Lilypie Kids Birthday tickers
Lilypie Kids Birthday tickers Notes:

Samstag, 24. Mai 2008

Pepe-Mix

Papa hat mal die Speicherkarte seines Handys angeguckt und eine Mischung von Bildern gefunden, die dort (teilweise schon lange) ein Dasein jenseits der Öffentlichkeit fristen. Dabei sind diese Schnappschüsse, die man festhalten möchte, obwohl man keine echte Kamera dabei hat, doch meist sehenswert. Also hier ein paar Leckerbissen:


Kuscheln mit Cousin Ruben






Klettern bei Doktor Schaub




Enten schnappen bei Uropis Beerdigung






Inliner fahren mit Papa


Und der absolute Favorit:




Schlafen in ungewöhnlicher Position

Anatomie

Pepe hat es noch nicht gemerkt (glauben wir), aber Jungs und Mädchen sind ja, rein äußerlich, besonders an einer Stelle ziemlich verschieden (Hier ist nicht das rosa Outfit gemeint). Mama und Papa haben sich schnell an die Feinheiten beim Wickeln angepasst und genießen es, nicht angestrullert zu werden.
Bis gestern!
Mama ahnte nichts Böses und wollte Maya nochmal schnell(!) wickeln, während Pepe seine Gute-Nacht-Geschichte (kleine Ente Nelli) las, da passierte es.
Maya hat Mama ins Gesicht gepinkelt!
[empfindliche Naturen diesen Bereich überspringen]
Als wäre das nicht schon unangenehm Genug, hatte Mama (in höchster Wickel-Konzentration) auch noch den Mund geöffnet, so dass Maya noch ein paar Extra-Punkte sammeln konnte. Volltreffer!
[zurück zum allgemeineren Teil]
So haben wir denn gelernt, dass Mädchen eben doch alles können, was Jungs so machen, wenn sie nur wollen.
Papa hat sich jedenfalls vorgenommen, höllisch aufzupassen und die kleine Maus nicht zu unterschätzen. Lauter schreien als Pepe kann sie ja auch schon, nur beim Fußball spielen hat Pepe (noch) die Nase vorn.

Schlaf - Ein kostbares Gut

Tja, auch die weiteren Nächte gestalteten sich abwechslungsreich. Nachdem Mama und Maya aufs Sofa umgezogen sind und den Männern die erste Etage überlassen haben, ging es etwas besser. Letzte Nacht glaubte Pepe allerdings, dass er mal etwas über 2 Stunden wach sein wollte. Er meinte, Maya weinen gehört zu haben (was nicht stimmte) und war nicht mehr zum ins-Bett-gehen zu bringen.
Hat man als kinderloses Paar eigentlich das Ausschlafen an sich ausreichend gewürdigt? Oder das Schlafen überhaupt? [Reich-Ranicki Akzent vorstellen:] Ich glaube, nein. [Ranicki aus]
Es dreht sich also im Moment alles darum, möglichst viel Schlaf zu bekommen, um überhaupt zu überleben und (vor allem aus diesem Grunde und weil Schlaf ja auch für Kinder gut ist) zu versuchen, die Kleinen möglichst viel schlafen zu lassen.
Kleine Schritte, Ziele niedrig halten...

Dienstag, 20. Mai 2008

Wir sind jetzt vier

Einen Tag früher als erwartet durften Mama und Maya heute nach hause. Mama musste zwar unterschreiben, dass sie auf eigene Verantwortung geht, aber die Leute in der Klinik waren ganz froh, da wohl wegen Vollmond diverse werdende Mütter die Station überfluteten und Anstalten machten, spontan zu gebären.
Da ist es zuhause doch um einiges ruhiger. Maya hat gleich zufrieden im Garten in der Babyschale lange geschlummert und probiert gerade erfolgreich Pepes abgelegtes Baby-Bay aus. Mama schläft auch viel ruhiger und Papa hat mehr oder minder Spaß daran, zum ersten Mal zwei Kinder ins Bett zu bringen.
Ganz vergessen hatten die stolzen Eltern, dass diese kleinen Neugeborenen ununterbrochen Körperflüssigkeiten ausscheiden. Dreimal in einer Stunde Maya umziehen (und Papa dazu) kam ihnen wie Neuland vor, obwohl das ja auch in Pepes frühester Jugend keine Seltenheit war.
Als dann Pepe im Bett schlummerte und Maya die Windel voll hatte, kam ein logistisches Problem erstmals zu Tage: der Wickeltisch (und wie Mama und Papa später noch bemerken sollten auch der Kinder-Kleiderschrank) stehen ja in Pepes Schlafzimmer.
Naja, leise den Kram am schlummernden Pepe vorbei geschmuggelt und eben im Elternzimmer gewickelt und umgezogen.
Jetzt ist Papa müde und weist nur noch kurz darauf hin, dass neue Bilder online sind. Und weil Maya so ein süßer Schatz ist, hat er sich auch nicht die Mühe gemacht, groß zu selektieren, sondern einfach (fast) alle Bilder hochgeladen.

Sonntag, 18. Mai 2008

Neues Futter

Dass Pepe ständig futtert und gerne Neues probiert, wissen wohl alle, die ihn kennen.
Aber auch Maya durfte heute etwas Neues probieren: Milch!
20 ml hat sie schnell weggeschlabbert und ist danach selig eingeschlafen. Ganz anders, als Mama und Papa es von Pepe kennen, äußert Maya nämlich ihren Hunger durch lautes lamentieren. Maya hatte heute ihre U2-Untersuchung und war sehr tapfer. Das Blut Abnehmen hat sie stoisch hingenommen, ohne einen Mucks zu tun.
Nachts hat sie nochmal 40ml Milch verputzt. Laut Mama auch in Rekordzeit. Pepe und Papa warten darauf, dass Mama und Maya endlich nach hause kommen dürfen. Eventuell ist es am Mittwoch soweit.
Futter, zum Dritten: es gibt (endlich) die älteren Fotos als Update (die Videos dauern noch etwas). Rechts im Blog und/oder auf der Foto-Seite.

Freitag, 16. Mai 2008

Bewegte Bilder

So, ein kleines Video gibts für die Interessierten:

Pepe war heute auch bei Maya, aber nicht sehr begeistert. Muss mit der Idee, nicht mehr die einzige Nummer Eins zu sein, wohl erst noch fertig werden. Fand die anderen Babies im (Vierer-)Zimmer interessanter. Die haben ja auch schließlich nicht an seiner Mama rumgekuschelt.

Maya Aurelia ist da!


  • 6:00 Papa wird geweckt (von Mama per SMS)

  • 7:00 Pepe wacht auf, will Milch, Banane und Toast

  • 7:30 Papa tritt Onkel Chrissi in den Hintern, weil er ins Krankenhaus will ;-)

  • 8:00 Mama wird abgeholt und zur OP vorbereitet, Papa wartet

  • 8:30 Papa wartet in der Schwesternküche im vollen OP-Outfit weiter

  • 9:00 Papa darf zu Mama, die OP beginnt

  • 9:17 Maya hustet und quäkt ein bisschen. Sie ist sehr niedlich.

  • 9:30 Maya ist eingewickelt und darf mit Papa in den Kreißsaal

  • 9:30 - 10:30 Während Mama Schicht für Schicht wieder zugenäht wird, wird Maya gewogen, gemessen, bekommt Vitamine und darf anschließend ganz lange mit Papa kuscheln

  • 10:30 - 12:30 Mama und Papa dürfen sich Maya angucken und mit ihr kuscheln

  • 12:30 Maya geht schlafen ins Kinderzimmer, Mama versucht auch zu schlummern und Papa fährt nach hause zu Pepe

  • 14:00 Papa hat gegessen und will sich eigentlich hinlegen, aber sitzt stattdessen hier und tippt. Tz, tz



Donnerstag, 15. Mai 2008

Mini-Update

So viel passiert. Pepe lernt jeden Tag neue Wörter, Papa lernt jeden Tag mit weniger Schlaf auszukommen.
Kurz: Mama seit Montag im Krankenhaus, nachdem das Wochenende uns mit erneuten Blutungen geschockt hat. Aber soweit alles ok mit Mutter und Kind(ern).
Freitag ist der Kaiserschnitt terminiert. Also der erste Tag, an dem Krümelchen keine Frühgeburt mehr ist.
Spannend, beängstigend, unwirklich, erleichternd... alles zusammen.
Mal sehen, ob es dabei bleibt.

Mehr (hoffentlich) bald hier...

Dienstag, 29. April 2008

Pepe singt (naja, ein bisschen)

Von Pepes Gesang wurde ja schon berichtet. Heute hat sich Papa mit dem Aufnahmegerät möglichst unauffällig an den Kleinen herangearbeitet und tatsächlich ein paar Dinge aufnehmen können. Nicht die besten Versionen melodie- und aussprachetechnisch, aber schon ein guter Eindruck dessen, was Pepe so von sich gibt.

Papa hat mal versucht, die Dateien ins Blog einzubinden (man braucht zum Anhören wohl ein Quicktime-Plugin). Bei uns funktioniert es jedenfalls.

