Montag, 4. Januar 2010
Frohes neues und gesundes 2010!
Unfassbar und ich habe fast nicht mehr daran geglaubt, dass es irgendwann passiert, aber seit die Kinder kitafrei haben, hat Maya tatsächlich schon ein paar Mal durchgeschlafen. Nun nach 19 Monaten scheint sie es ab und an zu können. Was vorher nur bei Oma und Opa geklappt hat, scheint nun auch zu Hause möglich zu sein. Ich sollte es nicht zu sehr betonen, man weiß ja, wie schnell sich so etwas ändern kann, aber im Gegensatz zu den Monaten zurvor ist es wirklich ein wahnsinniger Fortschritt. Es gab ein paar Tage, an denen sie bis sieben oder halbacht geschlafen hat und häufig, wenn sie früher aufwachte, ist sie zumindest bei uns im Bett gleich wieder eingeschlummert. Pepe schläft zurzeit auch sehr lange und wenn am Donnerstag die Kita wieder losgeht, wird es für alle eine ziemliche Umstellung. Wieviel entspannter ist das Leben doch, wenn man am Morgen alle Zeit der Welt hat und nicht rechtzeitig in der Schule (Papa), im Kindergarten (Maya und Pepe) oder Büro sein muss (ein hoch auf die flexiblen Abeitszeiten, aber auf meine Stundenzahl muss ich dummerweise trotzdem irgendwie kommen). Im neuen Jahr wird es noch etwas heftiger, da die Einrichtung angedroht hat, die Eltern, die nach neun Uhr mit ihren Kindern eintreffen, nicht mehr reinzulassen. Eine Herausforderung für uns drei, die doch so häufig das ein oder andere Mal ein paar Minuten später da waren, zumal der Weg ohne Auto auch nicht der kürzeste ist und die Schneemassen zur Zeit ein Fahrradfahren unmöglich machen. Werden wir wohl mit dem Schlitten spätestens gegen kurz nach acht hier losstarten müssen, eigentlich eine Zeit, zu der zumindest Pepe noch tief und fest schlummert. Der Wiedereinstieg in die Arbeitswelt hat das Leben zu viert hier auch nicht wirklich leichter gemacht, das hatte ich mir irgendwie anders und entspannter vorgestellt. Naja, hoffen wir mal, dass die Kinder uns wenigstes den nächtlichen Schlaf zukünftig etwas mehr gönnen. Ein frohes neues und gesundes 2010 allen da draußen ... und weiterhin viel Spaß im Schnee! Wahnsinn, oder?
Dienstag, 8. Dezember 2009
Carpe Noctem
Es gibt so viel zu erzählen, wenn nur die Zeit nicht so knapp wäre. Aber egal, zwischen Korrekturbergen, Abi-Vor-Klausuren, Nachschreibern, Vokabeltests und sogar mal wieder einem Unterrichtsbesuch (Papas Chef kommt zur "Besichtigung") gibt es jetzt mal ein kleines Häppchen (statt Mittagsschlaf) bevor Papa die Kids aus der Verwahrungsanstalt holt.
Zur Zeit machen wir mal wieder eine Schlafperiode des Grauens durch. In den letzten 3-4 (gefühlt 30-40) Wochen gab es selten mal mehr als 2 Stunden Schlaf am Stück. Manchmal auch nur ein Stück von 2 Stunden. Beide Kinder hatten Husten, Pepe nicht so schlimm wie Maya, aber dafür wilde Träume. So kam es auch, dass eine Nacht Papa vor Pepes Bett zwischen 3 und 4 Uhr nachts eine Stunde unterhalten wurde (Papa Du bist alt; Papa Du wächst nur noch in die Breite; Der Mond ist aufgegangen; Fuchs du hast die Gans gestohlen, gib sie bitte wieder her; ...).
Auch beim ins-Bett-gehen zeigt Pepe zur Zeit, dass er großen Bedarf hat, die Dinge, die ihm so durch den Kopf gehen (und das sind einige) zu kommunizieren.
Das kann dann auch schon mal 1-2 Stündchen dauern, unterbrochen von nacherzählten Kinderbüchern/CDs (und zwar wörtlich) und gesungenen Liedern. Ein Dialog vor zwei Tagen ging in etwa so:
Zur Zeit machen wir mal wieder eine Schlafperiode des Grauens durch. In den letzten 3-4 (gefühlt 30-40) Wochen gab es selten mal mehr als 2 Stunden Schlaf am Stück. Manchmal auch nur ein Stück von 2 Stunden. Beide Kinder hatten Husten, Pepe nicht so schlimm wie Maya, aber dafür wilde Träume. So kam es auch, dass eine Nacht Papa vor Pepes Bett zwischen 3 und 4 Uhr nachts eine Stunde unterhalten wurde (Papa Du bist alt; Papa Du wächst nur noch in die Breite; Der Mond ist aufgegangen; Fuchs du hast die Gans gestohlen, gib sie bitte wieder her; ...).
Auch beim ins-Bett-gehen zeigt Pepe zur Zeit, dass er großen Bedarf hat, die Dinge, die ihm so durch den Kopf gehen (und das sind einige) zu kommunizieren.
Das kann dann auch schon mal 1-2 Stündchen dauern, unterbrochen von nacherzählten Kinderbüchern/CDs (und zwar wörtlich) und gesungenen Liedern. Ein Dialog vor zwei Tagen ging in etwa so:
- Papa, wir haben toll gequatscht
- (Papa freut sich) Ja, ich unterhalte mich auch gerne mit Dir. Gute Nacht...
- Nein, Maya und ich haben gequatscht. Wir haben getobt und gelacht.
- Ach so, Ihr habt Quatsch gemacht.
- Ja, wir können so gut quatschen, weil wir ja Freunde sind.
- Das ist schön, dass Ihr Freunde seid; und Ihr seid ja auch Geschwister.
- Du kannst keinen Quatsch machen, Papa weil Du ja keine Freunde hast.
- Also eigentlich...
- Nein, Du hast keine Freunde.
- Papa hat doch auch Freunde.
- (überlegt) Welche denn?
- Na, Jörg zum Beispiel und Watz und Matze. Sandra und Suse. Die kennst Du doch auch.
- (lacht) Das sind keine Freunde.
- Naja, keine Kinder. Papa hat eben erwachsene Freunde und wir machen auch manchmal Quatsch.
- (ungläubig) Neeeeiiiiiin... Wieso hat Sandra eigentlich nur Line und kein zweites Kind?
- Vielleicht kommt da ja nochmal eins?!
- Und Paul ist auch nur ein Kind und hat keine Schwester.
- Aber das kann ja auch noch kommen.
- Wird das dann ein Junge oder ein Mädchen? Maya ist ja ein Mädchen, aber Paul ist ein Junge und Line ist ein Mädchen.
- Das weiß man nicht, wenn das Baby noch im Bauch ist und es ist dann eine tolle Überraschung.
- Das Baby ist im Bauch? Aber da gibt es doch Bakterien. (Pepe vermutet, dass Karius und Baktus nach dem Zähneputzen manchmal mit dem Spülwasser im Bauch verschwinden)
- Das Baby ist aber geschützt, da können die Bakterien nichts machen.
- Die hauen und beißen dann vielleicht.
- Nein, das können die nicht.
- Was können die denn.
- Naja, manche machen uns krank, aber nicht alle. Es gibt auch gute Bakterien, die uns helfen.
- Ach ja, die räumen nach dem Essen das Geschirr auf.
- (Papa versucht, sich zusammenzureißen)...
- (überlegt) Ja, manche Bakterien helfen und räumen das Geschirr auf.
- (Papa fehlen die Worte)
Freitag, 13. November 2009
Freud und Leid
Also Maya ist ein echter Kita-Profi geworden. Inzwischen winkt sie sogar cool der Mama zu, wenn Papa sie (Montags und Freitags) zum Kindergarten bringt. Dort denkt sie gar nicht mehr daran, auch nur eine Träne zu vergießen, sondern jauchzt fröhlich, wenn sie das Gebäude sieht und es hat den Anschein, dass sie es gar nicht erwarten kann, die Eltern schnell los zu werden, damit man mit Spielen anfangen kann.
Pepe hat schon zum zweiten Mal in diesem Jahr indirekt mitbekommen, dass es traurig ist, wenn jemand stirbt. Hatte im Sommer vor allem Mama feuchte Augen, als Michael Jackson gestorben ist, so waren in dieser Woche auch Mama aber vor allem Papa sehr traurig über den Tod von Robert Enke. Da auch Pepe mit seinen drei Jahren ein Enke-Fan ist, hat er natürlich gefragt, ob Enke bald wieder spielen kann und warum er denn gestorben ist.
Wenn ich sehe, welche Auswirkungen diese Tragödie hat, bin ich ganz froh, dass Pepe erst drei ist und die ganze Tragweite noch nicht begreifen kann.
Wir fühlen uns irgendwie sehr verbunden mit den Enkes. Das ganze ist natürlich nur einseitiger Natur, aber als die kleine Lara Enke vor drei Jahren in der MHH gestorben ist, lag Pepe ja als 8 Tage altes Mini-Frühchen im gleichen Krankenhaus und Mama war auch noch zur "Erholung" da. Schon damals hat uns das Schicksal der Familie sehr berührt und wir sind auch heute unendlich traurig und wünschen Teresa Enke viel Kraft, um das Leben mit der kleinen Leila irgendwann wieder genießen zu können, so gut es eben geht.
