Lilypie Kids Birthday tickers
Lilypie Kids Birthday tickers Notes:

Mittwoch, 29. Juli 2009

so groß

Auch wenn Pepes körperliche Größe ja nach wie vor eher "klein" ist, so kam er mir heute beim Einkaufen so selbstständig vor. Was so ein paar Wochen und Monate manchmal ausmachen. Selbst die anderen Kunden waren erfreut, wie der kleine Knirps seinen Kindereinkaufswagen durch den Laden schob und die Lebensmittel einpackte. (Zugegeben, dass Kräuterbaguette hat er eingepackt ohne zu fragen und auch die Fruchtzwerge, die er mit Begeisterung aus dem Kühlregal nahm und dabei kommentierte "da gibt es Kinderjoghurt", hätte ich nicht gekauft, aber ansonsten war er eine große Hilfe und hat sogar alle Sachen alleine aufs Band an der Kasse gelegt. Ein Obstgläschen nahm ich ihm dabei ab, da ich Angst hatte, es könnte doch herunterfallen und kaputt gehen. Dafür demonstrierte er mir gleich, dass es gar nicht schlimm ist, wenn die Butter herunterfällt, die er meiner Ansicht nach absichtlich zu Boden fallen ließ. Auf dem Heimweg forderte er mich und Maya dann auf stehenzubleiben, bis er zu Hause sei, da er schon alleine vorlaufen wollte. Mit dem Brötchen in der Hand, das er beim Bäcker geschenkt bekommen hatte, aber noch nicht essen sollte bis wir wieder daheim beim Abendbrottisch saßen, lief er dann tatsächlich los. Völlig selbstständig ging er sogar über eine große Straßenkreuzung. Immer wieder erstaunlich, was so ein paar Monate ausmachen. Ich habe immer wieder mal andere Mütter gefragt, welches Alter sie als besonders schön oder besonders anstrengend empfunden haben. Eine Antwort dazu gab es allerdings nie. Und auch wenn es natürlich stimmt, dass jedes Alter seine schönen und anstrengenden Momente hat, so kann ich für mich im Rückblick sagen, dass ich die Phase um 2 Jahre bisher als besonders anstrengend empfunden habe und die jetzige eigentlich als recht angenehm empfinde (mal sehen, wie lange noch ;-). Bin gespannt, ob das bei Maya ähnlich sein wird.

Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da?!

Letzte Nacht war die Hölle, sogar die Nachbarn haben sich über Mayas Geschrei beschwert, was sie sonst nie machen. Gut zwei Stunden, von kurz vor vier bis sechs nur Gebrüll, weil sie nicht mehr schlafen wollte?! Auch eine Milch konnte nicht helfen. Irgendwann gegen sechs ist sie dann doch noch einmal eingeschlummert. Entweder scheinen ihr die Zähne und die Rotznase doch mehr zu schaffen zu machen als vermutet oder sie ist einfach nur dickköpfig?

Montag, 27. Juli 2009

Der Doktor hat gesagt

"Der Doktor hat gesagt, ich bin wieder ganz gesund!" und "Wir waren im Urlaub in Walsrode." Diese beiden Informationen gab Pepe heute an die 19-jährige Nachbarstochter ungefragt weiter. Schon witzig, wenn er den Leuten irgend etwas erzählt, was ihn gerade so beschäftigt. Außerdem fragt er mich neben dem ständigen "Warum" jetzt immer "Wie heißt der?", wenn irgendwo jemand ist. Ich sage dann immer, frage doch denjenigen selbst, worauf er das dann auch tut: "Wie heißt Du?" So, wie heute bei der Nachuntersuchung auf der Bult wegen seiner OP. Und da war dann so ein junger Arzt, der antwortete "Scholz" und Pepe dann auch noch mit seinem Nachnamen ansprach!? Alex und ich fanden es beide etwas seltsam, dass ein evtl. angehender Kinderarzt offensichtlich Probleme hatte, seinen Vornamen zu erwähnen. Pepe war auch etwas irritiert, nahm es aber so hin. Nun gut, der junge Mann kann ja noch üben. Als dann der "richtige" Arzt kam, sperrte Pepe ohne Aufforderung gleich den Mund auf, ein echter Profi mittlerweile, was die Untersuchung bei HNO-Ärzten anbelangt. ;-) Viel wichtiger ist allerdings, dass mit Pepes Ohren erst einmal alles wieder in Ordnung ist und ich tatsächlich das Gefühl habe, dass er besser hört. Wollen wir hoffen, dass es so bleibt und uns ein ähnliches Schicksal mit Maya erspart bleibt, die momentan mal wieder ziemlich verrotzt ist. Vielleicht hängt es auch mit dem Zahnen zusammen. Nr. 6 ist nämlich ebenfalls schon zu sehen, diesmal oben links. Die Beißerchen scheinen jetzt Schlag auf Schlag zu kommen.