(Update: Papa hat die Live-Version mal rausgenommen, weil der Firefox damit immer abgestürzt ist. Jetzt muss man anklicken und runterladen)

Bruder Jakob 1

Frere Jacques 1

Frere Jacques 2

Papa arbeiten

Montag, 28. April 2008

Kleiner Rückfall

Also Pepe schläft inzwischen wieder besser und ist auch sonst nicht mehr ganz so sensibel. Das ist auch gut so, denn seit gestern liegt Mama wieder fast ausschließlich. Wir hatten zwischendurch etwas Mut getankt und sie hatte sich ein bisschen mehr bewegt. Alles ging auch gut, aber nur bis gestern nachmittag.
Pepe und Papa hatten (mit Pepes neuem croozer) Brötchen geholt und dann hat die Kleinfamilie im Garten gefrühstückt. Mama hat es sich in der Hängematte bequem gemacht und wir mussten Pepe zum ersten Mal in diesem Jahr mit Sonnencreme einschmieren.
Dann kam noch Cousin Jakob mit Oma zu Besuch und die beiden haben prima gespielt.
Pepe hat sich sehr über Jakobs Besuch gefreut, zumal es ihm Gelegenheit gab, sein Lieblingslied "Bruder Jakob" zu singen. Naja, eher "boh-boh-bah-bob", aber schon mit einer Melodie. Auch "frere jacques" gehört zu Pepes Repertoire, ist aber etwas schwerer zu erkennen.
Naja, nach einem tollen Tag im Garten (außer, dass Pepe sich den Finger im Klapp-Gartenstuhl übel geklemmt hat) waren wir wieder im Haus, als Mama erneut leichte Blutungen bekam. Diesmal waren wir etwas ruhiger und haben erstmal den Frauenarzt auf Handy angerufen. Der hat auch gemein, wir sollten erstmal abwarten und das Ganze beobachten. Aber Mama sollte auf jedenfall fast nur noch liegen. Nur zur Vorsicht eben.
Naja, wäre ja auch zu schön gewesen...
Es sieht heute aber etwas besser aus und Mama schont sich wirklich ganz brav auf dem Sofa.
Wir haben inzwischen auch einen Termin für den Kaiserschnitt (wenn Krümelchen so lange durchhält) und zwar genau heute in drei Wochen.
Schön, dass wir noch zwei lange Wochenenden haben. Diese Woche mit dem 1. Mai und Freitag einem Brückentag und dann Pfingstmontag und -dienstag.
So kann Papa den Schularbeitsberg wahrscheinlich sogar noch abarbeiten.
Das Wochenende fand jedenfalls für Papa hauptsächlich am Schreibtisch statt (wenn Oma zur Betreuung da war), so dass Pepe morgens nach dem Aufwachen als erstes "Papa arbeiten" rief.
Schön, wenn einen der Nachwuchs schon zur Arbeit antreibt.

Freitag, 18. April 2008

Linguistik für Anfänger

Nach dem Frustpost von gestern heute (trotz Ende der Nachtruhe um 3 Uhr) ein netteres Posting:

Zur Zeit fühlt sich Papa an sein erstes Staatsexamen erinnert. Dort wurde er nämlich in seinem Lieblingsressort (wie geht nochmal der Smiley für beißende Ironie?) Linguistik oder auch Sprachwissenschaft geprüft. Als eines der zwei Themen hatte er sich Erst- oder auch Mutterspracherwerb ausgesucht und siehe da: trotz hektischer Aneignung möglichst vieler Fakten (in der Lernpsychologie nennt man das "träges Wissen") ist tatsächlich etwas hängen geblieben und Papa staunt. (Übrigens ist die Tatsache, dass man den Begriff "träges Wissen" kennt und verwenden kann ein Beweis dafür, dass sich gerade dieser nicht als "träges Wissen" manifestiert hat, sondern ganz im Gegenteil ordnungsgemäß vernetzt im Gehirn gespeichert ist. Der Fachbegriff widerspricht sich damit also selbst. Soviel nur am Rande. Ich glaube, der Schlafmangel treibt komische Blüten...)

Jedenfalls hat Pepe in der letzten Zeit einen ordentlichen Schub in Puncto Spracherwerb erfahren. Lange kann Pepe ja schon zweisilbige Wörter, die eigentlich nur aus einer wiederholten Silbe bestehen. Ma-ma, Pa-pa, Ja-ja, La-la (Altin), Pe-pe, etc. Neuerdings wagt er sich aber in die wunderbare Welt der Mehrsilbigkeit vor.
Erster Vertreter dieser Zunft war die Ameise (Ah-Mei-Ne) aus dem Bilderbuch. Ganz großes Kino ist Pepes Lese-Trick.
Bei jeglichen Schriftzeichen tut er nämlich so, als könne er sie entziffern und ruft laut ABC (Aah-Beh-Zeh). Meist steht da zwar etwas anderes, aber er ist nicht weniger stolz auf seine Lesekunst als ein Zweitklässler, der die Raupe Nimmersatt vorträgt.

In der Apotheke haben wir neulich einen Taschenspielertrick versucht: der Apotheker hatte nicht so viel zu tun, so dass er belustigt mitansah, wie Papa Pepe ein Produkt hinhielt und "was steht denn da" fragte. Pepe antwortete erwartungsgemäß mit "ABC" und Papa spielte den Überraschten, zeigte dem Apotheker die Packung (ABC-Pflaster) und äußerte ein "das gibt's doch gar nicht".
Leider hatte er die Rechnung ohne den Apotheker gemacht, der nur sagte "wie der sprechende Hund bei Loriot".
Schade. Damit hätten wir locker im Fernsehen auftreten können. Vor einigen Jahrhunderten hätten uns die Dorfbewohner wahrscheinlich mit Fackeln und Mistgabeln aus der Gegend gejagt. Dann doch lieber so.

Pepe kann auch noch andere Dreisilber: arbeiten (Aah-Beh-Zeh), abbeißen (Aah-Beh-Zeh), Apfelsaft (Aah-Beh-Zeh), Apfelmus (Aah-Beh-Zeh). Schwer manchmal, zu erraten, was er meint. Reißverschluss (Ei-Bö-Bu) müssen wir auch noch etwas üben.

Ganz neu ist auch der Endkonsonant. Während so schöne Worte wie Baum (Bauh), Paul (Bauh), Maus (Mauh) noch ohne ihn auskommen müssen, hat seit kurzer Zeit das schöne Wörtchen 'auf', welches hochfrequent bei "Tür auf, Tür zu" oder auch "heb auf" benutzt wird, ein wunderbares 'ffffffffff' am Ende.
Pepe ist so stolz auf seine neue Kompetenz, dass der Endlaut regelrecht zelebriert wird.
Papa und der Rest der Familie sind gespannt, was Pepes Erstspracherwerb noch für spannende und amüsante Kreationen für uns bereithält.
Wenn die liebe Frau Pishwa (Uni Hannover) wüsste, wie sehr Papa noch an seinem Steckenpferd der Linguistik hängt...

Donnerstag, 17. April 2008

Schlafentzug im Lazarett

Nach dem Übergeben musste sich Pepe leider auch noch einige Tage mit Durchfall quälen (und hat praktischerweise gleich Papa und etwas später Oma und Opa angesteckt). Inzwischen geht es dem Kleinen wieder gut (Opa noch nicht). Leider haben die Strapazen der letzten Wochen aber offensichtlich dazu geführt, dass sich Pepe nachts nicht mehr so ganz sicher in seinem Bettchen fühlt. Hat er doch sonst immer ganz toll geschlafen und seine Eltern geschont, so plagten ihn nun anscheinend Verlassens-Ängste. Er wacht zur Zeit nachts auf und weint und ruft nach Mama oder Papa und ist nicht so leicht zu beruhigen. Das macht es natürlich schwierig für Papa, morgens ausgeruht zur Arbeit zu erscheinen. Von Sonntag auf Montag musste Papa nachts fünfmal aufstehen. Das hat seinem noch nicht ganz wieder genesenen Magen nicht gut gefallen.
Inzwischen schläft Papa jetzt im Wohnzimmer auf dem Sofa, so dass er nicht von den "kleinen" Wachphasen aufwacht. Wenn Pepe nachts nach einem kurzen Quäken nicht wieder einschläft, sondern weint und eventuell nach Milch verlangt (kommt auch mal um 4 Uhr vor), dann flitzt Papa eben rauf und versucht, ihn zu beruhigen.
Letzte Nacht haben Mama und Papa von 3.30 bis 5 mit Pepe verbracht, weil er so unglücklich war.
Auch schläft der kleine Schatz morgens nach der Milch nicht mehr bis 8 oder 9, sondern ist meist zwischen halb sieben und halb acht wach. Das bedeutet wiederum, dass Oma früher aufstehen muss, um Mama zu helfen, die ja nicht heben darf und auch nur ein bisschen aufstehen.
Die Situation ist also im Moment wirklich für alle Beteiligten sehr anstrengend.
Wir hoffen, dass es Krümelchen weiter gut geht und dass Pepe sich wieder sicherer und geborgener fühlt und es später nicht auf seine kleine Schwester schiebt.
Oma Gisela hilft nun auch regelmäßig aus, ist aber seit heute mit einem Hexenschuss gehandikapt.
Mal sehen, wie wir es hinbekommen, wenn Oma Marion und Opa Uwe ihren wohlverdienten Urlaub antreten (in der Hoffnung, wenigstens etwas Kraft zu tanken, bevor nebenan zwei Enkel Besuchszeiten fordern).
Papa darf sich auch freuen, bald 21 Mathe-Abi-Klausuren zur Zweit-Korrektur zu bekommen, die heute geschrieben wurden.
Naja, wenn Krümelchen erstmal gesund zu hause ist, ruhen wir uns alle mal ordentlich aus, oder???

Freitag, 11. April 2008

Auch das noch

Als reicht es nicht, dass Mama bettlägerig ist und wir Hilfe bei der Betreuung Pepes benötigen. Nein, Pepe musste leider heute nach dem Mittagsschlaf die Treppe und Wand vollreihern (Papa fühlte sich an den Film Stand By Me erinnert, nur ohne Blaubeeren).
Tja, Mama musste dann versuchen, Pepe zu beschäftigen, dem es sonst noch ok ging während Papa versuchte, den Geruch aus dem Teppich zu bekommen. Ein fast unmögliches Unterfangen.
Egal, nach wie vor am wichtigsten, dass es Mama und Krümelchen soweit gut geht. Alles andere muss eben irgendwie laufen. Da eine Oma unterwegs ist und die andere jetzt auch noch krank, muss dann Papa morgen seinen ersten "Kind-ist-krank-Tag" nehmen. Das Risiko, einen eventuell brechenden Jungen bei Mama zu lassen, wird definitiv nicht eingegangen.
Blöd, dass man als Lehrer leider nicht einfach 2 Wochen Urlaub nehmen kann, wenn man ihn braucht. Bei allen Vorzügen wäre das im Moment schon praktisch. Immerhin haben wir ja 4 Tage Sonderurlaub im Jahr, bei Erkrankung des Kindes.
Grüße aus dem Lazarett...

