Lilypie Kids Birthday tickers
Lilypie Kids Birthday tickers Notes:

Mittwoch, 13. Februar 2008

Pepes Sommer-Haarschnitt

Pepe war beim Frisör. Naja, sollte eigentlich, aber Oma und Mama dachten, das können wir auch. Ein bisschen Pony schneiden und über den Ohren kürzen.
Seine Langhaarfrisur war wirklich nicht mehr stylisch.
Leider hatte Pepe nicht wirklich Lust dazu und das Ergebnis war auch nicht zu aller Zufriedenheit.
Also haben sich Mama und Pepe in die (leere) Wanne begeben und Papa hat den Haarschneider angeworfen, mit dem er auch seine eigenen Haare seit Jahren schneidet.
Nur die Seiten sollten etwas kürzer und oben das Deckhaar zum Schutz gegen die Kälte länger gelassen werden.
Pepe war zwar interessiert, aber das Geräusch des Rasieres an seinem Ohr hat ihn doch sehr verängstigt. Er musste etwas weinen und zitterte auch. Also haben wir erstmal etwas Spaß gemacht mit der Schneidemaschine und dann ging es besser.
Beigeistert war er nicht, aber in Mamas Arm (in der Wanne) war es auszuhalten.
Das mit den Seiten ging ganz gut, aber langes Deckhaar zu lassen, sah auch doof aus.
Also hat Papa sich entschlossen, gleich zum Sommerschnitt über zu gehen und überall die gleiche Länge zu schneiden (ist auch am einfachsten).
Und siehe da... es sieht doch ganz gut aus, Pepes 3. Haarschnitt.
Das erste Mal waren es ja nur ein paar lange Strähnen Baby-Haar, die gekürzt wurden. Beim 2. Mal dann schon etwas mehr. Aber dieser Schnitt ist der erste "richtige".
Naja, entscheidet selbst. Jugendlich und sehr männlich sieht er ja wohl aus, unser Schnuckel.

Sonntag, 10. Februar 2008

Moonwalk und Kuss-Attacken

Pepe läuft ja sehr gerne ist und auch extrem stolz darauf, dass er es endlich beherrscht. Gestern hat er angefangen, rückwärts zu gehen. Es scheint etwas schwieriger zu sein und hat leichte Moonwalk-Qualitäten, aber er findet es anscheinend äußerst anregend. Man darf nur nicht zu sehr drüber nachdenken, sonst klappt es nicht.
Nachdem Pepe neulich bei seiner Freundin Line zu Besuch war und dort schon gefährlichen Kuschel-Angriffen ausgesetzt war, kam Line heute zu uns. Pepe schlief noch (und zwar noch ziemlich lange), so dass Line und ihre Eltern es sich bei strahlendem Sonnenschein erstmal im Garten gemütlich machen mussten.
Als Pepe dann endlich aufgewacht war, war Line sehr erfreut und konnte ihn gar nicht mehr loslassen. "Mein Pepe", "Pepe, komm Ei machen" waren nur einige der zärtlichen Äußerungen, die von den zwei Turteltäubchen an unser Ohr drangen.
Man hatte zwar manchmal  das Gefühl, dass Pepe mit Fluchtgedanken spielte, aber Line ist ja etwas älter und natürlich schneller, so dass er sich diese Option schnell aus dem Kopf schlagen konnte.
Beim Fußballgucken haben die beiden noch ein wenig zusammen gespielt, aber da war eher die Rivalität um Pepes Spielsachen im Vordergrund. Ein Küsschen zum Abschied gab es natürlich trotzdem.

Mittwoch, 30. Januar 2008

Pepe und Charly

Pepes bester Freund ist Oma und Opas Hund Charly. Der ist sehr groß und sehr alt. Pepe hat aber keine Angst, sondern nur angemessenen Respekt, der sich darin äußert, dass er sich nach 2-3 mal Gesicht schlecken schnell zur Seite dreht, wenn Charly kommt und ihn dann streichelt, wenn der sabberige Kopf vorbei gelaufen ist. Charly ist (leider) nicht mehr so gut zu Fuß, so dass Pepe ihm schon entkommen kann. Die beiden verstehen sich wirklich prima und es ist schade, dass Charly wohl nicht mehr so lange bei uns sein wird. Pepe hat zwar nach etwa 4 Monaten damit aufgehört, als erstes Wort am Morgen zwischen zwei Schlucken Milch "wauwau" zu sagen, aber es ist definitiv das Wort, welches er am längsten am Stück in seinem Wortschatz behalten hat. Die Fluktuation ist dort nämlich recht groß.
Neulich hat Oma übrigens nach Pepe gesucht, der im Haus umhergeflitzt war und ihn an Charlys Wassernapf gefunden, fröhlich die Finger ins (mehr oder weniger) köstliche Nass tunkend und anschließend ableckend! Was für ein Genuss...

Freitag, 25. Januar 2008

Krümelchen tritt Papa (naja, Mama wohl auch)

So, nach einer Woche Konferenzen und fertig geschriebenen Zeugnissen ist Papa schlapp, aber glücklich. Erstens ist die doofe Schiene am Ringfinger nach sechs Wochen endlich ab. Der Finger ist einigermaßen gerade und es scheint, als sei die gerissene Sehne wieder zusammen gewachsen. Alles noch etwas unbeweglich und schmerzhaft und wird wohl auch nicht wieder so wie vorher, aber zumindest sieht es im Moment nicht schlecht aus. Tippen geht zumindest wieder und einen Stift oder ein Stück Kreide halten auch.
Zweitens hat Papa gestern mal wieder die Hand auf Mamas Bauch gehabt und Krümelchen hat ihn etwas angestubst. Das war sehr schön. Mama sagt, dass Krümelchen ziemlich aktiv ist zur Zeit, auch wenn man es noch kaum spüren kann. Das dürfte sich aber wohl bald ändern.
Pepe flitzt wie verrückt im Haus hin und her und erkundet alles. Neu gelernt neben dem selber aufstehen letzte Woche hat er Papas Kassettendeck einzuschalten und die elektronische Klappe zu öffnen. Toll findet Mama. Papa ist nicht ganz so begeistert.
Auch die Baby-Puppe, mit der Pepe üben soll, zart mit dem Geschwisterchen umzugehen kriegt im Moment für den Geschmack der Eltern noch zu viel Prügel von Pepe. Das Fläschchen mit aller Gewalt in Babys Auge zu hämmern muss irgendwie auch noch verlernt werden.
Naja, etwas Zeit ist ja noch...

Mittwoch, 16. Januar 2008

Großer Bruder - Kleine Schwester?

Tja, Mama hat es nicht durchgehalten und hat sich vom Doc eine 90-prozentige Prognose weiblich geben lassen. Papa traut dem Braten nicht so ganz, denn auch Pepe war ja zunächst als Tochter eingestuft worden. Schön wäre es ja, von jeder Sorte eins zu haben...
Außerdem hat der Arzt seine Ahnung gefestigt, dass es wohl wieder ein Kaiserschnitt werden wird. Eine kleine Chance auf eine natürliche Geburt besteht zwar, aber wir sollten uns schon mal mit dem Gedanken anfreunden. Geburtshaus fällt damit wohl flach; wir suchen also ein Krankenhaus, das Mama besser gefällt als die MHH (was nicht besonders schwierig sein dürfte, nach den traumatischen Erfahrungen).
Pepe hat Papa dann heute auch gebeichtet, dass er gerne eine kleine Schwester hätte (naja, er hat auf die Frage deutlich mit "ja" geantwortet).
Pepe läuft jetzt viel, hat schon 2  Paar Schuhe und hat am letzten Freitag plötzlich auch das Aufstehen ohne Anfassen gelernt. Schon ein ziemlich großer Junge, unser Kleiner.
Mama und Papa freuen sich sehr, dass er so fit und gesund ist. Frühchen wird ja eine etwas kränkliche Kindheit prophezeit und gestillt werden konnte er ja auch nicht, aber das scheint ihm alles gar nichts ausgemacht zu haben. So schlecht kann die industrielle Babynahrung offensichtlich nicht sein.
Mal sehen, wie es mit Krümelchen läuft...

Montag, 1. Oktober 2007

Pepe wird großer Bruder

Es ist ja kaum zu fassen, aber wahr. Pepe, gerade selbst erst ein Jahr alt, hat sich entschlossen, Verantwortung zu übernehmen und ein großer Bruder zu werden.
Naja, wenn man es genau nimmt, hatten seine Eltern auch etwas damit zu tun und Pepe selbst scheint die ganze Aufregung um den kommenden Zuwachs noch nicht so wirklich angesteckt zu haben.
Das Geschwisterchen hat auch schon einen "Arbeitstitel". Nicht so extravagant wie Pepes Kampfname Ewald, sondern einfach "Krümelchen".
Schön geschlechtsneutral, denn nach dem ganzen hin und her mit Pepes geheimnisvoller Geschlechtszugehörigkeit wollen sich Papa und Mama (zumindest bisher noch) lieber überraschen lassen.
Damit das niemand falsch versteht (Pepe bat mich darum, es richtig zu stellen): Das hin und her ging nur bis zu seiner Geburt. Dann konnte man sehr gut sehen, dass Pepe ein Junge ist. Nur der für den Baby-Pass verantwortliche Angestellte der MHH war am Sonntag Nachmittag offensichtlich noch oder schon etwas übermüdet: In Pepes U1 Protokoll steht zu lesen: Geschlecht: weiblich...
(wow, noch nie so viele Doppelpunkte in einem Satz benutzt)

Samstag, 22. September 2007

Mal wieder was schreiben

Lang ist's her seit dem letzten Eintrag und es ist viel passiert. (konnte man ja zwischendurch auch schon auf den Fotos sehen). Pepe wurde getauft und konnte einen Tag später seinen ersten Geburtstag feiern. Er wird immer mobiler und auch frecher.
Papa hat inzwischen eine Arbeit und so auf einen Schlag 165 weitere Kinder bekommen. Die sind zwar nicht seine eigenen, können aber auch ganz schön anstrengend sein.

