Lilypie Kids Birthday tickers
Lilypie Kids Birthday tickers Notes:

Mittwoch, 14. Januar 2009

Schon wieder schlafen?!

Manchmal ist es ganz gut, dass ich eher selten vor 23.00 Uhr ins Bett gehe. Maya hat gegen 0:00 Uhr noch einen fürchterlichen Hunger bekommen und ich finde es deutlich einfacher eine Milchflasche zu geben, wenn ich dann noch wach bin, anstatt das ich vielleicht gerade eine Stunde geschlafen habe. Danach ist sie relativ zügig und geschafft wieder eingeschlummert. Papa ist für heute Nacht wieder aufs Sofa, da Maya letzte Nacht auch um 3:30 Uhr kam und Pepe eine Stunde später ebenfalls geweint hat. Der arme Wurm hat sich wahrscheinlich ein Lippenherpes eingefangen. Wir haben die Gelegenheit gleich genutzt, um den Schnuller abzugewöhnen. Ist momentan nicht einfach für den Zwerg. Frage mich, wo er den Virus her hat und tippe auf die Kita, wo er jetzt bis auf Weiteres erst einmal nicht hin darf. Hoffe nur, dass Maya oder wir den Virus nicht auch noch bekommen, das muss wirklich nicht sein. Finde es schlimm genug, dass sich Pepe mit seinen zwei Jahren den Virus geholt hat und jetzt ein Leben lang darunter zu leiden hat, wenn der Fiesling ausbricht. Das sind die großen Nachteile der Massenbetreuung, dass er sich eine Krankheit nach der anderen holt und Maya natürlich meist alles mit abbekommt. Die Kleine hat heute übrigens so eine Art Küsschen verteilt. Hat meinen Kopf ganz dicht an sich herangezogen und mich dann abgeschlabbert, sollte bestimmt ein Kuss sein :-) Und jetzt sollte ich besser auch schnell ins Bett gehen, wer weiß, wann die kleine Maus wieder hungrig wird. Pepe schläft heute bei Oma Marion, hoffe, er schlummert jetzt friedlich. Ist wohl erst sehr spät eingeschlafen und das, obwohl er auch mittags für seine Verhältnisse kaum geschlafen hatte. Aber dafür darf er morgen früh ausschlafen.

Montag, 12. Januar 2009

Rund ums Schlafen

Ich gebe zu, dass ich jemand bin der sehr gerne schläft und wahrscheinlich habe ich in meinem Leben viel zu viel geschlafen (früher ;-). Umso schwerer fällt mir persönlich das nächtliche Aufstehen, zumal ich mich natürlich nicht um 21:00 Uhr ins Bett lege, sondern meistens viel später, meist zu spät. Wenn es die Zeit zulässt und die Kinder mitmachen, erlaube ich mir auch den Luxus eines Mittagsschlafes, solange ich in der Elternzeit noch die Möglichkeit dazu habe. Meist geht dies dann allerdings zu Lasten der Ordnung hier im Haushalt.

Pepe ist jemand, der nicht unbedingt gerne schlafen geht, wenn er dann aber schläft, dann auch ausgiebig und fest. So hat er dieses Jahr Silvester komplett verschlafen und ist auch nicht aufgewacht. Und höre und staune, heute hat er das erste Mal auf seine geliebten Schnuller verzichtet. Das Einschlafen hat etwas länger gedauert, aber immerhin ist er nach etwas Genöle und vielen Selbstgesprächen (u.a. "Ich bjn jetzt zwei Jahre, ich kann jetzt Fernsehen!") gegen 20:30 Uhr eingeschlafen. Bin gespannt, wie die Nacht wird.

Maya scheint einen deutlich geringeren Schlafbedarf als ihr Bruder zu haben, schläft dafür aber seit gut einer Woche endlich auch nachts konstanter. Letzte Nacht kam sie mal wieder gegen halbvier, das war schon hart, zumal wir selbst erst gegen zwei ins Bett gegangen waren. Alleine einschlafen will sie nicht, sondern braucht immer jemanden, der in der Nähe ist und ihr(e) Händchen hält. Bei ihrem Bruder war das auch so, als der so klein war. Und zeitweise habe ich schon gedacht, dass es an uns liegt, dass auch Maya nicht alleine einschlafen will. Vielleicht hätten wir die Kinder manchmal länger schreien lassen müssen. Als ich neulich gelesen habe, dass Babies eigentlich gar nicht alleine einschlafen können im ersten Jahr und sie die Nähe brauchen, war ich sehr beruhigt, dass es doch irgendwie normal ist und wir nicht alles falsch gemacht haben. Außerdem ist es auch schön, dass sie einen so brauchen und sich so wohlig fühlen, wenn sie wissen, dass Mama oder Papa in der Nähe sind. Spätestens in der Pubertät wollen sie sowieso nichts mehr von einem wissen. Die eine Nacht, als ich Maya neben mir im Bett hatte, ist sie mir regelrecht hinterher gekrochen, wenn ich mich etwas weiter weg gelegt habe, das war schon süß.