Dienstag, 8. April 2008

Daumen drücken

Mama ist jetzt zwar zu hause und freut sich darüber, doch es fällt ihr schwer, zu entspannen. Sie fühlt sich als Last für die anderen und hat natürlich Angst, ob alles in Ordnung ist. Pepe merkt auch, dass Mama und Papa angespannt sind und ist unruhig und leicht aus der Fassung zu bringen.
Der Termin beim Frauenarzt heute hat leider auch nicht zur Beruhigung beigetragen. Er klang besorgt, hat generelles Arbeitsverbot ausgesprochen und Bettruhe verordnet. Die Blutung scheint auch nicht ganz gestillt zu sein (was in der MHH nicht bemerkt wurde).
Das Antibiotikum, was Mama in der Klinik bekommen hatte, hält er für einen Witz, sie muss es nun aber zu Ende nehmen, da man ja keine Resistenzen züchten will.
Besonders blöd, da Mama ja seit dem Präparat mit Verdauungsproblemen zu kämpfen hat, was zusätzlich schwächt.
Der Doc klang jedenfalls nicht sehr zuversichtlich, dass Krümelchen sich noch bis zum Kaiserschnitt-Termin (der ja schonmal 3 Wochen vor errechnetem Termin liegen dürfte) geduldet.
Wir hoffen also, dass wir drei den Stress noch ein paar Wochen aushalten und Krümelchen es sich noch lange gemütlich macht, bis wir es dann gesund und munter in unserer Familie begrüßen dürfen.

Sonntag, 6. April 2008

Warten auf Mama

Eine Woche ist es jetzt her, dass Papa die Mama ins Krankenhaus fahren musste. Dort sollte Mama eigentlich am Freitag entlassen werden, aber kurz nach Mitternacht gab es leider nochmal Blutungen zu verzeichnen. So hat Papa mal wieder nachts ein paar Stunden in der MHH verbracht und Mama war ganz traurig, dass sie das Wochenende in der Klinik verbringen musste. Inzwischen ist Mama sehr genervt von der mal wieder äußerst unpersönlichen Behandlung in der MHH. Sie stellt inzwischen ihre Diagnosen selber und schlägt dem Arzt Behandlung und Medikation vor. So hoffen wir, dass die "Verantwortlichen" ihrem Rat folgen, und sie vielleicht morgen nach hause gehen lassen. Dort wartet Pepe, der es nun auch langsam satt hat, in einem Strohwitwerhaushalt zu leben und seine Mama wieder haben möchte. Ein bisschen organisieren müssen wir natürlich trotzdem, aber Freunde und Familie haben schon tatkräftige Unterstützung angeboten. Danke dafür!
So, jetzt muss Papa aber mal ins Bett. Schließlich wird der (glücklicherweise immer noch vorbildlich viel und lange schlafende) Pepe morgen früh einen Viertelliter Milch verlangen und anschließend Papa zur Arbeit schicken.

Dienstag, 1. April 2008

Ohren OK!!

So, nach kurzer Nachruhe musste ich Pepe um 7.30 wecken.
Den Arzt hat er mit einem lauten "Doktor" begrüßt (hat der aber nicht verstanden. Muss was am Ohr haben...)
Wie auch immer, Pepe hat die Untersuchung tapfer über sich ergehen lassen und ein Ohr ist komplett frei und das andere auch fast.
Nach einem kurzen Dialog mit dem Doc, ob das Ohr halb voll oder halb leer ist, durften wir gehen und das Damoklesschwert der Operation ist vorerst mal abgewendet.
Mama geht es auch gut im Krankenhaus, aber es ist langweilig. Kann Papa nicht gerade behaupten...

Montag, 31. März 2008

Alles nicht so einfach

Zur Zeit müssen wir alle ein bisschen zusammen rücken und extra Kuscheleinheiten einplanen. Am Ostersonntag ist überraschend Pepes Uropi gestorben (im Alter von biblischen 92,5 Jahren). Immerhin hatte er einen Uropi und konnte ihn noch kennen lernen, aber der letzte Besuch lag schon eine Weile zurück und wegen Pepes Krankheit wurde der nächste immer wieder verschoben; zuletzt auf Oster-Dienstag! Das war schon sehr traurig.
Heute waren wir bei der Beerdigung und Pepe ist nachgekommen (nach seinem Mittagsschlaf), so dass der Rest der Familie ihn kennen lernen konnte (soweit noch nicht geschehen). Besonders freut Papa, dass Opis Schwestern da waren und so persönlich Kontakt zum ersten Vertreter der neuen (4.) Generation knüpfen konnten.
Mama konnte nicht dabei sein, da sie gestern vor dem Schlafen gehen leichte Blutungen hatte und so erstmal eine Woche in der MHH festsitzt.
Glücklicherweise waren es keine Anzeichen einer Frühgeburt, aber mit unserer Vorgeschichte sind alle Beteiligten natürlich vorsichtig.
Es gibt wehenhemmende Mittel (obwohl keine Wehen zu verzeichnen waren) und 2 Spritzen Cortison für Krümelchens Lungenreife.
Das Baby war gestern Abend sehr aktiv und hat wahrscheinlich einfach zu doll gestrampelt. Klar, dass wir auf Nummer sicher gehen müssen, aber eine Woche ohne Mama (wenn es hoffentlich dabei bleibt) muss erstmal organisiert werden.
Dass wir uns alle (auch wenn es glücklicherweise recht positiv aussieht) große Sorgen machen, ist natürlich klar.
Papa darf wie schon bei Pepes Überraschungsangriff (seiner Geburt) erfahren, wie wichtig ein Netzwerk von lieben Menschen ist, die uns helfend zur Seite stehen und wie glücklich wir sind, solche Menschen in unserem Umfeld zu haben.
Ein kleiner Hinweis: es sammeln sich diverse Fotos auf Papas Festplatte und die sollen auch bald on-line gehen, aber es dauert einfach noch ein bisschen.
Wir freuen uns sehr, dass so viele Leute nach Informationen über unsere kleine Familie hungern und geben unser Bestes, diesen Hunger so oft und abwechslungsreich wie möglich zu stillen.
(etwas zum drauf Freuen: Papa hat in den Osterferien endlich die Pepe-Videos auf ein online-verträgliches Format umcodiert, so dass auch diese Leckerbissen den Online-Gourmets in hoffentlich naher Zukunft zugänglich gemacht werden können)
Drückt also mal alle die Daumen für Pepes Ohrenarzttermin morgen und Mama und Krümelchen. Wir hoffen einfach, dass wir im Sommer vielleicht nicht gerade drüber lachen, aber zumindest doch sagen können: "es ist ja alles gut gegangen"

Dienstag, 18. März 2008

Zahnpasta und dicke Ohren

Seit ein paar Tagen gibt es zum abendlichen Zähneputzen eine Kinderzahnpasta dazu. Bisher wurde ja nur mit Wasser geputzt, aber Pepe genießt das neue Geschmackserlebnis ungemein und kommentiert den köstlichen Himbeer-/Erdbeergeschmack mit lautem "Mmmmmmh". Tja, sowas gabs ja früher nicht. Wir haben uns noch die Zähne mit einem Sand-/Schottergemisch abgerieben...
Dann war die ganze Familie heute beim Ohrenarzt. Pepe gefiel das gar nicht, dass der Doktor der Mama mit irgendwelchen Geräten in Ohr und Nase leuchtete, aber bei Mama sieht alles ganz gut aus und es sollte jetzt nach einer Woche mit Antibiotikum von selber besser werden.
Da Pepe sich seit einiger Zeit viel an die Ohren fasst, sollte der Doc auch ihn mal begutachten. Da hatte der kleine Mann aber nicht so richtig Lust zu. Naja, Papa musste den Kopf festhalten (war ganz schön schwer) und Pepe war tapfer. So schlimm war es auch nicht.
Resultat der Untersuchung: Pepe hat (wohl nach den langen Wochen mit Husten und Rotznase) Flüssigkeit im Ohr, was auf längere Sicht seine im Moment explodierende Sprachentwicklung hemmen könnte. Er bekommt also Tropfen und wir hoffen, dass sich die Situation in zwei Wochen entspannt hat. Ansonsten müssten nämlich eventuell die "Polypen" (man spricht heute angeblich von "Wucherungen") operativ entfernt werden.
Naja, wir warten mal ab und appellieren an Pepes mirakulöse Frühchen-Selbstheilungskräfte.
Wer so viel futtert und rumtobt, wird ja wohl mit etwas Schlabber im Ohr zurecht kommen.
Drückt mal die Daumen, liebe Pepe-Fangemeinde...

Samstag, 15. März 2008

Ein Traum wird wahr...

So schnell wird Papa den Samstag nicht vergessen. Nichtsahnend faulenzte er auf dem Sofa als um halb 11 morgens Pepe ins Wohnzimmer kam und Papa unaufgefordert und mächtig stolz ein dänisches Thor Pilsner brachte.
Pepe war mit Mama im Keller gewesen, hatte die Bierflaschen entdeckt und wollte unbedingt Papa eine bringen.
War noch etwas früh, doch Papa hat sich artig bedankt und das Bier dann nachmittags zum 96-Spiel genossen (das Spiel weniger).
Wer jetzt glaubt, der Papa hätte seinen Sohn schändlicherweise dazu abgerichtet, alkoholische Getränke auf Gerstenbasis zu servieren, irrt. Pepe weiß von selber was sich gehört und genießt es, ein perfekter Gastgeber zu sein.

Donnerstag, 13. März 2008

Pepe vermisst Charly - Krümelchen strampelt wild

Leider war es letzte Woche so weit: Charly musste wie befürchtet den Weg in den Hundehimmel antreten. Für alle ein tränenreicher Abschied und Pepe fragt noch ziemlich oft nach dem Wauwau und mag sich nicht so recht mit fadenscheinigen Erklärungen abfinden.
Für Oma und Opa war es aber ein Segen, dass sie täglich anspruchsvollen Kinder-Besuch hatten um vom Fehlen des anspruchsvollen Haustieres/Familienmitglieds abzulenken.
Ansonsten macht sich unser Großer gut und gestern konnte der erste Durchbruch eines Backenzahnes vermeldet werden. Zwei scharfe Zacken gucken schon raus, doch bis dieser Zahn zum Mahlen benutzt werden kann, wird wohl noch eine Weile vergehen. Vom Gegenpart ist auch noch nichts zu entdecken.
Macht auch nix, weil Pepe schlingt wie eine Hyäne und zur Zeit eigentlich jeden Tag versucht, noch mehr auf einmal in seinen Mund zu stopfen, ohne zu ersticken.
Dann wird alles möglichst geräuschvoll runtergewürgt, nicht ohne zuvor den Mund ein- bis zweimal zu öffnen, um auch andere an dem erhabenen Anblick teilhaben zu lassen.
Tischmanieren sind irgendwie was anderes...
Pepes Husten und Schnupfen scheint sich nach nunmehr 6 Wochen langsam zu verdrücken. Papa war ja auch 2-3 Wochen vom Virus außer Gefecht gesetzt und nach langem Widerstand hat es auch die Mama erwischt.
Zunächst mit einer kleinen Erkältung und seit ein paar Tagen leider auch mit einer Mittelohrentzündung, die die Einnahme eines Antibiotikums erforderlich machte.
So krebsen wir uns langsam auf Ostern zu und hoffen, das wir bald mal wieder alle auf einmal fit sind.
Krümelchen wächst und gedeiht derweil und meldet sich täglich mit kräftigen Tritten, die auch Papa manchmal abbekommt, was ihm im Gegensatz zu Pepes Tritten in die Magenkuhle vom Wickeltisch aus sehr gut gefällt.