Sonntag, 2. September 2007

Pepes erste Zähne

Während sich Mama und Papa in Berlin zu Ulrikes Hochzeitsfeier aufhielten, kam von Oma aus Hannover die frohe Kunde: Pepes erste Zähne waren tatsächlich zu sehen (naja, zumindest ganz sicher zu erahnen). Zurück in Hannover durften die stolzen Eltern tatsächlich zwei kleine, reiskornähnliche helle Punkte in Pepes Unterkiefer bestaunen.
Relativ schnell waren dann die beiden Pioniere auch richtig zu sehen, vor allem beim Lachen und Essen einfordern.
Hatte ja auch lange genug gedauert, aber immerhin noch vor dem ersten Geburtstag.

P.S. Auch der nächste Zahn ließ noch einige Zeit auf sich warten...

Donnerstag, 23. August 2007

Der Beweis: Karotten machen high


Tja, was soll ich dazu sagen? Unser Sohn ist der Carotin-Sucht verfallen. Ohne seinen orangenen Glimmstängel geht nix mehr. Und das, wo doch in Niedersachsen seit August strengstes Rauchverbot herrscht. Was haben wir nur falsch gemacht?

Dienstag, 7. August 2007

Feste Nahrung

Nach einigen Monaten Brei, der ihm in allen Variationen eigentlich immer ziemlich gut schmeckt, hat Pepe mal angefangen ein einem Reiscracker rumzusabbern. Er wusste zwar am Anfang nicht genau, dass das was zum Essen ist (und Papa ist sich bis heute nicht sicher), aber das Ding war schnell im Mund und Teile wurden vertilgt. Das Meiste landete jedoch auf dem Tisch oder klebte am Baby und auch sonst überall. Naja, dann eben ab in die Badewanne.
Festfutter Nummer zwei war ein Stückchen Ciabattabrot beim Italiener, wo uns Tante Andrea zu ihrem 50. eingeladen hatte. Auch das hat ihm ziemlich gut geschmeckt und eine schöne Sauerei gemacht. Mal sehen, was als nächstes kommt.
Und all das ohne einen einzigen Zahn! Er sabbert zwar seit Monaten wie verrückt und kaut überall drauf rum, doch ein Beißerchen ist noch nirgends zu entdecken. Dauert wohl noch ein bisschen, aber das war bei Papa auch so.

Kisten


Pepe hat inzwischen angefangen, Kisten und Kartons zu erkunden und sich darin zu verstecken oder zu stehen.
Das geht zwar noch nicht immer gut aus (er vertraut der Standhaftigkeit der klapprigsten Kartons absolut und wird leider meist enttäuscht), aber er wird schon immer sicherer und hat jede Menge Spaß dabei.
Nebenbei hat er auch entdeckt, dass man Spielzeuge und ähnliches in Kartons verstecken kann und sie, obwohl man sie nicht mehr sieht, immer noch da sind.
Ein popliger Eimer ist so zu einem interessanten Accessoire beim Spielen geworden.

Neue Mobilität

Alleine Sitzen möchte Pepe immer noch nicht, aber er räkelt sich schon genüsslich in diversen Kinderstühlen, um seine Mahlzeiten einzunehmen.
Aus dem Stehen ist seine Hauptbeschäftigung geworden. Spielsachen werden links liegen gelassen, um sich am Laufstall hochzuziehen. Da steht er dann, bis er nicht mehr kann und meckert. Selber wieder hinsetzen wäre ja eine peinliche Schande.
Auch nach einem Nickerchen begrüßt er die Eltern nicht mehr liegend, sondern im Bett stehend und (mehr oder weniger freundlich, je nach Laune) wippend.
Tja, die Zeiten, wo man sein Baby einfach irgendwo hinlegen konnte und es nach fünf Minuten immer noch dort lag, sind eindeutig vorbei. Papa hat schon diverse Steckdosen mit Sicherungen ausgestattet und den Kabelsalat hinter dem Fernsehschrank geordnet/ausgedünnt.
Besonders beliebt sind bei Pepe alle Sachen, die er nicht haben darf. Favoriten sind Fernbedienungen, Handys, Lichtschalter, Fenstergriffe, Lampen. Versuche, ihm Dummies unterzujubeln (alte Handys, Fernbedienungen ohne Batterien) sind kläglich gescheitert. Keine Sekunde fällt er auf so plumpe Tricks herein; leider...

Donnerstag, 2. August 2007

Lieber Besuch

Pepe hat in letzter Zeit viel Besuch gehabt. Zunächst waren mal Papas ehemalige WG-Mitbewohner Lutz und Elise mit ihrer Tochter Luise zu Besuch. Auch Pepe hat sich mit den alten Freunden gut verstanden und Luise hatte Gelegenheit, ihre Zweisprachigkeit zu demonstrieren. Die Drei wohnen nämlich in der Nähe von Paris.
Das Wetter war mistig, aber da Grillen geplant war, ließen wir uns davon nicht schrecken und haben den Grill eben bei Regen angeschmissen. Egal.
Und dann war mehrfacher Besuch angesagt. Da in den Ferien die Delfi-Gruppe ausfällt, haben die Mamas sich gedacht, dass man sich einfach so mal trifft am Mittwoch. Zwischen zwei Regentagen war dann zum Treffen schönstes Wetter, so dass die Kinder und Mütter sich gemütlich im Garten niederlassen konnten und man sogar für ausreichend Schatten sorgen musste. Die Kinder waren ziemlich mobil und haben eine Menge Spaß gehabt. Pepe fand es anfangs etwas doof, dass alle mit seinen Spielsachen rumhantiert haben und ist umhergekrabbelt und hat seinen Freunden so viele Sachen wie er tragen konnte wieder abgenommen. Er hat sich später aber dran gewöhnt und großzügig geteilt. Hätte ja eh keine Chance gehabt gegen fünf Gästebabies.
Alle Fotos vom Delfi-Treffen findet ihr hier.

Dienstag, 24. Juli 2007

Schock am frühen Abend

Heute hat Pepe einen etwas schlechten Tag gehabt. Ab vormittags ziemlich knörig und ab 12 Uhr eigentlich gar nicht mehr so richtig geschlafen. Als Papa ihn dann ausnahmsweise um 16 im Elternbett hingelegt hat (natürlich umgeben von riesigen Bettdecken-Bergen) ist er dann doch eingeschlafen. Leider wieder nur kurz und entgegen seinen sonstigen Gepflogenheiten ist er nicht laut brabbelnd aufgewacht, sondern hat sich klammheimlich ans erklimmen der Berge gemacht, den Nachttisch erobert und ist runtergefallen. Papa hat also einen lauten Knall und Geschrei gehört und als er ins Zimmer kam, lag der kleine Mann auf dem Boden. Glücklicherweise ging es ihm schnell wieder ganz gut und er hat gelacht und gespielt.
Tja, das Elternbett als Ruhestätte hat jetzt wohl endgültig ausgedient...

Dienstag, 17. Juli 2007

Kleine Wasserratte

Wer aufmerksam Pepes Bilder-Galerie verfolgt, wird gemerkt haben, dass Pepe ja gerne mal in der Badewanne sitzt, inzwischen auch mit Mama oder Papa, aber noch nie im richtigen Schwimmbad war. Eigentlich war ja auch Babyschwimmen geplant, aber leider hatte Baby-Doc Schaub gesagt, dass man das Chlorwasser lieber meiden sollte, da Pepe ja etwas trockene Haut hatte. Im Urlaub war es dann aber endlich soweit: Die Kleinfamilie nebst Feriengast Elon machte sich bei Mistwetter auf ins Meerwasser-Wellenbad Dorum. Dort gab es nämlich auch ein schön Pipi-warmes Babybecken (was übrigens auch bei den Erwachsenen zum aufwärmen sehr beliebt war, nachdem man bei gefühlten 3° sich von meterhohen Salzwasserwellen hatte verprügeln lassen). Hier machte ein zunächst sehr skeptischer Joshua Pepe seine ersten Schwimmerfahrungen. Es dauerte ein wenig, aber nach etwa 10 Minuten konnte er vorsichtig von Papas Brust gelöst werden und am Ende wollte er gar nicht mehr aus dem Wasser raus.
Nach diesem Erfolg wurde am 16. Juli (dem heißesten Tag des Jahres) auch Mamas Schwimmbecken im heimischen Garten eingeweiht. Hier war die Wassertemperatur deutlich kälter (so etwa 25°), aber es gefiel Pepe wieder nach etwas Eingewöhnungszeit äußerst gut. Auch die anschließende warme Dusche fand großen Anklang.
Leider war das bisher der letzte Badegang im Garten, denn obwohl sich Papa (und einmal auch Mama) nochmal in das inzwischen 18° kalte Wasser gewagt haben, denken wir, dass man Pepe diesen Kälteschock getrost ersparen kann.

