Lilypie Kids Birthday tickers
Lilypie Kids Birthday tickers Notes:

Sonntag, 27. Juli 2008

Dreimal Überraschung - Pepe die Wundertüte

Nachdem Papa sich wochenlang darüber aufgeregt hat, dass er zwar Elternzeit und Ferien genießen darf, ohne zu arbeiten, aber das Wetter partout nicht sommerlich ausfallen wollte, hat diese Woche nun endlich den ersehnten Sonnenschein gebracht.
(Sollte Papa nach Jahren mal wieder im Garten seinen Geburtstag feiern können, wie es zur Kinderzeit jedes Jahr war?)
Na, jedenfalls vergnügt sich die ganze Familie im Garten und Papa hat heute sogar den Pool aufgebaut (und einen kleinen für Pepe). Das Wasser war zunächst mollige 8 Grad warm, hat sich aber nach dem sehr heißen Tag auf 14 erwärmt.
Pepe läuft den ganzen Tag nackt rum und genießt es sichtlich. Frühstück und Abendessen werden im Garten eingenommen, nur beim Mittag haben wir das kühle Esszimmer vorgezogen.
Als es dann zur Nachtruhe ging und Pepe sich den Gartendreck vom Körper duschen sollte, hat er Papa erstmal gehörig überrascht. Er wollte noch schnell sein Bobbycar einparken (wie jeden Abend. von seiner Ordnungsliebe hat Papa ja hier schon berichtet). Papa dachte noch, na lass ihn mal, da hatte Pepe schon gemütlich auf das Auto gepinkelt (und den Küchenfußboden). Halb so wild, kann man ja aufwischen, dachte Papa und holte schnell eine Windel.
Wieder daneben, während Papa unterwegs war, fuhr Pepe sein (notdürftig abgewischtes) Auto ins Eßzimmer, wo ihm dann anscheinend einfiel, dass er noch mehr zu erledigen hatte. Als Papa mit der Windel heraneilte, merkte er zunächst nichts, doch Pepes Gesicht und Haltung sprach Bände. Als Papa noch fragte, ob Pepe etwa nochmal Pipi gemacht habe, sah er schon, dass auf dem Boden ein Geschäft ganz anderer Güteklasse verrichtet worden war. (dazu mal keine Fotos)

Wie schön. Nun haben beide Eltern ihren Spaß an der Aufräumaktion gehabt und Pepe wurde nochmals erklärt, dass man ohne Windel im Haus nichts zu suchen hat, oder zumindest sich erleichternderweise bitte zurückhält.

Naja, Pepe unter die Dusche und ins Bett, Maya gefüttert und gewickelt und... keine Windel mehr da. Papa flitzt also schnell nach oben und... Überraschung Nummer drei ... schreit vor Schreck auf, als Pepe ihm im Flur begegnet. Der kleine Mann erschreckt sich natürlich und fängt sofort bitterlich an zu weinen.
Papa hatte befürchtet, dass er über das Gitterbett geklettert war (wäre nicht das erste Mal), aber er hatte eine der Stangen entfernt und sich durchgequetscht.

Nun musste Pepe erstmal wieder beruhigt werden und schläft jetzt aber scheinbar endlich (hinter geschlossener Tür. ist sonst meist nur angelehnt).

Papa gönnt sich ein Bierchen in der Hängematte und schreibt endlich mal wieder ins Blog. Lohnt sich aber auch, findet er...

Samstag, 12. Juli 2008

Wenn ich groß bin, möchte ich auch Spießer sein

Also Pepe fällt ja schon seit Längerem dadurch auf, dass er sehr genaue Vorstellungen hat, wie seine Umwelt auszusehen hat und sich kritisch äußert, wenn die Realität nicht seinen Erwartungen entspricht. (Papa Stuhl sitzen, Mama nicht Sofa, Löwe Höhle, Maya nicht Höhle, ...).
Beim Durchsehen der aktuellen Fotos hat Papa endlich ein paar Bildbeweise finden können, die auch der Außenwelt Pepes "Genauigkeit" schön demonstrieren (intern wird er schon mit "Rain Man" betitelt).
Seine (3) Schnuller im Bett müssen immer ordentlich aufgereiht sein. Legt Papa einen mal anders hin, ruft Pepe "Nein", dreht ihn um und sagt dann "So besser".

