Freitag, 26. Juni 2009
Michael Jackson ist tot!
Eigentlich hätte ich längst mal davon berichten wollen, wie sehr Maya Zähneputzen liebt und sie ausflippt, wenn sie die Bürste sieht und danach verlangt oder wie sie sich bei einem Trotzanfall hinschmeißt und mit den Händen und Füßen auf den Boden klopft oder dass wir heute mal wieder nicht bei einem geplanten Kita-Ausflug (Abschlussfahrt in den Familienpark Sottrum) dabei sein können, weil Pepe nach einer längeren Gesundphase ausgerechnet gestern Fieber bekommen hat und sich mehrfach übergeben hat und nun bin ich froh, dass gerade mal beide Kinder gleichzeitig schlummern und ich loswerden kann, dass mich heute die Nachricht über Michael Jacksons Tod völlig schockiert hat und ich die ein oder andere Träne verdrücken musste. Als die Nachricht über die geplanten Konzerte in London rauskam, habe ich damals zu Alex noch gesagt, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass diese je stattfinden und er sich wahrscheinlich vorher noch das Leben nimmt. Gehofft hatte ich natürlich, dass er ein Comeback schafft und zu gerne hätte ich mir auch ein Ticket gekauft. Ob er sich nun das Leben genommen hat oder sein Körper dem Stress nicht mehr standhalten konnte, weiß ich nicht, aber ich bin tieftraurig und bestürzt über die Tragik, die über seinem Leben lag und wie es nun zu Ende ging. Irgendwer hat es mit dem Tod von Diana verglichen und ich denke, der Vergleich hätte ihm gefallen. Ein bisschen erinnert es mich auch an das Ende von Elvis. Obwohl ich ihn ja nicht persönlich gekannt habe und die Zeiten, in denen ich mein Zimmer mit Michael Jackson Postern tapeziert habe, liegen lange zurück und doch traf mich die Nachricht aus dem Autoradio heute überraschend heftig. Ich bin mit seiner Musik aufgewachsen, hatte das Glück vier seiner Konzerte besuchen zu dürfen (Hamburg, Hannover, Prag und Berlin) die grandios waren, habe mir damals für 100 DM das Making of Thriller Video gekauft, welches ich etwa genauso oft gesehen habe, habe ihn gegen üble Nachrede verteidigt und nie an die Missbrauchsvorwürfe geglaubt. Ich saß vor dem Fernseher als er "not guilty" gesprochen wurde und hätte ihm damals doch so sehr gewünscht wieder mehr im musikalischen Bereich für Schlagzeilen zu sorgen. Ich halte ihn für einen begnadeten Künstler und hätte ihn gerne mal persönlich getroffen, was jetzt wohl nur noch "im Himmel" möglich wäre. Was bleibt ist die Erinnerung und vor allem die Musik. Und nun sitze ich hier vorm Fernseher, wo sie endlos Videos zeigen und Nachrichten und Kommentare anderer Künstler einblenden sowie zwischendurch immer wieder ein Bild mit der Aufschrift "The day the music died, Michael Jackson 29.08.58 bis 25.06.09. Am 13.07. 09 hätte die Comebacktour beginnen sollen. Er hinterlässt drei Kinder (12,11 und 7 J.) und ich hoffe, dass die Kleinen, die wohl vorerst bei der Oma bleiben sollen, eine glücklichere Kindheit erleben dürfen als er sie hatte. Machs gut Michael ...
Dienstag, 16. Juni 2009
U 6
Heute (Maya ist genau 13 Monate) war ich mit der Maus zur U6. Hat sie - bis auf die anstehenden Impfungen (zwei Spritzen) - ganz gut mitgemacht. Die Spritzen fand sie allerdings ziemlich doof. Pepe hat zumindest die erste damals noch stoisch über sich ergehen lassen, beim zweiten Pieks hatte er allerdings auch Alarm geschlagen. Und hier die Daten: 73 cm, 8,8 kg (mit Body und Windel) und 45 cm Kopfumfang. Interessanterweise gar nicht so abweichend zu den Maßen ihres 7 Wochen zu früh geborene Bruders, der seine U etwas früher hatte (12 1/3 Monate). Da wog Pepe immerhin auch schon 8,35 kg, war 72 cm und sein Kopf, der nach wie vor riesig ist, war im Umfang sogar schon 46,5 cm.
Außerdem habe ich gestern Mayas 3. Zahn durchblitzen sehen, oben links. Scheint ihr ganz schön zu schaffen zu machen.
Außerdem habe ich gestern Mayas 3. Zahn durchblitzen sehen, oben links. Scheint ihr ganz schön zu schaffen zu machen.
so früh
Gestern habe ich erfahren, dass Maya bei Pepe in der Kita einen Krabbelplatz zum 1. Oktober kriegen kann. Habe mich gefreut, da ich nun besser planen kann, auf der anderen Seite ist es natürlich wirklich brutal früh. Heute sagte die Leitung, dass der Platz schon zum 01.09. frei werden würde und nun scheint dieser eine Monat soviel auszumachen. Maya ist doch dann erst 15 1/2 Monate alt. Pepe kam mir mit zwei Jahren schon so klein vor, obwohl ich glaube, dass es ein ganz gutes Alter war. Aber da konnte er auch schon "reden", selbstständig essen etc. Und jetzt habe ich das Gefühl bei der kleinen Maus soviel zu verpassen. Auf der anderen Seite will ich auch wieder arbeiten und auch finanziell wäre es wohl ratsam. Und an Tagen wie heute, wo ich die Kinder den ganzen Tag alleine habe und ins Bett bringen muss, merke ich auch, wie schnell ich die Nerven verliere, wenn mir der Spagat zwischen den beiden schreienden Knirpsen nicht gelingt. Pepe zickt momentan total beim Insbettbringen und zögert es mit jeder Kleinigkeit heraus und Maya kann einfach keine Sekunde alleine sein, schon gar nicht, wenn sie müde ist und schläft nur ein, wenn ich sie immer wieder hinlegen (sie rappelt sich nämlich ständig wieder in den Stand auf) und ich ihr Händchen halte. Habe erst probiert, dass Pepe sich mit daneben legt, aber das ging natürlich gar nicht, weil die beiden dann nur Faxen machen. Ich weiß auch nicht, was wir da alles falsch gemacht haben. Und jetzt weiß ich nicht, ob es falsch ist, sie so früh in eine Fremdbetreuung zu geben. Glaube auch nicht, dass sie sich so unkompliziert eingewöhnen lässt wie Pepe. Auf der anderen Seite halte ich den Stress hier auch nicht mehr lange aus. Weiß zwar nicht, ob es durch zusätzlichen Bürostress besser wird, aber vielleicht irgendwie anders. So gerne hätte ich noch einen weiteren Spielkreiskurs bei der FaBi mit ihr belegt (angemeldet war ich schon), aber das kann ich jetzt knicken. Bin wirklich gespannt. Immerhin habe ich noch gut zwei Monate mich an den Gedanken zu gewöhnen ...