Samstag, 14. Juli 2007

Pepe kann stehen


Tja, mit dem alleine Sitzen lässt er sich gerne noch etwas Zeit. Der erste Versuch im Kindersitz sieht noch etwas stokelig aus, aber das kann man ja noch lernen. Das Stehen scheint ihm aber viel leichter zu fallen. Musste man ich anfangs noch hinstellen und Arme und Beine passend ausrichten, macht er es jetzt gerne und ganz von alleine und wippt dabei fröhlich mit dem Hintern. Ab und an zieht er sich auch schon selber hoch, kommt dabei aber nur etwa auf halbe Höhe. Besonders gerne steht er im Garten barfuß im Gras, wozu das Wetter aber ja leider im Moment nicht geeignet ist.

Freitag, 6. Juli 2007

Pepes erster Urlaub

Bevor Papa mit der Arbeit anfängt, wollte die kleine Familie doch unbedingt den ersten gemeinsamen Urlaub erleben. Es bot sich ein Termin um den ersten Hochzeitstag an, Mama wollte an die Nordsee und so wurde eine Woche Wremen im Wurster Land (hihi) nördlich von Bremerhaven gebucht. Das Auto wurde (viel zu) voll gepackt und die 2-stündige Fahrt angetreten. Entgegen unseren Erwartungen schlief Pepe nicht, war aber ganz zufrieden.
Leider bekamen wir nicht unser gebuchtes 2-Etagen-Apartment mit Meerblick. Stattdessen wurden uns 2 Einzelwohnungen angeboten. In Anbetracht dessen, dass wir nach 3 Tagen noch Pepes Vetter Elon aufnehmen wollten, kam das für uns aber nicht in Frage. Glücklicherweise waren die Angestellten des Feriendorfes der gleichen Meinung, so dass wir am Samstag in ein schönes Haus umziehen durften. Dabei haben uns die Steinhardts tatkräftig unterstützt. Aus deren Ausflug wurde so ein schöner Arbeitseinsatz.
In dem neuen Haus war dann auch genug Platz für 2 Kinder und (zumindest zum Essen) auch den Rest der Familie Korb, die ein Wochenende im gleichen Ort gebucht hatten und Elon vorbei brachten.
Naja, die Korb-Kinder hätten allerdings auch alle in Pepes Laufstall gepasst.
Alle Bilder von Pepes erstem Urlaub gibt es hier und hier.

Donnerstag, 21. Juni 2007

Sein erstes Wort

Kaum zu glauben, aber Pepe hat heute sein erstes richtiges Wort gesprochen. Nicht Mama oder Papa, nein es war "Katze". Warum auch immer er auf dieses Wort kam und ich glaube auch nicht, dass er weiß, was es bedeutet. Papa mag nicht einmal Katzen. Das einzige katzenartige Spielzeug, was er besitzt, ist so eine Art Greifling mit Katzenkörper und langem Schwanz mit Knubbelende, an dem er immer sabbert. Nachdem wir registriert hatten, dass er als neuen Laut, den ganzen Tag ze, ze brabbelte, hat Papa ihm das Wort Katze vorgesprochen und er hat es tatsächlich nachgesprochen. Selbst der sog. Vorführeffekt, als wir Oma Marion zum Zeigen riefen, blieb aus und wir waren hellauf begeistet, freuten uns und klatschten, was JP allerdings so irritierte, dass er nach einem zögerlichen Erfolgslächeln zu weinen begann. Zugegebenermaßen klingt , dass "K" noch nicht ganz so perfekt, so dass es mehr wie Atze klang, aber trotzdem denke ich, wir können es gelten lassen, zumal er es so schön nachgeahmt hat. Weiter so JP.... Ich freue mich schon auf das erste Mama.Papa kommentiert gerade von der Seite, dass er Papa ja eigentlich auch schon gesagt hätte, jedenfalls so was Ähnliches wie PapPap. Aber ich glaube, dass das PapPap eher unter Übungslaute fiel, während er die Katze nahezu perfekt nachgesprochen hat, wie ich finde.

Donnerstag, 14. Juni 2007

Juhu!

Heute (die Nacht vom 13. auf den 14. Juni) hat der Süße zum ersten Mal in seinem Kinderbett geschlafen. Ohne viel zu weinen, aber natürlich mit dem gewohnten Widerstand "wie halte ich mich am besten wach" hat er sich in sein Kinderbettchen legen lassen und ist das erste Mal auch dort eingeschlafen. Dort hat er dann brav geschlummert von 20:00 Uhr bis heute Morgen um 5:30 Uhr. Allerdings muss ich gestehen, dass ich den Kleinen beim Einschlafen doch ein wenig vermisst habe.

Da hat Papa auch noch was hinzuzufügen: Der Baby-Doc meint, dass Pepe große Fortschritte bei der Gymnastik gemacht hat und dass die verschriebenen 10 Sitzungen wohl ausreichen sollten. Außerdem hat er zwar einen Schnupfen, aber die Bronchen sind diesmal frei, also kein Inhalieren.

Mittwoch, 13. Juni 2007

Tätärätä

Kaum zu glauben, aber JP hat neulich ganz deutlich Tätärätä und Tätärä gesagt, was seine Eltern natürlich dazu veranlasste mit Humba, Humba, Humba mit einzustimmen. Einmal hat es auch geklappt, dass er mit einem Tätä auf das Humba, Humba, Humba antwortete, aber dann war ihm das Ganze wohl doch zu blöd, so dass er seitdem sprachlich wieder bevorzugt zum dadada übergewechselt ist. Apropos, gab es da nicht auch ein Lied ;-)

Dienstag, 12. Juni 2007

Erste Krabbelversuche

Es ist soweit, der Babymann versucht sich an seinen ersten Krabbelübungen. So eine Mischung zwischen erst in die richtige Richtung drehen, schieben und krabbeln. Jedenfalls kommt er damit vorwärts. Dabei scheint rechts seine stärkere Seite zu sein. Sowie er das Objekt seiner Begierde erreicht hat, dreht er sich wieder auf den Rücken und untersucht ausführlich seine Eroberung. Interessanterweise bemüht er sich aber nur, wenn der begehrte Gegenstand nicht zu weit entfernt liegt, ansonst heuchelt er lieber Desinteresse. Nur nicht zuviel Energie verschwenden. Ich glaube es wird Zeit, die Steckdosen zu sichern.

Freitag, 25. Mai 2007

Schlaf Kindlein, schlaf ...

Seit neustem scheint JP beim Schlafen wieder Gefallen an der Bauchlage gefunden zu haben. Habe ihn schon zweimal schlafend so aufgefunden, obwohl er sonst immer in Rückenlage schlummert (außer ganz am Anfang im Krankenhaus). Anfangs konnte man dabei so schön mit ihm kuscheln und er ist dann bäuchlings auf Papa oder Mama eingeschlafen, aber irgendwann mochte er das gar nicht mehr.

Seit einigen Wochen mag er auch nicht mehr in seinem Stubenwagen schlafen. Macht einen Riesenaufstand, wenn er dort zum Schlafen hineingelegt wird und auch das nächtliche Rübertragen aus Mamas und Papas Bett in sein Zimmer klappt nicht immer. Bei Mama und Papa schläft es sich halt doch am Besten!! Wozu haben wir auch sonst dieses riesige Bett, wenn dort nicht auch Platz für den Babymann wäre!? Da Mama immer und überall schlafen kann, stört sie es auch nicht, wenn Pepe ab und zu ein bisschen turnt und redet im Bett, aber der Papa hat dabei leichte Einschlaf- bzw. Durchschlafprobleme. Wird Zeit, dass wir das Kinderbett holen, vielleicht schläft es sich dort besser als im Stubenwagen, der so langsam einfach zu klein wird, um die Arme nach links und rechts auszustrecken.

So wie der Kinderwagen. Lange kann JP da nicht mehr drin geschoben werden. Wird also Zeit, dass Pepe das Sitzen lernt, spätestens bis seine Cousine voraussichtlich im September auf die Welt kommt.

