Sonntag, 16. Mai 2010
Alles Liebe zum zweiten Geburtstag, Maya!
Leider ist es kein sehr warmer Tag (der kälteste Mai seit Menschengedenken stand in der HAZ am Wochenende), so dass wir wohl nicht, wie letztes Jahr, draußen feiern können. Hoffe, es wird trotzdem ein schöner Tag! Zu Deiner Geburt hat es übrigens geregnet, aber so kalt war es nicht!
Montag, 3. Mai 2010
Händchen halten
Heute Morgen haben die beiden auf dem Weg in den Kinderladen hinten im Auto gemeinsam Händchen gehalten, total süß und niedlich!
Donnerstag, 15. April 2010
Gebraten?!
Pepe: "Wir mögen keine Geister! Mögen wir Hechte?"
Ich: "Ja, Hechte mögen wir."
Pepe: "Gebraten?"
War wohl von einem Kind, das wirklich fast alles liebend gerne isst, nicht anders zu erwarten ;-), obwohl ich mich eigentlich nicht erinnern kann, dass wir je Hecht gegessen hätten.
Ich: "Ja, Hechte mögen wir."
Pepe: "Gebraten?"
War wohl von einem Kind, das wirklich fast alles liebend gerne isst, nicht anders zu erwarten ;-), obwohl ich mich eigentlich nicht erinnern kann, dass wir je Hecht gegessen hätten.
Montag, 22. März 2010
Frühling
Mit dem Frühlingsanfang fängt wieder alles an zu blühen und zu wachsen. Und so fragt Pepe nach einem ereignisreichen Tag, an dem er unter anderem auch mit Oma Marion im Garten Blumen gepflanzt hat beim Abendbrot:
"Wächst Gras?"
Papa und Mama: "Ja, Gras wächst."
Pepe: "Und wächsen Bäume?"
Papa und Mama: "Ja, Bäume wachsen auch."
Diese kindliche Neugier aktiviert Alex pädagogische Ader und so fragt er:
"Und wachsen Kinder?"
Pepe: "Ja, Kinder wachsen."
Papa: "Und wachsen Erwachsene?"
Pepe: "Nein, Erwachsenen wachsen nicht und werden bald tot!"
Ich lass das mal so stehen hier und freue mich auf die Sicht der Dinge aus Kinderaugen, die uns auch in Zukunft hoffentlich noch so anschaulich erklärt wird. ;-)
"Wächst Gras?"
Papa und Mama: "Ja, Gras wächst."
Pepe: "Und wächsen Bäume?"
Papa und Mama: "Ja, Bäume wachsen auch."
Diese kindliche Neugier aktiviert Alex pädagogische Ader und so fragt er:
"Und wachsen Kinder?"
Pepe: "Ja, Kinder wachsen."
Papa: "Und wachsen Erwachsene?"
Pepe: "Nein, Erwachsenen wachsen nicht und werden bald tot!"
Ich lass das mal so stehen hier und freue mich auf die Sicht der Dinge aus Kinderaugen, die uns auch in Zukunft hoffentlich noch so anschaulich erklärt wird. ;-)
Sonntag, 14. März 2010
Die Zeiten ändern sich
Zur Zeit spielen Pepe und Maya richtig gut miteinander. Nicht immer, aber doch recht häufig und ganz besonders, wenn sie etwas gemeinsam aushecken, so wie heute, da sie der Meinung waren sämtliche Feuchttücher aus der Box zu verbrauchen, um sauber zu machen, z.B. die selbstgemalten Bilder an der Wand, die jetzt wie Aquarelle aussehen und wobei die Tapete auch gleich noch ein paar mehr Farbkleckse abbekommen hat. Zuvor hatte Maya gleich mal ausprobiert, ob die Stifte auch an der Wand malen.
Es ist schon seltsam, wie sich die Zeiten so ändern. Vor ein paar Monaten wäre Maya keine fünf Schritte von meiner Seite gewichen und neulich verlangte sie nach ihrer Jacke, als Paul (2 3/4, der Sohn von Freunden und im gleichen Kindergarten wie Maya und Pepe), sich auf den Weg zurück nach Hause machte, da sie unbedingt mit wollte. Und so ging sie alleine mit Paul und seinen Eltern zum Spielen mit zu ihm. Mit dabei ihre Kuschelmaus, die zur Zeit sehr wichtig geworden ist. Pepe wäre in dem Alter, glaube ich, nie auf die Idee gekommen alleine irgendwo mitzugehen.
Ich denke, der Kindergarten hat Maya richtig gut getan, wobei sie bestimmt auch etwas frecher dadurch geworden ist. Ich bin sehr gespannt, wie es wird, wenn Pepe im August die Einrichtung wechseln wird und hoffe, dass wir uns da richtig entschieden haben.
Oft frage ich mich, wie sich die zwei später mal verstehen werden, wenn sie größer sind und hoffe natürlich, dass sie sich gut verstehen werden.
Es ist schon seltsam, wie sich die Zeiten so ändern. Vor ein paar Monaten wäre Maya keine fünf Schritte von meiner Seite gewichen und neulich verlangte sie nach ihrer Jacke, als Paul (2 3/4, der Sohn von Freunden und im gleichen Kindergarten wie Maya und Pepe), sich auf den Weg zurück nach Hause machte, da sie unbedingt mit wollte. Und so ging sie alleine mit Paul und seinen Eltern zum Spielen mit zu ihm. Mit dabei ihre Kuschelmaus, die zur Zeit sehr wichtig geworden ist. Pepe wäre in dem Alter, glaube ich, nie auf die Idee gekommen alleine irgendwo mitzugehen.
Ich denke, der Kindergarten hat Maya richtig gut getan, wobei sie bestimmt auch etwas frecher dadurch geworden ist. Ich bin sehr gespannt, wie es wird, wenn Pepe im August die Einrichtung wechseln wird und hoffe, dass wir uns da richtig entschieden haben.
