Lilypie Kids Birthday tickers
Lilypie Kids Birthday tickers Notes:

Mittwoch, 13. Juni 2007

Tätärätä

Kaum zu glauben, aber JP hat neulich ganz deutlich Tätärätä und Tätärä gesagt, was seine Eltern natürlich dazu veranlasste mit Humba, Humba, Humba mit einzustimmen. Einmal hat es auch geklappt, dass er mit einem Tätä auf das Humba, Humba, Humba antwortete, aber dann war ihm das Ganze wohl doch zu blöd, so dass er seitdem sprachlich wieder bevorzugt zum dadada übergewechselt ist. Apropos, gab es da nicht auch ein Lied ;-)

Dienstag, 12. Juni 2007

Erste Krabbelversuche

Es ist soweit, der Babymann versucht sich an seinen ersten Krabbelübungen. So eine Mischung zwischen erst in die richtige Richtung drehen, schieben und krabbeln. Jedenfalls kommt er damit vorwärts. Dabei scheint rechts seine stärkere Seite zu sein. Sowie er das Objekt seiner Begierde erreicht hat, dreht er sich wieder auf den Rücken und untersucht ausführlich seine Eroberung. Interessanterweise bemüht er sich aber nur, wenn der begehrte Gegenstand nicht zu weit entfernt liegt, ansonst heuchelt er lieber Desinteresse. Nur nicht zuviel Energie verschwenden. Ich glaube es wird Zeit, die Steckdosen zu sichern.

Freitag, 25. Mai 2007

Schlaf Kindlein, schlaf ...

Seit neustem scheint JP beim Schlafen wieder Gefallen an der Bauchlage gefunden zu haben. Habe ihn schon zweimal schlafend so aufgefunden, obwohl er sonst immer in Rückenlage schlummert (außer ganz am Anfang im Krankenhaus). Anfangs konnte man dabei so schön mit ihm kuscheln und er ist dann bäuchlings auf Papa oder Mama eingeschlafen, aber irgendwann mochte er das gar nicht mehr.

Seit einigen Wochen mag er auch nicht mehr in seinem Stubenwagen schlafen. Macht einen Riesenaufstand, wenn er dort zum Schlafen hineingelegt wird und auch das nächtliche Rübertragen aus Mamas und Papas Bett in sein Zimmer klappt nicht immer. Bei Mama und Papa schläft es sich halt doch am Besten!! Wozu haben wir auch sonst dieses riesige Bett, wenn dort nicht auch Platz für den Babymann wäre!? Da Mama immer und überall schlafen kann, stört sie es auch nicht, wenn Pepe ab und zu ein bisschen turnt und redet im Bett, aber der Papa hat dabei leichte Einschlaf- bzw. Durchschlafprobleme. Wird Zeit, dass wir das Kinderbett holen, vielleicht schläft es sich dort besser als im Stubenwagen, der so langsam einfach zu klein wird, um die Arme nach links und rechts auszustrecken.

So wie der Kinderwagen. Lange kann JP da nicht mehr drin geschoben werden. Wird also Zeit, dass Pepe das Sitzen lernt, spätestens bis seine Cousine voraussichtlich im September auf die Welt kommt.

Stufe 2: Getreide-Milch-Brei

Stufe zwei der Beikosteinführung wurde seit gut einer Woche gefüttert und was soll ich sagen, der Brei ist voll der Renner. Viel besser noch als das Gemüsegemansche. Den Brei haut er weg wie nichts, was auch an der Zugabe von ein paar Löffelchen Apfelmus liegen kann. Bis jetzt hat der Babymann ernährungsmäßig alles gut vertragen, hoffe, dass das so bleibt. Ausprobiert haben wir bis heute (in chronologischer Reihenfolge), selbstgekocht sowie aus Gläschen: Kartoffel, Zucchini, Fenchel, Pastinake, Karotte, Rindfleisch, Pute/Huhn und seit neuestem Blumenkohl. Da hatte ich etwas Angst, dass ich die acht Gläschen, die die Früchte meiner Arbeit am Herd darstellten, in die Tonne wandern würden, da der Bioblumenkohl zugegebenermaßen einer der bitteren Sorte war (das sieht man so einem Kohl ja vorher nicht an), aber selbst der bittere Blumenkohl-Kartoffelbrei wurde ohne Murren verschlungen (vielleicht ein Vorteil der Prägung durch HA-Milchnahrung, die für unsereins eigentlich ungenießbar ist).