Auch die Tiere im Wohn-/Spielzimmer müssen ab und zu ordentlich in Reih' und Glied antreten. Nette Nebenwirkung der strengen Anordnungsmanie ist, dass man Pepe tatsächlich bitten kann, seinen Kram wegzuräumen. Oft klappt das dann auch. Lieber räumt er allerdings Mama und Papas Sachen weg. Er hat allerdings manchmal andere Vorstellungen bezüglich des richtigen Ortes für diverse Dinge.
Warum Pepe manchmal glaubt, dass Windeln nicht in den Müll gehören, ist Mama und Papa noch nicht ganz klar. So flitzt er morgens aus dem Elternbett, wo es sich gerade noch so schön tobte, in sein Zimmer, fischt eine Windel aus dem Mülleimer, bringt sie strahlend ins Schlafzimmer und ruft "Biomüll".
Die Ente im kleinen Badezimmer muss jedenfalls immer auf einem kleinen blauen Penatensee schwimmen, sonst gibt es Ärger:

Zum Schluss noch ein Update zu kuriosen Schlafpositionen. Es gab ja schon mal ein Pepe-liegt-komisch-im-Bett-Foto und Papa hat noch ein paar weitere geknipst:

Neue Bilder online

So, zum Schreiben kommt Papa kaum, aber mal wieder (einen Batzen) Bilder online stellen war dringend nötig. Wie schon zuvor konnte aus Zeitgründen nur eine grobe Sortierung vorgenommen werden. Also leider Masse statt Klasse. Besser als nix...

Mittwoch, 18. Juni 2008

Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da...

Lang nichts geschrieben...
Das liegt zum Teil daran, dass Papas sämtliche Freizeit auf die Abendstunden gelegt ist, damit er (mehr oder weniger) in Ruhe die EM gucken kann.
Zusätzlich müssen die wenigen freien Minuten am Tage zum Schlafen genutzt werden, denn nachts ist damit nicht viel.
Ein Beispiel von letzter Nacht:
  • 1.00 ins Bett nach Mayas Flasche

  • 1.30 Pepe weint, hat Schnuller aus dem Bett geworfen (20 min Schlaf)

  • 2.05 Pepe weint nochmal, beruhigt sich aber wieder (25 min)

  • 2.40 Maya weint, hat Bauchschmerzen. Papa nimmt sie kurz auf die Brust und legt sie wieder ins Bettchen (30 min)

  • 3.15 Maya weint, hat Hunger. Mama macht ein Fläschchen und Papa füttert die ach so hungrige Kleine, die nach 2 Schlucken immer wieder einschlafen möchte. Bäuerchen lässt auch auf sich warten. (30 min)

  • 4.00 Maya wird wieder ins Bettchen gelegt.

  • 6.00 Maya nölt und krümmt sich (tatsächlich 2h geschlafen. Am Stück!)

  • 6.15 Pepe wacht auf und will Milch. Papa macht ne Flasche, füttert und legt Pepe wieder hin (Kommentar: Bett, nein)

  • 7.00 Maya hat Hunger. Mama macht ein Fläschchen mit dezenter Fenchel-Note (gegen Bauchgrimmen) und Papa füttert

  • 7.30 Maya hat einigermaßen gebäuert und wird wieder hingelegt

  • 8.00 Pepe wacht auf

  • 8.30 Pepe möchte aufstehen, wird gewickelt, angezogen und darf Maya ein Küsschen geben, ohne sie aufzuwecken (klappt schon ganz gut)

  • 9.00 Pepe wird zum 2. Frühstück zu Oma und Opa entlassen. Papa schreibt ermüdet ins Blog

Schön wäre, wenn man sagen könnte, dass dies eine Ausnahme ist, aber es spiegelt leider schon so ziemlich den Standard wieder. 4-5 Stunden Schlaf nachts in 3-6 Häppchen aufgeteilt. Oft hat in diesen kleinen Häppchen auch noch Mama oder Papa Maya auf der Brust, was den Schlaf nicht gerade entspannter macht.
Optimal ist das nicht gerade. Aber es wird ja bestimmt bald besser, oder?

