Lilypie Kids Birthday tickers
Lilypie Kids Birthday tickers Notes:

Dienstag, 3. März 2009

Wurstragout

Im Großen und Ganzen ist das Mittagsessensangebot bei Pepe in der Krabbelgruppe eigentlich ganz gut und entspricht bis auf ein paar Ausnahmen auch meinem Verständnis von gesunder Ernährung (Hühnerfrikassee, Schmorkohl, Kartoffeln mit Quark, Gemüsesuppe, um ein paar Beispiele zu nennen). Ab und zu gibt es allerdings ein paar Varianten, die mir persönlich suspekt erscheinen. Das Wurtsragout, welches heute auf dem Tagesplan stand, gehört u.a. dazu und sei es, dass Pepe sich daran überfressen hat oder dass er sich vielleicht doch wieder irgendeinen Keim eingefangen hat, es landete jedenfalls postwendend bei uns auf dem Wohnzimmerteppich (ich erspare mir hier weitere Ausführungen). Auf Nachfragen, wieviele Teller er denn von dem Mittagsmahl gegessen hätte, sagte er "vier" und ich befürchte fast, dass das nicht gelogen war, obwohl die Aussagen eines Zweijährigen sicherlich mit Vorsicht zu genießen sind, aber anhand der Menge gemessen, die ich bei uns vom Teppich kratzen musste, könnte das wohl hinkommen. Und ich gestehe, dass ich an dem Tag, als es Schokoladensuppe gab, fast froh war, dass Pepe krankheitsbedingt daheim bleiben musste, auch wenn diese beim Wiederkäuen vermutlich besser gerochen hätte. ;-) Jedenfalls wird er auf die Pfannekuchen mit Apfelmus morgen nun verzichten müssen und Maya leider auf ihr DELFI, da ich Pepe besser einen Tag daheim behalte und ihn blöderweise auch nicht mit zum DELFI nehmen kann, da er eventuell doch ansteckend sein könnte. Vielleicht mal wieder Zeit für einen gemeinsamen Zoobesuch, da gibt es neben der Tiere momentan nämlich ganz viel Bagger zu sehen und das fände Pepe bestimmt sehr spannend.

Montag, 2. März 2009

Aufstehen ...






... ist Mayas Obsession zur Zeit. Sie will einfach nur nach oben und stehen, stehen, stehen. Legt man sie erschöpft schlafen, sammelt sie all ihr Kräfte, um sich an den Gitterstäben nach oben zu ziehen. Sitze ich gemeinsam mit ihr auf dem Boden, robbt sie schnell zu mir, damit sie sich an mir hochziehen kann. Treppen, Spielzeugkisten, Sofakanten, Staubsauger, alles Dinge, die sich gut eignen, um hoch hinaus zu kommen. Alles noch in bisschen wackelig, aber es wird immer besser. Fotos folgen demnächst ...

Nachtrag: Selbst nachts fängt sie jetzt an sich hochzuziehen. Mit einem lachenden (weil es einfach so niedlich aussah, wie ich ihre Silhouette im Dunkeln stehend am Gitterbettrand erkannt habe) und einem weinenden Auge (da sie immer noch nicht durchschläft und zu den unmöglichsten Zeiten einen auf Partytime mimt) musste ich heute gegen halbfünf mit ansehen, wie Maya in ihrem Schlafsack aufrecht im Bett stand und leicht wippte.
So langsam bekomme ich es mit der Angst zu tun, dass ich diese nächtlichen Eskapaden doch noch länger mitmachen muss als es mir lieb ist und als ich es mir je hätte vorstellen können. Die Erzählungen einiger anderer Mütter und Väter heute Morgen in Pepes Krabbelgruppe tragen ebenfalls nicht gerade zur meiner Beruhigung bei. Die eine Zwillingsmutter ist vorletzte Nacht acht Mal aufgestanden und der eine Vater letzte Nacht alle eineinhalb Stunden. Und die Kinder sind um die zwei Jahre alt. Da geht es uns ja richtig gut mit zwei bis drei Unterbrechungen die Nacht. ;-) Positiv Denken!