Stufe 2: Getreide-Milch-Brei

Stufe zwei der Beikosteinführung wurde seit gut einer Woche gefüttert und was soll ich sagen, der Brei ist voll der Renner. Viel besser noch als das Gemüsegemansche. Den Brei haut er weg wie nichts, was auch an der Zugabe von ein paar Löffelchen Apfelmus liegen kann. Bis jetzt hat der Babymann ernährungsmäßig alles gut vertragen, hoffe, dass das so bleibt. Ausprobiert haben wir bis heute (in chronologischer Reihenfolge), selbstgekocht sowie aus Gläschen: Kartoffel, Zucchini, Fenchel, Pastinake, Karotte, Rindfleisch, Pute/Huhn und seit neuestem Blumenkohl. Da hatte ich etwas Angst, dass ich die acht Gläschen, die die Früchte meiner Arbeit am Herd darstellten, in die Tonne wandern würden, da der Bioblumenkohl zugegebenermaßen einer der bitteren Sorte war (das sieht man so einem Kohl ja vorher nicht an), aber selbst der bittere Blumenkohl-Kartoffelbrei wurde ohne Murren verschlungen (vielleicht ein Vorteil der Prägung durch HA-Milchnahrung, die für unsereins eigentlich ungenießbar ist).

Samstag, 12. Mai 2007

Gymnastik

Zweimal (von 10 Terminen) waren wir jetzt schon bei der Krankengymnastik. JP muss sich in einigen motorischen Feinheiten noch etwas verbessern. Leider macht ihm die KG keinen Spaß. Vielmehr brüllt er die ganzen 30 Minuten wie am Spieß, was es uns nicht gerade leichter macht. Die Therapeutin ist jedoch der Meinung, dass er gute Fortschritte macht und seinen Rückstand relativ schnell wieder aufgeholt haben wird. Na, wollen wir es mal hoffen. Es dauert nämlich leider nach jeder Sitzung nochmal 30 Minuten, bis er aufhört, bitterlich zu schluchzen und auch das erste Lächeln lässt auf sich warten.

Donnerstag, 10. Mai 2007

Besuch aus der Ferne

Am Samstag kamen Papas Gastschwester Gennelle mit ihrem Ehemann Dylan aus Australien. Naja, eigentlich hatten sie sich bereits eine Weile in Europa herumgetrieben (in ihrem 81er VW-Bus mit holländischem Kennzeichen).
Papa hat sich unheimlich gefreut, nach 9 Jahren endlich mal wieder mit Gennelle zusammenzutreffen (und sogar fast 18 Jahre, nach seinem Austauschjahr in Kalifornien).
Gennelle und Josh haben sich gleich ganz doll ineinander verliebt und eine Menge Spaß miteinander gehabt. Schade, dass dieser tolle Babysitter nicht näher dran wohnt, dann könnte man die Oma ab und an mal gut entlasten.
Am Montag kamen dann auch Pam und Dick aus Kalifornien, so dass die Bailey-Family bis auf Brad, der Haus, Hund, Katze hüten und leider auch arbeiten musste, mal wieder vereint war. Es waren zwar nur knapp zwei Tage, bevor sie am Mittwoch alle nach Griechenland flogen, aber sie kommen ja in zwei Wochen nochmal für ein paar Tage zurück.
Pünktlich am Montag war dann auch das wochenlang schöne Wetter vorbei, so dass die geplante Grillsause ins Wasser fiel, aber das "Ersatzessen" war einfach klasse.
Joshi war begeistert und sehr interessiert, das viele Englisch verschlug ihm, der ja inzwischen gerne viel erzählt, allerdings die Sprache.
Außerdem hat die ganze Hektik es ihm nicht leicht gemacht, zur Ruhe zu kommen, so dass das Schlafen gehen nicht ganz so reibungslos funktionierte.
Papa hatte (obwohl eigentlich zur Zeit arbeitslos) eine Menge zu tun und kam kaum zum Schlafen. Eigentlich ein Wunder, dass seine Bewerbungsgespräche dafür gar nicht so schlecht verliefen. Abwarten, welche Ergebnisse dabei rauskommen.
Wir freuen uns schon trotz etwas Hektik und Regen sehr auf die Rückkehr der weit gereisten. Besonders Joshua Pepe dürfte Gennelles Wiederkehr entgegenfiebern und sich auf weitere Kuscheleinheiten freuen (Dylan fürchtet, dass Gennelles Mutterinstinkt nun geweckt ist und sieht das Ende des freien Lebens nahen)

Dienstag, 8. Mai 2007

Bronchitis

Tja, leider haben Papa und Pepe sich beide einen Schnupfen geholt. Das gab etwas wenig Schlaf am Wochenende, weil man ja mit Schnuller einschlafen möchte, aber durch die Nase keine Luft bekommt und dann aufwacht und weinen muss.
Als es am Montag immer noch nicht besser war, ist Papa mit dem Knirps zum Arzt und siehe da: es hat sich eine kleine Bronchitis etabliert und Joshi muss Atropin inhalieren.
Dazu gibt es ein Spray und eine futuristische Gesichtsmaske Marke AeroChamber (übrigens die Version für Kleinkinder. Aus der Säuglingsmaske sind wir offensichtlich schon rausgewachsen)
Dreimal am Tag muss damit 30 Sekunden lang inhaliert werden und alle Befürchtungen, dass das ein Riesenproblem werden könnte zerstreuten sich schnell, als der Kleine gleich selber mit der Aero-Röhre spielen wollte. So konnten wir das ganze als Taucher-Astronauten-Spiel tarnen und es ging meist ganz gut.
Geholfen hat es auch. Die Nase war noch eine ganze Weile am Laufen aber der Atem rasselte nicht mehr und der Kleine war guter Dinge; fröhlich und zufrieden wie eigentlich ja immer.
Heute sind wir dann zur Untersuchung und es muss nicht weiter inhaliert werden. Allerdings sollen wir das Gerät und das Spray behalten, da es nicht unwahrscheinlich ist, dass er auf weitere Infekte wieder mit verengten Bronchen reagieren wird :-(

Freitag, 20. April 2007

Geplapper und Gebrabbel

Seit der Einführung des Breies, hat der kleine Babymann auch das Plappern angefangen. Ist richtig niedlich, wenn er sich (und uns?) soviel erzählt oder auch einmal über irgendetwas zu meckern scheint. Dummerweise kommentiert er mitunter auch jeden Löffel Brei, den er bekommt, so dass das Zeug beim Sprechen natürlich durch die Gegend spritzt. Dafür hat er mittlerweile richtig Gefallen an seinem Zucchinibrei gefunden. Die ersten beiden Male tat er noch so, als wolle ich ihn vergiften, aber schon am dritten Tag konnte er gar nicht genug davon kriegen. So langsam wird es Zeit, ihm eine neue Gemüseart anzubieten. Ich schwanke dabei noch zwischen Fenchel (hatte ich zufällig in der Biokiste und müsste eigentlich verbraucht werden) oder doch lieber Pastinake aus dem Gläschen. Da ich nichts verkommen lassen kann, werde ich mich wohl für die Fenchelknolle entscheiden. Bin gespannt, was er dazu sagt. Den Tee mochte er jedenfalls nie, höchstens mit einem Löffel Milchpulver vermischt. Ich muss allerdings zugeben, dass Mama auch kein Fan von Fenchelgemüse ist, also könnte ich es ihm nicht verübeln, wenn er mir den Brei wieder entgegenspuckt.

Sonntag, 15. April 2007

Erste Worte

JP hat gestern "Papa" gesagt. Doch, wirklich. Erst wollte es keiner glauben, aber Mama hat es dann auch gehört und bestätigt. Er hat nämlich seit ein paar Tagen ausprobiert, wie man Töne mit Hilfe der Lippen verändern kann. So hat er zum "A" eine Mischung aus "B" und "P" gebastelt.
Heute morgen kam noch ein "Mammam" dazu. Hat Mama aber auch nicht gehört. Oma (die endlich aus dem Urlaub zurück ist) meinte zwar, das "Papa" klänge eher nach "Wauwau", aber da war Pepe auch schon etwas müde von 5 Stunden Brunchen bei Petras Geburtstag.
Auf jeden Fall hat er seinen Wortschatz ordentlich erweitert. Sein ehemaliges Lieblings"wort" "Yeng" haben wir lange nicht mehr zu hören bekommen.
Morgen muss Mama wieder zur Arbeit, was nach so langer Pause sicherlich eine große Umstellung für sie wird und natürlich ebenso für den Rest der Familie.
Wir sind gespannt, wie wir das meistern werden.

Dienstag, 10. April 2007

Grippe überstanden, erste Versuche mit fester Nahrung

So, nachdem wir drei ja bereits über Weihnachten fies krank waren, haben wir uns in den Osterferien das Gleiche gegönnt.
Wie schon Weihnachten hat es zuerst Papa erwischt, dann Mama und zum Schluss Joshua Pepe. Fieber, Müdigkeit, Husten und Schnupfen, jeweils etwa eine Woche. Leider waren auch Oma und Opa unterwegs, so dass wir es alleine schaffen mussten.
Mama und Papa hatten große Sorge, dass der kleine Mann nicht wieder so wird wie vorher. So unruhigen Schlaf und viel Weinen kannten sie ja bisher von ihrem Sohn gar nicht.
Wir waren sogar noch mal bei Doktor Prawitz um am Gründonnerstag sicher zu stellen, dass JP nicht irgendwelche Medikamente braucht. War aber glücklicherweise nicht so und ab Karfreitag wurde es dann auch täglich besser und Joshi schläft wieder viel und ruhig und lacht häufig und weint wenig. Da sind wir alle drei froh drüber!
Seit einigen Tagen lassen wir Pepe auch mal etwas festere Nahrung probieren. Ein bisschen gemantschte Kartoffel machte den Anfang.
Auch pürierte Zucchini steht seit ein paar Tagen auf dem Speiseplan. Die Reaktion ist bisher noch nicht sehr begeistert, aber er scheint langsam Spaß dran zu finden.

