessant und ließ sich geduldig von Papa erklären, wie es denn zu dieser tollen Färbung von Bett und Schlafsack gekommen war.


Naja, es war jedenfalls mal wieder ein gründliches Bad fällig, dass der junge Herr offensichtlich genoss (bis auf Haare ausspülen, wie immer):
Pepe findet jedenfalls seit neuestem Blut sehr spannend. Wollen wir mal hoffen, dass er nicht allzu häufig zu viel davon vergießt.
Uns schwebt jedenfalls eine andere Karriere vor als bei diesem Kind.
Neulich hat er aber auch mal ohne Sturz Nasenbluten gehabt. Er hat es selbst wohl auch nicht gemerkt.
Als Papa ihn ins Bett gebracht hatte, sah er noch ganz normal aus (naja, fast jedenfalls):
Morgens war er relativ ruhig, aber wohl schon wach. Als Papa dann mal reingeguckt hat, sagte Pepe "Guck mal Papa, alles schwarz". Bei Licht betrachtet war alles aber eher (Blut-)rot und Papa hat sich etwas erschrocken. Pepe fand alles ziemlich interessant und ließ sich geduldig von Papa erklären, wie es denn zu dieser tollen Färbung von Bett und Schlafsack gekommen war.
Naja, es war jedenfalls mal wieder ein gründliches Bad fällig, dass der junge Herr offensichtlich genoss (bis auf Haare ausspülen, wie immer):
Uns schwebt jedenfalls eine andere Karriere vor als bei diesem Kind.
Dienstag, 3. März 2009
Wurstragout
Im Großen und Ganzen ist das Mittagsessensangebot bei Pepe in der Krabbelgruppe eigentlich ganz gut und entspricht bis auf ein paar Ausnahmen auch meinem Verständnis von gesunder Ernährung (Hühnerfrikassee, Schmorkohl, Kartoffeln mit Quark, Gemüsesuppe, um ein paar Beispiele zu nennen). Ab und zu gibt es allerdings ein paar Varianten, die mir persönlich suspekt erscheinen. Das Wurtsragout, welches heute auf dem Tagesplan stand, gehört u.a. dazu und sei es, dass Pepe sich daran überfressen hat oder dass er sich vielleicht doch wieder irgendeinen Keim eingefangen hat, es landete jedenfalls postwendend bei uns auf dem Wohnzimmerteppich (ich erspare mir hier weitere Ausführungen). Auf Nachfragen, wieviele Teller er denn von dem Mittagsmahl gegessen hätte, sagte er "vier" und ich befürchte fast, dass das nicht gelogen war, obwohl die Aussagen eines Zweijährigen sicherlich mit Vorsicht zu genießen sind, aber anhand der Menge gemessen, die ich bei uns vom Teppich kratzen musste, könnte das wohl hinkommen. Und ich gestehe, dass ich an dem Tag, als es Schokoladensuppe gab, fast froh war, dass Pepe krankheitsbedingt daheim bleiben musste, auch wenn diese beim Wiederkäuen vermutlich besser gerochen hätte. ;-) Jedenfalls wird er auf die Pfannekuchen mit Apfelmus morgen nun verzichten müssen und Maya leider auf ihr DELFI, da ich Pepe besser einen Tag daheim behalte und ihn blöderweise auch nicht mit zum DELFI nehmen kann, da er eventuell doch ansteckend sein könnte. Vielleicht mal wieder Zeit für einen gemeinsamen Zoobesuch, da gibt es neben der Tiere momentan nämlich ganz viel Bagger zu sehen und das fände Pepe bestimmt sehr spannend.
Montag, 2. März 2009
Aufstehen ...
... ist Mayas Obsession zur Zeit. Sie will einfach nur nach oben und stehen, stehen, stehen. Legt man sie erschöpft schlafen, sammelt sie all ihr Kräfte, um sich an den Gitterstäben nach oben zu ziehen. Sitze ich gemeinsam mit ihr auf dem Boden, robbt sie schnell zu mir, damit sie sich an mir hochziehen kann. Treppen, Spielzeugkisten, Sofakanten, Staubsauger, alles Dinge, die sich gut eignen, um hoch hinaus zu kommen. Alles noch in bisschen wackelig, aber es wird immer besser. Fotos folgen demnächst ...