Und dann wäre da noch der Papa Alex, der irgendwie mit viel weniger Schlaf auskommt bzw. auskommen muss. Manchmal wundere ich mich wirklich, wie er das durchhält. Dummerweise hat er dazu noch einen sehr leichten Schlaf und findet im Gegensatz zu mir auch nicht so schnell zurück in diesen, wenn er einmal wach ist. Neulich, als wirklich gar nichts mehr ging, ist er bei einer Freundin auf dem Sofa eingeschlafen, während wir uns nebenbei unterhalten haben und die Kinder gespielt haben. Da muss er wirklich völlig übermüdet gewesen sein. Er vermisst seinen Mittagsschlaf, den er sich jetzt leider kaum noch leisten kann. Während der Vätermonate ging das ab und zu noch. Damit er überhaupt ein bisschen Schlaf bekam, hat er die letzten Monate auf der Wohnzimmercouch geschlafen, aber so langsam traut er sich zurück und wir hoffen, dass Maya weiterhin solche Schlaffortschritte macht.

Donnerstag, 8. Januar 2009

Ich glaube, jetzt kann sie es!?

Yippie, yippie, yippie, Maya hat schon drei Nächte infolge so gut wie durchgeschlafen. Montag und Dienstag ist sie beide Male gegen 19:30 Uhr eingeschlafen, ist eine halbe Stunde später noch einmal kurz aufgewacht, gegen 00:00 Uhr bekam sie noch eine Milch und hat dann einmal bis 8:30 Uhr und das andere Mal bis kurz nach acht geschlafen. Und letzte Nacht hat sie bis 5 Uhr durchgehalten und schließlich mussten Pepe und ich sie gegen 8:30 Uhr wecken, da wir schließlich in die Krabbelgruppe mussten. Hat sich tierisch gefreut, als sie Pepe gleich beim Aufwachen sah, sehr süß. Allerdings hat sie wohl abends etwas Stress beim Einschlafen gemacht, sagt der Papa (Mama hatte Ausgang). Ach wäre das schön, wenn sie nun den Dreh raus hätte. Ich muss allerdings gestehen, dass sie die letzte Etappe noch bei uns im Bett schläft, da müssen wir noch dran arbeiten, aber momentan ist das einfach der bequemere Weg für mich. Also erst einmal weiter so Maya und mal sehen, was diese Nacht bringt.

Montag, 5. Januar 2009

Schlafbedürfnis

So, Maya ist gerade erschöpft eingeschlafen, mal sehen wie lange? Sie ist nach zwei nächtlichen Unterbrechungen um acht Uhr aufgestanden, hat eine knappe Stunde mittags geschlafen als sie beim Inhalieren eingeschlafen ist (das hatten wir auch noch nicht, war aber sehr praktisch, da sie sich nicht gegen die Atemmaske wehrte) und jetzt ist es halbacht und es ging nach einem ereignisreichen Tag heute Abend mit Händchenhalten richtig schnell, dass ihr die Augen zufielen. Vormittags haben wir uns einen Kindergarten angeschaut, dann haben wir Pepe abgeholt und am Nachmittag lange bei Paul mit seinem neuen Legoduplozoo gespielt. Gegessen hat sie für ihre Verhältnisse auch wieder ganz gut, so dass sie doch vielleicht mal ein bisschen länger schlafen könnte, oder?! Ich verstehe gar nicht, dass so ein kleiner Mensch überhaupt mit so wenig Schlaf auskommen kann. Bin wirklich gespannt, wann sie sich wieder meldet.