Samstag, 10. März 2007

Geschafft


Mann, Papa hat sein 2. Examen bestanden. JP weiß zwar nicht wirklich, was das bedeutet, aber freut sich sichtlich, dass man Papas Gesicht jetzt häufiger sieht und das auch noch ohne die Sorgenfalten und das schmerzverzerrte Gesicht.

Sonntag, 28. Januar 2007

Mamas erster Geburtstag als Mama

Pünktlich zu meinem Geburtstag gab es Schnee, so dass JP seine erste Winterlandschaft bestaunen konnte. (Leider haben wir dies nicht fotografisch festgehalten). Ich glaube, das war mehr oder weniger auch der einzige Schnee in diesem Winter.

Sein Neffe Ruben war auch da und hat sich mal wieder vorbindlich um den Kleinen gekümmert. Er scheint Pepe nämlich ganz besonders zu mögen.

Und JP hat der Mama an diesem Tag ein ganz besonderes Geschenk gemacht: Eine zweifarbige Wurstschlange live auf dem Wickeltisch (leider auch kein Foto ;-)

Am nächsten Tag wurde dann das Geldgeschenk meiner Eltern gleich beim Kegeln und Feiern mit Freunden auf den Kopf gehauen, dafür gab es dann aber auch eine wunderbare Babytrage als Geschenk.

Montag, 1. Januar 2007

Sylvester bei Frangenbergs

Montag, 25. Dezember 2006

Joshis erstes Weihnachtsfest


... war leider so gar nicht wie die Mama sich das vorgestellt hatte. Eigentlich hatte ich mich auf gemütliche besinnliche Weihnachtstage gefreut, aber leider kam diese doofe Erkältung dazu. Papa ging es am Heiligen Abend gar nicht gut und hatte daher gar keine Lust zu den Körben zu fahren, obwohl es da ein leckeres Essen gab und drei Kinder (Ruben, Elon und Jakob), die alle noch an den Weihnachtsmann glauben. Mama zur Liebe ist er aber dann mit Joshi nachgekommen, nachdem wir erst bei seinen Eltern waren. Am 2. Weihnachtstag lag dann Mama mit der Erkältung flach und wie sollte es anders sein, wurde auch der Kleine von dem Virus heimgesucht (gar nicht schön!). Was lernen wir daraus (was wir nicht längst auch durch die Erfahrung mit der Frühgeburt hätten wissen müssen): Sich einfach nicht ausmalen, wie etwas werden könnte, sondern am Besten alles ohne große Erwartungen auf sich zukommen lassen! Das nächste Weihnachten kommt bestimmt ...

Montag, 25. September 2006

Unser Baby darf nach Hause!

Endlich! Lang ersehnt und dann kam es aber doch völlig überraschend und unerwartet. Aber erst einmal von vorn: Es war Montagmorgen, Papa und Mama wollten den Kleinen wie immer in der Klinik zum Kuscheln, Füttern, Wickeln und um einfach da zu sein, besuchen. Da Papa erst später zur Schule musste, konnte er erst noch mitkommen. Kaum angekommen, kam die Schwester zu uns und sagte: Sie können gleich wieder nach Hause fahren und den Maxi Cosi holen, sie dürfen Joshua Pepe heute mit nach Hause nehmen." Ich war mir nicht sicher, ob ich mich aufregen sollte, da ich schon der Meinung bin, dass man uns dies hätte etwas früher sagen können, aber letztlich war die Freude darüber, ihn endlich nach Hause holen zu dürfen doch größer als der Ärger über die MHH, uns mal wieder nicht informiert zu haben. Also wir wieder zurück nach Hause um den Autositz zu holen. Leider konnte Papa nicht wieder mit ins Krankenhaus, da er ja zur Schule musste, was mich wieder sehr traurig gemacht hat, da er wieder nicht dabei sein konnte, aber dafür ist Oma Marion eingesprungen, so dass ich den Süßen nicht alleine holen musste. Blöderweise hatte ich auch zu Hause noch nichts vorbereitet, da sie in der Klinik immer meinten, es würde noch dauern bis er nach Hause dürfe. Das hieß also, dass wie auf die Schnelle seine Nahrung irgendwie in der Apotheke bestellen mussten (Beba Frühgeborenen Nahrung) und auch die kleinen Microwindeln von Pampers. Als ich in der Klinik fragte, ob ich wenigstens die für ihn vorbereiteten Fläschchen für den Tag mitnehmen könne, da ich schließlich noch nichts für ihn zu Hause hätte, stellte diese sich ziemlich an, dass das ja nicht ginge und sie ja die Glasflaschen nicht mitgeben könne und so weiter. Ich dachte ich spinne, habe dann zugesagt, die blöden Flachen wieder zurück zu bringen, was ich eine Woche später auch getan habe. Wenn ich überlege, dass sein Aufenthalt in der Klinik über 5.000,- € gekostet hat, finde ich es allerdings ziemlich lächerlich, dass sie sich da so angestellt haben. Zu allem Überfluss sagte die Schwester auch noch, dass es sich am Freitag schon angedeutet hättete, dass wir ihn evtl. am Montag mitnehmen können, sie uns aber nicht zuviel Hoffnung machen wollten und deswegen noch nichts gesagt hätten. So ein Blödsinn, da hätten wir wenigstens schon einmal alles vorbereiten können. Ich glaube, sie brauchten einfach den Platz, den Montag soll nämlich ein Rohrbruch auf der Kinderklinik gewesen sein, so dass einige Zimmer nicht mehr genutzt werden konnten. Und da es ihm schließlich gut ging, durften wir ihn dann mitnehmen, damit sie wieder ein Bett mehr haben. Egal, wir waren so glücklich als wir endlich raus durften aus der MHH. Und es war so schön endlich als kleine Familie komplett zu Hause zu sein.

Montag, 18. September 2006

Mama darf nach Hause

Sonntag, 17. September 2006

Gute Freunde

Am ersten Wochenende nach Pepe hat Papa, dem so langsam alles ziemlich über den Kopf wuchs zum 96-gucken und Arbeitsdienst mit Grill-Session eingeladen. Der Pool sollte weggeräumt werden und irgendwie musste ja ein Kinderzimmer eingerichtet sein. Ganz so früh hatten wie den kleinen Schatz ja irgendwie nicht erwartet.

So waren denn auch die lieben Freunde da und haben ganz feste mit angepackt.

Zum 96-Gucken fand man kaum die Muße, wie diese Bilder eindrucksvoll beweisen.

Naja, nach einigem Geschleppe und kleinen Erfrischungspausen standen am Ende ein neues Schlafzimmer und ein Kinderzimmer zu Buche (und ein 2:1 Sieg der Roten in Wolfsburg).

Als sich dann ein Großteil der Arbeiter verdientermaßen eine Pause gönnte, werkelten Uwe und Jörg noch unermüdlich weiter, bis endlich die IKEA-Schränke im Kinderzimmer sicher und fest auf dem nicht gerade planen Boden standen.

Alle waren am Ende ziemlich schlapp, aber auch zufrieden mit der grandiosen Leistung.

Den Pool hat Papa dann ein anderes Mal abgebastelt und einen netten Untermieter entdeckt,

der nun aber leider ausziehen musste.

Montag, 11. September 2006

2. Tag

Nachdem Mama und Papa kaum geschlafen haben, sondern sich lieber die ganze Nacht das Babyfoto angeschaut, kam Papa mit schmerzendem Bein heute in die Klinik und humpelte zu Mamas Bett. Als Erstes wurde Joshua Pepe beim Standesamt angemeldet. Hier musste Papa die Standesbeamtin korrigieren, die glaubte (und schriftlich hatte), dass Pepe ein Mädchen sei. Sie ließ sich dann aber von Papa überzeugen, der sich auf einmal nicht mehr ganz sicher ob des Geschlechts des Nachwuchses war.

Nachdem Joshua Pepe aber anschließend aufgesucht und von drei Schwestern umsorgt und gewickelt wurde, konnte man ganz genau sehen, dass Papa Recht gehabt hatte.

Mama durfte Pepe auf den Arm nehmen und ihm ein Fläschchen geben. Er hatte bereits keinen Beatmungsschlauch mehr und nuckelte fleißig. Leider spuckte er anschließend alles wieder aus und musste gewaschen und erneut umgezogen werden, was ihm gar nicht gefiel, so dass er dies mit lautem Protest kundtat.

Papa fährt gleich nochmal in die Klinik, wo Mama gerade unter die Dusche geht (worauf sie sich seit heute morgen freut). Joshi soll noch heute die Intensivstation verlassen dürfen und auf eine normale Kinderstation verlegt werden.

Welche Freude!


Und hier die Fotos von Joshua Pepes zweitem Tag auf dieser Welt.

Sonntag, 10. September 2006

Joshua Pepe ist da

Nur 12 Stunden nach Mamas letztem Beitrag hatte Pepe keine Lust mehr und musste knapp sieben Wochen vor Termin per Kaiserschnitt zur Welt gebracht werden.