Samstag, 30. Mai 2009
Gescheitert
Temperatur ist wieder normal, aber die Nacht war grausam, warum auch immer? Die kleine Maus ist gefühlt jede Stunde aufgewacht und hat geschrien, der Mittagsschlaf verlief ähnlich. Daher haben wir heute bei Mayas Patenoma um Übernachtungsbesuch gebeten, aber der kleine Schreihals wollte partout nicht dableiben. Hat beim Losfahren schon extrem an mir geklammert und auch dort gemerkt, dass ich so gerne mal wieder eine Nacht durchgeschlafen hätte, zumal ich schon wieder trotz Schmerzmittel starke Kopfschmerzen habe. Vielleicht hätte ich sie trotz Gebrüll einfach da lassen sollen, aber irgendwie konnte ich das auch nicht. Und jetzt schreit sie hier nebenan im Bett bei mir und ich kann einfach nicht mehr. Alles nur Phasen, ich weiß. Ich freue mich jetzt schon auf die nächste gute Phase und hoffe, dass Pepe dann nicht wieder in einer blöden ist. Gute Nacht!
Freitag, 29. Mai 2009
So viel passiert ...
Nachdem wir alle nun so langsam mit irgendeinem Infekt, den wir diesmal alle vier hatten, durch sind, wird es Zeit, das Geschehene mal wieder schriftlich festzuhalten.
Zunächst das Wichtigste: Alles Gute zum 1. Geburtstag Maya Aurelia!
Schon wieder ein Jahr um und einiges ist einfacher geworden, seit du deine Mahlzeiten beim Spielen nicht mehr auf den Teppich spuckst, nein jetzt bleibt das meiste doch da, wo es hingehört. Du "fährst" mit Begeisterung Bobbycar, liebst deine Mama über alles (übrigens auch das einzige richtige Wort, das du aussprechen kannst und natürlich neben meiner Wenigkeit für Essen steht), freust dich riesig, wenn du deinen großen Bruder morgens wecken darfst, krabbelst durchs Haus, gerne auch schon einmal die Treppe vom Garten auf die Terasse hoch und hinein in die Küche oder hangelst dich von einem Gegenstand zum nächsten stehend durch die Räume (freihändig geht noch nicht, aber an der Hand gut und gerne), sitzt meist mit einem Bein nach vorne und einem nach hinten geknickt, kletterst gerne (gerne auch auf Stühle und in Kisten), spielst gerne Ball und mit deinen Stapelbechern und -ringen. Außerdem hoch im Kurs: Ballspielen, Schuhe anprobieren, Kopfschütteln bei einem "Nein" von uns bzw. vor Dingen, die nicht für dich gedacht sind und Winken beim Abschied oder auch mal nur so, wenn du müde bist. Im Gegensatz zu deinem großen Bruder kuschelst du auch recht gerne und wenn ich um ein Küsschen bitte, kommst du mit dem Kopf an meinen und öffnest deinen Mund und hälst meinen Kopf dabei (sehr süß! Und es lässt soviel Anstrengendes vergessen.). Das nächtliche Durchschlafen ist leider nicht eine deiner Lieblingsbeschäftigungen, aber komischerweise habe ich mich mittlerweile irgendwie daran gewöhnt, dass ich nachts einmal aufstehen muss und dich dabei auch noch mitnehmen muss, damit du den Rest der Mannschaft hier nicht mit deinem Geschrei weckst. Hoffe nur, dass wir nicht eines Tages schlaftaumelnd die Treppe hinunterstürzen, das wäre nicht so schön. Du liebst Gesellschaft und viel Trubel, magst den Staubsauger und die Sandkiste, in der du dich auch eine ganze Weile alleine beschäftigen kannst. Du kuschelst gerne und auch Essen ist mittlerweile etwas, was du fast so gerne wie Pepe machst. Dabei helfen dir deine zwei Zähne und ich glaube die nächsten sind im Anmarsch, jedenfalls sabberst du zurzeit viel. Beim Essen bist du recht wählerisch und mit Reiskräckern brauche ich dir gar nicht erst anzukommen, dann doch besser lieber einen Toast zum Mümmeln.
Deinen Geburtstag haben wir mit einem kranken Papa im kleinen Kreis gefeiert. Morgens mit einem gemeinsamen Frühstück zu viert, was dir allerdings nicht schnell genug ging, daher musstest du weinen und siehst etwas verheult auf den Fotos aus. Oma Marion und Opa Uwe kamen noch zum Gratulieren dazu. Kurz vorm Mittagsschlaf kam Suse mit einem Geschenk zum Gratulieren (daher bist Du auf den Fotos auch schon im Schlafanzug) und nachmittags saßen wir draußen bei Kuchen und Kaffee im Garten, da kam deine Patentante Sandra noch (ohne Line, die leider Scharlach hatte). Am Tag Deiner Geburt hat es übrigens geregnet. Habe mal einen schönen Vers dazu im Netz gelesen:
"Der Tag, an dem Du geboren wurdest, war ein regnerischer Tag. Aber es war Regen vom Himmel, der weinte, weil er seinen schönsten Stern verloren hat."
An deinem 1. Geburtstag war es dafür recht sonnig, bei Pepe war es genau umgekehrt.
Pepe hat der Infekt dann irgendwann auch erwischt und nach 5 Tagen Fieber haben wir schließlich doch ein Antibiotikum gegeben, danach wurde es besser. Seine Ohren waren auch wieder betroffen und er hatte einen riesig geschwollenen Lymphknoten. Trotz allem hat er die dreistündige Voruntersuchung zur Ohren-OP im Kinderkrankenhaus auf der Bult super mitgemacht und bei dem Blutgerinnungstest nicht einmal mit der Wimper gezuckt. Er fand es, glaube ich, sehr spannend, wie das Blut nach einem kleinen Piks aus dem Arm kam und immer weniger wurde und wollte auch kein Pflaster.