Sonntag, 4. Januar 2009

Rappelrübe

Maya röchelt immer noch ziemlich und isst im Gegensatz zu ihrem Bruder kaum. Ich habe fast das Gefühl, sie hat vergessen, wie man richtig isst und trinkt. Wir müssen alle drei Stunden inhalieren und alle sechs Stunden ein Antibiotikum nehmen. Sie ist super anhänglich. Einerseits finde ich es sehr schön, dass sie so an mir hängt, aber es ist auch anstengend. Schlafen mag sie zurzeit gar nicht. Obwohl sie super müde ist, findet sie einfach nicht in den Schlaf, so dass der Papa schon immer Rappelrübe zu ihr sagt. Überhaupt rappelt sie recht viel und spuckt dabei leider auch immer wieder ihr Essen aus, wenn sie zuviel rappelt und zappelt. Bin gespannt, was der Doc am Dienstag sagt, wenn wir zur Kontrolle hingehen. Hoffe, dass die Mittelohrentzündung weg ist und wir vielleicht auch das Inhalieren einstellen können. Komisch ist, dass sie so gut wie gar nicht spricht, außer äh. Eigentlich sollte sie doch längst ein bisschen mehr brabbeln. Hoffe nur, dass mit ihren Ohren hörtechnisch alles in Ordnung ist und sie eben einfach nur ein bisschen später mit dem Quatschen dran ist. Dafür habe ich das Gefühl, dass sie unbedingt sitzen will und auch bald kann. Hin- und herrollen kann sie ja schon richtig gut und auf dem glatten Küchenfußboden hat sie sich gestern auch schon vorwärtsgeschoben. Wird wohl bald nichts mehr sicher sein vor ihr. Am liebsten grabscht sie nach allem, was sie kriegen kann, da muss man höllisch aufpassen. Komischerweise hat Pepe das kaum gemacht, nicht einmal Haare gezogen hat er, dabei machen das doch fast alle, dachte ich. Jedenfalls finde ich alles ziemlich anstrengend momentan und das, obwohl Alex schulfrei hat. Und ab und zu kommen einem die Gedanken, ob wir nicht doch länger hätten warten sollen mit dem zweiten Kind, auch wenn ich die Kleine auf gar keinen Fall wieder hergeben würde. Wenn man sich wenigstens nachts erholen könnte. Sie weint schon wieder, die kleine Maus.

Freitag, 2. Januar 2009

so groß

Wahnsinn, wie "groß" Pepe geworden ist. Jeden Tag spricht er kompliziertere Sätze. Ahmt uns nach, indem er z.B. zu seiner Schwester sagt: "Maya musst nicht weinen, ich tomme gleich wieder." Oder er wiederholt das Wort mit "Sch", was einem doch einmal in Gedanken herausrutscht. Er schläft jetzt unter einer Decke, was er selber gerne wollte und geht seit fünf Tagen infolge freiwillig abends ins Bett. Überhaupt ist er extrem artig zurzeit. Entweder merkt er, dass wir mit der kränkelnden Maya nicht noch weitere Anstrengungen vertragen können oder er hat einfach eine richtig gute Phase. Selbst mittags schläft er ausgiebig zwischen drei bis vier Stunden. Da die Kita geschlossen hat, kann er sich den Luxus schließlich erlauben. Heute sagte er, dass er ja nun zwei Jahre alt sei und damit schon groß und deswegen jetzt auch Fernsehen dürfe und setzte sich dabei vor den Bildschirm. Außerdem setzt er sich jetzt immer auf einen normalen Stuhl zum Essen, obwohl er den seinen doch so geliebt hat. Vermutlich, da er sich dann selbst hoch und runter setzen kann. Er deckt den Tisch mit uns und über einen auszuräumenden Geschirrspüler kann er sich fast genauso wie über etwas Leckeres zu essen freuen (ihr müsstet seinen Gesichtsausdruck dabei einfach mal sehen). Schade, dass die Freude an der Hausarbeit vermutlich irgendwann vergehen wird. Er fragt immer häufiger "Was ist das" und zählt sicher bis vier. Nur das nach der vier die fünf kommt, will er einfach noch nicht einsehen. Nach wie vor zählt er dann mit acht oder neun weiter. Wenn Papa "nein" sagt, probiert er es bei Mama noch einmal und umgekehrt. Außerdem handelt er gerne. Wenn man ihn eins (eine(n) anbietet, sagt er herausfordernd zwei (z.B. Kekse oder Weintrauben)?! Seine Bücher kann er auswendig mitsprechen und Lieder textsicher wiedergeben. Auch motorisch kennt er kaum Hindernisse und erklettert alles, was ihm würdig erscheint. Sehr gerne geht er jeden Tag zu Oma ("ich weue zu Oma"), wenn es ihm hier zu langweilig wird und erzählt dann freudestahlend, dass er da war, wenn er wiederkommt, als hättet wir das gar nicht gewusst. Was so ein paar Monate entwicklungsmäßig ausmachen in dem Alter, ist schon abgefahren. Eigentlich würde ich am liebsten alles festhalten, aber bei dem Tempo, was die Kinder vorlegen und der knappen Zeit, die einem momentan selbst zur Verfügung steht, ist das gar nicht möglich. Jetzt muss er nur noch ein bisschen mehr wachsen, was seine Körpergröße anbelangt, sonst hat ihn Maya bald eingeholt und das findet er dann bestimmt doof.