Mittwoch, 13. Februar 2008

Pepes Sommer-Haarschnitt

Pepe war beim Frisör. Naja, sollte eigentlich, aber Oma und Mama dachten, das können wir auch. Ein bisschen Pony schneiden und über den Ohren kürzen.
Seine Langhaarfrisur war wirklich nicht mehr stylisch.
Leider hatte Pepe nicht wirklich Lust dazu und das Ergebnis war auch nicht zu aller Zufriedenheit.
Also haben sich Mama und Pepe in die (leere) Wanne begeben und Papa hat den Haarschneider angeworfen, mit dem er auch seine eigenen Haare seit Jahren schneidet.
Nur die Seiten sollten etwas kürzer und oben das Deckhaar zum Schutz gegen die Kälte länger gelassen werden.
Pepe war zwar interessiert, aber das Geräusch des Rasieres an seinem Ohr hat ihn doch sehr verängstigt. Er musste etwas weinen und zitterte auch. Also haben wir erstmal etwas Spaß gemacht mit der Schneidemaschine und dann ging es besser.
Beigeistert war er nicht, aber in Mamas Arm (in der Wanne) war es auszuhalten.
Das mit den Seiten ging ganz gut, aber langes Deckhaar zu lassen, sah auch doof aus.
Also hat Papa sich entschlossen, gleich zum Sommerschnitt über zu gehen und überall die gleiche Länge zu schneiden (ist auch am einfachsten).
Und siehe da... es sieht doch ganz gut aus, Pepes 3. Haarschnitt.
Das erste Mal waren es ja nur ein paar lange Strähnen Baby-Haar, die gekürzt wurden. Beim 2. Mal dann schon etwas mehr. Aber dieser Schnitt ist der erste "richtige".
Naja, entscheidet selbst. Jugendlich und sehr männlich sieht er ja wohl aus, unser Schnuckel.

Sonntag, 10. Februar 2008

Moonwalk und Kuss-Attacken

Pepe läuft ja sehr gerne ist und auch extrem stolz darauf, dass er es endlich beherrscht. Gestern hat er angefangen, rückwärts zu gehen. Es scheint etwas schwieriger zu sein und hat leichte Moonwalk-Qualitäten, aber er findet es anscheinend äußerst anregend. Man darf nur nicht zu sehr drüber nachdenken, sonst klappt es nicht.
Nachdem Pepe neulich bei seiner Freundin Line zu Besuch war und dort schon gefährlichen Kuschel-Angriffen ausgesetzt war, kam Line heute zu uns. Pepe schlief noch (und zwar noch ziemlich lange), so dass Line und ihre Eltern es sich bei strahlendem Sonnenschein erstmal im Garten gemütlich machen mussten.
Als Pepe dann endlich aufgewacht war, war Line sehr erfreut und konnte ihn gar nicht mehr loslassen. "Mein Pepe", "Pepe, komm Ei machen" waren nur einige der zärtlichen Äußerungen, die von den zwei Turteltäubchen an unser Ohr drangen.
Man hatte zwar manchmal  das Gefühl, dass Pepe mit Fluchtgedanken spielte, aber Line ist ja etwas älter und natürlich schneller, so dass er sich diese Option schnell aus dem Kopf schlagen konnte.
Beim Fußballgucken haben die beiden noch ein wenig zusammen gespielt, aber da war eher die Rivalität um Pepes Spielsachen im Vordergrund. Ein Küsschen zum Abschied gab es natürlich trotzdem.

Mittwoch, 30. Januar 2008

Pepe und Charly

Pepes bester Freund ist Oma und Opas Hund Charly. Der ist sehr groß und sehr alt. Pepe hat aber keine Angst, sondern nur angemessenen Respekt, der sich darin äußert, dass er sich nach 2-3 mal Gesicht schlecken schnell zur Seite dreht, wenn Charly kommt und ihn dann streichelt, wenn der sabberige Kopf vorbei gelaufen ist. Charly ist (leider) nicht mehr so gut zu Fuß, so dass Pepe ihm schon entkommen kann. Die beiden verstehen sich wirklich prima und es ist schade, dass Charly wohl nicht mehr so lange bei uns sein wird. Pepe hat zwar nach etwa 4 Monaten damit aufgehört, als erstes Wort am Morgen zwischen zwei Schlucken Milch "wauwau" zu sagen, aber es ist definitiv das Wort, welches er am längsten am Stück in seinem Wortschatz behalten hat. Die Fluktuation ist dort nämlich recht groß.
Neulich hat Oma übrigens nach Pepe gesucht, der im Haus umhergeflitzt war und ihn an Charlys Wassernapf gefunden, fröhlich die Finger ins (mehr oder weniger) köstliche Nass tunkend und anschließend ableckend! Was für ein Genuss...

Freitag, 25. Januar 2008

Krümelchen tritt Papa (naja, Mama wohl auch)

So, nach einer Woche Konferenzen und fertig geschriebenen Zeugnissen ist Papa schlapp, aber glücklich. Erstens ist die doofe Schiene am Ringfinger nach sechs Wochen endlich ab. Der Finger ist einigermaßen gerade und es scheint, als sei die gerissene Sehne wieder zusammen gewachsen. Alles noch etwas unbeweglich und schmerzhaft und wird wohl auch nicht wieder so wie vorher, aber zumindest sieht es im Moment nicht schlecht aus. Tippen geht zumindest wieder und einen Stift oder ein Stück Kreide halten auch.
Zweitens hat Papa gestern mal wieder die Hand auf Mamas Bauch gehabt und Krümelchen hat ihn etwas angestubst. Das war sehr schön. Mama sagt, dass Krümelchen ziemlich aktiv ist zur Zeit, auch wenn man es noch kaum spüren kann. Das dürfte sich aber wohl bald ändern.
Pepe flitzt wie verrückt im Haus hin und her und erkundet alles. Neu gelernt neben dem selber aufstehen letzte Woche hat er Papas Kassettendeck einzuschalten und die elektronische Klappe zu öffnen. Toll findet Mama. Papa ist nicht ganz so begeistert.
Auch die Baby-Puppe, mit der Pepe üben soll, zart mit dem Geschwisterchen umzugehen kriegt im Moment für den Geschmack der Eltern noch zu viel Prügel von Pepe. Das Fläschchen mit aller Gewalt in Babys Auge zu hämmern muss irgendwie auch noch verlernt werden.
Naja, etwas Zeit ist ja noch...

Mittwoch, 16. Januar 2008

Großer Bruder - Kleine Schwester?

Tja, Mama hat es nicht durchgehalten und hat sich vom Doc eine 90-prozentige Prognose weiblich geben lassen. Papa traut dem Braten nicht so ganz, denn auch Pepe war ja zunächst als Tochter eingestuft worden. Schön wäre es ja, von jeder Sorte eins zu haben...
Außerdem hat der Arzt seine Ahnung gefestigt, dass es wohl wieder ein Kaiserschnitt werden wird. Eine kleine Chance auf eine natürliche Geburt besteht zwar, aber wir sollten uns schon mal mit dem Gedanken anfreunden. Geburtshaus fällt damit wohl flach; wir suchen also ein Krankenhaus, das Mama besser gefällt als die MHH (was nicht besonders schwierig sein dürfte, nach den traumatischen Erfahrungen).
Pepe hat Papa dann heute auch gebeichtet, dass er gerne eine kleine Schwester hätte (naja, er hat auf die Frage deutlich mit "ja" geantwortet).
Pepe läuft jetzt viel, hat schon 2  Paar Schuhe und hat am letzten Freitag plötzlich auch das Aufstehen ohne Anfassen gelernt. Schon ein ziemlich großer Junge, unser Kleiner.
Mama und Papa freuen sich sehr, dass er so fit und gesund ist. Frühchen wird ja eine etwas kränkliche Kindheit prophezeit und gestillt werden konnte er ja auch nicht, aber das scheint ihm alles gar nichts ausgemacht zu haben. So schlecht kann die industrielle Babynahrung offensichtlich nicht sein.
Mal sehen, wie es mit Krümelchen läuft...

Montag, 1. Oktober 2007

Pepe wird großer Bruder

Es ist ja kaum zu fassen, aber wahr. Pepe, gerade selbst erst ein Jahr alt, hat sich entschlossen, Verantwortung zu übernehmen und ein großer Bruder zu werden.
Naja, wenn man es genau nimmt, hatten seine Eltern auch etwas damit zu tun und Pepe selbst scheint die ganze Aufregung um den kommenden Zuwachs noch nicht so wirklich angesteckt zu haben.
Das Geschwisterchen hat auch schon einen "Arbeitstitel". Nicht so extravagant wie Pepes Kampfname Ewald, sondern einfach "Krümelchen".
Schön geschlechtsneutral, denn nach dem ganzen hin und her mit Pepes geheimnisvoller Geschlechtszugehörigkeit wollen sich Papa und Mama (zumindest bisher noch) lieber überraschen lassen.
Damit das niemand falsch versteht (Pepe bat mich darum, es richtig zu stellen): Das hin und her ging nur bis zu seiner Geburt. Dann konnte man sehr gut sehen, dass Pepe ein Junge ist. Nur der für den Baby-Pass verantwortliche Angestellte der MHH war am Sonntag Nachmittag offensichtlich noch oder schon etwas übermüdet: In Pepes U1 Protokoll steht zu lesen: Geschlecht: weiblich...
(wow, noch nie so viele Doppelpunkte in einem Satz benutzt)

Samstag, 22. September 2007

Mal wieder was schreiben

Lang ist's her seit dem letzten Eintrag und es ist viel passiert. (konnte man ja zwischendurch auch schon auf den Fotos sehen). Pepe wurde getauft und konnte einen Tag später seinen ersten Geburtstag feiern. Er wird immer mobiler und auch frecher.
Papa hat inzwischen eine Arbeit und so auf einen Schlag 165 weitere Kinder bekommen. Die sind zwar nicht seine eigenen, können aber auch ganz schön anstrengend sein.