Sonntag, 1. März 2009

Belehrungen

Pepe quatscht momentan ziemlich viel nach, was er so aufschnappt und es ist witzig anzusehen, wie er die Erziehungssprüche, die wir bei ihm anwenden plötzlich uns entgegenknallt. Heute beim gemeinsamen Joghurtessen sagte er zu mir, dass ich den Löffel nicht so voll machen solle und nur kleine Löffel nehmen solle. Er ermahnt uns im Auto uns anzuschnallen und erinnert uns beim Rausgehen an Schal und Mütze. Schon witzig, wenn man sich plötzlich selbst reden hört. ;-)

Bäumchen wechsle dich

Nachdem wir uns seit Monaten mehr oder weniger das Zubettbringen aufteilen, wenn wir beide da sind (Alex bringt Pepe ins Bett und ich Maya), habe ich Alex vorgeschlagen, dass es doch vielleicht besser sei, wir würden die Kinder immer im Wechsel schlafen legen (einen Tag bringt er Pepe und ich Maya zu Bett und den nächsten Tag darf ich Pepe und er Maya zur Ruhe legen). Ich habe keine Ahnung, ob das wirklich Sinn macht, wegen der Konstanz und der Rituale, die doch so wichtig sind, aber ich finde es auch schrecklich, wenn Pepe ein Papakind ist und Maya ein Mamakind ist. Momentan ist das nämlich so und so schön und anstrengend ich es finde, dass Maya mich bevorzugt und sich stets freut, wenn sie mich sieht, finde ich es auch traurig, dass ich bei Pepe soviel, vielleicht zuviel aus der Hand gegeben habe. Wir machen das eigentlich Familien mit drei, vier oder mehr Kindern? Klar, es gibt auch das Modell, bei dem immer nur die Mama die Kinder ins Bett bringt, aber das fände Alex, glaube ich, gar nicht gut und ich auch nicht. Ich empfinde die Situation wirklich als schwierig momentan und obwohl sich Pepe von mir ohne Weiteres hat ins Bett bringen lassen (ein paar Zicken und Verzögerungstaktiken hat er natürlich ausprobiert, aber das macht er bei Alex auch), hatte ich irgendwie das Gefühl, der Papa wäre ihm lieber gewesen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob er es eventuell blöd fand, dass sich Papa um Maya gekümmert hat? Vielleicht mache ich mir auch zuviel Gedanken über alles und sollte nicht alles bewerten. Ich frage mich nur, wie man das am besten hinbekommt, dass alle mehr oder weniger zufrieden und ausgeglichen sind. Aber vielleicht ist das auch nur wieder einer dieser Tage, an dem mir die nötige Gelasssenheit fehlt?

Mittwoch, 25. Februar 2009

Heute beim DELFI ...

... habe ich ihn ganz leicht durchschimmern sehen, Mayas erster unterer Schneidezahn (links). Noch nicht wirklich durch, so dass man ihn noch nicht fühlen kann, aber doch ganz offensichtlich auf dem Weg nach draußen, so dass seine obere Spitze beim genauen Hinsehen erkennbar war. Sowie er etwas deutlicher zu sehen ist und auch der Löffeltest positiv verläuft, werde ich natürlich versuchen, ein entsprechendes Foto zu schießen.

Montag, 23. Februar 2009

Eigentlich...

... hätte hier heute ein Tigerbild erscheinen sollen. Pepe wollte nämlich als Tiger verkleidet zum Fasching in die Krabbelgruppe gehen. Stattdessen mal wieder ein Spontanbesuch beim Kinderarzt, da Pepe heute morgen seine Augen gar nicht auf bekam und Maya auch wieder ein Matscheauge hatte. Dazu beide stark erkältet. Bei Pepe läuft die Nase ununterbrochen und Mayas Bronchien sind wieder leicht verengt und außerdem steht sie wohl kurz vor einer Mittelohrentzündung. Alex und ich hatten uns seinen freien Montag eigentlich anders vorgestellt. Immerhin mussten wir nicht lange warten beim Arzt und konnten daher anschließend noch einen Abstecher in den Zoo machen, da wollte Pepe nämlich heute morgen gerne hin. Trotz Regen auch mal ganz schön für Pepe, der während der Winteröffnungszeiten leider eher selten das Vergnügen hat, sich die Tiere anschauen zu dürfen oder im Mullewapp im Bällebad zu spielen. Sogar Maya fand die Affen sehr interessant und lächelte einen der kleineren Gorillas freudestrahlend an. Leider gibt es keine Fotos, dabei war der Silberrücken wirklich sehr imposant, als er bei uns direkt vor der Fensterscheibe hockte.