Oft frage ich mich, wie sich die zwei später mal verstehen werden, wenn sie größer sind und hoffe natürlich, dass sie sich gut verstehen werden.
Dienstag, 2. März 2010
Leseratten
Maya ist inzwischen auch echt an Büchern interessiert. Drei Standardwerke (Gute Nacht, Gute Nacht kleiner Bär und Mein Tag) gibt es vorm Schlafengehen. Und auch tagsüber ist Maya des öfteren beim Schmökern zu sehen.
Pepe ist inzwischen schon diverse Male mit Oma in der Leihbibliothek gewesen. Das Konzept, mehrere Bücher auf einmal mit zu nehmen, hat ihm gut gefallen. Das Konzept, sie wieder zurück bringen zu müssen, eher weniger. Geht aber inzwischen auch.
Schön ist es auch, wenn er vor seinem Bücherschrank steht und lange überlegt, welche Bücher er lesen möchte. In den seltenen Momenten, in denen er keinen Erwachsenen zum Vorlesen überreden kann, liest er sich sogar manchmal schon selbst etwas vor.
Wenn man dann abends fragt, was wir denn vor dem Schlafengehen lesen möchten, überlegt er und macht dann Vorschläge: Beide Grüffelobücher und ein Pixibuch, oder: Zwei Pettersons und eine kurze Geschichte. Es folgt dann eine kurze Verhandlungsphase und dann wird gelesen. Einfach schön, wenn auch manchmal anstrengend.
Gestern hat er auf die Frage "Was lesen wir denn heute" kurz überlegt und dann gesagt: "Ein Pixibuch und ... die Bibel.
Pepe ist inzwischen schon diverse Male mit Oma in der Leihbibliothek gewesen. Das Konzept, mehrere Bücher auf einmal mit zu nehmen, hat ihm gut gefallen. Das Konzept, sie wieder zurück bringen zu müssen, eher weniger. Geht aber inzwischen auch.
Schön ist es auch, wenn er vor seinem Bücherschrank steht und lange überlegt, welche Bücher er lesen möchte. In den seltenen Momenten, in denen er keinen Erwachsenen zum Vorlesen überreden kann, liest er sich sogar manchmal schon selbst etwas vor.
Wenn man dann abends fragt, was wir denn vor dem Schlafengehen lesen möchten, überlegt er und macht dann Vorschläge: Beide Grüffelobücher und ein Pixibuch, oder: Zwei Pettersons und eine kurze Geschichte. Es folgt dann eine kurze Verhandlungsphase und dann wird gelesen. Einfach schön, wenn auch manchmal anstrengend.
Gestern hat er auf die Frage "Was lesen wir denn heute" kurz überlegt und dann gesagt: "Ein Pixibuch und ... die Bibel.
Freitag, 12. Februar 2010
Night-Shift
Tja, in den Nachtschichten unserer Brut (und damit auch der Eltern) hat sich einiges verschoben. Maya hat sich anscheinend daran gewöhnt, dass sie nachts in ihrem eigenen ruhigen Zimmer mit geschlossener Tür in absoluter Dunkelheit schläft und tut inzwischen oft genau das: schlafen. Bis zu 12 Stunden am Stück! Absolut neu. Es kommt noch mal vor, dass sie nachts weint, aber nicht mehr so schlimm wie früher und meist kann man sie nach Schnullersuche und -rückgabe auch relativ schnell wieder hinlegen. Zwischen 5.30 und 7.30 möchte sie dann meist in unser Bett, wo sie aber oft noch weiter schlummert.
Möglicherweise werden Mama und Papa also doch noch alt und grau anstatt aufgrund von Schlafmangel früh das Zeitliche zu segnen.
Allerdings hat Pepe (der ehemalige 12-15-Stunden-Schläfer) sich offenbar auch daran gewöhnt, ein Zimmer mit (meist offener) Durchgangstür zu Mama und Papa zu haben. So wacht er denn inzwischen gerne mal nachts auf und schreit nach uns. Wach wird Papa dabei immer und manchmal muss er sogar aufstehen; im schlimmsten Fall sich vor Pepes Bett auf den Boden legen und dort weiter schlafen. Wir dachten erst, es ist eine vorübergehende Phase, aber es kommt doch recht regelmäßig vor und vor allem mit steigender Frequenz.
So sind die durchgeschlafenen Nächte der letzten zwei Jahre (zumindest für Papa) immer noch an einer Hand abzuzählen...
Maya spricht nun auch (endlich) ein paar Worte. Also das tut sie zwar schon lange, aber alle Worte klangen mehr oder weniger wie "Baba" oder "Baa".
Inzwischen kamen nach den ersten Durchbrüchen bu-bu-bong (Luftballon), ha-hu-hu (Hausschuhe), und hu-ho-ho (Strumpfhose) auch gut zu verstehende Ausdrücke. Mayas Lieblingswort ist im Moment Papagei (klingt auch genau so) und sie bildet auch verständliche (zumindest für ihre Mitbewohner) Zwei- und Dreiwortsätze.
Am schönsten für Papa war eine Aussage beim Ins-Bett-Bringen vor ein paar Tagen. Papa wollte sich gerade verabschieden (gute Nacht, bis morgen, schlaf gut mein Schatz, Papa hat dich lieb).
Maya holte tief Luft und antwortete in fast lupenreiner Artikulation: Papa auch lieb.
Mit Tränen der Rührung im Auge setzte ich mich dann wieder hin und blieb doch noch ein paar Minuten länger.
Später waren Mama und Papa etwas unsicher, ob der unerwartete Liebesschwur nicht berechnenderweise ausgesprochen worden war, um genau diese Reaktion zu erwirken.
Wir wollen ja nichts unterstellen, aber unsere Kleine ist doch manchmal ganz schön hintertrieben.
