Lilypie Kids Birthday tickers
Lilypie Kids Birthday tickers Notes:

Freitag, 30. Januar 2009

7,4 kg, 72 cm

Ich war heute mit Maya noch einmal beim Kinderarzt. Ihr Gewicht beträgt sogar nur 7,4 kg und es ist ein deutlicher Knick in der Gewichtskurve zu sehen (am 01.12.08 zur U5 hatte sie bereits 7,3 kg). Haben noch ein zusätzliches Pülverchen gegen den Durchfall bekommen und den ACC-Saft lasse ich bei ihr vorerst wieder weg. Immerhin hat sie heute schon wieder ein bisschen gelacht und der Arzt sagte, dass so ein Durchfall bei den Kleinen schon einmal ein bisschen länger dauern kann. Wir hoffen also, dass sie es bald überstanden hat und vielleicht gehen die Paukenergüsse ja auch so wieder weg mit etwas Unterstützung der Wärmelampe. Die Wirkung des schleimlösenden Saftes ist sowieso sehr umstritten. Trotz der Schwächung durch den Magen-Darm-Virus hat sie nach wie vor soviel Kraft, dass sie sich heute fast in den Stand am Gitterbettchen hochgezogen hat, als sie brüllend wieder raus wollte. Ich hatte sie nur kurz abgelegt, da ich mich auch irgendwie anziehen musste und mit Baby auf dem Arm ist das unmöglich. Somit haben wir ihr Bett heute gleich eine Stufe tiefer stellen müssen, was es leider etwas unbequemer für mich macht, ihr beim Einschlafen das Händchen zu halten. Jetzt ist sie bei uns im Bett eingeschlafen und ich hoffe, dass ich sie irgendwie in ihr Bettchen bekomme, ohne dass sie aufwacht.

Donnerstag, 29. Januar 2009

Das Lachen ist schon wieder weg :-(

Nachdem ich eigentlich dachte, dass wir aus dem Gröbsten raus sind, scheint bei Maya der Durchfall wieder schlimmer geworden zu sein. Sie war den ganzen Tag extrem anhänglich und liebesbedürftig, dazu sehr lethargisch und hat nicht einmal mehr den Versuch unternommen, sich beim Wickeln zu drehen. Was für mich zwar einfacher war, aber mir doch die Kummerfalten zurück gebracht hat. Selbst das Bemühen, ihr ein kleines Lächeln zu entlocken missglückte. Sie scheint auch abgenommen zu haben, mit ihren fast 8 1/2 Monaten wiegt sie gerade einmal 7,7 kg. Ich glaube, da war Pepe als Frühchen in dem Stadium schon schwerer. Jedenfalls sieht sie für mich sehr dünn momentan aus. Bleibt uns also nicht anderes übrig als morgen noch einmal den Doc zu konsultieren, bevor das Wochenende kommt. Ein bisschen habe ich den ACC-Kindersaft, der gegen die Paukenergüsse helfen soll in Verdacht, den sie nur sehr widerwillig zu sich nimmt und der wohl tatsächlich auch zu Durchfall führen kann. Ich hoffe, dass sie bald wieder lachen kann!

Dienstag, 27. Januar 2009

Ja, sie lächelt wieder! Und, warum Kinder nicht hören können?!

Nachdem Maya die letzten Tage auf Grund ihrer Magen-Darm-Infektion so gut wie gar nicht gegessen, kaum getrunken und vor allem nicht gelächelt hat, hat sie uns heute wieder ein kleines Lächeln geschenkt und ich glaube, sie hat das Gröbste überstanden. Wenn Babies nicht mehr lächeln können, ist das schon arg beängstigend und zeitweise hatte ich uns schon im Krankenhaus gesehen, aber heute hat sie dann wieder ein bisschen mehr getrunken und gegessen und war auch schon wieder lebhafter. Dafür dann gleich der nächste Schock bei einer Kontrolluntersuchung beim HNO-Arzt. Beide Kinder haben Paukenergüsse im Mittelohr und können dadurch nur dumpf und schlecht hören. Bei beiden ist die linke Seite stärker betroffen. Und nun kriegen beide ACC-Kindersaft mit Kirschgeschmack und 2 Mal am Tag Infrarotlicht aufs Ohr. Hoffentlich schlägt die Therapie an. Bei Maya war es auffällig, dass sie kaum lautiert und eine Mittelohrentzündung musste sie auch schon ertragen. Und Pepe hatte immer wieder Mittelohrentzündungen und scheint manchmal die feinen sprachlichen Unterschiede nicht herauszuhören, obwohl er insgesamt wirklich früh mit dem Sprechen angefangen hat. Ich wünsche mir, dass wir bald mal wieder eine längere Phase erleben dürfen, in der alle gesund und munter sind und wir nicht jede Woche unserer Zeit bei irgendwelchen Ärzten verbringen müssen.