Sonntag, 28. Dezember 2008

Guten Rutsch ins neue Jahr

Nachdem Pepe sein Fieber ganz gut überstanden hat, hat es Maya nun erwischt. Sie hat eine Rotznase, Husten und hat sich, mich und Pepes Spielzeug eben von oben bis unten vollgereihert. Vielleicht sollten wir den Kindern sagen, dass sie nicht immer alles miteinander teilen müssen. ;-) Ich habe das Gefühl, dass wir uns von einem Infekt zum nächsten hangeln. Hört das denn nie auf?? Genug Wünsche fürs Neue Jahr habe ich jedenfalls.

Freitag, 26. Dezember 2008

Schlaf

Maya schläft leider immer noch nicht durch, aber heute bin ich guter Hoffnung, da sie zwei Milchmahlzeiten kurz hintereinader hatte. Das hat bei Pepe immer geklappt und bei ihr immerhin schon einmal. Seit gestern hat sie ihr eigenes Bett, was die Sache nicht leichter macht, wenn sie nachts aufwacht, aber fürs Babybay war sie nun einfach zu groß und zu mobil geworden. Tagsüber hatte sie nur ein paar kurze Fünfminutenschläfchen gehabt, da bei den Großeltern mit den ganzen Cousinen und Cousins einfach zu viel Trubel war. Pepe hat den zweiten Tag infolge auf seinen Mittagsschlaf ganz verzichtet. Gestern wollte er einfach nicht und heute passte es nicht. Dafür war er trotzdem ganz gut drauf und das Fieber ist auch wieder runter.

Nachtrag: Hat leider doch nicht funktioniert mit dem Durchschlafen. Schade eigentlich!

Donnerstag, 25. Dezember 2008

Beschaffungskriminalität

Ich fasse es einfach nicht. Kaum einmal ein paar Minuten aus den Augen gelassen, da klettert der Schelm auf einen Stuhl, um an die Cherrytomaten zu kommen. Danach kam er mit eindeutigen Beweisflecken auf dem Hemd völlig unbedarft die Treppe hoch. Ich dachte eigentlich, der Wurm hätte sich zwei oder drei Tomätchen stibitzt, da das Hemd noch einigermaßen moderat aussah, aber mit Erschrecken musste ich später feststellen, dass Pepe den Inhalt der ganzen Schale (ca. 25 bis 30 Stück) aufgefuttert hatte. Später habe ich ihn auch noch in der Speisekammer erwischt, als er sich gerade an den noch eingepackten Waffeln zu schaffen machen wollte. Ich verstehe es einfach nicht, dabei bekommt er doch nun wirklich mehr als genug zu essen. Man könnte fast denken, dass wir ihn den ganzen Tag hungern lassen würden. Jetzt hustet er gerade und sein kleiner Körper ist vermutlich mehr mit der Verdauung der kleinen roten Früchte sowie diverser anderer Lebensmittel (Kekse, kleine Bratwürste und Brot gab es noch bei Oma und Opa heute Abend) beschäftigt, anstatt den Infekt erfolgreich bekämpfen zu können. Jedenfalls fiebert er immer noch und gegen 19 Uhr ging er bei Oma und Opa zur Wohnzimmertür heraus, streichelte seine Wangen und sagte, dass er jetzt nach Hause ginge, da er müde sei. Als nächstes viel ihm noch ein, dass er drüben noch Abendbrot essen müsse. Sehr süß, aber auch ungewöhnlich, dass er freiwillig ins Bett will. Dafür hat er bei der ersten größeren Hustenattacke gegen 23 Uhr dann auch behauptet, dass er wach sei und aufstehen wolle. Der Fieberwahn oder einfach nur die Wunschvorstellungen eines Zweijährigen?! Abendbrot gab es natürlich nicht mehr, da wir selbiges ja nun gerade bei Oma und Opa gegessen hatten. Das hat er auch akzeptiert. Maya hat gerade noch eine Flasche bekommen, so dass die Nacht beginnen kann. Mal sehen, wie lange wir diesmal schlafen dürfen.