Aber gesagt ist gesagt und ich glaube es ihr auch aufs Wort.
Maya scheint erkannt zu haben, dass auch Papa manchmal Streicheleinheiten braucht. Als er vor einigen Wochen nachts zum dritten oder vierten Mal zu Maya ins Zimmer hastete, um die schreiende Tochter zu beruhigen gab es Schläge vom Kind, begleitet von lauten "Papa nein. Mama!" Rufen. Völlig entnervt (und verletzt) habe ich Maya zu Mama gebracht, ins Bett gelegt und mein Leid geklagt. Maya ist doch ziemlich Mama-Kind und hat manchmal keine Lust, von anderen getröstet zu werden. Ich war wirklich traurig und habe gesagt, dass ich das nicht mehr machen möchte, nachts aufzustehen, nur um dann praktisch beschimpft zu werden.
Irgendwie muss Maya wohl gemerkt haben, dass ich unglücklich bin, denn sie löste sich aus Mamas Umarmung, streckte ihre Arme aus und rief "Papa, Papa".
Ich "durfte" sie daraufhin auf den Arm nehmen und sie hat extra lange mit mir gekuschelt.
Einen kleinen Riecher für die Gefühle anderer schein Maya also doch zu haben.
Möglicherweise werden Mama und Papa also doch noch alt und grau anstatt aufgrund von Schlafmangel früh das Zeitliche zu segnen.
Allerdings hat Pepe (der ehemalige 12-15-Stunden-Schläfer) sich offenbar auch daran gewöhnt, ein Zimmer mit (meist offener) Durchgangstür zu Mama und Papa zu haben. So wacht er denn inzwischen gerne mal nachts auf und schreit nach uns. Wach wird Papa dabei immer und manchmal muss er sogar aufstehen; im schlimmsten Fall sich vor Pepes Bett auf den Boden legen und dort weiter schlafen. Wir dachten erst, es ist eine vorübergehende Phase, aber es kommt doch recht regelmäßig vor und vor allem mit steigender Frequenz.
So sind die durchgeschlafenen Nächte der letzten zwei Jahre (zumindest für Papa) immer noch an einer Hand abzuzählen...
Maya spricht nun auch (endlich) ein paar Worte. Also das tut sie zwar schon lange, aber alle Worte klangen mehr oder weniger wie "Baba" oder "Baa".
Inzwischen kamen nach den ersten Durchbrüchen bu-bu-bong (Luftballon), ha-hu-hu (Hausschuhe), und hu-ho-ho (Strumpfhose) auch gut zu verstehende Ausdrücke. Mayas Lieblingswort ist im Moment Papagei (klingt auch genau so) und sie bildet auch verständliche (zumindest für ihre Mitbewohner) Zwei- und Dreiwortsätze.
Am schönsten für Papa war eine Aussage beim Ins-Bett-Bringen vor ein paar Tagen. Papa wollte sich gerade verabschieden (gute Nacht, bis morgen, schlaf gut mein Schatz, Papa hat dich lieb).
Maya holte tief Luft und antwortete in fast lupenreiner Artikulation: Papa auch lieb.
Mit Tränen der Rührung im Auge setzte ich mich dann wieder hin und blieb doch noch ein paar Minuten länger.
Später waren Mama und Papa etwas unsicher, ob der unerwartete Liebesschwur nicht berechnenderweise ausgesprochen worden war, um genau diese Reaktion zu erwirken.
Wir wollen ja nichts unterstellen, aber unsere Kleine ist doch manchmal ganz schön hintertrieben.
Aber gesagt ist gesagt und ich glaube es ihr auch aufs Wort.
Maya scheint erkannt zu haben, dass auch Papa manchmal Streicheleinheiten braucht. Als er vor einigen Wochen nachts zum dritten oder vierten Mal zu Maya ins Zimmer hastete, um die schreiende Tochter zu beruhigen gab es Schläge vom Kind, begleitet von lauten "Papa nein. Mama!" Rufen. Völlig entnervt (und verletzt) habe ich Maya zu Mama gebracht, ins Bett gelegt und mein Leid geklagt. Maya ist doch ziemlich Mama-Kind und hat manchmal keine Lust, von anderen getröstet zu werden. Ich war wirklich traurig und habe gesagt, dass ich das nicht mehr machen möchte, nachts aufzustehen, nur um dann praktisch beschimpft zu werden.
Irgendwie muss Maya wohl gemerkt haben, dass ich unglücklich bin, denn sie löste sich aus Mamas Umarmung, streckte ihre Arme aus und rief "Papa, Papa".
Ich "durfte" sie daraufhin auf den Arm nehmen und sie hat extra lange mit mir gekuschelt.
Einen kleinen Riecher für die Gefühle anderer schein Maya also doch zu haben.
Montag, 11. Januar 2010
Pseudo
Nun auch noch das: Pepe hatte letzte Nacht einen Pseudokruppanfall. War nicht schön, aber da ich von Freunden schon einmal davon gehört hatte und auch mein Neffe Ruben als Kleinkind mal einen Anfall hatte, wusste ich doch ziemlich schnell, was es war. Zum Glück hatten wir auch noch ein Cortisonzäpfchen im Kühlschrank, was wir ihm verabreichen konnten. Mein freier Tag fiel damit heute ins Wasser und war nur ein pseudofreier Tag. Und da Maya nach zwei Tagen Kita total verrotzt ist, durfte sie gleich mit hier bleiben. Zum Dank waren beide Kinder irgendwie unausstehlich heute und ich kann eigentlich nicht behaupten, dass sie mir irgendwie angeschlagen vorkamen, sind vielleicht nur pseudokrank. Mittags wollte außer mir sich dann auch niemand ausruhen und es gab nur einen Pseudomittagsschlaf. Dafür scheinen jetzt beide eingeschlafen zu sein und ich hoffe, dass die Nacht ruhig bleibt und keine Pseudonachtruhe auf uns wartet. Für den Notfall haben wir zwar wieder Cortisonzäpfchen vom Kinderarzt verschrieben bekommen, aber ich hoffe, dass wir sie nie wieder brauchen werden. Ich freue mich jetzt erst einmal auf einen echten Feierabend!
