Lilypie Kids Birthday tickers
Lilypie Kids Birthday tickers Notes:

Donnerstag, 17. Juni 2010

Wo fahren wir hin?

...fragte Maya heute Morgen auf dem Weg in die Kita.

Und Pepe, der Gefallen an der englischen Sprache gefunden hat, möchte gerne mal nach England fahren, dort, wo die Leute englisch sprechen.

Morgen fahren wir uns erst einmal Yukon Bay anschauen, habe wegen der Notbesetzung im Kinderladen einen Tag frei genommen. Und ab halbzwei ist ja dann sowieso WM angesagt.

Schock

Eigentlich waren wir mit der Krabbelgruppe unsere Kinder im Großen und Ganzen immer ganz zufrieden und nach ein paar etwas heftigeren Streitigkeiten zwischen Leitung und Team mit der Konsequenz, dass die Leitung auf Grund eklatanten Verhaltensweisen gehen musste, kehrte wieder Ruhe in die Einrichtung ein. Gestern ist allerdings wieder eine Sache passiert, die hätte einfach nicht passieren dürfen. Bei einem Ausflug zum Wakitu haben sie ein Kind bei der Heimfahrt einfach vergessen. Erst viel später, als es abgeholt werden sollte, ist es den Erzieherinnen aufgefallen, dass die Kleine gar nicht da war. Ich kann durchaus nachvollziehen, dass so ein Knirps mal stiften geht, aber das unbemerkt bleibt, dass ein Kind fehlt? Und nun stehe ich da. Pepe wechselt die Einrichtung sowieso im August, aber Maya sollte eigentlich noch ein Jahr dort hingehen. Es ist ja auch nicht gerade so, dass Krabbelplätze wie Sand am Meer vorhanden wären. Mein Arbeitgeber hat letztes Jahr für MitarbeiterInnen eine eigene Einrichtung aufgemacht, aber ich glaube kaum, dass ich da noch was kriegen würde so kurzfristig. Jetzt ärgere ich mich, dass ich mich nicht doch dort angemeldet habe, als es die ersten zwischenmenschlichen Probleme gab, was auch an den Kindern nicht spurlos vorbei ging. Maya geht eigentlich sehr gerne dort hin und sie mag ihre Erzieherinnen und diese sie. Trotzdem scheint dieses sehr junge Team noch eine Menge lernen zu müssen, aber vielleicht nicht an meinen Kindern? Ich bin doch ziemlich geschockt, auch wenn ich glaube, dass sie Maya nicht vergessen hätten. Es muss dringend eine neue erfahrene Leitung her, sonst gehen alle vor die Hunde, habe ich das Gefühl. Die Erzieherin, die vertretungsweise die Leitung übernommen hat, ist auf Grund des Vorfalls zusammengebrochen und für die nächsten zwei Wochen krank geschrieben, was die Situation nicht besser macht, zumal eine weitere Mitarbeiterin auch weiterhin krank geschrieben ist und die Einrichtung damit heillos unterbesetzt ist.

Montag, 14. Juni 2010

Impfnachwehen!

Die Impfung hat der kleinen Maus wohl doch mehr zugesetzt als ich gedacht hätte. Sie schien gegen Abend richtig starke Muskelschmerzen zu haben und konnte sich kaum auf den Beinen halten. Ich habe richtig mitgelitten, das kannte ich von Pepe so gar nicht. Selbst beim Tragen schien ihr jede Bewegung weh zu tun. Im Bett lag sie regungslos auf dem Rücken mit offenen Augen und jammerte vor sich hin. Jetzt scheint sie zu schlafen, was für ihre Verhältnisse sehr schnell heute ging und das trotz 2 1/2 Stunden Mittagsschlaf. Hoffe, ihr geht es morgen wieder besser. Schlaf Dich gesund kleine Maus!

Pepe scheint auch schon zu schlafen. Ihm tut beim Einschlafen immer alles weh und ein sicheres Zeichen, dass er eigentlich kurz vorm Einschlummern ist, ist, dass es ihm so unbequem ist ("Mir ist es so unbequem!"). Er erzählt in letzter Zeit immer so lustige Dinge und eigentlich müssten wir alles aufschreiben, damit wir es nicht vergessen, aber irgendwie fehlt dazu dann doch die Zeit.