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Fröhliche Weihnachten


Nun hat es Pepe auch erwischt. Rechtzeitig zu den Feiertagen hat er sich fast 40 °C Fieber eingefangen mit Schnupfen und Husten. Wäre ja auch ein Wunder gewesen, wenn dieses Jahr einmal alle gesund gewesen wären. Ich kann mich noch an unser erstes gemeinsames Weihnachtsfest 2006 erinnern, auf das ich mich so gefreut hatte und dann waren wir reihum krank und es war so gar nicht, wie ich es mir vorgestellt hatte und ich war so enttäuscht.
Dank der Fieberzäpfchen ist Pepe aber trotzdem einigermaßen gut gelaunt und auch sein Appetit nach wie vor grenzenlos. Schon seltsam, während andere fiebernden Kinder kaum etwas essen wollen, könnte Pepe ununterbrochen nichts anderes machen, wenn wir ihn ließen. Eigentlich ja ein gutes Zeichen, wenn er nicht appetitlos ist, ansonsten müsste ich mir wohl ernsthafte Sorgen bei ihm machen. Hoffen wir mal, dass wenigstens Maya von dem Schlimmsten verschont bleibt und irgendwann ihren Dauerhusten loswird. Fröhliche Weihnachten!

Pepe wollte dieses Jahr die doofe Weihnachtsmütze leider nicht mehr aufsetzen, daher hier noch einmal sein Schnappschuss aus 2006:

Montag, 22. Dezember 2008

so süß

"Mama musse bitte hierbleibe, ich musse sonst weinen." So oder so ähnlich klang es, als Mama zu Pepe "Gute Nacht" gesagt hat, während der Papa ihn heute Abend ins Bett gebracht hat. Und dazu noch der entsprechende Gesichtsausdruck und die tragische Betonung. So süß können sie sein, oder?

Sonntag, 21. Dezember 2008

Freud und Leid

Heute hat Maya eineinhalb Stunden völlig zufrieden und friedlich in ihrem Laufstall gespielt. Ich war richtig begeistert und konnte sogar in einem anderen Zimmer in Ruhe die Wäsche aufhängen. Dafür hat sie abends etwa genauso lange benötigt, um in den Schlaf zu finden, obwohl ich daneben lag, sie gestreichelt und ihr Händchen gehalten habe. Irgendwann bin ich dann doch wieder selbst eingeschlafen.

Trick 17

Es ist schon interessant, dass die kleinen Mäuse genau ahnen, wo sie Mama und/oder Papa an einem schwachen Punkt erwischen. Nachdem Pepes Eingewöhnung in die Krabbelgruppe völlig unproblematisch war und ich nach anfänglichen Zweifeln nun glaube, dass er mittlerweile auch gerne hingeht, fing er letzten Dienstag das erste Mal an zu weinen, als ich gehen wollte. Ich habe mich dann überreden lassen noch zu warten bis er sein Frühstück aufgegessen hat, damit er mich in Ruhe rausschmeißen kann. Wie sollte es auch anders kommen, aber nachdem er aufgegessen hatte, wollte er mich plötzlich nicht mehr rausschmeißen und flehte, dass ich doch da bleiben solle. Es war wirklich herzzerreißend und ich war kurz davor zu der Erzieherin zu sagen, dass ich ihn heute vielleicht besser wieder mit nach Hause nehme. Da mir aber schon bewusst war, dass ich das gleiche Spiel die nächsten Tage dann wieder habe, bin ich hart geblieben und habe den kleinen Wurm schweren Herzens weinend auf Steffis Arm zurück gelassen. Mittwoch dann das gleiche Spiel von vorn. Er wollte, dass ich da bleibe und auf meinen Arm. Und wieder musste ich mit schlechtem Gewissen gehen, obwohl mir Steffi und Yvonne versicherten, dass er sich gestern ganz schnell wieder beruhigt hätte, nachdem ich weg war. Als ich am Donnerstagmorgen dann live miterleben durfte, dass er die gleiche Show, die er mit mir im Kindergarten abzog auch mit Papa veranstalten konnte, obwohl ich da war und ihn auf dem Arm hatte, hatte ich am Donnerstag kein Mitleid mehr, als er anfing zu schauspielern. Und offensichlich hat er das schnell gemerkt, so dass er es am Freitag überraschenderweise gar nicht mehr probierte. Als der Papa ihn am Nachmittag dann abholte, wollte er sogar unbedingt im Kindergarten bleiben. Interessanterweise ausgerechnet jetzt, da der Kindergarten doch erst einmal geschlossen hat zwischen den Feiertagen.