Sonntag, 2. September 2007

Pepes erste Zähne

Während sich Mama und Papa in Berlin zu Ulrikes Hochzeitsfeier aufhielten, kam von Oma aus Hannover die frohe Kunde: Pepes erste Zähne waren tatsächlich zu sehen (naja, zumindest ganz sicher zu erahnen). Zurück in Hannover durften die stolzen Eltern tatsächlich zwei kleine, reiskornähnliche helle Punkte in Pepes Unterkiefer bestaunen.
Relativ schnell waren dann die beiden Pioniere auch richtig zu sehen, vor allem beim Lachen und Essen einfordern.
Hatte ja auch lange genug gedauert, aber immerhin noch vor dem ersten Geburtstag.

P.S. Auch der nächste Zahn ließ noch einige Zeit auf sich warten...

Donnerstag, 23. August 2007

Der Beweis: Karotten machen high


Tja, was soll ich dazu sagen? Unser Sohn ist der Carotin-Sucht verfallen. Ohne seinen orangenen Glimmstängel geht nix mehr. Und das, wo doch in Niedersachsen seit August strengstes Rauchverbot herrscht. Was haben wir nur falsch gemacht?

Dienstag, 7. August 2007

Feste Nahrung

Nach einigen Monaten Brei, der ihm in allen Variationen eigentlich immer ziemlich gut schmeckt, hat Pepe mal angefangen ein einem Reiscracker rumzusabbern. Er wusste zwar am Anfang nicht genau, dass das was zum Essen ist (und Papa ist sich bis heute nicht sicher), aber das Ding war schnell im Mund und Teile wurden vertilgt. Das Meiste landete jedoch auf dem Tisch oder klebte am Baby und auch sonst überall. Naja, dann eben ab in die Badewanne.
Festfutter Nummer zwei war ein Stückchen Ciabattabrot beim Italiener, wo uns Tante Andrea zu ihrem 50. eingeladen hatte. Auch das hat ihm ziemlich gut geschmeckt und eine schöne Sauerei gemacht. Mal sehen, was als nächstes kommt.
Und all das ohne einen einzigen Zahn! Er sabbert zwar seit Monaten wie verrückt und kaut überall drauf rum, doch ein Beißerchen ist noch nirgends zu entdecken. Dauert wohl noch ein bisschen, aber das war bei Papa auch so.

Kisten


Pepe hat inzwischen angefangen, Kisten und Kartons zu erkunden und sich darin zu verstecken oder zu stehen.
Das geht zwar noch nicht immer gut aus (er vertraut der Standhaftigkeit der klapprigsten Kartons absolut und wird leider meist enttäuscht), aber er wird schon immer sicherer und hat jede Menge Spaß dabei.
Nebenbei hat er auch entdeckt, dass man Spielzeuge und ähnliches in Kartons verstecken kann und sie, obwohl man sie nicht mehr sieht, immer noch da sind.
Ein popliger Eimer ist so zu einem interessanten Accessoire beim Spielen geworden.

Neue Mobilität

Alleine Sitzen möchte Pepe immer noch nicht, aber er räkelt sich schon genüsslich in diversen Kinderstühlen, um seine Mahlzeiten einzunehmen.
Aus dem Stehen ist seine Hauptbeschäftigung geworden. Spielsachen werden links liegen gelassen, um sich am Laufstall hochzuziehen. Da steht er dann, bis er nicht mehr kann und meckert. Selber wieder hinsetzen wäre ja eine peinliche Schande.
Auch nach einem Nickerchen begrüßt er die Eltern nicht mehr liegend, sondern im Bett stehend und (mehr oder weniger freundlich, je nach Laune) wippend.
Tja, die Zeiten, wo man sein Baby einfach irgendwo hinlegen konnte und es nach fünf Minuten immer noch dort lag, sind eindeutig vorbei. Papa hat schon diverse Steckdosen mit Sicherungen ausgestattet und den Kabelsalat hinter dem Fernsehschrank geordnet/ausgedünnt.
Besonders beliebt sind bei Pepe alle Sachen, die er nicht haben darf. Favoriten sind Fernbedienungen, Handys, Lichtschalter, Fenstergriffe, Lampen. Versuche, ihm Dummies unterzujubeln (alte Handys, Fernbedienungen ohne Batterien) sind kläglich gescheitert. Keine Sekunde fällt er auf so plumpe Tricks herein; leider...

Donnerstag, 2. August 2007

Lieber Besuch

Pepe hat in letzter Zeit viel Besuch gehabt. Zunächst waren mal Papas ehemalige WG-Mitbewohner Lutz und Elise mit ihrer Tochter Luise zu Besuch. Auch Pepe hat sich mit den alten Freunden gut verstanden und Luise hatte Gelegenheit, ihre Zweisprachigkeit zu demonstrieren. Die Drei wohnen nämlich in der Nähe von Paris.
Das Wetter war mistig, aber da Grillen geplant war, ließen wir uns davon nicht schrecken und haben den Grill eben bei Regen angeschmissen. Egal.
Und dann war mehrfacher Besuch angesagt. Da in den Ferien die Delfi-Gruppe ausfällt, haben die Mamas sich gedacht, dass man sich einfach so mal trifft am Mittwoch. Zwischen zwei Regentagen war dann zum Treffen schönstes Wetter, so dass die Kinder und Mütter sich gemütlich im Garten niederlassen konnten und man sogar für ausreichend Schatten sorgen musste. Die Kinder waren ziemlich mobil und haben eine Menge Spaß gehabt. Pepe fand es anfangs etwas doof, dass alle mit seinen Spielsachen rumhantiert haben und ist umhergekrabbelt und hat seinen Freunden so viele Sachen wie er tragen konnte wieder abgenommen. Er hat sich später aber dran gewöhnt und großzügig geteilt. Hätte ja eh keine Chance gehabt gegen fünf Gästebabies.
Alle Fotos vom Delfi-Treffen findet ihr hier.

Dienstag, 24. Juli 2007

Schock am frühen Abend

Heute hat Pepe einen etwas schlechten Tag gehabt. Ab vormittags ziemlich knörig und ab 12 Uhr eigentlich gar nicht mehr so richtig geschlafen. Als Papa ihn dann ausnahmsweise um 16 im Elternbett hingelegt hat (natürlich umgeben von riesigen Bettdecken-Bergen) ist er dann doch eingeschlafen. Leider wieder nur kurz und entgegen seinen sonstigen Gepflogenheiten ist er nicht laut brabbelnd aufgewacht, sondern hat sich klammheimlich ans erklimmen der Berge gemacht, den Nachttisch erobert und ist runtergefallen. Papa hat also einen lauten Knall und Geschrei gehört und als er ins Zimmer kam, lag der kleine Mann auf dem Boden. Glücklicherweise ging es ihm schnell wieder ganz gut und er hat gelacht und gespielt.
Tja, das Elternbett als Ruhestätte hat jetzt wohl endgültig ausgedient...

Dienstag, 17. Juli 2007

Kleine Wasserratte

Wer aufmerksam Pepes Bilder-Galerie verfolgt, wird gemerkt haben, dass Pepe ja gerne mal in der Badewanne sitzt, inzwischen auch mit Mama oder Papa, aber noch nie im richtigen Schwimmbad war. Eigentlich war ja auch Babyschwimmen geplant, aber leider hatte Baby-Doc Schaub gesagt, dass man das Chlorwasser lieber meiden sollte, da Pepe ja etwas trockene Haut hatte. Im Urlaub war es dann aber endlich soweit: Die Kleinfamilie nebst Feriengast Elon machte sich bei Mistwetter auf ins Meerwasser-Wellenbad Dorum. Dort gab es nämlich auch ein schön Pipi-warmes Babybecken (was übrigens auch bei den Erwachsenen zum aufwärmen sehr beliebt war, nachdem man bei gefühlten 3° sich von meterhohen Salzwasserwellen hatte verprügeln lassen). Hier machte ein zunächst sehr skeptischer Joshua Pepe seine ersten Schwimmerfahrungen. Es dauerte ein wenig, aber nach etwa 10 Minuten konnte er vorsichtig von Papas Brust gelöst werden und am Ende wollte er gar nicht mehr aus dem Wasser raus.
Nach diesem Erfolg wurde am 16. Juli (dem heißesten Tag des Jahres) auch Mamas Schwimmbecken im heimischen Garten eingeweiht. Hier war die Wassertemperatur deutlich kälter (so etwa 25°), aber es gefiel Pepe wieder nach etwas Eingewöhnungszeit äußerst gut. Auch die anschließende warme Dusche fand großen Anklang.
Leider war das bisher der letzte Badegang im Garten, denn obwohl sich Papa (und einmal auch Mama) nochmal in das inzwischen 18° kalte Wasser gewagt haben, denken wir, dass man Pepe diesen Kälteschock getrost ersparen kann.

Samstag, 14. Juli 2007

Pepe kann stehen


Tja, mit dem alleine Sitzen lässt er sich gerne noch etwas Zeit. Der erste Versuch im Kindersitz sieht noch etwas stokelig aus, aber das kann man ja noch lernen. Das Stehen scheint ihm aber viel leichter zu fallen. Musste man ich anfangs noch hinstellen und Arme und Beine passend ausrichten, macht er es jetzt gerne und ganz von alleine und wippt dabei fröhlich mit dem Hintern. Ab und an zieht er sich auch schon selber hoch, kommt dabei aber nur etwa auf halbe Höhe. Besonders gerne steht er im Garten barfuß im Gras, wozu das Wetter aber ja leider im Moment nicht geeignet ist.