Pepe hat schon zum zweiten Mal in diesem Jahr indirekt mitbekommen, dass es traurig ist, wenn jemand stirbt. Hatte im Sommer vor allem Mama feuchte Augen, als Michael Jackson gestorben ist, so waren in dieser Woche auch Mama aber vor allem Papa sehr traurig über den Tod von Robert Enke. Da auch Pepe mit seinen drei Jahren ein Enke-Fan ist, hat er natürlich gefragt, ob Enke bald wieder spielen kann und warum er denn gestorben ist.
Wenn ich sehe, welche Auswirkungen diese Tragödie hat, bin ich ganz froh, dass Pepe erst drei ist und die ganze Tragweite noch nicht begreifen kann.
Wir fühlen uns irgendwie sehr verbunden mit den Enkes. Das ganze ist natürlich nur einseitiger Natur, aber als die kleine Lara Enke vor drei Jahren in der MHH gestorben ist, lag Pepe ja als 8 Tage altes Mini-Frühchen im gleichen Krankenhaus und Mama war auch noch zur "Erholung" da. Schon damals hat uns das Schicksal der Familie sehr berührt und wir sind auch heute unendlich traurig und wünschen Teresa Enke viel Kraft, um das Leben mit der kleinen Leila irgendwann wieder genießen zu können, so gut es eben geht.
Montag, 26. Oktober 2009
"Es stinkt nach Pizza"
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Pepe sagt in letzter Zeit soviele witzige Sachen, die ich gerne alle festhalten würde, aber dann müsste ich den ganzen Tag mit einem Notizblock rumlaufen und alles schnell aufschreiben (vielleicht gar keine so schlechte Idee, aber vielleicht besser doch nicht ;-) "Es stinkt nach Pizza" oder "Jetzt muss ich mal", nachdem er was getrunken hat, "aber ich kann nach em Schlafen aushalten", was in der Regel auch wirklich klappt, sind Beispiele dafür. Auch bei Maya kommen jeden Tag neue Wörter dazu und sie wird wie ihr großes Vorbild von Tag zu Tag selbstständiger. Das Neuste, was ich besser nicht bloggen sollte, aber so süß und witzig finde, ist, dass Maya lacht, wenn jemand eine Pups lässt und das Ganze mit einem Pff kommentiert zu der Person, die sie als Verursacher ausmacht.
Meine "freien" Tage hier sind nun auch gezählt und ich habe bei Weitem nicht das geschafft, was ich alles erledigen wollte. Und dabei hat Maya mich wirklich damit überrascht, dass sie seit acht Wochen Kita bisher nicht einmal krankheitbedingt daheim bleiben musste. Ich hätte also genug Zeit gehabt, mehr zu schaffen. Kann nur hoffen, dass es nicht ausgerechnet nächste Woche losgeht, wenn ich zurück an meinen Arbeitsplatz kehre. Insgesamt scheint sie doch robuster als Pepe zu sein oder hat als Geschwisterkind einfach schon viel seiner mitgebrachten Keime als Baby abwehren müssen. Sie freut sich mittlerweile richtig auf den Kindergarten und zeigt nur noch aufs Fenster beim Abschied durch das wir immer noch einmal winken.
Heute haben wir ihre Delfibekanntschaften zum Spielen und Klönen eingeladen, so dass ich am besten gleich mal ein bisschen aufräumen werde, auch wenn sich das eigentlich gar nicht lohnt ;-)
Schätze mal, die Klön-Spielnachmittage werden demnächst auch weniger werden.
Meine "freien" Tage hier sind nun auch gezählt und ich habe bei Weitem nicht das geschafft, was ich alles erledigen wollte. Und dabei hat Maya mich wirklich damit überrascht, dass sie seit acht Wochen Kita bisher nicht einmal krankheitbedingt daheim bleiben musste. Ich hätte also genug Zeit gehabt, mehr zu schaffen. Kann nur hoffen, dass es nicht ausgerechnet nächste Woche losgeht, wenn ich zurück an meinen Arbeitsplatz kehre. Insgesamt scheint sie doch robuster als Pepe zu sein oder hat als Geschwisterkind einfach schon viel seiner mitgebrachten Keime als Baby abwehren müssen. Sie freut sich mittlerweile richtig auf den Kindergarten und zeigt nur noch aufs Fenster beim Abschied durch das wir immer noch einmal winken.
Heute haben wir ihre Delfibekanntschaften zum Spielen und Klönen eingeladen, so dass ich am besten gleich mal ein bisschen aufräumen werde, auch wenn sich das eigentlich gar nicht lohnt ;-)
Schätze mal, die Klön-Spielnachmittage werden demnächst auch weniger werden.
Mittwoch, 7. Oktober 2009
Waldausflug
Heute machen die Knirpse gemeinsam einen Ausflug in den Wald. Sah total süß aus, wie sie alle eingemummelt in ihren Regenklamotten startbereit waren und das Wetter scheint auch mitzuspielen. Pepe hat Paul an die Hand genommen und Maya wartete im Kindertransportwagen, dass es losging. Leider musste sie doch noch einmal kurz weinen, als sie gesehen hatte, dass ich noch da war, obwohl sie zuvor ganz zufrieden das Treiben beobachtete. Hoffe, dass alle viel Spaß beim Waldausflug habe.
Dienstag, 6. Oktober 2009
Abschied
Nachdem Maya nun fast 17 Monate bei uns im Schlafzimmer geschlafen hat, haben wir beschlossen, sie nun doch in Pepes altes Zimmer umzubetten, damit sie nicht bei jeder Kleinigkeit mit wach wird. Anfangs hat sie sich nur mittags dort hinlegen lassen, aber nun hat sie schon die zweite Nacht infolge in ihrem neuen Bett geschlummert und offensichtlich schläft sie dort gar nicht einmal schlecht. Ich muss allerdings gestehen, dass sie mir doch irgendwie fehlt, wenn ich abends ins Bett gehe, so dass ich mich fast ein bisschen gefreut habe, als Maya in der ersten Nacht auswärts gegen 5 Uhr zu weinen anfing, da ich einen Grund hatte, sie mit zu uns zu holen, wo sie dann auch noch bis 7 Uhr weitergeschlummert hat. Heute Nacht gegen halbvier ist Alex rübergegangen, als sie geweint hat und kam nach einer Weile leider ohne sie wieder :-(
Donnerstag, 24. September 2009
Angekommen
Nach knapp vier Wochen Kindergarten, kann ich behaupten, dass Maya schon fast wie ein alter Hase den Tagesablauf dort mitmacht. Beim Weggehen morgens weint sie zwar meist noch kurz, aber sie beruhigt sich wohl sehr schnell. Oft schon auf dem Weg zum Fenster durch das ich den Kindern immer noch winke und Handküsse zuwerfe, wo ihr dann allerdings dadurch manchmal wieder einfällt, dass Mama eigentlich da bleiben soll. Pepe hingegen scheint die Tatsache, dass seine Schwester jetzt auch dort weilt, nicht besonders beim morgendlichen Abschied geholfen zu haben. Ich kann schlecht beurteilen, wieviel tatsächlich Abschiedsschmerz ist und wieviel Show. Heute ging es seit langem mal wieder, aber gestern habe ich überlegt, ihn vielleicht tatsächlich einen Tag der Woche Auszeit zu gönnen und dafür Exklusivzeit mit Mama, die seit der Geburt von Maya knapp geworden ist. Zumindest bis zum Wiedereinstieg im November könnte ich vielleicht freitags nur mit ihm etwas unternehmen, bin mir allerdings nicht sicher, ob ich mir ein Eigentor damit schieße und er dann auch weiterhin seinen Exklusivtag einfordern wird und es die Situation noch verschlimmert. Wenn ich weg bin, beruhigt er sich wohl auch ganz schnell, aber es scheint ihm nach wie vor ein passender Junge zum Spielen zu fehlen, glaube ich.
Kaum hatte ich dies vor ein paar Tagen geschrieben und noch nicht veröffentlicht, da scheint Pepe der Abschied doch nicht mehr so schwer zu fallen. Und auch Maya fängt am Fenster nicht automatisch wieder an zu weinen. Ein passender Spielgefährte scheint Pepe trotzdem zu fehlen, so wie der Mittagsschlaf, der ihn letzten Donnerstag dazu veranlasste bei einer der Erzieherinnen (Sabrina) auf dem Schoß einzuschlafen, die in dann ablegte und er schlummerte tief und fest zwischen all dem Getobe und Gebrüll in der Kuschelhöhle einfach weiter.
Kaum hatte ich dies vor ein paar Tagen geschrieben und noch nicht veröffentlicht, da scheint Pepe der Abschied doch nicht mehr so schwer zu fallen. Und auch Maya fängt am Fenster nicht automatisch wieder an zu weinen. Ein passender Spielgefährte scheint Pepe trotzdem zu fehlen, so wie der Mittagsschlaf, der ihn letzten Donnerstag dazu veranlasste bei einer der Erzieherinnen (Sabrina) auf dem Schoß einzuschlafen, die in dann ablegte und er schlummerte tief und fest zwischen all dem Getobe und Gebrüll in der Kuschelhöhle einfach weiter.