Montag, 16. Februar 2009

Happy Birthday zum 3/4-jährigen Geburtstag!

Hallo kleine Maya und alles Gute zum Dreivierteljahr!

Auch wenn ich zugeben muss, dass es mir am Anfang nicht schnell genug gehen konnte, dass Du älter wirst, so finde ich es im Rückblick doch erstaunlich, dass wirklich schon ein 3/4-Jahr um ist. Jetzt schlummerst Du gerade in Deinem Bettchen bei uns im Schlafzimmer und ich hoffe, dass Du bald das Durchschlafen lernst. Leider haben wir heute beim HNO-Arzt noch einmal die Bestätigung bekommen, dass Du nach wie vor - genauso wie Dein großer Bruder Pepe - Paukenergüsse in beiden Ohren hast. Und die neu dazu gekommen Rotznase und der Husten wird die Situation nicht verbessern, aber vielleicht die Globuli, die uns der Arzt verschrieben hat. Außerdem sollst Du weniger kuhmilchbasierte Nahrung bekommen, wobei ich es komisch finde, jetzt schon auf Ziegen- oder Schafsmilch zu wechseln. Zur Zeit kriegst Du nach wie vor Deine Beba-Ha-Pre-Milch, die auch Pepe ein Jahr lang bekommen hat bis wir ganz langsam auf Vollmilch umgestellt haben. Es wäre so schön, wenn Dir die Kügelchen helfen würden und wir damit eine OP vermeiden könnten. Und wieder wurde es mir heute schmerzlich bewusst, dass ich Dich und Deinen Bruder nicht stillen konnte. Auch wenn ich weiß, dass es nicht meine Schuld ist, fühle ich mich mitverantwortlich dafür, da die Muttermilchernährung eben doch besser gewesen wäre. Und vielleicht hättet ihr beide gar keine Probleme mit den Ohren bekommen und auch weniger Infekte. Und ich frage mich immer wieder, ob es einen Grund dafür gab, warum das Stillen bei beiden Kindern nicht funktioniert hat, obwohl ihr doch die Saugtechnik so gut beherrscht habt. Natürlich habe ich Erklärungen, bei Pepe der Schock mit der Frühgeburt, bei beiden der Kaiserschnitt und das frühe Zufüttern im Krankenhaus, aber trotzdem hätte es doch noch klappen können. Bei Pepe habe ich es vier Wochen lang probiert, bei Dir zugegebenermaßen nur noch zwei, aber kein Tropfen, der Euch hätte nähren können. Ich kann es nicht mehr ändern und bin doch traurig darüber, aber letztlich muss ich froh sein, dass es überhaupt Ersatznahrung auf dem Markt gibt. Ich bin dankbar, dass ihr da seid!

Aber nun endlich zu Dir, meine kleine Maus.
Du bist jetzt etwa 72 cm groß und wiegst vermutlich so um die 8 kg.

Was Du gerne magst:
* durchs Wohnzimmer robben und alles genau untersuchen
* Deinen Bruder Pepe und mit den Spielsachen spielen, mit denen er gerne spielt
* Deine Mama und Deinen Papa (am liebsten beide gleichzeitig), gerne robbst Du uns hinterher
* lachen und quieken, rappeln und zappeln
* auf dem Arm getragen werden, wobei Du dann eine bessere Sicht hast und an Dinge herankommst, an die Du sonst nicht gekommen wärst
* beim Essen mit den Füßen gegen den Tisch treten
* Haare ziehen und kneifen (typisch Mädchen ;-), Dein Bruder hat interessanterweise nie an den Haaren gezogen)
* die sog. Gartenzwergstellung
* beim Einschlafen an Mamas Händen herumspielen
* seit ein paar Tagen nimmst Du ständig Deine Hände in den Mund, so dass ich glaube, dass vielleicht bald der erste Zahn zu sehen sein könnte
* immer mehr versuchst Du jetzt auch Dich aufzurichten und hochzustemmen

Was Du nicht magst:
* schlafen gelegt werden
* wenn Papa und Mama "nein" sagen
* inhalieren
* still sitzen
* angezogen werden
* gewickelt werden
* wenn jemand aus dem Raum geht
* wenn Du auf den Arm willst, aber Dich nicht sofort jemand hoch nimmt
* baden
* auf dem Rücken liegen
* den Laufstall und die Wippe