Pünktlich zu Mayas Taufe bzw. schon den Tag davor und damit den Endspurtvorbereitungstag für die anschließende Feier im Garten ging es mir dann richtig dreckig. Die übelsten Kopfschmerzen und heftig geschwollene Lymphknoten im Halsbereich, so dass ich erst dachte, dass ich mich verlegen hätte. Habe mich dann am Tag der Taufe auch tatsächlich ein paar Stunden zum Schlafen verabschieden müssen, abends wurde es dank diverser Schmerzmittel dann etwas besser. Dafür hatten wir Traumwetter hier zum Feiern draußen, danke dafür!
Immerhin hat Maya bis Dienstag nach ihrer Taufe gewartet bis auch sie das Fieber bekommen hat. Hat den ersten Tag nur geschlafen und ist kurz zu den Mahlzeiten aufgestanden und hat dabei gut getrunken und gegessen und ich glaubte, sie holt all den nächtlich fehlenden Schlaf der letzten Monate nach. Dienstag immer noch Fieber und schlapp, aber gut drauf und Mittwoch dann total verändert und sehr weinerlich, so dass ich doch zum Arzt bin, der auch mehr oder weniger ratlos war und trotz Verdacht auf Virusinfekt zur Sicherheit ein Antibiotikum aufschrieb, welches bei Pepe ja geholfen hatte. Bei Maya waren Rachen und Ohren aber frei, so dass ich nach Absprache mit dem Doc auch noch einen Tag abgewartet habe und heute ging es ihr auch schon viel besser und sie hat "nur noch" erhöhte Temperatur. Hoffe jetzt, dass es morgen alles wieder normal ist und wir das Rezept wirklich nicht mehr einlösen müssen.
Zunächst das Wichtigste: Alles Gute zum 1. Geburtstag Maya Aurelia!
Schon wieder ein Jahr um und einiges ist einfacher geworden, seit du deine Mahlzeiten beim Spielen nicht mehr auf den Teppich spuckst, nein jetzt bleibt das meiste doch da, wo es hingehört. Du "fährst" mit Begeisterung Bobbycar, liebst deine Mama über alles (übrigens auch das einzige richtige Wort, das du aussprechen kannst und natürlich neben meiner Wenigkeit für Essen steht), freust dich riesig, wenn du deinen großen Bruder morgens wecken darfst, krabbelst durchs Haus, gerne auch schon einmal die Treppe vom Garten auf die Terasse hoch und hinein in die Küche oder hangelst dich von einem Gegenstand zum nächsten stehend durch die Räume (freihändig geht noch nicht, aber an der Hand gut und gerne), sitzt meist mit einem Bein nach vorne und einem nach hinten geknickt, kletterst gerne (gerne auch auf Stühle und in Kisten), spielst gerne Ball und mit deinen Stapelbechern und -ringen. Außerdem hoch im Kurs: Ballspielen, Schuhe anprobieren, Kopfschütteln bei einem "Nein" von uns bzw. vor Dingen, die nicht für dich gedacht sind und Winken beim Abschied oder auch mal nur so, wenn du müde bist. Im Gegensatz zu deinem großen Bruder kuschelst du auch recht gerne und wenn ich um ein Küsschen bitte, kommst du mit dem Kopf an meinen und öffnest deinen Mund und hälst meinen Kopf dabei (sehr süß! Und es lässt soviel Anstrengendes vergessen.). Das nächtliche Durchschlafen ist leider nicht eine deiner Lieblingsbeschäftigungen, aber komischerweise habe ich mich mittlerweile irgendwie daran gewöhnt, dass ich nachts einmal aufstehen muss und dich dabei auch noch mitnehmen muss, damit du den Rest der Mannschaft hier nicht mit deinem Geschrei weckst. Hoffe nur, dass wir nicht eines Tages schlaftaumelnd die Treppe hinunterstürzen, das wäre nicht so schön. Du liebst Gesellschaft und viel Trubel, magst den Staubsauger und die Sandkiste, in der du dich auch eine ganze Weile alleine beschäftigen kannst. Du kuschelst gerne und auch Essen ist mittlerweile etwas, was du fast so gerne wie Pepe machst. Dabei helfen dir deine zwei Zähne und ich glaube die nächsten sind im Anmarsch, jedenfalls sabberst du zurzeit viel. Beim Essen bist du recht wählerisch und mit Reiskräckern brauche ich dir gar nicht erst anzukommen, dann doch besser lieber einen Toast zum Mümmeln.
Deinen Geburtstag haben wir mit einem kranken Papa im kleinen Kreis gefeiert. Morgens mit einem gemeinsamen Frühstück zu viert, was dir allerdings nicht schnell genug ging, daher musstest du weinen und siehst etwas verheult auf den Fotos aus. Oma Marion und Opa Uwe kamen noch zum Gratulieren dazu. Kurz vorm Mittagsschlaf kam Suse mit einem Geschenk zum Gratulieren (daher bist Du auf den Fotos auch schon im Schlafanzug) und nachmittags saßen wir draußen bei Kuchen und Kaffee im Garten, da kam deine Patentante Sandra noch (ohne Line, die leider Scharlach hatte). Am Tag Deiner Geburt hat es übrigens geregnet. Habe mal einen schönen Vers dazu im Netz gelesen:
"Der Tag, an dem Du geboren wurdest, war ein regnerischer Tag. Aber es war Regen vom Himmel, der weinte, weil er seinen schönsten Stern verloren hat."
An deinem 1. Geburtstag war es dafür recht sonnig, bei Pepe war es genau umgekehrt.
Pepe hat der Infekt dann irgendwann auch erwischt und nach 5 Tagen Fieber haben wir schließlich doch ein Antibiotikum gegeben, danach wurde es besser. Seine Ohren waren auch wieder betroffen und er hatte einen riesig geschwollenen Lymphknoten. Trotz allem hat er die dreistündige Voruntersuchung zur Ohren-OP im Kinderkrankenhaus auf der Bult super mitgemacht und bei dem Blutgerinnungstest nicht einmal mit der Wimper gezuckt. Er fand es, glaube ich, sehr spannend, wie das Blut nach einem kleinen Piks aus dem Arm kam und immer weniger wurde und wollte auch kein Pflaster.