Gestern sagte er zu Alex, dass Maya ihn wohl ein bisschen weniger lieb hätte als er ihn lieb hätte und ich würde mal behaupten, dass er das gut beobachtet hat, wobei der Papa in der Beliebtheitsskale im Gegensatz zu früher doch deutlich gestiegen ist bei ihr. Aber Mama ist eben doch die Beste ;-)

Sehr zufrieden!

... war Dr. Schaub und auch ich heute mit der kleinen Motte bei der U 7 Untersuchung. Ich hatte erst Bedenken, da der Termin um 11:30 Uhr angesetzt war. Es stellte sich im Nachhinein aber als nahezu perfekt heraus. Wir mussten nicht warten und Maya war trotz Tobevormittag im Kindergarten gut gelaunt und folgte den Anweisungen der Helferinnen und des Arztes tadellos. Der Hörtest konnte gut durchgeführt werden, wobei das rechte Ohr noch etwas schlecht schwingt und matt ist, aber das linke sah gut aus, das Wackelbild wurde identifiziert und ich habe zum ersten Mal auch die Bilder (Stern oben, Katze links, Auto rechts) erkannt. Sie legte beim Wiegen auf Anweisung ihre Hände auf den Bauch, ging zur Messlatte mit, ließ sich den Kopfumfang vermessen, in die Ohren schauen, ging auf Aufforderung zur Schaukelente und zeigte, wie sie ihre Socken ausziehen kann. Nebenbei spielte sie mit den Dingen, die da so rumlagen (Puzzle, Bauklötze, etc.). Wirklich vorbildlich und ich war megastolz. All die anderen Fragen, konnten wir auch positiv beantworten (räumt gerne den Geschirrspieler aus, wischt den Boden, sortiert Wäsche und pflückt die zusammengelegte wieder auseinander, kann aus einem Becher trinken und an der Hand oder mit Festhalten Treppen gehen und spricht kleine Sätze). Nur das Impfen entsprach nicht so wirklich ihren Vorstellungen von dem Ausklang eines schönen Vormittags und das dazu in beide Beine, da ich überhaupt nicht daran gedacht habe mal zu schauen, ob vor der U 7 noch eine Impfung anstand. Letztlich finde ich, hat sie auch dies vorbildlich gemeistert, auch wenn sie die ganze Zeit noch etwas sauer über die beiden Einstiche war, bis sie schließlich recht schnell in ihren Mittagsschlaf verfiel.

Hier noch die Daten: 85 cm, 11,5 kg, 47 cm Kopfumfang und damit wohl alles um die mittlere Kurve, wenn ich es richtig verstanden habe (bei der letzten U war sie noch eher im unteren Bereich). Dazu 16 Zähne.

Wie schön, weiter so kleine Dame ...

Ich hab Dich lieb!

P.S: Da alles so schnell ging und ich alleine war, war leider keine Zeit, um Fotos von diesem wichtigen Termin im Unterhemd zu machen ;-)

Und noch was zur Statistik, die besagt, dass der Impfstatus mit zunehmender Kinderzahl singt. Das kann ich dann wohl bestätigen, auch wenn wir wohl gerade noch zeitig genug dran waren/sind und gut, dass wir nur zwei haben ;-)

Donnerstag, 3. Juni 2010

Veränderungen

In gut acht Wochen wird Pepe seine überschauliche Krabbelgruppe verlassen und in einen gewöhnlichen Kindergarten gehen. Eigentlich unser Wunschkindergarten, da er sich in unmittelbarer Nähe zum Wohnort befindet und trotzdem habe ich etwas Bedenken, dass er sich unwohl fühlen könnte. Alle seine MitstreiterInnen von den Knirpsen gehen in andere Einrichtungen und ich bin gespannt, ob er sich in dem neuen Kindergarten zurecht finden wird. Er ist viel größer als der jetzige (25 Kinder pro Gruppe) und dadurch doch deutlich lauter. Dafür hat er ein ganz tolles riesiges Außengelände. Es ist schon ein komisches Gefühl, er demnächst alleine in dem großen Kindergarten und seine Schwester dann ebenfalls alleine in der alten Einrichtung mit ganz vielen neuen Kindern. Insgesamt habe ich bisher einen guten Eindruck von der Einrichtung gewonnen und hoffe, dass Maya nächstes Jahr dort auch einen Platz bekommt. Die Schnuppertage sind gut verlaufen, der Elternabend war gut, das Eingewöhnungskonzept gefällt mir, etc. und doch bleibt diese Ungewissheit und die Hoffnung, dass er schnell Anschluss finden wird und sich wohlfühlen kann.

