Lilypie Kids Birthday tickers
Lilypie Kids Birthday tickers Notes:

Freitag, 16. Mai 2008

Bewegte Bilder

So, ein kleines Video gibts für die Interessierten:

Pepe war heute auch bei Maya, aber nicht sehr begeistert. Muss mit der Idee, nicht mehr die einzige Nummer Eins zu sein, wohl erst noch fertig werden. Fand die anderen Babies im (Vierer-)Zimmer interessanter. Die haben ja auch schließlich nicht an seiner Mama rumgekuschelt.

Maya Aurelia ist da!


  • 6:00 Papa wird geweckt (von Mama per SMS)

  • 7:00 Pepe wacht auf, will Milch, Banane und Toast

  • 7:30 Papa tritt Onkel Chrissi in den Hintern, weil er ins Krankenhaus will ;-)

  • 8:00 Mama wird abgeholt und zur OP vorbereitet, Papa wartet

  • 8:30 Papa wartet in der Schwesternküche im vollen OP-Outfit weiter

  • 9:00 Papa darf zu Mama, die OP beginnt

  • 9:17 Maya hustet und quäkt ein bisschen. Sie ist sehr niedlich.

  • 9:30 Maya ist eingewickelt und darf mit Papa in den Kreißsaal

  • 9:30 - 10:30 Während Mama Schicht für Schicht wieder zugenäht wird, wird Maya gewogen, gemessen, bekommt Vitamine und darf anschließend ganz lange mit Papa kuscheln

  • 10:30 - 12:30 Mama und Papa dürfen sich Maya angucken und mit ihr kuscheln

  • 12:30 Maya geht schlafen ins Kinderzimmer, Mama versucht auch zu schlummern und Papa fährt nach hause zu Pepe

  • 14:00 Papa hat gegessen und will sich eigentlich hinlegen, aber sitzt stattdessen hier und tippt. Tz, tz



Donnerstag, 15. Mai 2008

Mini-Update

So viel passiert. Pepe lernt jeden Tag neue Wörter, Papa lernt jeden Tag mit weniger Schlaf auszukommen.
Kurz: Mama seit Montag im Krankenhaus, nachdem das Wochenende uns mit erneuten Blutungen geschockt hat. Aber soweit alles ok mit Mutter und Kind(ern).
Freitag ist der Kaiserschnitt terminiert. Also der erste Tag, an dem Krümelchen keine Frühgeburt mehr ist.
Spannend, beängstigend, unwirklich, erleichternd... alles zusammen.
Mal sehen, ob es dabei bleibt.

Mehr (hoffentlich) bald hier...

Dienstag, 29. April 2008

Pepe singt (naja, ein bisschen)

Von Pepes Gesang wurde ja schon berichtet. Heute hat sich Papa mit dem Aufnahmegerät möglichst unauffällig an den Kleinen herangearbeitet und tatsächlich ein paar Dinge aufnehmen können. Nicht die besten Versionen melodie- und aussprachetechnisch, aber schon ein guter Eindruck dessen, was Pepe so von sich gibt.

Papa hat mal versucht, die Dateien ins Blog einzubinden (man braucht zum Anhören wohl ein Quicktime-Plugin). Bei uns funktioniert es jedenfalls.

(Update: Papa hat die Live-Version mal rausgenommen, weil der Firefox damit immer abgestürzt ist. Jetzt muss man anklicken und runterladen)