Freitag, 18. September 2009
Bilderflut
So, jetzt sind tatsächlich mal wieder ein paar neue Bilder online. Ich habe auch einige ältere Beiträge etwas mit Bildmaterial "aufgepeppt". Ist schon krass, wie viel man fotografiert (schreibt man das jetzt so?).
Naja, meine liebe Frau ist ja traumatisiert, weil es von ihr als drittes Kind keine Babyfotos mehr gibt, was ja auch wirklich hart ist. Aber dass wir in drei Jahren über 10000 Fotos machen, hätte ich auch nicht gedacht.
Wenn man das mal so zwischendurch schaffen würde, ein paar Bilder von der Kamera zu holen, auszumisten und hochzuladen. Ist aber nicht und so sind es dann immer, wenn man sich mal dran setzt mehrere hundert, wenn nicht tausend Fotos.
Mal sehen, wann ich dazu komme, die über 400 Videos zu sichten, komprimieren, auszuwählen und Euch lieben Bloggernauten online verfügbar zu machen...
Naja, meine liebe Frau ist ja traumatisiert, weil es von ihr als drittes Kind keine Babyfotos mehr gibt, was ja auch wirklich hart ist. Aber dass wir in drei Jahren über 10000 Fotos machen, hätte ich auch nicht gedacht.
Wenn man das mal so zwischendurch schaffen würde, ein paar Bilder von der Kamera zu holen, auszumisten und hochzuladen. Ist aber nicht und so sind es dann immer, wenn man sich mal dran setzt mehrere hundert, wenn nicht tausend Fotos.
Mal sehen, wann ich dazu komme, die über 400 Videos zu sichten, komprimieren, auszuwählen und Euch lieben Bloggernauten online verfügbar zu machen...
Keks
Schon witzig, zu hören und zu beobachten, wie die Zwerge die eigenen Schimpftiraden übernehmen. So Pepe heute zu Maya, dass ihm irgendwas total auf den Keks ginge, selbstverständlich entsprechend betont.
IKEEEEA - hier tanken Sie auf...
Pepe hat zu seinem Geburtstag ein größeres Kinderzimmer bekommen. Naja, ganz zum Geburtstag war es nicht fertig, erst musste Papa ja jedes Wochenende beim Kindergarten wuppen (gefühlt jedenfalls). Auf jeden Fall hat Pepe im neuen Zimmer schon mal das Bett eingeweiht. Er hatte das Hochbett schon mal bei IKEA getestet (ja, da waren die anderen Kunden echt erstaunt). Er war auf dem Hinweg im Auto eingeschlafen und ich musste ihn halb pennend durch das Möbelhaus schleppen. Irgendwann hatte ich dann keinen Bock mehr und ich hab ihn in ein Bett gelegt. Da hat er dann ne Runde gepennt.
Naja, jedenfalls haben wir das Bett nach langem Hin und Her endlich bekommen und aufgebaut. Allerdings kann man es auch umdrehen, so dass es kein Hoch- sondern eben ein Tiefbett ist. Das findet Pepe doof, aber er muss sich leider damit abfinden. Nicht ganz aus der Luft gegriffene Erklärung: Maya klettert ja so gerne und würde sicherlich mal runter plumpsen. Pepe natürlich nicht, weil er ja schon sooo groß ist.
Er ist dann auch in der 2. Nacht im neuen Bett - in dem er übrigens sehr klein aussieht - mal eben aus dem Bett gefallen. Mama und Papa saßen im Wohnzimmer, als es plötzlich sehr laut krachte. Mama erwähnte, dass Pepes Hand vorher schon unter dem Baldachin, der eigentlich ein rausfallen verhindern müsste, hervor geschaut habe. Papa also im Affenzahn die Treppe rauf, einen brüllenden Jungen erwartend. Und, was findet er? Pepe liegt auf der Decke vor dem Bett und schläft. Mit viel Getöse also raus gefallen und einfach weiter geschlafen. Ich hab ihn dann zugedeckt und erstmal auf dem Boden gelassen; er war so friedlich. Natürlich ist der Sturz aus dem Tiefbett (ca. 35 cm) weitaus weniger gefährlich also von oben (120 cm), aber trotzdem hätte ich doch ein tränenreiches Erwachen erwartet.
So nach und nach schaffen es Mama und Papa, dass Zimmer auch endlich in ein richtiges Kinderzimmer zu verwandeln. Gestern haben sich die beiden Kleinen auch schon zusammen an den Kindertisch gesetzt und gespielt und der Schrank (Trofast) voller Bücher und Spielsachen hat auch seine Faszination.
Eigentlich wollte ich mal die Bilder von der Kamera laden und das Online-Album updaten, aber Mama hat die Kamera wohl mitgenommen. Damit ich endlich mal ein bisschen (eher viel) arbeiten kann, sind die Drei Cousin besuchen gefahren und Papa hat nach 4 Std. Möbel-Action noch fix 7 Std am Schreibtisch (jetzt übrigens zugunsten des Kinderzimmers auf dem Dachboden) gearbeitet. So viel also zum "freien Tag", den ich genießen darf.
Montag, 14. September 2009
Das Leben eines Dreijährigen ...
... muss wirklich schrecklich sein und wenn noch einmal jemand sagt, er möchte gerne wieder Kind sein, dann sollte er sich Pepes Wutausbrüche anschauen. Minutenlang kann er sich darüber ärgern, dass Mama ihn vom Kindergarten abholt und nicht Papa. Wenn der Papa ihn abholt, ärgert er sich, dass der vielleicht auf Grund der Wetterlage nicht mit dem Rad zum Abholen gekommen ist. Er regt sich auf, wenn ich nicht durch die Muckelstraße fahre, die am Kanal entlang führt, sondern die Hauptstraße nehme oder es fällt ihm im Bett wieder ein, dass er eigentlich einen Joghurt zum Abendbrot essen wollte. Im Kindergarten ärgert er seine beste Freundin und begründet das damit, weil das Wochenende so antrengend war. Kann ein Dreijähriger schon verliebt sein? Vielleicht ärgert er sie auch, weil er sie besonders gerne mag? Ich hoffe jedenfalls, dass diese Phase schnell vorbeigeht. Zum einen, weil es für alle Beteiligten mehr als anstrengend ist und zum anderen, weil er in Mayas Klamotten doch irgendwie verboten aussieht. Die musste er heute beim Heimweg nämlich unbedingt anziehen, weil ihm seine Jacke und Schuhe nicht zusagten und ich ihn nicht ohne gehen lassen wollte. Dass ihm die Sachen eigentlich schon ein wenig zu klein sind, scheint ihn nicht zu stören. Und die ausrangierten Gummistiefel, die noch von ihm in der Kita standen und nun an Maya gehen sollten, werden sicherlich auch ein wenig gedrückt haben. Spätestens, wenn Maya anfängt Einspruch zu erheben, hat der vermeintliche Frieden sowieso ein Ende. Aber zurzeit sind mir die Kämpfe auf der Klamottenebene
einfach nicht die Mühe wert.
-------------------
An dieser Stelle mischt sich der Papa mit einem Foto ein. Und zwar zum Thema "in Mayas Klamotten verboten aussehen". Maya hat ein Kleid angezogen und Pepe wollte unbedingt auch. Ist auch dann den ganzen Tag darin rumgehopst. Mehr Fotos mit Kleidchen auf der Foto-Seite oder direkt hier.
-------------------
An dieser Stelle mischt sich der Papa mit einem Foto ein. Und zwar zum Thema "in Mayas Klamotten verboten aussehen". Maya hat ein Kleid angezogen und Pepe wollte unbedingt auch. Ist auch dann den ganzen Tag darin rumgehopst. Mehr Fotos mit Kleidchen auf der Foto-Seite oder direkt hier.
Sonntag, 13. September 2009
Wochenend(grübeleien)?!
Eigentlich war eine gemeinsame Fahrt nach Bremen geplant, weil der Papa gerne ins Stadion wollte (Bremen gegen 96) und wir bei Freunden mit Ole (6 Jahre) und Pia (1 Jahr) hätten übernachten und spielen dürfen. Maya war bzw. ist allerdings gar nicht gut drauf (Durchfall, Zahnungsprobleme und leicht verrotzt). Sie ist total anhänglich, schlapp und knörig, so dass ich ihr die Fahrt nach der antrengenden Kita-Woche besser ersparen wollte. Und nun sitzte ich hier und blogge, während der Papa mit Pepe in Bremen weilt. Wir waren kurz bei Oma und Opa zum Mittagessen und ich konnte die Maus glücklicherweise aus dem Auto schlafend ins Bett legen. Das ist ja leider nicht immer so. Irgendwie ist es schon komisch, während ich mich vor ein paar Jahren am Wochenende gegen 9:30 Uhr noch einmal im Bett umdrehen konnte, war ich heute schon mit dem Auto unterwegs und wunderte mich über die leeren Straßen (vermutlich, weil die meisten anderen noch schlafen durften). Ganz davon abgesehen, dass ich um 7:30 Uhr schon einen Kuchen gebacken habe, was gar nicht so einfach war mit der anhänglichen Maus am Rockzipfel. Mit einem Kind hier ist es jedenfalls deutlich ruhiger, fast zu ruhig, auch wenn ich gestehen muss, dass mir Pepes Gebrüll wegen Nichtigkeiten in letzter Zeit ziemlich auf die Nerven ging. Er scheint gerade eine ganz schwierige Phase durchzumachen und ich hoffe, dass er bald wieder ausgeglichener ist. Manchmal macht mir es Angst, wenn ich darüber nachdenke, was noch alles auf uns zukommt und dann wünsche ich mir die Zeit zurück, an der ich mich sonntags gegen 10 Uhr noch einmal umdrehen konnte im Bett. Selbstverständlich will ich die Mäuse nicht missen und ich weiß, dass es alles nur Phasen sind. Und ich bin mir sicher, dass irgendwann der Tag kommen wird, an dem ich mich im Bett noch einmal umdrehen darf und dann wünsche ich mir genau die Zeit zurück, in der Pepe und Maya in diesem Alter sind. Zu blöd, dass wir (bzw. ich) so selten die Dinge so genießen können, wie sie gerade sind. Vielleicht sollte ich gleich anfangen, das zu ändern, lasse den Haushalt links liegen, lege mich noch ein halbes Stündchen mit zu der kleinen Maus aufs Ohr und genieße das verbleibende Restfrauenwochenende und die Ruhe, statt mich darüber zu ärgern, dass ein gemeinsames Wochenende mal wieder ins Wasser gefallen ist.