Sonntag, 25. Januar 2009

Den Tag Revue passieren lassen...

...ist etwas, das Pepe gern vor dem Einschlafen macht. Wie im vorherigen Post beschrieben, denkt er anscheinend gerne über die Dinge nach, die ihn den Tag über bewegt haben lässt sie also quasi noch einmal Paroli laufen (um den großen Horst Hrubesch zu zitieren).
Nachdem heute ja schon der Toast und die Adresse zur Sprache kamen, wurde Papa später nochmals gerufen, um an diesem Ritual teil zu haben.
Die Themen waren:
  • morgen darf ich wieder in den Kindergarten und frühstücken oder zu hause frühstücken oder im Kindergarten
  • da weinen die Kinder
  • Pepe weint nicht
  • ich hat die Kinder lieb (na toll, und Mama und Papa nicht)
  • Maari ist ein Marienkäfer
  • Maja ist kein Käfer (ob Pepe zwischen Maya und Maja unterscheidet, ist nicht bekannt)
  • Maja ist eine Biene, die Biene Maja
  • die mache Honig. Biene Maja mache Honig
  • Oma hat Rückenschmerzen, ist aber bald wieder gesund
Kaum zu glauben, dass er bei all den Gedanken tatsächlich in den Schlaf gefunden hat, der kleine Mann...

Premiere

Pepe hat nicht aufgegessen! Mit dem Kommentar "ete-haft" (ekelhaft) ließ er einen halben Käsetoast auf dem Teller. Offenbar war er SATT! Das ist noch nie vorgekommen. Schon als Mini-Baby war das leise Zwitschern der leeren Milchflasche Anlass zu unvermitteltem Gebrüll.
Mama, die den Rest-Toast essen durfte (auch äußerst ungewöhnlich) und Papa waren offenbar nicht die einzigen, die überrascht waren. Nach Zähneputzen, Verstecken, Baggerbuch lesen, ABC-Bruder Jakob-Stubs der Osterhase-Singen und Einschlaf-Streicheln sagte Pepe eben auf einmal "ich hat Toast nicht aufgegessen". Was einen vor dem Einschlafen so bewegt...
Papa nutzte die Gelegenheit, um diese Tatsache als äußerst erwachsen zu loben und nochmals zu betonen, dass es durchaus normal sei, dass man satt ist und der Bauch nicht weiter befüllt werden muss.
Pepe schien zufrieden und murmelte noch "ich bin Steneltstr. 8", bevor Papa das Nachtlicht (Pepelicht) anknipste und gute Nacht wünschte.

Die Kinder finden Viren zum Kotzen

Tja, zum zweiten Mal wird Papas freier Tag wohl nicht so unbeschwert verlaufen, wie erhofft. Vor 2 Wochen fiel Mama und Papas heißersehntes Maschsee-Schlittschuhlaufen wegen Pepes angeblicher Herpes aus. Mama saß stattdessen beim Arzt mit Pepe und Papa am Schreibtisch. Am nächsten Tag setzte Tauwetter ein.
Morgen, an Mamas Geburtstag, muss abgewartet werden, ob aus dem geplanten Mövenpick-Brunch etwas wird. Hauptsache ist natürlich, dass die Minis wieder fit werden.
  • Do: Pepe übergibt sich mehrmals
  • Fr: Er bekommt 40 Fieber
  • Sa: es geht etwas besser, aber an eine Reise der ganzen Familie nach Berlin zu Urgroßtante Christas 95. ist nicht zu denken. Papa fährt allein, da man ja nicht sicher sein kann, dass Maya nicht auch was "wegbekommen" hat. Pepe geht es besser
  • So: Papa kommt morgens um 1 Uhr zurück. War ein anstrengender Tag für alle. Um 2 Uhr nachts fängt Maya an, sich zu übergeben. Den Tag über noch zwei Mal. Abends kommt Fieber dazu. Bettwäsche wird knapp. Waschmaschine und Trockner arbeiten auf Hochtouren
Naja, der Nachmittags-Kaffee fällt für Papa wegen Konferenz eh ins Wasser, aber ein paar weniger Infekte als 2-3 pro Monat und Kind zeichnet sich als Wunsch für das kommende Jahr immer deutlicher ab.

Mittwoch, 21. Januar 2009

In der Weihnachtsbäckerei...