Samstag, 12. Mai 2007

Gymnastik

Zweimal (von 10 Terminen) waren wir jetzt schon bei der Krankengymnastik. JP muss sich in einigen motorischen Feinheiten noch etwas verbessern. Leider macht ihm die KG keinen Spaß. Vielmehr brüllt er die ganzen 30 Minuten wie am Spieß, was es uns nicht gerade leichter macht. Die Therapeutin ist jedoch der Meinung, dass er gute Fortschritte macht und seinen Rückstand relativ schnell wieder aufgeholt haben wird. Na, wollen wir es mal hoffen. Es dauert nämlich leider nach jeder Sitzung nochmal 30 Minuten, bis er aufhört, bitterlich zu schluchzen und auch das erste Lächeln lässt auf sich warten.

Donnerstag, 10. Mai 2007

Besuch aus der Ferne

Am Samstag kamen Papas Gastschwester Gennelle mit ihrem Ehemann Dylan aus Australien. Naja, eigentlich hatten sie sich bereits eine Weile in Europa herumgetrieben (in ihrem 81er VW-Bus mit holländischem Kennzeichen).
Papa hat sich unheimlich gefreut, nach 9 Jahren endlich mal wieder mit Gennelle zusammenzutreffen (und sogar fast 18 Jahre, nach seinem Austauschjahr in Kalifornien).
Gennelle und Josh haben sich gleich ganz doll ineinander verliebt und eine Menge Spaß miteinander gehabt. Schade, dass dieser tolle Babysitter nicht näher dran wohnt, dann könnte man die Oma ab und an mal gut entlasten.
Am Montag kamen dann auch Pam und Dick aus Kalifornien, so dass die Bailey-Family bis auf Brad, der Haus, Hund, Katze hüten und leider auch arbeiten musste, mal wieder vereint war. Es waren zwar nur knapp zwei Tage, bevor sie am Mittwoch alle nach Griechenland flogen, aber sie kommen ja in zwei Wochen nochmal für ein paar Tage zurück.
Pünktlich am Montag war dann auch das wochenlang schöne Wetter vorbei, so dass die geplante Grillsause ins Wasser fiel, aber das "Ersatzessen" war einfach klasse.
Joshi war begeistert und sehr interessiert, das viele Englisch verschlug ihm, der ja inzwischen gerne viel erzählt, allerdings die Sprache.
Außerdem hat die ganze Hektik es ihm nicht leicht gemacht, zur Ruhe zu kommen, so dass das Schlafen gehen nicht ganz so reibungslos funktionierte.
Papa hatte (obwohl eigentlich zur Zeit arbeitslos) eine Menge zu tun und kam kaum zum Schlafen. Eigentlich ein Wunder, dass seine Bewerbungsgespräche dafür gar nicht so schlecht verliefen. Abwarten, welche Ergebnisse dabei rauskommen.
Wir freuen uns schon trotz etwas Hektik und Regen sehr auf die Rückkehr der weit gereisten. Besonders Joshua Pepe dürfte Gennelles Wiederkehr entgegenfiebern und sich auf weitere Kuscheleinheiten freuen (Dylan fürchtet, dass Gennelles Mutterinstinkt nun geweckt ist und sieht das Ende des freien Lebens nahen)