Pepes Quiz

Mal zwischendurch ein kleines Ratespiel.
Pepe ist ja sehr gesprächig und man (zumindest seine Eltern) kann ihn auch meist recht gut verstehen. Er hat allerdings auch seine eigenen Vokabeln, die man oft erst nach viel Raten oder zufällig heraus bekommt.

Ein Beispiel (es handelt sich bei beiden um das gleiche Wort):
duajuwa 1 duajuwa 2

Wer das erraten kann, ist echt gut. Papa hat es nach Tagen erst zufällig rausgefunden.

Samstag, 24. Mai 2008

Pepe-Mix

Papa hat mal die Speicherkarte seines Handys angeguckt und eine Mischung von Bildern gefunden, die dort (teilweise schon lange) ein Dasein jenseits der Öffentlichkeit fristen. Dabei sind diese Schnappschüsse, die man festhalten möchte, obwohl man keine echte Kamera dabei hat, doch meist sehenswert. Also hier ein paar Leckerbissen:


Kuscheln mit Cousin Ruben






Klettern bei Doktor Schaub




Enten schnappen bei Uropis Beerdigung






Inliner fahren mit Papa


Und der absolute Favorit:




Schlafen in ungewöhnlicher Position

Anatomie

Pepe hat es noch nicht gemerkt (glauben wir), aber Jungs und Mädchen sind ja, rein äußerlich, besonders an einer Stelle ziemlich verschieden (Hier ist nicht das rosa Outfit gemeint). Mama und Papa haben sich schnell an die Feinheiten beim Wickeln angepasst und genießen es, nicht angestrullert zu werden.
Bis gestern!
Mama ahnte nichts Böses und wollte Maya nochmal schnell(!) wickeln, während Pepe seine Gute-Nacht-Geschichte (kleine Ente Nelli) las, da passierte es.
Maya hat Mama ins Gesicht gepinkelt!
[empfindliche Naturen diesen Bereich überspringen]
Als wäre das nicht schon unangenehm Genug, hatte Mama (in höchster Wickel-Konzentration) auch noch den Mund geöffnet, so dass Maya noch ein paar Extra-Punkte sammeln konnte. Volltreffer!
[zurück zum allgemeineren Teil]
So haben wir denn gelernt, dass Mädchen eben doch alles können, was Jungs so machen, wenn sie nur wollen.
Papa hat sich jedenfalls vorgenommen, höllisch aufzupassen und die kleine Maus nicht zu unterschätzen. Lauter schreien als Pepe kann sie ja auch schon, nur beim Fußball spielen hat Pepe (noch) die Nase vorn.

Schlaf - Ein kostbares Gut

Tja, auch die weiteren Nächte gestalteten sich abwechslungsreich. Nachdem Mama und Maya aufs Sofa umgezogen sind und den Männern die erste Etage überlassen haben, ging es etwas besser. Letzte Nacht glaubte Pepe allerdings, dass er mal etwas über 2 Stunden wach sein wollte. Er meinte, Maya weinen gehört zu haben (was nicht stimmte) und war nicht mehr zum ins-Bett-gehen zu bringen.
Hat man als kinderloses Paar eigentlich das Ausschlafen an sich ausreichend gewürdigt? Oder das Schlafen überhaupt? [Reich-Ranicki Akzent vorstellen:] Ich glaube, nein. [Ranicki aus]
Es dreht sich also im Moment alles darum, möglichst viel Schlaf zu bekommen, um überhaupt zu überleben und (vor allem aus diesem Grunde und weil Schlaf ja auch für Kinder gut ist) zu versuchen, die Kleinen möglichst viel schlafen zu lassen.
Kleine Schritte, Ziele niedrig halten...