Bruder Jakob 1

Frere Jacques 1

Frere Jacques 2

Papa arbeiten

Montag, 28. April 2008

Kleiner Rückfall

Also Pepe schläft inzwischen wieder besser und ist auch sonst nicht mehr ganz so sensibel. Das ist auch gut so, denn seit gestern liegt Mama wieder fast ausschließlich. Wir hatten zwischendurch etwas Mut getankt und sie hatte sich ein bisschen mehr bewegt. Alles ging auch gut, aber nur bis gestern nachmittag.
Pepe und Papa hatten (mit Pepes neuem croozer) Brötchen geholt und dann hat die Kleinfamilie im Garten gefrühstückt. Mama hat es sich in der Hängematte bequem gemacht und wir mussten Pepe zum ersten Mal in diesem Jahr mit Sonnencreme einschmieren.
Dann kam noch Cousin Jakob mit Oma zu Besuch und die beiden haben prima gespielt.
Pepe hat sich sehr über Jakobs Besuch gefreut, zumal es ihm Gelegenheit gab, sein Lieblingslied "Bruder Jakob" zu singen. Naja, eher "boh-boh-bah-bob", aber schon mit einer Melodie. Auch "frere jacques" gehört zu Pepes Repertoire, ist aber etwas schwerer zu erkennen.
Naja, nach einem tollen Tag im Garten (außer, dass Pepe sich den Finger im Klapp-Gartenstuhl übel geklemmt hat) waren wir wieder im Haus, als Mama erneut leichte Blutungen bekam. Diesmal waren wir etwas ruhiger und haben erstmal den Frauenarzt auf Handy angerufen. Der hat auch gemein, wir sollten erstmal abwarten und das Ganze beobachten. Aber Mama sollte auf jedenfall fast nur noch liegen. Nur zur Vorsicht eben.
Naja, wäre ja auch zu schön gewesen...
Es sieht heute aber etwas besser aus und Mama schont sich wirklich ganz brav auf dem Sofa.
Wir haben inzwischen auch einen Termin für den Kaiserschnitt (wenn Krümelchen so lange durchhält) und zwar genau heute in drei Wochen.
Schön, dass wir noch zwei lange Wochenenden haben. Diese Woche mit dem 1. Mai und Freitag einem Brückentag und dann Pfingstmontag und -dienstag.
So kann Papa den Schularbeitsberg wahrscheinlich sogar noch abarbeiten.
Das Wochenende fand jedenfalls für Papa hauptsächlich am Schreibtisch statt (wenn Oma zur Betreuung da war), so dass Pepe morgens nach dem Aufwachen als erstes "Papa arbeiten" rief.
Schön, wenn einen der Nachwuchs schon zur Arbeit antreibt.

Freitag, 18. April 2008

Linguistik für Anfänger

Nach dem Frustpost von gestern heute (trotz Ende der Nachtruhe um 3 Uhr) ein netteres Posting:

Zur Zeit fühlt sich Papa an sein erstes Staatsexamen erinnert. Dort wurde er nämlich in seinem Lieblingsressort (wie geht nochmal der Smiley für beißende Ironie?) Linguistik oder auch Sprachwissenschaft geprüft. Als eines der zwei Themen hatte er sich Erst- oder auch Mutterspracherwerb ausgesucht und siehe da: trotz hektischer Aneignung möglichst vieler Fakten (in der Lernpsychologie nennt man das "träges Wissen") ist tatsächlich etwas hängen geblieben und Papa staunt. (Übrigens ist die Tatsache, dass man den Begriff "träges Wissen" kennt und verwenden kann ein Beweis dafür, dass sich gerade dieser nicht als "träges Wissen" manifestiert hat, sondern ganz im Gegenteil ordnungsgemäß vernetzt im Gehirn gespeichert ist. Der Fachbegriff widerspricht sich damit also selbst. Soviel nur am Rande. Ich glaube, der Schlafmangel treibt komische Blüten...)

Jedenfalls hat Pepe in der letzten Zeit einen ordentlichen Schub in Puncto Spracherwerb erfahren. Lange kann Pepe ja schon zweisilbige Wörter, die eigentlich nur aus einer wiederholten Silbe bestehen. Ma-ma, Pa-pa, Ja-ja, La-la (Altin), Pe-pe, etc. Neuerdings wagt er sich aber in die wunderbare Welt der Mehrsilbigkeit vor.
Erster Vertreter dieser Zunft war die Ameise (Ah-Mei-Ne) aus dem Bilderbuch. Ganz großes Kino ist Pepes Lese-Trick.
Bei jeglichen Schriftzeichen tut er nämlich so, als könne er sie entziffern und ruft laut ABC (Aah-Beh-Zeh). Meist steht da zwar etwas anderes, aber er ist nicht weniger stolz auf seine Lesekunst als ein Zweitklässler, der die Raupe Nimmersatt vorträgt.