Sonntag, 16. Mai 2010

Alles Liebe zum zweiten Geburtstag, Maya!

Leider ist es kein sehr warmer Tag (der kälteste Mai seit Menschengedenken stand in der HAZ am Wochenende), so dass wir wohl nicht, wie letztes Jahr, draußen feiern können. Hoffe, es wird trotzdem ein schöner Tag! Zu Deiner Geburt hat es übrigens geregnet, aber so kalt war es nicht!

Montag, 3. Mai 2010

Händchen halten

Heute Morgen haben die beiden auf dem Weg in den Kinderladen hinten im Auto gemeinsam Händchen gehalten, total süß und niedlich!

Donnerstag, 15. April 2010

Gebraten?!

Pepe: "Wir mögen keine Geister! Mögen wir Hechte?"
Ich: "Ja, Hechte mögen wir."
Pepe: "Gebraten?"
War wohl von einem Kind, das wirklich fast alles liebend gerne isst, nicht anders zu erwarten ;-), obwohl ich mich eigentlich nicht erinnern kann, dass wir je Hecht gegessen hätten.

Montag, 22. März 2010

Frühling

Mit dem Frühlingsanfang fängt wieder alles an zu blühen und zu wachsen. Und so fragt Pepe nach einem ereignisreichen Tag, an dem er unter anderem auch mit Oma Marion im Garten Blumen gepflanzt hat beim Abendbrot:
"Wächst Gras?"
Papa und Mama: "Ja, Gras wächst."
Pepe: "Und wächsen Bäume?"
Papa und Mama: "Ja, Bäume wachsen auch."
Diese kindliche Neugier aktiviert Alex pädagogische Ader und so fragt er:
"Und wachsen Kinder?"
Pepe: "Ja, Kinder wachsen."
Papa: "Und wachsen Erwachsene?"
Pepe: "Nein, Erwachsenen wachsen nicht und werden bald tot!"
Ich lass das mal so stehen hier und freue mich auf die Sicht der Dinge aus Kinderaugen, die uns auch in Zukunft hoffentlich noch so anschaulich erklärt wird. ;-)

Sonntag, 14. März 2010

Die Zeiten ändern sich

Zur Zeit spielen Pepe und Maya richtig gut miteinander. Nicht immer, aber doch recht häufig und ganz besonders, wenn sie etwas gemeinsam aushecken, so wie heute, da sie der Meinung waren sämtliche Feuchttücher aus der Box zu verbrauchen, um sauber zu machen, z.B. die selbstgemalten Bilder an der Wand, die jetzt wie Aquarelle aussehen und wobei die Tapete auch gleich noch ein paar mehr Farbkleckse abbekommen hat. Zuvor hatte Maya gleich mal ausprobiert, ob die Stifte auch an der Wand malen.
Es ist schon seltsam, wie sich die Zeiten so ändern. Vor ein paar Monaten wäre Maya keine fünf Schritte von meiner Seite gewichen und neulich verlangte sie nach ihrer Jacke, als Paul (2 3/4, der Sohn von Freunden und im gleichen Kindergarten wie Maya und Pepe), sich auf den Weg zurück nach Hause machte, da sie unbedingt mit wollte. Und so ging sie alleine mit Paul und seinen Eltern zum Spielen mit zu ihm. Mit dabei ihre Kuschelmaus, die zur Zeit sehr wichtig geworden ist. Pepe wäre in dem Alter, glaube ich, nie auf die Idee gekommen alleine irgendwo mitzugehen.
Ich denke, der Kindergarten hat Maya richtig gut getan, wobei sie bestimmt auch etwas frecher dadurch geworden ist. Ich bin sehr gespannt, wie es wird, wenn Pepe im August die Einrichtung wechseln wird und hoffe, dass wir uns da richtig entschieden haben.
Oft frage ich mich, wie sich die zwei später mal verstehen werden, wenn sie größer sind und hoffe natürlich, dass sie sich gut verstehen werden.