... gehört definitiv zu Pepes Lieblingsliedern, Zuckowski sowieso zu seinen Favoriten. Es fällt ihm schwer, es zu akzeptieren aber so langsam sagt selbst er "Weihnachte is fohbei, tomme wieder". Die Weihnachtszeit hat Pepe äußerst gut gefallen. Er mag Kerzen, Adventskalender, Kekse und auch Geschenke. Auch das Auspacken dieser hat ihm gut gefallen. Nach wie vor ist er etwas unsicher, ob er nicht doch Geburtstag hatte, wegen der Kerzen und Geschenke. Aber dann fällt ihm ein, dass der "Nietolaus" die neuen Sachen gebracht hat. Pepe durfte mit Oma Plätzchen backen und dann auch noch einmal mit Mama und hat gelernt, dass man "jede Tat nur ein Tehts" essen darf. Durchgehalten hat er diese Vorschrift jedoch nicht immer. Mama und Papa aber auch nicht.

Montag, 19. Januar 2009

Hommage an Oma oder Kinder können so gemein sein

Wir haben Pepe heute ein neues Puzzle gekauft. Auf der Rückfahrt im Auto sagt Alex zu Pepe, dass er ihn lieb habe. Pepe antwortet: "Nein, dass stimmt nicht." Papa: "Doch, wir haben Dich und Maya ganz doll lieb!" Pepe wieder erbost am erwidern: "Papa Pepe nicht lieb!" Dann fragen wir, ob Pepe denn uns lieb hat? Ein bestimmtes "Nein!" seine Antwort. Auch Maya hätte er nicht lieb, auf unsere Nachfrage. Etwas geknickt fragen wir dann, ob Pepe denn jemanden lieb hat? Antwort: "Ich hat Oma lieb!" Zumindest etwas, aber auch ein Stich ins Herz für seine Eltern und Maya (wenn sie schon verstanden hätte, was er sagt), die sich immer so freut, wenn sie ihren Bruder sieht und dabei anfängt zu glucksen und zu lachen. Nun, ja, was sollten wir erwarten. Oma hat ihn halb mit großgezogen, mit ihm Bücher gelesen, ihm die Welt erklärt. Als ich drei Tage die Woche wieder zu arbeiten anfing und noch kein Krabbelplatz hatte, ist die Oma eingesprungen. Fast jeden Tag nach der Kita sagt er, dass er zu Oma will. Wenn wir erwidern, dass wir erst einmal fragen müssen, ob Oma Zeit hat, wohl wissend, dass Pepe Oma und Opa wirklich oft in Beschlag nimmt, sagt er: "Oma habe Zeit, Pepe weiß das!" Und meistens ist es auch so. Schon toll, eine so liebe Oma nebenan zu haben! Aber trotzdem wäre es auch schön, wenn er uns auch lieb hätte bzw. das sagen würde, weil ich tief in meinem Herzen natürlich weiß, dass er das hat!

Sonntag, 18. Januar 2009

Pepes 17. Zahn ist da!

Schon lange erwartet konnte man ihn heute bei einer kleinen Schreiattacke blitzen sehen und ihn gleich als Ablenkungsmanöver vom Schreien ins Gespräch bringen. Links unten, schon zur Hälfte heraus gekommen (komisch, dass wir ihn nicht früher entdeckt haben). Auf der anderen Seite war noch nichts zu sehen und oben ließ er uns nicht richtig gucken, aber gefühlt scheint dort auch noch nichts vorhanden zu sein. Müssen wir jetzt also noch gründlicher Zähne putzen. Schätze die letzten drei Milchzähne werden nicht mehr lange auf sich warten lassen. Pepes erster Zahnarztbesuch hat übrigens schlappe 60 € gekostet für einmal reinschauen. Um die Zwerge nicht zu verängstigen sagte Frau Dr. Wenzel, dass man bei den ersten zwei/drei Besuchen eigentlich noch nichts machen würde. Und tatsächlich hat Pepe den Besuch in guter Erinnerung behalten. Ein Tattoo gab es am Ende gratis. Und im Wartezimmer konnten wir uns übers Internet Bagger anschauen. Blöderweise hat Pepe an den unteren Schneidezähnen trotz intensiver Zahnpflege schon Zahnstein, der dann bei irgendeinem der Folgebesuche auch einmal entfernt werden soll. Bin gespannt, was die nächsten Probebesuche kosten.