Dienstag, 20. Mai 2008

Wir sind jetzt vier

Einen Tag früher als erwartet durften Mama und Maya heute nach hause. Mama musste zwar unterschreiben, dass sie auf eigene Verantwortung geht, aber die Leute in der Klinik waren ganz froh, da wohl wegen Vollmond diverse werdende Mütter die Station überfluteten und Anstalten machten, spontan zu gebären.
Da ist es zuhause doch um einiges ruhiger. Maya hat gleich zufrieden im Garten in der Babyschale lange geschlummert und probiert gerade erfolgreich Pepes abgelegtes Baby-Bay aus. Mama schläft auch viel ruhiger und Papa hat mehr oder minder Spaß daran, zum ersten Mal zwei Kinder ins Bett zu bringen.
Ganz vergessen hatten die stolzen Eltern, dass diese kleinen Neugeborenen ununterbrochen Körperflüssigkeiten ausscheiden. Dreimal in einer Stunde Maya umziehen (und Papa dazu) kam ihnen wie Neuland vor, obwohl das ja auch in Pepes frühester Jugend keine Seltenheit war.
Als dann Pepe im Bett schlummerte und Maya die Windel voll hatte, kam ein logistisches Problem erstmals zu Tage: der Wickeltisch (und wie Mama und Papa später noch bemerken sollten auch der Kinder-Kleiderschrank) stehen ja in Pepes Schlafzimmer.
Naja, leise den Kram am schlummernden Pepe vorbei geschmuggelt und eben im Elternzimmer gewickelt und umgezogen.
Jetzt ist Papa müde und weist nur noch kurz darauf hin, dass neue Bilder online sind. Und weil Maya so ein süßer Schatz ist, hat er sich auch nicht die Mühe gemacht, groß zu selektieren, sondern einfach (fast) alle Bilder hochgeladen.

Sonntag, 18. Mai 2008

Neues Futter

Dass Pepe ständig futtert und gerne Neues probiert, wissen wohl alle, die ihn kennen.
Aber auch Maya durfte heute etwas Neues probieren: Milch!
20 ml hat sie schnell weggeschlabbert und ist danach selig eingeschlafen. Ganz anders, als Mama und Papa es von Pepe kennen, äußert Maya nämlich ihren Hunger durch lautes lamentieren. Maya hatte heute ihre U2-Untersuchung und war sehr tapfer. Das Blut Abnehmen hat sie stoisch hingenommen, ohne einen Mucks zu tun.
Nachts hat sie nochmal 40ml Milch verputzt. Laut Mama auch in Rekordzeit. Pepe und Papa warten darauf, dass Mama und Maya endlich nach hause kommen dürfen. Eventuell ist es am Mittwoch soweit.
Futter, zum Dritten: es gibt (endlich) die älteren Fotos als Update (die Videos dauern noch etwas). Rechts im Blog und/oder auf der Foto-Seite.

Freitag, 16. Mai 2008

Bewegte Bilder

So, ein kleines Video gibts für die Interessierten:

Pepe war heute auch bei Maya, aber nicht sehr begeistert. Muss mit der Idee, nicht mehr die einzige Nummer Eins zu sein, wohl erst noch fertig werden. Fand die anderen Babies im (Vierer-)Zimmer interessanter. Die haben ja auch schließlich nicht an seiner Mama rumgekuschelt.

Maya Aurelia ist da!


  • 6:00 Papa wird geweckt (von Mama per SMS)

  • 7:00 Pepe wacht auf, will Milch, Banane und Toast

  • 7:30 Papa tritt Onkel Chrissi in den Hintern, weil er ins Krankenhaus will ;-)

  • 8:00 Mama wird abgeholt und zur OP vorbereitet, Papa wartet

  • 8:30 Papa wartet in der Schwesternküche im vollen OP-Outfit weiter

  • 9:00 Papa darf zu Mama, die OP beginnt

  • 9:17 Maya hustet und quäkt ein bisschen. Sie ist sehr niedlich.