Samstag, 20. Dezember 2008

"Armboot essen"

Mittlerweile isst Maya ihren Abendbrei ohne zu murren, so dass die Spuckattacke wohl doch eher auf einen Virus zurück zu führen war. Ganz so versessen wie ihr großer Bruder, der seinen kleinen Mund immer wie ein kleines Vögelchen erwartungsvoll aufriss, ist sie zwar immer noch nicht auf das Zeug, aber immerhin verträgt sie es. Mit dem Durchschlafen hat aber auch diese Breimahlzeit nicht wirklich viel zu tun. Ich bin inzwischen der Überzeugung, dass die Kleinen selbst entscheiden, wann sie durchschlafen wollen. Bei Pepe war es so, dass er abends in kürzeren Abständen nach einer Fütterung verlangte und auch Maya hat sich heute schon wieder nach knapp drei Stunden gemeldet, so dass ich hoffe, dass sie etwas länger durchhält.

Pepe ist nach wie vor extrem aufs Essen fixiert. Bereits beim Aufstehen verlangt er: "Armboot essen." Wenn wir ihm dann erklären, dass es doch erst Frühstück gibt, korrigiert er sich selbstverständlich und verlangt nach diesem. Er könnte, glaube ich, rund um die Uhr essen (von wem er das wohl hat ;-) Was wirklich fies ist und mir fast die Tränen in die Augen schießen lässt, wenn er mich wegschickt und nur nach Papa verlangt. Heute Morgen hat er mich erst einmal aus seinem Zimmer geschmissen, da der liebe Papa ihn ja schon aus seinem Bett geholt hatte und die heißgeliebte Milch dabei hatte. Und heute Abend, als er wie immer noch etwas rummaulte in seinem Bett und ich irgendwann doch nach ihm schaute, rief er auch gleich: "Papa soll tomme", der aber bedauerlicherweise auf der Wunderweihnachtsfeier war und somit nicht zur Verfügung stand. Ich habe ihm das dann erklärt und nach wiederholten wütend weinerlichen Behauptungen seinerseits, dass Papa doch da sei, hat er gnädigerweise mich einen seiner Schnuller, der in seinem Schlafsack verschwunden war, wieder heraus holen lassen. Nachdem ich ihn zurück ins Bett gelegt hatte, ging das Geschrei nach Papa wieder von vorne los. Überhaupt verlangt er momentan immer genau nach dem, was gerade nicht zur Wahl steht. Ich schätze mal, das ist normal und mal wieder eine dieser blöden Phasen. Jetzt schlummert er friedlich und ich hoffe, dass Maya bald so gut und lange wie ihr großer Bruder schlafen wird. Netterweise freut sich die kleine Maus noch sehr darüber, wenn Mama kommt, sobald sie aufwacht. Und einen Tag-Nacht-Rhythmus hat sie schon, auch wenn zurzeit teilweise noch durch Milchmahlzeiten unterbrochen. Aber es wird besser.