Mittags"schlaf" des Grauens

Katastrophe: nachdem Pepe nach 45 min endlich zur Ruhe gefunden hatte, und Maya und Papa auch friedlich schlummerten, klingelte es an der Tür. Ergebnis: 3 Leute geweckt, die auch nicht mehr einschlafen konnten. Warum Pepe und Maya nicht mehr geschlafen haben, ist nicht überliefert, bei Papa lag es aber an Pepe und Maya.
Leider passiert so etwas häufiger. Meist ist es der Briefträger oder Leute, die für den Zirkus sammeln. Manchmal aber auch Menschen, die selbst kleine Kinder haben oder hatten. Dann denkt man, ob die es nicht besser wissen müssten. Man ruft ja als Student auch niemanden vor 11 Uhr morgens an (bzw. am Wochenende vor 15 Uhr).
Wir haben auch schon die Klingel abgeschaltet mittags, aber dann vergisst man meist, sie wieder einzuschalten. Oder wenn es ein paar Wochen gut gegangen ist ,wird man nachlässig.
Naja, in unserer derzeitigen Situation war es jedenfalls denkbar unpassend. Mama kann sich jedenfalls für den Rest des Tages auf drei sehr schlecht gelaunte Familienmitglieder einstellen.
(und Papa bastelt vielleicht mal ein Schild für die Tür)

ps. Schlafentzug wird ja auch von amnesty international als Foltermethode angesehen "Dauerhafter methodischer Schlafentzug wird daher auch als Methode der Folter unter anderem dazu eingesetzt, um klares Denken des Opfers zu unterbinden und um den Willen sowie die Widerstandskraft des Opfers zu brechen"
Ich habe Maya schon gedroht, sie zu verpetzen, aber sie meinte, ich sei kein Kriegsgefangener und die Genfer Konventionen daher auch nicht auf mich anwendbar

Das aufgeweckte Kind

Schon zum zweiten Mal musste Papa nachts die schreiende Maya beruhigen, die ihn durchs ganze Haus auf seinem Sofa-Exil geweckt hatte. Kuriose Randnotiz: beide Male lag die schlummernde Mama 10cm Luftlinie neben dem brüllenden Kind. Schon interessant, wie man es schafft, eine solche Geräuschkulisse glaubhaft in seinen Traum einzubauen, aber wenn man wirklich sehr müde ist, ist eine Menge möglich.
Blöd, dass dieses Mal (so gegen halb drei) auch Pepe aufgewacht war, den sonst nichts so leicht aus der (Nacht-)Ruhe bringt. So lagen wir dann um 3 Uhr nachts zu viert im Bett. 2 müde Elternteile und zwei Fläschchen-nuckelnde Kinder. Nachdem Pepe nämlich darauf bestanden hatte, Mama und Maya noch ein letztes Mal "Gute Nacht" zu wünschen und dabei Maya mit ihrer Nacht-Pulle gesehen hatte, forderte er natürlich auch eine Milch (wenn man schon keine Schnuller mehr haben darf, dann wenigstens am Trinksauger nuckeln).
Bis dann beide Kinder wieder schliefen, war es 4 und Papa ist dann um 5 erst wieder richtig eingeschlafen, weil er zunächst noch diverse Male beim Einschlummern von Pepes Husten aufgewacht war und dann irgendwie den berühmten "Punkt" überschritten haben muss.
Immerhin durfte er bis halb acht schlafen, so dass er den weiteren Tag gerade so überleben konnte. Aufgrund von Mamas Unpässlichkeit durfte er leider nicht auf Unterstützung des Ehepartners hoffen. Ach ja, Pepe hat natürlich an diesem Tag keinen Mittagsschlaf gemacht.
So ist es eben manchmal und wir sind froh, dass wir hilfsbereite Großeltern nebenan haben, die solche Tage abfedern helfen und natürlich auch beim täglichen Wahnsinn mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Die Schnuller-Sache ist jedenfalls schwierig. Es ist schon erstaunlich, was für ein Wunderding so ein "Beruhigungs-Sauger" ist. Welche Zauberkräft diese kleinen Teile besitzen, merkt man eben erst, wenn man sie nicht mehr hat.
War das Nuckeln am Schnuller (und bei Pepe auch noch ein Schnuller in jeder Hand) offensichtlich ein unmissverständliches und unbestechliches Signal an Körper und Geist, sich in den Ruhezustand zu begeben, fällt ohne diesen Katalysator die "Einschlafphase" signifikant länger aus.
Krönung war der Mittwoch, als Pepe um 12 hingelegt wurde, und um 15 Uhr eingeschlafen ist. Es gibt jetzt auch Tage ganz ohne Mittagsschlaf, aber auch wieder welche, wo der kleine Mann 3,5 Stunden tief und fest schläft. Man kann sich also schlecht drauf einstellen und weiß vorher nie, woran man heute sein wird.
Wir sind gespannt, ob es sich einpendelt, wohl dessen bewusst, bisher mit Pepes Schlafgewohnheiten mehr als verwöht worden zu sein.