Donnerstag, 10. September 2009
Freitag, 4. September 2009
Eingewöhnung abgeschlossen
Maya hat heute tatsächlich schon das erste Mal in der Kita geschlafen. Als die Erzieher mit dem Reisebett kamen, hat sie wohl deutlich gemacht, dass sie da nicht rein will, aber mit Steffi angekuschelt auf der Matratze ging dann wohl. Eine 3/4-Stunde soll sie immerhin geschlummert haben. Trotz verkürztem Mittagsschlaf war sie beim Abholen gut drauf und hat beim Kita-Sommerfest noch ordentlich mitgefeiert. Pepe hingegen hat zurzeit eine schwierige Phase. Ist uns auf dem Weg zum Grillfest im Auto eingeschlafen, obwohl der Weg nicht weit war und er mittags laut Auskunft der Erzieherin Bianca eine halbe Stunde Schlaf hatte. Heute Abend beim Zubettgehen war er sehr nölig. Entweder brütet er irgendwas aus oder es ist einer dieser seltsamen Entwicklungsschübe so kurz vor seinem dritten Geburtstag.
Bei Maya hatte ich heute jedenfalls das Gefühl, dass ihr das Kitaleben doch ganz gut gefällt und beim morgendlichen Abschied hat sie wohl auch nur kurz geweint (trotzdem immer wieder grausam). Hoffe, dass es so gut weiterläuft. Momentan bin ich jedenfalls richtig stolz auf meine kleine Große.
Bei Maya hatte ich heute jedenfalls das Gefühl, dass ihr das Kitaleben doch ganz gut gefällt und beim morgendlichen Abschied hat sie wohl auch nur kurz geweint (trotzdem immer wieder grausam). Hoffe, dass es so gut weiterläuft. Momentan bin ich jedenfalls richtig stolz auf meine kleine Große.
Die richtige Entscheidung?
Das war schon mehr als komisch, als ich gestern plötzlich beide Kinder in der Kita zurück gelassen habe und hier alleine war. Als Pepe eingewöhnt wurde, hatte ich immerhin Maya, um die ich mich kümmern musste und die mich ablenkte. Aber gestern war es plötzlich doch sehr still hier und unheimlich und irgendwie auch traurig und schmerzvoll. Ich habe mich schließlich mit Hausarbeit abgelenkt. Jetzt bin ich mir unsicher, ob ich die freie Zeit bis zum Wiedereinstieg ins Arbeitsleben wirklich so genießen kann, wie ich mir das dachte. Pepe wollte übrigens auch nicht, dass ich gehe und hat mir immer erklärt, dass Maya mich doch noch hier bräuchte. Und die kleine Maus wollte einerseits zwar da bleiben, fand es aber doch nicht so gut, als ich ohne sie ging. Gegen 11:15 Uhr habe ich die Maus dann wieder abholen wollen. Die Erzieherinnen sagten, dass sie Pepe wohl zeitweise mit in Mayas Gruppe geholt hätten, damit sie es leichter hatte. Da Pepe mich beim Abholen entdeckt hat, durfte er dann auch mit nach Hause zum Mittagsschlaf. Er hätte sogar auf sein Mittagessen dafür verzichtet. Kurzerhand haben wir alle noch im Kindergarten gegessen (Kartoffelpuffer mit Apfelmus) und sind dann nach Hause. Maya war wieder sehr aufgedreht und Pepe wollte natürlich auch nicht schlafen. Irgendwann haben dann doch noch alle geschlummert, einschließlich der Eltern. Das Treffen mit ihren Ex-Delfi-Kumpels im Zoo habe ich allerdings spontan abgesagt. Wäre vielleicht etwas viel Programm für so einen anstrengenden Tag gewesen.
Heute hat Maya dann richtig geheult beim Gehen. Ich habe sie noch länger durchs Fester schreien hören und war versucht im Kindergarten anzurufen, ob alles in Ordnung ist. Als ich um 12 Uhr in die Kita zum Abholen kam, saßen sie alle um den Mittagstisch und warteten aufs Essen. Es gab Kohl, so dass wir heute lieber aufs Essen verzichtet haben. Pepe war sehr verständnisvoll, dass ich nur Maya mit nach Hause nahm. Wenn ich darüber nachdenke, muss das doch wirklich schrecklich für ein Kind sein, dass Mama kommt und nur die Schwester mitnimmt. Diesmal war die kleine Maus nicht ganz so aufgedreht und ist auch schnell eingeschlafen, nachdem wir hier noch eine Kleinigkeit gegessen hatten. Da sie einen ausgiebigen Mittagsschlaf hatte, habe wir sogar noch eine halbe Stunden Kinderturnen mitgemacht.
Morgen soll Maya dann schon das erste Mal in der Kita schlafen. Da bin ich wirklich gespannt, ob das klappt und der Herdentrieb funktioniert. Hoffentlich weint sie beim Abschied nicht wieder so schrecklich.
Ich bin mir so unsicher, ob es wirklich das Richtige ist, was wir da machen. Am liebsten würde ich beide noch eine Weile daheim behalten. Andererseits wäre ich nach ein paar Tagen vermutlich völlig angenervt. Spätestens ab November, wenn ich wieder arbeiten gehe, ist das schlechte Gewissen hoffentlich wieder verflogen. Aber zurzeit kommt es mir plötzlich so falsch vor, obwohl Maya die letzten Tage wirklich gut gemeistert hat, wie ich finde.
Heute hat Maya dann richtig geheult beim Gehen. Ich habe sie noch länger durchs Fester schreien hören und war versucht im Kindergarten anzurufen, ob alles in Ordnung ist. Als ich um 12 Uhr in die Kita zum Abholen kam, saßen sie alle um den Mittagstisch und warteten aufs Essen. Es gab Kohl, so dass wir heute lieber aufs Essen verzichtet haben. Pepe war sehr verständnisvoll, dass ich nur Maya mit nach Hause nahm. Wenn ich darüber nachdenke, muss das doch wirklich schrecklich für ein Kind sein, dass Mama kommt und nur die Schwester mitnimmt. Diesmal war die kleine Maus nicht ganz so aufgedreht und ist auch schnell eingeschlafen, nachdem wir hier noch eine Kleinigkeit gegessen hatten. Da sie einen ausgiebigen Mittagsschlaf hatte, habe wir sogar noch eine halbe Stunden Kinderturnen mitgemacht.
Morgen soll Maya dann schon das erste Mal in der Kita schlafen. Da bin ich wirklich gespannt, ob das klappt und der Herdentrieb funktioniert. Hoffentlich weint sie beim Abschied nicht wieder so schrecklich.
Ich bin mir so unsicher, ob es wirklich das Richtige ist, was wir da machen. Am liebsten würde ich beide noch eine Weile daheim behalten. Andererseits wäre ich nach ein paar Tagen vermutlich völlig angenervt. Spätestens ab November, wenn ich wieder arbeiten gehe, ist das schlechte Gewissen hoffentlich wieder verflogen. Aber zurzeit kommt es mir plötzlich so falsch vor, obwohl Maya die letzten Tage wirklich gut gemeistert hat, wie ich finde.
Dienstag, 1. September 2009
Bilderbuchstart
Der erste Tag Kita war noch besser als erwartet. Das Einzige, was Maya gestört hat, war, dass wir morgens, nachdem wir Pepe am Frühstückstisch abgeliefert hatten, noch eine Runde drehen sollten. Wir haben dann den Supermarkt unsicher gemacht.
