Lilypie Kids Birthday tickers
Lilypie Kids Birthday tickers Notes:

Samstag, 7. März 2009

Nasenbluten

Mit einem aktiven Kind muss man auch gelegentlich Sanitäter sein. Von Pepes Sturz mit viel Blut und Wackelzahn hat Mama ja neulich hier schon berichtet. Ein Bild dazu:

Man sieht hier auch die fiese Kante, auf die er gefallen sein muss.
Neulich hat er aber auch mal ohne Sturz Nasenbluten gehabt. Er hat es selbst wohl auch nicht gemerkt.
Als Papa ihn ins Bett gebracht hatte, sah er noch ganz normal aus (naja, fast jedenfalls):
Ich hatte wohl vergessen, ihm zu sagen, dass die 80er nun wirklich vorbei sind...

Morgens war er relativ ruhig, aber wohl schon wach. Als Papa dann mal reingeguckt hat, sagte Pepe "Guck mal Papa, alles schwarz". Bei Licht betrachtet war alles aber eher (Blut-)rot und Papa hat sich etwas erschrocken. Pepe fand alles ziemlich interessant und ließ sich geduldig von Papa erklären, wie es denn zu dieser tollen Färbung von Bett und Schlafsack gekommen war.



Naja, es war jedenfalls mal wieder ein gründliches Bad fällig, dass der junge Herr offensichtlich genoss (bis auf Haare ausspülen, wie immer):Pepe findet jedenfalls seit neuestem Blut sehr spannend. Wollen wir mal hoffen, dass er nicht allzu häufig zu viel davon vergießt.
Uns schwebt jedenfalls eine andere Karriere vor als bei diesem Kind.

Dienstag, 3. März 2009

Wurstragout

Im Großen und Ganzen ist das Mittagsessensangebot bei Pepe in der Krabbelgruppe eigentlich ganz gut und entspricht bis auf ein paar Ausnahmen auch meinem Verständnis von gesunder Ernährung (Hühnerfrikassee, Schmorkohl, Kartoffeln mit Quark, Gemüsesuppe, um ein paar Beispiele zu nennen). Ab und zu gibt es allerdings ein paar Varianten, die mir persönlich suspekt erscheinen. Das Wurtsragout, welches heute auf dem Tagesplan stand, gehört u.a. dazu und sei es, dass Pepe sich daran überfressen hat oder dass er sich vielleicht doch wieder irgendeinen Keim eingefangen hat, es landete jedenfalls postwendend bei uns auf dem Wohnzimmerteppich (ich erspare mir hier weitere Ausführungen). Auf Nachfragen, wieviele Teller er denn von dem Mittagsmahl gegessen hätte, sagte er "vier" und ich befürchte fast, dass das nicht gelogen war, obwohl die Aussagen eines Zweijährigen sicherlich mit Vorsicht zu genießen sind, aber anhand der Menge gemessen, die ich bei uns vom Teppich kratzen musste, könnte das wohl hinkommen. Und ich gestehe, dass ich an dem Tag, als es Schokoladensuppe gab, fast froh war, dass Pepe krankheitsbedingt daheim bleiben musste, auch wenn diese beim Wiederkäuen vermutlich besser gerochen hätte. ;-) Jedenfalls wird er auf die Pfannekuchen mit Apfelmus morgen nun verzichten müssen und Maya leider auf ihr DELFI, da ich Pepe besser einen Tag daheim behalte und ihn blöderweise auch nicht mit zum DELFI nehmen kann, da er eventuell doch ansteckend sein könnte. Vielleicht mal wieder Zeit für einen gemeinsamen Zoobesuch, da gibt es neben der Tiere momentan nämlich ganz viel Bagger zu sehen und das fände Pepe bestimmt sehr spannend.

Montag, 2. März 2009

Aufstehen ...






... ist Mayas Obsession zur Zeit. Sie will einfach nur nach oben und stehen, stehen, stehen. Legt man sie erschöpft schlafen, sammelt sie all ihr Kräfte, um sich an den Gitterstäben nach oben zu ziehen. Sitze ich gemeinsam mit ihr auf dem Boden, robbt sie schnell zu mir, damit sie sich an mir hochziehen kann. Treppen, Spielzeugkisten, Sofakanten, Staubsauger, alles Dinge, die sich gut eignen, um hoch hinaus zu kommen. Alles noch in bisschen wackelig, aber es wird immer besser. Fotos folgen demnächst ...

Nachtrag: Selbst nachts fängt sie jetzt an sich hochzuziehen. Mit einem lachenden (weil es einfach so niedlich aussah, wie ich ihre Silhouette im Dunkeln stehend am Gitterbettrand erkannt habe) und einem weinenden Auge (da sie immer noch nicht durchschläft und zu den unmöglichsten Zeiten einen auf Partytime mimt) musste ich heute gegen halbfünf mit ansehen, wie Maya in ihrem Schlafsack aufrecht im Bett stand und leicht wippte.
So langsam bekomme ich es mit der Angst zu tun, dass ich diese nächtlichen Eskapaden doch noch länger mitmachen muss als es mir lieb ist und als ich es mir je hätte vorstellen können. Die Erzählungen einiger anderer Mütter und Väter heute Morgen in Pepes Krabbelgruppe tragen ebenfalls nicht gerade zur meiner Beruhigung bei. Die eine Zwillingsmutter ist vorletzte Nacht acht Mal aufgestanden und der eine Vater letzte Nacht alle eineinhalb Stunden. Und die Kinder sind um die zwei Jahre alt. Da geht es uns ja richtig gut mit zwei bis drei Unterbrechungen die Nacht. ;-) Positiv Denken!

Sonntag, 1. März 2009

Belehrungen

Pepe quatscht momentan ziemlich viel nach, was er so aufschnappt und es ist witzig anzusehen, wie er die Erziehungssprüche, die wir bei ihm anwenden plötzlich uns entgegenknallt. Heute beim gemeinsamen Joghurtessen sagte er zu mir, dass ich den Löffel nicht so voll machen solle und nur kleine Löffel nehmen solle. Er ermahnt uns im Auto uns anzuschnallen und erinnert uns beim Rausgehen an Schal und Mütze. Schon witzig, wenn man sich plötzlich selbst reden hört. ;-)

Bäumchen wechsle dich

Nachdem wir uns seit Monaten mehr oder weniger das Zubettbringen aufteilen, wenn wir beide da sind (Alex bringt Pepe ins Bett und ich Maya), habe ich Alex vorgeschlagen, dass es doch vielleicht besser sei, wir würden die Kinder immer im Wechsel schlafen legen (einen Tag bringt er Pepe und ich Maya zu Bett und den nächsten Tag darf ich Pepe und er Maya zur Ruhe legen). Ich habe keine Ahnung, ob das wirklich Sinn macht, wegen der Konstanz und der Rituale, die doch so wichtig sind, aber ich finde es auch schrecklich, wenn Pepe ein Papakind ist und Maya ein Mamakind ist. Momentan ist das nämlich so und so schön und anstrengend ich es finde, dass Maya mich bevorzugt und sich stets freut, wenn sie mich sieht, finde ich es auch traurig, dass ich bei Pepe soviel, vielleicht zuviel aus der Hand gegeben habe. Wir machen das eigentlich Familien mit drei, vier oder mehr Kindern? Klar, es gibt auch das Modell, bei dem immer nur die Mama die Kinder ins Bett bringt, aber das fände Alex, glaube ich, gar nicht gut und ich auch nicht. Ich empfinde die Situation wirklich als schwierig momentan und obwohl sich Pepe von mir ohne Weiteres hat ins Bett bringen lassen (ein paar Zicken und Verzögerungstaktiken hat er natürlich ausprobiert, aber das macht er bei Alex auch), hatte ich irgendwie das Gefühl, der Papa wäre ihm lieber gewesen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob er es eventuell blöd fand, dass sich Papa um Maya gekümmert hat? Vielleicht mache ich mir auch zuviel Gedanken über alles und sollte nicht alles bewerten. Ich frage mich nur, wie man das am besten hinbekommt, dass alle mehr oder weniger zufrieden und ausgeglichen sind. Aber vielleicht ist das auch nur wieder einer dieser Tage, an dem mir die nötige Gelasssenheit fehlt?

Mittwoch, 25. Februar 2009

Heute beim DELFI ...

... habe ich ihn ganz leicht durchschimmern sehen, Mayas erster unterer Schneidezahn (links). Noch nicht wirklich durch, so dass man ihn noch nicht fühlen kann, aber doch ganz offensichtlich auf dem Weg nach draußen, so dass seine obere Spitze beim genauen Hinsehen erkennbar war. Sowie er etwas deutlicher zu sehen ist und auch der Löffeltest positiv verläuft, werde ich natürlich versuchen, ein entsprechendes Foto zu schießen.

Montag, 23. Februar 2009

Eigentlich...

... hätte hier heute ein Tigerbild erscheinen sollen. Pepe wollte nämlich als Tiger verkleidet zum Fasching in die Krabbelgruppe gehen. Stattdessen mal wieder ein Spontanbesuch beim Kinderarzt, da Pepe heute morgen seine Augen gar nicht auf bekam und Maya auch wieder ein Matscheauge hatte. Dazu beide stark erkältet. Bei Pepe läuft die Nase ununterbrochen und Mayas Bronchien sind wieder leicht verengt und außerdem steht sie wohl kurz vor einer Mittelohrentzündung. Alex und ich hatten uns seinen freien Montag eigentlich anders vorgestellt. Immerhin mussten wir nicht lange warten beim Arzt und konnten daher anschließend noch einen Abstecher in den Zoo machen, da wollte Pepe nämlich heute morgen gerne hin. Trotz Regen auch mal ganz schön für Pepe, der während der Winteröffnungszeiten leider eher selten das Vergnügen hat, sich die Tiere anschauen zu dürfen oder im Mullewapp im Bällebad zu spielen. Sogar Maya fand die Affen sehr interessant und lächelte einen der kleineren Gorillas freudestrahlend an. Leider gibt es keine Fotos, dabei war der Silberrücken wirklich sehr imposant, als er bei uns direkt vor der Fensterscheibe hockte.

Montag, 16. Februar 2009

Happy Birthday zum 3/4-jährigen Geburtstag!

Hallo kleine Maya und alles Gute zum Dreivierteljahr!