Puzzle-König

Pepe liebt Puzzles. Schon das "langweilige" Holzpuzzle mit sieben ausgesägten Fahrzeugen war ihm schnell zu leicht, selbst umgedrehte Teile konnten ihn nicht schocken. Seit Weihnachten gibt es bei Oma Marion ein Janosch-Puzzle mit 25 Teilen, dass er schnell gemeistert hat.
Als er erfuhr, dass die Schnullerfee seine Schnuller für kleinere Kinder abholen musste, er sich aber etwas im Austausch wünschen darf, war seine Wahl "ein Rudolf und ein Puzzle".
Da es mehrere Schnuller waren, sind sogar zwei Puzzle dabei rausgesprungen. Ein 15-Teile Stück mit einem bekannten Feuerwehr-Motiv aus Pepes "Bagger-Buch" (schon zu leicht) und ein Winnie Pooh Puzzle mit 25 Teilen, dass aufgrund des geschwungenen Umrisses schon etwas schwieriger ist. Die Altersangabe "3+" auf dem kleineren Puzzle scheint uns jedoch etwas übertrieben.
Abgefahren ist, dass Pepe sich offensichtlich für jedes Teil merkt, wo es zu liegen hat. Er spricht auch beim Puzzeln ununterbrochen und analysiert abgebildete Teilbilder (da Winnie Pooh Popo, Känguru-Kopf nach oben, ...) und beschreibt seine Vorgehensweise. Wenn Papas Schulkinder das nur könnten...
Niemand anders darf die Teile anfassen, aber er hat es gerne, dass jemand "mitpuzzelt". Das bedeutet bei ihm zugucken und staunen. Besonders lustig ist die Prozedur, wenn das Puzzle fertig ist. Meist wird nochmal gepuzzelt, aber man darf das fertige Meisterstück nicht etwa umdrehen, so dass alle Teile rausfallen. Nein, jedes Teil wird einzeln "entpuzzlet" und abgelegt und falls beim herausnehmen mal zwei oder mehr Teile abgehen, werden die überzähligen sorgfältig wieder eingepuzzlet, bevor sie dann erneut einzeln entfernt werden können.

Yin und Yang

Unsere Kinder sind schon ziemlich unterschiedlich. Das hat Vor- und Nachteile. Es ist schön, wenn man "von jedem etwas" hat. Manchmal ist es aber auch so, dass man sich wünscht, der eine würde sich vom anderen etwas abgucken.
Naja, ich starte mal eine (unvollständige) Liste:
  • Pepe schläft viel und lange, Maya wenig und kurz
  • Pepe lässt sich gerne die Nase putzen (Papa, Nase läuft!), Maya hasst es
  • Pepe isst wie ein Scheunendrescher, Maya weiß noch nicht, dass man beim Füttern den Mund aufmachen muss
  • Pepe quatscht wie ein Wasserfall, Maya schweigt genüsslich und beobachtet
  • Pepe ist eher "Papa-Kind", Maya eher "Mama-Kind"
  • Pepe hat ewig gebraucht, bis er sich etwas bewegt hat, Maya zappelt schon seit vor der Geburt wie verrückt und will jetzt unbedingt krabbeln lernen
  • Pepe war gerne im Laufstall, Maya mag das gar nicht
  • Pepe kann nicht gut teilen, Maya ist großzügig (bis jetzt zumindest)
Es ist schon lustig, wie unterschiedlich die beiden sind. Trotzdem haben sie auch sehr viel gemeinsam. Das alles macht es ganz schön spannend und man fragt sich immer wieder, wohin die Reise wohl gehen wird.

Freitag, 16. Januar 2009

Und wieder Fieber!

Nachdem wir die offizielle ärztliche Bestätigung haben, dass Pepes Herpes wieder weg ist, wenn es denn überhaupt Lippenherpes war und ich ihn mit der erforderlichen Bescheinigung in der Hand eigentlich heute wieder zu den Fröschen (Pepes Kitagruppe) schicken wollte, hat er die Nacht Fieber bekommen. Also wieder nix. Unsere Nachmittagsspielundklönverabredung haben wir auch besser abgesagt und ich kann es wahrscheinlich an einer Hand abzählen, wann Maya Fieber bekommt. Die kleine Maus wird heute übrigens 8 Monate. Alles Gute! Pepe hat dann mittags auch noch auf seinen Mittagsschlaf verzichtet, ist aber auch wirklich nicht einfach ohne seine Schnuller. Insgesamt hält er sich dafür ganz gut, aber das Einschlafen ist eben einfach nicht so leicht wie früher. Als wir dann beim Einkaufen in der Drogerie auch noch an einem Regal mit lauter Schnullern vorbeizogen, war ihm die Sehnsucht regelrecht ins Gesicht geschrieben. Wo doch die Schnullerfee seine alle mitgenomen hat, hätte man doch hier vielleicht einen neuen kaufen können!? Er ist ganz Tapfer auf dem Kiddyboard mit mir weitergefahren. Interessanterweise neidet er Maya auch nicht ihre Schnuller oder ermächtigt sich dieser. Das scheint er also irgendwie trennen zu können. Weiter so mein kleiner Großer!