Papa befand sich zu diesem Zeitpunkt auf der Autobahn Richtung Hannover und hoffte noch, rechtzeitig zur Geburt anzukommen.

Aber von vorn:

Papa hatte am Samstag in Slupca Opa Franks 60. Geburtstag gefeiert. Kurz vor dem sonntäglichen Frühstück rief Mama an und verkündete, dass die Fruchtblase geplatzt ist und sie nun in die Klinik fährt.

Papa setzte sich zu Tante Biggi ins Auto und startete gen Hannover. Zwischendurch rief Mama an und berichtete, dass es eventuell noch etwas dauern könnte, vielleicht sogar ein oder zwei Tage.

Dem war leider nicht so. Gegen Mittag wurde Mama narkotisiert und Pepe zur Welt gebracht und gleich in die Kinderstation verlegt. Als Mama aufwachte, war er schon weg :-(

Glücklicherweise waren Tante Elke und Oma Gisela da und auch Suse, Sandra, Sanne und Jörg, die alles taten um Mama abzulenken, bis Papa endlich um 16 Uhr ankam.

Mama fühlte sich stark genug, aufzustehen und in einen Rollstuhl zu setzen und so konnten die frisch gebackenen Eltern zusammen mit Tante und Oma den Weg zur Säuglingsintensivstation antreten.

Dort angekommen freuten sich Mama und Papa, dass Pepe gar nicht in einem Inkubator liegen musste, sondern mit hübscher Mütze ganz normal unter einer Decke lag. Selbstverständlich war er das hübscheste Baby aller Zeiten.

Er bekam etwas Druckluft durch die Nase um seinen Lungen beim aufblähen zu helfen, ein bisschen Glukose intravenös, um zu Kräften zu kommen und per Magensonde leckere Frühchen-Nahrung mit viel Kalzium und Phosphat.

Die Schwester sagte, dass sie sehr zufrieden mit ihm seinen und er später auch versuchen sollte, mal etwas zu nuckeln, wenn er kräftig genug ist.

Ein Arzt kam und bestätigte dies und berichtete, dass Pepe ganze 2170 Gramm wog und nicht etwa 1600, wie der Sonographeur fälschlich berechnet hatte. Da fiel Mama noch ein Stein vom Herzen.

Wir machten ein paar Fotos und brachten dann die erschöpfte Mama wieder ins Bett. Froh, dass es dem Kleinen gut geht, ist es doch schrecklich, dass er so viel allein sein muss und wir hoffen, ihm bald die nötige Wärme und Streicheleinheiten geben zu können.


Und hier die Fotos von Joshua Pepes erstem Tag auf dieser Welt.

Samstag, 9. September 2006

Heute beginnt Pepes 34. SSW

Nachdem Papa und Mama sich nun schon lange nicht mehr hier gemeldet haben, gibt es mittlerweile soviel zu erzählen, dass ich gar nicht weiß, womit ich anfangen soll. Die letzte Untersuchung war am 05.09.2006. Mama hat die 96 kg erreicht und sage und schreibe damit bereits 22 kg zugenommen. Beängstigend, wenn man bedenkt, dass jetzt noch ca. 7 Wochen vor einem liegen. Um so schlimmer, dass der kleine Joshua Pepe von den vielen Kilos Gewichtszunahme wohl nicht genug abbekommen hat. Mit ca. 1.700 g ist er wohl entsprechend seines Entwicklungsstadiums zu klein. Außerdem ist Mamas Durchblutung wohl nicht so wie es sein sollte (”leicht erhöhter Widerstand”) und der Gebärmutterhals ist verkürzt (2,5 cm statt 4 cm) und es ist alles schon ziemlich weich. Alles Anzeichen, die Mamas Arzt einen sorgenvollen Gesichtsausdruck verliehen, so dass er sie schließlich bis zum 17.09.2006 arbeitsunfähig geschrieben hat (Mutterschutz hätte am 15.09.2009 begonnen). Ich soll mich schonen und viel liegen und muss nächste Woche zur Kontrolluntersuchung. Für den Fall der Fälle hinterließ uns der Arzt dann auch noch seine Handynummer, die wir rund um die Uhr anrufen dürften.
Habe es nicht bis zur nächsten Untersuchung ausgehalten. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag habe ich mir solche Sorgen gemacht, zumal ich wusste, dass ich am Wochenende alleine mit Pepe sein würde (Papa musste zur 60-Jahr-Feier nach Polen zu seinem eigenen Papa), dass ich schließlich Freitagmittag noch einmal in die Arztpraxis gefahren bin. Hatte extra nicht angerufen, da ich von der Sprechstundenhilfe nicht abgewiesen werden wollte. Die hat natürlich auch gleich ein wenig gemosert (hatte Angst um ihren Feierabend), warum ich denn vorher nicht angerufen hätte. Es war 12:30 Uhr und ich wusste, dass die Praxis eigentlich um 13 Uhr schließt. Herr Carsten Buckermann war dagegen sehr nett, hat alles noch einmal kontrolliert und Entwarnung gegeben. Erleichterung für Papa und Mama, die sich schon hat alleine in die Klinik fahren sehen.

Ach ja, Pepe wird nach Auskunft des Arztes jetzt mit einer Wahrscheinlichkeit von 100:0 ein Junge.

Montag, 28. August 2006

Gefährlicher Bus

Hätte nicht gedacht, dass man mit soviel Gewicht mehr wirklich so unbeweglich und behäbig wird. Als der Bus, den ich eigentlch sonst nie nehme, bremste, landete Mama wie ein dicker Käfer auf dem Rücken. Tat ziemlich weh und ich habe Glück gehabt, dass ich auf den dicken Popo gefallen bin. Hat einen schönen blauen Fleck hinterlassen. Vermutlich hat Pepe nicht einmal was gemerkt, aber Mama hat sich ziemlich erschrocken. Nachmittags kam dann zum 1. Mal die Hebamme (Ende August), die hat zur Sicherheit noch einmal gehorcht. Da die Plazenta direkt unter der Baudecke angedockt ist, war das gar nicht so einfach. Das ist übrigens auch der Grund dafür, dass ich das Gefühl habe, dass Pepe soviel schläft.

Dienstag, 15. August 2006

Pepe oder nicht? Es bleibt spannend...

Gespannt auf eine Bestätigung des Geschlechts waren wir am 4. August beim Arzt. Dieses Mal hat sich der Nachwuchs allerdings so gelegt, dass nichts genaues zu sagen war. Es bleibt also spannend. Nachdem wir bei der letzten Untersuchung schon etwas ziemlich Ewald 6. Bildmännlich anmutendes gezeigt bekamen, traut Papa dem Braten nicht so ganz.

Naja, es gab dafür ein schönes Foto von Pepes Fuß. Bei dieser Untersuchung gab es viele Bilder von Armen, Beinen, Herz und Ähnlichem zu sehen. Besonders interessant waren die Bilder vom kleinen Gesicht. Leider ist das ausgedruckte Bild bei weitem nicht so toll wie die bewegten Bilder. Trotzdem natürlich hier in Pepes Weblog.

Heute waren Mama und Papa mit Pepe das erste Mal im Kino. Es gab “Haus am See” mit Sandra Bullock und Keanu Reeves. Netter Film, besonders der Abspann hatte es in sich, denn Mama entdeckte den Namen Josh, der auch Papa gut gefiel.

Möglich also, das Pepe ein Joshua Pepe wird!

Sonntag, 16. Juli 2006

Nun doch ein Junge

Nachdem wir die letzten Wochen krampfhaft nach Mädchennamen geforscht haben, scheint der Fratz sich doch als Junge (Pepe?!) zu entpuppen. Seit gut einer Woche kann ich ihn nun auch regelmäßig spüren. Es ist schwierig zu beschreiben, wie sich dies anfühlt, aber es rumpelt und pumpelt in einem drin, ich merke, dass sich dort ab und zu irgendwas bewegt.

Sonntag, 4. Juni 2006

Nix mit Ewald - Pünktchen ist unterwegs

Am Dienstag waren wir zur nächsten Untersuchung. Das war schon toll, mal wieder zu sehen, was unser kleiner Nachwuchs so alles treibt und wieviel er schon wieder gewachsen ist. Kopf, Knochen, Hände, Füße, Zehen, alles war gut zu sehen und der kleine Fratz hat sich viel bewegt. Von der Entwicklung her ist alles im Normbereich, was man ja auch immer wieder gerne hört. Wir machen uns immer so viele Sorgen, aber das geht wohl allen so.
Besonders spannend war natürlich die “Suche” nach dem Geschlecht. Und siehe da: Ewald scheint kein Junge zu sein. Der Arzt wollte sich zwar noch nicht festlegen, aber es sah schon ziemlich nach einem Mädchen aus.

Das war für uns beide seltsamerweise ganz überraschend. Zwar wussten wir natürlich vorher überhaupt nicht, was uns denn erwartet (oder was wir erwarten), aber der Arbeitstitel Ewald hat uns wohl unbewusst auf Junge getrimmt.