In der Apotheke haben wir neulich einen Taschenspielertrick versucht: der Apotheker hatte nicht so viel zu tun, so dass er belustigt mitansah, wie Papa Pepe ein Produkt hinhielt und "was steht denn da" fragte. Pepe antwortete erwartungsgemäß mit "ABC" und Papa spielte den Überraschten, zeigte dem Apotheker die Packung (ABC-Pflaster) und äußerte ein "das gibt's doch gar nicht".
Leider hatte er die Rechnung ohne den Apotheker gemacht, der nur sagte "wie der sprechende Hund bei Loriot".
Schade. Damit hätten wir locker im Fernsehen auftreten können. Vor einigen Jahrhunderten hätten uns die Dorfbewohner wahrscheinlich mit Fackeln und Mistgabeln aus der Gegend gejagt. Dann doch lieber so.

Pepe kann auch noch andere Dreisilber: arbeiten (Aah-Beh-Zeh), abbeißen (Aah-Beh-Zeh), Apfelsaft (Aah-Beh-Zeh), Apfelmus (Aah-Beh-Zeh). Schwer manchmal, zu erraten, was er meint. Reißverschluss (Ei-Bö-Bu) müssen wir auch noch etwas üben.

Ganz neu ist auch der Endkonsonant. Während so schöne Worte wie Baum (Bauh), Paul (Bauh), Maus (Mauh) noch ohne ihn auskommen müssen, hat seit kurzer Zeit das schöne Wörtchen 'auf', welches hochfrequent bei "Tür auf, Tür zu" oder auch "heb auf" benutzt wird, ein wunderbares 'ffffffffff' am Ende.
Pepe ist so stolz auf seine neue Kompetenz, dass der Endlaut regelrecht zelebriert wird.
Papa und der Rest der Familie sind gespannt, was Pepes Erstspracherwerb noch für spannende und amüsante Kreationen für uns bereithält.
Wenn die liebe Frau Pishwa (Uni Hannover) wüsste, wie sehr Papa noch an seinem Steckenpferd der Linguistik hängt...

Donnerstag, 17. April 2008

Schlafentzug im Lazarett

Nach dem Übergeben musste sich Pepe leider auch noch einige Tage mit Durchfall quälen (und hat praktischerweise gleich Papa und etwas später Oma und Opa angesteckt). Inzwischen geht es dem Kleinen wieder gut (Opa noch nicht). Leider haben die Strapazen der letzten Wochen aber offensichtlich dazu geführt, dass sich Pepe nachts nicht mehr so ganz sicher in seinem Bettchen fühlt. Hat er doch sonst immer ganz toll geschlafen und seine Eltern geschont, so plagten ihn nun anscheinend Verlassens-Ängste. Er wacht zur Zeit nachts auf und weint und ruft nach Mama oder Papa und ist nicht so leicht zu beruhigen. Das macht es natürlich schwierig für Papa, morgens ausgeruht zur Arbeit zu erscheinen. Von Sonntag auf Montag musste Papa nachts fünfmal aufstehen. Das hat seinem noch nicht ganz wieder genesenen Magen nicht gut gefallen.
Inzwischen schläft Papa jetzt im Wohnzimmer auf dem Sofa, so dass er nicht von den "kleinen" Wachphasen aufwacht. Wenn Pepe nachts nach einem kurzen Quäken nicht wieder einschläft, sondern weint und eventuell nach Milch verlangt (kommt auch mal um 4 Uhr vor), dann flitzt Papa eben rauf und versucht, ihn zu beruhigen.
Letzte Nacht haben Mama und Papa von 3.30 bis 5 mit Pepe verbracht, weil er so unglücklich war.
Auch schläft der kleine Schatz morgens nach der Milch nicht mehr bis 8 oder 9, sondern ist meist zwischen halb sieben und halb acht wach. Das bedeutet wiederum, dass Oma früher aufstehen muss, um Mama zu helfen, die ja nicht heben darf und auch nur ein bisschen aufstehen.
Die Situation ist also im Moment wirklich für alle Beteiligten sehr anstrengend.
Wir hoffen, dass es Krümelchen weiter gut geht und dass Pepe sich wieder sicherer und geborgener fühlt und es später nicht auf seine kleine Schwester schiebt.
Oma Gisela hilft nun auch regelmäßig aus, ist aber seit heute mit einem Hexenschuss gehandikapt.
Mal sehen, wie wir es hinbekommen, wenn Oma Marion und Opa Uwe ihren wohlverdienten Urlaub antreten (in der Hoffnung, wenigstens etwas Kraft zu tanken, bevor nebenan zwei Enkel Besuchszeiten fordern).
Papa darf sich auch freuen, bald 21 Mathe-Abi-Klausuren zur Zweit-Korrektur zu bekommen, die heute geschrieben wurden.
Naja, wenn Krümelchen erstmal gesund zu hause ist, ruhen wir uns alle mal ordentlich aus, oder???