Nach wie vor speist Du Teile Deiner Nahrung wieder aus, vor allem wenn Du sehr aufgeregt bist, Du Dir einen Gegenstand weit in den Mund hinein steckst oder lange auf dem Bauch gespielt hast, so dass es Zeit wird, dass Du aufrecht stehen oder sitzen kannst. Viel lautieren kannst Du leider noch nicht, was sicherlich mit dem eingeschränkten Hören zusammen hängt. Ich freue mich auf die kommende Zeit und kann mir gar nicht mehr vorstellen, wie es ohne Dich und Pepe war, auch wenn ich das Ausschlafen doch manchmal vermisse. Ich wünsche Dir, dass Du Dich wohl bei uns fühlst und selten traurig sein musst. Dass Du Dich mit Deinem Bruder Pepe weiterhin gut verstehst und Du eine unbeschwerte Kindheit erleben darfst. Und es wäre so schön, wenn Deine Ohren bald wieder frei von Ergüssen wären, so dass Du uns gut hören kannst.

Sonntag, 15. Februar 2009

Unglaublich!!

Alex und ich hatten gestern Ausgang, um am Valentinstag mein Geschenk von Alex zum zweijährigen Hochzeitstag einlösen zu können. Ein Udo-Jürgens-Konzert und auch wenn der ein oder die andere jetzt vielleicht irritiert schaut, es war super und der alte Mann (74 Jahre) macht das wirklich noch sehr sehr gut und auch die Stimme klang wie eh und je. Es war allerdings das erste Mal, dass wir beide fanden, dass er tatsächlich etwas älter als sonst aussah, eben nicht mehr wie fünfzig. Jedenfalls mussten die Kinder irgendwo untergebracht werden und ich gebe zu, dass ich ein schlechtes Gewissen Maya gegenüber hatte, da sie noch nie auswärts genächtigt hat. Pepe durfte bei Oma Marion schlafen und Maya kam zu Oma Gisela (meine Schwiegermutter hätte wohl auch beide genommen, aber ich weiß ja, wie anstrengend das sein kann.) Als ich heute morgen anrief, um zu fragen, wie die Nacht war, wohlwissend, dass unsere letzten Nächte wieder zum Gruseln waren, sagte meine Mutter, dass Maya bis halb acht geschlafen hätte. Ich dachte ich höre nicht richtig, von acht bis halb acht, ohne Aufwachen?! Pepe hat auch bis acht gepennt und seine Eltern durften seit 9 Monaten ebenfalls das erste Mal ausschlafen, was sie denn auch getan haben (bis halb zehn, herrlich). Das gibt es doch nicht, oder? Warum geht das nicht immer so? Gefreut hat sich Maya dann trotzdem riesig, als wir sie wieder abgeholt haben, indem sie ganz laut gelacht und gequiekt hat, so süß. Und jetzt spielt sie schon eine Stunde lang ganz zufrieden mit Pepes Spielsachen.
Pepe kann inzwischen übrigens schon richtig gut telefonieren, erstaunlich. Außerdem hat uns heute morgen gleich mit einer neu erlernten Fähigkeit begrüßt. Hielt einen ABC-Keks in den Händen uns sagte P(e) wie Pepe und Papa, O wie Oma, M wie Maya und Mama.
Die nächsten Auswärtsübernachtungen der Kinder sind übrigens schon eingeplant :-)

Donnerstag, 12. Februar 2009

Schock am Vormittag

Eigentlich hatte ich Pepe noch ein paar Tage daheim behalten, damit er sich ein bisschen auskurieren kann, stattdessen ist er beim Laufen aus dem Bad am Altpapierkarton hängen geblieben und gegen die blöde Stufe zum Keller gefallen, so dass die Nase richtig doll blutetet. Später haben wir dann gemerkt, dass blöderweise auch noch das Zahnfleisch verwundet war und der vordere Milchzahn etwas wackelt. So ein Schei.. Bisher waren wir von größeren Unfällen mit Blut weitesgehend verschont geblieben und bisher mussten wir kein Spontanbesuch im Krankenhaus mit den Kindern absolvieren (toi, toi, toi). Und jetzt habe ich ein wenig Angst, was als Nächstes kommt.

Pepe hat das Ganze erstaunlich gut weggesteckt, da ist er wirklich hart im Nehmen, mein tapferer Großer. Hoffe, dass sich der Milchzahn wieder festigt und nicht irgendein Nerv abgestorben ist. Also Daumen drücken und abwarten.