Freitag, 6. Juli 2007

Pepes erster Urlaub

Bevor Papa mit der Arbeit anfängt, wollte die kleine Familie doch unbedingt den ersten gemeinsamen Urlaub erleben. Es bot sich ein Termin um den ersten Hochzeitstag an, Mama wollte an die Nordsee und so wurde eine Woche Wremen im Wurster Land (hihi) nördlich von Bremerhaven gebucht. Das Auto wurde (viel zu) voll gepackt und die 2-stündige Fahrt angetreten. Entgegen unseren Erwartungen schlief Pepe nicht, war aber ganz zufrieden.
Leider bekamen wir nicht unser gebuchtes 2-Etagen-Apartment mit Meerblick. Stattdessen wurden uns 2 Einzelwohnungen angeboten. In Anbetracht dessen, dass wir nach 3 Tagen noch Pepes Vetter Elon aufnehmen wollten, kam das für uns aber nicht in Frage. Glücklicherweise waren die Angestellten des Feriendorfes der gleichen Meinung, so dass wir am Samstag in ein schönes Haus umziehen durften. Dabei haben uns die Steinhardts tatkräftig unterstützt. Aus deren Ausflug wurde so ein schöner Arbeitseinsatz.
In dem neuen Haus war dann auch genug Platz für 2 Kinder und (zumindest zum Essen) auch den Rest der Familie Korb, die ein Wochenende im gleichen Ort gebucht hatten und Elon vorbei brachten.
Naja, die Korb-Kinder hätten allerdings auch alle in Pepes Laufstall gepasst.
Alle Bilder von Pepes erstem Urlaub gibt es hier und hier.

Donnerstag, 21. Juni 2007

Sein erstes Wort

Kaum zu glauben, aber Pepe hat heute sein erstes richtiges Wort gesprochen. Nicht Mama oder Papa, nein es war "Katze". Warum auch immer er auf dieses Wort kam und ich glaube auch nicht, dass er weiß, was es bedeutet. Papa mag nicht einmal Katzen. Das einzige katzenartige Spielzeug, was er besitzt, ist so eine Art Greifling mit Katzenkörper und langem Schwanz mit Knubbelende, an dem er immer sabbert. Nachdem wir registriert hatten, dass er als neuen Laut, den ganzen Tag ze, ze brabbelte, hat Papa ihm das Wort Katze vorgesprochen und er hat es tatsächlich nachgesprochen. Selbst der sog. Vorführeffekt, als wir Oma Marion zum Zeigen riefen, blieb aus und wir waren hellauf begeistet, freuten uns und klatschten, was JP allerdings so irritierte, dass er nach einem zögerlichen Erfolgslächeln zu weinen begann. Zugegebenermaßen klingt , dass "K" noch nicht ganz so perfekt, so dass es mehr wie Atze klang, aber trotzdem denke ich, wir können es gelten lassen, zumal er es so schön nachgeahmt hat. Weiter so JP.... Ich freue mich schon auf das erste Mama.Papa kommentiert gerade von der Seite, dass er Papa ja eigentlich auch schon gesagt hätte, jedenfalls so was Ähnliches wie PapPap. Aber ich glaube, dass das PapPap eher unter Übungslaute fiel, während er die Katze nahezu perfekt nachgesprochen hat, wie ich finde.

Donnerstag, 14. Juni 2007

Juhu!

Heute (die Nacht vom 13. auf den 14. Juni) hat der Süße zum ersten Mal in seinem Kinderbett geschlafen. Ohne viel zu weinen, aber natürlich mit dem gewohnten Widerstand "wie halte ich mich am besten wach" hat er sich in sein Kinderbettchen legen lassen und ist das erste Mal auch dort eingeschlafen. Dort hat er dann brav geschlummert von 20:00 Uhr bis heute Morgen um 5:30 Uhr. Allerdings muss ich gestehen, dass ich den Kleinen beim Einschlafen doch ein wenig vermisst habe.

Da hat Papa auch noch was hinzuzufügen: Der Baby-Doc meint, dass Pepe große Fortschritte bei der Gymnastik gemacht hat und dass die verschriebenen 10 Sitzungen wohl ausreichen sollten. Außerdem hat er zwar einen Schnupfen, aber die Bronchen sind diesmal frei, also kein Inhalieren.

Mittwoch, 13. Juni 2007

Tätärätä

Kaum zu glauben, aber JP hat neulich ganz deutlich Tätärätä und Tätärä gesagt, was seine Eltern natürlich dazu veranlasste mit Humba, Humba, Humba mit einzustimmen. Einmal hat es auch geklappt, dass er mit einem Tätä auf das Humba, Humba, Humba antwortete, aber dann war ihm das Ganze wohl doch zu blöd, so dass er seitdem sprachlich wieder bevorzugt zum dadada übergewechselt ist. Apropos, gab es da nicht auch ein Lied ;-)

Dienstag, 12. Juni 2007

Erste Krabbelversuche

Es ist soweit, der Babymann versucht sich an seinen ersten Krabbelübungen. So eine Mischung zwischen erst in die richtige Richtung drehen, schieben und krabbeln. Jedenfalls kommt er damit vorwärts. Dabei scheint rechts seine stärkere Seite zu sein. Sowie er das Objekt seiner Begierde erreicht hat, dreht er sich wieder auf den Rücken und untersucht ausführlich seine Eroberung. Interessanterweise bemüht er sich aber nur, wenn der begehrte Gegenstand nicht zu weit entfernt liegt, ansonst heuchelt er lieber Desinteresse. Nur nicht zuviel Energie verschwenden. Ich glaube es wird Zeit, die Steckdosen zu sichern.

Freitag, 25. Mai 2007

Schlaf Kindlein, schlaf ...

Seit neustem scheint JP beim Schlafen wieder Gefallen an der Bauchlage gefunden zu haben. Habe ihn schon zweimal schlafend so aufgefunden, obwohl er sonst immer in Rückenlage schlummert (außer ganz am Anfang im Krankenhaus). Anfangs konnte man dabei so schön mit ihm kuscheln und er ist dann bäuchlings auf Papa oder Mama eingeschlafen, aber irgendwann mochte er das gar nicht mehr.

Seit einigen Wochen mag er auch nicht mehr in seinem Stubenwagen schlafen. Macht einen Riesenaufstand, wenn er dort zum Schlafen hineingelegt wird und auch das nächtliche Rübertragen aus Mamas und Papas Bett in sein Zimmer klappt nicht immer. Bei Mama und Papa schläft es sich halt doch am Besten!! Wozu haben wir auch sonst dieses riesige Bett, wenn dort nicht auch Platz für den Babymann wäre!? Da Mama immer und überall schlafen kann, stört sie es auch nicht, wenn Pepe ab und zu ein bisschen turnt und redet im Bett, aber der Papa hat dabei leichte Einschlaf- bzw. Durchschlafprobleme. Wird Zeit, dass wir das Kinderbett holen, vielleicht schläft es sich dort besser als im Stubenwagen, der so langsam einfach zu klein wird, um die Arme nach links und rechts auszustrecken.

So wie der Kinderwagen. Lange kann JP da nicht mehr drin geschoben werden. Wird also Zeit, dass Pepe das Sitzen lernt, spätestens bis seine Cousine voraussichtlich im September auf die Welt kommt.

Stufe 2: Getreide-Milch-Brei

Stufe zwei der Beikosteinführung wurde seit gut einer Woche gefüttert und was soll ich sagen, der Brei ist voll der Renner. Viel besser noch als das Gemüsegemansche. Den Brei haut er weg wie nichts, was auch an der Zugabe von ein paar Löffelchen Apfelmus liegen kann. Bis jetzt hat der Babymann ernährungsmäßig alles gut vertragen, hoffe, dass das so bleibt. Ausprobiert haben wir bis heute (in chronologischer Reihenfolge), selbstgekocht sowie aus Gläschen: Kartoffel, Zucchini, Fenchel, Pastinake, Karotte, Rindfleisch, Pute/Huhn und seit neuestem Blumenkohl. Da hatte ich etwas Angst, dass ich die acht Gläschen, die die Früchte meiner Arbeit am Herd darstellten, in die Tonne wandern würden, da der Bioblumenkohl zugegebenermaßen einer der bitteren Sorte war (das sieht man so einem Kohl ja vorher nicht an), aber selbst der bittere Blumenkohl-Kartoffelbrei wurde ohne Murren verschlungen (vielleicht ein Vorteil der Prägung durch HA-Milchnahrung, die für unsereins eigentlich ungenießbar ist).

Samstag, 12. Mai 2007

Gymnastik

Zweimal (von 10 Terminen) waren wir jetzt schon bei der Krankengymnastik. JP muss sich in einigen motorischen Feinheiten noch etwas verbessern. Leider macht ihm die KG keinen Spaß. Vielmehr brüllt er die ganzen 30 Minuten wie am Spieß, was es uns nicht gerade leichter macht. Die Therapeutin ist jedoch der Meinung, dass er gute Fortschritte macht und seinen Rückstand relativ schnell wieder aufgeholt haben wird. Na, wollen wir es mal hoffen. Es dauert nämlich leider nach jeder Sitzung nochmal 30 Minuten, bis er aufhört, bitterlich zu schluchzen und auch das erste Lächeln lässt auf sich warten.

