Lilypie Kids Birthday tickers
Lilypie Kids Birthday tickers Notes:

Samstag, 24. Mai 2008

Pepe-Mix

Papa hat mal die Speicherkarte seines Handys angeguckt und eine Mischung von Bildern gefunden, die dort (teilweise schon lange) ein Dasein jenseits der Öffentlichkeit fristen. Dabei sind diese Schnappschüsse, die man festhalten möchte, obwohl man keine echte Kamera dabei hat, doch meist sehenswert. Also hier ein paar Leckerbissen:


Kuscheln mit Cousin Ruben






Klettern bei Doktor Schaub




Enten schnappen bei Uropis Beerdigung






Inliner fahren mit Papa


Und der absolute Favorit:




Schlafen in ungewöhnlicher Position

Anatomie

Pepe hat es noch nicht gemerkt (glauben wir), aber Jungs und Mädchen sind ja, rein äußerlich, besonders an einer Stelle ziemlich verschieden (Hier ist nicht das rosa Outfit gemeint). Mama und Papa haben sich schnell an die Feinheiten beim Wickeln angepasst und genießen es, nicht angestrullert zu werden.
Bis gestern!
Mama ahnte nichts Böses und wollte Maya nochmal schnell(!) wickeln, während Pepe seine Gute-Nacht-Geschichte (kleine Ente Nelli) las, da passierte es.
Maya hat Mama ins Gesicht gepinkelt!
[empfindliche Naturen diesen Bereich überspringen]
Als wäre das nicht schon unangenehm Genug, hatte Mama (in höchster Wickel-Konzentration) auch noch den Mund geöffnet, so dass Maya noch ein paar Extra-Punkte sammeln konnte. Volltreffer!
[zurück zum allgemeineren Teil]
So haben wir denn gelernt, dass Mädchen eben doch alles können, was Jungs so machen, wenn sie nur wollen.
Papa hat sich jedenfalls vorgenommen, höllisch aufzupassen und die kleine Maus nicht zu unterschätzen. Lauter schreien als Pepe kann sie ja auch schon, nur beim Fußball spielen hat Pepe (noch) die Nase vorn.

Schlaf - Ein kostbares Gut

Tja, auch die weiteren Nächte gestalteten sich abwechslungsreich. Nachdem Mama und Maya aufs Sofa umgezogen sind und den Männern die erste Etage überlassen haben, ging es etwas besser. Letzte Nacht glaubte Pepe allerdings, dass er mal etwas über 2 Stunden wach sein wollte. Er meinte, Maya weinen gehört zu haben (was nicht stimmte) und war nicht mehr zum ins-Bett-gehen zu bringen.
Hat man als kinderloses Paar eigentlich das Ausschlafen an sich ausreichend gewürdigt? Oder das Schlafen überhaupt? [Reich-Ranicki Akzent vorstellen:] Ich glaube, nein. [Ranicki aus]
Es dreht sich also im Moment alles darum, möglichst viel Schlaf zu bekommen, um überhaupt zu überleben und (vor allem aus diesem Grunde und weil Schlaf ja auch für Kinder gut ist) zu versuchen, die Kleinen möglichst viel schlafen zu lassen.
Kleine Schritte, Ziele niedrig halten...