Freitag, 11. April 2008

Auch das noch

Als reicht es nicht, dass Mama bettlägerig ist und wir Hilfe bei der Betreuung Pepes benötigen. Nein, Pepe musste leider heute nach dem Mittagsschlaf die Treppe und Wand vollreihern (Papa fühlte sich an den Film Stand By Me erinnert, nur ohne Blaubeeren).
Tja, Mama musste dann versuchen, Pepe zu beschäftigen, dem es sonst noch ok ging während Papa versuchte, den Geruch aus dem Teppich zu bekommen. Ein fast unmögliches Unterfangen.
Egal, nach wie vor am wichtigsten, dass es Mama und Krümelchen soweit gut geht. Alles andere muss eben irgendwie laufen. Da eine Oma unterwegs ist und die andere jetzt auch noch krank, muss dann Papa morgen seinen ersten "Kind-ist-krank-Tag" nehmen. Das Risiko, einen eventuell brechenden Jungen bei Mama zu lassen, wird definitiv nicht eingegangen.
Blöd, dass man als Lehrer leider nicht einfach 2 Wochen Urlaub nehmen kann, wenn man ihn braucht. Bei allen Vorzügen wäre das im Moment schon praktisch. Immerhin haben wir ja 4 Tage Sonderurlaub im Jahr, bei Erkrankung des Kindes.
Grüße aus dem Lazarett...

Dienstag, 8. April 2008

Daumen drücken

Mama ist jetzt zwar zu hause und freut sich darüber, doch es fällt ihr schwer, zu entspannen. Sie fühlt sich als Last für die anderen und hat natürlich Angst, ob alles in Ordnung ist. Pepe merkt auch, dass Mama und Papa angespannt sind und ist unruhig und leicht aus der Fassung zu bringen.
Der Termin beim Frauenarzt heute hat leider auch nicht zur Beruhigung beigetragen. Er klang besorgt, hat generelles Arbeitsverbot ausgesprochen und Bettruhe verordnet. Die Blutung scheint auch nicht ganz gestillt zu sein (was in der MHH nicht bemerkt wurde).
Das Antibiotikum, was Mama in der Klinik bekommen hatte, hält er für einen Witz, sie muss es nun aber zu Ende nehmen, da man ja keine Resistenzen züchten will.
Besonders blöd, da Mama ja seit dem Präparat mit Verdauungsproblemen zu kämpfen hat, was zusätzlich schwächt.
Der Doc klang jedenfalls nicht sehr zuversichtlich, dass Krümelchen sich noch bis zum Kaiserschnitt-Termin (der ja schonmal 3 Wochen vor errechnetem Termin liegen dürfte) geduldet.
Wir hoffen also, dass wir drei den Stress noch ein paar Wochen aushalten und Krümelchen es sich noch lange gemütlich macht, bis wir es dann gesund und munter in unserer Familie begrüßen dürfen.

Sonntag, 6. April 2008

Warten auf Mama

Eine Woche ist es jetzt her, dass Papa die Mama ins Krankenhaus fahren musste. Dort sollte Mama eigentlich am Freitag entlassen werden, aber kurz nach Mitternacht gab es leider nochmal Blutungen zu verzeichnen. So hat Papa mal wieder nachts ein paar Stunden in der MHH verbracht und Mama war ganz traurig, dass sie das Wochenende in der Klinik verbringen musste. Inzwischen ist Mama sehr genervt von der mal wieder äußerst unpersönlichen Behandlung in der MHH. Sie stellt inzwischen ihre Diagnosen selber und schlägt dem Arzt Behandlung und Medikation vor. So hoffen wir, dass die "Verantwortlichen" ihrem Rat folgen, und sie vielleicht morgen nach hause gehen lassen. Dort wartet Pepe, der es nun auch langsam satt hat, in einem Strohwitwerhaushalt zu leben und seine Mama wieder haben möchte. Ein bisschen organisieren müssen wir natürlich trotzdem, aber Freunde und Familie haben schon tatkräftige Unterstützung angeboten. Danke dafür!
So, jetzt muss Papa aber mal ins Bett. Schließlich wird der (glücklicherweise immer noch vorbildlich viel und lange schlafende) Pepe morgen früh einen Viertelliter Milch verlangen und anschließend Papa zur Arbeit schicken.