Dienstag, 2. März 2010

Leseratten

Maya ist inzwischen auch echt an Büchern interessiert. Drei Standardwerke (Gute Nacht, Gute Nacht kleiner Bär und Mein Tag) gibt es vorm Schlafengehen. Und auch tagsüber ist Maya des öfteren beim Schmökern zu sehen.
Pepe ist inzwischen schon diverse Male mit Oma in der Leihbibliothek gewesen. Das Konzept, mehrere Bücher auf einmal mit zu nehmen, hat ihm gut gefallen. Das Konzept, sie wieder zurück bringen zu müssen, eher weniger. Geht aber inzwischen auch.
Schön ist es auch, wenn er vor seinem Bücherschrank steht und lange überlegt, welche Bücher er lesen möchte. In den seltenen Momenten, in denen er keinen Erwachsenen zum Vorlesen überreden kann, liest er sich sogar manchmal schon selbst etwas vor.
Wenn man dann abends fragt, was wir denn vor dem Schlafengehen lesen möchten, überlegt er und macht dann Vorschläge: Beide Grüffelobücher und ein Pixibuch, oder: Zwei Pettersons und eine kurze Geschichte. Es folgt dann eine kurze Verhandlungsphase und dann wird gelesen. Einfach schön, wenn auch manchmal anstrengend.
Gestern hat er auf die Frage "Was lesen wir denn heute" kurz überlegt und dann gesagt: "Ein Pixibuch und ... die Bibel.

Freitag, 12. Februar 2010

Night-Shift

Tja, in den Nachtschichten unserer Brut (und damit auch der Eltern) hat sich einiges verschoben. Maya hat sich anscheinend daran gewöhnt, dass sie nachts in ihrem eigenen ruhigen Zimmer mit geschlossener Tür in absoluter Dunkelheit schläft und tut inzwischen oft genau das: schlafen. Bis zu 12 Stunden am Stück! Absolut neu. Es kommt noch mal vor, dass sie nachts weint, aber nicht mehr so schlimm wie früher und meist kann man sie nach Schnullersuche und -rückgabe auch relativ schnell wieder hinlegen. Zwischen 5.30 und 7.30 möchte sie dann meist in unser Bett, wo sie aber oft noch weiter schlummert.
Möglicherweise werden Mama und Papa also doch noch alt und grau anstatt aufgrund von Schlafmangel früh das Zeitliche zu segnen.
Allerdings hat Pepe (der ehemalige 12-15-Stunden-Schläfer) sich offenbar auch daran gewöhnt, ein Zimmer mit (meist offener) Durchgangstür zu Mama und Papa zu haben. So wacht er denn inzwischen gerne mal nachts auf und schreit nach uns. Wach wird Papa dabei immer und manchmal muss er sogar aufstehen; im schlimmsten Fall sich vor Pepes Bett auf den Boden legen und dort weiter schlafen. Wir dachten erst, es ist eine vorübergehende Phase, aber es kommt doch recht regelmäßig vor und vor allem mit steigender Frequenz.
So sind die durchgeschlafenen Nächte der letzten zwei Jahre (zumindest für Papa) immer noch an einer Hand abzuzählen...
Maya spricht nun auch (endlich) ein paar Worte. Also das tut sie zwar schon lange, aber alle Worte klangen mehr oder weniger wie "Baba" oder "Baa".
Inzwischen kamen nach den ersten Durchbrüchen bu-bu-bong (Luftballon), ha-hu-hu (Hausschuhe), und hu-ho-ho (Strumpfhose) auch gut zu verstehende Ausdrücke. Mayas Lieblingswort ist im Moment Papagei (klingt auch genau so) und sie bildet auch verständliche (zumindest für ihre Mitbewohner) Zwei- und Dreiwortsätze.
Am schönsten für Papa war eine Aussage beim Ins-Bett-Bringen vor ein paar Tagen. Papa wollte sich gerade verabschieden (gute Nacht, bis morgen, schlaf gut mein Schatz, Papa hat dich lieb).
Maya holte tief Luft und antwortete in fast lupenreiner Artikulation: Papa auch lieb.
Mit Tränen der Rührung im Auge setzte ich mich dann wieder hin und blieb doch noch ein paar Minuten länger.
Später waren Mama und Papa etwas unsicher, ob der unerwartete Liebesschwur nicht berechnenderweise ausgesprochen worden war, um genau diese Reaktion zu erwirken.
Wir wollen ja nichts unterstellen, aber unsere Kleine ist doch manchmal ganz schön hintertrieben.
Aber gesagt ist gesagt und ich glaube es ihr auch aufs Wort.
Maya scheint erkannt zu haben, dass auch Papa manchmal Streicheleinheiten braucht. Als er vor einigen Wochen nachts zum dritten oder vierten Mal zu Maya ins Zimmer hastete, um die schreiende Tochter zu beruhigen gab es Schläge vom Kind, begleitet von lauten "Papa nein. Mama!" Rufen. Völlig entnervt (und verletzt) habe ich Maya zu Mama gebracht, ins Bett gelegt und mein Leid geklagt. Maya ist doch ziemlich Mama-Kind und hat manchmal keine Lust, von anderen getröstet zu werden. Ich war wirklich traurig und habe gesagt, dass ich das nicht mehr machen möchte, nachts aufzustehen, nur um dann praktisch beschimpft zu werden.
Irgendwie muss Maya wohl gemerkt haben, dass ich unglücklich bin, denn sie löste sich aus Mamas Umarmung, streckte ihre Arme aus und rief "Papa, Papa".
Ich "durfte" sie daraufhin auf den Arm nehmen und sie hat extra lange mit mir gekuschelt.
Einen kleinen Riecher für die Gefühle anderer schein Maya also doch zu haben.