Dienstag, 8. Mai 2007

Bronchitis

Tja, leider haben Papa und Pepe sich beide einen Schnupfen geholt. Das gab etwas wenig Schlaf am Wochenende, weil man ja mit Schnuller einschlafen möchte, aber durch die Nase keine Luft bekommt und dann aufwacht und weinen muss.
Als es am Montag immer noch nicht besser war, ist Papa mit dem Knirps zum Arzt und siehe da: es hat sich eine kleine Bronchitis etabliert und Joshi muss Atropin inhalieren.
Dazu gibt es ein Spray und eine futuristische Gesichtsmaske Marke AeroChamber (übrigens die Version für Kleinkinder. Aus der Säuglingsmaske sind wir offensichtlich schon rausgewachsen)
Dreimal am Tag muss damit 30 Sekunden lang inhaliert werden und alle Befürchtungen, dass das ein Riesenproblem werden könnte zerstreuten sich schnell, als der Kleine gleich selber mit der Aero-Röhre spielen wollte. So konnten wir das ganze als Taucher-Astronauten-Spiel tarnen und es ging meist ganz gut.
Geholfen hat es auch. Die Nase war noch eine ganze Weile am Laufen aber der Atem rasselte nicht mehr und der Kleine war guter Dinge; fröhlich und zufrieden wie eigentlich ja immer.
Heute sind wir dann zur Untersuchung und es muss nicht weiter inhaliert werden. Allerdings sollen wir das Gerät und das Spray behalten, da es nicht unwahrscheinlich ist, dass er auf weitere Infekte wieder mit verengten Bronchen reagieren wird :-(

Freitag, 20. April 2007

Geplapper und Gebrabbel

Seit der Einführung des Breies, hat der kleine Babymann auch das Plappern angefangen. Ist richtig niedlich, wenn er sich (und uns?) soviel erzählt oder auch einmal über irgendetwas zu meckern scheint. Dummerweise kommentiert er mitunter auch jeden Löffel Brei, den er bekommt, so dass das Zeug beim Sprechen natürlich durch die Gegend spritzt. Dafür hat er mittlerweile richtig Gefallen an seinem Zucchinibrei gefunden. Die ersten beiden Male tat er noch so, als wolle ich ihn vergiften, aber schon am dritten Tag konnte er gar nicht genug davon kriegen. So langsam wird es Zeit, ihm eine neue Gemüseart anzubieten. Ich schwanke dabei noch zwischen Fenchel (hatte ich zufällig in der Biokiste und müsste eigentlich verbraucht werden) oder doch lieber Pastinake aus dem Gläschen. Da ich nichts verkommen lassen kann, werde ich mich wohl für die Fenchelknolle entscheiden. Bin gespannt, was er dazu sagt. Den Tee mochte er jedenfalls nie, höchstens mit einem Löffel Milchpulver vermischt. Ich muss allerdings zugeben, dass Mama auch kein Fan von Fenchelgemüse ist, also könnte ich es ihm nicht verübeln, wenn er mir den Brei wieder entgegenspuckt.

Sonntag, 15. April 2007

Erste Worte

JP hat gestern "Papa" gesagt. Doch, wirklich. Erst wollte es keiner glauben, aber Mama hat es dann auch gehört und bestätigt. Er hat nämlich seit ein paar Tagen ausprobiert, wie man Töne mit Hilfe der Lippen verändern kann. So hat er zum "A" eine Mischung aus "B" und "P" gebastelt.
Heute morgen kam noch ein "Mammam" dazu. Hat Mama aber auch nicht gehört. Oma (die endlich aus dem Urlaub zurück ist) meinte zwar, das "Papa" klänge eher nach "Wauwau", aber da war Pepe auch schon etwas müde von 5 Stunden Brunchen bei Petras Geburtstag.
Auf jeden Fall hat er seinen Wortschatz ordentlich erweitert. Sein ehemaliges Lieblings"wort" "Yeng" haben wir lange nicht mehr zu hören bekommen.
Morgen muss Mama wieder zur Arbeit, was nach so langer Pause sicherlich eine große Umstellung für sie wird und natürlich ebenso für den Rest der Familie.
Wir sind gespannt, wie wir das meistern werden.

