Lilypie Kids Birthday tickers
Lilypie Kids Birthday tickers Notes:

Montag, 19. Januar 2009

Hommage an Oma oder Kinder können so gemein sein

Wir haben Pepe heute ein neues Puzzle gekauft. Auf der Rückfahrt im Auto sagt Alex zu Pepe, dass er ihn lieb habe. Pepe antwortet: "Nein, dass stimmt nicht." Papa: "Doch, wir haben Dich und Maya ganz doll lieb!" Pepe wieder erbost am erwidern: "Papa Pepe nicht lieb!" Dann fragen wir, ob Pepe denn uns lieb hat? Ein bestimmtes "Nein!" seine Antwort. Auch Maya hätte er nicht lieb, auf unsere Nachfrage. Etwas geknickt fragen wir dann, ob Pepe denn jemanden lieb hat? Antwort: "Ich hat Oma lieb!" Zumindest etwas, aber auch ein Stich ins Herz für seine Eltern und Maya (wenn sie schon verstanden hätte, was er sagt), die sich immer so freut, wenn sie ihren Bruder sieht und dabei anfängt zu glucksen und zu lachen. Nun, ja, was sollten wir erwarten. Oma hat ihn halb mit großgezogen, mit ihm Bücher gelesen, ihm die Welt erklärt. Als ich drei Tage die Woche wieder zu arbeiten anfing und noch kein Krabbelplatz hatte, ist die Oma eingesprungen. Fast jeden Tag nach der Kita sagt er, dass er zu Oma will. Wenn wir erwidern, dass wir erst einmal fragen müssen, ob Oma Zeit hat, wohl wissend, dass Pepe Oma und Opa wirklich oft in Beschlag nimmt, sagt er: "Oma habe Zeit, Pepe weiß das!" Und meistens ist es auch so. Schon toll, eine so liebe Oma nebenan zu haben! Aber trotzdem wäre es auch schön, wenn er uns auch lieb hätte bzw. das sagen würde, weil ich tief in meinem Herzen natürlich weiß, dass er das hat!

Sonntag, 18. Januar 2009

Pepes 17. Zahn ist da!

Schon lange erwartet konnte man ihn heute bei einer kleinen Schreiattacke blitzen sehen und ihn gleich als Ablenkungsmanöver vom Schreien ins Gespräch bringen. Links unten, schon zur Hälfte heraus gekommen (komisch, dass wir ihn nicht früher entdeckt haben). Auf der anderen Seite war noch nichts zu sehen und oben ließ er uns nicht richtig gucken, aber gefühlt scheint dort auch noch nichts vorhanden zu sein. Müssen wir jetzt also noch gründlicher Zähne putzen. Schätze die letzten drei Milchzähne werden nicht mehr lange auf sich warten lassen. Pepes erster Zahnarztbesuch hat übrigens schlappe 60 € gekostet für einmal reinschauen. Um die Zwerge nicht zu verängstigen sagte Frau Dr. Wenzel, dass man bei den ersten zwei/drei Besuchen eigentlich noch nichts machen würde. Und tatsächlich hat Pepe den Besuch in guter Erinnerung behalten. Ein Tattoo gab es am Ende gratis. Und im Wartezimmer konnten wir uns übers Internet Bagger anschauen. Blöderweise hat Pepe an den unteren Schneidezähnen trotz intensiver Zahnpflege schon Zahnstein, der dann bei irgendeinem der Folgebesuche auch einmal entfernt werden soll. Bin gespannt, was die nächsten Probebesuche kosten.

Mittags"schlaf" des Grauens

Katastrophe: nachdem Pepe nach 45 min endlich zur Ruhe gefunden hatte, und Maya und Papa auch friedlich schlummerten, klingelte es an der Tür. Ergebnis: 3 Leute geweckt, die auch nicht mehr einschlafen konnten. Warum Pepe und Maya nicht mehr geschlafen haben, ist nicht überliefert, bei Papa lag es aber an Pepe und Maya.
Leider passiert so etwas häufiger. Meist ist es der Briefträger oder Leute, die für den Zirkus sammeln. Manchmal aber auch Menschen, die selbst kleine Kinder haben oder hatten. Dann denkt man, ob die es nicht besser wissen müssten. Man ruft ja als Student auch niemanden vor 11 Uhr morgens an (bzw. am Wochenende vor 15 Uhr).
Wir haben auch schon die Klingel abgeschaltet mittags, aber dann vergisst man meist, sie wieder einzuschalten. Oder wenn es ein paar Wochen gut gegangen ist ,wird man nachlässig.
Naja, in unserer derzeitigen Situation war es jedenfalls denkbar unpassend. Mama kann sich jedenfalls für den Rest des Tages auf drei sehr schlecht gelaunte Familienmitglieder einstellen.
(und Papa bastelt vielleicht mal ein Schild für die Tür)

ps. Schlafentzug wird ja auch von amnesty international als Foltermethode angesehen "Dauerhafter methodischer Schlafentzug wird daher auch als Methode der Folter unter anderem dazu eingesetzt, um klares Denken des Opfers zu unterbinden und um den Willen sowie die Widerstandskraft des Opfers zu brechen"
Ich habe Maya schon gedroht, sie zu verpetzen, aber sie meinte, ich sei kein Kriegsgefangener und die Genfer Konventionen daher auch nicht auf mich anwendbar

Das aufgeweckte Kind

Schon zum zweiten Mal musste Papa nachts die schreiende Maya beruhigen, die ihn durchs ganze Haus auf seinem Sofa-Exil geweckt hatte. Kuriose Randnotiz: beide Male lag die schlummernde Mama 10cm Luftlinie neben dem brüllenden Kind. Schon interessant, wie man es schafft, eine solche Geräuschkulisse glaubhaft in seinen Traum einzubauen, aber wenn man wirklich sehr müde ist, ist eine Menge möglich.
Blöd, dass dieses Mal (so gegen halb drei) auch Pepe aufgewacht war, den sonst nichts so leicht aus der (Nacht-)Ruhe bringt. So lagen wir dann um 3 Uhr nachts zu viert im Bett. 2 müde Elternteile und zwei Fläschchen-nuckelnde Kinder. Nachdem Pepe nämlich darauf bestanden hatte, Mama und Maya noch ein letztes Mal "Gute Nacht" zu wünschen und dabei Maya mit ihrer Nacht-Pulle gesehen hatte, forderte er natürlich auch eine Milch (wenn man schon keine Schnuller mehr haben darf, dann wenigstens am Trinksauger nuckeln).
Bis dann beide Kinder wieder schliefen, war es 4 und Papa ist dann um 5 erst wieder richtig eingeschlafen, weil er zunächst noch diverse Male beim Einschlummern von Pepes Husten aufgewacht war und dann irgendwie den berühmten "Punkt" überschritten haben muss.
Immerhin durfte er bis halb acht schlafen, so dass er den weiteren Tag gerade so überleben konnte. Aufgrund von Mamas Unpässlichkeit durfte er leider nicht auf Unterstützung des Ehepartners hoffen. Ach ja, Pepe hat natürlich an diesem Tag keinen Mittagsschlaf gemacht.
So ist es eben manchmal und wir sind froh, dass wir hilfsbereite Großeltern nebenan haben, die solche Tage abfedern helfen und natürlich auch beim täglichen Wahnsinn mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Die Schnuller-Sache ist jedenfalls schwierig. Es ist schon erstaunlich, was für ein Wunderding so ein "Beruhigungs-Sauger" ist. Welche Zauberkräft diese kleinen Teile besitzen, merkt man eben erst, wenn man sie nicht mehr hat.
War das Nuckeln am Schnuller (und bei Pepe auch noch ein Schnuller in jeder Hand) offensichtlich ein unmissverständliches und unbestechliches Signal an Körper und Geist, sich in den Ruhezustand zu begeben, fällt ohne diesen Katalysator die "Einschlafphase" signifikant länger aus.
Krönung war der Mittwoch, als Pepe um 12 hingelegt wurde, und um 15 Uhr eingeschlafen ist. Es gibt jetzt auch Tage ganz ohne Mittagsschlaf, aber auch wieder welche, wo der kleine Mann 3,5 Stunden tief und fest schläft. Man kann sich also schlecht drauf einstellen und weiß vorher nie, woran man heute sein wird.
Wir sind gespannt, ob es sich einpendelt, wohl dessen bewusst, bisher mit Pepes Schlafgewohnheiten mehr als verwöht worden zu sein.

Puzzle-König

Pepe liebt Puzzles. Schon das "langweilige" Holzpuzzle mit sieben ausgesägten Fahrzeugen war ihm schnell zu leicht, selbst umgedrehte Teile konnten ihn nicht schocken. Seit Weihnachten gibt es bei Oma Marion ein Janosch-Puzzle mit 25 Teilen, dass er schnell gemeistert hat.
Als er erfuhr, dass die Schnullerfee seine Schnuller für kleinere Kinder abholen musste, er sich aber etwas im Austausch wünschen darf, war seine Wahl "ein Rudolf und ein Puzzle".
Da es mehrere Schnuller waren, sind sogar zwei Puzzle dabei rausgesprungen. Ein 15-Teile Stück mit einem bekannten Feuerwehr-Motiv aus Pepes "Bagger-Buch" (schon zu leicht) und ein Winnie Pooh Puzzle mit 25 Teilen, dass aufgrund des geschwungenen Umrisses schon etwas schwieriger ist. Die Altersangabe "3+" auf dem kleineren Puzzle scheint uns jedoch etwas übertrieben.
Abgefahren ist, dass Pepe sich offensichtlich für jedes Teil merkt, wo es zu liegen hat. Er spricht auch beim Puzzeln ununterbrochen und analysiert abgebildete Teilbilder (da Winnie Pooh Popo, Känguru-Kopf nach oben, ...) und beschreibt seine Vorgehensweise. Wenn Papas Schulkinder das nur könnten...
Niemand anders darf die Teile anfassen, aber er hat es gerne, dass jemand "mitpuzzelt". Das bedeutet bei ihm zugucken und staunen. Besonders lustig ist die Prozedur, wenn das Puzzle fertig ist. Meist wird nochmal gepuzzelt, aber man darf das fertige Meisterstück nicht etwa umdrehen, so dass alle Teile rausfallen. Nein, jedes Teil wird einzeln "entpuzzlet" und abgelegt und falls beim herausnehmen mal zwei oder mehr Teile abgehen, werden die überzähligen sorgfältig wieder eingepuzzlet, bevor sie dann erneut einzeln entfernt werden können.

Yin und Yang

Unsere Kinder sind schon ziemlich unterschiedlich. Das hat Vor- und Nachteile. Es ist schön, wenn man "von jedem etwas" hat. Manchmal ist es aber auch so, dass man sich wünscht, der eine würde sich vom anderen etwas abgucken.
Naja, ich starte mal eine (unvollständige) Liste:
  • Pepe schläft viel und lange, Maya wenig und kurz
  • Pepe lässt sich gerne die Nase putzen (Papa, Nase läuft!), Maya hasst es
  • Pepe isst wie ein Scheunendrescher, Maya weiß noch nicht, dass man beim Füttern den Mund aufmachen muss
  • Pepe quatscht wie ein Wasserfall, Maya schweigt genüsslich und beobachtet
  • Pepe ist eher "Papa-Kind", Maya eher "Mama-Kind"
  • Pepe hat ewig gebraucht, bis er sich etwas bewegt hat, Maya zappelt schon seit vor der Geburt wie verrückt und will jetzt unbedingt krabbeln lernen
  • Pepe war gerne im Laufstall, Maya mag das gar nicht
  • Pepe kann nicht gut teilen, Maya ist großzügig (bis jetzt zumindest)
Es ist schon lustig, wie unterschiedlich die beiden sind. Trotzdem haben sie auch sehr viel gemeinsam. Das alles macht es ganz schön spannend und man fragt sich immer wieder, wohin die Reise wohl gehen wird.

Freitag, 16. Januar 2009

Und wieder Fieber!