Dienstag, 2. Dezember 2008

Große Enttäuschung oder doch Nahrungsmittelunverträglichkeit

Stufe 2 der Beikosteinführung - der Milch-Getreide-Brei- lief leider so gar nicht wie verhofft. Ich hatte große Erwartungen an die Einführung, zumal Pepe diesen Brei verschlungen hat und ich hoffte, dass er uns eventuell auch beim nächtlichen Durchschlafen behilflich sein könnte. Meine Erwartungen wurden allerdings in keinster Weise erfüllt. Zum einen scheint Maya den Brei überhaupt nicht zu mögen, die Fütterung war eine Qual und ich dachte immer wieder an den Bericht, den ich einmal im Fersehen gesehen habe. Dort haben die Eltern immer wieder einem Baby ein bestimmtes Essen reingezwungen, obwohl die Kleine verweigerte und am Ende stellte sich heraus, dass sie das Zeug nicht vertragen hat, weil sie irgendeine Stoffwechselkrankheit hatte oder irgendein Enzym fehlte. Ich glaube sogar, es war Milch. Jedenfalls habe ich dann einen Tag ausgesetzt mit dem Brei und es heute erneut probiert. Wieder mit dem gleichen mäßigem Erfolg. Mit ein paar extra Löffel Obst ging es etwas besser, aber von Begeisterung so gar keine Spur. Und als Maya dann schließlich eine halbe Schale von dem Zeug widerwillig verdrückt hatte, kam es auch schon wieder in hohem Bogen schwallartig wieder heraus. Konnte mich gar nicht erinnern, dass sie wirklich soviel gegessen hatte. Danach war sie quietschvergnügt, während ich versuchte, sie, mich und die Wippe, in der ich sie gefüttert hatte von dem ganzen Erbrochenen wieder zu befreien. Nun ja, werde wohl doch noch etwas pausieren mit diesem Brei und beim nächsten Versuch dann vielleicht Reis statt Hirse nehmen. Bin wirklich gespannt, aber der Illusionen vom nächtlichen Durchschlafen sollte ich mich wohl trotdem nicht hingeben, mit oder ohne Brei, damit die Enttäuschung nicht zu groß wird.

Montag, 24. November 2008

Erste Mobilität

Es war schon abzusehen. Maya hat lange gezappelt und gewackelt und man konnte ahnen, dass sie versuchte, sich aus der Rückenlage auf den Bauch zu drehen. Obwohl sie die Bauchlage nicht gerade bevorzugt (nach 1 Minute gibt es normalerweise Geschreie), kann man so doch Objekte um einen herum besser sehen und manchmal sogar greifen.

Meist hat Maya versucht, einer visuellen Dokumentation ihrer neu erlernten Fähigkeiten zu entgehen, doch als Papa heute heimlich die Kamera (mit Mini-Stativ) aufgebaut hat, wurde sie unvorsichtig und der Beweis ist erbracht:


Sonntag, 16. November 2008

Jetzt ist die kleine Maus schon ein halbes Jahr!

Kaum zu glauben, Maya ist jetzt schon ein halbes Jahr alt. Leider musste sie ihren halbjährigen Geburtstag mit einer Bronchitis "feiern". Sie ist ein aufgewecktes, quirliges Baby, welches am liebsten auf dem Arm getragen wird. Das Inhalieren mit dem Pari-Boy (wegen der Bronchitis) gehört nicht zu ihren Lieblingsbeschäftigungen, aber sie leckt gerne an der Atemmaske und wenn ihr großer Bruder Pepe dabei sitzt und ein paar Sperenzchen macht, geht es etwas besser. Sie lacht gerne, teilweise richtig laut, was total niedlich und süß ist. Gerne beobachtet sie und schaut sich alles an und lässt sich dadurch leider auch leicht bei ihren Mahlzeiten ablenken, die bislang immer noch hauptsächlich aus HA-Pre-Milch bestehen und mittags aus Gemüsebrei (probiert werden durfte schon Zucchini, Kartoffel, Kürbis und zweimal Rindfleisch). So richtig Durchschlafen tut sie bedauerlicherweise noch nicht und zum Einschlafen hat sie gerne jemanden in der Nähe, dessen Finger sie greifen kann. Sie wiegt um die 7 kg, trägt Klamotten in 68 oder 74 und Pampersgröße 3. Sie hat einen sehr starken Willen, den sie auch lautstark durchzusetzen weiß. Wenn sie schreit, bekommt sie interessanterweise ziemlich schnell hektische Flecken. Auffällig sind ihre kleinen Segelohren, wobei wir immer noch überlgen, von wem sie diese eigentlich hat (vielleicht von der Oma Gisela). Regelmäßig mittwochs trifft sie sich mit 7 anderen Babies aus ihrer Delfigruppe - Stine, Lasse, Lina, Jannes, Laila, Teeske und Emilia. Letzten Mittwoch mussten wir leider aussetzen, da wir zum Kinderarzt mussten, aber ich hoffe, dass wir kommenden Mittwoch wieder dabei sein können. Sie liebt ihren großen Bruder Pepe, der heute mit uns Bäcker gespielt hat. War total niedlich, wie er immer wieder rausgerannt ist und jedesmal zwei Hörnchen mitgebracht hat (dabei hat er beide Zeigefinger hochgestellt, die die Hörnchen darstellen sollten). Manchmal durfte ich sie essen, manchal hat er sie selbst gefuttert und einmal durfte auch Maya ein imaginäres Hörnchen haben. Später beim Hüpfen auf dem Sofa hat er dann gesagt: "Bauch ganz dick und voll".