Mittwoch, 6. Januar 2010
Nachtrag
Ich wusste, ich hätte es nicht bloggen dürfen, denn gleich die Nacht darauf hatten wir vier Stunden Partytime mit Maya von drei bis sieben Uhr (nachts wohlgemerkt!). Es war unfassbar, erst kam Pepe gegen zwei Uhr zu uns ins Bett, was er sonst nie macht und gegen drei fing Maya an zu plärren. Nach einer halben Stunde vergeblichen "Ich leg Dich wieder hin in dein Bett-Versuchen" durch Alex, brachte er die Partymaus zu uns ins Bett, in der Hoffnung, dass sie dort einschlafen würde. Weit gefehlt, ein Wälzen, ein Schreien, ein ich "Reiße-mir-den Schlafsack-vom-Körper" und schließlich ein "Jetzt-springen-wir-auf-dem-Bett-herum", nachdem ich ihr den Schlafsack ausgezogen hatte. Ein Wunder, dass Pepe bei dem Getobe und Gebrüll nicht aufgewacht ist. Alex schien recht unbeteiligt, nachdem er sie gegen halbvier bei mir abgeladen hatte und machte auch noch dumme Sprüche. Gegen kurz vor sieben war ich völlig am Ende, da ich doch nur schlafen wollte und "schmiss" Maya dann zu Alex rüber. Leider verstärkte das ihr Schreien nach Mama, so dass ich einen letzen Versuch startete, sie doch zum Einschlafen zu bewegen. Also zurück in ihr Zimmer, flugs noch eine frische Windel und als hätte sie genau gewusst, dass sämtliche Grenzen des Zumutbaren längst überschritten waren, ließ sie sich widerstandlos in ihr Bett zurück legen und schlief innerhalb von 5 Minuten ein.
Der Mittagsschlaf fiel dann allerdings wieder aus. Unglaublich, oder? Sowas hatten wir auch schon lange nicht mehr. Dafür gab es als Belohnung dann 12 Stunden Schlaf am Stück die Nacht drauf. Warum nicht immer so?
Der Mittagsschlaf fiel dann allerdings wieder aus. Unglaublich, oder? Sowas hatten wir auch schon lange nicht mehr. Dafür gab es als Belohnung dann 12 Stunden Schlaf am Stück die Nacht drauf. Warum nicht immer so?
Montag, 4. Januar 2010
Frohes neues und gesundes 2010!
Unfassbar und ich habe fast nicht mehr daran geglaubt, dass es irgendwann passiert, aber seit die Kinder kitafrei haben, hat Maya tatsächlich schon ein paar Mal durchgeschlafen. Nun nach 19 Monaten scheint sie es ab und an zu können. Was vorher nur bei Oma und Opa geklappt hat, scheint nun auch zu Hause möglich zu sein. Ich sollte es nicht zu sehr betonen, man weiß ja, wie schnell sich so etwas ändern kann, aber im Gegensatz zu den Monaten zurvor ist es wirklich ein wahnsinniger Fortschritt. Es gab ein paar Tage, an denen sie bis sieben oder halbacht geschlafen hat und häufig, wenn sie früher aufwachte, ist sie zumindest bei uns im Bett gleich wieder eingeschlummert. Pepe schläft zurzeit auch sehr lange und wenn am Donnerstag die Kita wieder losgeht, wird es für alle eine ziemliche Umstellung. Wieviel entspannter ist das Leben doch, wenn man am Morgen alle Zeit der Welt hat und nicht rechtzeitig in der Schule (Papa), im Kindergarten (Maya und Pepe) oder Büro sein muss (ein hoch auf die flexiblen Abeitszeiten, aber auf meine Stundenzahl muss ich dummerweise trotzdem irgendwie kommen). Im neuen Jahr wird es noch etwas heftiger, da die Einrichtung angedroht hat, die Eltern, die nach neun Uhr mit ihren Kindern eintreffen, nicht mehr reinzulassen. Eine Herausforderung für uns drei, die doch so häufig das ein oder andere Mal ein paar Minuten später da waren, zumal der Weg ohne Auto auch nicht der kürzeste ist und die Schneemassen zur Zeit ein Fahrradfahren unmöglich machen. Werden wir wohl mit dem Schlitten spätestens gegen kurz nach acht hier losstarten müssen, eigentlich eine Zeit, zu der zumindest Pepe noch tief und fest schlummert. Der Wiedereinstieg in die Arbeitswelt hat das Leben zu viert hier auch nicht wirklich leichter gemacht, das hatte ich mir irgendwie anders und entspannter vorgestellt. Naja, hoffen wir mal, dass die Kinder uns wenigstes den nächtlichen Schlaf zukünftig etwas mehr gönnen. Ein frohes neues und gesundes 2010 allen da draußen ... und weiterhin viel Spaß im Schnee! Wahnsinn, oder?
Dienstag, 8. Dezember 2009
Carpe Noctem
Es gibt so viel zu erzählen, wenn nur die Zeit nicht so knapp wäre. Aber egal, zwischen Korrekturbergen, Abi-Vor-Klausuren, Nachschreibern, Vokabeltests und sogar mal wieder einem Unterrichtsbesuch (Papas Chef kommt zur "Besichtigung") gibt es jetzt mal ein kleines Häppchen (statt Mittagsschlaf) bevor Papa die Kids aus der Verwahrungsanstalt holt.