Auch wenn ich zugeben muss, dass es mir am Anfang nicht schnell genug gehen konnte, dass Du älter wirst, so finde ich es im Rückblick doch erstaunlich, dass wirklich schon ein 3/4-Jahr um ist. Jetzt schlummerst Du gerade in Deinem Bettchen bei uns im Schlafzimmer und ich hoffe, dass Du bald das Durchschlafen lernst. Leider haben wir heute beim HNO-Arzt noch einmal die Bestätigung bekommen, dass Du nach wie vor - genauso wie Dein großer Bruder Pepe - Paukenergüsse in beiden Ohren hast. Und die neu dazu gekommen Rotznase und der Husten wird die Situation nicht verbessern, aber vielleicht die Globuli, die uns der Arzt verschrieben hat. Außerdem sollst Du weniger kuhmilchbasierte Nahrung bekommen, wobei ich es komisch finde, jetzt schon auf Ziegen- oder Schafsmilch zu wechseln. Zur Zeit kriegst Du nach wie vor Deine Beba-Ha-Pre-Milch, die auch Pepe ein Jahr lang bekommen hat bis wir ganz langsam auf Vollmilch umgestellt haben. Es wäre so schön, wenn Dir die Kügelchen helfen würden und wir damit eine OP vermeiden könnten. Und wieder wurde es mir heute schmerzlich bewusst, dass ich Dich und Deinen Bruder nicht stillen konnte. Auch wenn ich weiß, dass es nicht meine Schuld ist, fühle ich mich mitverantwortlich dafür, da die Muttermilchernährung eben doch besser gewesen wäre. Und vielleicht hättet ihr beide gar keine Probleme mit den Ohren bekommen und auch weniger Infekte. Und ich frage mich immer wieder, ob es einen Grund dafür gab, warum das Stillen bei beiden Kindern nicht funktioniert hat, obwohl ihr doch die Saugtechnik so gut beherrscht habt. Natürlich habe ich Erklärungen, bei Pepe der Schock mit der Frühgeburt, bei beiden der Kaiserschnitt und das frühe Zufüttern im Krankenhaus, aber trotzdem hätte es doch noch klappen können. Bei Pepe habe ich es vier Wochen lang probiert, bei Dir zugegebenermaßen nur noch zwei, aber kein Tropfen, der Euch hätte nähren können. Ich kann es nicht mehr ändern und bin doch traurig darüber, aber letztlich muss ich froh sein, dass es überhaupt Ersatznahrung auf dem Markt gibt. Ich bin dankbar, dass ihr da seid!

Aber nun endlich zu Dir, meine kleine Maus.
Du bist jetzt etwa 72 cm groß und wiegst vermutlich so um die 8 kg.

Was Du gerne magst:
* durchs Wohnzimmer robben und alles genau untersuchen
* Deinen Bruder Pepe und mit den Spielsachen spielen, mit denen er gerne spielt
* Deine Mama und Deinen Papa (am liebsten beide gleichzeitig), gerne robbst Du uns hinterher
* lachen und quieken, rappeln und zappeln
* auf dem Arm getragen werden, wobei Du dann eine bessere Sicht hast und an Dinge herankommst, an die Du sonst nicht gekommen wärst
* beim Essen mit den Füßen gegen den Tisch treten
* Haare ziehen und kneifen (typisch Mädchen ;-), Dein Bruder hat interessanterweise nie an den Haaren gezogen)
* die sog. Gartenzwergstellung
* beim Einschlafen an Mamas Händen herumspielen
* seit ein paar Tagen nimmst Du ständig Deine Hände in den Mund, so dass ich glaube, dass vielleicht bald der erste Zahn zu sehen sein könnte
* immer mehr versuchst Du jetzt auch Dich aufzurichten und hochzustemmen

Was Du nicht magst:
* schlafen gelegt werden
* wenn Papa und Mama "nein" sagen
* inhalieren
* still sitzen
* angezogen werden
* gewickelt werden
* wenn jemand aus dem Raum geht
* wenn Du auf den Arm willst, aber Dich nicht sofort jemand hoch nimmt
* baden
* auf dem Rücken liegen
* den Laufstall und die Wippe

Nach wie vor speist Du Teile Deiner Nahrung wieder aus, vor allem wenn Du sehr aufgeregt bist, Du Dir einen Gegenstand weit in den Mund hinein steckst oder lange auf dem Bauch gespielt hast, so dass es Zeit wird, dass Du aufrecht stehen oder sitzen kannst. Viel lautieren kannst Du leider noch nicht, was sicherlich mit dem eingeschränkten Hören zusammen hängt. Ich freue mich auf die kommende Zeit und kann mir gar nicht mehr vorstellen, wie es ohne Dich und Pepe war, auch wenn ich das Ausschlafen doch manchmal vermisse. Ich wünsche Dir, dass Du Dich wohl bei uns fühlst und selten traurig sein musst. Dass Du Dich mit Deinem Bruder Pepe weiterhin gut verstehst und Du eine unbeschwerte Kindheit erleben darfst. Und es wäre so schön, wenn Deine Ohren bald wieder frei von Ergüssen wären, so dass Du uns gut hören kannst.

Sonntag, 15. Februar 2009

Unglaublich!!

Alex und ich hatten gestern Ausgang, um am Valentinstag mein Geschenk von Alex zum zweijährigen Hochzeitstag einlösen zu können. Ein Udo-Jürgens-Konzert und auch wenn der ein oder die andere jetzt vielleicht irritiert schaut, es war super und der alte Mann (74 Jahre) macht das wirklich noch sehr sehr gut und auch die Stimme klang wie eh und je. Es war allerdings das erste Mal, dass wir beide fanden, dass er tatsächlich etwas älter als sonst aussah, eben nicht mehr wie fünfzig. Jedenfalls mussten die Kinder irgendwo untergebracht werden und ich gebe zu, dass ich ein schlechtes Gewissen Maya gegenüber hatte, da sie noch nie auswärts genächtigt hat. Pepe durfte bei Oma Marion schlafen und Maya kam zu Oma Gisela (meine Schwiegermutter hätte wohl auch beide genommen, aber ich weiß ja, wie anstrengend das sein kann.) Als ich heute morgen anrief, um zu fragen, wie die Nacht war, wohlwissend, dass unsere letzten Nächte wieder zum Gruseln waren, sagte meine Mutter, dass Maya bis halb acht geschlafen hätte. Ich dachte ich höre nicht richtig, von acht bis halb acht, ohne Aufwachen?! Pepe hat auch bis acht gepennt und seine Eltern durften seit 9 Monaten ebenfalls das erste Mal ausschlafen, was sie denn auch getan haben (bis halb zehn, herrlich). Das gibt es doch nicht, oder? Warum geht das nicht immer so? Gefreut hat sich Maya dann trotzdem riesig, als wir sie wieder abgeholt haben, indem sie ganz laut gelacht und gequiekt hat, so süß. Und jetzt spielt sie schon eine Stunde lang ganz zufrieden mit Pepes Spielsachen.
Pepe kann inzwischen übrigens schon richtig gut telefonieren, erstaunlich. Außerdem hat uns heute morgen gleich mit einer neu erlernten Fähigkeit begrüßt. Hielt einen ABC-Keks in den Händen uns sagte P(e) wie Pepe und Papa, O wie Oma, M wie Maya und Mama.
Die nächsten Auswärtsübernachtungen der Kinder sind übrigens schon eingeplant :-)

Donnerstag, 12. Februar 2009

Schock am Vormittag

Eigentlich hatte ich Pepe noch ein paar Tage daheim behalten, damit er sich ein bisschen auskurieren kann, stattdessen ist er beim Laufen aus dem Bad am Altpapierkarton hängen geblieben und gegen die blöde Stufe zum Keller gefallen, so dass die Nase richtig doll blutetet. Später haben wir dann gemerkt, dass blöderweise auch noch das Zahnfleisch verwundet war und der vordere Milchzahn etwas wackelt. So ein Schei.. Bisher waren wir von größeren Unfällen mit Blut weitesgehend verschont geblieben und bisher mussten wir kein Spontanbesuch im Krankenhaus mit den Kindern absolvieren (toi, toi, toi). Und jetzt habe ich ein wenig Angst, was als Nächstes kommt.

Pepe hat das Ganze erstaunlich gut weggesteckt, da ist er wirklich hart im Nehmen, mein tapferer Großer. Hoffe, dass sich der Milchzahn wieder festigt und nicht irgendein Nerv abgestorben ist. Also Daumen drücken und abwarten.

Mittwoch, 11. Februar 2009

Öfter mal was Neues

Nach einer Magen-Darm-Infektion, einem Verdacht auf Lippenherpes und einer Schniefnase nun eine leichte Bindehautentzündung. Mal wieder durfte ich meine Verabredung mit den Alt-Delfis zu einem gemütlichen Frühstücksplausch bei Ikea absagen. Dabei hatte ich mich schon gefreut, die meisten mal wieder zu sehen und vor allem die kleine Pauline, die als Schwesterchen von Amélie (aus Pepes Delfi-Gruppe) im Oktober geboren ist. Gerne hätte ich etwas ausführlicher gehört, wie es Sabine nun so mit zwei kleinen Mäusen ergeht. Stattdessen ein Spontanbesuch beim Augenarzt mit Pepe. Jetzt hoffen wir, dass die Reizung der Augen erst einmal mit pflanzlichen Tropfen in Griff zu bekommen ist. Wäre schön, wenn wir nicht gleich auf antibiotische Tropfen zurück greifen müssten. Das Eintröpfeln in den Bindehautsack gehört leider nicht zu Pepes Lieblingsbeschäftigungen, dafür war sein Verhalten beim Augenarzt wirklich vorbilndlich. Nachdem wir zunächst im Wartezimmer ein paar Bücher gelesen haben, nachdem er zuvor ganz friedlich und ordentlich ein paar trockene Smacks gefuttert hatte und dies gleich einem anderen wartenden Patienten erzählt hat, was er da isst (ich bin mir allerdings nicht sicher, ob der alte Herr überhaupt wusste, was Smacks sind), durften wir ins Behandlungszimmer. Dort hat er brav auf meinem Schoß gesessen und der Sprechstundenhilfe erzählt, was für Gegenstände er auf der Wand erkennen kann (war wirklich süß). Auf dem Wackelbild hat er die Bildchen ebenfalls zufriedenstellend erkannt. Ich selbst muss zugeben, dass ich da kaum etwas darauf erkennen kann, vielleicht sollte ich meine Augen auch einmal untersuchen lassen. Der Augenarzt kam dann und hat in seine Augen geleuchtet und ganz dicht eine Lupe davor gehalten und Pepe hat nicht gemeckert, sondern alles gut mitgemacht. Irgendwann fing er an, dem Arzt zu erzählen, dass er das Auto auf dem Wackelbild gesehen hat und wer, wann aus der Familie Geburtstag hat (das weiß er seit kurzem). Außerdem demonstrierte er ihm noch seine Artikulation der Wörtchens "blau", welches er jetzt nach etwas Training ganz stolz richtig mit einem "l" aussprechen kann. Als der Arzt noch nach dem Vordruck für die Unbedenklichkeitsbescheinigung für die Kita suchte, hüpfte Pepe schon einmal von meinem Schoß und fing an, dem Doktor zu winken. Da dieser nicht erwiderte, kam gleich die Beschwerde: "Der winkt gar nicht!". Irgendwann, nachdem alle Rezepte und Bescheinigungen unterschrieben waren, tat er das dann aber doch und Pepe und Arzt verabschiedeten sich mit einem freundlichen Tschüss mit Winken. Als wir uns dann angezogen hatten und ich im Wartezimmer "auf Wiedersehen" wünschte (warum eigentlich, man möchte doch gar nicht so schnell wieder zum Arzt und die Leute wieder sehen), drehte er sich zu allen Wartenden, winkte und sagte "Tschüss". Das war wirklich niedlich und er hat damit sämtlichen wartenden Patienten ein Lächeln entlockt. Ich muss zugeben, dass ich in dem Moment schon arg stolz auf meinen kleinen Großen war.

Dienstag, 10. Februar 2009

"Bist Du dant, Mama?"