Dienstag, 20. Mai 2008

Wir sind jetzt vier

Einen Tag früher als erwartet durften Mama und Maya heute nach hause. Mama musste zwar unterschreiben, dass sie auf eigene Verantwortung geht, aber die Leute in der Klinik waren ganz froh, da wohl wegen Vollmond diverse werdende Mütter die Station überfluteten und Anstalten machten, spontan zu gebären.
Da ist es zuhause doch um einiges ruhiger. Maya hat gleich zufrieden im Garten in der Babyschale lange geschlummert und probiert gerade erfolgreich Pepes abgelegtes Baby-Bay aus. Mama schläft auch viel ruhiger und Papa hat mehr oder minder Spaß daran, zum ersten Mal zwei Kinder ins Bett zu bringen.
Ganz vergessen hatten die stolzen Eltern, dass diese kleinen Neugeborenen ununterbrochen Körperflüssigkeiten ausscheiden. Dreimal in einer Stunde Maya umziehen (und Papa dazu) kam ihnen wie Neuland vor, obwohl das ja auch in Pepes frühester Jugend keine Seltenheit war.
Als dann Pepe im Bett schlummerte und Maya die Windel voll hatte, kam ein logistisches Problem erstmals zu Tage: der Wickeltisch (und wie Mama und Papa später noch bemerken sollten auch der Kinder-Kleiderschrank) stehen ja in Pepes Schlafzimmer.
Naja, leise den Kram am schlummernden Pepe vorbei geschmuggelt und eben im Elternzimmer gewickelt und umgezogen.
Jetzt ist Papa müde und weist nur noch kurz darauf hin, dass neue Bilder online sind. Und weil Maya so ein süßer Schatz ist, hat er sich auch nicht die Mühe gemacht, groß zu selektieren, sondern einfach (fast) alle Bilder hochgeladen.

Sonntag, 18. Mai 2008

Neues Futter

Dass Pepe ständig futtert und gerne Neues probiert, wissen wohl alle, die ihn kennen.
Aber auch Maya durfte heute etwas Neues probieren: Milch!
20 ml hat sie schnell weggeschlabbert und ist danach selig eingeschlafen. Ganz anders, als Mama und Papa es von Pepe kennen, äußert Maya nämlich ihren Hunger durch lautes lamentieren. Maya hatte heute ihre U2-Untersuchung und war sehr tapfer. Das Blut Abnehmen hat sie stoisch hingenommen, ohne einen Mucks zu tun.
Nachts hat sie nochmal 40ml Milch verputzt. Laut Mama auch in Rekordzeit. Pepe und Papa warten darauf, dass Mama und Maya endlich nach hause kommen dürfen. Eventuell ist es am Mittwoch soweit.
Futter, zum Dritten: es gibt (endlich) die älteren Fotos als Update (die Videos dauern noch etwas). Rechts im Blog und/oder auf der Foto-Seite.

Freitag, 16. Mai 2008

Bewegte Bilder

So, ein kleines Video gibts für die Interessierten:

Pepe war heute auch bei Maya, aber nicht sehr begeistert. Muss mit der Idee, nicht mehr die einzige Nummer Eins zu sein, wohl erst noch fertig werden. Fand die anderen Babies im (Vierer-)Zimmer interessanter. Die haben ja auch schließlich nicht an seiner Mama rumgekuschelt.

Maya Aurelia ist da!


  • 6:00 Papa wird geweckt (von Mama per SMS)

  • 7:00 Pepe wacht auf, will Milch, Banane und Toast

  • 7:30 Papa tritt Onkel Chrissi in den Hintern, weil er ins Krankenhaus will ;-)

  • 8:00 Mama wird abgeholt und zur OP vorbereitet, Papa wartet

  • 8:30 Papa wartet in der Schwesternküche im vollen OP-Outfit weiter

  • 9:00 Papa darf zu Mama, die OP beginnt

  • 9:17 Maya hustet und quäkt ein bisschen. Sie ist sehr niedlich.

  • 9:30 Maya ist eingewickelt und darf mit Papa in den Kreißsaal

  • 9:30 - 10:30 Während Mama Schicht für Schicht wieder zugenäht wird, wird Maya gewogen, gemessen, bekommt Vitamine und darf anschließend ganz lange mit Papa kuscheln

  • 10:30 - 12:30 Mama und Papa dürfen sich Maya angucken und mit ihr kuscheln

  • 12:30 Maya geht schlafen ins Kinderzimmer, Mama versucht auch zu schlummern und Papa fährt nach hause zu Pepe

  • 14:00 Papa hat gegessen und will sich eigentlich hinlegen, aber sitzt stattdessen hier und tippt. Tz, tz



Donnerstag, 15. Mai 2008

Mini-Update

So viel passiert. Pepe lernt jeden Tag neue Wörter, Papa lernt jeden Tag mit weniger Schlaf auszukommen.
Kurz: Mama seit Montag im Krankenhaus, nachdem das Wochenende uns mit erneuten Blutungen geschockt hat. Aber soweit alles ok mit Mutter und Kind(ern).
Freitag ist der Kaiserschnitt terminiert. Also der erste Tag, an dem Krümelchen keine Frühgeburt mehr ist.
Spannend, beängstigend, unwirklich, erleichternd... alles zusammen.
Mal sehen, ob es dabei bleibt.