Zur Zeit machen wir mal wieder eine Schlafperiode des Grauens durch. In den letzten 3-4 (gefühlt 30-40) Wochen gab es selten mal mehr als 2 Stunden Schlaf am Stück. Manchmal auch nur ein Stück von 2 Stunden. Beide Kinder hatten Husten, Pepe nicht so schlimm wie Maya, aber dafür wilde Träume. So kam es auch, dass eine Nacht Papa vor Pepes Bett zwischen 3 und 4 Uhr nachts eine Stunde unterhalten wurde (Papa Du bist alt; Papa Du wächst nur noch in die Breite; Der Mond ist aufgegangen; Fuchs du hast die Gans gestohlen, gib sie bitte wieder her; ...).
Auch beim ins-Bett-gehen zeigt Pepe zur Zeit, dass er großen Bedarf hat, die Dinge, die ihm so durch den Kopf gehen (und das sind einige) zu kommunizieren.
Das kann dann auch schon mal 1-2 Stündchen dauern, unterbrochen von nacherzählten Kinderbüchern/CDs (und zwar wörtlich) und gesungenen Liedern. Ein Dialog vor zwei Tagen ging in etwa so:
Zur Zeit machen wir mal wieder eine Schlafperiode des Grauens durch. In den letzten 3-4 (gefühlt 30-40) Wochen gab es selten mal mehr als 2 Stunden Schlaf am Stück. Manchmal auch nur ein Stück von 2 Stunden. Beide Kinder hatten Husten, Pepe nicht so schlimm wie Maya, aber dafür wilde Träume. So kam es auch, dass eine Nacht Papa vor Pepes Bett zwischen 3 und 4 Uhr nachts eine Stunde unterhalten wurde (Papa Du bist alt; Papa Du wächst nur noch in die Breite; Der Mond ist aufgegangen; Fuchs du hast die Gans gestohlen, gib sie bitte wieder her; ...).
Auch beim ins-Bett-gehen zeigt Pepe zur Zeit, dass er großen Bedarf hat, die Dinge, die ihm so durch den Kopf gehen (und das sind einige) zu kommunizieren.
Das kann dann auch schon mal 1-2 Stündchen dauern, unterbrochen von nacherzählten Kinderbüchern/CDs (und zwar wörtlich) und gesungenen Liedern. Ein Dialog vor zwei Tagen ging in etwa so:
- Papa, wir haben toll gequatscht
- (Papa freut sich) Ja, ich unterhalte mich auch gerne mit Dir. Gute Nacht...
- Nein, Maya und ich haben gequatscht. Wir haben getobt und gelacht.
- Ach so, Ihr habt Quatsch gemacht.
- Ja, wir können so gut quatschen, weil wir ja Freunde sind.
- Das ist schön, dass Ihr Freunde seid; und Ihr seid ja auch Geschwister.
- Du kannst keinen Quatsch machen, Papa weil Du ja keine Freunde hast.
- Also eigentlich...
- Nein, Du hast keine Freunde.
- Papa hat doch auch Freunde.
- (überlegt) Welche denn?
- Na, Jörg zum Beispiel und Watz und Matze. Sandra und Suse. Die kennst Du doch auch.
- (lacht) Das sind keine Freunde.
- Naja, keine Kinder. Papa hat eben erwachsene Freunde und wir machen auch manchmal Quatsch.
- (ungläubig) Neeeeiiiiiin... Wieso hat Sandra eigentlich nur Line und kein zweites Kind?
- Vielleicht kommt da ja nochmal eins?!
- Und Paul ist auch nur ein Kind und hat keine Schwester.
- Aber das kann ja auch noch kommen.
- Wird das dann ein Junge oder ein Mädchen? Maya ist ja ein Mädchen, aber Paul ist ein Junge und Line ist ein Mädchen.
- Das weiß man nicht, wenn das Baby noch im Bauch ist und es ist dann eine tolle Überraschung.
- Das Baby ist im Bauch? Aber da gibt es doch Bakterien. (Pepe vermutet, dass Karius und Baktus nach dem Zähneputzen manchmal mit dem Spülwasser im Bauch verschwinden)
- Das Baby ist aber geschützt, da können die Bakterien nichts machen.
- Die hauen und beißen dann vielleicht.
- Nein, das können die nicht.
- Was können die denn.
- Naja, manche machen uns krank, aber nicht alle. Es gibt auch gute Bakterien, die uns helfen.
- Ach ja, die räumen nach dem Essen das Geschirr auf.
- (Papa versucht, sich zusammenzureißen)...
- (überlegt) Ja, manche Bakterien helfen und räumen das Geschirr auf.
- (Papa fehlen die Worte)
Freitag, 13. November 2009
Freud und Leid
Also Maya ist ein echter Kita-Profi geworden. Inzwischen winkt sie sogar cool der Mama zu, wenn Papa sie (Montags und Freitags) zum Kindergarten bringt. Dort denkt sie gar nicht mehr daran, auch nur eine Träne zu vergießen, sondern jauchzt fröhlich, wenn sie das Gebäude sieht und es hat den Anschein, dass sie es gar nicht erwarten kann, die Eltern schnell los zu werden, damit man mit Spielen anfangen kann.
Pepe hat schon zum zweiten Mal in diesem Jahr indirekt mitbekommen, dass es traurig ist, wenn jemand stirbt. Hatte im Sommer vor allem Mama feuchte Augen, als Michael Jackson gestorben ist, so waren in dieser Woche auch Mama aber vor allem Papa sehr traurig über den Tod von Robert Enke. Da auch Pepe mit seinen drei Jahren ein Enke-Fan ist, hat er natürlich gefragt, ob Enke bald wieder spielen kann und warum er denn gestorben ist.
Wenn ich sehe, welche Auswirkungen diese Tragödie hat, bin ich ganz froh, dass Pepe erst drei ist und die ganze Tragweite noch nicht begreifen kann.