Donnerstag, 10. Mai 2007

Besuch aus der Ferne

Am Samstag kamen Papas Gastschwester Gennelle mit ihrem Ehemann Dylan aus Australien. Naja, eigentlich hatten sie sich bereits eine Weile in Europa herumgetrieben (in ihrem 81er VW-Bus mit holländischem Kennzeichen).
Papa hat sich unheimlich gefreut, nach 9 Jahren endlich mal wieder mit Gennelle zusammenzutreffen (und sogar fast 18 Jahre, nach seinem Austauschjahr in Kalifornien).
Gennelle und Josh haben sich gleich ganz doll ineinander verliebt und eine Menge Spaß miteinander gehabt. Schade, dass dieser tolle Babysitter nicht näher dran wohnt, dann könnte man die Oma ab und an mal gut entlasten.
Am Montag kamen dann auch Pam und Dick aus Kalifornien, so dass die Bailey-Family bis auf Brad, der Haus, Hund, Katze hüten und leider auch arbeiten musste, mal wieder vereint war. Es waren zwar nur knapp zwei Tage, bevor sie am Mittwoch alle nach Griechenland flogen, aber sie kommen ja in zwei Wochen nochmal für ein paar Tage zurück.
Pünktlich am Montag war dann auch das wochenlang schöne Wetter vorbei, so dass die geplante Grillsause ins Wasser fiel, aber das "Ersatzessen" war einfach klasse.
Joshi war begeistert und sehr interessiert, das viele Englisch verschlug ihm, der ja inzwischen gerne viel erzählt, allerdings die Sprache.
Außerdem hat die ganze Hektik es ihm nicht leicht gemacht, zur Ruhe zu kommen, so dass das Schlafen gehen nicht ganz so reibungslos funktionierte.
Papa hatte (obwohl eigentlich zur Zeit arbeitslos) eine Menge zu tun und kam kaum zum Schlafen. Eigentlich ein Wunder, dass seine Bewerbungsgespräche dafür gar nicht so schlecht verliefen. Abwarten, welche Ergebnisse dabei rauskommen.
Wir freuen uns schon trotz etwas Hektik und Regen sehr auf die Rückkehr der weit gereisten. Besonders Joshua Pepe dürfte Gennelles Wiederkehr entgegenfiebern und sich auf weitere Kuscheleinheiten freuen (Dylan fürchtet, dass Gennelles Mutterinstinkt nun geweckt ist und sieht das Ende des freien Lebens nahen)

Dienstag, 8. Mai 2007

Bronchitis

Tja, leider haben Papa und Pepe sich beide einen Schnupfen geholt. Das gab etwas wenig Schlaf am Wochenende, weil man ja mit Schnuller einschlafen möchte, aber durch die Nase keine Luft bekommt und dann aufwacht und weinen muss.
Als es am Montag immer noch nicht besser war, ist Papa mit dem Knirps zum Arzt und siehe da: es hat sich eine kleine Bronchitis etabliert und Joshi muss Atropin inhalieren.
Dazu gibt es ein Spray und eine futuristische Gesichtsmaske Marke AeroChamber (übrigens die Version für Kleinkinder. Aus der Säuglingsmaske sind wir offensichtlich schon rausgewachsen)
Dreimal am Tag muss damit 30 Sekunden lang inhaliert werden und alle Befürchtungen, dass das ein Riesenproblem werden könnte zerstreuten sich schnell, als der Kleine gleich selber mit der Aero-Röhre spielen wollte. So konnten wir das ganze als Taucher-Astronauten-Spiel tarnen und es ging meist ganz gut.
Geholfen hat es auch. Die Nase war noch eine ganze Weile am Laufen aber der Atem rasselte nicht mehr und der Kleine war guter Dinge; fröhlich und zufrieden wie eigentlich ja immer.
Heute sind wir dann zur Untersuchung und es muss nicht weiter inhaliert werden. Allerdings sollen wir das Gerät und das Spray behalten, da es nicht unwahrscheinlich ist, dass er auf weitere Infekte wieder mit verengten Bronchen reagieren wird :-(

Freitag, 20. April 2007

Geplapper und Gebrabbel

Seit der Einführung des Breies, hat der kleine Babymann auch das Plappern angefangen. Ist richtig niedlich, wenn er sich (und uns?) soviel erzählt oder auch einmal über irgendetwas zu meckern scheint. Dummerweise kommentiert er mitunter auch jeden Löffel Brei, den er bekommt, so dass das Zeug beim Sprechen natürlich durch die Gegend spritzt. Dafür hat er mittlerweile richtig Gefallen an seinem Zucchinibrei gefunden. Die ersten beiden Male tat er noch so, als wolle ich ihn vergiften, aber schon am dritten Tag konnte er gar nicht genug davon kriegen. So langsam wird es Zeit, ihm eine neue Gemüseart anzubieten. Ich schwanke dabei noch zwischen Fenchel (hatte ich zufällig in der Biokiste und müsste eigentlich verbraucht werden) oder doch lieber Pastinake aus dem Gläschen. Da ich nichts verkommen lassen kann, werde ich mich wohl für die Fenchelknolle entscheiden. Bin gespannt, was er dazu sagt. Den Tee mochte er jedenfalls nie, höchstens mit einem Löffel Milchpulver vermischt. Ich muss allerdings zugeben, dass Mama auch kein Fan von Fenchelgemüse ist, also könnte ich es ihm nicht verübeln, wenn er mir den Brei wieder entgegenspuckt.

Sonntag, 15. April 2007

Erste Worte

JP hat gestern "Papa" gesagt. Doch, wirklich. Erst wollte es keiner glauben, aber Mama hat es dann auch gehört und bestätigt. Er hat nämlich seit ein paar Tagen ausprobiert, wie man Töne mit Hilfe der Lippen verändern kann. So hat er zum "A" eine Mischung aus "B" und "P" gebastelt.
Heute morgen kam noch ein "Mammam" dazu. Hat Mama aber auch nicht gehört. Oma (die endlich aus dem Urlaub zurück ist) meinte zwar, das "Papa" klänge eher nach "Wauwau", aber da war Pepe auch schon etwas müde von 5 Stunden Brunchen bei Petras Geburtstag.
Auf jeden Fall hat er seinen Wortschatz ordentlich erweitert. Sein ehemaliges Lieblings"wort" "Yeng" haben wir lange nicht mehr zu hören bekommen.
Morgen muss Mama wieder zur Arbeit, was nach so langer Pause sicherlich eine große Umstellung für sie wird und natürlich ebenso für den Rest der Familie.
Wir sind gespannt, wie wir das meistern werden.

Dienstag, 10. April 2007

Grippe überstanden, erste Versuche mit fester Nahrung

So, nachdem wir drei ja bereits über Weihnachten fies krank waren, haben wir uns in den Osterferien das Gleiche gegönnt.
Wie schon Weihnachten hat es zuerst Papa erwischt, dann Mama und zum Schluss Joshua Pepe. Fieber, Müdigkeit, Husten und Schnupfen, jeweils etwa eine Woche. Leider waren auch Oma und Opa unterwegs, so dass wir es alleine schaffen mussten.
Mama und Papa hatten große Sorge, dass der kleine Mann nicht wieder so wird wie vorher. So unruhigen Schlaf und viel Weinen kannten sie ja bisher von ihrem Sohn gar nicht.
Wir waren sogar noch mal bei Doktor Prawitz um am Gründonnerstag sicher zu stellen, dass JP nicht irgendwelche Medikamente braucht. War aber glücklicherweise nicht so und ab Karfreitag wurde es dann auch täglich besser und Joshi schläft wieder viel und ruhig und lacht häufig und weint wenig. Da sind wir alle drei froh drüber!
Seit einigen Tagen lassen wir Pepe auch mal etwas festere Nahrung probieren. Ein bisschen gemantschte Kartoffel machte den Anfang.
Auch pürierte Zucchini steht seit ein paar Tagen auf dem Speiseplan. Die Reaktion ist bisher noch nicht sehr begeistert, aber er scheint langsam Spaß dran zu finden.

Samstag, 10. März 2007

Geschafft


Mann, Papa hat sein 2. Examen bestanden. JP weiß zwar nicht wirklich, was das bedeutet, aber freut sich sichtlich, dass man Papas Gesicht jetzt häufiger sieht und das auch noch ohne die Sorgenfalten und das schmerzverzerrte Gesicht.

Sonntag, 28. Januar 2007

Mamas erster Geburtstag als Mama

Pünktlich zu meinem Geburtstag gab es Schnee, so dass JP seine erste Winterlandschaft bestaunen konnte. (Leider haben wir dies nicht fotografisch festgehalten). Ich glaube, das war mehr oder weniger auch der einzige Schnee in diesem Winter.

Sein Neffe Ruben war auch da und hat sich mal wieder vorbindlich um den Kleinen gekümmert. Er scheint Pepe nämlich ganz besonders zu mögen.

Und JP hat der Mama an diesem Tag ein ganz besonderes Geschenk gemacht: Eine zweifarbige Wurstschlange live auf dem Wickeltisch (leider auch kein Foto ;-)

Am nächsten Tag wurde dann das Geldgeschenk meiner Eltern gleich beim Kegeln und Feiern mit Freunden auf den Kopf gehauen, dafür gab es dann aber auch eine wunderbare Babytrage als Geschenk.

Montag, 1. Januar 2007

Sylvester bei Frangenbergs

Montag, 25. Dezember 2006

Joshis erstes Weihnachtsfest


... war leider so gar nicht wie die Mama sich das vorgestellt hatte. Eigentlich hatte ich mich auf gemütliche besinnliche Weihnachtstage gefreut, aber leider kam diese doofe Erkältung dazu. Papa ging es am Heiligen Abend gar nicht gut und hatte daher gar keine Lust zu den Körben zu fahren, obwohl es da ein leckeres Essen gab und drei Kinder (Ruben, Elon und Jakob), die alle noch an den Weihnachtsmann glauben. Mama zur Liebe ist er aber dann mit Joshi nachgekommen, nachdem wir erst bei seinen Eltern waren. Am 2. Weihnachtstag lag dann Mama mit der Erkältung flach und wie sollte es anders sein, wurde auch der Kleine von dem Virus heimgesucht (gar nicht schön!). Was lernen wir daraus (was wir nicht längst auch durch die Erfahrung mit der Frühgeburt hätten wissen müssen): Sich einfach nicht ausmalen, wie etwas werden könnte, sondern am Besten alles ohne große Erwartungen auf sich zukommen lassen! Das nächste Weihnachten kommt bestimmt ...

Montag, 25. September 2006

Unser Baby darf nach Hause!