Pünktlich zu Mayas Taufe bzw. schon den Tag davor und damit den Endspurtvorbereitungstag für die anschließende Feier im Garten ging es mir dann richtig dreckig. Die übelsten Kopfschmerzen und heftig geschwollene Lymphknoten im Halsbereich, so dass ich erst dachte, dass ich mich verlegen hätte. Habe mich dann am Tag der Taufe auch tatsächlich ein paar Stunden zum Schlafen verabschieden müssen, abends wurde es dank diverser Schmerzmittel dann etwas besser. Dafür hatten wir Traumwetter hier zum Feiern draußen, danke dafür!
Immerhin hat Maya bis Dienstag nach ihrer Taufe gewartet bis auch sie das Fieber bekommen hat. Hat den ersten Tag nur geschlafen und ist kurz zu den Mahlzeiten aufgestanden und hat dabei gut getrunken und gegessen und ich glaubte, sie holt all den nächtlich fehlenden Schlaf der letzten Monate nach. Dienstag immer noch Fieber und schlapp, aber gut drauf und Mittwoch dann total verändert und sehr weinerlich, so dass ich doch zum Arzt bin, der auch mehr oder weniger ratlos war und trotz Verdacht auf Virusinfekt zur Sicherheit ein Antibiotikum aufschrieb, welches bei Pepe ja geholfen hatte. Bei Maya waren Rachen und Ohren aber frei, so dass ich nach Absprache mit dem Doc auch noch einen Tag abgewartet habe und heute ging es ihr auch schon viel besser und sie hat "nur noch" erhöhte Temperatur. Hoffe jetzt, dass es morgen alles wieder normal ist und wir das Rezept wirklich nicht mehr einlösen müssen.
Freitag, 15. Mai 2009
Pünktlich
Wie hätte es auch anders sein sollen, pünktlich zu Mayas einjährigem Geburtstag, der morgen eigentlich gefeiert werden sollte, liegt der Papa mit Fieber im Bett. Pepe hatte auch schon wieder zwei Tage erhöhte Temperatur und die kleine Maus selbst ist zeitweise ebenfalls knörig drauf. In Pepes Kita geht auch noch Scharlach um und seine Freundin Line, deren Mama Mayas zukünftige Patentante werden soll und morgen mit Line zum Kaffee vorbeischauen wollte, hat heute Fieber bekommen. Außerdem wollten Paul, der bald in Pepes Froschgruppe kommt und seine Mama ebenfalls vorbeischauen, allerdings war Paul gestern mit Line beim Kinderturnen, so dass die kleine Feierei wohl ausfallen wird. Denn nächstes Wochenende ist Mayas Taufe und spätestens da müssen wieder alle fit sein. Nun gut, Mama hält hier (noch!) die Stellung, wird flugs wenigstens noch ein kleines Geschenk besorgen (wie schön, dass viele Geschäfte bis 22 Uhr offen haben und die Kinder schon schlafen) und wenigstens noch einen kleinen Kuchen zu Mayas Ehrentag backen. Außerdem etwas aus der Apotheke für den Papa, so dass der am Wochenende vielleicht trotzdem noch ein paar Abiklausuren wegkorrigieren kann. Bin dann mal weg ... und hoffe, dass die Kinder ruhig schlafen und nicht so wie letzte Nacht (Maya zwischen 2 und 3 Uhr, trotz Milch und Pepe um 3:30 Uhr mit Nasenbluten) den letzten, doch so dringend benötigten Schlaf rauben, zumal der Mittagsschlaf heute auch ausfallen musste, da Pepe keine Lust dazu hatte.
Sonntag, 10. Mai 2009
Pepe-Dialoge
Pepe ist ja in einem Alter, in dem er gerne zeigt, was er schon alles kann und weiß. Außerdem experimentiert er gerne mit Sprache und imitiert seine Eltern. Wenn er mit Maya (oder manchmal auch mit uns) spricht, hört man sich oft selber reden. Er ermahnt beispielsweise seine kleine Schwester am Esstisch mit erhobenem Zeigefinger (eh eine seiner liebsten Gesten), sie möge gut kauen, kleine Portionen nehmen und nicht so stopfen. Der Satz "Ich weiß das schon" ist täglich mehrfach zu hören, unterstützt von einem wissenden Nicken.
Diskussionen werden häufiger. Konnte man vor einiger Zeit auf ein "ich bin noch nicht müde, ich will nicht schlafen" noch mit "dann ruhst du dich eben nur ein bisschen aus" antworten, sagt Pepe heute "ich will nicht schlafen, auch nicht ausruhen, auch nicht liegen, auch nicht im Bett sitzen und unter der Decke ein Buch lesen". Man sieht die Entwicklung dieser Gespräche deutlich...
Als er gestern ein Gummibärchen haben wollte und ich erwiderte, dass er doch ein Brot essen könne, wenn er hungrig sei, antwortete er, dass er aber Gummibärchenhunger habe. Auf den Hinweis, dass Süßigkeiten ja viel Zucker enthalten und dann ja Karius und Baktus leichtes Spiel beim Löcher bohren haben, antwortete Pepe, dass er das Gummibärchen ja essen könnte und den Zucker dann nachher ausspuckt.
Leider vergisst man die meisten dieser Diskussionen schnell wieder, aber es ist schon lustig, wie der kleine Mann versucht, seine Eltern zu überlisten.
Wir fürchten, dass die Diskussionen mit zunehmendem Alter sehr viel anstrengender werden könnten. Und was uns mit Maya blüht, wenn sie bald mal mehr sagt als Mamam und Bawa, können wir nur ahnen...
Diskussionen werden häufiger. Konnte man vor einiger Zeit auf ein "ich bin noch nicht müde, ich will nicht schlafen" noch mit "dann ruhst du dich eben nur ein bisschen aus" antworten, sagt Pepe heute "ich will nicht schlafen, auch nicht ausruhen, auch nicht liegen, auch nicht im Bett sitzen und unter der Decke ein Buch lesen". Man sieht die Entwicklung dieser Gespräche deutlich...
Als er gestern ein Gummibärchen haben wollte und ich erwiderte, dass er doch ein Brot essen könne, wenn er hungrig sei, antwortete er, dass er aber Gummibärchenhunger habe. Auf den Hinweis, dass Süßigkeiten ja viel Zucker enthalten und dann ja Karius und Baktus leichtes Spiel beim Löcher bohren haben, antwortete Pepe, dass er das Gummibärchen ja essen könnte und den Zucker dann nachher ausspuckt.