Dienstag, 10. April 2007

Grippe überstanden, erste Versuche mit fester Nahrung

So, nachdem wir drei ja bereits über Weihnachten fies krank waren, haben wir uns in den Osterferien das Gleiche gegönnt.
Wie schon Weihnachten hat es zuerst Papa erwischt, dann Mama und zum Schluss Joshua Pepe. Fieber, Müdigkeit, Husten und Schnupfen, jeweils etwa eine Woche. Leider waren auch Oma und Opa unterwegs, so dass wir es alleine schaffen mussten.
Mama und Papa hatten große Sorge, dass der kleine Mann nicht wieder so wird wie vorher. So unruhigen Schlaf und viel Weinen kannten sie ja bisher von ihrem Sohn gar nicht.
Wir waren sogar noch mal bei Doktor Prawitz um am Gründonnerstag sicher zu stellen, dass JP nicht irgendwelche Medikamente braucht. War aber glücklicherweise nicht so und ab Karfreitag wurde es dann auch täglich besser und Joshi schläft wieder viel und ruhig und lacht häufig und weint wenig. Da sind wir alle drei froh drüber!
Seit einigen Tagen lassen wir Pepe auch mal etwas festere Nahrung probieren. Ein bisschen gemantschte Kartoffel machte den Anfang.
Auch pürierte Zucchini steht seit ein paar Tagen auf dem Speiseplan. Die Reaktion ist bisher noch nicht sehr begeistert, aber er scheint langsam Spaß dran zu finden.

Samstag, 10. März 2007

Geschafft


Mann, Papa hat sein 2. Examen bestanden. JP weiß zwar nicht wirklich, was das bedeutet, aber freut sich sichtlich, dass man Papas Gesicht jetzt häufiger sieht und das auch noch ohne die Sorgenfalten und das schmerzverzerrte Gesicht.

Sonntag, 28. Januar 2007

Mamas erster Geburtstag als Mama

Pünktlich zu meinem Geburtstag gab es Schnee, so dass JP seine erste Winterlandschaft bestaunen konnte. (Leider haben wir dies nicht fotografisch festgehalten). Ich glaube, das war mehr oder weniger auch der einzige Schnee in diesem Winter.

Sein Neffe Ruben war auch da und hat sich mal wieder vorbindlich um den Kleinen gekümmert. Er scheint Pepe nämlich ganz besonders zu mögen.

Und JP hat der Mama an diesem Tag ein ganz besonderes Geschenk gemacht: Eine zweifarbige Wurstschlange live auf dem Wickeltisch (leider auch kein Foto ;-)

Am nächsten Tag wurde dann das Geldgeschenk meiner Eltern gleich beim Kegeln und Feiern mit Freunden auf den Kopf gehauen, dafür gab es dann aber auch eine wunderbare Babytrage als Geschenk.

Montag, 1. Januar 2007

Sylvester bei Frangenbergs

Montag, 25. Dezember 2006

Joshis erstes Weihnachtsfest


... war leider so gar nicht wie die Mama sich das vorgestellt hatte. Eigentlich hatte ich mich auf gemütliche besinnliche Weihnachtstage gefreut, aber leider kam diese doofe Erkältung dazu. Papa ging es am Heiligen Abend gar nicht gut und hatte daher gar keine Lust zu den Körben zu fahren, obwohl es da ein leckeres Essen gab und drei Kinder (Ruben, Elon und Jakob), die alle noch an den Weihnachtsmann glauben. Mama zur Liebe ist er aber dann mit Joshi nachgekommen, nachdem wir erst bei seinen Eltern waren. Am 2. Weihnachtstag lag dann Mama mit der Erkältung flach und wie sollte es anders sein, wurde auch der Kleine von dem Virus heimgesucht (gar nicht schön!). Was lernen wir daraus (was wir nicht längst auch durch die Erfahrung mit der Frühgeburt hätten wissen müssen): Sich einfach nicht ausmalen, wie etwas werden könnte, sondern am Besten alles ohne große Erwartungen auf sich zukommen lassen! Das nächste Weihnachten kommt bestimmt ...