Szene beim Abendbrot: Pepe zappelt auf den großen Stuhl und sagt zu Papa: "Ich deh mal zu Mama." Er klettert vom Stuhl und läuft zwei Schritte zu meinem Stuhl: "Bist Du dant Mama?" Mama: "Nein, Pepe, Mama ist nicht krank, Papa ist ein bisschen krank." (Alex leidet unter einer doofen Erkältung.) Pepe geht zu seinem Stuhl zurück und erzählt dabei: "Papa bald wieder dsund, dann Maya krank." Und tatsächlich wechseln wir uns hier mit den Infekten reihum ab, aber trotzdem ist es immer wieder erstaunlich, was in dieses kleinen Köpfen so vor sich geht. Und als er mich fragte, ob ich krank sei, klang das richtig besorgt. Das war so süß.
Außerdem gehören Papa, Mama und Maya jetzt ebenfalls zu den Personen, die er lieb hat. :-)

Maya hat neulich (von Freitag auf Samstag) übrigens einmal von 21:30 Uhr bis 8:00 Uhr geschlafen, so schön und das am Wochenende und Pepe hat netterweise auch bis acht geschlummert. War aber leider wieder nur einmalig, aber grundsätzlich scheint sie es doch zu können?! Bin gespannt, ob das irgendwann zur Regel wird und nicht nur eine Ausnahme bleibt.

Mittwoch, 4. Februar 2009

Großes Lob

Nach all dem vielen Gejammer muss ich doch auch einmal ein großes Lob aussprechen: Maya hat heute den ganzen Tag über ganz viel und zufrieden mit Mama, nachmittags "zusammen" mit Pepe und ein bisschen mit Papa und aber auch viel alleine gespielt. Und jetzt schlummert sie friedlich bis sie wahrscheinlich so gegen 23.30 Uhr ihre erste Nachtmilch verlangt. Und auch Pepe schläft bereits (und es ist noch keine 20.00 Uhr). Kann ich also sogar mal die Tagesschau gucken oder doch noch fast rechtzeitig zum Frauenstammtisch gehen oder gemütlich mit Alex Desperate Housewives schauen. Schöne Aussichten ...

Dienstag, 3. Februar 2009

Maya Aurelia


Da sich so ein kleiner Mensch doch noch recht schnell verändert und ihre Tante Elke neulich sogar sagte, sie hätte sie wahrscheinlich auf der Straße nicht wiedererkannt, dachte ich, dass ich einfach mal ein paar Maya-Bilder hochlade, bevor wir unsere gesammelten Werke wieder online stellen. Die kleine Maus ist nach wie vor sehr auf Mama fixiert, extrem launisch bzw. z.T. ziemlich zickig/wütend und dazu sehr willensstark. Schlafen gehört so gar nicht zu ihren Lieblingsbeschäftigungen, weder nachts noch tagsüber. Ansonsten ist sie hart im Nehmen (v.a. wenn Pepe mal wieder ihre Spielsachen wegnimmt) und meistens gut gelaunt, wenn sie auf dem Arm herumgetragen wird. Zurzeit gehören Dinge herunterschmeißen und Haare ziehen zu ihren Lieblingsbeschäftigungen. Mittlerweile kann sie sich durch eine Mischung aus Robben und Krabbeln in alle Richtungen schon gut und recht schnell fortbewegen, so dass sie mir immer hinterher robbt, wenn ich mal kurz aus dem Raum gehe. Hier nun ein paar Bilder, Fortsetzung folgt ...

Blöder Virus!

Nun hat es mich tatsächlich auch noch erwischt. Eigentlich war ich überzeugt, dass dieses Magen-Darm-Virus ein typischer Kindervirus ist, den unsereins sicherlich selbst schon in der Kindheit gehabt hat. Vielleicht bin ich dadurch unvorsichtig geworden. Wie auch immer, Samstag war mir schon leicht kodderich und Sonntag kam dann der Durchfall. Was aber viel Schlimmer ist, sind die Kopf- und Gliederschmerzen. So etwas kenne ich eigentlich nur von Erkältungen. Bis heute wusste ich nicht, dass so ein Magen-Darm-Virus auch so etwas kann. Mit den einschlägigen Schmerzmitteln geht es, aber ich kann mich doch nicht den ganzen Tag mit Aspirin vollpumpen. Mittlerweile sind die Kopfschmerzen weg, aber die Beine tun mir noch derart weh, dass ich um 5 Uhr aufgestanden bin, da ich es einfach nicht mehr ertragen habe und mich mit irgendetwas ablenken musste. Blöder Virus! Hoffen wir nur, dass es Alex nicht auch noch erwischt.

Freitag, 30. Januar 2009

7,4 kg, 72 cm

Ich war heute mit Maya noch einmal beim Kinderarzt. Ihr Gewicht beträgt sogar nur 7,4 kg und es ist ein deutlicher Knick in der Gewichtskurve zu sehen (am 01.12.08 zur U5 hatte sie bereits 7,3 kg). Haben noch ein zusätzliches Pülverchen gegen den Durchfall bekommen und den ACC-Saft lasse ich bei ihr vorerst wieder weg. Immerhin hat sie heute schon wieder ein bisschen gelacht und der Arzt sagte, dass so ein Durchfall bei den Kleinen schon einmal ein bisschen länger dauern kann. Wir hoffen also, dass sie es bald überstanden hat und vielleicht gehen die Paukenergüsse ja auch so wieder weg mit etwas Unterstützung der Wärmelampe. Die Wirkung des schleimlösenden Saftes ist sowieso sehr umstritten. Trotz der Schwächung durch den Magen-Darm-Virus hat sie nach wie vor soviel Kraft, dass sie sich heute fast in den Stand am Gitterbettchen hochgezogen hat, als sie brüllend wieder raus wollte. Ich hatte sie nur kurz abgelegt, da ich mich auch irgendwie anziehen musste und mit Baby auf dem Arm ist das unmöglich. Somit haben wir ihr Bett heute gleich eine Stufe tiefer stellen müssen, was es leider etwas unbequemer für mich macht, ihr beim Einschlafen das Händchen zu halten. Jetzt ist sie bei uns im Bett eingeschlafen und ich hoffe, dass ich sie irgendwie in ihr Bettchen bekomme, ohne dass sie aufwacht.

Donnerstag, 29. Januar 2009

Das Lachen ist schon wieder weg :-(

Nachdem ich eigentlich dachte, dass wir aus dem Gröbsten raus sind, scheint bei Maya der Durchfall wieder schlimmer geworden zu sein. Sie war den ganzen Tag extrem anhänglich und liebesbedürftig, dazu sehr lethargisch und hat nicht einmal mehr den Versuch unternommen, sich beim Wickeln zu drehen. Was für mich zwar einfacher war, aber mir doch die Kummerfalten zurück gebracht hat. Selbst das Bemühen, ihr ein kleines Lächeln zu entlocken missglückte. Sie scheint auch abgenommen zu haben, mit ihren fast 8 1/2 Monaten wiegt sie gerade einmal 7,7 kg. Ich glaube, da war Pepe als Frühchen in dem Stadium schon schwerer. Jedenfalls sieht sie für mich sehr dünn momentan aus. Bleibt uns also nicht anderes übrig als morgen noch einmal den Doc zu konsultieren, bevor das Wochenende kommt. Ein bisschen habe ich den ACC-Kindersaft, der gegen die Paukenergüsse helfen soll in Verdacht, den sie nur sehr widerwillig zu sich nimmt und der wohl tatsächlich auch zu Durchfall führen kann. Ich hoffe, dass sie bald wieder lachen kann!

Dienstag, 27. Januar 2009

Ja, sie lächelt wieder! Und, warum Kinder nicht hören können?!

Nachdem Maya die letzten Tage auf Grund ihrer Magen-Darm-Infektion so gut wie gar nicht gegessen, kaum getrunken und vor allem nicht gelächelt hat, hat sie uns heute wieder ein kleines Lächeln geschenkt und ich glaube, sie hat das Gröbste überstanden. Wenn Babies nicht mehr lächeln können, ist das schon arg beängstigend und zeitweise hatte ich uns schon im Krankenhaus gesehen, aber heute hat sie dann wieder ein bisschen mehr getrunken und gegessen und war auch schon wieder lebhafter. Dafür dann gleich der nächste Schock bei einer Kontrolluntersuchung beim HNO-Arzt. Beide Kinder haben Paukenergüsse im Mittelohr und können dadurch nur dumpf und schlecht hören. Bei beiden ist die linke Seite stärker betroffen. Und nun kriegen beide ACC-Kindersaft mit Kirschgeschmack und 2 Mal am Tag Infrarotlicht aufs Ohr. Hoffentlich schlägt die Therapie an. Bei Maya war es auffällig, dass sie kaum lautiert und eine Mittelohrentzündung musste sie auch schon ertragen. Und Pepe hatte immer wieder Mittelohrentzündungen und scheint manchmal die feinen sprachlichen Unterschiede nicht herauszuhören, obwohl er insgesamt wirklich früh mit dem Sprechen angefangen hat. Ich wünsche mir, dass wir bald mal wieder eine längere Phase erleben dürfen, in der alle gesund und munter sind und wir nicht jede Woche unserer Zeit bei irgendwelchen Ärzten verbringen müssen.

Sonntag, 25. Januar 2009

Den Tag Revue passieren lassen...

...ist etwas, das Pepe gern vor dem Einschlafen macht. Wie im vorherigen Post beschrieben, denkt er anscheinend gerne über die Dinge nach, die ihn den Tag über bewegt haben lässt sie also quasi noch einmal Paroli laufen (um den großen Horst Hrubesch zu zitieren).
Nachdem heute ja schon der Toast und die Adresse zur Sprache kamen, wurde Papa später nochmals gerufen, um an diesem Ritual teil zu haben.
Die Themen waren:
  • morgen darf ich wieder in den Kindergarten und frühstücken oder zu hause frühstücken oder im Kindergarten
  • da weinen die Kinder
  • Pepe weint nicht
  • ich hat die Kinder lieb (na toll, und Mama und Papa nicht)
  • Maari ist ein Marienkäfer
  • Maja ist kein Käfer (ob Pepe zwischen Maya und Maja unterscheidet, ist nicht bekannt)
  • Maja ist eine Biene, die Biene Maja
  • die mache Honig. Biene Maja mache Honig
  • Oma hat Rückenschmerzen, ist aber bald wieder gesund
Kaum zu glauben, dass er bei all den Gedanken tatsächlich in den Schlaf gefunden hat, der kleine Mann...

Premiere

Pepe hat nicht aufgegessen! Mit dem Kommentar "ete-haft" (ekelhaft) ließ er einen halben Käsetoast auf dem Teller. Offenbar war er SATT! Das ist noch nie vorgekommen. Schon als Mini-Baby war das leise Zwitschern der leeren Milchflasche Anlass zu unvermitteltem Gebrüll.
Mama, die den Rest-Toast essen durfte (auch äußerst ungewöhnlich) und Papa waren offenbar nicht die einzigen, die überrascht waren. Nach Zähneputzen, Verstecken, Baggerbuch lesen, ABC-Bruder Jakob-Stubs der Osterhase-Singen und Einschlaf-Streicheln sagte Pepe eben auf einmal "ich hat Toast nicht aufgegessen". Was einen vor dem Einschlafen so bewegt...
Papa nutzte die Gelegenheit, um diese Tatsache als äußerst erwachsen zu loben und nochmals zu betonen, dass es durchaus normal sei, dass man satt ist und der Bauch nicht weiter befüllt werden muss.
Pepe schien zufrieden und murmelte noch "ich bin Steneltstr. 8", bevor Papa das Nachtlicht (Pepelicht) anknipste und gute Nacht wünschte.