Maya ist in einem Wahnsinnstempo mit einem dieser kleinen Einkaufswagen los, so dass ich kaum hinterher kam. Irgendwann lag sie unterm Wagen (kein schönes Bild). Bis auf zwei Kratzer an der Stirn ist aber glücklicherweise nichts passiert. Danach durfte sie nach Herzenslust mit den anderen spielen. Nach 1 1/2 Stunden haben wir uns wieder auf den Heimweg begeben, damit ich sie pünktlich um 12 Uhr ins Bett legen konnte. Kurz vor Beendigung ihres ersten Tages ist sie leider noch mit den Zähnen beim Laufen gegen ihre Wasserflasche gestoßen. Etwas, das ich genau aus diesem Grunde total hasse, wenn die Knirpse mit ihren Flaschen loslaufen, vor allem, wenn sie schon müde sind. Da muss ich einfach noch ein bisschen mehr durchgreifen und hoffe, dass auch die Erzieher darauf achten werden. Jedenfalls war der erste Tag ein voller Erfolg, der trotz des ununterbrochenen Gebrülls einiger anderer Kinder, von Maya gut gemeistert wurde. Ganz anders als erwartet lief allerdings der Mittagsschlaf. Maya war total aufgekratzt und überhaupt nicht zur Ruhe zu bringen. Ich war kurz davor das Ganze abzubrechen, als sie mir nach 1 1/2 Stunden dann doch noch eingeschlafen ist. Jetzt schlummert sie friedlich. Und das, obwohl sie heute Morgen wieder um 6 Uhr aufgestanden ist und auch die Nacht eine halbe Stunde wach war. Nun gut, mal sehen wie es morgen läuft, da dürfen wir zum Frühstück bleiben und Mama soll dann auch schon einmal gehen.
Montag, 31. August 2009
Bereit!?
Heute bei der KiKiMu-Zwergencombo (ein Musikspielkreis, den ich mit Maya vor Eintritt in die Krabbelgruppe besucht habe) hatte ich das erste Mal das Gefühl, sie ist absolut bereit ist für den neuen Abschnitt, der ab morgen beginnen wird. Völlig angstfrei und neugierig klatschte, tanzte und sang sie mit oder besorgte sich diverse Instrumente, um darauf zu spielen. Während andere und viel ältere Kinder an Mamas Schoß hangen, marschierte sie selbstständig durch den Raum und kam nur einmal etwas irritiert auf meinen Schoß zurück, als ein anderes Kind sich dort verirrt hatte. (War total niedlich, hatte sich tatsächlich einfach in der Schoßnummer geirrt und saß da nun bei mir. Als ihr der Irrtum auffiel, war sie natürlich völlig schockiert und schaute mich an, als wäre es mein Fehler gewesen, dass sie sich auf meinem Schoß niedergelassen hatte. Frage mich allerdings, ob es für die kleine Paula nicht besser wäre, einen anderen Kurs zu belegen. Ich hatte die paar Male, die wir da waren, nicht das Gefühl, dass sie Spaß daran hat. Eigentlich saß sie tatsächlich immer nur etwas angenervt auf Mamas Schoß und machte überhaupt keine Anstalten in irgendeiner Form teilzunehmen.) Für Maya hingegen scheint dieses Musikkrams genau
das Richtige zu sein und ich finde es wirklich schade, dass ich das nun nicht mehr mit ihr machen kann. Vielleicht suche ich mir für nachmittags irgendwann mal wieder einen Alternativkurs, wenn sie nicht ausgelastet sein sollte. Heute Morgen war sie übrigens schon sehr ungehalten darüber, dass Pepe ganz offensichtlich alleine zum Kindergarten durfte und auch am Freitag rannte sie zur Eingangstür zurück und bat durch Klopfen um Einlass. Also insgesamt gute Voraussetzungen für ihren Start morgen und ich hoffe, dass ich mir das alles nicht nur einrede.
Samstag, 29. August 2009
Der Countdown läuft
Genau noch dreimal schlafen, dann hat Maya ihren ersten Tag in der Froschgruppe bei den Knirpsen. Mittlerweile habe ich mich an den Gedanken gewöhnt, dass sie nun bald ihren eigenen Arbeitstag haben wird und sehe der kommenden Zeit mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen. Ja, ich habe die Tage genossen, an denen ich mich mit anderen Müttern und Vätern in Elternzeit treffen konnte und im Garten, Zoo oder Indoorpark in den Tag hinein leben konnte. Obwohl Maya nach wie vor häufig nachts aufwacht, haben wir nach langer Zeit doch auch unseren Tagesrhythmus irgendwann gefunden gehabt, der mit dem in der Kita gut übereinstimmen wird. Wieder ins normale Arbeitsleben einzusteigen wird sicherlich erst einmal eine Umstellung werden. Andererseits freue ich mich auch darauf und hoffe, dass wir das hier alle ganz gut hinbekommen. Bevor es allerdings wieder losgeht, habe ich mir den Luxus gegönnt, noch ein paar Wochen Pause zu haben und hoffe, dass die kinderfreie Zeit nicht durch all zu viele Krankheitstage durchbrochen wird und ich die Tage nutzen kann, um wieder regelmäßig Sport zu treiben, um noch ein paar Restkilos loszuwerden oder hier im Haus mal etwas zu schaffen. Ich habe mich eigentlich schon darauf eingestellt, dass Maya den ein oder anderen Keim aus der Kita mitbringen wird. Eventuell haben wir diesmal auch etwas mehr Glück, da Pepe das ein oder andere ja bereits in die Familie mit eingeschleppt hat.
Noch 13 mal schlafen, dann wird Pepe drei Jahre alt. Da wir nicht
warten konnten, haben wir heute schon einmal das erste Geschenk aufgebaut und es letztlich doch zum Familiengeschenk gemacht, statt zu seinem, ein Riesentrampolin. Pepe und Maya fanden es als Zelt auch ganz gut und nun scheint mir all zu verständlich, warum es auch Sicherheitsnetze für den unteren Bereich gibt.
Drei Jahre ist es nun fast her, dass dieser winzige Wurm unser Leben auf
den Kopf gestellt hat und die Erinnerung an den Tag, an dem er so plötzlich und in unser Leben trat ist noch sehr präsent. Im abendlichen Gespräch mit Pepe über seinen Geburtstag hat er übrigens gesagt, er wolle kein Frühchen sein und dass er im Oktober Geburtstag haben möchte. Außerdem will er auch "zwei" bleiben und nicht so groß wie Papa werden (er sagt allerdings noch "nicht so groß als Papa"). Dabei fing er fast an zu weinen und sagte, dass er keinen Bart haben will, daher will er auch nur "so groß als Mama" werden. Mit seinen 90 cm hat er seine Größe zumindest schon einmal etwas mehr als verdoppelt seit dem Tag seiner Geburt (da waren es immerhin schon 44 cm) und sein Gewicht mit 13 kg versechsfacht.
Noch 13 mal schlafen, dann wird Pepe drei Jahre alt. Da wir nicht
Drei Jahre ist es nun fast her, dass dieser winzige Wurm unser Leben auf
Montag, 17. August 2009
Geschenke?!
Es ist kaum eine Woche her und plötzlich sind Pepes Wünsche zum 3. Geburtstag konkreter geworden. Er möchte jetzt ein richtiges Fahrrad (mit Pedalen), kein Laufrad mehr. Als ich ihm sagte, dass das noch nicht ginge, wollte er den Trekker, den er beim Fest am Wochenende gefahren ist und fragte gleich, ob er schon im Keller stünde. Irgendwie unheimlich. Natürlich spiele ich mit dem Gedanken so ein Teil zu kaufen. Und dass seine Wünsche nun konkreter geworden sind, kommt vermutlich durch das ständige Gefrage; selbst Schuld ;-)
Samstag, 15. August 2009
Straßenfest
"Ich habe gewonnen. Die Leute haben Pepe gerufen und ich habe gelacht. Ich wollte nicht, dass die Leute Pepe rufen." So Pepe heute Abend zu mir, nachdem wir einen aufregenden Tag bei unserem Straßenfest hatten. Pepe hat beim Bobbycarrennen teilgenommen und fand das alles, glaube ich, ziemlich aufregend. Und der Plasiktrekker eines Nachbarn war auch sehr interessant für ihn. Maya hingegen hat es
irgendwie irritiert, dass der Kasper die gleiche Stimme wie Mama hatte und so suchte sie einfach mal hinterm Theater, ob da nicht doch eine Mama ist. War alles sehr schön und die Kiddies haben gut mitgefeiert. Leider hatte ich einen morgendlichen Migräneanfall. Dank diverser netter nachbarschaftlicher Tipps (die Heilerde hat letztlich geholfen, dass ich mich nicht mehr übergeben musste), konnte ich den Kasper dann aber nachmittags noch spielen. Jetzt schlafen die Kinder trotz der Musik draußen vor unserem Fenster. Ich denke, ich bin auch müde genug und werde trotzdem schlummern. Hätte gerne noch mitgefeiert, aber so richtig fit fühle ich mich noch nicht und morgen ist wieder frühes Aufstehen angesagt. War trotzdem ein sehr netter Tag bei schönem Wetter.
Dienstag, 11. August 2009
Überfluss
"Aber ich habe doch schon soviele Bücher", sagte Pepe gestern zu Alex, als ich ihm ein neu erworbenes Exemplar zum abendlichen Vorlesen vorschlug. "Steinsuppe", ich fand den Titel lustig und es war von Eltern und Family empfohlen und kostete bei Zweitausendundeins nur 3,95 €. Die Geschichte ist auch ganz witzig, aber das Ende etwas unmotiviert, finde ich. Da hat mir "He Duda" (ebenfalls aus der empfohlenen Reihe) besser gefallen. Schon interessant, wie man sich zum Kauf verleiten lässt, obwohl das Kind weiß, dass es bereits mehr als genug Bücher hat. Und so wünscht sich Pepe zum Geburtstag auch gar nichts Konkretes, wenn ich ihn frage, sondern ein blaues, ein gelbes, ein rotes und ein grünes Geschenk. Manchmal ist weniger wohl doch mehr. Und eigentlich sollten wir die Zeit genießen, in der sie noch nicht soviel Materielles einfordern und uns fragen, ob es nicht doch an uns selbst liegt, dass sich das mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann ändern wird. Bei Pepe ist zur Zeit Hüpfen, Springen und Laufen sowieso viel beliebter als alles andere.