Mittwoch, 11. Februar 2009

Öfter mal was Neues

Nach einer Magen-Darm-Infektion, einem Verdacht auf Lippenherpes und einer Schniefnase nun eine leichte Bindehautentzündung. Mal wieder durfte ich meine Verabredung mit den Alt-Delfis zu einem gemütlichen Frühstücksplausch bei Ikea absagen. Dabei hatte ich mich schon gefreut, die meisten mal wieder zu sehen und vor allem die kleine Pauline, die als Schwesterchen von Amélie (aus Pepes Delfi-Gruppe) im Oktober geboren ist. Gerne hätte ich etwas ausführlicher gehört, wie es Sabine nun so mit zwei kleinen Mäusen ergeht. Stattdessen ein Spontanbesuch beim Augenarzt mit Pepe. Jetzt hoffen wir, dass die Reizung der Augen erst einmal mit pflanzlichen Tropfen in Griff zu bekommen ist. Wäre schön, wenn wir nicht gleich auf antibiotische Tropfen zurück greifen müssten. Das Eintröpfeln in den Bindehautsack gehört leider nicht zu Pepes Lieblingsbeschäftigungen, dafür war sein Verhalten beim Augenarzt wirklich vorbilndlich. Nachdem wir zunächst im Wartezimmer ein paar Bücher gelesen haben, nachdem er zuvor ganz friedlich und ordentlich ein paar trockene Smacks gefuttert hatte und dies gleich einem anderen wartenden Patienten erzählt hat, was er da isst (ich bin mir allerdings nicht sicher, ob der alte Herr überhaupt wusste, was Smacks sind), durften wir ins Behandlungszimmer. Dort hat er brav auf meinem Schoß gesessen und der Sprechstundenhilfe erzählt, was für Gegenstände er auf der Wand erkennen kann (war wirklich süß). Auf dem Wackelbild hat er die Bildchen ebenfalls zufriedenstellend erkannt. Ich selbst muss zugeben, dass ich da kaum etwas darauf erkennen kann, vielleicht sollte ich meine Augen auch einmal untersuchen lassen. Der Augenarzt kam dann und hat in seine Augen geleuchtet und ganz dicht eine Lupe davor gehalten und Pepe hat nicht gemeckert, sondern alles gut mitgemacht. Irgendwann fing er an, dem Arzt zu erzählen, dass er das Auto auf dem Wackelbild gesehen hat und wer, wann aus der Familie Geburtstag hat (das weiß er seit kurzem). Außerdem demonstrierte er ihm noch seine Artikulation der Wörtchens "blau", welches er jetzt nach etwas Training ganz stolz richtig mit einem "l" aussprechen kann. Als der Arzt noch nach dem Vordruck für die Unbedenklichkeitsbescheinigung für die Kita suchte, hüpfte Pepe schon einmal von meinem Schoß und fing an, dem Doktor zu winken. Da dieser nicht erwiderte, kam gleich die Beschwerde: "Der winkt gar nicht!". Irgendwann, nachdem alle Rezepte und Bescheinigungen unterschrieben waren, tat er das dann aber doch und Pepe und Arzt verabschiedeten sich mit einem freundlichen Tschüss mit Winken. Als wir uns dann angezogen hatten und ich im Wartezimmer "auf Wiedersehen" wünschte (warum eigentlich, man möchte doch gar nicht so schnell wieder zum Arzt und die Leute wieder sehen), drehte er sich zu allen Wartenden, winkte und sagte "Tschüss". Das war wirklich niedlich und er hat damit sämtlichen wartenden Patienten ein Lächeln entlockt. Ich muss zugeben, dass ich in dem Moment schon arg stolz auf meinen kleinen Großen war.

Dienstag, 10. Februar 2009

"Bist Du dant, Mama?"