Mehr (hoffentlich) bald hier...

Dienstag, 29. April 2008

Pepe singt (naja, ein bisschen)

Von Pepes Gesang wurde ja schon berichtet. Heute hat sich Papa mit dem Aufnahmegerät möglichst unauffällig an den Kleinen herangearbeitet und tatsächlich ein paar Dinge aufnehmen können. Nicht die besten Versionen melodie- und aussprachetechnisch, aber schon ein guter Eindruck dessen, was Pepe so von sich gibt.

Papa hat mal versucht, die Dateien ins Blog einzubinden (man braucht zum Anhören wohl ein Quicktime-Plugin). Bei uns funktioniert es jedenfalls.

(Update: Papa hat die Live-Version mal rausgenommen, weil der Firefox damit immer abgestürzt ist. Jetzt muss man anklicken und runterladen)

Bruder Jakob 1

Frere Jacques 1

Frere Jacques 2

Papa arbeiten

Montag, 28. April 2008

Kleiner Rückfall

Also Pepe schläft inzwischen wieder besser und ist auch sonst nicht mehr ganz so sensibel. Das ist auch gut so, denn seit gestern liegt Mama wieder fast ausschließlich. Wir hatten zwischendurch etwas Mut getankt und sie hatte sich ein bisschen mehr bewegt. Alles ging auch gut, aber nur bis gestern nachmittag.
Pepe und Papa hatten (mit Pepes neuem croozer) Brötchen geholt und dann hat die Kleinfamilie im Garten gefrühstückt. Mama hat es sich in der Hängematte bequem gemacht und wir mussten Pepe zum ersten Mal in diesem Jahr mit Sonnencreme einschmieren.
Dann kam noch Cousin Jakob mit Oma zu Besuch und die beiden haben prima gespielt.
Pepe hat sich sehr über Jakobs Besuch gefreut, zumal es ihm Gelegenheit gab, sein Lieblingslied "Bruder Jakob" zu singen. Naja, eher "boh-boh-bah-bob", aber schon mit einer Melodie. Auch "frere jacques" gehört zu Pepes Repertoire, ist aber etwas schwerer zu erkennen.
Naja, nach einem tollen Tag im Garten (außer, dass Pepe sich den Finger im Klapp-Gartenstuhl übel geklemmt hat) waren wir wieder im Haus, als Mama erneut leichte Blutungen bekam. Diesmal waren wir etwas ruhiger und haben erstmal den Frauenarzt auf Handy angerufen. Der hat auch gemein, wir sollten erstmal abwarten und das Ganze beobachten. Aber Mama sollte auf jedenfall fast nur noch liegen. Nur zur Vorsicht eben.
Naja, wäre ja auch zu schön gewesen...
Es sieht heute aber etwas besser aus und Mama schont sich wirklich ganz brav auf dem Sofa.
Wir haben inzwischen auch einen Termin für den Kaiserschnitt (wenn Krümelchen so lange durchhält) und zwar genau heute in drei Wochen.
Schön, dass wir noch zwei lange Wochenenden haben. Diese Woche mit dem 1. Mai und Freitag einem Brückentag und dann Pfingstmontag und -dienstag.
So kann Papa den Schularbeitsberg wahrscheinlich sogar noch abarbeiten.
Das Wochenende fand jedenfalls für Papa hauptsächlich am Schreibtisch statt (wenn Oma zur Betreuung da war), so dass Pepe morgens nach dem Aufwachen als erstes "Papa arbeiten" rief.
Schön, wenn einen der Nachwuchs schon zur Arbeit antreibt.