Dienstag, 1. April 2008

Ohren OK!!

So, nach kurzer Nachruhe musste ich Pepe um 7.30 wecken.
Den Arzt hat er mit einem lauten "Doktor" begrüßt (hat der aber nicht verstanden. Muss was am Ohr haben...)
Wie auch immer, Pepe hat die Untersuchung tapfer über sich ergehen lassen und ein Ohr ist komplett frei und das andere auch fast.
Nach einem kurzen Dialog mit dem Doc, ob das Ohr halb voll oder halb leer ist, durften wir gehen und das Damoklesschwert der Operation ist vorerst mal abgewendet.
Mama geht es auch gut im Krankenhaus, aber es ist langweilig. Kann Papa nicht gerade behaupten...

Montag, 31. März 2008

Alles nicht so einfach

Zur Zeit müssen wir alle ein bisschen zusammen rücken und extra Kuscheleinheiten einplanen. Am Ostersonntag ist überraschend Pepes Uropi gestorben (im Alter von biblischen 92,5 Jahren). Immerhin hatte er einen Uropi und konnte ihn noch kennen lernen, aber der letzte Besuch lag schon eine Weile zurück und wegen Pepes Krankheit wurde der nächste immer wieder verschoben; zuletzt auf Oster-Dienstag! Das war schon sehr traurig.
Heute waren wir bei der Beerdigung und Pepe ist nachgekommen (nach seinem Mittagsschlaf), so dass der Rest der Familie ihn kennen lernen konnte (soweit noch nicht geschehen). Besonders freut Papa, dass Opis Schwestern da waren und so persönlich Kontakt zum ersten Vertreter der neuen (4.) Generation knüpfen konnten.
Mama konnte nicht dabei sein, da sie gestern vor dem Schlafen gehen leichte Blutungen hatte und so erstmal eine Woche in der MHH festsitzt.
Glücklicherweise waren es keine Anzeichen einer Frühgeburt, aber mit unserer Vorgeschichte sind alle Beteiligten natürlich vorsichtig.
Es gibt wehenhemmende Mittel (obwohl keine Wehen zu verzeichnen waren) und 2 Spritzen Cortison für Krümelchens Lungenreife.
Das Baby war gestern Abend sehr aktiv und hat wahrscheinlich einfach zu doll gestrampelt. Klar, dass wir auf Nummer sicher gehen müssen, aber eine Woche ohne Mama (wenn es hoffentlich dabei bleibt) muss erstmal organisiert werden.
Dass wir uns alle (auch wenn es glücklicherweise recht positiv aussieht) große Sorgen machen, ist natürlich klar.
Papa darf wie schon bei Pepes Überraschungsangriff (seiner Geburt) erfahren, wie wichtig ein Netzwerk von lieben Menschen ist, die uns helfend zur Seite stehen und wie glücklich wir sind, solche Menschen in unserem Umfeld zu haben.
Ein kleiner Hinweis: es sammeln sich diverse Fotos auf Papas Festplatte und die sollen auch bald on-line gehen, aber es dauert einfach noch ein bisschen.
Wir freuen uns sehr, dass so viele Leute nach Informationen über unsere kleine Familie hungern und geben unser Bestes, diesen Hunger so oft und abwechslungsreich wie möglich zu stillen.
(etwas zum drauf Freuen: Papa hat in den Osterferien endlich die Pepe-Videos auf ein online-verträgliches Format umcodiert, so dass auch diese Leckerbissen den Online-Gourmets in hoffentlich naher Zukunft zugänglich gemacht werden können)
Drückt also mal alle die Daumen für Pepes Ohrenarzttermin morgen und Mama und Krümelchen. Wir hoffen einfach, dass wir im Sommer vielleicht nicht gerade drüber lachen, aber zumindest doch sagen können: "es ist ja alles gut gegangen"