Nachtrag: Selbst nachts fängt sie jetzt an sich hochzuziehen. Mit einem lachenden (weil es einfach so niedlich aussah, wie ich ihre Silhouette im Dunkeln stehend am Gitterbettrand erkannt habe) und einem weinenden Auge (da sie immer noch nicht durchschläft und zu den unmöglichsten Zeiten einen auf Partytime mimt) musste ich heute gegen halbfünf mit ansehen, wie Maya in ihrem Schlafsack aufrecht im Bett stand und leicht wippte.
So langsam bekomme ich es mit der Angst zu tun, dass ich diese nächtlichen Eskapaden doch noch länger mitmachen muss als es mir lieb ist und als ich es mir je hätte vorstellen können. Die Erzählungen einiger anderer Mütter und Väter heute Morgen in Pepes Krabbelgruppe tragen ebenfalls nicht gerade zur meiner Beruhigung bei. Die eine Zwillingsmutter ist vorletzte Nacht acht Mal aufgestanden und der eine Vater letzte Nacht alle eineinhalb Stunden. Und die Kinder sind um die zwei Jahre alt. Da geht es uns ja richtig gut mit zwei bis drei Unterbrechungen die Nacht. ;-) Positiv Denken!
Sonntag, 1. März 2009
Belehrungen
Pepe quatscht momentan ziemlich viel nach, was er so aufschnappt und es ist witzig anzusehen, wie er die Erziehungssprüche, die wir bei ihm anwenden plötzlich uns entgegenknallt. Heute beim gemeinsamen Joghurtessen sagte er zu mir, dass ich den Löffel nicht so voll machen solle und nur kleine Löffel nehmen solle. Er ermahnt uns im Auto uns anzuschnallen und erinnert uns beim Rausgehen an Schal und Mütze. Schon witzig, wenn man sich plötzlich selbst reden hört. ;-)
Bäumchen wechsle dich
Nachdem wir uns seit Monaten mehr oder weniger das Zubettbringen aufteilen, wenn wir beide da sind (Alex bringt Pepe ins Bett und ich Maya), habe ich Alex vorgeschlagen, dass es doch vielleicht besser sei, wir würden die Kinder immer im Wechsel schlafen legen (einen Tag bringt er Pepe und ich Maya zu Bett und den nächsten Tag darf ich Pepe und er Maya zur Ruhe legen). Ich habe keine Ahnung, ob das wirklich Sinn macht, wegen der Konstanz und der Rituale, die doch so wichtig sind, aber ich finde es auch schrecklich, wenn Pepe ein Papakind ist und Maya ein Mamakind ist. Momentan ist das nämlich so und so schön und anstrengend ich es finde, dass Maya mich bevorzugt und sich stets freut, wenn sie mich sieht, finde ich es auch traurig, dass ich bei Pepe soviel, vielleicht zuviel aus der Hand gegeben habe. Wir machen das eigentlich Familien mit drei, vier oder mehr Kindern? Klar, es gibt auch das Modell, bei dem immer nur die Mama die Kinder ins Bett bringt, aber das fände Alex, glaube ich, gar nicht gut und ich auch nicht. Ich empfinde die Situation wirklich als schwierig momentan und obwohl sich Pepe von mir ohne Weiteres hat ins Bett bringen lassen (ein paar Zicken und Verzögerungstaktiken hat er natürlich ausprobiert, aber das macht er bei Alex auch), hatte ich irgendwie das Gefühl, der Papa wäre ihm lieber gewesen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob er es eventuell blöd fand, dass sich Papa um Maya gekümmert hat? Vielleicht mache ich mir auch zuviel Gedanken über alles und sollte nicht alles bewerten. Ich frage mich nur, wie man das am besten hinbekommt, dass alle mehr oder weniger zufrieden und ausgeglichen sind. Aber vielleicht ist das auch nur wieder einer dieser Tage, an dem mir die nötige Gelasssenheit fehlt?
Abonnieren
Posts (Atom)