Leider vergisst man die meisten dieser Diskussionen schnell wieder, aber es ist schon lustig, wie der kleine Mann versucht, seine Eltern zu überlisten.
Wir fürchten, dass die Diskussionen mit zunehmendem Alter sehr viel anstrengender werden könnten. Und was uns mit Maya blüht, wenn sie bald mal mehr sagt als Mamam und Bawa, können wir nur ahnen...
Traurig
Heute Morgen waren Oma und Opa mit Pepe im Zoo. Da es schon recht warm war, als sie dort angekommen waren, ließen sie seine Mütze, Jacke und Helm im Fahrradanhänger zurück. Der Helm war billig, die Jacke second-hand, aber die Mütze haben wir (bzw. die Oma) letzten Sommer neu gekauft und sie saß super, was ja nicht immer bei Mützen der Fall ist. Und gerade auf diese muss es jemand abgesehen haben. Jedenfalls war sie nicht mehr drin, als sie wieder hier ankamen. Wer macht sowas, frage ich mich?! Da muss es jemand gezielt auf die Mütze abgesehen haben. Wirklich traurig, wie ich finde. :-( Wie kann man nur einem Zweijährigen die Mütze stehlen und das, wo Pepe doch sowieso schon Probleme mit den Ohren hat.
Sandkastenszene
Gestern hatten wir "Fussballbesuch". Während die Männer vorm Fernseher hockten, versuchten die Frauen die Kinder im Garten bei Laune zu halten. Als sich die vier kleinen Pökse (Line, 3 Jahre alt, Pepe, etwas über 2 1/2, Paul fast 2 und Maya fast 1 J.) in unserer extrem kleinen Sandmuschel zeitweise um den Restsand und Schaufel und Co. kümmerten, ereignete sich folgende Szene: Maya und Pepe stritten um das Sieb und beide zogen mit vollen Einsatz ihrer Kräfte am selbigen. Der fast zweijährige Paul war sichtlich genervt von der Szene und griff beherzt ein, indem er durch einen Überraschungsangriff Maya das Sieb aus der Hand riss und an Pepe übergab, um dem Treiben ein Ende zu setzen. Und was dann passierte war irgendwie überraschend, statt dass sich Pepe über die Errungenschaft freute, herrschte Pepe Paul erbost an mit den Worten, dass das Mayas Sieb sei und gab es ihr freimütig zurück. Warum nicht gleich so ;-). Paul war verständlicherweise etwas irritiert, aber schön zu sehen, dass Pepe doch auch schon ein wenig auf seine kleine Schwester aufpassen kann, wenn er will.
Dienstag, 5. Mai 2009
Erste Male
Dies war wohl Pepes erste Fiebererkrankung, bei der er weniger Appetit als sonst hatte. Das erste Mal, dass er tatsächlich auf Grund der Erkrankung weniger gegessen hatte. Vier Tage hat es gedauert und am Ende sind wir doch noch zum Arzt, da er plötzlich über linksseitige Ohrenschmerzen klagte. Selbiges ist wohl dann auch mit die Ursache dafür gewesen, dass er seit Freitagmittag teilweise hoch fieberte. Heute ist er nun den ersten Tag endlich fieberfrei und er scheint wieder fitter zu sein. Jetzt schlafen gerade beide gleichzeitig (wie schön).
Maya hat es mittlerweile übrigens gelernt etwas konstanter durchzuchlafen. Habe bald schon nicht mehr daran geglaubt, aber nach ein paar erneuten Aussetzern (neulich Nacht ist sie um 1 Uhr aufgewacht und hat uns gut zwei Stunden damit beschäftigt, sie wieder zu betten), scheint sie ihren Nachtrhythmus gefunden zu haben. Sie schläft zurzeit etwa bis halb sechs und meist kann ich sie nach einer kleinen Milch noch einmal hinlegen. Hoffe, dass sich das mehr oder weniger so einpendelt. Mittags ist es noch recht unterschiedlich, so dass wir da bisher keine feste Struktur haben, aber ich bin schon froh, dass sie nachts nicht mehr so oft aufwacht. So wie ihr großer Bruder, brüllt auch Maya teilweise gerne und kann ziemlich ausflippen, wenn sie ihren Willen nicht bekommt. Dann geht sie ab wie eine Rakete, mit einer Intensität, die ich von Pepe eigentlich nicht kenne und die mir zeitweise etwas Angst macht vor dem, was noch so auf uns zukommt. Im Rückblick muss ich erkennen, dass dieses Alter (um ein Jahr herum) doch eher ein einfaches Alter ist und ich versuche es zu genießen, was mir bei dem Gebrüll nicht immer gelingt. Gestern Morgen schrie Maya wie am Spieß, während ich direkt neben ihr Pepe wickelte und anzog, heute schrie Pepe vor und während des Anziehens und Maya schaute verdutzt zu. Immerhin haben sie sich abgewechselt und nicht gleichzeitig gebrüllt. Immer mehr merke ich, dass ich mich nicht zweiteilen kann und beide fordern am liebsten ungeteilte Aufmerksamkeit, wobei auch Maya es mittlerweile gelernt hat, sich mal alleine zu beschäftigen. Mayas großer Tag rückt immer näher und ich bin gespannt, wie Pepe auf ihren 1. Geburtstag reagiert. Pepe überrascht zuweilen durch interessante Dialoge, wobei ich mich wirklich frage, was in Kinderköpfen manchmal so vorgeht. Neulich beim Zubettgehen sagte er zu Papa, dass er ihn heute nicht lieb habe und Mama nicht beißen würde. Und beim Aufstehen erschallte freudig übers Babyfon: "Ich will Kaffee, ich will Bier, ich will Wein, ich will Sekt." Was soll man davon halten???