Mittwoch, 14. Januar 2009

Schon wieder schlafen?!

Manchmal ist es ganz gut, dass ich eher selten vor 23.00 Uhr ins Bett gehe. Maya hat gegen 0:00 Uhr noch einen fürchterlichen Hunger bekommen und ich finde es deutlich einfacher eine Milchflasche zu geben, wenn ich dann noch wach bin, anstatt das ich vielleicht gerade eine Stunde geschlafen habe. Danach ist sie relativ zügig und geschafft wieder eingeschlummert. Papa ist für heute Nacht wieder aufs Sofa, da Maya letzte Nacht auch um 3:30 Uhr kam und Pepe eine Stunde später ebenfalls geweint hat. Der arme Wurm hat sich wahrscheinlich ein Lippenherpes eingefangen. Wir haben die Gelegenheit gleich genutzt, um den Schnuller abzugewöhnen. Ist momentan nicht einfach für den Zwerg. Frage mich, wo er den Virus her hat und tippe auf die Kita, wo er jetzt bis auf Weiteres erst einmal nicht hin darf. Hoffe nur, dass Maya oder wir den Virus nicht auch noch bekommen, das muss wirklich nicht sein. Finde es schlimm genug, dass sich Pepe mit seinen zwei Jahren den Virus geholt hat und jetzt ein Leben lang darunter zu leiden hat, wenn der Fiesling ausbricht. Das sind die großen Nachteile der Massenbetreuung, dass er sich eine Krankheit nach der anderen holt und Maya natürlich meist alles mit abbekommt. Die Kleine hat heute übrigens so eine Art Küsschen verteilt. Hat meinen Kopf ganz dicht an sich herangezogen und mich dann abgeschlabbert, sollte bestimmt ein Kuss sein :-) Und jetzt sollte ich besser auch schnell ins Bett gehen, wer weiß, wann die kleine Maus wieder hungrig wird. Pepe schläft heute bei Oma Marion, hoffe, er schlummert jetzt friedlich. Ist wohl erst sehr spät eingeschlafen und das, obwohl er auch mittags für seine Verhältnisse kaum geschlafen hatte. Aber dafür darf er morgen früh ausschlafen.

Montag, 12. Januar 2009

Rund ums Schlafen

Ich gebe zu, dass ich jemand bin der sehr gerne schläft und wahrscheinlich habe ich in meinem Leben viel zu viel geschlafen (früher ;-). Umso schwerer fällt mir persönlich das nächtliche Aufstehen, zumal ich mich natürlich nicht um 21:00 Uhr ins Bett lege, sondern meistens viel später, meist zu spät. Wenn es die Zeit zulässt und die Kinder mitmachen, erlaube ich mir auch den Luxus eines Mittagsschlafes, solange ich in der Elternzeit noch die Möglichkeit dazu habe. Meist geht dies dann allerdings zu Lasten der Ordnung hier im Haushalt.

Pepe ist jemand, der nicht unbedingt gerne schlafen geht, wenn er dann aber schläft, dann auch ausgiebig und fest. So hat er dieses Jahr Silvester komplett verschlafen und ist auch nicht aufgewacht. Und höre und staune, heute hat er das erste Mal auf seine geliebten Schnuller verzichtet. Das Einschlafen hat etwas länger gedauert, aber immerhin ist er nach etwas Genöle und vielen Selbstgesprächen (u.a. "Ich bjn jetzt zwei Jahre, ich kann jetzt Fernsehen!") gegen 20:30 Uhr eingeschlafen. Bin gespannt, wie die Nacht wird.

Maya scheint einen deutlich geringeren Schlafbedarf als ihr Bruder zu haben, schläft dafür aber seit gut einer Woche endlich auch nachts konstanter. Letzte Nacht kam sie mal wieder gegen halbvier, das war schon hart, zumal wir selbst erst gegen zwei ins Bett gegangen waren. Alleine einschlafen will sie nicht, sondern braucht immer jemanden, der in der Nähe ist und ihr(e) Händchen hält. Bei ihrem Bruder war das auch so, als der so klein war. Und zeitweise habe ich schon gedacht, dass es an uns liegt, dass auch Maya nicht alleine einschlafen will. Vielleicht hätten wir die Kinder manchmal länger schreien lassen müssen. Als ich neulich gelesen habe, dass Babies eigentlich gar nicht alleine einschlafen können im ersten Jahr und sie die Nähe brauchen, war ich sehr beruhigt, dass es doch irgendwie normal ist und wir nicht alles falsch gemacht haben. Außerdem ist es auch schön, dass sie einen so brauchen und sich so wohlig fühlen, wenn sie wissen, dass Mama oder Papa in der Nähe sind. Spätestens in der Pubertät wollen sie sowieso nichts mehr von einem wissen. Die eine Nacht, als ich Maya neben mir im Bett hatte, ist sie mir regelrecht hinterher gekrochen, wenn ich mich etwas weiter weg gelegt habe, das war schon süß.