Montag, 11. Januar 2010

Pseudo

Nun auch noch das: Pepe hatte letzte Nacht einen Pseudokruppanfall. War nicht schön, aber da ich von Freunden schon einmal davon gehört hatte und auch mein Neffe Ruben als Kleinkind mal einen Anfall hatte, wusste ich doch ziemlich schnell, was es war. Zum Glück hatten wir auch noch ein Cortisonzäpfchen im Kühlschrank, was wir ihm verabreichen konnten. Mein freier Tag fiel damit heute ins Wasser und war nur ein pseudofreier Tag. Und da Maya nach zwei Tagen Kita total verrotzt ist, durfte sie gleich mit hier bleiben. Zum Dank waren beide Kinder irgendwie unausstehlich heute und ich kann eigentlich nicht behaupten, dass sie mir irgendwie angeschlagen vorkamen, sind vielleicht nur pseudokrank. Mittags wollte außer mir sich dann auch niemand ausruhen und es gab nur einen Pseudomittagsschlaf. Dafür scheinen jetzt beide eingeschlafen zu sein und ich hoffe, dass die Nacht ruhig bleibt und keine Pseudonachtruhe auf uns wartet. Für den Notfall haben wir zwar wieder Cortisonzäpfchen vom Kinderarzt verschrieben bekommen, aber ich hoffe, dass wir sie nie wieder brauchen werden. Ich freue mich jetzt erst einmal auf einen echten Feierabend!

Mittwoch, 6. Januar 2010

Nachtrag

Ich wusste, ich hätte es nicht bloggen dürfen, denn gleich die Nacht darauf hatten wir vier Stunden Partytime mit Maya von drei bis sieben Uhr (nachts wohlgemerkt!). Es war unfassbar, erst kam Pepe gegen zwei Uhr zu uns ins Bett, was er sonst nie macht und gegen drei fing Maya an zu plärren. Nach einer halben Stunde vergeblichen "Ich leg Dich wieder hin in dein Bett-Versuchen" durch Alex, brachte er die Partymaus zu uns ins Bett, in der Hoffnung, dass sie dort einschlafen würde. Weit gefehlt, ein Wälzen, ein Schreien, ein ich "Reiße-mir-den Schlafsack-vom-Körper" und schließlich ein "Jetzt-springen-wir-auf-dem-Bett-herum", nachdem ich ihr den Schlafsack ausgezogen hatte. Ein Wunder, dass Pepe bei dem Getobe und Gebrüll nicht aufgewacht ist. Alex schien recht unbeteiligt, nachdem er sie gegen halbvier bei mir abgeladen hatte und machte auch noch dumme Sprüche. Gegen kurz vor sieben war ich völlig am Ende, da ich doch nur schlafen wollte und "schmiss" Maya dann zu Alex rüber. Leider verstärkte das ihr Schreien nach Mama, so dass ich einen letzen Versuch startete, sie doch zum Einschlafen zu bewegen. Also zurück in ihr Zimmer, flugs noch eine frische Windel und als hätte sie genau gewusst, dass sämtliche Grenzen des Zumutbaren längst überschritten waren, ließ sie sich widerstandlos in ihr Bett zurück legen und schlief innerhalb von 5 Minuten ein.
Der Mittagsschlaf fiel dann allerdings wieder aus. Unglaublich, oder? Sowas hatten wir auch schon lange nicht mehr. Dafür gab es als Belohnung dann 12 Stunden Schlaf am Stück die Nacht drauf. Warum nicht immer so?