Wir fühlen uns irgendwie sehr verbunden mit den Enkes. Das ganze ist natürlich nur einseitiger Natur, aber als die kleine Lara Enke vor drei Jahren in der MHH gestorben ist, lag Pepe ja als 8 Tage altes Mini-Frühchen im gleichen Krankenhaus und Mama war auch noch zur "Erholung" da. Schon damals hat uns das Schicksal der Familie sehr berührt und wir sind auch heute unendlich traurig und wünschen Teresa Enke viel Kraft, um das Leben mit der kleinen Leila irgendwann wieder genießen zu können, so gut es eben geht.
Pepe hat schon zum zweiten Mal in diesem Jahr indirekt mitbekommen, dass es traurig ist, wenn jemand stirbt. Hatte im Sommer vor allem Mama feuchte Augen, als Michael Jackson gestorben ist, so waren in dieser Woche auch Mama aber vor allem Papa sehr traurig über den Tod von Robert Enke. Da auch Pepe mit seinen drei Jahren ein Enke-Fan ist, hat er natürlich gefragt, ob Enke bald wieder spielen kann und warum er denn gestorben ist.
Wenn ich sehe, welche Auswirkungen diese Tragödie hat, bin ich ganz froh, dass Pepe erst drei ist und die ganze Tragweite noch nicht begreifen kann.
Wir fühlen uns irgendwie sehr verbunden mit den Enkes. Das ganze ist natürlich nur einseitiger Natur, aber als die kleine Lara Enke vor drei Jahren in der MHH gestorben ist, lag Pepe ja als 8 Tage altes Mini-Frühchen im gleichen Krankenhaus und Mama war auch noch zur "Erholung" da. Schon damals hat uns das Schicksal der Familie sehr berührt und wir sind auch heute unendlich traurig und wünschen Teresa Enke viel Kraft, um das Leben mit der kleinen Leila irgendwann wieder genießen zu können, so gut es eben geht.
Montag, 26. Oktober 2009
"Es stinkt nach Pizza"
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Pepe sagt in letzter Zeit soviele witzige Sachen, die ich gerne alle festhalten würde, aber dann müsste ich den ganzen Tag mit einem Notizblock rumlaufen und alles schnell aufschreiben (vielleicht gar keine so schlechte Idee, aber vielleicht besser doch nicht ;-) "Es stinkt nach Pizza" oder "Jetzt muss ich mal", nachdem er was getrunken hat, "aber ich kann nach em Schlafen aushalten", was in der Regel auch wirklich klappt, sind Beispiele dafür. Auch bei Maya kommen jeden Tag neue Wörter dazu und sie wird wie ihr großes Vorbild von Tag zu Tag selbstständiger. Das Neuste, was ich besser nicht bloggen sollte, aber so süß und witzig finde, ist, dass Maya lacht, wenn jemand eine Pups lässt und das Ganze mit einem Pff kommentiert zu der Person, die sie als Verursacher ausmacht.
Meine "freien" Tage hier sind nun auch gezählt und ich habe bei Weitem nicht das geschafft, was ich alles erledigen wollte. Und dabei hat Maya mich wirklich damit überrascht, dass sie seit acht Wochen Kita bisher nicht einmal krankheitbedingt daheim bleiben musste. Ich hätte also genug Zeit gehabt, mehr zu schaffen. Kann nur hoffen, dass es nicht ausgerechnet nächste Woche losgeht, wenn ich zurück an meinen Arbeitsplatz kehre. Insgesamt scheint sie doch robuster als Pepe zu sein oder hat als Geschwisterkind einfach schon viel seiner mitgebrachten Keime als Baby abwehren müssen. Sie freut sich mittlerweile richtig auf den Kindergarten und zeigt nur noch aufs Fenster beim Abschied durch das wir immer noch einmal winken.
Heute haben wir ihre Delfibekanntschaften zum Spielen und Klönen eingeladen, so dass ich am besten gleich mal ein bisschen aufräumen werde, auch wenn sich das eigentlich gar nicht lohnt ;-)
Schätze mal, die Klön-Spielnachmittage werden demnächst auch weniger werden.
Meine "freien" Tage hier sind nun auch gezählt und ich habe bei Weitem nicht das geschafft, was ich alles erledigen wollte. Und dabei hat Maya mich wirklich damit überrascht, dass sie seit acht Wochen Kita bisher nicht einmal krankheitbedingt daheim bleiben musste. Ich hätte also genug Zeit gehabt, mehr zu schaffen. Kann nur hoffen, dass es nicht ausgerechnet nächste Woche losgeht, wenn ich zurück an meinen Arbeitsplatz kehre. Insgesamt scheint sie doch robuster als Pepe zu sein oder hat als Geschwisterkind einfach schon viel seiner mitgebrachten Keime als Baby abwehren müssen. Sie freut sich mittlerweile richtig auf den Kindergarten und zeigt nur noch aufs Fenster beim Abschied durch das wir immer noch einmal winken.
Heute haben wir ihre Delfibekanntschaften zum Spielen und Klönen eingeladen, so dass ich am besten gleich mal ein bisschen aufräumen werde, auch wenn sich das eigentlich gar nicht lohnt ;-)
Schätze mal, die Klön-Spielnachmittage werden demnächst auch weniger werden.
Mittwoch, 7. Oktober 2009
Waldausflug
Heute machen die Knirpse gemeinsam einen Ausflug in den Wald. Sah total süß aus, wie sie alle eingemummelt in ihren Regenklamotten startbereit waren und das Wetter scheint auch mitzuspielen. Pepe hat Paul an die Hand genommen und Maya wartete im Kindertransportwagen, dass es losging. Leider musste sie doch noch einmal kurz weinen, als sie gesehen hatte, dass ich noch da war, obwohl sie zuvor ganz zufrieden das Treiben beobachtete. Hoffe, dass alle viel Spaß beim Waldausflug habe.