Szene beim Abendbrot: Pepe zappelt auf den großen Stuhl und sagt zu Papa: "Ich deh mal zu Mama." Er klettert vom Stuhl und läuft zwei Schritte zu meinem Stuhl: "Bist Du dant Mama?" Mama: "Nein, Pepe, Mama ist nicht krank, Papa ist ein bisschen krank." (Alex leidet unter einer doofen Erkältung.) Pepe geht zu seinem Stuhl zurück und erzählt dabei: "Papa bald wieder dsund, dann Maya krank." Und tatsächlich wechseln wir uns hier mit den Infekten reihum ab, aber trotzdem ist es immer wieder erstaunlich, was in dieses kleinen Köpfen so vor sich geht. Und als er mich fragte, ob ich krank sei, klang das richtig besorgt. Das war so süß.
Außerdem gehören Papa, Mama und Maya jetzt ebenfalls zu den Personen, die er lieb hat. :-)

Maya hat neulich (von Freitag auf Samstag) übrigens einmal von 21:30 Uhr bis 8:00 Uhr geschlafen, so schön und das am Wochenende und Pepe hat netterweise auch bis acht geschlummert. War aber leider wieder nur einmalig, aber grundsätzlich scheint sie es doch zu können?! Bin gespannt, ob das irgendwann zur Regel wird und nicht nur eine Ausnahme bleibt.

Mittwoch, 4. Februar 2009

Großes Lob

Nach all dem vielen Gejammer muss ich doch auch einmal ein großes Lob aussprechen: Maya hat heute den ganzen Tag über ganz viel und zufrieden mit Mama, nachmittags "zusammen" mit Pepe und ein bisschen mit Papa und aber auch viel alleine gespielt. Und jetzt schlummert sie friedlich bis sie wahrscheinlich so gegen 23.30 Uhr ihre erste Nachtmilch verlangt. Und auch Pepe schläft bereits (und es ist noch keine 20.00 Uhr). Kann ich also sogar mal die Tagesschau gucken oder doch noch fast rechtzeitig zum Frauenstammtisch gehen oder gemütlich mit Alex Desperate Housewives schauen. Schöne Aussichten ...

Dienstag, 3. Februar 2009

Maya Aurelia


Da sich so ein kleiner Mensch doch noch recht schnell verändert und ihre Tante Elke neulich sogar sagte, sie hätte sie wahrscheinlich auf der Straße nicht wiedererkannt, dachte ich, dass ich einfach mal ein paar Maya-Bilder hochlade, bevor wir unsere gesammelten Werke wieder online stellen. Die kleine Maus ist nach wie vor sehr auf Mama fixiert, extrem launisch bzw. z.T. ziemlich zickig/wütend und dazu sehr willensstark. Schlafen gehört so gar nicht zu ihren Lieblingsbeschäftigungen, weder nachts noch tagsüber. Ansonsten ist sie hart im Nehmen (v.a. wenn Pepe mal wieder ihre Spielsachen wegnimmt) und meistens gut gelaunt, wenn sie auf dem Arm herumgetragen wird. Zurzeit gehören Dinge herunterschmeißen und Haare ziehen zu ihren Lieblingsbeschäftigungen. Mittlerweile kann sie sich durch eine Mischung aus Robben und Krabbeln in alle Richtungen schon gut und recht schnell fortbewegen, so dass sie mir immer hinterher robbt, wenn ich mal kurz aus dem Raum gehe. Hier nun ein paar Bilder, Fortsetzung folgt ...

Blöder Virus!

Nun hat es mich tatsächlich auch noch erwischt. Eigentlich war ich überzeugt, dass dieses Magen-Darm-Virus ein typischer Kindervirus ist, den unsereins sicherlich selbst schon in der Kindheit gehabt hat. Vielleicht bin ich dadurch unvorsichtig geworden. Wie auch immer, Samstag war mir schon leicht kodderich und Sonntag kam dann der Durchfall. Was aber viel Schlimmer ist, sind die Kopf- und Gliederschmerzen. So etwas kenne ich eigentlich nur von Erkältungen. Bis heute wusste ich nicht, dass so ein Magen-Darm-Virus auch so etwas kann. Mit den einschlägigen Schmerzmitteln geht es, aber ich kann mich doch nicht den ganzen Tag mit Aspirin vollpumpen. Mittlerweile sind die Kopfschmerzen weg, aber die Beine tun mir noch derart weh, dass ich um 5 Uhr aufgestanden bin, da ich es einfach nicht mehr ertragen habe und mich mit irgendetwas ablenken musste. Blöder Virus! Hoffen wir nur, dass es Alex nicht auch noch erwischt.