  • 9:30 Maya ist eingewickelt und darf mit Papa in den Kreißsaal

  • 9:30 - 10:30 Während Mama Schicht für Schicht wieder zugenäht wird, wird Maya gewogen, gemessen, bekommt Vitamine und darf anschließend ganz lange mit Papa kuscheln

  • 10:30 - 12:30 Mama und Papa dürfen sich Maya angucken und mit ihr kuscheln

  • 12:30 Maya geht schlafen ins Kinderzimmer, Mama versucht auch zu schlummern und Papa fährt nach hause zu Pepe

  • 14:00 Papa hat gegessen und will sich eigentlich hinlegen, aber sitzt stattdessen hier und tippt. Tz, tz



Donnerstag, 15. Mai 2008

Mini-Update

So viel passiert. Pepe lernt jeden Tag neue Wörter, Papa lernt jeden Tag mit weniger Schlaf auszukommen.
Kurz: Mama seit Montag im Krankenhaus, nachdem das Wochenende uns mit erneuten Blutungen geschockt hat. Aber soweit alles ok mit Mutter und Kind(ern).
Freitag ist der Kaiserschnitt terminiert. Also der erste Tag, an dem Krümelchen keine Frühgeburt mehr ist.
Spannend, beängstigend, unwirklich, erleichternd... alles zusammen.
Mal sehen, ob es dabei bleibt.

Mehr (hoffentlich) bald hier...

Dienstag, 29. April 2008

Pepe singt (naja, ein bisschen)

Von Pepes Gesang wurde ja schon berichtet. Heute hat sich Papa mit dem Aufnahmegerät möglichst unauffällig an den Kleinen herangearbeitet und tatsächlich ein paar Dinge aufnehmen können. Nicht die besten Versionen melodie- und aussprachetechnisch, aber schon ein guter Eindruck dessen, was Pepe so von sich gibt.

Papa hat mal versucht, die Dateien ins Blog einzubinden (man braucht zum Anhören wohl ein Quicktime-Plugin). Bei uns funktioniert es jedenfalls.

(Update: Papa hat die Live-Version mal rausgenommen, weil der Firefox damit immer abgestürzt ist. Jetzt muss man anklicken und runterladen)

Bruder Jakob 1

Frere Jacques 1

Frere Jacques 2

Papa arbeiten

Montag, 28. April 2008

Kleiner Rückfall

Also Pepe schläft inzwischen wieder besser und ist auch sonst nicht mehr ganz so sensibel. Das ist auch gut so, denn seit gestern liegt Mama wieder fast ausschließlich. Wir hatten zwischendurch etwas Mut getankt und sie hatte sich ein bisschen mehr bewegt. Alles ging auch gut, aber nur bis gestern nachmittag.
Pepe und Papa hatten (mit Pepes neuem croozer) Brötchen geholt und dann hat die Kleinfamilie im Garten gefrühstückt. Mama hat es sich in der Hängematte bequem gemacht und wir mussten Pepe zum ersten Mal in diesem Jahr mit Sonnencreme einschmieren.
Dann kam noch Cousin Jakob mit Oma zu Besuch und die beiden haben prima gespielt.
Pepe hat sich sehr über Jakobs Besuch gefreut, zumal es ihm Gelegenheit gab, sein Lieblingslied "Bruder Jakob" zu singen. Naja, eher "boh-boh-bah-bob", aber schon mit einer Melodie. Auch "frere jacques" gehört zu Pepes Repertoire, ist aber etwas schwerer zu erkennen.
Naja, nach einem tollen Tag im Garten (außer, dass Pepe sich den Finger im Klapp-Gartenstuhl übel geklemmt hat) waren wir wieder im Haus, als Mama erneut leichte Blutungen bekam. Diesmal waren wir etwas ruhiger und haben erstmal den Frauenarzt auf Handy angerufen. Der hat auch gemein, wir sollten erstmal abwarten und das Ganze beobachten. Aber Mama sollte auf jedenfall fast nur noch liegen. Nur zur Vorsicht eben.
Naja, wäre ja auch zu schön gewesen...
Es sieht heute aber etwas besser aus und Mama schont sich wirklich ganz brav auf dem Sofa.
Wir haben inzwischen auch einen Termin für den Kaiserschnitt (wenn Krümelchen so lange durchhält) und zwar genau heute in drei Wochen.
Schön, dass wir noch zwei lange Wochenenden haben. Diese Woche mit dem 1. Mai und Freitag einem Brückentag und dann Pfingstmontag und -dienstag.
So kann Papa den Schularbeitsberg wahrscheinlich sogar noch abarbeiten.
Das Wochenende fand jedenfalls für Papa hauptsächlich am Schreibtisch statt (wenn Oma zur Betreuung da war), so dass Pepe morgens nach dem Aufwachen als erstes "Papa arbeiten" rief.
Schön, wenn einen der Nachwuchs schon zur Arbeit antreibt.