Dienstag, 18. März 2008

Zahnpasta und dicke Ohren

Seit ein paar Tagen gibt es zum abendlichen Zähneputzen eine Kinderzahnpasta dazu. Bisher wurde ja nur mit Wasser geputzt, aber Pepe genießt das neue Geschmackserlebnis ungemein und kommentiert den köstlichen Himbeer-/Erdbeergeschmack mit lautem "Mmmmmmh". Tja, sowas gabs ja früher nicht. Wir haben uns noch die Zähne mit einem Sand-/Schottergemisch abgerieben...
Dann war die ganze Familie heute beim Ohrenarzt. Pepe gefiel das gar nicht, dass der Doktor der Mama mit irgendwelchen Geräten in Ohr und Nase leuchtete, aber bei Mama sieht alles ganz gut aus und es sollte jetzt nach einer Woche mit Antibiotikum von selber besser werden.
Da Pepe sich seit einiger Zeit viel an die Ohren fasst, sollte der Doc auch ihn mal begutachten. Da hatte der kleine Mann aber nicht so richtig Lust zu. Naja, Papa musste den Kopf festhalten (war ganz schön schwer) und Pepe war tapfer. So schlimm war es auch nicht.
Resultat der Untersuchung: Pepe hat (wohl nach den langen Wochen mit Husten und Rotznase) Flüssigkeit im Ohr, was auf längere Sicht seine im Moment explodierende Sprachentwicklung hemmen könnte. Er bekommt also Tropfen und wir hoffen, dass sich die Situation in zwei Wochen entspannt hat. Ansonsten müssten nämlich eventuell die "Polypen" (man spricht heute angeblich von "Wucherungen") operativ entfernt werden.
Naja, wir warten mal ab und appellieren an Pepes mirakulöse Frühchen-Selbstheilungskräfte.
Wer so viel futtert und rumtobt, wird ja wohl mit etwas Schlabber im Ohr zurecht kommen.
Drückt mal die Daumen, liebe Pepe-Fangemeinde...

Samstag, 15. März 2008

Ein Traum wird wahr...

So schnell wird Papa den Samstag nicht vergessen. Nichtsahnend faulenzte er auf dem Sofa als um halb 11 morgens Pepe ins Wohnzimmer kam und Papa unaufgefordert und mächtig stolz ein dänisches Thor Pilsner brachte.
Pepe war mit Mama im Keller gewesen, hatte die Bierflaschen entdeckt und wollte unbedingt Papa eine bringen.
War noch etwas früh, doch Papa hat sich artig bedankt und das Bier dann nachmittags zum 96-Spiel genossen (das Spiel weniger).
Wer jetzt glaubt, der Papa hätte seinen Sohn schändlicherweise dazu abgerichtet, alkoholische Getränke auf Gerstenbasis zu servieren, irrt. Pepe weiß von selber was sich gehört und genießt es, ein perfekter Gastgeber zu sein.

Donnerstag, 13. März 2008

Pepe vermisst Charly - Krümelchen strampelt wild

Leider war es letzte Woche so weit: Charly musste wie befürchtet den Weg in den Hundehimmel antreten. Für alle ein tränenreicher Abschied und Pepe fragt noch ziemlich oft nach dem Wauwau und mag sich nicht so recht mit fadenscheinigen Erklärungen abfinden.
Für Oma und Opa war es aber ein Segen, dass sie täglich anspruchsvollen Kinder-Besuch hatten um vom Fehlen des anspruchsvollen Haustieres/Familienmitglieds abzulenken.
Ansonsten macht sich unser Großer gut und gestern konnte der erste Durchbruch eines Backenzahnes vermeldet werden. Zwei scharfe Zacken gucken schon raus, doch bis dieser Zahn zum Mahlen benutzt werden kann, wird wohl noch eine Weile vergehen. Vom Gegenpart ist auch noch nichts zu entdecken.
Macht auch nix, weil Pepe schlingt wie eine Hyäne und zur Zeit eigentlich jeden Tag versucht, noch mehr auf einmal in seinen Mund zu stopfen, ohne zu ersticken.
Dann wird alles möglichst geräuschvoll runtergewürgt, nicht ohne zuvor den Mund ein- bis zweimal zu öffnen, um auch andere an dem erhabenen Anblick teilhaben zu lassen.
Tischmanieren sind irgendwie was anderes...
Pepes Husten und Schnupfen scheint sich nach nunmehr 6 Wochen langsam zu verdrücken. Papa war ja auch 2-3 Wochen vom Virus außer Gefecht gesetzt und nach langem Widerstand hat es auch die Mama erwischt.
Zunächst mit einer kleinen Erkältung und seit ein paar Tagen leider auch mit einer Mittelohrentzündung, die die Einnahme eines Antibiotikums erforderlich machte.
So krebsen wir uns langsam auf Ostern zu und hoffen, das wir bald mal wieder alle auf einmal fit sind.
Krümelchen wächst und gedeiht derweil und meldet sich täglich mit kräftigen Tritten, die auch Papa manchmal abbekommt, was ihm im Gegensatz zu Pepes Tritten in die Magenkuhle vom Wickeltisch aus sehr gut gefällt.

