Maya hat im Kurzurlaub auf Gut-Grasbeck in Walsrode ihre ersten 10 freihändigen Schritte gemacht. Vorher waren es immer nur so zwei bis drei. Viel mehr ist es allerdings auch noch nicht geworden, irgendwie scheint sie sich noch nicht so richtig zu trauen, obwohl sie es kann. Freihändig auf Stühlen stehen und dabei zu wippen, scheint jedenfalls kein Problem zu sein. Und wenn sie in beiden Händen etwas trägt, ist es für sie wohl so, als würde sie sich irgendwo festhalten. Ansonsten wird sie immer dickköpfiger. Wenn es mal nicht nach ihrem Willen läuft, kann sie ganz schön störrisch werden. Ihren kleinen Wortschatz von Mama, Papa und Pepe ("Bäbä") hat sie um das Wort Baba für Bagger und manchmal auch andere Fortbewegungsmittel erweitert. Außerdem kann sie den Löwen und den Hund nachmachen. Auf Hunde scheint sie sowieso total abzufahren und es ist schade, dass Charly, der Golden Retriever meiner Schwiegereltern, nicht mehr lebt, aber vielleicht auch besser für den gemütlichen Charly, wenn die quirlige Maya ihn aufgemischt hätte ;-). Ansonsten ist sie eine große Kuschlerin und zieht sich gerne unsere Hände zu sich heran, um ihren Kopf hineinzukuscheln. Zähne hat sie mittlerweile vier (zwei oben, zwei unten). Leider hat sie sich seit zwei Tagen einen fürchterlichen Husten eingefangen.
Pepe hat seine OP gut überstanden und schon einen Tag nach der OP war nichts mehr davon zu merken, so dass man sich immer wieder ins Gedächtnis rufen musste, dass er noch nicht toben sollte. Gar nicht so einfach für einen Zweidreivierteljährigen, aber er hat wirklich sein Bestes gegeben und genießt es, dass er jetzt wieder mehr toben und vor allem springen darf. Seit kurzem kann er (meist) fehlerfrei bis 10 zählen und stellt immer mehr Zusammenhänge zwischen den Dingen her. Als er am Tage der Trauerfeier für Michael Jackson zeitweise mit mir vor dem Fernseher saß und wir über den Tod und Särge sprachen und ich ihm erklärte, dass Michael Jackson in dem goldenen Sarg liegt und Papa und Mama aber wohl eher eine Holzkiste bekämen, wenn sie mal sterben, da erwiderte er: "Dann bin ich ja ganz alleine." Wollen wir hoffen, dass wir alle noch eine Weile machen und unsere Zwerge beim Großwerden begleiten dürfen.
Und damit wir möglichst auch nichts vergessen, hat der Papa endlich mal wieder unsere fotografischen Zeitdokumente online gestellt: Fotos, Fotos, Fotos in der Galerie!!!
Sonntag, 19. Juli 2009
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