Nachdem wir die offizielle ärztliche Bestätigung haben, dass Pepes Herpes wieder weg ist, wenn es denn überhaupt Lippenherpes war und ich ihn mit der erforderlichen Bescheinigung in der Hand eigentlich heute wieder zu den Fröschen (Pepes Kitagruppe) schicken wollte, hat er die Nacht Fieber bekommen. Also wieder nix. Unsere Nachmittagsspielundklönverabredung haben wir auch besser abgesagt und ich kann es wahrscheinlich an einer Hand abzählen, wann Maya Fieber bekommt. Die kleine Maus wird heute übrigens 8 Monate. Alles Gute! Pepe hat dann mittags auch noch auf seinen Mittagsschlaf verzichtet, ist aber auch wirklich nicht einfach ohne seine Schnuller. Insgesamt hält er sich dafür ganz gut, aber das Einschlafen ist eben einfach nicht so leicht wie früher. Als wir dann beim Einkaufen in der Drogerie auch noch an einem Regal mit lauter Schnullern vorbeizogen, war ihm die Sehnsucht regelrecht ins Gesicht geschrieben. Wo doch die Schnullerfee seine alle mitgenomen hat, hätte man doch hier vielleicht einen neuen kaufen können!? Er ist ganz Tapfer auf dem Kiddyboard mit mir weitergefahren. Interessanterweise neidet er Maya auch nicht ihre Schnuller oder ermächtigt sich dieser. Das scheint er also irgendwie trennen zu können. Weiter so mein kleiner Großer!

Mittwoch, 14. Januar 2009

Schon wieder schlafen?!

Manchmal ist es ganz gut, dass ich eher selten vor 23.00 Uhr ins Bett gehe. Maya hat gegen 0:00 Uhr noch einen fürchterlichen Hunger bekommen und ich finde es deutlich einfacher eine Milchflasche zu geben, wenn ich dann noch wach bin, anstatt das ich vielleicht gerade eine Stunde geschlafen habe. Danach ist sie relativ zügig und geschafft wieder eingeschlummert. Papa ist für heute Nacht wieder aufs Sofa, da Maya letzte Nacht auch um 3:30 Uhr kam und Pepe eine Stunde später ebenfalls geweint hat. Der arme Wurm hat sich wahrscheinlich ein Lippenherpes eingefangen. Wir haben die Gelegenheit gleich genutzt, um den Schnuller abzugewöhnen. Ist momentan nicht einfach für den Zwerg. Frage mich, wo er den Virus her hat und tippe auf die Kita, wo er jetzt bis auf Weiteres erst einmal nicht hin darf. Hoffe nur, dass Maya oder wir den Virus nicht auch noch bekommen, das muss wirklich nicht sein. Finde es schlimm genug, dass sich Pepe mit seinen zwei Jahren den Virus geholt hat und jetzt ein Leben lang darunter zu leiden hat, wenn der Fiesling ausbricht. Das sind die großen Nachteile der Massenbetreuung, dass er sich eine Krankheit nach der anderen holt und Maya natürlich meist alles mit abbekommt. Die Kleine hat heute übrigens so eine Art Küsschen verteilt. Hat meinen Kopf ganz dicht an sich herangezogen und mich dann abgeschlabbert, sollte bestimmt ein Kuss sein :-) Und jetzt sollte ich besser auch schnell ins Bett gehen, wer weiß, wann die kleine Maus wieder hungrig wird. Pepe schläft heute bei Oma Marion, hoffe, er schlummert jetzt friedlich. Ist wohl erst sehr spät eingeschlafen und das, obwohl er auch mittags für seine Verhältnisse kaum geschlafen hatte. Aber dafür darf er morgen früh ausschlafen.

Montag, 12. Januar 2009

Rund ums Schlafen

Ich gebe zu, dass ich jemand bin der sehr gerne schläft und wahrscheinlich habe ich in meinem Leben viel zu viel geschlafen (früher ;-). Umso schwerer fällt mir persönlich das nächtliche Aufstehen, zumal ich mich natürlich nicht um 21:00 Uhr ins Bett lege, sondern meistens viel später, meist zu spät. Wenn es die Zeit zulässt und die Kinder mitmachen, erlaube ich mir auch den Luxus eines Mittagsschlafes, solange ich in der Elternzeit noch die Möglichkeit dazu habe. Meist geht dies dann allerdings zu Lasten der Ordnung hier im Haushalt.

Pepe ist jemand, der nicht unbedingt gerne schlafen geht, wenn er dann aber schläft, dann auch ausgiebig und fest. So hat er dieses Jahr Silvester komplett verschlafen und ist auch nicht aufgewacht. Und höre und staune, heute hat er das erste Mal auf seine geliebten Schnuller verzichtet. Das Einschlafen hat etwas länger gedauert, aber immerhin ist er nach etwas Genöle und vielen Selbstgesprächen (u.a. "Ich bjn jetzt zwei Jahre, ich kann jetzt Fernsehen!") gegen 20:30 Uhr eingeschlafen. Bin gespannt, wie die Nacht wird.

Maya scheint einen deutlich geringeren Schlafbedarf als ihr Bruder zu haben, schläft dafür aber seit gut einer Woche endlich auch nachts konstanter. Letzte Nacht kam sie mal wieder gegen halbvier, das war schon hart, zumal wir selbst erst gegen zwei ins Bett gegangen waren. Alleine einschlafen will sie nicht, sondern braucht immer jemanden, der in der Nähe ist und ihr(e) Händchen hält. Bei ihrem Bruder war das auch so, als der so klein war. Und zeitweise habe ich schon gedacht, dass es an uns liegt, dass auch Maya nicht alleine einschlafen will. Vielleicht hätten wir die Kinder manchmal länger schreien lassen müssen. Als ich neulich gelesen habe, dass Babies eigentlich gar nicht alleine einschlafen können im ersten Jahr und sie die Nähe brauchen, war ich sehr beruhigt, dass es doch irgendwie normal ist und wir nicht alles falsch gemacht haben. Außerdem ist es auch schön, dass sie einen so brauchen und sich so wohlig fühlen, wenn sie wissen, dass Mama oder Papa in der Nähe sind. Spätestens in der Pubertät wollen sie sowieso nichts mehr von einem wissen. Die eine Nacht, als ich Maya neben mir im Bett hatte, ist sie mir regelrecht hinterher gekrochen, wenn ich mich etwas weiter weg gelegt habe, das war schon süß.

Und dann wäre da noch der Papa Alex, der irgendwie mit viel weniger Schlaf auskommt bzw. auskommen muss. Manchmal wundere ich mich wirklich, wie er das durchhält. Dummerweise hat er dazu noch einen sehr leichten Schlaf und findet im Gegensatz zu mir auch nicht so schnell zurück in diesen, wenn er einmal wach ist. Neulich, als wirklich gar nichts mehr ging, ist er bei einer Freundin auf dem Sofa eingeschlafen, während wir uns nebenbei unterhalten haben und die Kinder gespielt haben. Da muss er wirklich völlig übermüdet gewesen sein. Er vermisst seinen Mittagsschlaf, den er sich jetzt leider kaum noch leisten kann. Während der Vätermonate ging das ab und zu noch. Damit er überhaupt ein bisschen Schlaf bekam, hat er die letzten Monate auf der Wohnzimmercouch geschlafen, aber so langsam traut er sich zurück und wir hoffen, dass Maya weiterhin solche Schlaffortschritte macht.

Donnerstag, 8. Januar 2009

Ich glaube, jetzt kann sie es!?

Yippie, yippie, yippie, Maya hat schon drei Nächte infolge so gut wie durchgeschlafen. Montag und Dienstag ist sie beide Male gegen 19:30 Uhr eingeschlafen, ist eine halbe Stunde später noch einmal kurz aufgewacht, gegen 00:00 Uhr bekam sie noch eine Milch und hat dann einmal bis 8:30 Uhr und das andere Mal bis kurz nach acht geschlafen. Und letzte Nacht hat sie bis 5 Uhr durchgehalten und schließlich mussten Pepe und ich sie gegen 8:30 Uhr wecken, da wir schließlich in die Krabbelgruppe mussten. Hat sich tierisch gefreut, als sie Pepe gleich beim Aufwachen sah, sehr süß. Allerdings hat sie wohl abends etwas Stress beim Einschlafen gemacht, sagt der Papa (Mama hatte Ausgang). Ach wäre das schön, wenn sie nun den Dreh raus hätte. Ich muss allerdings gestehen, dass sie die letzte Etappe noch bei uns im Bett schläft, da müssen wir noch dran arbeiten, aber momentan ist das einfach der bequemere Weg für mich. Also erst einmal weiter so Maya und mal sehen, was diese Nacht bringt.

Montag, 5. Januar 2009

Schlafbedürfnis

So, Maya ist gerade erschöpft eingeschlafen, mal sehen wie lange? Sie ist nach zwei nächtlichen Unterbrechungen um acht Uhr aufgestanden, hat eine knappe Stunde mittags geschlafen als sie beim Inhalieren eingeschlafen ist (das hatten wir auch noch nicht, war aber sehr praktisch, da sie sich nicht gegen die Atemmaske wehrte) und jetzt ist es halbacht und es ging nach einem ereignisreichen Tag heute Abend mit Händchenhalten richtig schnell, dass ihr die Augen zufielen. Vormittags haben wir uns einen Kindergarten angeschaut, dann haben wir Pepe abgeholt und am Nachmittag lange bei Paul mit seinem neuen Legoduplozoo gespielt. Gegessen hat sie für ihre Verhältnisse auch wieder ganz gut, so dass sie doch vielleicht mal ein bisschen länger schlafen könnte, oder?! Ich verstehe gar nicht, dass so ein kleiner Mensch überhaupt mit so wenig Schlaf auskommen kann. Bin wirklich gespannt, wann sie sich wieder meldet.

Sonntag, 4. Januar 2009

Rappelrübe

Maya röchelt immer noch ziemlich und isst im Gegensatz zu ihrem Bruder kaum. Ich habe fast das Gefühl, sie hat vergessen, wie man richtig isst und trinkt. Wir müssen alle drei Stunden inhalieren und alle sechs Stunden ein Antibiotikum nehmen. Sie ist super anhänglich. Einerseits finde ich es sehr schön, dass sie so an mir hängt, aber es ist auch anstengend. Schlafen mag sie zurzeit gar nicht. Obwohl sie super müde ist, findet sie einfach nicht in den Schlaf, so dass der Papa schon immer Rappelrübe zu ihr sagt. Überhaupt rappelt sie recht viel und spuckt dabei leider auch immer wieder ihr Essen aus, wenn sie zuviel rappelt und zappelt. Bin gespannt, was der Doc am Dienstag sagt, wenn wir zur Kontrolle hingehen. Hoffe, dass die Mittelohrentzündung weg ist und wir vielleicht auch das Inhalieren einstellen können. Komisch ist, dass sie so gut wie gar nicht spricht, außer äh. Eigentlich sollte sie doch längst ein bisschen mehr brabbeln. Hoffe nur, dass mit ihren Ohren hörtechnisch alles in Ordnung ist und sie eben einfach nur ein bisschen später mit dem Quatschen dran ist. Dafür habe ich das Gefühl, dass sie unbedingt sitzen will und auch bald kann. Hin- und herrollen kann sie ja schon richtig gut und auf dem glatten Küchenfußboden hat sie sich gestern auch schon vorwärtsgeschoben. Wird wohl bald nichts mehr sicher sein vor ihr. Am liebsten grabscht sie nach allem, was sie kriegen kann, da muss man höllisch aufpassen. Komischerweise hat Pepe das kaum gemacht, nicht einmal Haare gezogen hat er, dabei machen das doch fast alle, dachte ich. Jedenfalls finde ich alles ziemlich anstrengend momentan und das, obwohl Alex schulfrei hat. Und ab und zu kommen einem die Gedanken, ob wir nicht doch länger hätten warten sollen mit dem zweiten Kind, auch wenn ich die Kleine auf gar keinen Fall wieder hergeben würde. Wenn man sich wenigstens nachts erholen könnte. Sie weint schon wieder, die kleine Maus.