Mittwoch, 13. Februar 2008

Pepes Sommer-Haarschnitt

Pepe war beim Frisör. Naja, sollte eigentlich, aber Oma und Mama dachten, das können wir auch. Ein bisschen Pony schneiden und über den Ohren kürzen.
Seine Langhaarfrisur war wirklich nicht mehr stylisch.
Leider hatte Pepe nicht wirklich Lust dazu und das Ergebnis war auch nicht zu aller Zufriedenheit.
Also haben sich Mama und Pepe in die (leere) Wanne begeben und Papa hat den Haarschneider angeworfen, mit dem er auch seine eigenen Haare seit Jahren schneidet.
Nur die Seiten sollten etwas kürzer und oben das Deckhaar zum Schutz gegen die Kälte länger gelassen werden.
Pepe war zwar interessiert, aber das Geräusch des Rasieres an seinem Ohr hat ihn doch sehr verängstigt. Er musste etwas weinen und zitterte auch. Also haben wir erstmal etwas Spaß gemacht mit der Schneidemaschine und dann ging es besser.
Beigeistert war er nicht, aber in Mamas Arm (in der Wanne) war es auszuhalten.
Das mit den Seiten ging ganz gut, aber langes Deckhaar zu lassen, sah auch doof aus.
Also hat Papa sich entschlossen, gleich zum Sommerschnitt über zu gehen und überall die gleiche Länge zu schneiden (ist auch am einfachsten).
Und siehe da... es sieht doch ganz gut aus, Pepes 3. Haarschnitt.
Das erste Mal waren es ja nur ein paar lange Strähnen Baby-Haar, die gekürzt wurden. Beim 2. Mal dann schon etwas mehr. Aber dieser Schnitt ist der erste "richtige".
Naja, entscheidet selbst. Jugendlich und sehr männlich sieht er ja wohl aus, unser Schnuckel.

Sonntag, 10. Februar 2008

Moonwalk und Kuss-Attacken

Pepe läuft ja sehr gerne ist und auch extrem stolz darauf, dass er es endlich beherrscht. Gestern hat er angefangen, rückwärts zu gehen. Es scheint etwas schwieriger zu sein und hat leichte Moonwalk-Qualitäten, aber er findet es anscheinend äußerst anregend. Man darf nur nicht zu sehr drüber nachdenken, sonst klappt es nicht.
Nachdem Pepe neulich bei seiner Freundin Line zu Besuch war und dort schon gefährlichen Kuschel-Angriffen ausgesetzt war, kam Line heute zu uns. Pepe schlief noch (und zwar noch ziemlich lange), so dass Line und ihre Eltern es sich bei strahlendem Sonnenschein erstmal im Garten gemütlich machen mussten.
Als Pepe dann endlich aufgewacht war, war Line sehr erfreut und konnte ihn gar nicht mehr loslassen. "Mein Pepe", "Pepe, komm Ei machen" waren nur einige der zärtlichen Äußerungen, die von den zwei Turteltäubchen an unser Ohr drangen.
Man hatte zwar manchmal  das Gefühl, dass Pepe mit Fluchtgedanken spielte, aber Line ist ja etwas älter und natürlich schneller, so dass er sich diese Option schnell aus dem Kopf schlagen konnte.
Beim Fußballgucken haben die beiden noch ein wenig zusammen gespielt, aber da war eher die Rivalität um Pepes Spielsachen im Vordergrund. Ein Küsschen zum Abschied gab es natürlich trotzdem.