Dienstag, 6. Oktober 2009
Abschied
Nachdem Maya nun fast 17 Monate bei uns im Schlafzimmer geschlafen hat, haben wir beschlossen, sie nun doch in Pepes altes Zimmer umzubetten, damit sie nicht bei jeder Kleinigkeit mit wach wird. Anfangs hat sie sich nur mittags dort hinlegen lassen, aber nun hat sie schon die zweite Nacht infolge in ihrem neuen Bett geschlummert und offensichtlich schläft sie dort gar nicht einmal schlecht. Ich muss allerdings gestehen, dass sie mir doch irgendwie fehlt, wenn ich abends ins Bett gehe, so dass ich mich fast ein bisschen gefreut habe, als Maya in der ersten Nacht auswärts gegen 5 Uhr zu weinen anfing, da ich einen Grund hatte, sie mit zu uns zu holen, wo sie dann auch noch bis 7 Uhr weitergeschlummert hat. Heute Nacht gegen halbvier ist Alex rübergegangen, als sie geweint hat und kam nach einer Weile leider ohne sie wieder :-(
Donnerstag, 24. September 2009
Angekommen
Nach knapp vier Wochen Kindergarten, kann ich behaupten, dass Maya schon fast wie ein alter Hase den Tagesablauf dort mitmacht. Beim Weggehen morgens weint sie zwar meist noch kurz, aber sie beruhigt sich wohl sehr schnell. Oft schon auf dem Weg zum Fenster durch das ich den Kindern immer noch winke und Handküsse zuwerfe, wo ihr dann allerdings dadurch manchmal wieder einfällt, dass Mama eigentlich da bleiben soll. Pepe hingegen scheint die Tatsache, dass seine Schwester jetzt auch dort weilt, nicht besonders beim morgendlichen Abschied geholfen zu haben. Ich kann schlecht beurteilen, wieviel tatsächlich Abschiedsschmerz ist und wieviel Show. Heute ging es seit langem mal wieder, aber gestern habe ich überlegt, ihn vielleicht tatsächlich einen Tag der Woche Auszeit zu gönnen und dafür Exklusivzeit mit Mama, die seit der Geburt von Maya knapp geworden ist. Zumindest bis zum Wiedereinstieg im November könnte ich vielleicht freitags nur mit ihm etwas unternehmen, bin mir allerdings nicht sicher, ob ich mir ein Eigentor damit schieße und er dann auch weiterhin seinen Exklusivtag einfordern wird und es die Situation noch verschlimmert. Wenn ich weg bin, beruhigt er sich wohl auch ganz schnell, aber es scheint ihm nach wie vor ein passender Junge zum Spielen zu fehlen, glaube ich.
Kaum hatte ich dies vor ein paar Tagen geschrieben und noch nicht veröffentlicht, da scheint Pepe der Abschied doch nicht mehr so schwer zu fallen. Und auch Maya fängt am Fenster nicht automatisch wieder an zu weinen. Ein passender Spielgefährte scheint Pepe trotzdem zu fehlen, so wie der Mittagsschlaf, der ihn letzten Donnerstag dazu veranlasste bei einer der Erzieherinnen (Sabrina) auf dem Schoß einzuschlafen, die in dann ablegte und er schlummerte tief und fest zwischen all dem Getobe und Gebrüll in der Kuschelhöhle einfach weiter.
Kaum hatte ich dies vor ein paar Tagen geschrieben und noch nicht veröffentlicht, da scheint Pepe der Abschied doch nicht mehr so schwer zu fallen. Und auch Maya fängt am Fenster nicht automatisch wieder an zu weinen. Ein passender Spielgefährte scheint Pepe trotzdem zu fehlen, so wie der Mittagsschlaf, der ihn letzten Donnerstag dazu veranlasste bei einer der Erzieherinnen (Sabrina) auf dem Schoß einzuschlafen, die in dann ablegte und er schlummerte tief und fest zwischen all dem Getobe und Gebrüll in der Kuschelhöhle einfach weiter.
Freitag, 18. September 2009
Bilderflut
So, jetzt sind tatsächlich mal wieder ein paar neue Bilder online. Ich habe auch einige ältere Beiträge etwas mit Bildmaterial "aufgepeppt". Ist schon krass, wie viel man fotografiert (schreibt man das jetzt so?).
Naja, meine liebe Frau ist ja traumatisiert, weil es von ihr als drittes Kind keine Babyfotos mehr gibt, was ja auch wirklich hart ist. Aber dass wir in drei Jahren über 10000 Fotos machen, hätte ich auch nicht gedacht.
Wenn man das mal so zwischendurch schaffen würde, ein paar Bilder von der Kamera zu holen, auszumisten und hochzuladen. Ist aber nicht und so sind es dann immer, wenn man sich mal dran setzt mehrere hundert, wenn nicht tausend Fotos.
Mal sehen, wann ich dazu komme, die über 400 Videos zu sichten, komprimieren, auszuwählen und Euch lieben Bloggernauten online verfügbar zu machen...
Naja, meine liebe Frau ist ja traumatisiert, weil es von ihr als drittes Kind keine Babyfotos mehr gibt, was ja auch wirklich hart ist. Aber dass wir in drei Jahren über 10000 Fotos machen, hätte ich auch nicht gedacht.
Wenn man das mal so zwischendurch schaffen würde, ein paar Bilder von der Kamera zu holen, auszumisten und hochzuladen. Ist aber nicht und so sind es dann immer, wenn man sich mal dran setzt mehrere hundert, wenn nicht tausend Fotos.
Mal sehen, wann ich dazu komme, die über 400 Videos zu sichten, komprimieren, auszuwählen und Euch lieben Bloggernauten online verfügbar zu machen...
Keks
Schon witzig, zu hören und zu beobachten, wie die Zwerge die eigenen Schimpftiraden übernehmen. So Pepe heute zu Maya, dass ihm irgendwas total auf den Keks ginge, selbstverständlich entsprechend betont.