Freitag, 18. April 2008

Linguistik für Anfänger

Nach dem Frustpost von gestern heute (trotz Ende der Nachtruhe um 3 Uhr) ein netteres Posting:

Zur Zeit fühlt sich Papa an sein erstes Staatsexamen erinnert. Dort wurde er nämlich in seinem Lieblingsressort (wie geht nochmal der Smiley für beißende Ironie?) Linguistik oder auch Sprachwissenschaft geprüft. Als eines der zwei Themen hatte er sich Erst- oder auch Mutterspracherwerb ausgesucht und siehe da: trotz hektischer Aneignung möglichst vieler Fakten (in der Lernpsychologie nennt man das "träges Wissen") ist tatsächlich etwas hängen geblieben und Papa staunt. (Übrigens ist die Tatsache, dass man den Begriff "träges Wissen" kennt und verwenden kann ein Beweis dafür, dass sich gerade dieser nicht als "träges Wissen" manifestiert hat, sondern ganz im Gegenteil ordnungsgemäß vernetzt im Gehirn gespeichert ist. Der Fachbegriff widerspricht sich damit also selbst. Soviel nur am Rande. Ich glaube, der Schlafmangel treibt komische Blüten...)

Jedenfalls hat Pepe in der letzten Zeit einen ordentlichen Schub in Puncto Spracherwerb erfahren. Lange kann Pepe ja schon zweisilbige Wörter, die eigentlich nur aus einer wiederholten Silbe bestehen. Ma-ma, Pa-pa, Ja-ja, La-la (Altin), Pe-pe, etc. Neuerdings wagt er sich aber in die wunderbare Welt der Mehrsilbigkeit vor.
Erster Vertreter dieser Zunft war die Ameise (Ah-Mei-Ne) aus dem Bilderbuch. Ganz großes Kino ist Pepes Lese-Trick.
Bei jeglichen Schriftzeichen tut er nämlich so, als könne er sie entziffern und ruft laut ABC (Aah-Beh-Zeh). Meist steht da zwar etwas anderes, aber er ist nicht weniger stolz auf seine Lesekunst als ein Zweitklässler, der die Raupe Nimmersatt vorträgt.

In der Apotheke haben wir neulich einen Taschenspielertrick versucht: der Apotheker hatte nicht so viel zu tun, so dass er belustigt mitansah, wie Papa Pepe ein Produkt hinhielt und "was steht denn da" fragte. Pepe antwortete erwartungsgemäß mit "ABC" und Papa spielte den Überraschten, zeigte dem Apotheker die Packung (ABC-Pflaster) und äußerte ein "das gibt's doch gar nicht".
Leider hatte er die Rechnung ohne den Apotheker gemacht, der nur sagte "wie der sprechende Hund bei Loriot".
Schade. Damit hätten wir locker im Fernsehen auftreten können. Vor einigen Jahrhunderten hätten uns die Dorfbewohner wahrscheinlich mit Fackeln und Mistgabeln aus der Gegend gejagt. Dann doch lieber so.

Pepe kann auch noch andere Dreisilber: arbeiten (Aah-Beh-Zeh), abbeißen (Aah-Beh-Zeh), Apfelsaft (Aah-Beh-Zeh), Apfelmus (Aah-Beh-Zeh). Schwer manchmal, zu erraten, was er meint. Reißverschluss (Ei-Bö-Bu) müssen wir auch noch etwas üben.

Ganz neu ist auch der Endkonsonant. Während so schöne Worte wie Baum (Bauh), Paul (Bauh), Maus (Mauh) noch ohne ihn auskommen müssen, hat seit kurzer Zeit das schöne Wörtchen 'auf', welches hochfrequent bei "Tür auf, Tür zu" oder auch "heb auf" benutzt wird, ein wunderbares 'ffffffffff' am Ende.
Pepe ist so stolz auf seine neue Kompetenz, dass der Endlaut regelrecht zelebriert wird.
Papa und der Rest der Familie sind gespannt, was Pepes Erstspracherwerb noch für spannende und amüsante Kreationen für uns bereithält.
Wenn die liebe Frau Pishwa (Uni Hannover) wüsste, wie sehr Papa noch an seinem Steckenpferd der Linguistik hängt...