Montag, 25. September 2006

Unser Baby darf nach Hause!

Endlich! Lang ersehnt und dann kam es aber doch völlig überraschend und unerwartet. Aber erst einmal von vorn: Es war Montagmorgen, Papa und Mama wollten den Kleinen wie immer in der Klinik zum Kuscheln, Füttern, Wickeln und um einfach da zu sein, besuchen. Da Papa erst später zur Schule musste, konnte er erst noch mitkommen. Kaum angekommen, kam die Schwester zu uns und sagte: Sie können gleich wieder nach Hause fahren und den Maxi Cosi holen, sie dürfen Joshua Pepe heute mit nach Hause nehmen." Ich war mir nicht sicher, ob ich mich aufregen sollte, da ich schon der Meinung bin, dass man uns dies hätte etwas früher sagen können, aber letztlich war die Freude darüber, ihn endlich nach Hause holen zu dürfen doch größer als der Ärger über die MHH, uns mal wieder nicht informiert zu haben. Also wir wieder zurück nach Hause um den Autositz zu holen. Leider konnte Papa nicht wieder mit ins Krankenhaus, da er ja zur Schule musste, was mich wieder sehr traurig gemacht hat, da er wieder nicht dabei sein konnte, aber dafür ist Oma Marion eingesprungen, so dass ich den Süßen nicht alleine holen musste. Blöderweise hatte ich auch zu Hause noch nichts vorbereitet, da sie in der Klinik immer meinten, es würde noch dauern bis er nach Hause dürfe. Das hieß also, dass wie auf die Schnelle seine Nahrung irgendwie in der Apotheke bestellen mussten (Beba Frühgeborenen Nahrung) und auch die kleinen Microwindeln von Pampers. Als ich in der Klinik fragte, ob ich wenigstens die für ihn vorbereiteten Fläschchen für den Tag mitnehmen könne, da ich schließlich noch nichts für ihn zu Hause hätte, stellte diese sich ziemlich an, dass das ja nicht ginge und sie ja die Glasflaschen nicht mitgeben könne und so weiter. Ich dachte ich spinne, habe dann zugesagt, die blöden Flachen wieder zurück zu bringen, was ich eine Woche später auch getan habe. Wenn ich überlege, dass sein Aufenthalt in der Klinik über 5.000,- € gekostet hat, finde ich es allerdings ziemlich lächerlich, dass sie sich da so angestellt haben. Zu allem Überfluss sagte die Schwester auch noch, dass es sich am Freitag schon angedeutet hättete, dass wir ihn evtl. am Montag mitnehmen können, sie uns aber nicht zuviel Hoffnung machen wollten und deswegen noch nichts gesagt hätten. So ein Blödsinn, da hätten wir wenigstens schon einmal alles vorbereiten können. Ich glaube, sie brauchten einfach den Platz, den Montag soll nämlich ein Rohrbruch auf der Kinderklinik gewesen sein, so dass einige Zimmer nicht mehr genutzt werden konnten. Und da es ihm schließlich gut ging, durften wir ihn dann mitnehmen, damit sie wieder ein Bett mehr haben. Egal, wir waren so glücklich als wir endlich raus durften aus der MHH. Und es war so schön endlich als kleine Familie komplett zu Hause zu sein.

Montag, 18. September 2006

Mama darf nach Hause

Sonntag, 17. September 2006

Gute Freunde

Am ersten Wochenende nach Pepe hat Papa, dem so langsam alles ziemlich über den Kopf wuchs zum 96-gucken und Arbeitsdienst mit Grill-Session eingeladen. Der Pool sollte weggeräumt werden und irgendwie musste ja ein Kinderzimmer eingerichtet sein. Ganz so früh hatten wie den kleinen Schatz ja irgendwie nicht erwartet.

So waren denn auch die lieben Freunde da und haben ganz feste mit angepackt.