Samstag, 25. Juli 2009

Fünfzahn

Mayas fünfter Zahn (unten links) blitzt durch. Sie fährt übrigens total auf Gummibärchen ab. Während Pepe sein erstes Gummibärchen erst mit einem Jahr und 10 Monaten bekommen hat, hat seine Schwester natürlich viel früher danach verlangt und es auch bekommen. Pepes Reaktion damals hieß "noch mehr". Da Maya sich sprachlich noch nicht so präzise ausdrücken kann, ist sie stattdessen gleich zu dem Schrank, wo die Bärchen "versteckt" sind und hat versucht, ihn zu öffnen und ihr Verlangen mit der entsprechenden Gestik untermauert. Was solls, mit fünf Zähnen kann man eben auch schon Gummibärchen essen und tatsächlich sind wir als Eltern bei Maya doch deutlich großzügiger, bequemer und nachgiebiger, was "ungesundes" Essen anbelangt. Allerdings fordert sie es in der Tat auch ganz anders ein als Pepe, der bis zum Eintritt in die Krabbelgruppe mit zwei Jahren nicht wusste, dass man Smarties auch essen und nicht nur mit ihnen spielen kann. ;-)

Freitag, 24. Juli 2009

grausam

Die letzte Nacht war mal wieder grausam. Maya um 3 Uhr wach und trotz Milchpulle auch ewig nicht mehr eingeschlafen und dann sind beide Kinder auch noch um 6:40 Uhr gleichzeitig aufgestanden und waren nicht mehr bereit, noch ein bisschen weiter zu schlummern. Dabei müssen wir Pepe für gewöhnlich morgens wecken und Maya schafft es mitunter auch schon einmal wenigstens bis 7:30 Uhr zu schlafen, vor allem, wenn sie nachts so lange wach ist. Die Konsequenz war natürlich, dass beide total müde und knörig waren. Maya hat sich morgens schon immer wieder völlig schlapp auf den Teppich gelegt, der Versuch sie gegen 9:30 Uhr noch mal ins Bett zu legen scheiterte aber an ihrem Gebrüll. Zumindest schlafen sie jetzt mal beide gleichzeitig und ich sollte die Chance nutzen, mich vielleicht auch gleich noch mal aufs Ohr zu hauen und hoffe nur, dass sie noch ein Weilchen weiter träumen.

Donnerstag, 23. Juli 2009

Nischen

Man sagt ja, dass sich Geschwisterkinder immer ihre Rolle und Nische in der Familie suchen und bei Maya ist es momentan eindeutig das Kuscheln, würde ich behaupten. Da kann sie den Tag über noch so störrisch, quengelig oder dickköpfig gewesen sein, aber wenn sie sich in deine Hand kuschelt oder an einen heranschmiegt, ist all der Stress vergessen.
Pepe hingegen ist der große Bruder, der die Regeln kennt und verteidigt. Er spricht fremde Leute auf der Straße an, die auf Fahrradbügeln sitzen und sagt : "Der soll da nicht sitzen." Und der verständige Vater gerade außer Dienst springt postwendend herunter und sagt: "Der Kleine hat vollkommen Recht, ist ja eigentlich nicht zum Sitzen, sondern um die Räder dort anzuschließen."
Und so haben wir hier den fast Dreijährigen, der mir mittlerweile oft so vernünftig vorkommt und soviel Verständnis aufbringt und die 14 Monate alte Schwester, die ihren Pepe anhimmelt.
Und so anstrengend doch manchmal die Tage sein mögen, so bin ich mir doch sicher, dass ich mir eines Tages die unbeschwerte Zeit zurücksehnen werde, in der ich mich fast ausschließlich um die Zwerge kümmern musste, die so dankbar sind für die Zeit, die man mit ihnen verbringt.