Maya hat es mittlerweile übrigens gelernt etwas konstanter durchzuchlafen. Habe bald schon nicht mehr daran geglaubt, aber nach ein paar erneuten Aussetzern (neulich Nacht ist sie um 1 Uhr aufgewacht und hat uns gut zwei Stunden damit beschäftigt, sie wieder zu betten), scheint sie ihren Nachtrhythmus gefunden zu haben. Sie schläft zurzeit etwa bis halb sechs und meist kann ich sie nach einer kleinen Milch noch einmal hinlegen. Hoffe, dass sich das mehr oder weniger so einpendelt. Mittags ist es noch recht unterschiedlich, so dass wir da bisher keine feste Struktur haben, aber ich bin schon froh, dass sie nachts nicht mehr so oft aufwacht. So wie ihr großer Bruder, brüllt auch Maya teilweise gerne und kann ziemlich ausflippen, wenn sie ihren Willen nicht bekommt. Dann geht sie ab wie eine Rakete, mit einer Intensität, die ich von Pepe eigentlich nicht kenne und die mir zeitweise etwas Angst macht vor dem, was noch so auf uns zukommt. Im Rückblick muss ich erkennen, dass dieses Alter (um ein Jahr herum) doch eher ein einfaches Alter ist und ich versuche es zu genießen, was mir bei dem Gebrüll nicht immer gelingt. Gestern Morgen schrie Maya wie am Spieß, während ich direkt neben ihr Pepe wickelte und anzog, heute schrie Pepe vor und während des Anziehens und Maya schaute verdutzt zu. Immerhin haben sie sich abgewechselt und nicht gleichzeitig gebrüllt. Immer mehr merke ich, dass ich mich nicht zweiteilen kann und beide fordern am liebsten ungeteilte Aufmerksamkeit, wobei auch Maya es mittlerweile gelernt hat, sich mal alleine zu beschäftigen. Mayas großer Tag rückt immer näher und ich bin gespannt, wie Pepe auf ihren 1. Geburtstag reagiert. Pepe überrascht zuweilen durch interessante Dialoge, wobei ich mich wirklich frage, was in Kinderköpfen manchmal so vorgeht. Neulich beim Zubettgehen sagte er zu Papa, dass er ihn heute nicht lieb habe und Mama nicht beißen würde. Und beim Aufstehen erschallte freudig übers Babyfon: "Ich will Kaffee, ich will Bier, ich will Wein, ich will Sekt." Was soll man davon halten???
Freitag, 24. April 2009
Meilenstein
Es ist fast peinlich, dass wir uns darüber so gefreut haben gestern. Ein völlig natürliches Ereignis und doch waren wir alle stolz wie Bolle, als Pepe gestern zum ersten Mal sagte, er wolle auf Toilette und einen Stinker machen. Zuvor hatte er bei diesem Thema immer betont, dass er erst zwei sei und damit noch ein bisshen klein und er erst mit drei auf Toilette gehen könne. Oder er wich aus und sagte, dass er später, übermorgen oder Sonntag gehen würde. Und so waren wir gestern ziemlich überrascht von seiner Eigeninitiative und schließlich völlig aus dem Häuschen, als nach etwa 20 Minuten sein erster Toilettengang gleich mit Erfolg gekrönt wurde. Nach seinem Erfolg glaubte Pepe dann auch gleich, dass er jetzt einen Geburtstagskuchen kriegen müsse. ;-) Glückwunsch, mein Großer!
Donnerstag, 23. April 2009
Sie "spricht"
Seit ein paar Tagen hat Maya endlich mit dem Brabbeln angefangen. Lang haben wir gewartet und der Kontrolltermin beim HNO hat bestätigt, dass ihre Ohren wieder frei sind, so dass wir zumindest bei Maya zunächst keine OP brauchen, was mich sehr gefreut hat. Bei Pepe sieht es leider nicht so gut aus, das rechte Ohr ist besser geworden, aber beim linken beginnt sich auf Grund des zähflüssigen Schleims im Mittelohr das Trommelfell zu wölben und die Gefahr besteht, dass es anwächst, so dass dies zu einer dauerhaften Schwerhörigkeit führen könnte. Nach wie vor tue ich mich sehr schwer damit, diese Röhrchen setzten zu lassen und wir haben als letzte Hoffnung noch einmal neue Kügelchen bekommen. Sollte es in drei Wochen nicht besser sein, wird die OP wohl unausweichlich werden. Beim Osteopathen waren wir auch mit beiden Kindern, der selbst nicht soviel von den Röhrchen hielt und sagte, dass beide doch einen guten Eindruck machen würden, aber natürlich ist er auch kein HNO-Arzt. Ich werde mir auf alle Fälle noch eine zweite Meinung holen, aber der HNO gestern schien schon irgendwie besorgt. Ich finde, dass dieser Teil der Fürsorge und Verantwortung mit zu schwierigsten gehört, die man als Eltern tragen muss, eine Entscheidung für oder gegen etwas zu treffen, was die Gesundheit Deines Kindes anbelangt. Obwohl ich weiß, dass schon viele Kinder diese OP über sich haben ergehen lassen müssen und bei den meisten auch erfolgreich war, habe ich ein ungutes Gefühl und denke immer, dass damit die Selbstheilungschancen auch für zukünftige Infekte beeinträchtigt werden, neben den Risiken, die bei einer Vollnarkose natürlich immer gegeben sind. Und obwohl Pepe ja nicht gerade eine Wasserratte ist, habe ich trotzdem Angst, dass sich beim Baden durch die Öffnung des Trommelfells vielleicht doch Keime dort absetzen und es zur Entzündung kommen kann, zumal der Sommer nun gerade vor der Tür steht und damit die Plaschbeckensaison erst beginnt. Vielleicht schafft es sein Ohr ja doch noch irgendwie in den nächsten Wochen. Ich wünsche es mir!
Dienstag, 14. April 2009
happi happi
Pepe ist in letzter Zeit irgendwie noch mehr in Freßlaune als gewöhnlich. Er redet von kaum etwas anderem und ist nie satt und immer unzufrieden, dass er nicht noch mehr essen kann.
Als Papa ihn heute beim Zubettgehen gefragt hat, was er alles auf dem Spielplatz gemacht hat (während Papa vier(!) Stunden beim Arzt im Wartezimmer gesessen hat), hat er folgendes gesagt:
Fleich essen und einen Apfel mit Schale essen. Dann habe ich ein Banille-Eis gegesst und dann habe ich gesagt "Lieber Papa darf ich bitte mal von Deinem Eis abbeißen" und habe dann ganz viel von Papas Eis probiert. Dann habe ich noch ein Knusperbrot ge-esst.
Ich hatte eigentlich Sandkasten, Rutsche oder Schaukel gemeint, aber naja.