Donnerstag, 17. April 2008

Schlafentzug im Lazarett

Nach dem Übergeben musste sich Pepe leider auch noch einige Tage mit Durchfall quälen (und hat praktischerweise gleich Papa und etwas später Oma und Opa angesteckt). Inzwischen geht es dem Kleinen wieder gut (Opa noch nicht). Leider haben die Strapazen der letzten Wochen aber offensichtlich dazu geführt, dass sich Pepe nachts nicht mehr so ganz sicher in seinem Bettchen fühlt. Hat er doch sonst immer ganz toll geschlafen und seine Eltern geschont, so plagten ihn nun anscheinend Verlassens-Ängste. Er wacht zur Zeit nachts auf und weint und ruft nach Mama oder Papa und ist nicht so leicht zu beruhigen. Das macht es natürlich schwierig für Papa, morgens ausgeruht zur Arbeit zu erscheinen. Von Sonntag auf Montag musste Papa nachts fünfmal aufstehen. Das hat seinem noch nicht ganz wieder genesenen Magen nicht gut gefallen.
Inzwischen schläft Papa jetzt im Wohnzimmer auf dem Sofa, so dass er nicht von den "kleinen" Wachphasen aufwacht. Wenn Pepe nachts nach einem kurzen Quäken nicht wieder einschläft, sondern weint und eventuell nach Milch verlangt (kommt auch mal um 4 Uhr vor), dann flitzt Papa eben rauf und versucht, ihn zu beruhigen.
Letzte Nacht haben Mama und Papa von 3.30 bis 5 mit Pepe verbracht, weil er so unglücklich war.
Auch schläft der kleine Schatz morgens nach der Milch nicht mehr bis 8 oder 9, sondern ist meist zwischen halb sieben und halb acht wach. Das bedeutet wiederum, dass Oma früher aufstehen muss, um Mama zu helfen, die ja nicht heben darf und auch nur ein bisschen aufstehen.
Die Situation ist also im Moment wirklich für alle Beteiligten sehr anstrengend.
Wir hoffen, dass es Krümelchen weiter gut geht und dass Pepe sich wieder sicherer und geborgener fühlt und es später nicht auf seine kleine Schwester schiebt.
Oma Gisela hilft nun auch regelmäßig aus, ist aber seit heute mit einem Hexenschuss gehandikapt.
Mal sehen, wie wir es hinbekommen, wenn Oma Marion und Opa Uwe ihren wohlverdienten Urlaub antreten (in der Hoffnung, wenigstens etwas Kraft zu tanken, bevor nebenan zwei Enkel Besuchszeiten fordern).
Papa darf sich auch freuen, bald 21 Mathe-Abi-Klausuren zur Zweit-Korrektur zu bekommen, die heute geschrieben wurden.
Naja, wenn Krümelchen erstmal gesund zu hause ist, ruhen wir uns alle mal ordentlich aus, oder???

Freitag, 11. April 2008

Auch das noch

Als reicht es nicht, dass Mama bettlägerig ist und wir Hilfe bei der Betreuung Pepes benötigen. Nein, Pepe musste leider heute nach dem Mittagsschlaf die Treppe und Wand vollreihern (Papa fühlte sich an den Film Stand By Me erinnert, nur ohne Blaubeeren).
Tja, Mama musste dann versuchen, Pepe zu beschäftigen, dem es sonst noch ok ging während Papa versuchte, den Geruch aus dem Teppich zu bekommen. Ein fast unmögliches Unterfangen.
Egal, nach wie vor am wichtigsten, dass es Mama und Krümelchen soweit gut geht. Alles andere muss eben irgendwie laufen. Da eine Oma unterwegs ist und die andere jetzt auch noch krank, muss dann Papa morgen seinen ersten "Kind-ist-krank-Tag" nehmen. Das Risiko, einen eventuell brechenden Jungen bei Mama zu lassen, wird definitiv nicht eingegangen.
Blöd, dass man als Lehrer leider nicht einfach 2 Wochen Urlaub nehmen kann, wenn man ihn braucht. Bei allen Vorzügen wäre das im Moment schon praktisch. Immerhin haben wir ja 4 Tage Sonderurlaub im Jahr, bei Erkrankung des Kindes.
Grüße aus dem Lazarett...