Montag, 4. Januar 2010

Frohes neues und gesundes 2010!

Unfassbar und ich habe fast nicht mehr daran geglaubt, dass es irgendwann passiert, aber seit die Kinder kitafrei haben, hat Maya tatsächlich schon ein paar Mal durchgeschlafen. Nun nach 19 Monaten scheint sie es ab und an zu können. Was vorher nur bei Oma und Opa geklappt hat, scheint nun auch zu Hause möglich zu sein. Ich sollte es nicht zu sehr betonen, man weiß ja, wie schnell sich so etwas ändern kann, aber im Gegensatz zu den Monaten zurvor ist es wirklich ein wahnsinniger Fortschritt. Es gab ein paar Tage, an denen sie bis sieben oder halbacht geschlafen hat und häufig, wenn sie früher aufwachte, ist sie zumindest bei uns im Bett gleich wieder eingeschlummert. Pepe schläft zurzeit auch sehr lange und wenn am Donnerstag die Kita wieder losgeht, wird es für alle eine ziemliche Umstellung. Wieviel entspannter ist das Leben doch, wenn man am Morgen alle Zeit der Welt hat und nicht rechtzeitig in der Schule (Papa), im Kindergarten (Maya und Pepe) oder Büro sein muss (ein hoch auf die flexiblen Abeitszeiten, aber auf meine Stundenzahl muss ich dummerweise trotzdem irgendwie kommen). Im neuen Jahr wird es noch etwas heftiger, da die Einrichtung angedroht hat, die Eltern, die nach neun Uhr mit ihren Kindern eintreffen, nicht mehr reinzulassen. Eine Herausforderung für uns drei, die doch so häufig das ein oder andere Mal ein paar Minuten später da waren, zumal der Weg ohne Auto auch nicht der kürzeste ist und die Schneemassen zur Zeit ein Fahrradfahren unmöglich machen. Werden wir wohl mit dem Schlitten spätestens gegen kurz nach acht hier losstarten müssen, eigentlich eine Zeit, zu der zumindest Pepe noch tief und fest schlummert. Der Wiedereinstieg in die Arbeitswelt hat das Leben zu viert hier auch nicht wirklich leichter gemacht, das hatte ich mir irgendwie anders und entspannter vorgestellt. Naja, hoffen wir mal, dass die Kinder uns wenigstes den nächtlichen Schlaf zukünftig etwas mehr gönnen. Ein frohes neues und gesundes 2010 allen da draußen ... und weiterhin viel Spaß im Schnee! Wahnsinn, oder?