Freitag, 2. Januar 2009

so groß

Wahnsinn, wie "groß" Pepe geworden ist. Jeden Tag spricht er kompliziertere Sätze. Ahmt uns nach, indem er z.B. zu seiner Schwester sagt: "Maya musst nicht weinen, ich tomme gleich wieder." Oder er wiederholt das Wort mit "Sch", was einem doch einmal in Gedanken herausrutscht. Er schläft jetzt unter einer Decke, was er selber gerne wollte und geht seit fünf Tagen infolge freiwillig abends ins Bett. Überhaupt ist er extrem artig zurzeit. Entweder merkt er, dass wir mit der kränkelnden Maya nicht noch weitere Anstrengungen vertragen können oder er hat einfach eine richtig gute Phase. Selbst mittags schläft er ausgiebig zwischen drei bis vier Stunden. Da die Kita geschlossen hat, kann er sich den Luxus schließlich erlauben. Heute sagte er, dass er ja nun zwei Jahre alt sei und damit schon groß und deswegen jetzt auch Fernsehen dürfe und setzte sich dabei vor den Bildschirm. Außerdem setzt er sich jetzt immer auf einen normalen Stuhl zum Essen, obwohl er den seinen doch so geliebt hat. Vermutlich, da er sich dann selbst hoch und runter setzen kann. Er deckt den Tisch mit uns und über einen auszuräumenden Geschirrspüler kann er sich fast genauso wie über etwas Leckeres zu essen freuen (ihr müsstet seinen Gesichtsausdruck dabei einfach mal sehen). Schade, dass die Freude an der Hausarbeit vermutlich irgendwann vergehen wird. Er fragt immer häufiger "Was ist das" und zählt sicher bis vier. Nur das nach der vier die fünf kommt, will er einfach noch nicht einsehen. Nach wie vor zählt er dann mit acht oder neun weiter. Wenn Papa "nein" sagt, probiert er es bei Mama noch einmal und umgekehrt. Außerdem handelt er gerne. Wenn man ihn eins (eine(n) anbietet, sagt er herausfordernd zwei (z.B. Kekse oder Weintrauben)?! Seine Bücher kann er auswendig mitsprechen und Lieder textsicher wiedergeben. Auch motorisch kennt er kaum Hindernisse und erklettert alles, was ihm würdig erscheint. Sehr gerne geht er jeden Tag zu Oma ("ich weue zu Oma"), wenn es ihm hier zu langweilig wird und erzählt dann freudestahlend, dass er da war, wenn er wiederkommt, als hättet wir das gar nicht gewusst. Was so ein paar Monate entwicklungsmäßig ausmachen in dem Alter, ist schon abgefahren. Eigentlich würde ich am liebsten alles festhalten, aber bei dem Tempo, was die Kinder vorlegen und der knappen Zeit, die einem momentan selbst zur Verfügung steht, ist das gar nicht möglich. Jetzt muss er nur noch ein bisschen mehr wachsen, was seine Körpergröße anbelangt, sonst hat ihn Maya bald eingeholt und das findet er dann bestimmt doof.

Sonntag, 28. Dezember 2008

Guten Rutsch ins neue Jahr

Nachdem Pepe sein Fieber ganz gut überstanden hat, hat es Maya nun erwischt. Sie hat eine Rotznase, Husten und hat sich, mich und Pepes Spielzeug eben von oben bis unten vollgereihert. Vielleicht sollten wir den Kindern sagen, dass sie nicht immer alles miteinander teilen müssen. ;-) Ich habe das Gefühl, dass wir uns von einem Infekt zum nächsten hangeln. Hört das denn nie auf?? Genug Wünsche fürs Neue Jahr habe ich jedenfalls.

Freitag, 26. Dezember 2008

Schlaf

Maya schläft leider immer noch nicht durch, aber heute bin ich guter Hoffnung, da sie zwei Milchmahlzeiten kurz hintereinader hatte. Das hat bei Pepe immer geklappt und bei ihr immerhin schon einmal. Seit gestern hat sie ihr eigenes Bett, was die Sache nicht leichter macht, wenn sie nachts aufwacht, aber fürs Babybay war sie nun einfach zu groß und zu mobil geworden. Tagsüber hatte sie nur ein paar kurze Fünfminutenschläfchen gehabt, da bei den Großeltern mit den ganzen Cousinen und Cousins einfach zu viel Trubel war. Pepe hat den zweiten Tag infolge auf seinen Mittagsschlaf ganz verzichtet. Gestern wollte er einfach nicht und heute passte es nicht. Dafür war er trotzdem ganz gut drauf und das Fieber ist auch wieder runter.

Nachtrag: Hat leider doch nicht funktioniert mit dem Durchschlafen. Schade eigentlich!

Donnerstag, 25. Dezember 2008

Beschaffungskriminalität

Ich fasse es einfach nicht. Kaum einmal ein paar Minuten aus den Augen gelassen, da klettert der Schelm auf einen Stuhl, um an die Cherrytomaten zu kommen. Danach kam er mit eindeutigen Beweisflecken auf dem Hemd völlig unbedarft die Treppe hoch. Ich dachte eigentlich, der Wurm hätte sich zwei oder drei Tomätchen stibitzt, da das Hemd noch einigermaßen moderat aussah, aber mit Erschrecken musste ich später feststellen, dass Pepe den Inhalt der ganzen Schale (ca. 25 bis 30 Stück) aufgefuttert hatte. Später habe ich ihn auch noch in der Speisekammer erwischt, als er sich gerade an den noch eingepackten Waffeln zu schaffen machen wollte. Ich verstehe es einfach nicht, dabei bekommt er doch nun wirklich mehr als genug zu essen. Man könnte fast denken, dass wir ihn den ganzen Tag hungern lassen würden. Jetzt hustet er gerade und sein kleiner Körper ist vermutlich mehr mit der Verdauung der kleinen roten Früchte sowie diverser anderer Lebensmittel (Kekse, kleine Bratwürste und Brot gab es noch bei Oma und Opa heute Abend) beschäftigt, anstatt den Infekt erfolgreich bekämpfen zu können. Jedenfalls fiebert er immer noch und gegen 19 Uhr ging er bei Oma und Opa zur Wohnzimmertür heraus, streichelte seine Wangen und sagte, dass er jetzt nach Hause ginge, da er müde sei. Als nächstes viel ihm noch ein, dass er drüben noch Abendbrot essen müsse. Sehr süß, aber auch ungewöhnlich, dass er freiwillig ins Bett will. Dafür hat er bei der ersten größeren Hustenattacke gegen 23 Uhr dann auch behauptet, dass er wach sei und aufstehen wolle. Der Fieberwahn oder einfach nur die Wunschvorstellungen eines Zweijährigen?! Abendbrot gab es natürlich nicht mehr, da wir selbiges ja nun gerade bei Oma und Opa gegessen hatten. Das hat er auch akzeptiert. Maya hat gerade noch eine Flasche bekommen, so dass die Nacht beginnen kann. Mal sehen, wie lange wir diesmal schlafen dürfen.

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Fröhliche Weihnachten


Nun hat es Pepe auch erwischt. Rechtzeitig zu den Feiertagen hat er sich fast 40 °C Fieber eingefangen mit Schnupfen und Husten. Wäre ja auch ein Wunder gewesen, wenn dieses Jahr einmal alle gesund gewesen wären. Ich kann mich noch an unser erstes gemeinsames Weihnachtsfest 2006 erinnern, auf das ich mich so gefreut hatte und dann waren wir reihum krank und es war so gar nicht, wie ich es mir vorgestellt hatte und ich war so enttäuscht.
Dank der Fieberzäpfchen ist Pepe aber trotzdem einigermaßen gut gelaunt und auch sein Appetit nach wie vor grenzenlos. Schon seltsam, während andere fiebernden Kinder kaum etwas essen wollen, könnte Pepe ununterbrochen nichts anderes machen, wenn wir ihn ließen. Eigentlich ja ein gutes Zeichen, wenn er nicht appetitlos ist, ansonsten müsste ich mir wohl ernsthafte Sorgen bei ihm machen. Hoffen wir mal, dass wenigstens Maya von dem Schlimmsten verschont bleibt und irgendwann ihren Dauerhusten loswird. Fröhliche Weihnachten!

Pepe wollte dieses Jahr die doofe Weihnachtsmütze leider nicht mehr aufsetzen, daher hier noch einmal sein Schnappschuss aus 2006:

Montag, 22. Dezember 2008

so süß

"Mama musse bitte hierbleibe, ich musse sonst weinen." So oder so ähnlich klang es, als Mama zu Pepe "Gute Nacht" gesagt hat, während der Papa ihn heute Abend ins Bett gebracht hat. Und dazu noch der entsprechende Gesichtsausdruck und die tragische Betonung. So süß können sie sein, oder?

Sonntag, 21. Dezember 2008

Freud und Leid

Heute hat Maya eineinhalb Stunden völlig zufrieden und friedlich in ihrem Laufstall gespielt. Ich war richtig begeistert und konnte sogar in einem anderen Zimmer in Ruhe die Wäsche aufhängen. Dafür hat sie abends etwa genauso lange benötigt, um in den Schlaf zu finden, obwohl ich daneben lag, sie gestreichelt und ihr Händchen gehalten habe. Irgendwann bin ich dann doch wieder selbst eingeschlafen.

Trick 17

Es ist schon interessant, dass die kleinen Mäuse genau ahnen, wo sie Mama und/oder Papa an einem schwachen Punkt erwischen. Nachdem Pepes Eingewöhnung in die Krabbelgruppe völlig unproblematisch war und ich nach anfänglichen Zweifeln nun glaube, dass er mittlerweile auch gerne hingeht, fing er letzten Dienstag das erste Mal an zu weinen, als ich gehen wollte. Ich habe mich dann überreden lassen noch zu warten bis er sein Frühstück aufgegessen hat, damit er mich in Ruhe rausschmeißen kann. Wie sollte es auch anders kommen, aber nachdem er aufgegessen hatte, wollte er mich plötzlich nicht mehr rausschmeißen und flehte, dass ich doch da bleiben solle. Es war wirklich herzzerreißend und ich war kurz davor zu der Erzieherin zu sagen, dass ich ihn heute vielleicht besser wieder mit nach Hause nehme. Da mir aber schon bewusst war, dass ich das gleiche Spiel die nächsten Tage dann wieder habe, bin ich hart geblieben und habe den kleinen Wurm schweren Herzens weinend auf Steffis Arm zurück gelassen. Mittwoch dann das gleiche Spiel von vorn. Er wollte, dass ich da bleibe und auf meinen Arm. Und wieder musste ich mit schlechtem Gewissen gehen, obwohl mir Steffi und Yvonne versicherten, dass er sich gestern ganz schnell wieder beruhigt hätte, nachdem ich weg war. Als ich am Donnerstagmorgen dann live miterleben durfte, dass er die gleiche Show, die er mit mir im Kindergarten abzog auch mit Papa veranstalten konnte, obwohl ich da war und ihn auf dem Arm hatte, hatte ich am Donnerstag kein Mitleid mehr, als er anfing zu schauspielern. Und offensichlich hat er das schnell gemerkt, so dass er es am Freitag überraschenderweise gar nicht mehr probierte. Als der Papa ihn am Nachmittag dann abholte, wollte er sogar unbedingt im Kindergarten bleiben. Interessanterweise ausgerechnet jetzt, da der Kindergarten doch erst einmal geschlossen hat zwischen den Feiertagen.

Samstag, 20. Dezember 2008

"Armboot essen"

Mittlerweile isst Maya ihren Abendbrei ohne zu murren, so dass die Spuckattacke wohl doch eher auf einen Virus zurück zu führen war. Ganz so versessen wie ihr großer Bruder, der seinen kleinen Mund immer wie ein kleines Vögelchen erwartungsvoll aufriss, ist sie zwar immer noch nicht auf das Zeug, aber immerhin verträgt sie es. Mit dem Durchschlafen hat aber auch diese Breimahlzeit nicht wirklich viel zu tun. Ich bin inzwischen der Überzeugung, dass die Kleinen selbst entscheiden, wann sie durchschlafen wollen. Bei Pepe war es so, dass er abends in kürzeren Abständen nach einer Fütterung verlangte und auch Maya hat sich heute schon wieder nach knapp drei Stunden gemeldet, so dass ich hoffe, dass sie etwas länger durchhält.