Als Papa ihn heute beim Zubettgehen gefragt hat, was er alles auf dem Spielplatz gemacht hat (während Papa vier(!) Stunden beim Arzt im Wartezimmer gesessen hat), hat er folgendes gesagt:
Fleich essen und einen Apfel mit Schale essen. Dann habe ich ein Banille-Eis gegesst und dann habe ich gesagt "Lieber Papa darf ich bitte mal von Deinem Eis abbeißen" und habe dann ganz viel von Papas Eis probiert. Dann habe ich noch ein Knusperbrot ge-esst.
Ich hatte eigentlich Sandkasten, Rutsche oder Schaukel gemeint, aber naja.
Donnerstag, 9. April 2009
Stromausfall
Erst dachte ich, dass der Wasserkocher kaputt sei, bis wir bemerkten, dass es gar keinen Strom im ganzen Haus gab. Da wurde uns wieder bewusst, wie abhängig wir doch vom Strom sind. Mal davon abgesehen, dass das Internet nicht funktionierte und ich meinen Fußballtipp somit nicht rechtzeitig verschicken konnte, so konnte ich den Kindern leider das Mittagessen nicht warm machen. Also gab es für Maya erst einmal nur ein Obstgläschen und Line und Pepe bekamen kalte Ravioli aus der Dose (beide wollten keinen Nachschlag und Line sagte später, sie will jetzt was Richtiges essen). Hätten wir das vorher gewusst, wären wir beim Maschsee doch noch irgendwo etwas essen gegangen. Besonders ärgerlich ist es allerdings immer für die Vorräte in der Gefriertruhe oder im Kühlschrank, finde ich. Und das man sämtliche mit Steckdosenstrom laufende Uhren neu stellen muss, nervt auch. Das nächste Mal grillen wir einfach!
Schlafen, die wievielte eigentlich?!
Nachdem mir Pepe heute gegen 18 Uhr nach dem Einkaufen im Auto eingeschlafen ist und auch mit dem Hinweis auf sein Schokoladenei (besser bekannt als Ü-Ei) nicht wach zu halten war, hat Maya wieder ewig gebraucht bis sie in den Schlaf gefunden hat. Sie hat bestimmt zwei Stunden gerappelt und gezappelt, ganz so genau weiß ich es gar nicht, da ich irgendwann selbst eingeschlafen war und nach wie vor das Gefühl habe nicht ganz wach zu sein. Ich glaube mich erinnern zu können, dass Pepe so etwa in dem Alter ebenfalls eine schwierige Einschlafphase hatte, in der er seinen Kopf links und rechts hin und her geschmissen hat, so dass wir es fast mit der Angst bekommen haben. Habe dann damals im Internet gelesen, dass das einige Kinder phasenweise kurz vor dem Einschlafen wohl machen und ich glaube, nach knapp einer Woche war der Spuk auch schon wieder vorbei. Maya hingegen rappelt bisher einfach herum, zieht sich immer wieder wie ferngesteuert an den Gitterstäben hoch und wälzt sich hin und her.
Pepe war beim Einkaufen heute eigentlich erstaunlich friedlich, muss ich ihn noch einmal für loben. Trotz des fehlenden Mittagsschlafs, der auf Grund eines Besuches seiner Freundin Line (der Kindergarten hatte heute schon geschlossen und Lines Mama musste aber noch arbeiten) ausgefallen ist. Wir hatten zwar probiert, die Zwei hinzulegen, aber irgendwie haben sie uns nicht so richtig ernst genommen. Witzigerweise hat Line (ein halbes Jahr älter als Pepe) ihn ständig ermahnt sich hinzulegen, ist aber selbst die ganze Zeit wieder aufgestanden. Maya fand das alles sehr interessant, ist dabei natürlich auch nicht eingeschlafen. Dann haben wir das Ganze noch einmal im anderen Zimmer probiert (ohne Maya und uns), hat aber auch keinen Sinn mehr gehabt und irgendwann haben wir es gelassen. Daher war Pepe heute Abend so müde, dass er beim Stau auf dem Parkplatz vom Einkaufszentrum einfach weggenickt ist. Habe bestimmt eine halbe Stunde gebraucht, um von dem Parkplatz herunter zu kommen und mich geärgert, warum ich nicht früher los bin. Ist doch jedes mal vor den Feiertagen das Gleiche und Samstag wird es vermutlich noch schlimmer sein.
Pepe war beim Einkaufen heute eigentlich erstaunlich friedlich, muss ich ihn noch einmal für loben. Trotz des fehlenden Mittagsschlafs, der auf Grund eines Besuches seiner Freundin Line (der Kindergarten hatte heute schon geschlossen und Lines Mama musste aber noch arbeiten) ausgefallen ist. Wir hatten zwar probiert, die Zwei hinzulegen, aber irgendwie haben sie uns nicht so richtig ernst genommen. Witzigerweise hat Line (ein halbes Jahr älter als Pepe) ihn ständig ermahnt sich hinzulegen, ist aber selbst die ganze Zeit wieder aufgestanden. Maya fand das alles sehr interessant, ist dabei natürlich auch nicht eingeschlafen. Dann haben wir das Ganze noch einmal im anderen Zimmer probiert (ohne Maya und uns), hat aber auch keinen Sinn mehr gehabt und irgendwann haben wir es gelassen. Daher war Pepe heute Abend so müde, dass er beim Stau auf dem Parkplatz vom Einkaufszentrum einfach weggenickt ist. Habe bestimmt eine halbe Stunde gebraucht, um von dem Parkplatz herunter zu kommen und mich geärgert, warum ich nicht früher los bin. Ist doch jedes mal vor den Feiertagen das Gleiche und Samstag wird es vermutlich noch schlimmer sein.
Dienstag, 31. März 2009
Zickenterror
Vorgestern hat Maya endlich einmal wieder durchgeschlafen und erneut Hoffnungen geweckt, dass dies zur Regel wird und nicht die Ausnahme bleibt und gestern Nacht dann wieder der totale Terror, zwei Stunden Gebrüll von 0:00 Uhr bis 2:00 Uhr und keine Ahnung warum?? Dass Geschwister so extrem unterschiedlich in ihrem Schlafverhalten und -bedürfnis sein können, hätte ich mir nicht träumen lassen. Mal sehen, was wir heute Nacht erleben?