Endlich! Lang ersehnt und dann kam es aber doch völlig überraschend und unerwartet. Aber erst einmal von vorn: Es war Montagmorgen, Papa und Mama wollten den Kleinen wie immer in der Klinik zum Kuscheln, Füttern, Wickeln und um einfach da zu sein, besuchen. Da Papa erst später zur Schule musste, konnte er erst noch mitkommen. Kaum angekommen, kam die Schwester zu uns und sagte: Sie können gleich wieder nach Hause fahren und den Maxi Cosi holen, sie dürfen Joshua Pepe heute mit nach Hause nehmen." Ich war mir nicht sicher, ob ich mich aufregen sollte, da ich schon der Meinung bin, dass man uns dies hätte etwas früher sagen können, aber letztlich war die Freude darüber, ihn endlich nach Hause holen zu dürfen doch größer als der Ärger über die MHH, uns mal wieder nicht informiert zu haben. Also wir wieder zurück nach Hause um den Autositz zu holen. Leider konnte Papa nicht wieder mit ins Krankenhaus, da er ja zur Schule musste, was mich wieder sehr traurig gemacht hat, da er wieder nicht dabei sein konnte, aber dafür ist Oma Marion eingesprungen, so dass ich den Süßen nicht alleine holen musste. Blöderweise hatte ich auch zu Hause noch nichts vorbereitet, da sie in der Klinik immer meinten, es würde noch dauern bis er nach Hause dürfe. Das hieß also, dass wie auf die Schnelle seine Nahrung irgendwie in der Apotheke bestellen mussten (Beba Frühgeborenen Nahrung) und auch die kleinen Microwindeln von Pampers. Als ich in der Klinik fragte, ob ich wenigstens die für ihn vorbereiteten Fläschchen für den Tag mitnehmen könne, da ich schließlich noch nichts für ihn zu Hause hätte, stellte diese sich ziemlich an, dass das ja nicht ginge und sie ja die Glasflaschen nicht mitgeben könne und so weiter. Ich dachte ich spinne, habe dann zugesagt, die blöden Flachen wieder zurück zu bringen, was ich eine Woche später auch getan habe. Wenn ich überlege, dass sein Aufenthalt in der Klinik über 5.000,- € gekostet hat, finde ich es allerdings ziemlich lächerlich, dass sie sich da so angestellt haben. Zu allem Überfluss sagte die Schwester auch noch, dass es sich am Freitag schon angedeutet hättete, dass wir ihn evtl. am Montag mitnehmen können, sie uns aber nicht zuviel Hoffnung machen wollten und deswegen noch nichts gesagt hätten. So ein Blödsinn, da hätten wir wenigstens schon einmal alles vorbereiten können. Ich glaube, sie brauchten einfach den Platz, den Montag soll nämlich ein Rohrbruch auf der Kinderklinik gewesen sein, so dass einige Zimmer nicht mehr genutzt werden konnten. Und da es ihm schließlich gut ging, durften wir ihn dann mitnehmen, damit sie wieder ein Bett mehr haben. Egal, wir waren so glücklich als wir endlich raus durften aus der MHH. Und es war so schön endlich als kleine Familie komplett zu Hause zu sein.

Montag, 18. September 2006

Mama darf nach Hause

Sonntag, 17. September 2006

Gute Freunde

Am ersten Wochenende nach Pepe hat Papa, dem so langsam alles ziemlich über den Kopf wuchs zum 96-gucken und Arbeitsdienst mit Grill-Session eingeladen. Der Pool sollte weggeräumt werden und irgendwie musste ja ein Kinderzimmer eingerichtet sein. Ganz so früh hatten wie den kleinen Schatz ja irgendwie nicht erwartet.

So waren denn auch die lieben Freunde da und haben ganz feste mit angepackt.

Zum 96-Gucken fand man kaum die Muße, wie diese Bilder eindrucksvoll beweisen.

Naja, nach einigem Geschleppe und kleinen Erfrischungspausen standen am Ende ein neues Schlafzimmer und ein Kinderzimmer zu Buche (und ein 2:1 Sieg der Roten in Wolfsburg).

Als sich dann ein Großteil der Arbeiter verdientermaßen eine Pause gönnte, werkelten Uwe und Jörg noch unermüdlich weiter, bis endlich die IKEA-Schränke im Kinderzimmer sicher und fest auf dem nicht gerade planen Boden standen.

Alle waren am Ende ziemlich schlapp, aber auch zufrieden mit der grandiosen Leistung.

Den Pool hat Papa dann ein anderes Mal abgebastelt und einen netten Untermieter entdeckt,

der nun aber leider ausziehen musste.

Montag, 11. September 2006

2. Tag

Nachdem Mama und Papa kaum geschlafen haben, sondern sich lieber die ganze Nacht das Babyfoto angeschaut, kam Papa mit schmerzendem Bein heute in die Klinik und humpelte zu Mamas Bett. Als Erstes wurde Joshua Pepe beim Standesamt angemeldet. Hier musste Papa die Standesbeamtin korrigieren, die glaubte (und schriftlich hatte), dass Pepe ein Mädchen sei. Sie ließ sich dann aber von Papa überzeugen, der sich auf einmal nicht mehr ganz sicher ob des Geschlechts des Nachwuchses war.

Nachdem Joshua Pepe aber anschließend aufgesucht und von drei Schwestern umsorgt und gewickelt wurde, konnte man ganz genau sehen, dass Papa Recht gehabt hatte.

Mama durfte Pepe auf den Arm nehmen und ihm ein Fläschchen geben. Er hatte bereits keinen Beatmungsschlauch mehr und nuckelte fleißig. Leider spuckte er anschließend alles wieder aus und musste gewaschen und erneut umgezogen werden, was ihm gar nicht gefiel, so dass er dies mit lautem Protest kundtat.

Papa fährt gleich nochmal in die Klinik, wo Mama gerade unter die Dusche geht (worauf sie sich seit heute morgen freut). Joshi soll noch heute die Intensivstation verlassen dürfen und auf eine normale Kinderstation verlegt werden.

Welche Freude!


Und hier die Fotos von Joshua Pepes zweitem Tag auf dieser Welt.

Sonntag, 10. September 2006

Joshua Pepe ist da

Nur 12 Stunden nach Mamas letztem Beitrag hatte Pepe keine Lust mehr und musste knapp sieben Wochen vor Termin per Kaiserschnitt zur Welt gebracht werden.

Papa befand sich zu diesem Zeitpunkt auf der Autobahn Richtung Hannover und hoffte noch, rechtzeitig zur Geburt anzukommen.

Aber von vorn:

Papa hatte am Samstag in Slupca Opa Franks 60. Geburtstag gefeiert. Kurz vor dem sonntäglichen Frühstück rief Mama an und verkündete, dass die Fruchtblase geplatzt ist und sie nun in die Klinik fährt.

Papa setzte sich zu Tante Biggi ins Auto und startete gen Hannover. Zwischendurch rief Mama an und berichtete, dass es eventuell noch etwas dauern könnte, vielleicht sogar ein oder zwei Tage.

Dem war leider nicht so. Gegen Mittag wurde Mama narkotisiert und Pepe zur Welt gebracht und gleich in die Kinderstation verlegt. Als Mama aufwachte, war er schon weg :-(

Glücklicherweise waren Tante Elke und Oma Gisela da und auch Suse, Sandra, Sanne und Jörg, die alles taten um Mama abzulenken, bis Papa endlich um 16 Uhr ankam.

Mama fühlte sich stark genug, aufzustehen und in einen Rollstuhl zu setzen und so konnten die frisch gebackenen Eltern zusammen mit Tante und Oma den Weg zur Säuglingsintensivstation antreten.

Dort angekommen freuten sich Mama und Papa, dass Pepe gar nicht in einem Inkubator liegen musste, sondern mit hübscher Mütze ganz normal unter einer Decke lag. Selbstverständlich war er das hübscheste Baby aller Zeiten.

Er bekam etwas Druckluft durch die Nase um seinen Lungen beim aufblähen zu helfen, ein bisschen Glukose intravenös, um zu Kräften zu kommen und per Magensonde leckere Frühchen-Nahrung mit viel Kalzium und Phosphat.

Die Schwester sagte, dass sie sehr zufrieden mit ihm seinen und er später auch versuchen sollte, mal etwas zu nuckeln, wenn er kräftig genug ist.

Ein Arzt kam und bestätigte dies und berichtete, dass Pepe ganze 2170 Gramm wog und nicht etwa 1600, wie der Sonographeur fälschlich berechnet hatte. Da fiel Mama noch ein Stein vom Herzen.

Wir machten ein paar Fotos und brachten dann die erschöpfte Mama wieder ins Bett. Froh, dass es dem Kleinen gut geht, ist es doch schrecklich, dass er so viel allein sein muss und wir hoffen, ihm bald die nötige Wärme und Streicheleinheiten geben zu können.


Und hier die Fotos von Joshua Pepes erstem Tag auf dieser Welt.

Samstag, 9. September 2006

Heute beginnt Pepes 34. SSW

Nachdem Papa und Mama sich nun schon lange nicht mehr hier gemeldet haben, gibt es mittlerweile soviel zu erzählen, dass ich gar nicht weiß, womit ich anfangen soll. Die letzte Untersuchung war am 05.09.2006. Mama hat die 96 kg erreicht und sage und schreibe damit bereits 22 kg zugenommen. Beängstigend, wenn man bedenkt, dass jetzt noch ca. 7 Wochen vor einem liegen. Um so schlimmer, dass der kleine Joshua Pepe von den vielen Kilos Gewichtszunahme wohl nicht genug abbekommen hat. Mit ca. 1.700 g ist er wohl entsprechend seines Entwicklungsstadiums zu klein. Außerdem ist Mamas Durchblutung wohl nicht so wie es sein sollte (”leicht erhöhter Widerstand”) und der Gebärmutterhals ist verkürzt (2,5 cm statt 4 cm) und es ist alles schon ziemlich weich. Alles Anzeichen, die Mamas Arzt einen sorgenvollen Gesichtsausdruck verliehen, so dass er sie schließlich bis zum 17.09.2006 arbeitsunfähig geschrieben hat (Mutterschutz hätte am 15.09.2009 begonnen). Ich soll mich schonen und viel liegen und muss nächste Woche zur Kontrolluntersuchung. Für den Fall der Fälle hinterließ uns der Arzt dann auch noch seine Handynummer, die wir rund um die Uhr anrufen dürften.
Habe es nicht bis zur nächsten Untersuchung ausgehalten. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag habe ich mir solche Sorgen gemacht, zumal ich wusste, dass ich am Wochenende alleine mit Pepe sein würde (Papa musste zur 60-Jahr-Feier nach Polen zu seinem eigenen Papa), dass ich schließlich Freitagmittag noch einmal in die Arztpraxis gefahren bin. Hatte extra nicht angerufen, da ich von der Sprechstundenhilfe nicht abgewiesen werden wollte. Die hat natürlich auch gleich ein wenig gemosert (hatte Angst um ihren Feierabend), warum ich denn vorher nicht angerufen hätte. Es war 12:30 Uhr und ich wusste, dass die Praxis eigentlich um 13 Uhr schließt. Herr Carsten Buckermann war dagegen sehr nett, hat alles noch einmal kontrolliert und Entwarnung gegeben. Erleichterung für Papa und Mama, die sich schon hat alleine in die Klinik fahren sehen.

Ach ja, Pepe wird nach Auskunft des Arztes jetzt mit einer Wahrscheinlichkeit von 100:0 ein Junge.