Pepe ist nach wie vor extrem aufs Essen fixiert. Bereits beim Aufstehen verlangt er: "Armboot essen." Wenn wir ihm dann erklären, dass es doch erst Frühstück gibt, korrigiert er sich selbstverständlich und verlangt nach diesem. Er könnte, glaube ich, rund um die Uhr essen (von wem er das wohl hat ;-) Was wirklich fies ist und mir fast die Tränen in die Augen schießen lässt, wenn er mich wegschickt und nur nach Papa verlangt. Heute Morgen hat er mich erst einmal aus seinem Zimmer geschmissen, da der liebe Papa ihn ja schon aus seinem Bett geholt hatte und die heißgeliebte Milch dabei hatte. Und heute Abend, als er wie immer noch etwas rummaulte in seinem Bett und ich irgendwann doch nach ihm schaute, rief er auch gleich: "Papa soll tomme", der aber bedauerlicherweise auf der Wunderweihnachtsfeier war und somit nicht zur Verfügung stand. Ich habe ihm das dann erklärt und nach wiederholten wütend weinerlichen Behauptungen seinerseits, dass Papa doch da sei, hat er gnädigerweise mich einen seiner Schnuller, der in seinem Schlafsack verschwunden war, wieder heraus holen lassen. Nachdem ich ihn zurück ins Bett gelegt hatte, ging das Geschrei nach Papa wieder von vorne los. Überhaupt verlangt er momentan immer genau nach dem, was gerade nicht zur Wahl steht. Ich schätze mal, das ist normal und mal wieder eine dieser blöden Phasen. Jetzt schlummert er friedlich und ich hoffe, dass Maya bald so gut und lange wie ihr großer Bruder schlafen wird. Netterweise freut sich die kleine Maus noch sehr darüber, wenn Mama kommt, sobald sie aufwacht. Und einen Tag-Nacht-Rhythmus hat sie schon, auch wenn zurzeit teilweise noch durch Milchmahlzeiten unterbrochen. Aber es wird besser.

Dienstag, 2. Dezember 2008

Große Enttäuschung oder doch Nahrungsmittelunverträglichkeit

Stufe 2 der Beikosteinführung - der Milch-Getreide-Brei- lief leider so gar nicht wie verhofft. Ich hatte große Erwartungen an die Einführung, zumal Pepe diesen Brei verschlungen hat und ich hoffte, dass er uns eventuell auch beim nächtlichen Durchschlafen behilflich sein könnte. Meine Erwartungen wurden allerdings in keinster Weise erfüllt. Zum einen scheint Maya den Brei überhaupt nicht zu mögen, die Fütterung war eine Qual und ich dachte immer wieder an den Bericht, den ich einmal im Fersehen gesehen habe. Dort haben die Eltern immer wieder einem Baby ein bestimmtes Essen reingezwungen, obwohl die Kleine verweigerte und am Ende stellte sich heraus, dass sie das Zeug nicht vertragen hat, weil sie irgendeine Stoffwechselkrankheit hatte oder irgendein Enzym fehlte. Ich glaube sogar, es war Milch. Jedenfalls habe ich dann einen Tag ausgesetzt mit dem Brei und es heute erneut probiert. Wieder mit dem gleichen mäßigem Erfolg. Mit ein paar extra Löffel Obst ging es etwas besser, aber von Begeisterung so gar keine Spur. Und als Maya dann schließlich eine halbe Schale von dem Zeug widerwillig verdrückt hatte, kam es auch schon wieder in hohem Bogen schwallartig wieder heraus. Konnte mich gar nicht erinnern, dass sie wirklich soviel gegessen hatte. Danach war sie quietschvergnügt, während ich versuchte, sie, mich und die Wippe, in der ich sie gefüttert hatte von dem ganzen Erbrochenen wieder zu befreien. Nun ja, werde wohl doch noch etwas pausieren mit diesem Brei und beim nächsten Versuch dann vielleicht Reis statt Hirse nehmen. Bin wirklich gespannt, aber der Illusionen vom nächtlichen Durchschlafen sollte ich mich wohl trotdem nicht hingeben, mit oder ohne Brei, damit die Enttäuschung nicht zu groß wird.

Montag, 24. November 2008

Erste Mobilität

Es war schon abzusehen. Maya hat lange gezappelt und gewackelt und man konnte ahnen, dass sie versuchte, sich aus der Rückenlage auf den Bauch zu drehen. Obwohl sie die Bauchlage nicht gerade bevorzugt (nach 1 Minute gibt es normalerweise Geschreie), kann man so doch Objekte um einen herum besser sehen und manchmal sogar greifen.

Meist hat Maya versucht, einer visuellen Dokumentation ihrer neu erlernten Fähigkeiten zu entgehen, doch als Papa heute heimlich die Kamera (mit Mini-Stativ) aufgebaut hat, wurde sie unvorsichtig und der Beweis ist erbracht:


Sonntag, 16. November 2008

Jetzt ist die kleine Maus schon ein halbes Jahr!

Kaum zu glauben, Maya ist jetzt schon ein halbes Jahr alt. Leider musste sie ihren halbjährigen Geburtstag mit einer Bronchitis "feiern". Sie ist ein aufgewecktes, quirliges Baby, welches am liebsten auf dem Arm getragen wird. Das Inhalieren mit dem Pari-Boy (wegen der Bronchitis) gehört nicht zu ihren Lieblingsbeschäftigungen, aber sie leckt gerne an der Atemmaske und wenn ihr großer Bruder Pepe dabei sitzt und ein paar Sperenzchen macht, geht es etwas besser. Sie lacht gerne, teilweise richtig laut, was total niedlich und süß ist. Gerne beobachtet sie und schaut sich alles an und lässt sich dadurch leider auch leicht bei ihren Mahlzeiten ablenken, die bislang immer noch hauptsächlich aus HA-Pre-Milch bestehen und mittags aus Gemüsebrei (probiert werden durfte schon Zucchini, Kartoffel, Kürbis und zweimal Rindfleisch). So richtig Durchschlafen tut sie bedauerlicherweise noch nicht und zum Einschlafen hat sie gerne jemanden in der Nähe, dessen Finger sie greifen kann. Sie wiegt um die 7 kg, trägt Klamotten in 68 oder 74 und Pampersgröße 3. Sie hat einen sehr starken Willen, den sie auch lautstark durchzusetzen weiß. Wenn sie schreit, bekommt sie interessanterweise ziemlich schnell hektische Flecken. Auffällig sind ihre kleinen Segelohren, wobei wir immer noch überlgen, von wem sie diese eigentlich hat (vielleicht von der Oma Gisela). Regelmäßig mittwochs trifft sie sich mit 7 anderen Babies aus ihrer Delfigruppe - Stine, Lasse, Lina, Jannes, Laila, Teeske und Emilia. Letzten Mittwoch mussten wir leider aussetzen, da wir zum Kinderarzt mussten, aber ich hoffe, dass wir kommenden Mittwoch wieder dabei sein können. Sie liebt ihren großen Bruder Pepe, der heute mit uns Bäcker gespielt hat. War total niedlich, wie er immer wieder rausgerannt ist und jedesmal zwei Hörnchen mitgebracht hat (dabei hat er beide Zeigefinger hochgestellt, die die Hörnchen darstellen sollten). Manchmal durfte ich sie essen, manchal hat er sie selbst gefuttert und einmal durfte auch Maya ein imaginäres Hörnchen haben. Später beim Hüpfen auf dem Sofa hat er dann gesagt: "Bauch ganz dick und voll".

Dienstag, 11. November 2008

Ein Bild für Oma


Da Oma Marion morgen Geburtstag hat, hat Pepe heute vorm Schlafengehen schnell noch ein Bild für sie gemalt. So hat wenigstens einer von uns ein Geschenk, wie schön!

Kindergartenkeime



Die letzten zwei Tage hat sich Pepe jedesmal richtig gefreut, wenn ich ihn aus der Krabbelgruppe abgeholt habe. Das ist wirklich schön, zumal es auch andere Tage gab (und sicherlich auch wieder geben wird), an denen er nicht mitwollte oder zu weinen anfing oder gesagt hat, Oma soll kommen. Überhaupt ist er seit der Kitazeit etwas kuscheliger geworden als zuvor. Seine "Liebesbekundungen" sind zwar nach wie vor sehr dosiert, aber zumindest bekommt Mama, Papa oder auch Maya ab und zu einen Kuss. An schlechten Tagen sagt er allerdings "Tein Tuss" und wischt sich hektisch und mehrfach die Wange unter Protest wieder ab. Keine schöne Geste. Das Kuscheln mit seiner Schwester ist wirklich süß, hat aber leider den Nachteil, dass die kleine Maus die Keime ihres großen Bruders, die dieser mitbringt auch abwehren muss, was mehr oder weniger gut klappt. Ihren ersten kleinen Schnupfen hatte Maya bereits mit zweieinhalb Wochen. Und momentan hat die kleine Maus mal wieder einen ganz schlimmen Husten. Auch das Trinken scheint ihr schwer zu fallen, so dass ich morgen wohl doch besser mit ihr zum Kinderarzt gehe und Delfi dafür wieder ausfallen lassen muss. Schade eigentlich! Ich hoffe nur, dass es schnell wieder besser wird.

Samstag, 8. November 2008

Naturtalent(e)


Dass Pepe eine ganz besondere Beziehung zum Essen hat, ist ja kein Geheimnis mehr (in der Krabbelgruppe machen sie sich schon lustig darüber, dass Pepe so gerne und viel und ausdauernd essen kann. Die Erzieherinnen meinen, dass er sich beim Essen durch nichts aus der Ruhe bringen ließe und vermutlich sogar eine Bombe neben ihm explodiern könne). Dass aber auch Maya bei ihrem ersten Zucchinibrei so souverän sein wird, hätte ich nicht erwartet. Ja heute war es soweit, etwa 1 Woche vor ihrem halbjährigen Geburtstag habe ich es spontan einmal ausprobiert. Lange habe ich überlegt, ob ich Zucchini oder Kürbis nehmen soll und mich schließlich für das erstgenannte Gemüse entschieden, weil es so schön einfach in der Zubereitung ist. Dass aber auch der erste Fütterungsversuch so einfach sein wird, hat mich doch begeistert. Sie hat den Brei vom Löffelchen regelrecht eingesogen und so gut wie nichts ausgespuckt. Er schien ihr sichtlich zu schmecken und sie hat eine ordentlich kleine Portion verdrückt, dafür, dass es der erste Brei war und danach noch ihre Milch ausgetrunken (hatte etwas weniger als üblich gemacht, 165 ml statt 200 ml). Da Pepe währenddessen schlief, konnte sie durch ihn auch nicht abgelenkt werden. Wenn er in ihrer Nähe spielt, während sie ihre Milch trinkt, lässt sie sich leider noch viel zu leicht ablenken, da so ein großer Bruder natürlich sehr spannend ist. Ich bin gespannt, ob es so einfach bleibt mit dem Zufüttern und hoffe, dass die Kleine ihr erstes Gemüse gut verträgt. Für heute jedenfalls, sind wir sehr zufrieden.

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Neue Bilder online

So, Papa hat mal wieder wenigstens einen Haufen neue Fotos online geschaufelt. Pepe ist jetzt ein Kindergarten-Kind und geht sehr gerne hin. Leider hatte die Kita im Oktober eine Woche zu und diese Woche darf er leider wegen einer Mittelohrentzündung nicht hin. Ab morgen fangen wir aber wieder langsam an. Erstmal bis zum Mittagessen.
Maya wird auch immer größer. Böse Zungen behaupten, sie würde Pepe bald einholen. Dabei ist der doch schon 83.5 cm groß!
Die beiden verstehen sich gut und freuen sich immer ganz doll, wenn sie sich nach einem Schläfchen wiedersehen.

Donnerstag, 25. September 2008

Long time no see

Verflixt, schon 2 Monate her seit dem letzten Eintrag. Naja, Pepe würde wohl sagen "Papa Schule war". Ja, er kann schon eine (eigene) Vergangenheitsform (Toast Supermarkt kauft).
Längere Sätze sind auch schon drin; die Krönung ist abends beim Gute-Nacht-Sagen zum Fernsehturm "telemax licht an aus hubschrauber flugzeug nicht gegen fliegen runter fallen kaputt".
Ohne Luft zu holen...
Maya kann auch schon ne Menge (leider gehört durchschlafen nicht dazu). Sie hat sich die Woche auch schon mal umgedreht, war aber wohl mehr zufällig.
Inzwischen gibt es über 6000 Fotos seit Pepes Geburt (auch ein paar von Maya). Papa kommt aber im Moment nicht so wirklich zu mehr als arbeiten und essen (schlafen muss zurückstecken). Und natürlich ein bisschen Zeit für die Kinder und viel zu wenig Zeit für Mama.