Die Kinder finden Viren zum Kotzen

Tja, zum zweiten Mal wird Papas freier Tag wohl nicht so unbeschwert verlaufen, wie erhofft. Vor 2 Wochen fiel Mama und Papas heißersehntes Maschsee-Schlittschuhlaufen wegen Pepes angeblicher Herpes aus. Mama saß stattdessen beim Arzt mit Pepe und Papa am Schreibtisch. Am nächsten Tag setzte Tauwetter ein.
Morgen, an Mamas Geburtstag, muss abgewartet werden, ob aus dem geplanten Mövenpick-Brunch etwas wird. Hauptsache ist natürlich, dass die Minis wieder fit werden.
  • Do: Pepe übergibt sich mehrmals
  • Fr: Er bekommt 40 Fieber
  • Sa: es geht etwas besser, aber an eine Reise der ganzen Familie nach Berlin zu Urgroßtante Christas 95. ist nicht zu denken. Papa fährt allein, da man ja nicht sicher sein kann, dass Maya nicht auch was "wegbekommen" hat. Pepe geht es besser
  • So: Papa kommt morgens um 1 Uhr zurück. War ein anstrengender Tag für alle. Um 2 Uhr nachts fängt Maya an, sich zu übergeben. Den Tag über noch zwei Mal. Abends kommt Fieber dazu. Bettwäsche wird knapp. Waschmaschine und Trockner arbeiten auf Hochtouren
Naja, der Nachmittags-Kaffee fällt für Papa wegen Konferenz eh ins Wasser, aber ein paar weniger Infekte als 2-3 pro Monat und Kind zeichnet sich als Wunsch für das kommende Jahr immer deutlicher ab.

Mittwoch, 21. Januar 2009

In der Weihnachtsbäckerei...

... gehört definitiv zu Pepes Lieblingsliedern, Zuckowski sowieso zu seinen Favoriten. Es fällt ihm schwer, es zu akzeptieren aber so langsam sagt selbst er "Weihnachte is fohbei, tomme wieder". Die Weihnachtszeit hat Pepe äußerst gut gefallen. Er mag Kerzen, Adventskalender, Kekse und auch Geschenke. Auch das Auspacken dieser hat ihm gut gefallen. Nach wie vor ist er etwas unsicher, ob er nicht doch Geburtstag hatte, wegen der Kerzen und Geschenke. Aber dann fällt ihm ein, dass der "Nietolaus" die neuen Sachen gebracht hat. Pepe durfte mit Oma Plätzchen backen und dann auch noch einmal mit Mama und hat gelernt, dass man "jede Tat nur ein Tehts" essen darf. Durchgehalten hat er diese Vorschrift jedoch nicht immer. Mama und Papa aber auch nicht.

Montag, 19. Januar 2009

Hommage an Oma oder Kinder können so gemein sein

Wir haben Pepe heute ein neues Puzzle gekauft. Auf der Rückfahrt im Auto sagt Alex zu Pepe, dass er ihn lieb habe. Pepe antwortet: "Nein, dass stimmt nicht." Papa: "Doch, wir haben Dich und Maya ganz doll lieb!" Pepe wieder erbost am erwidern: "Papa Pepe nicht lieb!" Dann fragen wir, ob Pepe denn uns lieb hat? Ein bestimmtes "Nein!" seine Antwort. Auch Maya hätte er nicht lieb, auf unsere Nachfrage. Etwas geknickt fragen wir dann, ob Pepe denn jemanden lieb hat? Antwort: "Ich hat Oma lieb!" Zumindest etwas, aber auch ein Stich ins Herz für seine Eltern und Maya (wenn sie schon verstanden hätte, was er sagt), die sich immer so freut, wenn sie ihren Bruder sieht und dabei anfängt zu glucksen und zu lachen. Nun, ja, was sollten wir erwarten. Oma hat ihn halb mit großgezogen, mit ihm Bücher gelesen, ihm die Welt erklärt. Als ich drei Tage die Woche wieder zu arbeiten anfing und noch kein Krabbelplatz hatte, ist die Oma eingesprungen. Fast jeden Tag nach der Kita sagt er, dass er zu Oma will. Wenn wir erwidern, dass wir erst einmal fragen müssen, ob Oma Zeit hat, wohl wissend, dass Pepe Oma und Opa wirklich oft in Beschlag nimmt, sagt er: "Oma habe Zeit, Pepe weiß das!" Und meistens ist es auch so. Schon toll, eine so liebe Oma nebenan zu haben! Aber trotzdem wäre es auch schön, wenn er uns auch lieb hätte bzw. das sagen würde, weil ich tief in meinem Herzen natürlich weiß, dass er das hat!

Sonntag, 18. Januar 2009

Pepes 17. Zahn ist da!

Schon lange erwartet konnte man ihn heute bei einer kleinen Schreiattacke blitzen sehen und ihn gleich als Ablenkungsmanöver vom Schreien ins Gespräch bringen. Links unten, schon zur Hälfte heraus gekommen (komisch, dass wir ihn nicht früher entdeckt haben). Auf der anderen Seite war noch nichts zu sehen und oben ließ er uns nicht richtig gucken, aber gefühlt scheint dort auch noch nichts vorhanden zu sein. Müssen wir jetzt also noch gründlicher Zähne putzen. Schätze die letzten drei Milchzähne werden nicht mehr lange auf sich warten lassen. Pepes erster Zahnarztbesuch hat übrigens schlappe 60 € gekostet für einmal reinschauen. Um die Zwerge nicht zu verängstigen sagte Frau Dr. Wenzel, dass man bei den ersten zwei/drei Besuchen eigentlich noch nichts machen würde. Und tatsächlich hat Pepe den Besuch in guter Erinnerung behalten. Ein Tattoo gab es am Ende gratis. Und im Wartezimmer konnten wir uns übers Internet Bagger anschauen. Blöderweise hat Pepe an den unteren Schneidezähnen trotz intensiver Zahnpflege schon Zahnstein, der dann bei irgendeinem der Folgebesuche auch einmal entfernt werden soll. Bin gespannt, was die nächsten Probebesuche kosten.

Mittags"schlaf" des Grauens

Katastrophe: nachdem Pepe nach 45 min endlich zur Ruhe gefunden hatte, und Maya und Papa auch friedlich schlummerten, klingelte es an der Tür. Ergebnis: 3 Leute geweckt, die auch nicht mehr einschlafen konnten. Warum Pepe und Maya nicht mehr geschlafen haben, ist nicht überliefert, bei Papa lag es aber an Pepe und Maya.
Leider passiert so etwas häufiger. Meist ist es der Briefträger oder Leute, die für den Zirkus sammeln. Manchmal aber auch Menschen, die selbst kleine Kinder haben oder hatten. Dann denkt man, ob die es nicht besser wissen müssten. Man ruft ja als Student auch niemanden vor 11 Uhr morgens an (bzw. am Wochenende vor 15 Uhr).
Wir haben auch schon die Klingel abgeschaltet mittags, aber dann vergisst man meist, sie wieder einzuschalten. Oder wenn es ein paar Wochen gut gegangen ist ,wird man nachlässig.
Naja, in unserer derzeitigen Situation war es jedenfalls denkbar unpassend. Mama kann sich jedenfalls für den Rest des Tages auf drei sehr schlecht gelaunte Familienmitglieder einstellen.
(und Papa bastelt vielleicht mal ein Schild für die Tür)

ps. Schlafentzug wird ja auch von amnesty international als Foltermethode angesehen "Dauerhafter methodischer Schlafentzug wird daher auch als Methode der Folter unter anderem dazu eingesetzt, um klares Denken des Opfers zu unterbinden und um den Willen sowie die Widerstandskraft des Opfers zu brechen"
Ich habe Maya schon gedroht, sie zu verpetzen, aber sie meinte, ich sei kein Kriegsgefangener und die Genfer Konventionen daher auch nicht auf mich anwendbar

Das aufgeweckte Kind

Schon zum zweiten Mal musste Papa nachts die schreiende Maya beruhigen, die ihn durchs ganze Haus auf seinem Sofa-Exil geweckt hatte. Kuriose Randnotiz: beide Male lag die schlummernde Mama 10cm Luftlinie neben dem brüllenden Kind. Schon interessant, wie man es schafft, eine solche Geräuschkulisse glaubhaft in seinen Traum einzubauen, aber wenn man wirklich sehr müde ist, ist eine Menge möglich.
Blöd, dass dieses Mal (so gegen halb drei) auch Pepe aufgewacht war, den sonst nichts so leicht aus der (Nacht-)Ruhe bringt. So lagen wir dann um 3 Uhr nachts zu viert im Bett. 2 müde Elternteile und zwei Fläschchen-nuckelnde Kinder. Nachdem Pepe nämlich darauf bestanden hatte, Mama und Maya noch ein letztes Mal "Gute Nacht" zu wünschen und dabei Maya mit ihrer Nacht-Pulle gesehen hatte, forderte er natürlich auch eine Milch (wenn man schon keine Schnuller mehr haben darf, dann wenigstens am Trinksauger nuckeln).
Bis dann beide Kinder wieder schliefen, war es 4 und Papa ist dann um 5 erst wieder richtig eingeschlafen, weil er zunächst noch diverse Male beim Einschlummern von Pepes Husten aufgewacht war und dann irgendwie den berühmten "Punkt" überschritten haben muss.
Immerhin durfte er bis halb acht schlafen, so dass er den weiteren Tag gerade so überleben konnte. Aufgrund von Mamas Unpässlichkeit durfte er leider nicht auf Unterstützung des Ehepartners hoffen. Ach ja, Pepe hat natürlich an diesem Tag keinen Mittagsschlaf gemacht.
So ist es eben manchmal und wir sind froh, dass wir hilfsbereite Großeltern nebenan haben, die solche Tage abfedern helfen und natürlich auch beim täglichen Wahnsinn mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Die Schnuller-Sache ist jedenfalls schwierig. Es ist schon erstaunlich, was für ein Wunderding so ein "Beruhigungs-Sauger" ist. Welche Zauberkräft diese kleinen Teile besitzen, merkt man eben erst, wenn man sie nicht mehr hat.
War das Nuckeln am Schnuller (und bei Pepe auch noch ein Schnuller in jeder Hand) offensichtlich ein unmissverständliches und unbestechliches Signal an Körper und Geist, sich in den Ruhezustand zu begeben, fällt ohne diesen Katalysator die "Einschlafphase" signifikant länger aus.
Krönung war der Mittwoch, als Pepe um 12 hingelegt wurde, und um 15 Uhr eingeschlafen ist. Es gibt jetzt auch Tage ganz ohne Mittagsschlaf, aber auch wieder welche, wo der kleine Mann 3,5 Stunden tief und fest schläft. Man kann sich also schlecht drauf einstellen und weiß vorher nie, woran man heute sein wird.
Wir sind gespannt, ob es sich einpendelt, wohl dessen bewusst, bisher mit Pepes Schlafgewohnheiten mehr als verwöht worden zu sein.