Freitag, 18. April 2008

Linguistik für Anfänger

Nach dem Frustpost von gestern heute (trotz Ende der Nachtruhe um 3 Uhr) ein netteres Posting:

Zur Zeit fühlt sich Papa an sein erstes Staatsexamen erinnert. Dort wurde er nämlich in seinem Lieblingsressort (wie geht nochmal der Smiley für beißende Ironie?) Linguistik oder auch Sprachwissenschaft geprüft. Als eines der zwei Themen hatte er sich Erst- oder auch Mutterspracherwerb ausgesucht und siehe da: trotz hektischer Aneignung möglichst vieler Fakten (in der Lernpsychologie nennt man das "träges Wissen") ist tatsächlich etwas hängen geblieben und Papa staunt. (Übrigens ist die Tatsache, dass man den Begriff "träges Wissen" kennt und verwenden kann ein Beweis dafür, dass sich gerade dieser nicht als "träges Wissen" manifestiert hat, sondern ganz im Gegenteil ordnungsgemäß vernetzt im Gehirn gespeichert ist. Der Fachbegriff widerspricht sich damit also selbst. Soviel nur am Rande. Ich glaube, der Schlafmangel treibt komische Blüten...)

Jedenfalls hat Pepe in der letzten Zeit einen ordentlichen Schub in Puncto Spracherwerb erfahren. Lange kann Pepe ja schon zweisilbige Wörter, die eigentlich nur aus einer wiederholten Silbe bestehen. Ma-ma, Pa-pa, Ja-ja, La-la (Altin), Pe-pe, etc. Neuerdings wagt er sich aber in die wunderbare Welt der Mehrsilbigkeit vor.
Erster Vertreter dieser Zunft war die Ameise (Ah-Mei-Ne) aus dem Bilderbuch. Ganz großes Kino ist Pepes Lese-Trick.
Bei jeglichen Schriftzeichen tut er nämlich so, als könne er sie entziffern und ruft laut ABC (Aah-Beh-Zeh). Meist steht da zwar etwas anderes, aber er ist nicht weniger stolz auf seine Lesekunst als ein Zweitklässler, der die Raupe Nimmersatt vorträgt.

In der Apotheke haben wir neulich einen Taschenspielertrick versucht: der Apotheker hatte nicht so viel zu tun, so dass er belustigt mitansah, wie Papa Pepe ein Produkt hinhielt und "was steht denn da" fragte. Pepe antwortete erwartungsgemäß mit "ABC" und Papa spielte den Überraschten, zeigte dem Apotheker die Packung (ABC-Pflaster) und äußerte ein "das gibt's doch gar nicht".
Leider hatte er die Rechnung ohne den Apotheker gemacht, der nur sagte "wie der sprechende Hund bei Loriot".
Schade. Damit hätten wir locker im Fernsehen auftreten können. Vor einigen Jahrhunderten hätten uns die Dorfbewohner wahrscheinlich mit Fackeln und Mistgabeln aus der Gegend gejagt. Dann doch lieber so.

Pepe kann auch noch andere Dreisilber: arbeiten (Aah-Beh-Zeh), abbeißen (Aah-Beh-Zeh), Apfelsaft (Aah-Beh-Zeh), Apfelmus (Aah-Beh-Zeh). Schwer manchmal, zu erraten, was er meint. Reißverschluss (Ei-Bö-Bu) müssen wir auch noch etwas üben.