Sonntag, 27. Juli 2008

Dreimal Überraschung - Pepe die Wundertüte

Nachdem Papa sich wochenlang darüber aufgeregt hat, dass er zwar Elternzeit und Ferien genießen darf, ohne zu arbeiten, aber das Wetter partout nicht sommerlich ausfallen wollte, hat diese Woche nun endlich den ersehnten Sonnenschein gebracht.
(Sollte Papa nach Jahren mal wieder im Garten seinen Geburtstag feiern können, wie es zur Kinderzeit jedes Jahr war?)
Na, jedenfalls vergnügt sich die ganze Familie im Garten und Papa hat heute sogar den Pool aufgebaut (und einen kleinen für Pepe). Das Wasser war zunächst mollige 8 Grad warm, hat sich aber nach dem sehr heißen Tag auf 14 erwärmt.
Pepe läuft den ganzen Tag nackt rum und genießt es sichtlich. Frühstück und Abendessen werden im Garten eingenommen, nur beim Mittag haben wir das kühle Esszimmer vorgezogen.
Als es dann zur Nachtruhe ging und Pepe sich den Gartendreck vom Körper duschen sollte, hat er Papa erstmal gehörig überrascht. Er wollte noch schnell sein Bobbycar einparken (wie jeden Abend. von seiner Ordnungsliebe hat Papa ja hier schon berichtet). Papa dachte noch, na lass ihn mal, da hatte Pepe schon gemütlich auf das Auto gepinkelt (und den Küchenfußboden). Halb so wild, kann man ja aufwischen, dachte Papa und holte schnell eine Windel.
Wieder daneben, während Papa unterwegs war, fuhr Pepe sein (notdürftig abgewischtes) Auto ins Eßzimmer, wo ihm dann anscheinend einfiel, dass er noch mehr zu erledigen hatte. Als Papa mit der Windel heraneilte, merkte er zunächst nichts, doch Pepes Gesicht und Haltung sprach Bände. Als Papa noch fragte, ob Pepe etwa nochmal Pipi gemacht habe, sah er schon, dass auf dem Boden ein Geschäft ganz anderer Güteklasse verrichtet worden war. (dazu mal keine Fotos)

Wie schön. Nun haben beide Eltern ihren Spaß an der Aufräumaktion gehabt und Pepe wurde nochmals erklärt, dass man ohne Windel im Haus nichts zu suchen hat, oder zumindest sich erleichternderweise bitte zurückhält.

Naja, Pepe unter die Dusche und ins Bett, Maya gefüttert und gewickelt und... keine Windel mehr da. Papa flitzt also schnell nach oben und... Überraschung Nummer drei ... schreit vor Schreck auf, als Pepe ihm im Flur begegnet. Der kleine Mann erschreckt sich natürlich und fängt sofort bitterlich an zu weinen.
Papa hatte befürchtet, dass er über das Gitterbett geklettert war (wäre nicht das erste Mal), aber er hatte eine der Stangen entfernt und sich durchgequetscht.

Nun musste Pepe erstmal wieder beruhigt werden und schläft jetzt aber scheinbar endlich (hinter geschlossener Tür. ist sonst meist nur angelehnt).

Papa gönnt sich ein Bierchen in der Hängematte und schreibt endlich mal wieder ins Blog. Lohnt sich aber auch, findet er...

Samstag, 12. Juli 2008

Wenn ich groß bin, möchte ich auch Spießer sein

Also Pepe fällt ja schon seit Längerem dadurch auf, dass er sehr genaue Vorstellungen hat, wie seine Umwelt auszusehen hat und sich kritisch äußert, wenn die Realität nicht seinen Erwartungen entspricht. (Papa Stuhl sitzen, Mama nicht Sofa, Löwe Höhle, Maya nicht Höhle, ...).
Beim Durchsehen der aktuellen Fotos hat Papa endlich ein paar Bildbeweise finden können, die auch der Außenwelt Pepes "Genauigkeit" schön demonstrieren (intern wird er schon mit "Rain Man" betitelt).
Seine (3) Schnuller im Bett müssen immer ordentlich aufgereiht sein. Legt Papa einen mal anders hin, ruft Pepe "Nein", dreht ihn um und sagt dann "So besser".

Auch die Tiere im Wohn-/Spielzimmer müssen ab und zu ordentlich in Reih' und Glied antreten. Nette Nebenwirkung der strengen Anordnungsmanie ist, dass man Pepe tatsächlich bitten kann, seinen Kram wegzuräumen. Oft klappt das dann auch. Lieber räumt er allerdings Mama und Papas Sachen weg. Er hat allerdings manchmal andere Vorstellungen bezüglich des richtigen Ortes für diverse Dinge.
Warum Pepe manchmal glaubt, dass Windeln nicht in den Müll gehören, ist Mama und Papa noch nicht ganz klar. So flitzt er morgens aus dem Elternbett, wo es sich gerade noch so schön tobte, in sein Zimmer, fischt eine Windel aus dem Mülleimer, bringt sie strahlend ins Schlafzimmer und ruft "Biomüll".
Die Ente im kleinen Badezimmer muss jedenfalls immer auf einem kleinen blauen Penatensee schwimmen, sonst gibt es Ärger:

Zum Schluss noch ein Update zu kuriosen Schlafpositionen. Es gab ja schon mal ein Pepe-liegt-komisch-im-Bett-Foto und Papa hat noch ein paar weitere geknipst:

Neue Bilder online

So, zum Schreiben kommt Papa kaum, aber mal wieder (einen Batzen) Bilder online stellen war dringend nötig. Wie schon zuvor konnte aus Zeitgründen nur eine grobe Sortierung vorgenommen werden. Also leider Masse statt Klasse. Besser als nix...

Mittwoch, 18. Juni 2008

Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da...

Lang nichts geschrieben...
Das liegt zum Teil daran, dass Papas sämtliche Freizeit auf die Abendstunden gelegt ist, damit er (mehr oder weniger) in Ruhe die EM gucken kann.
Zusätzlich müssen die wenigen freien Minuten am Tage zum Schlafen genutzt werden, denn nachts ist damit nicht viel.
Ein Beispiel von letzter Nacht:
  • 1.00 ins Bett nach Mayas Flasche

  • 1.30 Pepe weint, hat Schnuller aus dem Bett geworfen (20 min Schlaf)

  • 2.05 Pepe weint nochmal, beruhigt sich aber wieder (25 min)

  • 2.40 Maya weint, hat Bauchschmerzen. Papa nimmt sie kurz auf die Brust und legt sie wieder ins Bettchen (30 min)

  • 3.15 Maya weint, hat Hunger. Mama macht ein Fläschchen und Papa füttert die ach so hungrige Kleine, die nach 2 Schlucken immer wieder einschlafen möchte. Bäuerchen lässt auch auf sich warten. (30 min)

  • 4.00 Maya wird wieder ins Bettchen gelegt.

  • 6.00 Maya nölt und krümmt sich (tatsächlich 2h geschlafen. Am Stück!)

  • 6.15 Pepe wacht auf und will Milch. Papa macht ne Flasche, füttert und legt Pepe wieder hin (Kommentar: Bett, nein)

  • 7.00 Maya hat Hunger. Mama macht ein Fläschchen mit dezenter Fenchel-Note (gegen Bauchgrimmen) und Papa füttert

  • 7.30 Maya hat einigermaßen gebäuert und wird wieder hingelegt

  • 8.00 Pepe wacht auf

  • 8.30 Pepe möchte aufstehen, wird gewickelt, angezogen und darf Maya ein Küsschen geben, ohne sie aufzuwecken (klappt schon ganz gut)

  • 9.00 Pepe wird zum 2. Frühstück zu Oma und Opa entlassen. Papa schreibt ermüdet ins Blog

Schön wäre, wenn man sagen könnte, dass dies eine Ausnahme ist, aber es spiegelt leider schon so ziemlich den Standard wieder. 4-5 Stunden Schlaf nachts in 3-6 Häppchen aufgeteilt. Oft hat in diesen kleinen Häppchen auch noch Mama oder Papa Maya auf der Brust, was den Schlaf nicht gerade entspannter macht.
Optimal ist das nicht gerade. Aber es wird ja bestimmt bald besser, oder?

Pepes Quiz

Mal zwischendurch ein kleines Ratespiel.
Pepe ist ja sehr gesprächig und man (zumindest seine Eltern) kann ihn auch meist recht gut verstehen. Er hat allerdings auch seine eigenen Vokabeln, die man oft erst nach viel Raten oder zufällig heraus bekommt.

Ein Beispiel (es handelt sich bei beiden um das gleiche Wort):
duajuwa 1 duajuwa 2

Wer das erraten kann, ist echt gut. Papa hat es nach Tagen erst zufällig rausgefunden.

Samstag, 24. Mai 2008

Pepe-Mix

Papa hat mal die Speicherkarte seines Handys angeguckt und eine Mischung von Bildern gefunden, die dort (teilweise schon lange) ein Dasein jenseits der Öffentlichkeit fristen. Dabei sind diese Schnappschüsse, die man festhalten möchte, obwohl man keine echte Kamera dabei hat, doch meist sehenswert. Also hier ein paar Leckerbissen:


Kuscheln mit Cousin Ruben






Klettern bei Doktor Schaub




Enten schnappen bei Uropis Beerdigung






Inliner fahren mit Papa


Und der absolute Favorit:




Schlafen in ungewöhnlicher Position

Anatomie

Pepe hat es noch nicht gemerkt (glauben wir), aber Jungs und Mädchen sind ja, rein äußerlich, besonders an einer Stelle ziemlich verschieden (Hier ist nicht das rosa Outfit gemeint). Mama und Papa haben sich schnell an die Feinheiten beim Wickeln angepasst und genießen es, nicht angestrullert zu werden.
Bis gestern!
Mama ahnte nichts Böses und wollte Maya nochmal schnell(!) wickeln, während Pepe seine Gute-Nacht-Geschichte (kleine Ente Nelli) las, da passierte es.
Maya hat Mama ins Gesicht gepinkelt!
[empfindliche Naturen diesen Bereich überspringen]
Als wäre das nicht schon unangenehm Genug, hatte Mama (in höchster Wickel-Konzentration) auch noch den Mund geöffnet, so dass Maya noch ein paar Extra-Punkte sammeln konnte. Volltreffer!
[zurück zum allgemeineren Teil]
So haben wir denn gelernt, dass Mädchen eben doch alles können, was Jungs so machen, wenn sie nur wollen.
Papa hat sich jedenfalls vorgenommen, höllisch aufzupassen und die kleine Maus nicht zu unterschätzen. Lauter schreien als Pepe kann sie ja auch schon, nur beim Fußball spielen hat Pepe (noch) die Nase vorn.

Schlaf - Ein kostbares Gut

Tja, auch die weiteren Nächte gestalteten sich abwechslungsreich. Nachdem Mama und Maya aufs Sofa umgezogen sind und den Männern die erste Etage überlassen haben, ging es etwas besser. Letzte Nacht glaubte Pepe allerdings, dass er mal etwas über 2 Stunden wach sein wollte. Er meinte, Maya weinen gehört zu haben (was nicht stimmte) und war nicht mehr zum ins-Bett-gehen zu bringen.
Hat man als kinderloses Paar eigentlich das Ausschlafen an sich ausreichend gewürdigt? Oder das Schlafen überhaupt? [Reich-Ranicki Akzent vorstellen:] Ich glaube, nein. [Ranicki aus]
Es dreht sich also im Moment alles darum, möglichst viel Schlaf zu bekommen, um überhaupt zu überleben und (vor allem aus diesem Grunde und weil Schlaf ja auch für Kinder gut ist) zu versuchen, die Kleinen möglichst viel schlafen zu lassen.
Kleine Schritte, Ziele niedrig halten...

Dienstag, 20. Mai 2008

Wir sind jetzt vier

Einen Tag früher als erwartet durften Mama und Maya heute nach hause. Mama musste zwar unterschreiben, dass sie auf eigene Verantwortung geht, aber die Leute in der Klinik waren ganz froh, da wohl wegen Vollmond diverse werdende Mütter die Station überfluteten und Anstalten machten, spontan zu gebären.
Da ist es zuhause doch um einiges ruhiger. Maya hat gleich zufrieden im Garten in der Babyschale lange geschlummert und probiert gerade erfolgreich Pepes abgelegtes Baby-Bay aus. Mama schläft auch viel ruhiger und Papa hat mehr oder minder Spaß daran, zum ersten Mal zwei Kinder ins Bett zu bringen.
Ganz vergessen hatten die stolzen Eltern, dass diese kleinen Neugeborenen ununterbrochen Körperflüssigkeiten ausscheiden. Dreimal in einer Stunde Maya umziehen (und Papa dazu) kam ihnen wie Neuland vor, obwohl das ja auch in Pepes frühester Jugend keine Seltenheit war.
Als dann Pepe im Bett schlummerte und Maya die Windel voll hatte, kam ein logistisches Problem erstmals zu Tage: der Wickeltisch (und wie Mama und Papa später noch bemerken sollten auch der Kinder-Kleiderschrank) stehen ja in Pepes Schlafzimmer.
Naja, leise den Kram am schlummernden Pepe vorbei geschmuggelt und eben im Elternzimmer gewickelt und umgezogen.
Jetzt ist Papa müde und weist nur noch kurz darauf hin, dass neue Bilder online sind. Und weil Maya so ein süßer Schatz ist, hat er sich auch nicht die Mühe gemacht, groß zu selektieren, sondern einfach (fast) alle Bilder hochgeladen.