Puzzle-König

Pepe liebt Puzzles. Schon das "langweilige" Holzpuzzle mit sieben ausgesägten Fahrzeugen war ihm schnell zu leicht, selbst umgedrehte Teile konnten ihn nicht schocken. Seit Weihnachten gibt es bei Oma Marion ein Janosch-Puzzle mit 25 Teilen, dass er schnell gemeistert hat.
Als er erfuhr, dass die Schnullerfee seine Schnuller für kleinere Kinder abholen musste, er sich aber etwas im Austausch wünschen darf, war seine Wahl "ein Rudolf und ein Puzzle".
Da es mehrere Schnuller waren, sind sogar zwei Puzzle dabei rausgesprungen. Ein 15-Teile Stück mit einem bekannten Feuerwehr-Motiv aus Pepes "Bagger-Buch" (schon zu leicht) und ein Winnie Pooh Puzzle mit 25 Teilen, dass aufgrund des geschwungenen Umrisses schon etwas schwieriger ist. Die Altersangabe "3+" auf dem kleineren Puzzle scheint uns jedoch etwas übertrieben.
Abgefahren ist, dass Pepe sich offensichtlich für jedes Teil merkt, wo es zu liegen hat. Er spricht auch beim Puzzeln ununterbrochen und analysiert abgebildete Teilbilder (da Winnie Pooh Popo, Känguru-Kopf nach oben, ...) und beschreibt seine Vorgehensweise. Wenn Papas Schulkinder das nur könnten...
Niemand anders darf die Teile anfassen, aber er hat es gerne, dass jemand "mitpuzzelt". Das bedeutet bei ihm zugucken und staunen. Besonders lustig ist die Prozedur, wenn das Puzzle fertig ist. Meist wird nochmal gepuzzelt, aber man darf das fertige Meisterstück nicht etwa umdrehen, so dass alle Teile rausfallen. Nein, jedes Teil wird einzeln "entpuzzlet" und abgelegt und falls beim herausnehmen mal zwei oder mehr Teile abgehen, werden die überzähligen sorgfältig wieder eingepuzzlet, bevor sie dann erneut einzeln entfernt werden können.

Yin und Yang

Unsere Kinder sind schon ziemlich unterschiedlich. Das hat Vor- und Nachteile. Es ist schön, wenn man "von jedem etwas" hat. Manchmal ist es aber auch so, dass man sich wünscht, der eine würde sich vom anderen etwas abgucken.
Naja, ich starte mal eine (unvollständige) Liste:
  • Pepe schläft viel und lange, Maya wenig und kurz
  • Pepe lässt sich gerne die Nase putzen (Papa, Nase läuft!), Maya hasst es
  • Pepe isst wie ein Scheunendrescher, Maya weiß noch nicht, dass man beim Füttern den Mund aufmachen muss
  • Pepe quatscht wie ein Wasserfall, Maya schweigt genüsslich und beobachtet
  • Pepe ist eher "Papa-Kind", Maya eher "Mama-Kind"
  • Pepe hat ewig gebraucht, bis er sich etwas bewegt hat, Maya zappelt schon seit vor der Geburt wie verrückt und will jetzt unbedingt krabbeln lernen
  • Pepe war gerne im Laufstall, Maya mag das gar nicht
  • Pepe kann nicht gut teilen, Maya ist großzügig (bis jetzt zumindest)
Es ist schon lustig, wie unterschiedlich die beiden sind. Trotzdem haben sie auch sehr viel gemeinsam. Das alles macht es ganz schön spannend und man fragt sich immer wieder, wohin die Reise wohl gehen wird.

Freitag, 16. Januar 2009

Und wieder Fieber!

Nachdem wir die offizielle ärztliche Bestätigung haben, dass Pepes Herpes wieder weg ist, wenn es denn überhaupt Lippenherpes war und ich ihn mit der erforderlichen Bescheinigung in der Hand eigentlich heute wieder zu den Fröschen (Pepes Kitagruppe) schicken wollte, hat er die Nacht Fieber bekommen. Also wieder nix. Unsere Nachmittagsspielundklönverabredung haben wir auch besser abgesagt und ich kann es wahrscheinlich an einer Hand abzählen, wann Maya Fieber bekommt. Die kleine Maus wird heute übrigens 8 Monate. Alles Gute! Pepe hat dann mittags auch noch auf seinen Mittagsschlaf verzichtet, ist aber auch wirklich nicht einfach ohne seine Schnuller. Insgesamt hält er sich dafür ganz gut, aber das Einschlafen ist eben einfach nicht so leicht wie früher. Als wir dann beim Einkaufen in der Drogerie auch noch an einem Regal mit lauter Schnullern vorbeizogen, war ihm die Sehnsucht regelrecht ins Gesicht geschrieben. Wo doch die Schnullerfee seine alle mitgenomen hat, hätte man doch hier vielleicht einen neuen kaufen können!? Er ist ganz Tapfer auf dem Kiddyboard mit mir weitergefahren. Interessanterweise neidet er Maya auch nicht ihre Schnuller oder ermächtigt sich dieser. Das scheint er also irgendwie trennen zu können. Weiter so mein kleiner Großer!

Mittwoch, 14. Januar 2009

Schon wieder schlafen?!

Manchmal ist es ganz gut, dass ich eher selten vor 23.00 Uhr ins Bett gehe. Maya hat gegen 0:00 Uhr noch einen fürchterlichen Hunger bekommen und ich finde es deutlich einfacher eine Milchflasche zu geben, wenn ich dann noch wach bin, anstatt das ich vielleicht gerade eine Stunde geschlafen habe. Danach ist sie relativ zügig und geschafft wieder eingeschlummert. Papa ist für heute Nacht wieder aufs Sofa, da Maya letzte Nacht auch um 3:30 Uhr kam und Pepe eine Stunde später ebenfalls geweint hat. Der arme Wurm hat sich wahrscheinlich ein Lippenherpes eingefangen. Wir haben die Gelegenheit gleich genutzt, um den Schnuller abzugewöhnen. Ist momentan nicht einfach für den Zwerg. Frage mich, wo er den Virus her hat und tippe auf die Kita, wo er jetzt bis auf Weiteres erst einmal nicht hin darf. Hoffe nur, dass Maya oder wir den Virus nicht auch noch bekommen, das muss wirklich nicht sein. Finde es schlimm genug, dass sich Pepe mit seinen zwei Jahren den Virus geholt hat und jetzt ein Leben lang darunter zu leiden hat, wenn der Fiesling ausbricht. Das sind die großen Nachteile der Massenbetreuung, dass er sich eine Krankheit nach der anderen holt und Maya natürlich meist alles mit abbekommt. Die Kleine hat heute übrigens so eine Art Küsschen verteilt. Hat meinen Kopf ganz dicht an sich herangezogen und mich dann abgeschlabbert, sollte bestimmt ein Kuss sein :-) Und jetzt sollte ich besser auch schnell ins Bett gehen, wer weiß, wann die kleine Maus wieder hungrig wird. Pepe schläft heute bei Oma Marion, hoffe, er schlummert jetzt friedlich. Ist wohl erst sehr spät eingeschlafen und das, obwohl er auch mittags für seine Verhältnisse kaum geschlafen hatte. Aber dafür darf er morgen früh ausschlafen.

Montag, 12. Januar 2009

Rund ums Schlafen

Ich gebe zu, dass ich jemand bin der sehr gerne schläft und wahrscheinlich habe ich in meinem Leben viel zu viel geschlafen (früher ;-). Umso schwerer fällt mir persönlich das nächtliche Aufstehen, zumal ich mich natürlich nicht um 21:00 Uhr ins Bett lege, sondern meistens viel später, meist zu spät. Wenn es die Zeit zulässt und die Kinder mitmachen, erlaube ich mir auch den Luxus eines Mittagsschlafes, solange ich in der Elternzeit noch die Möglichkeit dazu habe. Meist geht dies dann allerdings zu Lasten der Ordnung hier im Haushalt.

Pepe ist jemand, der nicht unbedingt gerne schlafen geht, wenn er dann aber schläft, dann auch ausgiebig und fest. So hat er dieses Jahr Silvester komplett verschlafen und ist auch nicht aufgewacht. Und höre und staune, heute hat er das erste Mal auf seine geliebten Schnuller verzichtet. Das Einschlafen hat etwas länger gedauert, aber immerhin ist er nach etwas Genöle und vielen Selbstgesprächen (u.a. "Ich bjn jetzt zwei Jahre, ich kann jetzt Fernsehen!") gegen 20:30 Uhr eingeschlafen. Bin gespannt, wie die Nacht wird.

Maya scheint einen deutlich geringeren Schlafbedarf als ihr Bruder zu haben, schläft dafür aber seit gut einer Woche endlich auch nachts konstanter. Letzte Nacht kam sie mal wieder gegen halbvier, das war schon hart, zumal wir selbst erst gegen zwei ins Bett gegangen waren. Alleine einschlafen will sie nicht, sondern braucht immer jemanden, der in der Nähe ist und ihr(e) Händchen hält. Bei ihrem Bruder war das auch so, als der so klein war. Und zeitweise habe ich schon gedacht, dass es an uns liegt, dass auch Maya nicht alleine einschlafen will. Vielleicht hätten wir die Kinder manchmal länger schreien lassen müssen. Als ich neulich gelesen habe, dass Babies eigentlich gar nicht alleine einschlafen können im ersten Jahr und sie die Nähe brauchen, war ich sehr beruhigt, dass es doch irgendwie normal ist und wir nicht alles falsch gemacht haben. Außerdem ist es auch schön, dass sie einen so brauchen und sich so wohlig fühlen, wenn sie wissen, dass Mama oder Papa in der Nähe sind. Spätestens in der Pubertät wollen sie sowieso nichts mehr von einem wissen. Die eine Nacht, als ich Maya neben mir im Bett hatte, ist sie mir regelrecht hinterher gekrochen, wenn ich mich etwas weiter weg gelegt habe, das war schon süß.

Und dann wäre da noch der Papa Alex, der irgendwie mit viel weniger Schlaf auskommt bzw. auskommen muss. Manchmal wundere ich mich wirklich, wie er das durchhält. Dummerweise hat er dazu noch einen sehr leichten Schlaf und findet im Gegensatz zu mir auch nicht so schnell zurück in diesen, wenn er einmal wach ist. Neulich, als wirklich gar nichts mehr ging, ist er bei einer Freundin auf dem Sofa eingeschlafen, während wir uns nebenbei unterhalten haben und die Kinder gespielt haben. Da muss er wirklich völlig übermüdet gewesen sein. Er vermisst seinen Mittagsschlaf, den er sich jetzt leider kaum noch leisten kann. Während der Vätermonate ging das ab und zu noch. Damit er überhaupt ein bisschen Schlaf bekam, hat er die letzten Monate auf der Wohnzimmercouch geschlafen, aber so langsam traut er sich zurück und wir hoffen, dass Maya weiterhin solche Schlaffortschritte macht.

Donnerstag, 8. Januar 2009

Ich glaube, jetzt kann sie es!?

Yippie, yippie, yippie, Maya hat schon drei Nächte infolge so gut wie durchgeschlafen. Montag und Dienstag ist sie beide Male gegen 19:30 Uhr eingeschlafen, ist eine halbe Stunde später noch einmal kurz aufgewacht, gegen 00:00 Uhr bekam sie noch eine Milch und hat dann einmal bis 8:30 Uhr und das andere Mal bis kurz nach acht geschlafen. Und letzte Nacht hat sie bis 5 Uhr durchgehalten und schließlich mussten Pepe und ich sie gegen 8:30 Uhr wecken, da wir schließlich in die Krabbelgruppe mussten. Hat sich tierisch gefreut, als sie Pepe gleich beim Aufwachen sah, sehr süß. Allerdings hat sie wohl abends etwas Stress beim Einschlafen gemacht, sagt der Papa (Mama hatte Ausgang). Ach wäre das schön, wenn sie nun den Dreh raus hätte. Ich muss allerdings gestehen, dass sie die letzte Etappe noch bei uns im Bett schläft, da müssen wir noch dran arbeiten, aber momentan ist das einfach der bequemere Weg für mich. Also erst einmal weiter so Maya und mal sehen, was diese Nacht bringt.