Montag, 10. August 2009
Zwergencombo
Maya war heute das erste Mal bei der Zwergencombo. Eine Gruppe von Kindern von ca. 1-2 Jahre, die gemeinsam mit ihren Eltern singen, Musik machen, etc. War wirklich nett und die Leitung machte trotz Tohuwabohu am ersten Tag, da die Gruppe erst noch aufgeteilt werden soll, einen super netten und kompetenten Eindruck, ehemalige Cellospielerin und mittlerweile Mutter von 4 Kindern zwischen 8 und 19 Jahren, die dazu noch super fit aussah; altersmäßig würde ich sie auf höchsten 40 J. schätzen. Lasse und Jannes machen auch mit (zwei aus Mayas ehemaliger Delfigruppe) und ein paar Kinder von den Frauen des Buchholzer Stammtisches, was spannend war, da ich bisher nur die Frauen kannte und heute das erste Mal die Kinder dazu gesehen habe. Schade nur, dass Maya ab September nicht mehr mitmachen kann, denn da beginnt die Kita. Pepe geht, wie bereits geschrieben, momentan leider gar nicht mehr gerne dort hin. Ich hoffe wirklich, dass es besser wird, wenn Maya auch da bleiben darf. Die Ferien waren wohl einfach zu lang. Werde ihn heute wohl etwas früher abholen und mal wieder den Erlebniszoo Hannover unsicher machen, wenn das Wetter hält. Das hat er sich heute gewünscht, mal wieder in den Zoo zu fahren.
Samstag, 8. August 2009
wieder zurück
Der Mittwoch ging gar nicht und auch Mayas Spielfreunde und -freundinnen konnten sie nicht ablenken. Sie wollte nur auf dem Arm sein und konnte vor Schwäche keine zwei Schritte alleine machen. Mittags war sie auch überhaupt nicht zur Ruhe gekommen. Die Nacht ging dann Gott sei Dank und Donnerstag beim Aufwachen hat man schon gemerkt, dass die alte Maya zurück war, wie ausgewechselt. Ich glaube, ich hätte das Ganze sonst auch nicht mehr lange durchgestanden. Dafür durfte ich Pepe am Donnerstag früher aus der Kita abholen, weil er wohl ein bisschen Temperatur hatte und nur geweint hat. Zu Hause hat er allerdings dann ziemlich rumgetobt und und machte überhaupt keinen kranken Eindruck. War also nur falscher Alarm. Ich glaube nach 3 1/2 Wochen ohne Kita muss er sich wohl erst wieder daran gewöhnen. Dass er noch weint, wenn wir weg sind, ist allerdings wirklich sehr untypisch für ihn. Vielleicht wird es wieder einfacher, wenn Maya auch da bleiben darf. In gut drei Wochen ist es so weit, da bin ich wirklich gespannt.
Mittwoch, 5. August 2009
Dreitagefieber
So, jetzt ist es raus, was es war. Fieber ist wieder weg und ein fieser Ausschlag am ganzen Oberkörper und im Gesicht ist gekommen. An den Beinen seit heute auch ein wenig. Maya ist nach wie vor total unruhig und knörig, ist aber wohl typisch für die Krankheit. Bei der Kontrolle beim Doc am Montag versteckte sich der Ausschlag noch, aber da war die Temperatur auch noch nicht ganz runter. Trotzdem sagte der Kinderarzt schon, dass es sich wohl um eine virale Infektion handelt. Und nachdem der Ausschlag gestern massiv aufgetreten ist, bin ich mir doch recht sicher, dass es sich um das Dreitagefieber handelt, eine virale Infektion, die vor allem Kinder zwischen 6 Monaten und 2 Jahren trifft. Hoffe nur, dass wir die alte Maya bald zurück haben, da ich das nervlich sonst nicht mehr lange mitmache. Heute kommen ein paar Ex-Delfi-Spielgefährten in den Garten zum Spielen, vielleicht lenkt sie das etwas ab. Ein neuer Backenzahn ist übrigens auch schon wieder zu sehen, diesmal rechts oben, wenn ich mich nicht verguckt habe. Interessanterweise vor dem zweiten Schneidezahn rechts oben.
Pepe hatte übrigens nie das Dreitagefieber, obwohl er damals im Urlaub mit Line zusammen war, die es erwischt hatte und da war Pepe 16 Monate alt. Ich bin gespannt, ob er es noch bekommt oder ob er nicht mehr zur Zielgruppe des Virus gehört.
Pepe hatte übrigens nie das Dreitagefieber, obwohl er damals im Urlaub mit Line zusammen war, die es erwischt hatte und da war Pepe 16 Monate alt. Ich bin gespannt, ob er es noch bekommt oder ob er nicht mehr zur Zielgruppe des Virus gehört.
Montag, 3. August 2009
Windel ade?!
Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Zeiten der Windel nicht irgendwie praktischer fand. Momentan ist es so, dass Pepe seinen Toilettengänge bevorzugt in die Abendstunden legt, vermutlich um das Schlafen noch etwas hinaus zu zögern und das nervt irgendwie. Und tatsächlich kommt auch immer was. So eine Windel hat doch auch etwas sehr Praktisches an sich. Man kann immer und überall und ist völlig unabhängig von Toiletten. Auch ein Stau auf der Autobahn wird nie zum Problem. Eigentlich sollte ich mich freuen, dass er seinen Harn-und Stuhldrang schon so gut unter Kontrolle hat. Also Zähne zusammenbeißen und seine Abendspielchen mitmachen, geht ja auch wieder vorbei.
Sonntag, 2. August 2009
Oskar
Während Lines Mama neulich sagte, dass Line sich seit zwei Wochen beschwert, weil Pepe zu ihr gesagt hat, dass sie klein sei und er groß (Anmerkung: Line ist ein halbes Jahr älter und gut einen Kopf größer als Pepe), erzählt Pepe uns jetzt immer, dass er klein bleiben will. Schon seltsam, vielleicht hätten wir ihn doch Oskar nennen sollen.
9:40 Uhr
Kaum zu glauben, beide Kinder haben heute bis 9:40 Uhr geschlafen. Maya weil sie einfach super schlapp ist, da sie seit Donnerstagabend leider relativ hohes Fieber hat, welches auch mit Fiebermitteln nicht so richtig runtergehen will. Ist völlig verändert, absolut lethargisch. Kuschelt sich am liebsten nur an und will gestreichelt werden, was sie durch das Ranziehen meiner Hände an ihren Kopf deutlich signalisiert. Selbst Wickeln oder ins Bett legen ist momentan kein Problem. Schon irgendwie gruselig, wenn ein sonst so quirliges Gemüt plötzlich so still ist. Ich hoffe, dass es nur mit dem Zahnen zusammen hängt, habe schon wieder einen entdeckt. Diesmal oben links, der vierte und damit der erste Backenzahn für sie. Wenn das Fieber morgen nicht weg ist, bleibt wohl nur der Weg zum Kinderarzt. Habe immer Angst, dass es doch was anderes sein könnte oder es mit den Ohren zusammen hängt.
Warum Pepe allerdings heute so lange geschlummert hat, weiß ich auch nicht. Er ist weder besonders spät ist Bett gegangen oder hat nachts schlecht geschlafen. Bin gespannt, ob er morgen aus den Federn kommt, da fängt nämlich der Kindergarten nach drei Wochen Ferien wieder an. Und in einem Monat darf Maya dann auch mitmischen. Wahnsinn, wie die Zeit rennt.
Warum Pepe allerdings heute so lange geschlummert hat, weiß ich auch nicht. Er ist weder besonders spät ist Bett gegangen oder hat nachts schlecht geschlafen. Bin gespannt, ob er morgen aus den Federn kommt, da fängt nämlich der Kindergarten nach drei Wochen Ferien wieder an. Und in einem Monat darf Maya dann auch mitmischen. Wahnsinn, wie die Zeit rennt.
mal ohne
Mittagsschlaf waren die beiden am Mittwoch, da wir beim Ponyreiten zu Besuch bei einer von Mayas Delfispielfreundin waren. Selbst im Auto sind beide auf der Rückfahrt nicht eingeschlafen.
Dafür konnten wir beide früh hinlegen und Papa und Mama hatten auch mal vor 21 Uhr Feierabend. Das Maya so lange durchgehalten hat, war schon erstaunlich. Ich war allerdings froh, dass sie beim Abendbrot im Babystuhl festgeschnall war, ich glaube, da hat sie wirklich schon fast im Schlafen gegessen und wäre sonst vom Stuhl gefallen.
Dafür konnten wir beide früh hinlegen und Papa und Mama hatten auch mal vor 21 Uhr Feierabend. Das Maya so lange durchgehalten hat, war schon erstaunlich. Ich war allerdings froh, dass sie beim Abendbrot im Babystuhl festgeschnall war, ich glaube, da hat sie wirklich schon fast im Schlafen gegessen und wäre sonst vom Stuhl gefallen.