Sonntag, 18. Mai 2008

Neues Futter

Dass Pepe ständig futtert und gerne Neues probiert, wissen wohl alle, die ihn kennen.
Aber auch Maya durfte heute etwas Neues probieren: Milch!
20 ml hat sie schnell weggeschlabbert und ist danach selig eingeschlafen. Ganz anders, als Mama und Papa es von Pepe kennen, äußert Maya nämlich ihren Hunger durch lautes lamentieren. Maya hatte heute ihre U2-Untersuchung und war sehr tapfer. Das Blut Abnehmen hat sie stoisch hingenommen, ohne einen Mucks zu tun.
Nachts hat sie nochmal 40ml Milch verputzt. Laut Mama auch in Rekordzeit. Pepe und Papa warten darauf, dass Mama und Maya endlich nach hause kommen dürfen. Eventuell ist es am Mittwoch soweit.
Futter, zum Dritten: es gibt (endlich) die älteren Fotos als Update (die Videos dauern noch etwas). Rechts im Blog und/oder auf der Foto-Seite.

Freitag, 16. Mai 2008

Bewegte Bilder

So, ein kleines Video gibts für die Interessierten:

Pepe war heute auch bei Maya, aber nicht sehr begeistert. Muss mit der Idee, nicht mehr die einzige Nummer Eins zu sein, wohl erst noch fertig werden. Fand die anderen Babies im (Vierer-)Zimmer interessanter. Die haben ja auch schließlich nicht an seiner Mama rumgekuschelt.

Maya Aurelia ist da!


  • 6:00 Papa wird geweckt (von Mama per SMS)

  • 7:00 Pepe wacht auf, will Milch, Banane und Toast

  • 7:30 Papa tritt Onkel Chrissi in den Hintern, weil er ins Krankenhaus will ;-)

  • 8:00 Mama wird abgeholt und zur OP vorbereitet, Papa wartet

  • 8:30 Papa wartet in der Schwesternküche im vollen OP-Outfit weiter

  • 9:00 Papa darf zu Mama, die OP beginnt

  • 9:17 Maya hustet und quäkt ein bisschen. Sie ist sehr niedlich.

  • 9:30 Maya ist eingewickelt und darf mit Papa in den Kreißsaal

  • 9:30 - 10:30 Während Mama Schicht für Schicht wieder zugenäht wird, wird Maya gewogen, gemessen, bekommt Vitamine und darf anschließend ganz lange mit Papa kuscheln

  • 10:30 - 12:30 Mama und Papa dürfen sich Maya angucken und mit ihr kuscheln

  • 12:30 Maya geht schlafen ins Kinderzimmer, Mama versucht auch zu schlummern und Papa fährt nach hause zu Pepe

  • 14:00 Papa hat gegessen und will sich eigentlich hinlegen, aber sitzt stattdessen hier und tippt. Tz, tz



Donnerstag, 15. Mai 2008

Mini-Update

So viel passiert. Pepe lernt jeden Tag neue Wörter, Papa lernt jeden Tag mit weniger Schlaf auszukommen.
Kurz: Mama seit Montag im Krankenhaus, nachdem das Wochenende uns mit erneuten Blutungen geschockt hat. Aber soweit alles ok mit Mutter und Kind(ern).
Freitag ist der Kaiserschnitt terminiert. Also der erste Tag, an dem Krümelchen keine Frühgeburt mehr ist.
Spannend, beängstigend, unwirklich, erleichternd... alles zusammen.
Mal sehen, ob es dabei bleibt.

Mehr (hoffentlich) bald hier...

Dienstag, 29. April 2008

Pepe singt (naja, ein bisschen)

Von Pepes Gesang wurde ja schon berichtet. Heute hat sich Papa mit dem Aufnahmegerät möglichst unauffällig an den Kleinen herangearbeitet und tatsächlich ein paar Dinge aufnehmen können. Nicht die besten Versionen melodie- und aussprachetechnisch, aber schon ein guter Eindruck dessen, was Pepe so von sich gibt.

Papa hat mal versucht, die Dateien ins Blog einzubinden (man braucht zum Anhören wohl ein Quicktime-Plugin). Bei uns funktioniert es jedenfalls.

(Update: Papa hat die Live-Version mal rausgenommen, weil der Firefox damit immer abgestürzt ist. Jetzt muss man anklicken und runterladen)

Bruder Jakob 1

Frere Jacques 1

Frere Jacques 2

Papa arbeiten

Montag, 28. April 2008

Kleiner Rückfall

Also Pepe schläft inzwischen wieder besser und ist auch sonst nicht mehr ganz so sensibel. Das ist auch gut so, denn seit gestern liegt Mama wieder fast ausschließlich. Wir hatten zwischendurch etwas Mut getankt und sie hatte sich ein bisschen mehr bewegt. Alles ging auch gut, aber nur bis gestern nachmittag.
Pepe und Papa hatten (mit Pepes neuem croozer) Brötchen geholt und dann hat die Kleinfamilie im Garten gefrühstückt. Mama hat es sich in der Hängematte bequem gemacht und wir mussten Pepe zum ersten Mal in diesem Jahr mit Sonnencreme einschmieren.
Dann kam noch Cousin Jakob mit Oma zu Besuch und die beiden haben prima gespielt.
Pepe hat sich sehr über Jakobs Besuch gefreut, zumal es ihm Gelegenheit gab, sein Lieblingslied "Bruder Jakob" zu singen. Naja, eher "boh-boh-bah-bob", aber schon mit einer Melodie. Auch "frere jacques" gehört zu Pepes Repertoire, ist aber etwas schwerer zu erkennen.
Naja, nach einem tollen Tag im Garten (außer, dass Pepe sich den Finger im Klapp-Gartenstuhl übel geklemmt hat) waren wir wieder im Haus, als Mama erneut leichte Blutungen bekam. Diesmal waren wir etwas ruhiger und haben erstmal den Frauenarzt auf Handy angerufen. Der hat auch gemein, wir sollten erstmal abwarten und das Ganze beobachten. Aber Mama sollte auf jedenfall fast nur noch liegen. Nur zur Vorsicht eben.
Naja, wäre ja auch zu schön gewesen...
Es sieht heute aber etwas besser aus und Mama schont sich wirklich ganz brav auf dem Sofa.
Wir haben inzwischen auch einen Termin für den Kaiserschnitt (wenn Krümelchen so lange durchhält) und zwar genau heute in drei Wochen.
Schön, dass wir noch zwei lange Wochenenden haben. Diese Woche mit dem 1. Mai und Freitag einem Brückentag und dann Pfingstmontag und -dienstag.
So kann Papa den Schularbeitsberg wahrscheinlich sogar noch abarbeiten.
Das Wochenende fand jedenfalls für Papa hauptsächlich am Schreibtisch statt (wenn Oma zur Betreuung da war), so dass Pepe morgens nach dem Aufwachen als erstes "Papa arbeiten" rief.
Schön, wenn einen der Nachwuchs schon zur Arbeit antreibt.

Freitag, 18. April 2008

Linguistik für Anfänger

Nach dem Frustpost von gestern heute (trotz Ende der Nachtruhe um 3 Uhr) ein netteres Posting:

Zur Zeit fühlt sich Papa an sein erstes Staatsexamen erinnert. Dort wurde er nämlich in seinem Lieblingsressort (wie geht nochmal der Smiley für beißende Ironie?) Linguistik oder auch Sprachwissenschaft geprüft. Als eines der zwei Themen hatte er sich Erst- oder auch Mutterspracherwerb ausgesucht und siehe da: trotz hektischer Aneignung möglichst vieler Fakten (in der Lernpsychologie nennt man das "träges Wissen") ist tatsächlich etwas hängen geblieben und Papa staunt. (Übrigens ist die Tatsache, dass man den Begriff "träges Wissen" kennt und verwenden kann ein Beweis dafür, dass sich gerade dieser nicht als "träges Wissen" manifestiert hat, sondern ganz im Gegenteil ordnungsgemäß vernetzt im Gehirn gespeichert ist. Der Fachbegriff widerspricht sich damit also selbst. Soviel nur am Rande. Ich glaube, der Schlafmangel treibt komische Blüten...)

Jedenfalls hat Pepe in der letzten Zeit einen ordentlichen Schub in Puncto Spracherwerb erfahren. Lange kann Pepe ja schon zweisilbige Wörter, die eigentlich nur aus einer wiederholten Silbe bestehen. Ma-ma, Pa-pa, Ja-ja, La-la (Altin), Pe-pe, etc. Neuerdings wagt er sich aber in die wunderbare Welt der Mehrsilbigkeit vor.
Erster Vertreter dieser Zunft war die Ameise (Ah-Mei-Ne) aus dem Bilderbuch. Ganz großes Kino ist Pepes Lese-Trick.
Bei jeglichen Schriftzeichen tut er nämlich so, als könne er sie entziffern und ruft laut ABC (Aah-Beh-Zeh). Meist steht da zwar etwas anderes, aber er ist nicht weniger stolz auf seine Lesekunst als ein Zweitklässler, der die Raupe Nimmersatt vorträgt.

In der Apotheke haben wir neulich einen Taschenspielertrick versucht: der Apotheker hatte nicht so viel zu tun, so dass er belustigt mitansah, wie Papa Pepe ein Produkt hinhielt und "was steht denn da" fragte. Pepe antwortete erwartungsgemäß mit "ABC" und Papa spielte den Überraschten, zeigte dem Apotheker die Packung (ABC-Pflaster) und äußerte ein "das gibt's doch gar nicht".
Leider hatte er die Rechnung ohne den Apotheker gemacht, der nur sagte "wie der sprechende Hund bei Loriot".
Schade. Damit hätten wir locker im Fernsehen auftreten können. Vor einigen Jahrhunderten hätten uns die Dorfbewohner wahrscheinlich mit Fackeln und Mistgabeln aus der Gegend gejagt. Dann doch lieber so.

Pepe kann auch noch andere Dreisilber: arbeiten (Aah-Beh-Zeh), abbeißen (Aah-Beh-Zeh), Apfelsaft (Aah-Beh-Zeh), Apfelmus (Aah-Beh-Zeh). Schwer manchmal, zu erraten, was er meint. Reißverschluss (Ei-Bö-Bu) müssen wir auch noch etwas üben.

Ganz neu ist auch der Endkonsonant. Während so schöne Worte wie Baum (Bauh), Paul (Bauh), Maus (Mauh) noch ohne ihn auskommen müssen, hat seit kurzer Zeit das schöne Wörtchen 'auf', welches hochfrequent bei "Tür auf, Tür zu" oder auch "heb auf" benutzt wird, ein wunderbares 'ffffffffff' am Ende.
Pepe ist so stolz auf seine neue Kompetenz, dass der Endlaut regelrecht zelebriert wird.
Papa und der Rest der Familie sind gespannt, was Pepes Erstspracherwerb noch für spannende und amüsante Kreationen für uns bereithält.
Wenn die liebe Frau Pishwa (Uni Hannover) wüsste, wie sehr Papa noch an seinem Steckenpferd der Linguistik hängt...