Voller Vorfreude auf eine kleine Tochter mussten wir ja nun einen neuen Arbeitstitel suchen, da “Ewald” nicht mehr so richtig passt für unser kleines Baby.

Inzwischen ist dem aber abgeholfen. Da uns nichts nettes einfiel, dass Ewald ähnelt, sind wir über die Abkürzung “E.” zu “e-punkt” und dann ganz schnell zu “Pünktchen” gekommen. Das ist ein netter Name, der uns gefällt und für den Rest der Schwangerschaft oder zumindest, bis wir uns auf einen endgültigen Namen festlegen, gut passen wird.

Falls sich wider Erwarten doch noch männliche Geschlechtsteile bei Pünktchen zeigen sollten, so müssen wir auch nicht wieder zurückschwenken. Ist doch ganz praktisch.

Samstag, 27. Mai 2006

Noch was zum Namen...

Alex schwankt mittlerweile bei Pepe, ist ihm wohl zu außergewöhnlich. Ich finde ihn eigentlich nach wie vor gut, aber ansonsten hätten wir vielleicht noch Noah im Angebot. Ich meinte, wir könnten ja vor Pepe einen kurzen Namen dazu setzten, so etwas Gewöhnliches wie Jan, falls dem Fratz Pepe auch nicht gefällt, fand dann aber Alex Gegenvorschlag, da er Jan überhaupt nicht mag für Don Pepe doch etwas abwegig. Sollte wohl auch nur ein Scherz sein. Sollte es ein Mädchen werden, fände ich Jasmin als Zweitnamen gar nicht so schlecht. Emma Jasmin, klingt doch ganz nett, oder? Alex gefällt der Name besser, wenn er mit Y geschreiben wird, also Emma Yasmin. Bin gespannt, wo wir am Ende landen mit der Namensfindung.

19. SSW

So, die Halsschmerzen sind leider doch zu einer fiesen Erkältung geworden und die Kopfschmerzen sind auch immer noch da. Lag die letzte Woche krank im Bett und mir ging es gar nicht gut. So langsam scheint sich die Erkältung aber nun doch zu verabschieden, nur die Kopfschmerzen sind nach wie vor geblieben. Letzte Woche war es so schlimm, dass ich leider drei bis vier Mal zur Paracetamol greifen musste. Ewald oder Ewaldine sind hoffentlich trotzdem gut in die 19. Schwangerschaftswoche gekommmen. Am Dienstag werde ich es vielleicht etwas genauer wissen. Vielleicht weiß Herr Buckermann auch, ob das normal ist oder hat Tipps gegen die Kopfschmerzen. Ansonsten setze ich alles auf den ebenfalls am Dienstag beginnenden Schwangerschafts-Yoga-Kurs, zu dem ich mich angemeldet habe. Vielleicht bringt dieser ja Linderung. Man darf gespannt sein …

Sonntag, 21. Mai 2006

Seit gut zwei Wochen Kopfschmerzen

Nachdem die ersten Schwangerschaftsmonate mehr oder weniger völlig beschwerdefrei waren, habe ich nun seit gut zwei Wochen so eine Art Dauerkopfschmerz, mal stärker und mal weniger stark. Keine Ahnung, woran das liegen könnte. Vielleicht Verspannungen oder der Stress im Büro oder eben einfach nur die Schwangerschaft, die mittlerweile auch gewichtstechnisch problematischer wird. Ich habe heute das erste Mal die 80 kg überschritten (also bereits 6 kg Zunahme) und merke, dass die Klamotten enger und die Bewegungen beschwerlicher werden. Außerdem habe ich seit heute auch noch leichte Halsschmerzen, hoffe, dass sie wieder weg gehen und nicht auch noch eine Erkältung dazu kommt.

Aber ich will hier nicht nur jammern, eine gute Nachricht habe ich heute auch noch bzw. habe ich diese schon am 8. Mai bekommen. Das Wahrscheinlichkeitsrisiko für eine Trisomie 21 ist aufgrund der Nackenfaltenmessung und der Blutergebnisse für mein Alter von 243:1 auf 526:1 gesunken. Ich weiß, es ist lediglich ein doofer Wahrscheinlichkeitswert, trotzdem war ich sehr aufgeregt am Telefon als ich die Testergebnisse endlich erfahren habe. Da das Labor zunächst die Berechnung anhand der letzten Periode vorgenommen hatte, mussten sie alles noch einmal neu berechnen, da sie den Tag der Entbindung zugrunde legen sollten.

Ich hoffe, dass die Kopfschmerzen irgendwann auch mal wieder weg gehen und freue mich auf die ersten spürbaren Bewegungen des Fratzes.

Außerdem ist mir neulich auch ein schöner Mädchenname begegnet, “Lia”. Alex mag ihn allerdings nicht so, so dass es wohl bei Emma oder Anna bleiben könnte. Bin gespannt, ob der Nachwuchs sein Geschlecht am 30.05.2006 preisgibt.

Bis bald…(gibt gleich etwas Leckeres vom Grill für Ewald und mich)…

Montag, 1. Mai 2006

Neue Bilder vom Fratz

Jetzt hat Ewalds MamaEwald 4. Bild ja einen richtigen Schreib-Drang ausgelebt. Da will Papa nicht nachstehen und liefert zumindest mal die neuesten Fotos vom kleinen Kerlchen nach. Die sind ja immerhin schon eine Woche alt. Inzwischen wird es für Ewald langsam eng. Das kann man auch gut auf dem Foto sehen. Auf den bisherigen hatte er immer noch eine Menge Platz, aber jetzt sieht er schon etwas gequetscht aus. Tja, da muss er sich wohl dran gewöhnen, wird sicherlich nicht besser.

Ewalds Opa Frank hat immer Probleme, den kleinen Enkel auf den Fotos genau zu lokalisieren. DeshalbEwald 4. Bild Legende hat Papa ihm eine kleine Hilfe gebastelt, um zu zeigen, wo Ewalds Kopf, Herz, Arme und Beine zu sehen sind. Übers Netz kann man ja nicht einfach drauf zeigen, wie bei Leuten, denen man das Foto persönlich zeigt. Die kleine Hilfe (oder Legende) soll auch hier mal gezeigt werden:

Sonntag, 30. April 2006

Unser Ewald heißt jetzt Pepe

Gestern in der HAZ hat Alex den Namen Pepe bei den Geburtsanzeigen gesehen. Sollte Ewald also ein Junge werden, könnte es gut sein, dass wir ihn Pepe nennen. Der Name gefiel uns auf Anhieb und schien auch im Freundeskreis nicht auf Abneigung zu stoßen. Durfte ihn eigentlich gar nicht sagen, aber Sandra hat ihn sofort erraten, als ich erwähnte, dass wir in der HAZ einen Jungennamen gelesen hätten, der uns gut gefällt. Pepe stammt von dem Namen Josef ab und heißt “Gott fügt hinzu”. Sollte Ewald ein Mädchen werden, heißt sie vielleicht Anna oder Emma. Finde ich auch beide nicht schlecht, obwohl mir Anna phonetisch zu sehr an meinen eigenen Namen angeleht ist. Naja, und Anja kommt ja auch von Anna, aber Alex nennt mich ja Nudi, so dass das schon ginge. Sollte Ewald an Omi Dudes Geburtstag geboren werden und ein Mädchen sein, heißt sie vielleicht Anna-Luise, so wie Omi. Ein bisschen Zeit haben wir ja noch, aber ich gebe zu, ich bin schon sehr neugierig, welches Geschlecht sich hinter Ewald verbirgt. Am 30.05.06 ist der nächste Termin beim Gyn, mal sehen, ob er da schon sein Geschlecht preisgibt.

Nackenfalte

Beim letzten Mal hat der Arzt die Nackenfalte gemessen und Blut abgenommen. Ein Vorabtest für die Feststellung auf eine Wahrscheinlichkeit, ob das Baby gesund ist. Fand es etwas komisch, dass er zu der Nackenfaltenmessung so weiter noch nichts gesagt hatte, aber diese ist wohl auch nur in Kombination mit den Blutwerten wirklich verwertbar. In 10 Tagen kann ich telefonisch nach dem Ergebnis fragen. Habe schon ein bisschen Angst und finde auch blöd, telefonisch wohlmöglich eine schlechte Nachricht zu bekommen. Weiß aber auch, dass bei vielen aus unserem Bekanntenkreis diese erste Vorabprognose schlecht war und eine Fruchtwasseruntersuchung später Entwarnung gegeben hat. Ich bin mir nicht sicher, ob ich eine solche machen lassen möchte, immerhin birgt sie ein Abbruchrisiko, mein Arzt sprach sogar von 1-2 %. Momentan habe ich das Gefühl, dass es dem Wurm gut geht und mir geht es auch sehr gut. Heute habe ich das erste Mal leichte Stimmungsschwankungen, aber übel war mir nie. Nur eine festgestellte Infektion hat mich etwas geschockt. Jetzt müssen wir alle ein Antibiotikum (Erythromycin) nehmen. Hoffe, dass danach alles in Ordnung ist.

Erinnerung

Gestern hat mir Marion (Ewalds Oma) die Zeitschrift Ökotest zum Thema Kleinkinder vorbeigebracht, die sie bei Dieter Hanke (unser Lottomann) gesehen hatte. Ich meinte erst, ob das nicht ein bisschen früh sei, aber sei hatte Recht, dass auch schon für uns viel Interessantes dabei ist.