Freitag, 30. Januar 2009

7,4 kg, 72 cm

Ich war heute mit Maya noch einmal beim Kinderarzt. Ihr Gewicht beträgt sogar nur 7,4 kg und es ist ein deutlicher Knick in der Gewichtskurve zu sehen (am 01.12.08 zur U5 hatte sie bereits 7,3 kg). Haben noch ein zusätzliches Pülverchen gegen den Durchfall bekommen und den ACC-Saft lasse ich bei ihr vorerst wieder weg. Immerhin hat sie heute schon wieder ein bisschen gelacht und der Arzt sagte, dass so ein Durchfall bei den Kleinen schon einmal ein bisschen länger dauern kann. Wir hoffen also, dass sie es bald überstanden hat und vielleicht gehen die Paukenergüsse ja auch so wieder weg mit etwas Unterstützung der Wärmelampe. Die Wirkung des schleimlösenden Saftes ist sowieso sehr umstritten. Trotz der Schwächung durch den Magen-Darm-Virus hat sie nach wie vor soviel Kraft, dass sie sich heute fast in den Stand am Gitterbettchen hochgezogen hat, als sie brüllend wieder raus wollte. Ich hatte sie nur kurz abgelegt, da ich mich auch irgendwie anziehen musste und mit Baby auf dem Arm ist das unmöglich. Somit haben wir ihr Bett heute gleich eine Stufe tiefer stellen müssen, was es leider etwas unbequemer für mich macht, ihr beim Einschlafen das Händchen zu halten. Jetzt ist sie bei uns im Bett eingeschlafen und ich hoffe, dass ich sie irgendwie in ihr Bettchen bekomme, ohne dass sie aufwacht.

Donnerstag, 29. Januar 2009

Das Lachen ist schon wieder weg :-(

Nachdem ich eigentlich dachte, dass wir aus dem Gröbsten raus sind, scheint bei Maya der Durchfall wieder schlimmer geworden zu sein. Sie war den ganzen Tag extrem anhänglich und liebesbedürftig, dazu sehr lethargisch und hat nicht einmal mehr den Versuch unternommen, sich beim Wickeln zu drehen. Was für mich zwar einfacher war, aber mir doch die Kummerfalten zurück gebracht hat. Selbst das Bemühen, ihr ein kleines Lächeln zu entlocken missglückte. Sie scheint auch abgenommen zu haben, mit ihren fast 8 1/2 Monaten wiegt sie gerade einmal 7,7 kg. Ich glaube, da war Pepe als Frühchen in dem Stadium schon schwerer. Jedenfalls sieht sie für mich sehr dünn momentan aus. Bleibt uns also nicht anderes übrig als morgen noch einmal den Doc zu konsultieren, bevor das Wochenende kommt. Ein bisschen habe ich den ACC-Kindersaft, der gegen die Paukenergüsse helfen soll in Verdacht, den sie nur sehr widerwillig zu sich nimmt und der wohl tatsächlich auch zu Durchfall führen kann. Ich hoffe, dass sie bald wieder lachen kann!

Dienstag, 27. Januar 2009

Ja, sie lächelt wieder! Und, warum Kinder nicht hören können?!

Nachdem Maya die letzten Tage auf Grund ihrer Magen-Darm-Infektion so gut wie gar nicht gegessen, kaum getrunken und vor allem nicht gelächelt hat, hat sie uns heute wieder ein kleines Lächeln geschenkt und ich glaube, sie hat das Gröbste überstanden. Wenn Babies nicht mehr lächeln können, ist das schon arg beängstigend und zeitweise hatte ich uns schon im Krankenhaus gesehen, aber heute hat sie dann wieder ein bisschen mehr getrunken und gegessen und war auch schon wieder lebhafter. Dafür dann gleich der nächste Schock bei einer Kontrolluntersuchung beim HNO-Arzt. Beide Kinder haben Paukenergüsse im Mittelohr und können dadurch nur dumpf und schlecht hören. Bei beiden ist die linke Seite stärker betroffen. Und nun kriegen beide ACC-Kindersaft mit Kirschgeschmack und 2 Mal am Tag Infrarotlicht aufs Ohr. Hoffentlich schlägt die Therapie an. Bei Maya war es auffällig, dass sie kaum lautiert und eine Mittelohrentzündung musste sie auch schon ertragen. Und Pepe hatte immer wieder Mittelohrentzündungen und scheint manchmal die feinen sprachlichen Unterschiede nicht herauszuhören, obwohl er insgesamt wirklich früh mit dem Sprechen angefangen hat. Ich wünsche mir, dass wir bald mal wieder eine längere Phase erleben dürfen, in der alle gesund und munter sind und wir nicht jede Woche unserer Zeit bei irgendwelchen Ärzten verbringen müssen.