Ganz neu ist auch der Endkonsonant. Während so schöne Worte wie Baum (Bauh), Paul (Bauh), Maus (Mauh) noch ohne ihn auskommen müssen, hat seit kurzer Zeit das schöne Wörtchen 'auf', welches hochfrequent bei "Tür auf, Tür zu" oder auch "heb auf" benutzt wird, ein wunderbares 'ffffffffff' am Ende.
Pepe ist so stolz auf seine neue Kompetenz, dass der Endlaut regelrecht zelebriert wird.
Papa und der Rest der Familie sind gespannt, was Pepes Erstspracherwerb noch für spannende und amüsante Kreationen für uns bereithält.
Wenn die liebe Frau Pishwa (Uni Hannover) wüsste, wie sehr Papa noch an seinem Steckenpferd der Linguistik hängt...

Donnerstag, 17. April 2008

Schlafentzug im Lazarett

Nach dem Übergeben musste sich Pepe leider auch noch einige Tage mit Durchfall quälen (und hat praktischerweise gleich Papa und etwas später Oma und Opa angesteckt). Inzwischen geht es dem Kleinen wieder gut (Opa noch nicht). Leider haben die Strapazen der letzten Wochen aber offensichtlich dazu geführt, dass sich Pepe nachts nicht mehr so ganz sicher in seinem Bettchen fühlt. Hat er doch sonst immer ganz toll geschlafen und seine Eltern geschont, so plagten ihn nun anscheinend Verlassens-Ängste. Er wacht zur Zeit nachts auf und weint und ruft nach Mama oder Papa und ist nicht so leicht zu beruhigen. Das macht es natürlich schwierig für Papa, morgens ausgeruht zur Arbeit zu erscheinen. Von Sonntag auf Montag musste Papa nachts fünfmal aufstehen. Das hat seinem noch nicht ganz wieder genesenen Magen nicht gut gefallen.
Inzwischen schläft Papa jetzt im Wohnzimmer auf dem Sofa, so dass er nicht von den "kleinen" Wachphasen aufwacht. Wenn Pepe nachts nach einem kurzen Quäken nicht wieder einschläft, sondern weint und eventuell nach Milch verlangt (kommt auch mal um 4 Uhr vor), dann flitzt Papa eben rauf und versucht, ihn zu beruhigen.
Letzte Nacht haben Mama und Papa von 3.30 bis 5 mit Pepe verbracht, weil er so unglücklich war.
Auch schläft der kleine Schatz morgens nach der Milch nicht mehr bis 8 oder 9, sondern ist meist zwischen halb sieben und halb acht wach. Das bedeutet wiederum, dass Oma früher aufstehen muss, um Mama zu helfen, die ja nicht heben darf und auch nur ein bisschen aufstehen.
Die Situation ist also im Moment wirklich für alle Beteiligten sehr anstrengend.
Wir hoffen, dass es Krümelchen weiter gut geht und dass Pepe sich wieder sicherer und geborgener fühlt und es später nicht auf seine kleine Schwester schiebt.
Oma Gisela hilft nun auch regelmäßig aus, ist aber seit heute mit einem Hexenschuss gehandikapt.
Mal sehen, wie wir es hinbekommen, wenn Oma Marion und Opa Uwe ihren wohlverdienten Urlaub antreten (in der Hoffnung, wenigstens etwas Kraft zu tanken, bevor nebenan zwei Enkel Besuchszeiten fordern).
Papa darf sich auch freuen, bald 21 Mathe-Abi-Klausuren zur Zweit-Korrektur zu bekommen, die heute geschrieben wurden.
Naja, wenn Krümelchen erstmal gesund zu hause ist, ruhen wir uns alle mal ordentlich aus, oder???