Montag, 30. März 2009
Wenn Worte fehlen
Nachdem der letzte Kontrolltermin beim HNO vor drei Wochen mir schon Hoffnungen gemacht hat, dass wir eventuell um eine OP herumkommen, sind meine Hoffnungen heute leider wieder jämmerlich zerstört worden. Eigentlich war es auch nicht anders zu erwarten, nachdem beide Kinder eine Bronchitis hatten. Jedenfalls sind Mayas Ohren beide wieder völlig dicht und bei Pepe ist das Rechte etwas besser geworden. Das letzte Mal war es genau anders herum (Pepes Ohren waren beide vollkommen dicht, Maya hatte ein Ohr, welches besser geworden war). Jetzt versuchen wir es noch einmal mit anderen homöopathischen Kügelchen, aber so langsam glaube ich nicht mehr daran, dass sie helfen könnten. Und die Nasen der beiden beginnen auch schon wieder zu laufen. Der Arzt hat bereits angedeutet, dass was geschehen muss. Und tatsächlich, während Pepe zumindest seinen früh erworbenen Wortschatz hat, der lediglich in der Sprechdeutlichkeit verbessert werden sollte, so tut sich bei Maya wirklich gar nichts in Richtung Brabbeln und Silben bilden. Ihr ganzes Repertoire besteht eigentlich nur aus einem Vokal, dem "A". Während sie motorisch sehr weit ist und es mich nicht wundern würde, wenn sie bald freihändig losläuft, so scheinen ihre Möglichkeiten der Wortbildung durch die mangelden Hörfähigkeit doch extrem eingeschränkt bzw. einfach nicht vorhanden zu sein. Noch hoffe ich, dass die Zeit und die neuen Medikamente Besserung bringen, aber vielleicht sollte ich mich langsam mit dem Gedanken vertraut machen, dass nur noch eine OP weiterhelfn kann, auch wenn ich das eigentlich überhaupt nicht möchte. Interessanterweise verweigert sie seit ein paar Tagen auch ihre Milch. Schon möglich, dass sie tatsächlich zu sehr schleimt und mir bleibt nichts anderes übrig als nun doch schon Alternativlebensmittel auszuprobieren. Am liebsten isst sie zurzeit ihre Obstgläschen. Sowie ihr Brei mit Kuhmilchpulver angemixt wurde, streikt sie nach ein paar Löffeln. Und so hat sie heute einen Toast mit Butter bekommen und ich werde es wohl einmal mit Naturjoghurt oder Ziegenmilch probieren müssen, denn so ganz ohne Milchprodukte ist ernährungsphysiologisch sicherlich nicht ratsam. In drei Wochen haben wir den nächsten Termin beim HNO, vielleicht geschieht ja doch noch ein Wunder!? Dabei fällt mir ein, dass sie letzte Nacht von halbacht bis halbsechs geschlafen hat, weiter so! Und zum Schluss noch folgende Szene, die sich heute bei uns im Wohn- und Spielzimmer abgespielt hat zum Schmunzeln: Pepe steht vor Maya mit ihrem Schnuller in der Hand und sagt zu ihr, sie müsse "bitte" sagen, wenn sie ihn denn haben möchte. Bekommen hat sie ihn nicht. ;-) Was soll man dazu sagen?
Dienstag, 24. März 2009
Vielleicht
Während die meisten Eltern wohl eher damit zu kämpfen haben, dass ihr Spross überhaupt etwas Ordentliches isst, ist es bei Pepe bekannterweise ein Problem darauf zu achten, dass er sich nicht überfrisst. Bereits nach dem Aufwachen erzählt er uns, was er gleich essen muss. Vor dem Gang in den Kindergarten inspiziert er seine Brotbox und erzählt, was alles dort drin ist und leckt seit kurzem die ein oder andere Weintraube schon einmal an. Wenn wir mit dem Abholen aus der Kita früh dran sind, fängt er an zu heulen, da er das Obst noch essen muss, was es nachmittags dort gibt. Er erinnert uns daran, dass er noch Abendbrot essen muss, wenn wir sagen, dass es gleich ins Bett geht. Er schaut sich die Verpackungen im Mülleimer an und erzählt dazu. Beim Zubettgehen diskutiert er mit Papa, was alles auf einer Pizza sein kann und nachts träumt er vom Essen. Manchmal hat man das Gefühl, er denkt kaum an etwas anderes und er würde hier überhaupt nie etwas zu Essen bekommen. Seit einiger Zeit, erzählt er: "Vielleicht kriege ich gleich noch eins, wenn ich das aufgegessen habe." Die Bedeutung des Wortes scheint ihm allerdings noch nicht so richtig bewusst zu sein. Meistens sagen wir darauf: "Vielleicht, vielleicht auch nicht". Als ich heute beim Abendbrot seine Bitte nach einem zweiten Brötchen gleich verneinte, wohlwissend, dass er bereits Obst, eine Kugel Eis uns ein paar Tortelloni kurz vorher verzehrt hatte, kommentierte er: "Vielleicht sage ich auch "bitte"." Irgendwie scheinen unsere Erziehungsregeln komische Blüten zu treiben und ich bin kurz davor, ihn mal eine Woche soviel essen zu lassen, wie er will. Immerhin schafft er es mittlerweile auch ab und zu etwas aufzuheben, so wie heute, als ich seine Brotbox auspackte und dort eine letzte angebissenen Gurkenscheibe übrig war, die freudestrahlend auf dem Weg nach oben ins Bett dann noch verspeist wurde.
Montag, 23. März 2009
Respekt ...
... all den Müttern und Vätern!! Hätte nie gedacht, dass Kindererziehung so schwierig sein kann und es soll noch härter werden, habe ich mir sagen lassen. Pepe hatte am Wochenende einen langen Wutanfall mit Füße auf den Boden stampfen und Atemnot, da er etwas haben wollte und sich aber strikt weigerte "bitte" zu sagen. Uns war es aber wichtig, dass er seinen Wunsch höflich äußerte und nicht im Befehlston. Er hätte es auch ganz leise sagen können oder in einer anderen Sprache, schlug Alex vor, aber nein, er wollte partout kein "bitte" sagen. Trotz Gebrüll und Mitleid für den kleinen Kerl, haben wir diesmal nicht nachgegeben. Ein paar Stunden später ging es dann doch, nach langer Überzeugungsarbeit und er bekam endlich seine Birnenstückchen und er war wieder glücklich. Jedenfalls scheinen die Machtkämpfe deutlich zuzunehmen. Ich sollte versuchen, die Zeit mit Maya bewusster zu genießen, bevor sie ins Trotzalter kommt und mich über ihre noch kleinen Herumzickereien freuen.
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