Und dann wäre da noch der Papa Alex, der irgendwie mit viel weniger Schlaf auskommt bzw. auskommen muss. Manchmal wundere ich mich wirklich, wie er das durchhält. Dummerweise hat er dazu noch einen sehr leichten Schlaf und findet im Gegensatz zu mir auch nicht so schnell zurück in diesen, wenn er einmal wach ist. Neulich, als wirklich gar nichts mehr ging, ist er bei einer Freundin auf dem Sofa eingeschlafen, während wir uns nebenbei unterhalten haben und die Kinder gespielt haben. Da muss er wirklich völlig übermüdet gewesen sein. Er vermisst seinen Mittagsschlaf, den er sich jetzt leider kaum noch leisten kann. Während der Vätermonate ging das ab und zu noch. Damit er überhaupt ein bisschen Schlaf bekam, hat er die letzten Monate auf der Wohnzimmercouch geschlafen, aber so langsam traut er sich zurück und wir hoffen, dass Maya weiterhin solche Schlaffortschritte macht.

Donnerstag, 8. Januar 2009

Ich glaube, jetzt kann sie es!?

Yippie, yippie, yippie, Maya hat schon drei Nächte infolge so gut wie durchgeschlafen. Montag und Dienstag ist sie beide Male gegen 19:30 Uhr eingeschlafen, ist eine halbe Stunde später noch einmal kurz aufgewacht, gegen 00:00 Uhr bekam sie noch eine Milch und hat dann einmal bis 8:30 Uhr und das andere Mal bis kurz nach acht geschlafen. Und letzte Nacht hat sie bis 5 Uhr durchgehalten und schließlich mussten Pepe und ich sie gegen 8:30 Uhr wecken, da wir schließlich in die Krabbelgruppe mussten. Hat sich tierisch gefreut, als sie Pepe gleich beim Aufwachen sah, sehr süß. Allerdings hat sie wohl abends etwas Stress beim Einschlafen gemacht, sagt der Papa (Mama hatte Ausgang). Ach wäre das schön, wenn sie nun den Dreh raus hätte. Ich muss allerdings gestehen, dass sie die letzte Etappe noch bei uns im Bett schläft, da müssen wir noch dran arbeiten, aber momentan ist das einfach der bequemere Weg für mich. Also erst einmal weiter so Maya und mal sehen, was diese Nacht bringt.

Montag, 5. Januar 2009

Schlafbedürfnis

So, Maya ist gerade erschöpft eingeschlafen, mal sehen wie lange? Sie ist nach zwei nächtlichen Unterbrechungen um acht Uhr aufgestanden, hat eine knappe Stunde mittags geschlafen als sie beim Inhalieren eingeschlafen ist (das hatten wir auch noch nicht, war aber sehr praktisch, da sie sich nicht gegen die Atemmaske wehrte) und jetzt ist es halbacht und es ging nach einem ereignisreichen Tag heute Abend mit Händchenhalten richtig schnell, dass ihr die Augen zufielen. Vormittags haben wir uns einen Kindergarten angeschaut, dann haben wir Pepe abgeholt und am Nachmittag lange bei Paul mit seinem neuen Legoduplozoo gespielt. Gegessen hat sie für ihre Verhältnisse auch wieder ganz gut, so dass sie doch vielleicht mal ein bisschen länger schlafen könnte, oder?! Ich verstehe gar nicht, dass so ein kleiner Mensch überhaupt mit so wenig Schlaf auskommen kann. Bin wirklich gespannt, wann sie sich wieder meldet.