Dienstag, 8. April 2008

Daumen drücken

Mama ist jetzt zwar zu hause und freut sich darüber, doch es fällt ihr schwer, zu entspannen. Sie fühlt sich als Last für die anderen und hat natürlich Angst, ob alles in Ordnung ist. Pepe merkt auch, dass Mama und Papa angespannt sind und ist unruhig und leicht aus der Fassung zu bringen.
Der Termin beim Frauenarzt heute hat leider auch nicht zur Beruhigung beigetragen. Er klang besorgt, hat generelles Arbeitsverbot ausgesprochen und Bettruhe verordnet. Die Blutung scheint auch nicht ganz gestillt zu sein (was in der MHH nicht bemerkt wurde).
Das Antibiotikum, was Mama in der Klinik bekommen hatte, hält er für einen Witz, sie muss es nun aber zu Ende nehmen, da man ja keine Resistenzen züchten will.
Besonders blöd, da Mama ja seit dem Präparat mit Verdauungsproblemen zu kämpfen hat, was zusätzlich schwächt.
Der Doc klang jedenfalls nicht sehr zuversichtlich, dass Krümelchen sich noch bis zum Kaiserschnitt-Termin (der ja schonmal 3 Wochen vor errechnetem Termin liegen dürfte) geduldet.
Wir hoffen also, dass wir drei den Stress noch ein paar Wochen aushalten und Krümelchen es sich noch lange gemütlich macht, bis wir es dann gesund und munter in unserer Familie begrüßen dürfen.

Sonntag, 6. April 2008

Warten auf Mama

Eine Woche ist es jetzt her, dass Papa die Mama ins Krankenhaus fahren musste. Dort sollte Mama eigentlich am Freitag entlassen werden, aber kurz nach Mitternacht gab es leider nochmal Blutungen zu verzeichnen. So hat Papa mal wieder nachts ein paar Stunden in der MHH verbracht und Mama war ganz traurig, dass sie das Wochenende in der Klinik verbringen musste. Inzwischen ist Mama sehr genervt von der mal wieder äußerst unpersönlichen Behandlung in der MHH. Sie stellt inzwischen ihre Diagnosen selber und schlägt dem Arzt Behandlung und Medikation vor. So hoffen wir, dass die "Verantwortlichen" ihrem Rat folgen, und sie vielleicht morgen nach hause gehen lassen. Dort wartet Pepe, der es nun auch langsam satt hat, in einem Strohwitwerhaushalt zu leben und seine Mama wieder haben möchte. Ein bisschen organisieren müssen wir natürlich trotzdem, aber Freunde und Familie haben schon tatkräftige Unterstützung angeboten. Danke dafür!
So, jetzt muss Papa aber mal ins Bett. Schließlich wird der (glücklicherweise immer noch vorbildlich viel und lange schlafende) Pepe morgen früh einen Viertelliter Milch verlangen und anschließend Papa zur Arbeit schicken.

Dienstag, 1. April 2008

Ohren OK!!

So, nach kurzer Nachruhe musste ich Pepe um 7.30 wecken.
Den Arzt hat er mit einem lauten "Doktor" begrüßt (hat der aber nicht verstanden. Muss was am Ohr haben...)
Wie auch immer, Pepe hat die Untersuchung tapfer über sich ergehen lassen und ein Ohr ist komplett frei und das andere auch fast.
Nach einem kurzen Dialog mit dem Doc, ob das Ohr halb voll oder halb leer ist, durften wir gehen und das Damoklesschwert der Operation ist vorerst mal abgewendet.
Mama geht es auch gut im Krankenhaus, aber es ist langweilig. Kann Papa nicht gerade behaupten...