Sonntag, 19. Juli 2009

10

Maya hat im Kurzurlaub auf Gut-Grasbeck in Walsrode ihre ersten 10 freihändigen Schritte gemacht. Vorher waren es immer nur so zwei bis drei. Viel mehr ist es allerdings auch noch nicht geworden, irgendwie scheint sie sich noch nicht so richtig zu trauen, obwohl sie es kann. Freihändig auf Stühlen stehen und dabei zu wippen, scheint jedenfalls kein Problem zu sein. Und wenn sie in beiden Händen etwas trägt, ist es für sie wohl so, als würde sie sich irgendwo festhalten. Ansonsten wird sie immer dickköpfiger. Wenn es mal nicht nach ihrem Willen läuft, kann sie ganz schön störrisch werden. Ihren kleinen Wortschatz von Mama, Papa und Pepe ("Bäbä") hat sie um das Wort Baba für Bagger und manchmal auch andere Fortbewegungsmittel erweitert. Außerdem kann sie den Löwen und den Hund nachmachen. Auf Hunde scheint sie sowieso total abzufahren und es ist schade, dass Charly, der Golden Retriever meiner Schwiegereltern, nicht mehr lebt, aber vielleicht auch besser für den gemütlichen Charly, wenn die quirlige Maya ihn aufgemischt hätte ;-). Ansonsten ist sie eine große Kuschlerin und zieht sich gerne unsere Hände zu sich heran, um ihren Kopf hineinzukuscheln. Zähne hat sie mittlerweile vier (zwei oben, zwei unten). Leider hat sie sich seit zwei Tagen einen fürchterlichen Husten eingefangen.

Pepe hat seine OP gut überstanden und schon einen Tag nach der OP war nichts mehr davon zu merken, so dass man sich immer wieder ins Gedächtnis rufen musste, dass er noch nicht toben sollte. Gar nicht so einfach für einen Zweidreivierteljährigen, aber er hat wirklich sein Bestes gegeben und genießt es, dass er jetzt wieder mehr toben und vor allem springen darf. Seit kurzem kann er (meist) fehlerfrei bis 10 zählen und stellt immer mehr Zusammenhänge zwischen den Dingen her. Als er am Tage der Trauerfeier für Michael Jackson zeitweise mit mir vor dem Fernseher saß und wir über den Tod und Särge sprachen und ich ihm erklärte, dass Michael Jackson in dem goldenen Sarg liegt und Papa und Mama aber wohl eher eine Holzkiste bekämen, wenn sie mal sterben, da erwiderte er: "Dann bin ich ja ganz alleine." Wollen wir hoffen, dass wir alle noch eine Weile machen und unsere Zwerge beim Großwerden begleiten dürfen.

Und damit wir möglichst auch nichts vergessen, hat der Papa endlich mal wieder unsere fotografischen Zeitdokumente online gestellt: Fotos, Fotos, Fotos in der Galerie!!!

Montag, 13. Juli 2009

OP-Update

So, alles soweit gut verlaufen. Die Ohren wurden zwar über einen Trommelfellschnitt abgesaugt, aber das Sekret war dünnflüssig, so dass kein Anlass zum Setzen der Paukenröhrchen bestand. Die Vergrößerung der Rachenmandel (Polypen) war sehr ausgedehnt, so dass eine Operation notwendig war. Pepe hat das Ganze gut überstanden, viel Eis hinterher gegessen und viel geschlafen. Maya war sehr froh, ihren großen Bruder wieder zu sehen und hat ganz viel gelacht. Sie scheint wirklich sehr an ihm zu hängen. Schön, so was zu sehen, wenn die beiden sich anlachen.
Für alle war es ziemlich anstrengend und wir sind sehr froh, wieder zu Hause zu sein. Pepes Narkose war anfangs sehr amüsant für Papa und Mama, da er zur Beruhigung vor der Atemmaske einen "Eierlikör" bekommen hat und tatsächlich leichte Trunkenheitssymptome zeigte. Insgesamt muss man sagen, dass er sehr tapfer und total verständnisvoll war und schlimme Nachrichten wie "es gibt weder Essen noch Wasser bis Mittag" oder "3 Tage kein Obst und nicht toben" oder "der Schlauch bleibt noch drei Stunden im Arm" äußerst ruhig aufgenommen hat.
Wir hoffen natürlich, dass uns Ähnliches mit Maya erspart bleibt, nicht zuletzt, weil sie möglicherweise nicht so einsichtig sein könnte.
Maya hat sich heute bei Oma von ihrer allerbesten Seite gezeigt, brav geschlafen, lieb gespielt und auch stolz 12 Schritte ohne Festhalten vorgeführt (eine neue Errungenschaft aus dem Urlaub). Sie begleitet übrigens jede "tolle Tat" mit euphorischem Klatschen.
So sind wir sehr erleichtert, dass es unseren beiden Mäusen gut geht und blicken auf drei Wochen Kinder-Vollprogram (die Kita hat Ferien), welches wir hoffentlich sehr kindgerecht gestalten können (eine Menge Arbeit ist ja immer). Schließlich sind in sieben Wochen beide Kinder in der Kita. Wir sind sehr gespannt, wie das sein wird und wie sich die Abläufe einspielen, wenn Mama ab November auch wieder arbeiten geht.
Ein spannendes 2. Halbjahr also...