Dienstag, 8. Dezember 2009

Carpe Noctem

Es gibt so viel zu erzählen, wenn nur die Zeit nicht so knapp wäre. Aber egal, zwischen Korrekturbergen, Abi-Vor-Klausuren, Nachschreibern, Vokabeltests und sogar mal wieder einem Unterrichtsbesuch (Papas Chef kommt zur "Besichtigung") gibt es jetzt mal ein kleines Häppchen (statt Mittagsschlaf) bevor Papa die Kids aus der Verwahrungsanstalt holt.
Zur Zeit machen wir mal wieder eine Schlafperiode des Grauens durch. In den letzten 3-4 (gefühlt 30-40) Wochen gab es selten mal mehr als 2 Stunden Schlaf am Stück. Manchmal auch nur ein Stück von 2 Stunden. Beide Kinder hatten Husten, Pepe nicht so schlimm wie Maya, aber dafür wilde Träume. So kam es auch, dass eine Nacht Papa vor Pepes Bett zwischen 3 und 4 Uhr nachts eine Stunde unterhalten wurde (Papa Du bist alt; Papa Du wächst nur noch in die Breite; Der Mond ist aufgegangen; Fuchs du hast die Gans gestohlen, gib sie bitte wieder her; ...).
Auch beim ins-Bett-gehen zeigt Pepe zur Zeit, dass er großen Bedarf hat, die Dinge, die ihm so durch den Kopf gehen (und das sind einige) zu kommunizieren.
Das kann dann auch schon mal 1-2 Stündchen dauern, unterbrochen von nacherzählten Kinderbüchern/CDs (und zwar wörtlich) und gesungenen Liedern. Ein Dialog vor zwei Tagen ging in etwa so:
  • Papa, wir haben toll gequatscht
  • (Papa freut sich) Ja, ich unterhalte mich auch gerne mit Dir. Gute Nacht...
  • Nein, Maya und ich haben gequatscht. Wir haben getobt und gelacht.
  • Ach so, Ihr habt Quatsch gemacht.
  • Ja, wir können so gut quatschen, weil wir ja Freunde sind.
  • Das ist schön, dass Ihr Freunde seid; und Ihr seid ja auch Geschwister.
  • Du kannst keinen Quatsch machen, Papa weil Du ja keine Freunde hast.
  • Also eigentlich...
  • Nein, Du hast keine Freunde.
  • Papa hat doch auch Freunde.
  • (überlegt) Welche denn?
  • Na, Jörg zum Beispiel und Watz und Matze. Sandra und Suse. Die kennst Du doch auch.
  • (lacht) Das sind keine Freunde.
  • Naja, keine Kinder. Papa hat eben erwachsene Freunde und wir machen auch manchmal Quatsch.
  • (ungläubig) Neeeeiiiiiin... Wieso hat Sandra eigentlich nur Line und kein zweites Kind?
  • Vielleicht kommt da ja nochmal eins?!
  • Und Paul ist auch nur ein Kind und hat keine Schwester.
  • Aber das kann ja auch noch kommen.
  • Wird das dann ein Junge oder ein Mädchen? Maya ist ja ein Mädchen, aber Paul ist ein Junge und Line ist ein Mädchen.
  • Das weiß man nicht, wenn das Baby noch im Bauch ist und es ist dann eine tolle Überraschung.
  • Das Baby ist im Bauch? Aber da gibt es doch Bakterien. (Pepe vermutet, dass Karius und Baktus nach dem Zähneputzen manchmal mit dem Spülwasser im Bauch verschwinden)
  • Das Baby ist aber geschützt, da können die Bakterien nichts machen.
  • Die hauen und beißen dann vielleicht.
  • Nein, das können die nicht.
  • Was können die denn.
  • Naja, manche machen uns krank, aber nicht alle. Es gibt auch gute Bakterien, die uns helfen.
  • Ach ja, die räumen nach dem Essen das Geschirr auf.
  • (Papa versucht, sich zusammenzureißen)...
  • (überlegt) Ja, manche Bakterien helfen und räumen das Geschirr auf.
  • (Papa fehlen die Worte)
Etwas längliche Wiedergabe des Dialogs, aber ähnliche kann man in der Steneltstraße regelmäßig verfolgen. Unglaublich, welche Kreativität in den kleinen Köpfen steckt.

Freitag, 13. November 2009

Freud und Leid

Also Maya ist ein echter Kita-Profi geworden. Inzwischen winkt sie sogar cool der Mama zu, wenn Papa sie (Montags und Freitags) zum Kindergarten bringt. Dort denkt sie gar nicht mehr daran, auch nur eine Träne zu vergießen, sondern jauchzt fröhlich, wenn sie das Gebäude sieht und es hat den Anschein, dass sie es gar nicht erwarten kann, die Eltern schnell los zu werden, damit man mit Spielen anfangen kann.
Pepe hat schon zum zweiten Mal in diesem Jahr indirekt mitbekommen, dass es traurig ist, wenn jemand stirbt. Hatte im Sommer vor allem Mama feuchte Augen, als Michael Jackson gestorben ist, so waren in dieser Woche auch Mama aber vor allem Papa sehr traurig über den Tod von Robert Enke. Da auch Pepe mit seinen drei Jahren ein Enke-Fan ist, hat er natürlich gefragt, ob Enke bald wieder spielen kann und warum er denn gestorben ist.
Wenn ich sehe, welche Auswirkungen diese Tragödie hat, bin ich ganz froh, dass Pepe erst drei ist und die ganze Tragweite noch nicht begreifen kann.
Wir fühlen uns irgendwie sehr verbunden mit den Enkes. Das ganze ist natürlich nur einseitiger Natur, aber als die kleine Lara Enke vor drei Jahren in der MHH gestorben ist, lag Pepe ja als 8 Tage altes Mini-Frühchen im gleichen Krankenhaus und Mama war auch noch zur "Erholung" da. Schon damals hat uns das Schicksal der Familie sehr berührt und wir sind auch heute unendlich traurig und wünschen Teresa Enke viel Kraft, um das Leben mit der kleinen Leila irgendwann wieder genießen zu können, so gut es eben geht.