Montag, 31. März 2008

Alles nicht so einfach

Zur Zeit müssen wir alle ein bisschen zusammen rücken und extra Kuscheleinheiten einplanen. Am Ostersonntag ist überraschend Pepes Uropi gestorben (im Alter von biblischen 92,5 Jahren). Immerhin hatte er einen Uropi und konnte ihn noch kennen lernen, aber der letzte Besuch lag schon eine Weile zurück und wegen Pepes Krankheit wurde der nächste immer wieder verschoben; zuletzt auf Oster-Dienstag! Das war schon sehr traurig.
Heute waren wir bei der Beerdigung und Pepe ist nachgekommen (nach seinem Mittagsschlaf), so dass der Rest der Familie ihn kennen lernen konnte (soweit noch nicht geschehen). Besonders freut Papa, dass Opis Schwestern da waren und so persönlich Kontakt zum ersten Vertreter der neuen (4.) Generation knüpfen konnten.
Mama konnte nicht dabei sein, da sie gestern vor dem Schlafen gehen leichte Blutungen hatte und so erstmal eine Woche in der MHH festsitzt.
Glücklicherweise waren es keine Anzeichen einer Frühgeburt, aber mit unserer Vorgeschichte sind alle Beteiligten natürlich vorsichtig.
Es gibt wehenhemmende Mittel (obwohl keine Wehen zu verzeichnen waren) und 2 Spritzen Cortison für Krümelchens Lungenreife.
Das Baby war gestern Abend sehr aktiv und hat wahrscheinlich einfach zu doll gestrampelt. Klar, dass wir auf Nummer sicher gehen müssen, aber eine Woche ohne Mama (wenn es hoffentlich dabei bleibt) muss erstmal organisiert werden.
Dass wir uns alle (auch wenn es glücklicherweise recht positiv aussieht) große Sorgen machen, ist natürlich klar.
Papa darf wie schon bei Pepes Überraschungsangriff (seiner Geburt) erfahren, wie wichtig ein Netzwerk von lieben Menschen ist, die uns helfend zur Seite stehen und wie glücklich wir sind, solche Menschen in unserem Umfeld zu haben.
Ein kleiner Hinweis: es sammeln sich diverse Fotos auf Papas Festplatte und die sollen auch bald on-line gehen, aber es dauert einfach noch ein bisschen.
Wir freuen uns sehr, dass so viele Leute nach Informationen über unsere kleine Familie hungern und geben unser Bestes, diesen Hunger so oft und abwechslungsreich wie möglich zu stillen.
(etwas zum drauf Freuen: Papa hat in den Osterferien endlich die Pepe-Videos auf ein online-verträgliches Format umcodiert, so dass auch diese Leckerbissen den Online-Gourmets in hoffentlich naher Zukunft zugänglich gemacht werden können)
Drückt also mal alle die Daumen für Pepes Ohrenarzttermin morgen und Mama und Krümelchen. Wir hoffen einfach, dass wir im Sommer vielleicht nicht gerade drüber lachen, aber zumindest doch sagen können: "es ist ja alles gut gegangen"

Dienstag, 18. März 2008

Zahnpasta und dicke Ohren

Seit ein paar Tagen gibt es zum abendlichen Zähneputzen eine Kinderzahnpasta dazu. Bisher wurde ja nur mit Wasser geputzt, aber Pepe genießt das neue Geschmackserlebnis ungemein und kommentiert den köstlichen Himbeer-/Erdbeergeschmack mit lautem "Mmmmmmh". Tja, sowas gabs ja früher nicht. Wir haben uns noch die Zähne mit einem Sand-/Schottergemisch abgerieben...
Dann war die ganze Familie heute beim Ohrenarzt. Pepe gefiel das gar nicht, dass der Doktor der Mama mit irgendwelchen Geräten in Ohr und Nase leuchtete, aber bei Mama sieht alles ganz gut aus und es sollte jetzt nach einer Woche mit Antibiotikum von selber besser werden.
Da Pepe sich seit einiger Zeit viel an die Ohren fasst, sollte der Doc auch ihn mal begutachten. Da hatte der kleine Mann aber nicht so richtig Lust zu. Naja, Papa musste den Kopf festhalten (war ganz schön schwer) und Pepe war tapfer. So schlimm war es auch nicht.
Resultat der Untersuchung: Pepe hat (wohl nach den langen Wochen mit Husten und Rotznase) Flüssigkeit im Ohr, was auf längere Sicht seine im Moment explodierende Sprachentwicklung hemmen könnte. Er bekommt also Tropfen und wir hoffen, dass sich die Situation in zwei Wochen entspannt hat. Ansonsten müssten nämlich eventuell die "Polypen" (man spricht heute angeblich von "Wucherungen") operativ entfernt werden.
Naja, wir warten mal ab und appellieren an Pepes mirakulöse Frühchen-Selbstheilungskräfte.
Wer so viel futtert und rumtobt, wird ja wohl mit etwas Schlabber im Ohr zurecht kommen.
Drückt mal die Daumen, liebe Pepe-Fangemeinde...