Montag, 5. Januar 2009

Schlafbedürfnis

So, Maya ist gerade erschöpft eingeschlafen, mal sehen wie lange? Sie ist nach zwei nächtlichen Unterbrechungen um acht Uhr aufgestanden, hat eine knappe Stunde mittags geschlafen als sie beim Inhalieren eingeschlafen ist (das hatten wir auch noch nicht, war aber sehr praktisch, da sie sich nicht gegen die Atemmaske wehrte) und jetzt ist es halbacht und es ging nach einem ereignisreichen Tag heute Abend mit Händchenhalten richtig schnell, dass ihr die Augen zufielen. Vormittags haben wir uns einen Kindergarten angeschaut, dann haben wir Pepe abgeholt und am Nachmittag lange bei Paul mit seinem neuen Legoduplozoo gespielt. Gegessen hat sie für ihre Verhältnisse auch wieder ganz gut, so dass sie doch vielleicht mal ein bisschen länger schlafen könnte, oder?! Ich verstehe gar nicht, dass so ein kleiner Mensch überhaupt mit so wenig Schlaf auskommen kann. Bin wirklich gespannt, wann sie sich wieder meldet.

Sonntag, 4. Januar 2009

Rappelrübe

Maya röchelt immer noch ziemlich und isst im Gegensatz zu ihrem Bruder kaum. Ich habe fast das Gefühl, sie hat vergessen, wie man richtig isst und trinkt. Wir müssen alle drei Stunden inhalieren und alle sechs Stunden ein Antibiotikum nehmen. Sie ist super anhänglich. Einerseits finde ich es sehr schön, dass sie so an mir hängt, aber es ist auch anstengend. Schlafen mag sie zurzeit gar nicht. Obwohl sie super müde ist, findet sie einfach nicht in den Schlaf, so dass der Papa schon immer Rappelrübe zu ihr sagt. Überhaupt rappelt sie recht viel und spuckt dabei leider auch immer wieder ihr Essen aus, wenn sie zuviel rappelt und zappelt. Bin gespannt, was der Doc am Dienstag sagt, wenn wir zur Kontrolle hingehen. Hoffe, dass die Mittelohrentzündung weg ist und wir vielleicht auch das Inhalieren einstellen können. Komisch ist, dass sie so gut wie gar nicht spricht, außer äh. Eigentlich sollte sie doch längst ein bisschen mehr brabbeln. Hoffe nur, dass mit ihren Ohren hörtechnisch alles in Ordnung ist und sie eben einfach nur ein bisschen später mit dem Quatschen dran ist. Dafür habe ich das Gefühl, dass sie unbedingt sitzen will und auch bald kann. Hin- und herrollen kann sie ja schon richtig gut und auf dem glatten Küchenfußboden hat sie sich gestern auch schon vorwärtsgeschoben. Wird wohl bald nichts mehr sicher sein vor ihr. Am liebsten grabscht sie nach allem, was sie kriegen kann, da muss man höllisch aufpassen. Komischerweise hat Pepe das kaum gemacht, nicht einmal Haare gezogen hat er, dabei machen das doch fast alle, dachte ich. Jedenfalls finde ich alles ziemlich anstrengend momentan und das, obwohl Alex schulfrei hat. Und ab und zu kommen einem die Gedanken, ob wir nicht doch länger hätten warten sollen mit dem zweiten Kind, auch wenn ich die Kleine auf gar keinen Fall wieder hergeben würde. Wenn man sich wenigstens nachts erholen könnte. Sie weint schon wieder, die kleine Maus.

Freitag, 2. Januar 2009

so groß

Wahnsinn, wie "groß" Pepe geworden ist. Jeden Tag spricht er kompliziertere Sätze. Ahmt uns nach, indem er z.B. zu seiner Schwester sagt: "Maya musst nicht weinen, ich tomme gleich wieder." Oder er wiederholt das Wort mit "Sch", was einem doch einmal in Gedanken herausrutscht. Er schläft jetzt unter einer Decke, was er selber gerne wollte und geht seit fünf Tagen infolge freiwillig abends ins Bett. Überhaupt ist er extrem artig zurzeit. Entweder merkt er, dass wir mit der kränkelnden Maya nicht noch weitere Anstrengungen vertragen können oder er hat einfach eine richtig gute Phase. Selbst mittags schläft er ausgiebig zwischen drei bis vier Stunden. Da die Kita geschlossen hat, kann er sich den Luxus schließlich erlauben. Heute sagte er, dass er ja nun zwei Jahre alt sei und damit schon groß und deswegen jetzt auch Fernsehen dürfe und setzte sich dabei vor den Bildschirm. Außerdem setzt er sich jetzt immer auf einen normalen Stuhl zum Essen, obwohl er den seinen doch so geliebt hat. Vermutlich, da er sich dann selbst hoch und runter setzen kann. Er deckt den Tisch mit uns und über einen auszuräumenden Geschirrspüler kann er sich fast genauso wie über etwas Leckeres zu essen freuen (ihr müsstet seinen Gesichtsausdruck dabei einfach mal sehen). Schade, dass die Freude an der Hausarbeit vermutlich irgendwann vergehen wird. Er fragt immer häufiger "Was ist das" und zählt sicher bis vier. Nur das nach der vier die fünf kommt, will er einfach noch nicht einsehen. Nach wie vor zählt er dann mit acht oder neun weiter. Wenn Papa "nein" sagt, probiert er es bei Mama noch einmal und umgekehrt. Außerdem handelt er gerne. Wenn man ihn eins (eine(n) anbietet, sagt er herausfordernd zwei (z.B. Kekse oder Weintrauben)?! Seine Bücher kann er auswendig mitsprechen und Lieder textsicher wiedergeben. Auch motorisch kennt er kaum Hindernisse und erklettert alles, was ihm würdig erscheint. Sehr gerne geht er jeden Tag zu Oma ("ich weue zu Oma"), wenn es ihm hier zu langweilig wird und erzählt dann freudestahlend, dass er da war, wenn er wiederkommt, als hättet wir das gar nicht gewusst. Was so ein paar Monate entwicklungsmäßig ausmachen in dem Alter, ist schon abgefahren. Eigentlich würde ich am liebsten alles festhalten, aber bei dem Tempo, was die Kinder vorlegen und der knappen Zeit, die einem momentan selbst zur Verfügung steht, ist das gar nicht möglich. Jetzt muss er nur noch ein bisschen mehr wachsen, was seine Körpergröße anbelangt, sonst hat ihn Maya bald eingeholt und das findet er dann bestimmt doof.

Sonntag, 28. Dezember 2008

Guten Rutsch ins neue Jahr

Nachdem Pepe sein Fieber ganz gut überstanden hat, hat es Maya nun erwischt. Sie hat eine Rotznase, Husten und hat sich, mich und Pepes Spielzeug eben von oben bis unten vollgereihert. Vielleicht sollten wir den Kindern sagen, dass sie nicht immer alles miteinander teilen müssen. ;-) Ich habe das Gefühl, dass wir uns von einem Infekt zum nächsten hangeln. Hört das denn nie auf?? Genug Wünsche fürs Neue Jahr habe ich jedenfalls.

Freitag, 26. Dezember 2008

Schlaf

Maya schläft leider immer noch nicht durch, aber heute bin ich guter Hoffnung, da sie zwei Milchmahlzeiten kurz hintereinader hatte. Das hat bei Pepe immer geklappt und bei ihr immerhin schon einmal. Seit gestern hat sie ihr eigenes Bett, was die Sache nicht leichter macht, wenn sie nachts aufwacht, aber fürs Babybay war sie nun einfach zu groß und zu mobil geworden. Tagsüber hatte sie nur ein paar kurze Fünfminutenschläfchen gehabt, da bei den Großeltern mit den ganzen Cousinen und Cousins einfach zu viel Trubel war. Pepe hat den zweiten Tag infolge auf seinen Mittagsschlaf ganz verzichtet. Gestern wollte er einfach nicht und heute passte es nicht. Dafür war er trotzdem ganz gut drauf und das Fieber ist auch wieder runter.

Nachtrag: Hat leider doch nicht funktioniert mit dem Durchschlafen. Schade eigentlich!

Donnerstag, 25. Dezember 2008

Beschaffungskriminalität

Ich fasse es einfach nicht. Kaum einmal ein paar Minuten aus den Augen gelassen, da klettert der Schelm auf einen Stuhl, um an die Cherrytomaten zu kommen. Danach kam er mit eindeutigen Beweisflecken auf dem Hemd völlig unbedarft die Treppe hoch. Ich dachte eigentlich, der Wurm hätte sich zwei oder drei Tomätchen stibitzt, da das Hemd noch einigermaßen moderat aussah, aber mit Erschrecken musste ich später feststellen, dass Pepe den Inhalt der ganzen Schale (ca. 25 bis 30 Stück) aufgefuttert hatte. Später habe ich ihn auch noch in der Speisekammer erwischt, als er sich gerade an den noch eingepackten Waffeln zu schaffen machen wollte. Ich verstehe es einfach nicht, dabei bekommt er doch nun wirklich mehr als genug zu essen. Man könnte fast denken, dass wir ihn den ganzen Tag hungern lassen würden. Jetzt hustet er gerade und sein kleiner Körper ist vermutlich mehr mit der Verdauung der kleinen roten Früchte sowie diverser anderer Lebensmittel (Kekse, kleine Bratwürste und Brot gab es noch bei Oma und Opa heute Abend) beschäftigt, anstatt den Infekt erfolgreich bekämpfen zu können. Jedenfalls fiebert er immer noch und gegen 19 Uhr ging er bei Oma und Opa zur Wohnzimmertür heraus, streichelte seine Wangen und sagte, dass er jetzt nach Hause ginge, da er müde sei. Als nächstes viel ihm noch ein, dass er drüben noch Abendbrot essen müsse. Sehr süß, aber auch ungewöhnlich, dass er freiwillig ins Bett will. Dafür hat er bei der ersten größeren Hustenattacke gegen 23 Uhr dann auch behauptet, dass er wach sei und aufstehen wolle. Der Fieberwahn oder einfach nur die Wunschvorstellungen eines Zweijährigen?! Abendbrot gab es natürlich nicht mehr, da wir selbiges ja nun gerade bei Oma und Opa gegessen hatten. Das hat er auch akzeptiert. Maya hat gerade noch eine Flasche bekommen, so dass die Nacht beginnen kann. Mal sehen, wie lange wir diesmal schlafen dürfen.

Mittwoch, 24. Dezember 2008

Fröhliche Weihnachten


Nun hat es Pepe auch erwischt. Rechtzeitig zu den Feiertagen hat er sich fast 40 °C Fieber eingefangen mit Schnupfen und Husten. Wäre ja auch ein Wunder gewesen, wenn dieses Jahr einmal alle gesund gewesen wären. Ich kann mich noch an unser erstes gemeinsames Weihnachtsfest 2006 erinnern, auf das ich mich so gefreut hatte und dann waren wir reihum krank und es war so gar nicht, wie ich es mir vorgestellt hatte und ich war so enttäuscht.
Dank der Fieberzäpfchen ist Pepe aber trotzdem einigermaßen gut gelaunt und auch sein Appetit nach wie vor grenzenlos. Schon seltsam, während andere fiebernden Kinder kaum etwas essen wollen, könnte Pepe ununterbrochen nichts anderes machen, wenn wir ihn ließen. Eigentlich ja ein gutes Zeichen, wenn er nicht appetitlos ist, ansonsten müsste ich mir wohl ernsthafte Sorgen bei ihm machen. Hoffen wir mal, dass wenigstens Maya von dem Schlimmsten verschont bleibt und irgendwann ihren Dauerhusten loswird. Fröhliche Weihnachten!