Mittwoch, 30. Januar 2008

Pepe und Charly

Pepes bester Freund ist Oma und Opas Hund Charly. Der ist sehr groß und sehr alt. Pepe hat aber keine Angst, sondern nur angemessenen Respekt, der sich darin äußert, dass er sich nach 2-3 mal Gesicht schlecken schnell zur Seite dreht, wenn Charly kommt und ihn dann streichelt, wenn der sabberige Kopf vorbei gelaufen ist. Charly ist (leider) nicht mehr so gut zu Fuß, so dass Pepe ihm schon entkommen kann. Die beiden verstehen sich wirklich prima und es ist schade, dass Charly wohl nicht mehr so lange bei uns sein wird. Pepe hat zwar nach etwa 4 Monaten damit aufgehört, als erstes Wort am Morgen zwischen zwei Schlucken Milch "wauwau" zu sagen, aber es ist definitiv das Wort, welches er am längsten am Stück in seinem Wortschatz behalten hat. Die Fluktuation ist dort nämlich recht groß.
Neulich hat Oma übrigens nach Pepe gesucht, der im Haus umhergeflitzt war und ihn an Charlys Wassernapf gefunden, fröhlich die Finger ins (mehr oder weniger) köstliche Nass tunkend und anschließend ableckend! Was für ein Genuss...

Freitag, 25. Januar 2008

Krümelchen tritt Papa (naja, Mama wohl auch)

So, nach einer Woche Konferenzen und fertig geschriebenen Zeugnissen ist Papa schlapp, aber glücklich. Erstens ist die doofe Schiene am Ringfinger nach sechs Wochen endlich ab. Der Finger ist einigermaßen gerade und es scheint, als sei die gerissene Sehne wieder zusammen gewachsen. Alles noch etwas unbeweglich und schmerzhaft und wird wohl auch nicht wieder so wie vorher, aber zumindest sieht es im Moment nicht schlecht aus. Tippen geht zumindest wieder und einen Stift oder ein Stück Kreide halten auch.
Zweitens hat Papa gestern mal wieder die Hand auf Mamas Bauch gehabt und Krümelchen hat ihn etwas angestubst. Das war sehr schön. Mama sagt, dass Krümelchen ziemlich aktiv ist zur Zeit, auch wenn man es noch kaum spüren kann. Das dürfte sich aber wohl bald ändern.
Pepe flitzt wie verrückt im Haus hin und her und erkundet alles. Neu gelernt neben dem selber aufstehen letzte Woche hat er Papas Kassettendeck einzuschalten und die elektronische Klappe zu öffnen. Toll findet Mama. Papa ist nicht ganz so begeistert.
Auch die Baby-Puppe, mit der Pepe üben soll, zart mit dem Geschwisterchen umzugehen kriegt im Moment für den Geschmack der Eltern noch zu viel Prügel von Pepe. Das Fläschchen mit aller Gewalt in Babys Auge zu hämmern muss irgendwie auch noch verlernt werden.
Naja, etwas Zeit ist ja noch...

Mittwoch, 16. Januar 2008

Großer Bruder - Kleine Schwester?

Tja, Mama hat es nicht durchgehalten und hat sich vom Doc eine 90-prozentige Prognose weiblich geben lassen. Papa traut dem Braten nicht so ganz, denn auch Pepe war ja zunächst als Tochter eingestuft worden. Schön wäre es ja, von jeder Sorte eins zu haben...
Außerdem hat der Arzt seine Ahnung gefestigt, dass es wohl wieder ein Kaiserschnitt werden wird. Eine kleine Chance auf eine natürliche Geburt besteht zwar, aber wir sollten uns schon mal mit dem Gedanken anfreunden. Geburtshaus fällt damit wohl flach; wir suchen also ein Krankenhaus, das Mama besser gefällt als die MHH (was nicht besonders schwierig sein dürfte, nach den traumatischen Erfahrungen).
Pepe hat Papa dann heute auch gebeichtet, dass er gerne eine kleine Schwester hätte (naja, er hat auf die Frage deutlich mit "ja" geantwortet).
Pepe läuft jetzt viel, hat schon 2  Paar Schuhe und hat am letzten Freitag plötzlich auch das Aufstehen ohne Anfassen gelernt. Schon ein ziemlich großer Junge, unser Kleiner.
Mama und Papa freuen sich sehr, dass er so fit und gesund ist. Frühchen wird ja eine etwas kränkliche Kindheit prophezeit und gestillt werden konnte er ja auch nicht, aber das scheint ihm alles gar nichts ausgemacht zu haben. So schlecht kann die industrielle Babynahrung offensichtlich nicht sein.
Mal sehen, wie es mit Krümelchen läuft...