Freitag, 11. April 2008

Auch das noch

Als reicht es nicht, dass Mama bettlägerig ist und wir Hilfe bei der Betreuung Pepes benötigen. Nein, Pepe musste leider heute nach dem Mittagsschlaf die Treppe und Wand vollreihern (Papa fühlte sich an den Film Stand By Me erinnert, nur ohne Blaubeeren).
Tja, Mama musste dann versuchen, Pepe zu beschäftigen, dem es sonst noch ok ging während Papa versuchte, den Geruch aus dem Teppich zu bekommen. Ein fast unmögliches Unterfangen.
Egal, nach wie vor am wichtigsten, dass es Mama und Krümelchen soweit gut geht. Alles andere muss eben irgendwie laufen. Da eine Oma unterwegs ist und die andere jetzt auch noch krank, muss dann Papa morgen seinen ersten "Kind-ist-krank-Tag" nehmen. Das Risiko, einen eventuell brechenden Jungen bei Mama zu lassen, wird definitiv nicht eingegangen.
Blöd, dass man als Lehrer leider nicht einfach 2 Wochen Urlaub nehmen kann, wenn man ihn braucht. Bei allen Vorzügen wäre das im Moment schon praktisch. Immerhin haben wir ja 4 Tage Sonderurlaub im Jahr, bei Erkrankung des Kindes.
Grüße aus dem Lazarett...

Dienstag, 8. April 2008

Daumen drücken

Mama ist jetzt zwar zu hause und freut sich darüber, doch es fällt ihr schwer, zu entspannen. Sie fühlt sich als Last für die anderen und hat natürlich Angst, ob alles in Ordnung ist. Pepe merkt auch, dass Mama und Papa angespannt sind und ist unruhig und leicht aus der Fassung zu bringen.
Der Termin beim Frauenarzt heute hat leider auch nicht zur Beruhigung beigetragen. Er klang besorgt, hat generelles Arbeitsverbot ausgesprochen und Bettruhe verordnet. Die Blutung scheint auch nicht ganz gestillt zu sein (was in der MHH nicht bemerkt wurde).
Das Antibiotikum, was Mama in der Klinik bekommen hatte, hält er für einen Witz, sie muss es nun aber zu Ende nehmen, da man ja keine Resistenzen züchten will.
Besonders blöd, da Mama ja seit dem Präparat mit Verdauungsproblemen zu kämpfen hat, was zusätzlich schwächt.
Der Doc klang jedenfalls nicht sehr zuversichtlich, dass Krümelchen sich noch bis zum Kaiserschnitt-Termin (der ja schonmal 3 Wochen vor errechnetem Termin liegen dürfte) geduldet.
Wir hoffen also, dass wir drei den Stress noch ein paar Wochen aushalten und Krümelchen es sich noch lange gemütlich macht, bis wir es dann gesund und munter in unserer Familie begrüßen dürfen.

Sonntag, 6. April 2008

Warten auf Mama

Eine Woche ist es jetzt her, dass Papa die Mama ins Krankenhaus fahren musste. Dort sollte Mama eigentlich am Freitag entlassen werden, aber kurz nach Mitternacht gab es leider nochmal Blutungen zu verzeichnen. So hat Papa mal wieder nachts ein paar Stunden in der MHH verbracht und Mama war ganz traurig, dass sie das Wochenende in der Klinik verbringen musste. Inzwischen ist Mama sehr genervt von der mal wieder äußerst unpersönlichen Behandlung in der MHH. Sie stellt inzwischen ihre Diagnosen selber und schlägt dem Arzt Behandlung und Medikation vor. So hoffen wir, dass die "Verantwortlichen" ihrem Rat folgen, und sie vielleicht morgen nach hause gehen lassen. Dort wartet Pepe, der es nun auch langsam satt hat, in einem Strohwitwerhaushalt zu leben und seine Mama wieder haben möchte. Ein bisschen organisieren müssen wir natürlich trotzdem, aber Freunde und Familie haben schon tatkräftige Unterstützung angeboten. Danke dafür!
So, jetzt muss Papa aber mal ins Bett. Schließlich wird der (glücklicherweise immer noch vorbildlich viel und lange schlafende) Pepe morgen früh einen Viertelliter Milch verlangen und anschließend Papa zur Arbeit schicken.