Zum 96-Gucken fand man kaum die Muße, wie diese Bilder eindrucksvoll beweisen.

Naja, nach einigem Geschleppe und kleinen Erfrischungspausen standen am Ende ein neues Schlafzimmer und ein Kinderzimmer zu Buche (und ein 2:1 Sieg der Roten in Wolfsburg).

Als sich dann ein Großteil der Arbeiter verdientermaßen eine Pause gönnte, werkelten Uwe und Jörg noch unermüdlich weiter, bis endlich die IKEA-Schränke im Kinderzimmer sicher und fest auf dem nicht gerade planen Boden standen.

Alle waren am Ende ziemlich schlapp, aber auch zufrieden mit der grandiosen Leistung.

Den Pool hat Papa dann ein anderes Mal abgebastelt und einen netten Untermieter entdeckt,

der nun aber leider ausziehen musste.

Montag, 11. September 2006

2. Tag

Nachdem Mama und Papa kaum geschlafen haben, sondern sich lieber die ganze Nacht das Babyfoto angeschaut, kam Papa mit schmerzendem Bein heute in die Klinik und humpelte zu Mamas Bett. Als Erstes wurde Joshua Pepe beim Standesamt angemeldet. Hier musste Papa die Standesbeamtin korrigieren, die glaubte (und schriftlich hatte), dass Pepe ein Mädchen sei. Sie ließ sich dann aber von Papa überzeugen, der sich auf einmal nicht mehr ganz sicher ob des Geschlechts des Nachwuchses war.

Nachdem Joshua Pepe aber anschließend aufgesucht und von drei Schwestern umsorgt und gewickelt wurde, konnte man ganz genau sehen, dass Papa Recht gehabt hatte.

Mama durfte Pepe auf den Arm nehmen und ihm ein Fläschchen geben. Er hatte bereits keinen Beatmungsschlauch mehr und nuckelte fleißig. Leider spuckte er anschließend alles wieder aus und musste gewaschen und erneut umgezogen werden, was ihm gar nicht gefiel, so dass er dies mit lautem Protest kundtat.

Papa fährt gleich nochmal in die Klinik, wo Mama gerade unter die Dusche geht (worauf sie sich seit heute morgen freut). Joshi soll noch heute die Intensivstation verlassen dürfen und auf eine normale Kinderstation verlegt werden.

Welche Freude!


Und hier die Fotos von Joshua Pepes zweitem Tag auf dieser Welt.

Sonntag, 10. September 2006

Joshua Pepe ist da

Nur 12 Stunden nach Mamas letztem Beitrag hatte Pepe keine Lust mehr und musste knapp sieben Wochen vor Termin per Kaiserschnitt zur Welt gebracht werden.

Papa befand sich zu diesem Zeitpunkt auf der Autobahn Richtung Hannover und hoffte noch, rechtzeitig zur Geburt anzukommen.

Aber von vorn:

Papa hatte am Samstag in Slupca Opa Franks 60. Geburtstag gefeiert. Kurz vor dem sonntäglichen Frühstück rief Mama an und verkündete, dass die Fruchtblase geplatzt ist und sie nun in die Klinik fährt.

Papa setzte sich zu Tante Biggi ins Auto und startete gen Hannover. Zwischendurch rief Mama an und berichtete, dass es eventuell noch etwas dauern könnte, vielleicht sogar ein oder zwei Tage.

Dem war leider nicht so. Gegen Mittag wurde Mama narkotisiert und Pepe zur Welt gebracht und gleich in die Kinderstation verlegt. Als Mama aufwachte, war er schon weg :-(

Glücklicherweise waren Tante Elke und Oma Gisela da und auch Suse, Sandra, Sanne und Jörg, die alles taten um Mama abzulenken, bis Papa endlich um 16 Uhr ankam.

Mama fühlte sich stark genug, aufzustehen und in einen Rollstuhl zu setzen und so konnten die frisch gebackenen Eltern zusammen mit Tante und Oma den Weg zur Säuglingsintensivstation antreten.