Sonntag, 4. Januar 2009

Rappelrübe

Maya röchelt immer noch ziemlich und isst im Gegensatz zu ihrem Bruder kaum. Ich habe fast das Gefühl, sie hat vergessen, wie man richtig isst und trinkt. Wir müssen alle drei Stunden inhalieren und alle sechs Stunden ein Antibiotikum nehmen. Sie ist super anhänglich. Einerseits finde ich es sehr schön, dass sie so an mir hängt, aber es ist auch anstengend. Schlafen mag sie zurzeit gar nicht. Obwohl sie super müde ist, findet sie einfach nicht in den Schlaf, so dass der Papa schon immer Rappelrübe zu ihr sagt. Überhaupt rappelt sie recht viel und spuckt dabei leider auch immer wieder ihr Essen aus, wenn sie zuviel rappelt und zappelt. Bin gespannt, was der Doc am Dienstag sagt, wenn wir zur Kontrolle hingehen. Hoffe, dass die Mittelohrentzündung weg ist und wir vielleicht auch das Inhalieren einstellen können. Komisch ist, dass sie so gut wie gar nicht spricht, außer äh. Eigentlich sollte sie doch längst ein bisschen mehr brabbeln. Hoffe nur, dass mit ihren Ohren hörtechnisch alles in Ordnung ist und sie eben einfach nur ein bisschen später mit dem Quatschen dran ist. Dafür habe ich das Gefühl, dass sie unbedingt sitzen will und auch bald kann. Hin- und herrollen kann sie ja schon richtig gut und auf dem glatten Küchenfußboden hat sie sich gestern auch schon vorwärtsgeschoben. Wird wohl bald nichts mehr sicher sein vor ihr. Am liebsten grabscht sie nach allem, was sie kriegen kann, da muss man höllisch aufpassen. Komischerweise hat Pepe das kaum gemacht, nicht einmal Haare gezogen hat er, dabei machen das doch fast alle, dachte ich. Jedenfalls finde ich alles ziemlich anstrengend momentan und das, obwohl Alex schulfrei hat. Und ab und zu kommen einem die Gedanken, ob wir nicht doch länger hätten warten sollen mit dem zweiten Kind, auch wenn ich die Kleine auf gar keinen Fall wieder hergeben würde. Wenn man sich wenigstens nachts erholen könnte. Sie weint schon wieder, die kleine Maus.

Freitag, 2. Januar 2009

so groß

Wahnsinn, wie "groß" Pepe geworden ist. Jeden Tag spricht er kompliziertere Sätze. Ahmt uns nach, indem er z.B. zu seiner Schwester sagt: "Maya musst nicht weinen, ich tomme gleich wieder." Oder er wiederholt das Wort mit "Sch", was einem doch einmal in Gedanken herausrutscht. Er schläft jetzt unter einer Decke, was er selber gerne wollte und geht seit fünf Tagen infolge freiwillig abends ins Bett. Überhaupt ist er extrem artig zurzeit. Entweder merkt er, dass wir mit der kränkelnden Maya nicht noch weitere Anstrengungen vertragen können oder er hat einfach eine richtig gute Phase. Selbst mittags schläft er ausgiebig zwischen drei bis vier Stunden. Da die Kita geschlossen hat, kann er sich den Luxus schließlich erlauben. Heute sagte er, dass er ja nun zwei Jahre alt sei und damit schon groß und deswegen jetzt auch Fernsehen dürfe und setzte sich dabei vor den Bildschirm. Außerdem setzt er sich jetzt immer auf einen normalen Stuhl zum Essen, obwohl er den seinen doch so geliebt hat. Vermutlich, da er sich dann selbst hoch und runter setzen kann. Er deckt den Tisch mit uns und über einen auszuräumenden Geschirrspüler kann er sich fast genauso wie über etwas Leckeres zu essen freuen (ihr müsstet seinen Gesichtsausdruck dabei einfach mal sehen). Schade, dass die Freude an der Hausarbeit vermutlich irgendwann vergehen wird. Er fragt immer häufiger "Was ist das" und zählt sicher bis vier. Nur das nach der vier die fünf kommt, will er einfach noch nicht einsehen. Nach wie vor zählt er dann mit acht oder neun weiter. Wenn Papa "nein" sagt, probiert er es bei Mama noch einmal und umgekehrt. Außerdem handelt er gerne. Wenn man ihn eins (eine(n) anbietet, sagt er herausfordernd zwei (z.B. Kekse oder Weintrauben)?! Seine Bücher kann er auswendig mitsprechen und Lieder textsicher wiedergeben. Auch motorisch kennt er kaum Hindernisse und erklettert alles, was ihm würdig erscheint. Sehr gerne geht er jeden Tag zu Oma ("ich weue zu Oma"), wenn es ihm hier zu langweilig wird und erzählt dann freudestahlend, dass er da war, wenn er wiederkommt, als hättet wir das gar nicht gewusst. Was so ein paar Monate entwicklungsmäßig ausmachen in dem Alter, ist schon abgefahren. Eigentlich würde ich am liebsten alles festhalten, aber bei dem Tempo, was die Kinder vorlegen und der knappen Zeit, die einem momentan selbst zur Verfügung steht, ist das gar nicht möglich. Jetzt muss er nur noch ein bisschen mehr wachsen, was seine Körpergröße anbelangt, sonst hat ihn Maya bald eingeholt und das findet er dann bestimmt doof.