IKEEEEA - hier tanken Sie auf...
Pepe hat zu seinem Geburtstag ein größeres Kinderzimmer bekommen. Naja, ganz zum Geburtstag war es nicht fertig, erst musste Papa ja jedes Wochenende beim Kindergarten wuppen (gefühlt jedenfalls). Auf jeden Fall hat Pepe im neuen Zimmer schon mal das Bett eingeweiht. Er hatte das Hochbett schon mal bei IKEA getestet (ja, da waren die anderen Kunden echt erstaunt). Er war auf dem Hinweg im Auto eingeschlafen und ich musste ihn halb pennend durch das Möbelhaus schleppen. Irgendwann hatte ich dann keinen Bock mehr und ich hab ihn in ein Bett gelegt. Da hat er dann ne Runde gepennt.
Naja, jedenfalls haben wir das Bett nach langem Hin und Her endlich bekommen und aufgebaut. Allerdings kann man es auch umdrehen, so dass es kein Hoch- sondern eben ein Tiefbett ist. Das findet Pepe doof, aber er muss sich leider damit abfinden. Nicht ganz aus der Luft gegriffene Erklärung: Maya klettert ja so gerne und würde sicherlich mal runter plumpsen. Pepe natürlich nicht, weil er ja schon sooo groß ist.
Er ist dann auch in der 2. Nacht im neuen Bett - in dem er übrigens sehr klein aussieht - mal eben aus dem Bett gefallen. Mama und Papa saßen im Wohnzimmer, als es plötzlich sehr laut krachte. Mama erwähnte, dass Pepes Hand vorher schon unter dem Baldachin, der eigentlich ein rausfallen verhindern müsste, hervor geschaut habe. Papa also im Affenzahn die Treppe rauf, einen brüllenden Jungen erwartend. Und, was findet er? Pepe liegt auf der Decke vor dem Bett und schläft. Mit viel Getöse also raus gefallen und einfach weiter geschlafen. Ich hab ihn dann zugedeckt und erstmal auf dem Boden gelassen; er war so friedlich. Natürlich ist der Sturz aus dem Tiefbett (ca. 35 cm) weitaus weniger gefährlich also von oben (120 cm), aber trotzdem hätte ich doch ein tränenreiches Erwachen erwartet.
So nach und nach schaffen es Mama und Papa, dass Zimmer auch endlich in ein richtiges Kinderzimmer zu verwandeln. Gestern haben sich die beiden Kleinen auch schon zusammen an den Kindertisch gesetzt und gespielt und der Schrank (Trofast) voller Bücher und Spielsachen hat auch seine Faszination.
Eigentlich wollte ich mal die Bilder von der Kamera laden und das Online-Album updaten, aber Mama hat die Kamera wohl mitgenommen. Damit ich endlich mal ein bisschen (eher viel) arbeiten kann, sind die Drei Cousin besuchen gefahren und Papa hat nach 4 Std. Möbel-Action noch fix 7 Std am Schreibtisch (jetzt übrigens zugunsten des Kinderzimmers auf dem Dachboden) gearbeitet. So viel also zum "freien Tag", den ich genießen darf.
Montag, 14. September 2009
Das Leben eines Dreijährigen ...
... muss wirklich schrecklich sein und wenn noch einmal jemand sagt, er möchte gerne wieder Kind sein, dann sollte er sich Pepes Wutausbrüche anschauen. Minutenlang kann er sich darüber ärgern, dass Mama ihn vom Kindergarten abholt und nicht Papa. Wenn der Papa ihn abholt, ärgert er sich, dass der vielleicht auf Grund der Wetterlage nicht mit dem Rad zum Abholen gekommen ist. Er regt sich auf, wenn ich nicht durch die Muckelstraße fahre, die am Kanal entlang führt, sondern die Hauptstraße nehme oder es fällt ihm im Bett wieder ein, dass er eigentlich einen Joghurt zum Abendbrot essen wollte. Im Kindergarten ärgert er seine beste Freundin und begründet das damit, weil das Wochenende so antrengend war. Kann ein Dreijähriger schon verliebt sein? Vielleicht ärgert er sie auch, weil er sie besonders gerne mag? Ich hoffe jedenfalls, dass diese Phase schnell vorbeigeht. Zum einen, weil es für alle Beteiligten mehr als anstrengend ist und zum anderen, weil er in Mayas Klamotten doch irgendwie verboten aussieht. Die musste er heute beim Heimweg nämlich unbedingt anziehen, weil ihm seine Jacke und Schuhe nicht zusagten und ich ihn nicht ohne gehen lassen wollte. Dass ihm die Sachen eigentlich schon ein wenig zu klein sind, scheint ihn nicht zu stören. Und die ausrangierten Gummistiefel, die noch von ihm in der Kita standen und nun an Maya gehen sollten, werden sicherlich auch ein wenig gedrückt haben. Spätestens, wenn Maya anfängt Einspruch zu erheben, hat der vermeintliche Frieden sowieso ein Ende. Aber zurzeit sind mir die Kämpfe auf der Klamottenebene
einfach nicht die Mühe wert.
-------------------
An dieser Stelle mischt sich der Papa mit einem Foto ein. Und zwar zum Thema "in Mayas Klamotten verboten aussehen". Maya hat ein Kleid angezogen und Pepe wollte unbedingt auch. Ist auch dann den ganzen Tag darin rumgehopst. Mehr Fotos mit Kleidchen auf der Foto-Seite oder direkt hier.
-------------------
An dieser Stelle mischt sich der Papa mit einem Foto ein. Und zwar zum Thema "in Mayas Klamotten verboten aussehen". Maya hat ein Kleid angezogen und Pepe wollte unbedingt auch. Ist auch dann den ganzen Tag darin rumgehopst. Mehr Fotos mit Kleidchen auf der Foto-Seite oder direkt hier.
Abonnieren
Posts (Atom)