Mittwoch, 29. Juli 2009
so groß
Auch wenn Pepes körperliche Größe ja nach wie vor eher "klein" ist, so kam er mir heute beim Einkaufen so selbstständig vor. Was so ein paar Wochen und Monate manchmal ausmachen. Selbst die anderen Kunden waren erfreut, wie der kleine Knirps seinen Kindereinkaufswagen durch den Laden schob und die Lebensmittel einpackte. (Zugegeben, dass Kräuterbaguette hat er eingepackt ohne zu fragen und auch die Fruchtzwerge, die er mit Begeisterung aus dem Kühlregal nahm und dabei kommentierte "da gibt es Kinderjoghurt", hätte ich nicht gekauft, aber ansonsten war er eine große Hilfe und hat sogar alle Sachen alleine aufs Band an der Kasse gelegt. Ein Obstgläschen nahm ich ihm dabei ab, da ich Angst hatte, es könnte doch herunterfallen und kaputt gehen. Dafür demonstrierte er mir gleich, dass es gar nicht schlimm ist, wenn die Butter herunterfällt, die er meiner Ansicht nach absichtlich zu Boden fallen ließ. Auf dem Heimweg forderte er mich und Maya dann auf stehenzubleiben, bis er zu Hause sei, da er schon alleine vorlaufen wollte. Mit dem Brötchen in der Hand, das er beim Bäcker geschenkt bekommen hatte, aber noch nicht essen sollte bis wir wieder daheim beim Abendbrottisch saßen, lief er dann tatsächlich los. Völlig selbstständig ging er sogar über eine große Straßenkreuzung. Immer wieder erstaunlich, was so ein paar Monate ausmachen. Ich habe immer wieder mal andere Mütter gefragt, welches Alter sie als besonders schön oder besonders anstrengend empfunden haben. Eine Antwort dazu gab es allerdings nie. Und auch wenn es natürlich stimmt, dass jedes Alter seine schönen und anstrengenden Momente hat, so kann ich für mich im Rückblick sagen, dass ich die Phase um 2 Jahre bisher als besonders anstrengend empfunden habe und die jetzige eigentlich als recht angenehm empfinde (mal sehen, wie lange noch ;-). Bin gespannt, ob das bei Maya ähnlich sein wird.
Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da?!
Letzte Nacht war die Hölle, sogar die Nachbarn haben sich über Mayas Geschrei beschwert, was sie sonst nie machen. Gut zwei Stunden, von kurz vor vier bis sechs nur Gebrüll, weil sie nicht mehr schlafen wollte?! Auch eine Milch konnte nicht helfen. Irgendwann gegen sechs ist sie dann doch noch einmal eingeschlummert. Entweder scheinen ihr die Zähne und die Rotznase doch mehr zu schaffen zu machen als vermutet oder sie ist einfach nur dickköpfig?
Montag, 27. Juli 2009
Der Doktor hat gesagt
"Der Doktor hat gesagt, ich bin wieder ganz gesund!" und "Wir waren im Urlaub in Walsrode." Diese beiden Informationen gab Pepe heute an die 19-jährige Nachbarstochter ungefragt weiter. Schon witzig, wenn er den Leuten irgend etwas erzählt, was ihn gerade so beschäftigt. Außerdem fragt er mich neben dem ständigen "Warum" jetzt immer "Wie heißt der?", wenn irgendwo jemand ist. Ich sage dann immer, frage doch denjenigen selbst, worauf er das dann auch tut: "Wie heißt Du?" So, wie heute bei der Nachuntersuchung auf der Bult wegen seiner OP. Und da war dann so ein junger Arzt, der antwortete "Scholz" und Pepe dann auch noch mit seinem Nachnamen ansprach!? Alex und ich fanden es beide etwas seltsam, dass ein evtl. angehender Kinderarzt offensichtlich Probleme hatte, seinen Vornamen zu erwähnen. Pepe war auch etwas irritiert, nahm es aber so hin. Nun gut, der junge Mann kann ja noch üben. Als dann der "richtige" Arzt kam, sperrte Pepe ohne Aufforderung gleich den Mund auf, ein echter Profi mittlerweile, was die Untersuchung bei HNO-Ärzten anbelangt. ;-) Viel wichtiger ist allerdings, dass mit Pepes Ohren erst einmal alles wieder in Ordnung ist und ich tatsächlich das Gefühl habe, dass er besser hört. Wollen wir hoffen, dass es so bleibt und uns ein ähnliches Schicksal mit Maya erspart bleibt, die momentan mal wieder ziemlich verrotzt ist. Vielleicht hängt es auch mit dem Zahnen zusammen. Nr. 6 ist nämlich ebenfalls schon zu sehen, diesmal oben links. Die Beißerchen scheinen jetzt Schlag auf Schlag zu kommen.
Samstag, 25. Juli 2009
Fünfzahn
Mayas fünfter Zahn (unten links) blitzt durch. Sie fährt übrigens total auf Gummibärchen ab. Während Pepe sein erstes Gummibärchen erst mit einem Jahr und 10 Monaten bekommen hat, hat seine Schwester natürlich viel früher danach verlangt und es auch bekommen. Pepes Reaktion damals hieß "noch mehr". Da Maya sich sprachlich noch nicht so präzise ausdrücken kann, ist sie stattdessen gleich zu dem Schrank, wo die Bärchen "versteckt" sind und hat versucht, ihn zu öffnen und ihr Verlangen mit der entsprechenden Gestik untermauert. Was solls, mit fünf Zähnen kann man eben auch schon Gummibärchen essen und tatsächlich sind wir als Eltern bei Maya doch deutlich großzügiger, bequemer und nachgiebiger, was "ungesundes" Essen anbelangt. Allerdings fordert sie es in der Tat auch ganz anders ein als Pepe, der bis zum Eintritt in die Krabbelgruppe mit zwei Jahren nicht wusste, dass man Smarties auch essen und nicht nur mit ihnen spielen kann. ;-)
Freitag, 24. Juli 2009
grausam
Die letzte Nacht war mal wieder grausam. Maya um 3 Uhr wach und trotz Milchpulle auch ewig nicht mehr eingeschlafen und dann sind beide Kinder auch noch um 6:40 Uhr gleichzeitig aufgestanden und waren nicht mehr bereit, noch ein bisschen weiter zu schlummern. Dabei müssen wir Pepe für gewöhnlich morgens wecken und Maya schafft es mitunter auch schon einmal wenigstens bis 7:30 Uhr zu schlafen, vor allem, wenn sie nachts so lange wach ist. Die Konsequenz war natürlich, dass beide total müde und knörig waren. Maya hat sich morgens schon immer wieder völlig schlapp auf den Teppich gelegt, der Versuch sie gegen 9:30 Uhr noch mal ins Bett zu legen scheiterte aber an ihrem Gebrüll. Zumindest schlafen sie jetzt mal beide gleichzeitig und ich sollte die Chance nutzen, mich vielleicht auch gleich noch mal aufs Ohr zu hauen und hoffe nur, dass sie noch ein Weilchen weiter träumen.
Donnerstag, 23. Juli 2009
Nischen
Man sagt ja, dass sich Geschwisterkinder immer ihre Rolle und Nische in der Familie suchen und bei Maya ist es momentan eindeutig das Kuscheln, würde ich behaupten. Da kann sie den Tag über noch so störrisch, quengelig oder dickköpfig gewesen sein, aber wenn sie sich in deine Hand kuschelt oder an einen heranschmiegt, ist all der Stress vergessen.
Pepe hingegen ist der große Bruder, der die Regeln kennt und verteidigt. Er spricht fremde Leute auf der Straße an, die auf Fahrradbügeln sitzen und sagt : "Der soll da nicht sitzen." Und der verständige Vater gerade außer Dienst springt postwendend herunter und sagt: "Der Kleine hat vollkommen Recht, ist ja eigentlich nicht zum Sitzen, sondern um die Räder dort anzuschließen."
Und so haben wir hier den fast Dreijährigen, der mir mittlerweile oft so vernünftig vorkommt und soviel Verständnis aufbringt und die 14 Monate alte Schwester, die ihren Pepe anhimmelt.
Und so anstrengend doch manchmal die Tage sein mögen, so bin ich mir doch sicher, dass ich mir eines Tages die unbeschwerte Zeit zurücksehnen werde, in der ich mich fast ausschließlich um die Zwerge kümmern musste, die so dankbar sind für die Zeit, die man mit ihnen verbringt.
Pepe hingegen ist der große Bruder, der die Regeln kennt und verteidigt. Er spricht fremde Leute auf der Straße an, die auf Fahrradbügeln sitzen und sagt : "Der soll da nicht sitzen." Und der verständige Vater gerade außer Dienst springt postwendend herunter und sagt: "Der Kleine hat vollkommen Recht, ist ja eigentlich nicht zum Sitzen, sondern um die Räder dort anzuschließen."
Und so haben wir hier den fast Dreijährigen, der mir mittlerweile oft so vernünftig vorkommt und soviel Verständnis aufbringt und die 14 Monate alte Schwester, die ihren Pepe anhimmelt.
Und so anstrengend doch manchmal die Tage sein mögen, so bin ich mir doch sicher, dass ich mir eines Tages die unbeschwerte Zeit zurücksehnen werde, in der ich mich fast ausschließlich um die Zwerge kümmern musste, die so dankbar sind für die Zeit, die man mit ihnen verbringt.