Samstag, 15. März 2008

Ein Traum wird wahr...

So schnell wird Papa den Samstag nicht vergessen. Nichtsahnend faulenzte er auf dem Sofa als um halb 11 morgens Pepe ins Wohnzimmer kam und Papa unaufgefordert und mächtig stolz ein dänisches Thor Pilsner brachte.
Pepe war mit Mama im Keller gewesen, hatte die Bierflaschen entdeckt und wollte unbedingt Papa eine bringen.
War noch etwas früh, doch Papa hat sich artig bedankt und das Bier dann nachmittags zum 96-Spiel genossen (das Spiel weniger).
Wer jetzt glaubt, der Papa hätte seinen Sohn schändlicherweise dazu abgerichtet, alkoholische Getränke auf Gerstenbasis zu servieren, irrt. Pepe weiß von selber was sich gehört und genießt es, ein perfekter Gastgeber zu sein.

Donnerstag, 13. März 2008

Pepe vermisst Charly - Krümelchen strampelt wild

Leider war es letzte Woche so weit: Charly musste wie befürchtet den Weg in den Hundehimmel antreten. Für alle ein tränenreicher Abschied und Pepe fragt noch ziemlich oft nach dem Wauwau und mag sich nicht so recht mit fadenscheinigen Erklärungen abfinden.
Für Oma und Opa war es aber ein Segen, dass sie täglich anspruchsvollen Kinder-Besuch hatten um vom Fehlen des anspruchsvollen Haustieres/Familienmitglieds abzulenken.
Ansonsten macht sich unser Großer gut und gestern konnte der erste Durchbruch eines Backenzahnes vermeldet werden. Zwei scharfe Zacken gucken schon raus, doch bis dieser Zahn zum Mahlen benutzt werden kann, wird wohl noch eine Weile vergehen. Vom Gegenpart ist auch noch nichts zu entdecken.
Macht auch nix, weil Pepe schlingt wie eine Hyäne und zur Zeit eigentlich jeden Tag versucht, noch mehr auf einmal in seinen Mund zu stopfen, ohne zu ersticken.
Dann wird alles möglichst geräuschvoll runtergewürgt, nicht ohne zuvor den Mund ein- bis zweimal zu öffnen, um auch andere an dem erhabenen Anblick teilhaben zu lassen.
Tischmanieren sind irgendwie was anderes...
Pepes Husten und Schnupfen scheint sich nach nunmehr 6 Wochen langsam zu verdrücken. Papa war ja auch 2-3 Wochen vom Virus außer Gefecht gesetzt und nach langem Widerstand hat es auch die Mama erwischt.
Zunächst mit einer kleinen Erkältung und seit ein paar Tagen leider auch mit einer Mittelohrentzündung, die die Einnahme eines Antibiotikums erforderlich machte.
So krebsen wir uns langsam auf Ostern zu und hoffen, das wir bald mal wieder alle auf einmal fit sind.
Krümelchen wächst und gedeiht derweil und meldet sich täglich mit kräftigen Tritten, die auch Papa manchmal abbekommt, was ihm im Gegensatz zu Pepes Tritten in die Magenkuhle vom Wickeltisch aus sehr gut gefällt.