Dienstag, 11. November 2008

Ein Bild für Oma


Da Oma Marion morgen Geburtstag hat, hat Pepe heute vorm Schlafengehen schnell noch ein Bild für sie gemalt. So hat wenigstens einer von uns ein Geschenk, wie schön!

Kindergartenkeime



Die letzten zwei Tage hat sich Pepe jedesmal richtig gefreut, wenn ich ihn aus der Krabbelgruppe abgeholt habe. Das ist wirklich schön, zumal es auch andere Tage gab (und sicherlich auch wieder geben wird), an denen er nicht mitwollte oder zu weinen anfing oder gesagt hat, Oma soll kommen. Überhaupt ist er seit der Kitazeit etwas kuscheliger geworden als zuvor. Seine "Liebesbekundungen" sind zwar nach wie vor sehr dosiert, aber zumindest bekommt Mama, Papa oder auch Maya ab und zu einen Kuss. An schlechten Tagen sagt er allerdings "Tein Tuss" und wischt sich hektisch und mehrfach die Wange unter Protest wieder ab. Keine schöne Geste. Das Kuscheln mit seiner Schwester ist wirklich süß, hat aber leider den Nachteil, dass die kleine Maus die Keime ihres großen Bruders, die dieser mitbringt auch abwehren muss, was mehr oder weniger gut klappt. Ihren ersten kleinen Schnupfen hatte Maya bereits mit zweieinhalb Wochen. Und momentan hat die kleine Maus mal wieder einen ganz schlimmen Husten. Auch das Trinken scheint ihr schwer zu fallen, so dass ich morgen wohl doch besser mit ihr zum Kinderarzt gehe und Delfi dafür wieder ausfallen lassen muss. Schade eigentlich! Ich hoffe nur, dass es schnell wieder besser wird.

Samstag, 8. November 2008

Naturtalent(e)


Dass Pepe eine ganz besondere Beziehung zum Essen hat, ist ja kein Geheimnis mehr (in der Krabbelgruppe machen sie sich schon lustig darüber, dass Pepe so gerne und viel und ausdauernd essen kann. Die Erzieherinnen meinen, dass er sich beim Essen durch nichts aus der Ruhe bringen ließe und vermutlich sogar eine Bombe neben ihm explodiern könne). Dass aber auch Maya bei ihrem ersten Zucchinibrei so souverän sein wird, hätte ich nicht erwartet. Ja heute war es soweit, etwa 1 Woche vor ihrem halbjährigen Geburtstag habe ich es spontan einmal ausprobiert. Lange habe ich überlegt, ob ich Zucchini oder Kürbis nehmen soll und mich schließlich für das erstgenannte Gemüse entschieden, weil es so schön einfach in der Zubereitung ist. Dass aber auch der erste Fütterungsversuch so einfach sein wird, hat mich doch begeistert. Sie hat den Brei vom Löffelchen regelrecht eingesogen und so gut wie nichts ausgespuckt. Er schien ihr sichtlich zu schmecken und sie hat eine ordentlich kleine Portion verdrückt, dafür, dass es der erste Brei war und danach noch ihre Milch ausgetrunken (hatte etwas weniger als üblich gemacht, 165 ml statt 200 ml). Da Pepe währenddessen schlief, konnte sie durch ihn auch nicht abgelenkt werden. Wenn er in ihrer Nähe spielt, während sie ihre Milch trinkt, lässt sie sich leider noch viel zu leicht ablenken, da so ein großer Bruder natürlich sehr spannend ist. Ich bin gespannt, ob es so einfach bleibt mit dem Zufüttern und hoffe, dass die Kleine ihr erstes Gemüse gut verträgt. Für heute jedenfalls, sind wir sehr zufrieden.