Donnerstag, 17. April 2008

Schlafentzug im Lazarett

Nach dem Übergeben musste sich Pepe leider auch noch einige Tage mit Durchfall quälen (und hat praktischerweise gleich Papa und etwas später Oma und Opa angesteckt). Inzwischen geht es dem Kleinen wieder gut (Opa noch nicht). Leider haben die Strapazen der letzten Wochen aber offensichtlich dazu geführt, dass sich Pepe nachts nicht mehr so ganz sicher in seinem Bettchen fühlt. Hat er doch sonst immer ganz toll geschlafen und seine Eltern geschont, so plagten ihn nun anscheinend Verlassens-Ängste. Er wacht zur Zeit nachts auf und weint und ruft nach Mama oder Papa und ist nicht so leicht zu beruhigen. Das macht es natürlich schwierig für Papa, morgens ausgeruht zur Arbeit zu erscheinen. Von Sonntag auf Montag musste Papa nachts fünfmal aufstehen. Das hat seinem noch nicht ganz wieder genesenen Magen nicht gut gefallen.
Inzwischen schläft Papa jetzt im Wohnzimmer auf dem Sofa, so dass er nicht von den "kleinen" Wachphasen aufwacht. Wenn Pepe nachts nach einem kurzen Quäken nicht wieder einschläft, sondern weint und eventuell nach Milch verlangt (kommt auch mal um 4 Uhr vor), dann flitzt Papa eben rauf und versucht, ihn zu beruhigen.
Letzte Nacht haben Mama und Papa von 3.30 bis 5 mit Pepe verbracht, weil er so unglücklich war.
Auch schläft der kleine Schatz morgens nach der Milch nicht mehr bis 8 oder 9, sondern ist meist zwischen halb sieben und halb acht wach. Das bedeutet wiederum, dass Oma früher aufstehen muss, um Mama zu helfen, die ja nicht heben darf und auch nur ein bisschen aufstehen.
Die Situation ist also im Moment wirklich für alle Beteiligten sehr anstrengend.
Wir hoffen, dass es Krümelchen weiter gut geht und dass Pepe sich wieder sicherer und geborgener fühlt und es später nicht auf seine kleine Schwester schiebt.
Oma Gisela hilft nun auch regelmäßig aus, ist aber seit heute mit einem Hexenschuss gehandikapt.
Mal sehen, wie wir es hinbekommen, wenn Oma Marion und Opa Uwe ihren wohlverdienten Urlaub antreten (in der Hoffnung, wenigstens etwas Kraft zu tanken, bevor nebenan zwei Enkel Besuchszeiten fordern).
Papa darf sich auch freuen, bald 21 Mathe-Abi-Klausuren zur Zweit-Korrektur zu bekommen, die heute geschrieben wurden.
Naja, wenn Krümelchen erstmal gesund zu hause ist, ruhen wir uns alle mal ordentlich aus, oder???

Freitag, 11. April 2008

Auch das noch

Als reicht es nicht, dass Mama bettlägerig ist und wir Hilfe bei der Betreuung Pepes benötigen. Nein, Pepe musste leider heute nach dem Mittagsschlaf die Treppe und Wand vollreihern (Papa fühlte sich an den Film Stand By Me erinnert, nur ohne Blaubeeren).
Tja, Mama musste dann versuchen, Pepe zu beschäftigen, dem es sonst noch ok ging während Papa versuchte, den Geruch aus dem Teppich zu bekommen. Ein fast unmögliches Unterfangen.
Egal, nach wie vor am wichtigsten, dass es Mama und Krümelchen soweit gut geht. Alles andere muss eben irgendwie laufen. Da eine Oma unterwegs ist und die andere jetzt auch noch krank, muss dann Papa morgen seinen ersten "Kind-ist-krank-Tag" nehmen. Das Risiko, einen eventuell brechenden Jungen bei Mama zu lassen, wird definitiv nicht eingegangen.
Blöd, dass man als Lehrer leider nicht einfach 2 Wochen Urlaub nehmen kann, wenn man ihn braucht. Bei allen Vorzügen wäre das im Moment schon praktisch. Immerhin haben wir ja 4 Tage Sonderurlaub im Jahr, bei Erkrankung des Kindes.
Grüße aus dem Lazarett...

Dienstag, 8. April 2008

Daumen drücken

Mama ist jetzt zwar zu hause und freut sich darüber, doch es fällt ihr schwer, zu entspannen. Sie fühlt sich als Last für die anderen und hat natürlich Angst, ob alles in Ordnung ist. Pepe merkt auch, dass Mama und Papa angespannt sind und ist unruhig und leicht aus der Fassung zu bringen.
Der Termin beim Frauenarzt heute hat leider auch nicht zur Beruhigung beigetragen. Er klang besorgt, hat generelles Arbeitsverbot ausgesprochen und Bettruhe verordnet. Die Blutung scheint auch nicht ganz gestillt zu sein (was in der MHH nicht bemerkt wurde).
Das Antibiotikum, was Mama in der Klinik bekommen hatte, hält er für einen Witz, sie muss es nun aber zu Ende nehmen, da man ja keine Resistenzen züchten will.
Besonders blöd, da Mama ja seit dem Präparat mit Verdauungsproblemen zu kämpfen hat, was zusätzlich schwächt.
Der Doc klang jedenfalls nicht sehr zuversichtlich, dass Krümelchen sich noch bis zum Kaiserschnitt-Termin (der ja schonmal 3 Wochen vor errechnetem Termin liegen dürfte) geduldet.
Wir hoffen also, dass wir drei den Stress noch ein paar Wochen aushalten und Krümelchen es sich noch lange gemütlich macht, bis wir es dann gesund und munter in unserer Familie begrüßen dürfen.

Sonntag, 6. April 2008

Warten auf Mama

Eine Woche ist es jetzt her, dass Papa die Mama ins Krankenhaus fahren musste. Dort sollte Mama eigentlich am Freitag entlassen werden, aber kurz nach Mitternacht gab es leider nochmal Blutungen zu verzeichnen. So hat Papa mal wieder nachts ein paar Stunden in der MHH verbracht und Mama war ganz traurig, dass sie das Wochenende in der Klinik verbringen musste. Inzwischen ist Mama sehr genervt von der mal wieder äußerst unpersönlichen Behandlung in der MHH. Sie stellt inzwischen ihre Diagnosen selber und schlägt dem Arzt Behandlung und Medikation vor. So hoffen wir, dass die "Verantwortlichen" ihrem Rat folgen, und sie vielleicht morgen nach hause gehen lassen. Dort wartet Pepe, der es nun auch langsam satt hat, in einem Strohwitwerhaushalt zu leben und seine Mama wieder haben möchte. Ein bisschen organisieren müssen wir natürlich trotzdem, aber Freunde und Familie haben schon tatkräftige Unterstützung angeboten. Danke dafür!
So, jetzt muss Papa aber mal ins Bett. Schließlich wird der (glücklicherweise immer noch vorbildlich viel und lange schlafende) Pepe morgen früh einen Viertelliter Milch verlangen und anschließend Papa zur Arbeit schicken.

Dienstag, 1. April 2008

Ohren OK!!

So, nach kurzer Nachruhe musste ich Pepe um 7.30 wecken.
Den Arzt hat er mit einem lauten "Doktor" begrüßt (hat der aber nicht verstanden. Muss was am Ohr haben...)
Wie auch immer, Pepe hat die Untersuchung tapfer über sich ergehen lassen und ein Ohr ist komplett frei und das andere auch fast.
Nach einem kurzen Dialog mit dem Doc, ob das Ohr halb voll oder halb leer ist, durften wir gehen und das Damoklesschwert der Operation ist vorerst mal abgewendet.
Mama geht es auch gut im Krankenhaus, aber es ist langweilig. Kann Papa nicht gerade behaupten...

Montag, 31. März 2008

Alles nicht so einfach

Zur Zeit müssen wir alle ein bisschen zusammen rücken und extra Kuscheleinheiten einplanen. Am Ostersonntag ist überraschend Pepes Uropi gestorben (im Alter von biblischen 92,5 Jahren). Immerhin hatte er einen Uropi und konnte ihn noch kennen lernen, aber der letzte Besuch lag schon eine Weile zurück und wegen Pepes Krankheit wurde der nächste immer wieder verschoben; zuletzt auf Oster-Dienstag! Das war schon sehr traurig.
Heute waren wir bei der Beerdigung und Pepe ist nachgekommen (nach seinem Mittagsschlaf), so dass der Rest der Familie ihn kennen lernen konnte (soweit noch nicht geschehen). Besonders freut Papa, dass Opis Schwestern da waren und so persönlich Kontakt zum ersten Vertreter der neuen (4.) Generation knüpfen konnten.
Mama konnte nicht dabei sein, da sie gestern vor dem Schlafen gehen leichte Blutungen hatte und so erstmal eine Woche in der MHH festsitzt.
Glücklicherweise waren es keine Anzeichen einer Frühgeburt, aber mit unserer Vorgeschichte sind alle Beteiligten natürlich vorsichtig.
Es gibt wehenhemmende Mittel (obwohl keine Wehen zu verzeichnen waren) und 2 Spritzen Cortison für Krümelchens Lungenreife.
Das Baby war gestern Abend sehr aktiv und hat wahrscheinlich einfach zu doll gestrampelt. Klar, dass wir auf Nummer sicher gehen müssen, aber eine Woche ohne Mama (wenn es hoffentlich dabei bleibt) muss erstmal organisiert werden.
Dass wir uns alle (auch wenn es glücklicherweise recht positiv aussieht) große Sorgen machen, ist natürlich klar.
Papa darf wie schon bei Pepes Überraschungsangriff (seiner Geburt) erfahren, wie wichtig ein Netzwerk von lieben Menschen ist, die uns helfend zur Seite stehen und wie glücklich wir sind, solche Menschen in unserem Umfeld zu haben.
Ein kleiner Hinweis: es sammeln sich diverse Fotos auf Papas Festplatte und die sollen auch bald on-line gehen, aber es dauert einfach noch ein bisschen.
Wir freuen uns sehr, dass so viele Leute nach Informationen über unsere kleine Familie hungern und geben unser Bestes, diesen Hunger so oft und abwechslungsreich wie möglich zu stillen.
(etwas zum drauf Freuen: Papa hat in den Osterferien endlich die Pepe-Videos auf ein online-verträgliches Format umcodiert, so dass auch diese Leckerbissen den Online-Gourmets in hoffentlich naher Zukunft zugänglich gemacht werden können)
Drückt also mal alle die Daumen für Pepes Ohrenarzttermin morgen und Mama und Krümelchen. Wir hoffen einfach, dass wir im Sommer vielleicht nicht gerade drüber lachen, aber zumindest doch sagen können: "es ist ja alles gut gegangen"

Dienstag, 18. März 2008

Zahnpasta und dicke Ohren

Seit ein paar Tagen gibt es zum abendlichen Zähneputzen eine Kinderzahnpasta dazu. Bisher wurde ja nur mit Wasser geputzt, aber Pepe genießt das neue Geschmackserlebnis ungemein und kommentiert den köstlichen Himbeer-/Erdbeergeschmack mit lautem "Mmmmmmh". Tja, sowas gabs ja früher nicht. Wir haben uns noch die Zähne mit einem Sand-/Schottergemisch abgerieben...
Dann war die ganze Familie heute beim Ohrenarzt. Pepe gefiel das gar nicht, dass der Doktor der Mama mit irgendwelchen Geräten in Ohr und Nase leuchtete, aber bei Mama sieht alles ganz gut aus und es sollte jetzt nach einer Woche mit Antibiotikum von selber besser werden.
Da Pepe sich seit einiger Zeit viel an die Ohren fasst, sollte der Doc auch ihn mal begutachten. Da hatte der kleine Mann aber nicht so richtig Lust zu. Naja, Papa musste den Kopf festhalten (war ganz schön schwer) und Pepe war tapfer. So schlimm war es auch nicht.
Resultat der Untersuchung: Pepe hat (wohl nach den langen Wochen mit Husten und Rotznase) Flüssigkeit im Ohr, was auf längere Sicht seine im Moment explodierende Sprachentwicklung hemmen könnte. Er bekommt also Tropfen und wir hoffen, dass sich die Situation in zwei Wochen entspannt hat. Ansonsten müssten nämlich eventuell die "Polypen" (man spricht heute angeblich von "Wucherungen") operativ entfernt werden.
Naja, wir warten mal ab und appellieren an Pepes mirakulöse Frühchen-Selbstheilungskräfte.
Wer so viel futtert und rumtobt, wird ja wohl mit etwas Schlabber im Ohr zurecht kommen.
Drückt mal die Daumen, liebe Pepe-Fangemeinde...

Samstag, 15. März 2008

Ein Traum wird wahr...