Pepe wollte dieses Jahr die doofe Weihnachtsmütze leider nicht mehr aufsetzen, daher hier noch einmal sein Schnappschuss aus 2006:

Montag, 22. Dezember 2008

so süß

"Mama musse bitte hierbleibe, ich musse sonst weinen." So oder so ähnlich klang es, als Mama zu Pepe "Gute Nacht" gesagt hat, während der Papa ihn heute Abend ins Bett gebracht hat. Und dazu noch der entsprechende Gesichtsausdruck und die tragische Betonung. So süß können sie sein, oder?

Sonntag, 21. Dezember 2008

Freud und Leid

Heute hat Maya eineinhalb Stunden völlig zufrieden und friedlich in ihrem Laufstall gespielt. Ich war richtig begeistert und konnte sogar in einem anderen Zimmer in Ruhe die Wäsche aufhängen. Dafür hat sie abends etwa genauso lange benötigt, um in den Schlaf zu finden, obwohl ich daneben lag, sie gestreichelt und ihr Händchen gehalten habe. Irgendwann bin ich dann doch wieder selbst eingeschlafen.

Trick 17

Es ist schon interessant, dass die kleinen Mäuse genau ahnen, wo sie Mama und/oder Papa an einem schwachen Punkt erwischen. Nachdem Pepes Eingewöhnung in die Krabbelgruppe völlig unproblematisch war und ich nach anfänglichen Zweifeln nun glaube, dass er mittlerweile auch gerne hingeht, fing er letzten Dienstag das erste Mal an zu weinen, als ich gehen wollte. Ich habe mich dann überreden lassen noch zu warten bis er sein Frühstück aufgegessen hat, damit er mich in Ruhe rausschmeißen kann. Wie sollte es auch anders kommen, aber nachdem er aufgegessen hatte, wollte er mich plötzlich nicht mehr rausschmeißen und flehte, dass ich doch da bleiben solle. Es war wirklich herzzerreißend und ich war kurz davor zu der Erzieherin zu sagen, dass ich ihn heute vielleicht besser wieder mit nach Hause nehme. Da mir aber schon bewusst war, dass ich das gleiche Spiel die nächsten Tage dann wieder habe, bin ich hart geblieben und habe den kleinen Wurm schweren Herzens weinend auf Steffis Arm zurück gelassen. Mittwoch dann das gleiche Spiel von vorn. Er wollte, dass ich da bleibe und auf meinen Arm. Und wieder musste ich mit schlechtem Gewissen gehen, obwohl mir Steffi und Yvonne versicherten, dass er sich gestern ganz schnell wieder beruhigt hätte, nachdem ich weg war. Als ich am Donnerstagmorgen dann live miterleben durfte, dass er die gleiche Show, die er mit mir im Kindergarten abzog auch mit Papa veranstalten konnte, obwohl ich da war und ihn auf dem Arm hatte, hatte ich am Donnerstag kein Mitleid mehr, als er anfing zu schauspielern. Und offensichlich hat er das schnell gemerkt, so dass er es am Freitag überraschenderweise gar nicht mehr probierte. Als der Papa ihn am Nachmittag dann abholte, wollte er sogar unbedingt im Kindergarten bleiben. Interessanterweise ausgerechnet jetzt, da der Kindergarten doch erst einmal geschlossen hat zwischen den Feiertagen.

Samstag, 20. Dezember 2008

"Armboot essen"

Mittlerweile isst Maya ihren Abendbrei ohne zu murren, so dass die Spuckattacke wohl doch eher auf einen Virus zurück zu führen war. Ganz so versessen wie ihr großer Bruder, der seinen kleinen Mund immer wie ein kleines Vögelchen erwartungsvoll aufriss, ist sie zwar immer noch nicht auf das Zeug, aber immerhin verträgt sie es. Mit dem Durchschlafen hat aber auch diese Breimahlzeit nicht wirklich viel zu tun. Ich bin inzwischen der Überzeugung, dass die Kleinen selbst entscheiden, wann sie durchschlafen wollen. Bei Pepe war es so, dass er abends in kürzeren Abständen nach einer Fütterung verlangte und auch Maya hat sich heute schon wieder nach knapp drei Stunden gemeldet, so dass ich hoffe, dass sie etwas länger durchhält.

Pepe ist nach wie vor extrem aufs Essen fixiert. Bereits beim Aufstehen verlangt er: "Armboot essen." Wenn wir ihm dann erklären, dass es doch erst Frühstück gibt, korrigiert er sich selbstverständlich und verlangt nach diesem. Er könnte, glaube ich, rund um die Uhr essen (von wem er das wohl hat ;-) Was wirklich fies ist und mir fast die Tränen in die Augen schießen lässt, wenn er mich wegschickt und nur nach Papa verlangt. Heute Morgen hat er mich erst einmal aus seinem Zimmer geschmissen, da der liebe Papa ihn ja schon aus seinem Bett geholt hatte und die heißgeliebte Milch dabei hatte. Und heute Abend, als er wie immer noch etwas rummaulte in seinem Bett und ich irgendwann doch nach ihm schaute, rief er auch gleich: "Papa soll tomme", der aber bedauerlicherweise auf der Wunderweihnachtsfeier war und somit nicht zur Verfügung stand. Ich habe ihm das dann erklärt und nach wiederholten wütend weinerlichen Behauptungen seinerseits, dass Papa doch da sei, hat er gnädigerweise mich einen seiner Schnuller, der in seinem Schlafsack verschwunden war, wieder heraus holen lassen. Nachdem ich ihn zurück ins Bett gelegt hatte, ging das Geschrei nach Papa wieder von vorne los. Überhaupt verlangt er momentan immer genau nach dem, was gerade nicht zur Wahl steht. Ich schätze mal, das ist normal und mal wieder eine dieser blöden Phasen. Jetzt schlummert er friedlich und ich hoffe, dass Maya bald so gut und lange wie ihr großer Bruder schlafen wird. Netterweise freut sich die kleine Maus noch sehr darüber, wenn Mama kommt, sobald sie aufwacht. Und einen Tag-Nacht-Rhythmus hat sie schon, auch wenn zurzeit teilweise noch durch Milchmahlzeiten unterbrochen. Aber es wird besser.

Dienstag, 2. Dezember 2008

Große Enttäuschung oder doch Nahrungsmittelunverträglichkeit

Stufe 2 der Beikosteinführung - der Milch-Getreide-Brei- lief leider so gar nicht wie verhofft. Ich hatte große Erwartungen an die Einführung, zumal Pepe diesen Brei verschlungen hat und ich hoffte, dass er uns eventuell auch beim nächtlichen Durchschlafen behilflich sein könnte. Meine Erwartungen wurden allerdings in keinster Weise erfüllt. Zum einen scheint Maya den Brei überhaupt nicht zu mögen, die Fütterung war eine Qual und ich dachte immer wieder an den Bericht, den ich einmal im Fersehen gesehen habe. Dort haben die Eltern immer wieder einem Baby ein bestimmtes Essen reingezwungen, obwohl die Kleine verweigerte und am Ende stellte sich heraus, dass sie das Zeug nicht vertragen hat, weil sie irgendeine Stoffwechselkrankheit hatte oder irgendein Enzym fehlte. Ich glaube sogar, es war Milch. Jedenfalls habe ich dann einen Tag ausgesetzt mit dem Brei und es heute erneut probiert. Wieder mit dem gleichen mäßigem Erfolg. Mit ein paar extra Löffel Obst ging es etwas besser, aber von Begeisterung so gar keine Spur. Und als Maya dann schließlich eine halbe Schale von dem Zeug widerwillig verdrückt hatte, kam es auch schon wieder in hohem Bogen schwallartig wieder heraus. Konnte mich gar nicht erinnern, dass sie wirklich soviel gegessen hatte. Danach war sie quietschvergnügt, während ich versuchte, sie, mich und die Wippe, in der ich sie gefüttert hatte von dem ganzen Erbrochenen wieder zu befreien. Nun ja, werde wohl doch noch etwas pausieren mit diesem Brei und beim nächsten Versuch dann vielleicht Reis statt Hirse nehmen. Bin wirklich gespannt, aber der Illusionen vom nächtlichen Durchschlafen sollte ich mich wohl trotdem nicht hingeben, mit oder ohne Brei, damit die Enttäuschung nicht zu groß wird.

Montag, 24. November 2008

Erste Mobilität

Es war schon abzusehen. Maya hat lange gezappelt und gewackelt und man konnte ahnen, dass sie versuchte, sich aus der Rückenlage auf den Bauch zu drehen. Obwohl sie die Bauchlage nicht gerade bevorzugt (nach 1 Minute gibt es normalerweise Geschreie), kann man so doch Objekte um einen herum besser sehen und manchmal sogar greifen.

Meist hat Maya versucht, einer visuellen Dokumentation ihrer neu erlernten Fähigkeiten zu entgehen, doch als Papa heute heimlich die Kamera (mit Mini-Stativ) aufgebaut hat, wurde sie unvorsichtig und der Beweis ist erbracht:


Sonntag, 16. November 2008

Jetzt ist die kleine Maus schon ein halbes Jahr!

Kaum zu glauben, Maya ist jetzt schon ein halbes Jahr alt. Leider musste sie ihren halbjährigen Geburtstag mit einer Bronchitis "feiern". Sie ist ein aufgewecktes, quirliges Baby, welches am liebsten auf dem Arm getragen wird. Das Inhalieren mit dem Pari-Boy (wegen der Bronchitis) gehört nicht zu ihren Lieblingsbeschäftigungen, aber sie leckt gerne an der Atemmaske und wenn ihr großer Bruder Pepe dabei sitzt und ein paar Sperenzchen macht, geht es etwas besser. Sie lacht gerne, teilweise richtig laut, was total niedlich und süß ist. Gerne beobachtet sie und schaut sich alles an und lässt sich dadurch leider auch leicht bei ihren Mahlzeiten ablenken, die bislang immer noch hauptsächlich aus HA-Pre-Milch bestehen und mittags aus Gemüsebrei (probiert werden durfte schon Zucchini, Kartoffel, Kürbis und zweimal Rindfleisch). So richtig Durchschlafen tut sie bedauerlicherweise noch nicht und zum Einschlafen hat sie gerne jemanden in der Nähe, dessen Finger sie greifen kann. Sie wiegt um die 7 kg, trägt Klamotten in 68 oder 74 und Pampersgröße 3. Sie hat einen sehr starken Willen, den sie auch lautstark durchzusetzen weiß. Wenn sie schreit, bekommt sie interessanterweise ziemlich schnell hektische Flecken. Auffällig sind ihre kleinen Segelohren, wobei wir immer noch überlgen, von wem sie diese eigentlich hat (vielleicht von der Oma Gisela). Regelmäßig mittwochs trifft sie sich mit 7 anderen Babies aus ihrer Delfigruppe - Stine, Lasse, Lina, Jannes, Laila, Teeske und Emilia. Letzten Mittwoch mussten wir leider aussetzen, da wir zum Kinderarzt mussten, aber ich hoffe, dass wir kommenden Mittwoch wieder dabei sein können. Sie liebt ihren großen Bruder Pepe, der heute mit uns Bäcker gespielt hat. War total niedlich, wie er immer wieder rausgerannt ist und jedesmal zwei Hörnchen mitgebracht hat (dabei hat er beide Zeigefinger hochgestellt, die die Hörnchen darstellen sollten). Manchmal durfte ich sie essen, manchal hat er sie selbst gefuttert und einmal durfte auch Maya ein imaginäres Hörnchen haben. Später beim Hüpfen auf dem Sofa hat er dann gesagt: "Bauch ganz dick und voll".