Sonntag, 12. Juli 2009

Pepe wird operiert

Nun ist es (fast) soweit. Nach ein paar schönen Urlaubstagen auf dem Bauernhof wird morgen Pepes OP statt finden. Wahrscheinlich "nur" die Rachenmandel ("Polypen") und keine Röhrchen ins Ohr, wenn wir Glück haben. Pepe weiß auch Bescheid und ist interessiert und erzählt uns gerne, wie das Ganze ablaufen wird. "Ich bekomme eine Maske und dann schlafe ich auf Papas Arm ein und der Doktor repariert die Nase und wenn ich aufwache ist alles vorbei und ich darf ein Eis essen". Mal sehen.
Wir hoffen, dass es alles möglichst reibungslos abläuft und wir bald wieder einen fröhlichen Pepe haben. Aufstehen und nicht frühstücken dürfen, ja nicht mal einen Schluck Wasser trinken wird extrem, fürchte ich. Und nach der OP eine Woche nicht toben kann ich mir auch nur sehr schwer vorstellen.
Unser Großer ist aber ja meist schon ganz vernünftig und wir werden ihn wohl ein wenig "bestechen" müssen. Eventuell ja sogar (als Premiere) mal mit der einen oder anderen kindgerechten Fernsehunterhaltung.
Hoffentlich schlafen wir alle gut...

Mittwoch, 1. Juli 2009

kuschelig

Während Pepe ja nicht so der Superkuscheler war und ist, ist es seine Schwester um so mehr. Heute hatte sie eine Rotznase und leichtes Fieber und da muss man natürlich besonders viel kuscheln. Ist schon niedlich, wenn die Mäuse sich so an einen rankuscheln. Da es Maya heute nicht so gut ging, war sie den ganzen Tag natürlich besonders liebesbedürftig. Hin und wieder hat sie auch einfach so ein Nickerchen gehalten und ist beispielsweise im Sitzen auf meinen Schoss eingeschlafen als wir Paul heute zum 2. Geburtstag gratuliert haben. Obwohl sie sonst eher nicht so die gute Schläferin ist, kann sie sich bei Krankheit doch ganz gut "gesund schlafen", habe ich das Gefühl. Hoffen wir mal, dass wir bis Freitag alle fit sind, da steigt nämlich Pauls Geburtstagsparty. Vielleicht sind es ja "nur" die kommenden Zähne, die ihr so zu schaffen machen?

Immer wieder erstaunlich ...

...wieviele Dinge die Knirpse schon nachahmen und auch verstehen. So hat Maya heute Alex tauben Onkel gesehen, sich gefreut und dann ihren Mund bewegt als würde sie sprechen, dabei aber keinen einzigen Ton gesagt. Wenn Alex mit ihm spricht, spricht er auch lautlos und offensichtlich scheint die kleine Schnecke das beobachtet zu haben und macht es nun auch so, da er ja sowieso nicht hören kann. Momentan ist Klatschen hoch im Kurs und sie versucht immer häufiger frei zu gehen. Ich glaube lange wird es nicht mehr dauern. Witzigerweise ist sie heute schon ein paar Mal die kleine Rutsche raufgeklettert und dann kopfüber "heruntergerutscht" und das, obwohl sie eigentlich noch nicht einmal laufen kann. Aber Klettern ist eben auch nach wie vor besonders angesagt.

Pepe ist gerade mitten in seiner "Warum?"-Phase. Alles wird hinterfragt und wenn er dann häufig genug gefragt hat, wendet er das Gelernte natürlich auch gleich an und erzählt, dass Michael Jackson tot ist, weil er eine Tablette zuviel genommen hat ;-). Da die Kita personell unterbesetzt ist, haben wir ihn zurzeit daheim, was er sichtlich genießt. Und wenn er dem Papa beim Aufbau des Gartenhäuschen etwas helfen kann, ist er besonders stolz.