Dort angekommen freuten sich Mama und Papa, dass Pepe gar nicht in einem Inkubator liegen musste, sondern mit hübscher Mütze ganz normal unter einer Decke lag. Selbstverständlich war er das hübscheste Baby aller Zeiten.

Er bekam etwas Druckluft durch die Nase um seinen Lungen beim aufblähen zu helfen, ein bisschen Glukose intravenös, um zu Kräften zu kommen und per Magensonde leckere Frühchen-Nahrung mit viel Kalzium und Phosphat.

Die Schwester sagte, dass sie sehr zufrieden mit ihm seinen und er später auch versuchen sollte, mal etwas zu nuckeln, wenn er kräftig genug ist.

Ein Arzt kam und bestätigte dies und berichtete, dass Pepe ganze 2170 Gramm wog und nicht etwa 1600, wie der Sonographeur fälschlich berechnet hatte. Da fiel Mama noch ein Stein vom Herzen.

Wir machten ein paar Fotos und brachten dann die erschöpfte Mama wieder ins Bett. Froh, dass es dem Kleinen gut geht, ist es doch schrecklich, dass er so viel allein sein muss und wir hoffen, ihm bald die nötige Wärme und Streicheleinheiten geben zu können.


Und hier die Fotos von Joshua Pepes erstem Tag auf dieser Welt.

Samstag, 9. September 2006

Heute beginnt Pepes 34. SSW

Nachdem Papa und Mama sich nun schon lange nicht mehr hier gemeldet haben, gibt es mittlerweile soviel zu erzählen, dass ich gar nicht weiß, womit ich anfangen soll. Die letzte Untersuchung war am 05.09.2006. Mama hat die 96 kg erreicht und sage und schreibe damit bereits 22 kg zugenommen. Beängstigend, wenn man bedenkt, dass jetzt noch ca. 7 Wochen vor einem liegen. Um so schlimmer, dass der kleine Joshua Pepe von den vielen Kilos Gewichtszunahme wohl nicht genug abbekommen hat. Mit ca. 1.700 g ist er wohl entsprechend seines Entwicklungsstadiums zu klein. Außerdem ist Mamas Durchblutung wohl nicht so wie es sein sollte (”leicht erhöhter Widerstand”) und der Gebärmutterhals ist verkürzt (2,5 cm statt 4 cm) und es ist alles schon ziemlich weich. Alles Anzeichen, die Mamas Arzt einen sorgenvollen Gesichtsausdruck verliehen, so dass er sie schließlich bis zum 17.09.2006 arbeitsunfähig geschrieben hat (Mutterschutz hätte am 15.09.2009 begonnen). Ich soll mich schonen und viel liegen und muss nächste Woche zur Kontrolluntersuchung. Für den Fall der Fälle hinterließ uns der Arzt dann auch noch seine Handynummer, die wir rund um die Uhr anrufen dürften.
Habe es nicht bis zur nächsten Untersuchung ausgehalten. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag habe ich mir solche Sorgen gemacht, zumal ich wusste, dass ich am Wochenende alleine mit Pepe sein würde (Papa musste zur 60-Jahr-Feier nach Polen zu seinem eigenen Papa), dass ich schließlich Freitagmittag noch einmal in die Arztpraxis gefahren bin. Hatte extra nicht angerufen, da ich von der Sprechstundenhilfe nicht abgewiesen werden wollte. Die hat natürlich auch gleich ein wenig gemosert (hatte Angst um ihren Feierabend), warum ich denn vorher nicht angerufen hätte. Es war 12:30 Uhr und ich wusste, dass die Praxis eigentlich um 13 Uhr schließt. Herr Carsten Buckermann war dagegen sehr nett, hat alles noch einmal kontrolliert und Entwarnung gegeben. Erleichterung für Papa und Mama, die sich schon hat alleine in die Klinik fahren sehen.

Ach ja, Pepe wird nach Auskunft des Arztes jetzt mit einer Wahrscheinlichkeit von 100:0 ein Junge.