Sonntag, 25. Januar 2009

Den Tag Revue passieren lassen...

...ist etwas, das Pepe gern vor dem Einschlafen macht. Wie im vorherigen Post beschrieben, denkt er anscheinend gerne über die Dinge nach, die ihn den Tag über bewegt haben lässt sie also quasi noch einmal Paroli laufen (um den großen Horst Hrubesch zu zitieren).
Nachdem heute ja schon der Toast und die Adresse zur Sprache kamen, wurde Papa später nochmals gerufen, um an diesem Ritual teil zu haben.
Die Themen waren:
  • morgen darf ich wieder in den Kindergarten und frühstücken oder zu hause frühstücken oder im Kindergarten
  • da weinen die Kinder
  • Pepe weint nicht
  • ich hat die Kinder lieb (na toll, und Mama und Papa nicht)
  • Maari ist ein Marienkäfer
  • Maja ist kein Käfer (ob Pepe zwischen Maya und Maja unterscheidet, ist nicht bekannt)
  • Maja ist eine Biene, die Biene Maja
  • die mache Honig. Biene Maja mache Honig
  • Oma hat Rückenschmerzen, ist aber bald wieder gesund
Kaum zu glauben, dass er bei all den Gedanken tatsächlich in den Schlaf gefunden hat, der kleine Mann...

Premiere

Pepe hat nicht aufgegessen! Mit dem Kommentar "ete-haft" (ekelhaft) ließ er einen halben Käsetoast auf dem Teller. Offenbar war er SATT! Das ist noch nie vorgekommen. Schon als Mini-Baby war das leise Zwitschern der leeren Milchflasche Anlass zu unvermitteltem Gebrüll.
Mama, die den Rest-Toast essen durfte (auch äußerst ungewöhnlich) und Papa waren offenbar nicht die einzigen, die überrascht waren. Nach Zähneputzen, Verstecken, Baggerbuch lesen, ABC-Bruder Jakob-Stubs der Osterhase-Singen und Einschlaf-Streicheln sagte Pepe eben auf einmal "ich hat Toast nicht aufgegessen". Was einen vor dem Einschlafen so bewegt...
Papa nutzte die Gelegenheit, um diese Tatsache als äußerst erwachsen zu loben und nochmals zu betonen, dass es durchaus normal sei, dass man satt ist und der Bauch nicht weiter befüllt werden muss.
Pepe schien zufrieden und murmelte noch "ich bin Steneltstr. 8", bevor Papa das Nachtlicht (Pepelicht) anknipste und gute Nacht wünschte.

Die Kinder finden Viren zum Kotzen

Tja, zum zweiten Mal wird Papas freier Tag wohl nicht so unbeschwert verlaufen, wie erhofft. Vor 2 Wochen fiel Mama und Papas heißersehntes Maschsee-Schlittschuhlaufen wegen Pepes angeblicher Herpes aus. Mama saß stattdessen beim Arzt mit Pepe und Papa am Schreibtisch. Am nächsten Tag setzte Tauwetter ein.
Morgen, an Mamas Geburtstag, muss abgewartet werden, ob aus dem geplanten Mövenpick-Brunch etwas wird. Hauptsache ist natürlich, dass die Minis wieder fit werden.
  • Do: Pepe übergibt sich mehrmals
  • Fr: Er bekommt 40 Fieber
  • Sa: es geht etwas besser, aber an eine Reise der ganzen Familie nach Berlin zu Urgroßtante Christas 95. ist nicht zu denken. Papa fährt allein, da man ja nicht sicher sein kann, dass Maya nicht auch was "wegbekommen" hat. Pepe geht es besser
  • So: Papa kommt morgens um 1 Uhr zurück. War ein anstrengender Tag für alle. Um 2 Uhr nachts fängt Maya an, sich zu übergeben. Den Tag über noch zwei Mal. Abends kommt Fieber dazu. Bettwäsche wird knapp. Waschmaschine und Trockner arbeiten auf Hochtouren
Naja, der Nachmittags-Kaffee fällt für Papa wegen Konferenz eh ins Wasser, aber ein paar weniger Infekte als 2-3 pro Monat und Kind zeichnet sich als Wunsch für das kommende Jahr immer deutlicher ab.