Dienstag, 11. November 2008

Ein Bild für Oma


Da Oma Marion morgen Geburtstag hat, hat Pepe heute vorm Schlafengehen schnell noch ein Bild für sie gemalt. So hat wenigstens einer von uns ein Geschenk, wie schön!

Kindergartenkeime



Die letzten zwei Tage hat sich Pepe jedesmal richtig gefreut, wenn ich ihn aus der Krabbelgruppe abgeholt habe. Das ist wirklich schön, zumal es auch andere Tage gab (und sicherlich auch wieder geben wird), an denen er nicht mitwollte oder zu weinen anfing oder gesagt hat, Oma soll kommen. Überhaupt ist er seit der Kitazeit etwas kuscheliger geworden als zuvor. Seine "Liebesbekundungen" sind zwar nach wie vor sehr dosiert, aber zumindest bekommt Mama, Papa oder auch Maya ab und zu einen Kuss. An schlechten Tagen sagt er allerdings "Tein Tuss" und wischt sich hektisch und mehrfach die Wange unter Protest wieder ab. Keine schöne Geste. Das Kuscheln mit seiner Schwester ist wirklich süß, hat aber leider den Nachteil, dass die kleine Maus die Keime ihres großen Bruders, die dieser mitbringt auch abwehren muss, was mehr oder weniger gut klappt. Ihren ersten kleinen Schnupfen hatte Maya bereits mit zweieinhalb Wochen. Und momentan hat die kleine Maus mal wieder einen ganz schlimmen Husten. Auch das Trinken scheint ihr schwer zu fallen, so dass ich morgen wohl doch besser mit ihr zum Kinderarzt gehe und Delfi dafür wieder ausfallen lassen muss. Schade eigentlich! Ich hoffe nur, dass es schnell wieder besser wird.

Samstag, 8. November 2008

Naturtalent(e)


Dass Pepe eine ganz besondere Beziehung zum Essen hat, ist ja kein Geheimnis mehr (in der Krabbelgruppe machen sie sich schon lustig darüber, dass Pepe so gerne und viel und ausdauernd essen kann. Die Erzieherinnen meinen, dass er sich beim Essen durch nichts aus der Ruhe bringen ließe und vermutlich sogar eine Bombe neben ihm explodiern könne). Dass aber auch Maya bei ihrem ersten Zucchinibrei so souverän sein wird, hätte ich nicht erwartet. Ja heute war es soweit, etwa 1 Woche vor ihrem halbjährigen Geburtstag habe ich es spontan einmal ausprobiert. Lange habe ich überlegt, ob ich Zucchini oder Kürbis nehmen soll und mich schließlich für das erstgenannte Gemüse entschieden, weil es so schön einfach in der Zubereitung ist. Dass aber auch der erste Fütterungsversuch so einfach sein wird, hat mich doch begeistert. Sie hat den Brei vom Löffelchen regelrecht eingesogen und so gut wie nichts ausgespuckt. Er schien ihr sichtlich zu schmecken und sie hat eine ordentlich kleine Portion verdrückt, dafür, dass es der erste Brei war und danach noch ihre Milch ausgetrunken (hatte etwas weniger als üblich gemacht, 165 ml statt 200 ml). Da Pepe währenddessen schlief, konnte sie durch ihn auch nicht abgelenkt werden. Wenn er in ihrer Nähe spielt, während sie ihre Milch trinkt, lässt sie sich leider noch viel zu leicht ablenken, da so ein großer Bruder natürlich sehr spannend ist. Ich bin gespannt, ob es so einfach bleibt mit dem Zufüttern und hoffe, dass die Kleine ihr erstes Gemüse gut verträgt. Für heute jedenfalls, sind wir sehr zufrieden.

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Neue Bilder online

So, Papa hat mal wieder wenigstens einen Haufen neue Fotos online geschaufelt. Pepe ist jetzt ein Kindergarten-Kind und geht sehr gerne hin. Leider hatte die Kita im Oktober eine Woche zu und diese Woche darf er leider wegen einer Mittelohrentzündung nicht hin. Ab morgen fangen wir aber wieder langsam an. Erstmal bis zum Mittagessen.
Maya wird auch immer größer. Böse Zungen behaupten, sie würde Pepe bald einholen. Dabei ist der doch schon 83.5 cm groß!
Die beiden verstehen sich gut und freuen sich immer ganz doll, wenn sie sich nach einem Schläfchen wiedersehen.

Donnerstag, 25. September 2008

Long time no see

Verflixt, schon 2 Monate her seit dem letzten Eintrag. Naja, Pepe würde wohl sagen "Papa Schule war". Ja, er kann schon eine (eigene) Vergangenheitsform (Toast Supermarkt kauft).
Längere Sätze sind auch schon drin; die Krönung ist abends beim Gute-Nacht-Sagen zum Fernsehturm "telemax licht an aus hubschrauber flugzeug nicht gegen fliegen runter fallen kaputt".
Ohne Luft zu holen...
Maya kann auch schon ne Menge (leider gehört durchschlafen nicht dazu). Sie hat sich die Woche auch schon mal umgedreht, war aber wohl mehr zufällig.
Inzwischen gibt es über 6000 Fotos seit Pepes Geburt (auch ein paar von Maya). Papa kommt aber im Moment nicht so wirklich zu mehr als arbeiten und essen (schlafen muss zurückstecken). Und natürlich ein bisschen Zeit für die Kinder und viel zu wenig Zeit für Mama.

Sonntag, 27. Juli 2008

Dreimal Überraschung - Pepe die Wundertüte

Nachdem Papa sich wochenlang darüber aufgeregt hat, dass er zwar Elternzeit und Ferien genießen darf, ohne zu arbeiten, aber das Wetter partout nicht sommerlich ausfallen wollte, hat diese Woche nun endlich den ersehnten Sonnenschein gebracht.
(Sollte Papa nach Jahren mal wieder im Garten seinen Geburtstag feiern können, wie es zur Kinderzeit jedes Jahr war?)
Na, jedenfalls vergnügt sich die ganze Familie im Garten und Papa hat heute sogar den Pool aufgebaut (und einen kleinen für Pepe). Das Wasser war zunächst mollige 8 Grad warm, hat sich aber nach dem sehr heißen Tag auf 14 erwärmt.
Pepe läuft den ganzen Tag nackt rum und genießt es sichtlich. Frühstück und Abendessen werden im Garten eingenommen, nur beim Mittag haben wir das kühle Esszimmer vorgezogen.
Als es dann zur Nachtruhe ging und Pepe sich den Gartendreck vom Körper duschen sollte, hat er Papa erstmal gehörig überrascht. Er wollte noch schnell sein Bobbycar einparken (wie jeden Abend. von seiner Ordnungsliebe hat Papa ja hier schon berichtet). Papa dachte noch, na lass ihn mal, da hatte Pepe schon gemütlich auf das Auto gepinkelt (und den Küchenfußboden). Halb so wild, kann man ja aufwischen, dachte Papa und holte schnell eine Windel.
Wieder daneben, während Papa unterwegs war, fuhr Pepe sein (notdürftig abgewischtes) Auto ins Eßzimmer, wo ihm dann anscheinend einfiel, dass er noch mehr zu erledigen hatte. Als Papa mit der Windel heraneilte, merkte er zunächst nichts, doch Pepes Gesicht und Haltung sprach Bände. Als Papa noch fragte, ob Pepe etwa nochmal Pipi gemacht habe, sah er schon, dass auf dem Boden ein Geschäft ganz anderer Güteklasse verrichtet worden war. (dazu mal keine Fotos)

Wie schön. Nun haben beide Eltern ihren Spaß an der Aufräumaktion gehabt und Pepe wurde nochmals erklärt, dass man ohne Windel im Haus nichts zu suchen hat, oder zumindest sich erleichternderweise bitte zurückhält.

Naja, Pepe unter die Dusche und ins Bett, Maya gefüttert und gewickelt und... keine Windel mehr da. Papa flitzt also schnell nach oben und... Überraschung Nummer drei ... schreit vor Schreck auf, als Pepe ihm im Flur begegnet. Der kleine Mann erschreckt sich natürlich und fängt sofort bitterlich an zu weinen.
Papa hatte befürchtet, dass er über das Gitterbett geklettert war (wäre nicht das erste Mal), aber er hatte eine der Stangen entfernt und sich durchgequetscht.

Nun musste Pepe erstmal wieder beruhigt werden und schläft jetzt aber scheinbar endlich (hinter geschlossener Tür. ist sonst meist nur angelehnt).

Papa gönnt sich ein Bierchen in der Hängematte und schreibt endlich mal wieder ins Blog. Lohnt sich aber auch, findet er...

Samstag, 12. Juli 2008

Wenn ich groß bin, möchte ich auch Spießer sein

Also Pepe fällt ja schon seit Längerem dadurch auf, dass er sehr genaue Vorstellungen hat, wie seine Umwelt auszusehen hat und sich kritisch äußert, wenn die Realität nicht seinen Erwartungen entspricht. (Papa Stuhl sitzen, Mama nicht Sofa, Löwe Höhle, Maya nicht Höhle, ...).
Beim Durchsehen der aktuellen Fotos hat Papa endlich ein paar Bildbeweise finden können, die auch der Außenwelt Pepes "Genauigkeit" schön demonstrieren (intern wird er schon mit "Rain Man" betitelt).
Seine (3) Schnuller im Bett müssen immer ordentlich aufgereiht sein. Legt Papa einen mal anders hin, ruft Pepe "Nein", dreht ihn um und sagt dann "So besser".

Auch die Tiere im Wohn-/Spielzimmer müssen ab und zu ordentlich in Reih' und Glied antreten. Nette Nebenwirkung der strengen Anordnungsmanie ist, dass man Pepe tatsächlich bitten kann, seinen Kram wegzuräumen. Oft klappt das dann auch. Lieber räumt er allerdings Mama und Papas Sachen weg. Er hat allerdings manchmal andere Vorstellungen bezüglich des richtigen Ortes für diverse Dinge.
Warum Pepe manchmal glaubt, dass Windeln nicht in den Müll gehören, ist Mama und Papa noch nicht ganz klar. So flitzt er morgens aus dem Elternbett, wo es sich gerade noch so schön tobte, in sein Zimmer, fischt eine Windel aus dem Mülleimer, bringt sie strahlend ins Schlafzimmer und ruft "Biomüll".
Die Ente im kleinen Badezimmer muss jedenfalls immer auf einem kleinen blauen Penatensee schwimmen, sonst gibt es Ärger:

Zum Schluss noch ein Update zu kuriosen Schlafpositionen. Es gab ja schon mal ein Pepe-liegt-komisch-im-Bett-Foto und Papa hat noch ein paar weitere geknipst:

Neue Bilder online

So, zum Schreiben kommt Papa kaum, aber mal wieder (einen Batzen) Bilder online stellen war dringend nötig. Wie schon zuvor konnte aus Zeitgründen nur eine grobe Sortierung vorgenommen werden. Also leider Masse statt Klasse. Besser als nix...