So schnell wird Papa den Samstag nicht vergessen. Nichtsahnend faulenzte er auf dem Sofa als um halb 11 morgens Pepe ins Wohnzimmer kam und Papa unaufgefordert und mächtig stolz ein dänisches Thor Pilsner brachte.
Pepe war mit Mama im Keller gewesen, hatte die Bierflaschen entdeckt und wollte unbedingt Papa eine bringen.
War noch etwas früh, doch Papa hat sich artig bedankt und das Bier dann nachmittags zum 96-Spiel genossen (das Spiel weniger).
Wer jetzt glaubt, der Papa hätte seinen Sohn schändlicherweise dazu abgerichtet, alkoholische Getränke auf Gerstenbasis zu servieren, irrt. Pepe weiß von selber was sich gehört und genießt es, ein perfekter Gastgeber zu sein.

Donnerstag, 13. März 2008

Pepe vermisst Charly - Krümelchen strampelt wild

Leider war es letzte Woche so weit: Charly musste wie befürchtet den Weg in den Hundehimmel antreten. Für alle ein tränenreicher Abschied und Pepe fragt noch ziemlich oft nach dem Wauwau und mag sich nicht so recht mit fadenscheinigen Erklärungen abfinden.
Für Oma und Opa war es aber ein Segen, dass sie täglich anspruchsvollen Kinder-Besuch hatten um vom Fehlen des anspruchsvollen Haustieres/Familienmitglieds abzulenken.
Ansonsten macht sich unser Großer gut und gestern konnte der erste Durchbruch eines Backenzahnes vermeldet werden. Zwei scharfe Zacken gucken schon raus, doch bis dieser Zahn zum Mahlen benutzt werden kann, wird wohl noch eine Weile vergehen. Vom Gegenpart ist auch noch nichts zu entdecken.
Macht auch nix, weil Pepe schlingt wie eine Hyäne und zur Zeit eigentlich jeden Tag versucht, noch mehr auf einmal in seinen Mund zu stopfen, ohne zu ersticken.
Dann wird alles möglichst geräuschvoll runtergewürgt, nicht ohne zuvor den Mund ein- bis zweimal zu öffnen, um auch andere an dem erhabenen Anblick teilhaben zu lassen.
Tischmanieren sind irgendwie was anderes...
Pepes Husten und Schnupfen scheint sich nach nunmehr 6 Wochen langsam zu verdrücken. Papa war ja auch 2-3 Wochen vom Virus außer Gefecht gesetzt und nach langem Widerstand hat es auch die Mama erwischt.
Zunächst mit einer kleinen Erkältung und seit ein paar Tagen leider auch mit einer Mittelohrentzündung, die die Einnahme eines Antibiotikums erforderlich machte.
So krebsen wir uns langsam auf Ostern zu und hoffen, das wir bald mal wieder alle auf einmal fit sind.
Krümelchen wächst und gedeiht derweil und meldet sich täglich mit kräftigen Tritten, die auch Papa manchmal abbekommt, was ihm im Gegensatz zu Pepes Tritten in die Magenkuhle vom Wickeltisch aus sehr gut gefällt.

Mittwoch, 13. Februar 2008

Pepes Sommer-Haarschnitt

Pepe war beim Frisör. Naja, sollte eigentlich, aber Oma und Mama dachten, das können wir auch. Ein bisschen Pony schneiden und über den Ohren kürzen.
Seine Langhaarfrisur war wirklich nicht mehr stylisch.
Leider hatte Pepe nicht wirklich Lust dazu und das Ergebnis war auch nicht zu aller Zufriedenheit.
Also haben sich Mama und Pepe in die (leere) Wanne begeben und Papa hat den Haarschneider angeworfen, mit dem er auch seine eigenen Haare seit Jahren schneidet.
Nur die Seiten sollten etwas kürzer und oben das Deckhaar zum Schutz gegen die Kälte länger gelassen werden.
Pepe war zwar interessiert, aber das Geräusch des Rasieres an seinem Ohr hat ihn doch sehr verängstigt. Er musste etwas weinen und zitterte auch. Also haben wir erstmal etwas Spaß gemacht mit der Schneidemaschine und dann ging es besser.
Beigeistert war er nicht, aber in Mamas Arm (in der Wanne) war es auszuhalten.
Das mit den Seiten ging ganz gut, aber langes Deckhaar zu lassen, sah auch doof aus.
Also hat Papa sich entschlossen, gleich zum Sommerschnitt über zu gehen und überall die gleiche Länge zu schneiden (ist auch am einfachsten).
Und siehe da... es sieht doch ganz gut aus, Pepes 3. Haarschnitt.
Das erste Mal waren es ja nur ein paar lange Strähnen Baby-Haar, die gekürzt wurden. Beim 2. Mal dann schon etwas mehr. Aber dieser Schnitt ist der erste "richtige".
Naja, entscheidet selbst. Jugendlich und sehr männlich sieht er ja wohl aus, unser Schnuckel.

Sonntag, 10. Februar 2008

Moonwalk und Kuss-Attacken

Pepe läuft ja sehr gerne ist und auch extrem stolz darauf, dass er es endlich beherrscht. Gestern hat er angefangen, rückwärts zu gehen. Es scheint etwas schwieriger zu sein und hat leichte Moonwalk-Qualitäten, aber er findet es anscheinend äußerst anregend. Man darf nur nicht zu sehr drüber nachdenken, sonst klappt es nicht.
Nachdem Pepe neulich bei seiner Freundin Line zu Besuch war und dort schon gefährlichen Kuschel-Angriffen ausgesetzt war, kam Line heute zu uns. Pepe schlief noch (und zwar noch ziemlich lange), so dass Line und ihre Eltern es sich bei strahlendem Sonnenschein erstmal im Garten gemütlich machen mussten.
Als Pepe dann endlich aufgewacht war, war Line sehr erfreut und konnte ihn gar nicht mehr loslassen. "Mein Pepe", "Pepe, komm Ei machen" waren nur einige der zärtlichen Äußerungen, die von den zwei Turteltäubchen an unser Ohr drangen.
Man hatte zwar manchmal  das Gefühl, dass Pepe mit Fluchtgedanken spielte, aber Line ist ja etwas älter und natürlich schneller, so dass er sich diese Option schnell aus dem Kopf schlagen konnte.
Beim Fußballgucken haben die beiden noch ein wenig zusammen gespielt, aber da war eher die Rivalität um Pepes Spielsachen im Vordergrund. Ein Küsschen zum Abschied gab es natürlich trotzdem.

Mittwoch, 30. Januar 2008

Pepe und Charly

Pepes bester Freund ist Oma und Opas Hund Charly. Der ist sehr groß und sehr alt. Pepe hat aber keine Angst, sondern nur angemessenen Respekt, der sich darin äußert, dass er sich nach 2-3 mal Gesicht schlecken schnell zur Seite dreht, wenn Charly kommt und ihn dann streichelt, wenn der sabberige Kopf vorbei gelaufen ist. Charly ist (leider) nicht mehr so gut zu Fuß, so dass Pepe ihm schon entkommen kann. Die beiden verstehen sich wirklich prima und es ist schade, dass Charly wohl nicht mehr so lange bei uns sein wird. Pepe hat zwar nach etwa 4 Monaten damit aufgehört, als erstes Wort am Morgen zwischen zwei Schlucken Milch "wauwau" zu sagen, aber es ist definitiv das Wort, welches er am längsten am Stück in seinem Wortschatz behalten hat. Die Fluktuation ist dort nämlich recht groß.
Neulich hat Oma übrigens nach Pepe gesucht, der im Haus umhergeflitzt war und ihn an Charlys Wassernapf gefunden, fröhlich die Finger ins (mehr oder weniger) köstliche Nass tunkend und anschließend ableckend! Was für ein Genuss...

Freitag, 25. Januar 2008

Krümelchen tritt Papa (naja, Mama wohl auch)

So, nach einer Woche Konferenzen und fertig geschriebenen Zeugnissen ist Papa schlapp, aber glücklich. Erstens ist die doofe Schiene am Ringfinger nach sechs Wochen endlich ab. Der Finger ist einigermaßen gerade und es scheint, als sei die gerissene Sehne wieder zusammen gewachsen. Alles noch etwas unbeweglich und schmerzhaft und wird wohl auch nicht wieder so wie vorher, aber zumindest sieht es im Moment nicht schlecht aus. Tippen geht zumindest wieder und einen Stift oder ein Stück Kreide halten auch.
Zweitens hat Papa gestern mal wieder die Hand auf Mamas Bauch gehabt und Krümelchen hat ihn etwas angestubst. Das war sehr schön. Mama sagt, dass Krümelchen ziemlich aktiv ist zur Zeit, auch wenn man es noch kaum spüren kann. Das dürfte sich aber wohl bald ändern.
Pepe flitzt wie verrückt im Haus hin und her und erkundet alles. Neu gelernt neben dem selber aufstehen letzte Woche hat er Papas Kassettendeck einzuschalten und die elektronische Klappe zu öffnen. Toll findet Mama. Papa ist nicht ganz so begeistert.
Auch die Baby-Puppe, mit der Pepe üben soll, zart mit dem Geschwisterchen umzugehen kriegt im Moment für den Geschmack der Eltern noch zu viel Prügel von Pepe. Das Fläschchen mit aller Gewalt in Babys Auge zu hämmern muss irgendwie auch noch verlernt werden.
Naja, etwas Zeit ist ja noch...

Mittwoch, 16. Januar 2008

Großer Bruder - Kleine Schwester?

Tja, Mama hat es nicht durchgehalten und hat sich vom Doc eine 90-prozentige Prognose weiblich geben lassen. Papa traut dem Braten nicht so ganz, denn auch Pepe war ja zunächst als Tochter eingestuft worden. Schön wäre es ja, von jeder Sorte eins zu haben...
Außerdem hat der Arzt seine Ahnung gefestigt, dass es wohl wieder ein Kaiserschnitt werden wird. Eine kleine Chance auf eine natürliche Geburt besteht zwar, aber wir sollten uns schon mal mit dem Gedanken anfreunden. Geburtshaus fällt damit wohl flach; wir suchen also ein Krankenhaus, das Mama besser gefällt als die MHH (was nicht besonders schwierig sein dürfte, nach den traumatischen Erfahrungen).
Pepe hat Papa dann heute auch gebeichtet, dass er gerne eine kleine Schwester hätte (naja, er hat auf die Frage deutlich mit "ja" geantwortet).
Pepe läuft jetzt viel, hat schon 2  Paar Schuhe und hat am letzten Freitag plötzlich auch das Aufstehen ohne Anfassen gelernt. Schon ein ziemlich großer Junge, unser Kleiner.
Mama und Papa freuen sich sehr, dass er so fit und gesund ist. Frühchen wird ja eine etwas kränkliche Kindheit prophezeit und gestillt werden konnte er ja auch nicht, aber das scheint ihm alles gar nichts ausgemacht zu haben. So schlecht kann die industrielle Babynahrung offensichtlich nicht sein.
Mal sehen, wie es mit Krümelchen läuft...

Montag, 1. Oktober 2007

Pepe wird großer Bruder

Es ist ja kaum zu fassen, aber wahr. Pepe, gerade selbst erst ein Jahr alt, hat sich entschlossen, Verantwortung zu übernehmen und ein großer Bruder zu werden.
Naja, wenn man es genau nimmt, hatten seine Eltern auch etwas damit zu tun und Pepe selbst scheint die ganze Aufregung um den kommenden Zuwachs noch nicht so wirklich angesteckt zu haben.
Das Geschwisterchen hat auch schon einen "Arbeitstitel". Nicht so extravagant wie Pepes Kampfname Ewald, sondern einfach "Krümelchen".
Schön geschlechtsneutral, denn nach dem ganzen hin und her mit Pepes geheimnisvoller Geschlechtszugehörigkeit wollen sich Papa und Mama (zumindest bisher noch) lieber überraschen lassen.
Damit das niemand falsch versteht (Pepe bat mich darum, es richtig zu stellen): Das hin und her ging nur bis zu seiner Geburt. Dann konnte man sehr gut sehen, dass Pepe ein Junge ist. Nur der für den Baby-Pass verantwortliche Angestellte der MHH war am Sonntag Nachmittag offensichtlich noch oder schon etwas übermüdet: In Pepes U1 Protokoll steht zu lesen: Geschlecht: weiblich...
(wow, noch nie so viele Doppelpunkte in einem Satz benutzt)