Mittlerweile hat man doch schon einiges über Schwangerschaft und Geburt gelesen. Und geade als ich den Artikel über die pränatale Diagnostik angefing und dort beschieben wurde, wie man das erste Mal von seiner Schwangerschaft durch Ultraschall überzeugt wird, da kam die Erinnerung zurück. Ich kann dieses Gefühl kaum beschreiben, aber um so wichtiger ist es mir, es hier nun festzuhalten.

Meine Regel war drei Wochen überfällig. Ich dachte zunächst, dass es sicherlich am erhöhten Prolaktin liegt, auch wenn es einige andere Anzeichen gab, die mich irritierten. Ich trank beispielsweise keinen Kaffee mehr oder nur sehr wenig, obwohl ich zuvor eine leidenschaftliche Kaffeetrinkerin war, war ständig müde (am Wochenende habe ich nur geschlafen) und hatte noch mehr Appetit als sowieso schon, noch dazu auf Salziges und Deftiges. Dazu kam, dass der Versuch mit dem Weight Watchers System ein paar Kilo abzunehmen kläglich scheiterte und ich plötzlich auch noch zwei Kilo mehr wog und meine Hosen überhaupt nicht mehr passten.

Schließlich machte ich dann, nachdem ich einige Male an der Apotheke vorbeiging ohne den Mut zu haben, mir einen Test zu holen, doch einen Schwangeschaftstest. Meine Kollegin Birgitt überredete mich ihn zu holen bzw. tat so als sei er für sie. Ich hätte nie gedacht, dass mir das peinlich sein könnte, aber aus irgendeinem Grund war es so. Am Wochenende machte ich den Test und er war tatsächlich positiv. Aber auch dies überzeugte uns nicht und Alex meinte auch, vielleicht funktioniert so ein Test ja bei mir gar nicht. Letzlich musste also doch der 5 Tage später vereinbarte Termin beim Frauenarzt Aufschluss geben.

Es war Donnerstagmorgen, der 09. März. Ich weiß noch wie ich selbst zu mir sagte, entweder bin ich doch schwanger oder ich muss dringend abnehmen, so geht das mit meinem Gewicht nicht weiter. Mein Frauenarzt winkte erst ab und meinte auch gleich, dass wir erst mal schauen sollten. Etwa einen Monat zuvor sprachen wir noch über das Thema Schwangerschaft, dass ich ja mit 35 schon recht alt sei, aber noch im Beamtenverhältnis auf Probe sei und mein Freund noch im Referendariat, allerdings auch nicht wüsste, ob es wegen des Prolaktinspiegels dann überhaupt klappen würde, wenn wir uns dann schließlich dafür entscheiden würden. Er sagte damals, dass ich so alt nun auch noch nicht wäre und Frauen immer dieses latente Gefühl hätten, schwanger werden zu müssen, weil die Uhr sonst abgelaufen sei, aber es heute eigentlich nicht ungewöhnlich sei, auch später noch Kinder zu bekommen. Wegen meines Hormonspiegels könne ich ja einmal schauen, ob ich überhaupt einen Eisprung hätte. An drei Tagen hintereinander müsse die Temperatur um ein halbes Grad erhöht sein. Ich fand dies damals sehr beruhigend, zumal ich früher mal einen Gynäkologen hatte, der mich seit meinem 25. Lebensjahr fragte, wann ich denn endlich schwanger werden würde.

Aber zurück zu dem Termin am 9. März. Wie gesagt, mein Frauenarzt wiegelte erst ab bis ich von dem gemachten Schwangerschaftstest erzählte. Da fing er an zu stutzen und meinte, dass diese Tests sehr zuverlässig seien und auch auf HCG überprüfen würden, ein völlig anders Hormon. Schließlich ging es zum Ultraschall. Und jetzt komme ich zu dem, was ich eigentlich die ganze Zeit schon sagen wollte. Es war überwältigend und unreal zugleich, als Herr Carsten Buckermann sagte: “Sie sind aber ziemlich schwanger.” Man konnte das Herz schon richtig schlagen sehen. Ich war in der siebten Schwangeschaftswoche und Ewald, der seit gestern übrigens Pepe heißt, war ca. 5 Wochen alt. Dieser kleine Zellhaufen mit diesem so großen schlagenden Herz war ein Anblick, den ich nie vergessen möchte. Ich weiß, dass ich die ganze Zeit irgendwie lachen musste. Obwohl es sicherlich nicht der günstigste Augenblick war schwanger zu werden, habe ich mich total gefreut. Es war so schön und unreal zugleich, ich schwanger. Mein Arzt sagte dann noch, der richtige Zeitpunkt sei eigentlich nie und bei ihm wäre es auch so gewesen, als er seinen Sohn bekommen hätte, aber es sei doch schön, wenn man ohne den Druck zu haben, jetzt muss es klappen, plötzlich schwanger ist. Und jetzt freue ich mich einfach nur. Ich will diese Erinnerung festhalten, diese Erinnerung als ich Ewald das erste mal gesehen habe und diese Gefühle, die man noch nicht richtig einordnen kann, aber die einen mit einem Lächeln durch die Straßen gehen lassen und mich immer noch glücklich machen. Alex hat sich natürlich auch riesig gefreut und auch das ist toll, wenn man einen Partner an der Seite hat, der sich mindestens genauso doll freut, wenn nicht sogar noch mehr. Am Anfang sollten wir von Ewald nichts sagen wegen des Fehlgeburtenrisikos, aber das haben wir natürlich nicht geschafft. Und jetzt ist der oder die Kleine schon in der 15. Woche. Ich kann es kaum erwarten bis ich die ersten Tritte spüre und erfahre, was es wird und hoffe, dass weiter alles so gut verläuft. Und vielleicht hilft einem ja die Erinnerung an diesen ersten Moment, als ich ihn oder sie gesehen habe, wenn man mal traurig ist. Ich weiß jetzt, dass es viele andere Dinge, über die man sich im Leben ärgert, nicht so wichtig sind, wie dieser kleine Zellhaufen mit seinem großen starken Herz.

Donnerstag, 20. April 2006

Papa braucht Ablenkung

In freudiger Erwartung auf neues von Ewald sitzt Papa vor dem Rechner und versucht, Struktur in seine Gedanken zu bringen. In der nächsten Woche wird sein zweiter besonderer Unterrichtsbesuch stattfinden und vorher hat er noch zwei normale Besuche, einen davon morgen!

Da die Kreativität nicht besonders sprüht, denkt er lieber an Ewald und freut sich drauf, mal wieder Neues von ihm zu hören. Leider kann er ja am Montag nicht wieder dabei sein, wenn es wieder Bilder von Ewald gibt.

Mama freut sich auch schon drauf, denn obwohl es Ewald gut zu gehen scheint, schließlich hat er immer Hunger und schläft viel, spürt sie ja noch nichts vom Nachwuchs und fragt sich manchmal, ob der kleine Fratz denn noch da ist. Spätestens auf der Waage erübrigt sich dann allerdings die Frage.

Papa freut sich dann und streichelt über Ewalds “rundes Haus”.

Donnerstag, 13. April 2006

Es geht voran

Also bei der 2. Untersuchung am 23. März sah Ewald schon richtig klasse aus:

Und nur 10 Tage später sollte die 3. Untersuchung folgen. Diesmal in den Ferien, so konnte endlich auch mal der Papa den kleinen Fratz in Aktion sehen.

Das war dann auch wirklich spannend. Es gab wachsende Kieferknochen zu sehen, Arme und Beine, Nabelschnur und der Fötus hat sich ordentlich bewegt. Ein kleiner Zappler offensichtlich.

Der Doktor meinte jedenfalls, dass Ewald gut aussieht und alles so ist, wie es wohl sein sollte. Der Geburtstermin wurde auf den 27. Oktober festgelegt. (Naja, vorhergesagt ist wohl das passendere Wort).

Ewald 3. Bild

Auch hier gab es wieder ein schönes Foto, das aber leider, und das kann nun auch der

Papa mit Fug und Recht behaupten, nicht wiedergeben kann, was mal live auf dem
Ultraschallgerät sehen kann.

Zwei Tage später sind wir dann alle drei für ein paar Tage nach Stockholm geflogen, um zu entspannen. Wir waren etwas ängstlich, weil wir nicht wirklich wussten, ob Ewald gerne fliegt. Auf jeden Fall haben wir uns alle drei gut gefühlt in Schweden und Ewald hatte einen mächtigen Appetit.

Jetzt sind wir wieder in Hannover und Papa muss viel arbeiten. Allerdings kommt er nicht gut voran, weswegen zwischendurch mal ein kurzer Eintrag in Ewalds Tagebuch Abwechslung verschaffen soll.

Hoffentlich fließen dann bald wieder die kreativen Gedanken.

Vielleicht schreibt ja auch Mama mal wieder was. Sie hat ja auch noch bis nach Ostern Urlaub.

Noch ein Foto aus Stockholm (Ewald ist hier leider nicht im Bild):

Stockholm