Montag, 26. Oktober 2009

"Es stinkt nach Pizza"

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Pepe sagt in letzter Zeit soviele witzige Sachen, die ich gerne alle festhalten würde, aber dann müsste ich den ganzen Tag mit einem Notizblock rumlaufen und alles schnell aufschreiben (vielleicht gar keine so schlechte Idee, aber vielleicht besser doch nicht ;-) "Es stinkt nach Pizza" oder "Jetzt muss ich mal", nachdem er was getrunken hat, "aber ich kann nach em Schlafen aushalten", was in der Regel auch wirklich klappt, sind Beispiele dafür. Auch bei Maya kommen jeden Tag neue Wörter dazu und sie wird wie ihr großes Vorbild von Tag zu Tag selbstständiger. Das Neuste, was ich besser nicht bloggen sollte, aber so süß und witzig finde, ist, dass Maya lacht, wenn jemand eine Pups lässt und das Ganze mit einem Pff kommentiert zu der Person, die sie als Verursacher ausmacht.

Meine "freien" Tage hier sind nun auch gezählt und ich habe bei Weitem nicht das geschafft, was ich alles erledigen wollte. Und dabei hat Maya mich wirklich damit überrascht, dass sie seit acht Wochen Kita bisher nicht einmal krankheitbedingt daheim bleiben musste. Ich hätte also genug Zeit gehabt, mehr zu schaffen. Kann nur hoffen, dass es nicht ausgerechnet nächste Woche losgeht, wenn ich zurück an meinen Arbeitsplatz kehre. Insgesamt scheint sie doch robuster als Pepe zu sein oder hat als Geschwisterkind einfach schon viel seiner mitgebrachten Keime als Baby abwehren müssen. Sie freut sich mittlerweile richtig auf den Kindergarten und zeigt nur noch aufs Fenster beim Abschied durch das wir immer noch einmal winken.

Heute haben wir ihre Delfibekanntschaften zum Spielen und Klönen eingeladen, so dass ich am besten gleich mal ein bisschen aufräumen werde, auch wenn sich das eigentlich gar nicht lohnt ;-)
Schätze mal, die Klön-Spielnachmittage werden demnächst auch weniger werden.

Mittwoch, 7. Oktober 2009

Waldausflug

Heute machen die Knirpse gemeinsam einen Ausflug in den Wald. Sah total süß aus, wie sie alle eingemummelt in ihren Regenklamotten startbereit waren und das Wetter scheint auch mitzuspielen. Pepe hat Paul an die Hand genommen und Maya wartete im Kindertransportwagen, dass es losging. Leider musste sie doch noch einmal kurz weinen, als sie gesehen hatte, dass ich noch da war, obwohl sie zuvor ganz zufrieden das Treiben beobachtete. Hoffe, dass alle viel Spaß beim Waldausflug habe.

Dienstag, 6. Oktober 2009

Abschied

Nachdem Maya nun fast 17 Monate bei uns im Schlafzimmer geschlafen hat, haben wir beschlossen, sie nun doch in Pepes altes Zimmer umzubetten, damit sie nicht bei jeder Kleinigkeit mit wach wird. Anfangs hat sie sich nur mittags dort hinlegen lassen, aber nun hat sie schon die zweite Nacht infolge in ihrem neuen Bett geschlummert und offensichtlich schläft sie dort gar nicht einmal schlecht. Ich muss allerdings gestehen, dass sie mir doch irgendwie fehlt, wenn ich abends ins Bett gehe, so dass ich mich fast ein bisschen gefreut habe, als Maya in der ersten Nacht auswärts gegen 5 Uhr zu weinen anfing, da ich einen Grund hatte, sie mit zu uns zu holen, wo sie dann auch noch bis 7 Uhr weitergeschlummert hat. Heute Nacht gegen halbvier ist Alex rübergegangen, als sie geweint hat und kam nach einer Weile leider ohne sie wieder :-(