... ist Mayas Obsession zur Zeit. Sie will einfach nur nach oben und stehen, stehen, stehen. Legt man sie erschöpft schlafen, sammelt sie all ihr Kräfte, um sich an den Gitterstäben nach oben zu ziehen. Sitze ich gemeinsam mit ihr auf dem Boden, robbt sie schnell zu mir, damit sie sich an mir hochziehen kann. Treppen, Spielzeugkisten, Sofakanten, Staubsauger, alles Dinge, die sich gut eignen, um hoch hinaus zu kommen. Alles noch in bisschen wackelig, aber es wird immer besser. Fotos folgen demnächst ...
Nachtrag: Selbst nachts fängt sie jetzt an sich hochzuziehen. Mit einem lachenden (weil es einfach so niedlich aussah, wie ich ihre Silhouette im Dunkeln stehend am Gitterbettrand erkannt habe) und einem weinenden Auge (da sie immer noch nicht durchschläft und zu den unmöglichsten Zeiten einen auf Partytime mimt) musste ich heute gegen halbfünf mit ansehen, wie Maya in ihrem Schlafsack aufrecht im Bett stand und leicht wippte.
So langsam bekomme ich es mit der Angst zu tun, dass ich diese nächtlichen Eskapaden doch noch länger mitmachen muss als es mir lieb ist und als ich es mir je hätte vorstellen können. Die Erzählungen einiger anderer Mütter und Väter heute Morgen in Pepes Krabbelgruppe tragen ebenfalls nicht gerade zur meiner Beruhigung bei. Die eine Zwillingsmutter ist vorletzte Nacht acht Mal aufgestanden und der eine Vater letzte Nacht alle eineinhalb Stunden. Und die Kinder sind um die zwei Jahre alt. Da geht es uns ja richtig gut mit zwei bis drei Unterbrechungen die Nacht. ;-) Positiv Denken!


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