Sonntag, 19. Juli 2009
10
Maya hat im Kurzurlaub auf Gut-Grasbeck in Walsrode ihre ersten 10 freihändigen Schritte gemacht. Vorher waren es immer nur so zwei bis drei. Viel mehr ist es allerdings auch noch nicht geworden, irgendwie scheint sie sich noch nicht so richtig zu trauen, obwohl sie es kann. Freihändig auf Stühlen stehen und dabei zu wippen, scheint jedenfalls kein Problem zu sein. Und wenn sie in beiden Händen etwas trägt, ist es für sie wohl so, als würde sie sich irgendwo festhalten. Ansonsten wird sie immer dickköpfiger. Wenn es mal nicht nach ihrem Willen läuft, kann sie ganz schön störrisch werden. Ihren kleinen Wortschatz von Mama, Papa und Pepe ("Bäbä") hat sie um das Wort Baba für Bagger und manchmal auch andere Fortbewegungsmittel erweitert. Außerdem kann sie den Löwen und den Hund nachmachen. Auf Hunde scheint sie sowieso total abzufahren und es ist schade, dass Charly, der Golden Retriever meiner Schwiegereltern, nicht mehr lebt, aber vielleicht auch besser für den gemütlichen Charly, wenn die quirlige Maya ihn aufgemischt hätte ;-). Ansonsten ist sie eine große Kuschlerin und zieht sich gerne unsere Hände zu sich heran, um ihren Kopf hineinzukuscheln. Zähne hat sie mittlerweile vier (zwei oben, zwei unten). Leider hat sie sich seit zwei Tagen einen fürchterlichen Husten eingefangen.
Pepe hat seine OP gut überstanden und schon einen Tag nach der OP war nichts mehr davon zu merken, so dass man sich immer wieder ins Gedächtnis rufen musste, dass er noch nicht toben sollte. Gar nicht so einfach für einen Zweidreivierteljährigen, aber er hat wirklich sein Bestes gegeben und genießt es, dass er jetzt wieder mehr toben und vor allem springen darf. Seit kurzem kann er (meist) fehlerfrei bis 10 zählen und stellt immer mehr Zusammenhänge zwischen den Dingen her. Als er am Tage der Trauerfeier für Michael Jackson zeitweise mit mir vor dem Fernseher saß und wir über den Tod und Särge sprachen und ich ihm erklärte, dass Michael Jackson in dem goldenen Sarg liegt und Papa und Mama aber wohl eher eine Holzkiste bekämen, wenn sie mal sterben, da erwiderte er: "Dann bin ich ja ganz alleine." Wollen wir hoffen, dass wir alle noch eine Weile machen und unsere Zwerge beim Großwerden begleiten dürfen.
Und damit wir möglichst auch nichts vergessen, hat der Papa endlich mal wieder unsere fotografischen Zeitdokumente online gestellt: Fotos, Fotos, Fotos in der Galerie!!!
Pepe hat seine OP gut überstanden und schon einen Tag nach der OP war nichts mehr davon zu merken, so dass man sich immer wieder ins Gedächtnis rufen musste, dass er noch nicht toben sollte. Gar nicht so einfach für einen Zweidreivierteljährigen, aber er hat wirklich sein Bestes gegeben und genießt es, dass er jetzt wieder mehr toben und vor allem springen darf. Seit kurzem kann er (meist) fehlerfrei bis 10 zählen und stellt immer mehr Zusammenhänge zwischen den Dingen her. Als er am Tage der Trauerfeier für Michael Jackson zeitweise mit mir vor dem Fernseher saß und wir über den Tod und Särge sprachen und ich ihm erklärte, dass Michael Jackson in dem goldenen Sarg liegt und Papa und Mama aber wohl eher eine Holzkiste bekämen, wenn sie mal sterben, da erwiderte er: "Dann bin ich ja ganz alleine." Wollen wir hoffen, dass wir alle noch eine Weile machen und unsere Zwerge beim Großwerden begleiten dürfen.
Und damit wir möglichst auch nichts vergessen, hat der Papa endlich mal wieder unsere fotografischen Zeitdokumente online gestellt: Fotos, Fotos, Fotos in der Galerie!!!
Montag, 13. Juli 2009
OP-Update
So, alles soweit gut verlaufen. Die Ohren wurden zwar über einen Trommelfellschnitt abgesaugt, aber das Sekret war dünnflüssig, so dass kein Anlass zum Setzen der Paukenröhrchen bestand. Die Vergrößerung der Rachenmandel (Polypen) war sehr ausgedehnt, so dass eine Operation notwendig war. Pepe hat das Ganze gut überstanden, viel Eis hinterher gegessen und viel geschlafen. Maya war sehr froh, ihren großen Bruder wieder zu sehen und hat ganz viel gelacht. Sie scheint wirklich sehr an ihm zu hängen. Schön, so was zu sehen, wenn die beiden sich anlachen.
Für alle war es ziemlich anstrengend und wir sind sehr froh, wieder zu Hause zu sein. Pepes Narkose war anfangs sehr amüsant für Papa und Mama, da er zur Beruhigung vor der Atemmaske einen "Eierlikör" bekommen hat und tatsächlich leichte Trunkenheitssymptome zeigte. Insgesamt muss man sagen, dass er sehr tapfer und total verständnisvoll war und schlimme Nachrichten wie "es gibt weder Essen noch Wasser bis Mittag" oder "3 Tage kein Obst und nicht toben" oder "der Schlauch bleibt noch drei Stunden im Arm" äußerst ruhig aufgenommen hat.
Wir hoffen natürlich, dass uns Ähnliches mit Maya erspart bleibt, nicht zuletzt, weil sie möglicherweise nicht so einsichtig sein könnte.
Maya hat sich heute bei Oma von ihrer allerbesten Seite gezeigt, brav geschlafen, lieb gespielt und auch stolz 12 Schritte ohne Festhalten vorgeführt (eine neue Errungenschaft aus dem Urlaub). Sie begleitet übrigens jede "tolle Tat" mit euphorischem Klatschen.
So sind wir sehr erleichtert, dass es unseren beiden Mäusen gut geht und blicken auf drei Wochen Kinder-Vollprogram (die Kita hat Ferien), welches wir hoffentlich sehr kindgerecht gestalten können (eine Menge Arbeit ist ja immer). Schließlich sind in sieben Wochen beide Kinder in der Kita. Wir sind sehr gespannt, wie das sein wird und wie sich die Abläufe einspielen, wenn Mama ab November auch wieder arbeiten geht.
Ein spannendes 2. Halbjahr also...
Für alle war es ziemlich anstrengend und wir sind sehr froh, wieder zu Hause zu sein. Pepes Narkose war anfangs sehr amüsant für Papa und Mama, da er zur Beruhigung vor der Atemmaske einen "Eierlikör" bekommen hat und tatsächlich leichte Trunkenheitssymptome zeigte. Insgesamt muss man sagen, dass er sehr tapfer und total verständnisvoll war und schlimme Nachrichten wie "es gibt weder Essen noch Wasser bis Mittag" oder "3 Tage kein Obst und nicht toben" oder "der Schlauch bleibt noch drei Stunden im Arm" äußerst ruhig aufgenommen hat.
Wir hoffen natürlich, dass uns Ähnliches mit Maya erspart bleibt, nicht zuletzt, weil sie möglicherweise nicht so einsichtig sein könnte.
Maya hat sich heute bei Oma von ihrer allerbesten Seite gezeigt, brav geschlafen, lieb gespielt und auch stolz 12 Schritte ohne Festhalten vorgeführt (eine neue Errungenschaft aus dem Urlaub). Sie begleitet übrigens jede "tolle Tat" mit euphorischem Klatschen.
So sind wir sehr erleichtert, dass es unseren beiden Mäusen gut geht und blicken auf drei Wochen Kinder-Vollprogram (die Kita hat Ferien), welches wir hoffentlich sehr kindgerecht gestalten können (eine Menge Arbeit ist ja immer). Schließlich sind in sieben Wochen beide Kinder in der Kita. Wir sind sehr gespannt, wie das sein wird und wie sich die Abläufe einspielen, wenn Mama ab November auch wieder arbeiten geht.
Ein spannendes 2. Halbjahr also...
Sonntag, 12. Juli 2009
Pepe wird operiert
Nun ist es (fast) soweit. Nach ein paar schönen Urlaubstagen auf dem Bauernhof wird morgen Pepes OP statt finden. Wahrscheinlich "nur" die Rachenmandel ("Polypen") und keine Röhrchen ins Ohr, wenn wir Glück haben. Pepe weiß auch Bescheid und ist interessiert und erzählt uns gerne, wie das Ganze ablaufen wird. "Ich bekomme eine Maske und dann schlafe ich auf Papas Arm ein und der Doktor repariert die Nase und wenn ich aufwache ist alles vorbei und ich darf ein Eis essen". Mal sehen.
Wir hoffen, dass es alles möglichst reibungslos abläuft und wir bald wieder einen fröhlichen Pepe haben. Aufstehen und nicht frühstücken dürfen, ja nicht mal einen Schluck Wasser trinken wird extrem, fürchte ich. Und nach der OP eine Woche nicht toben kann ich mir auch nur sehr schwer vorstellen.
Unser Großer ist aber ja meist schon ganz vernünftig und wir werden ihn wohl ein wenig "bestechen" müssen. Eventuell ja sogar (als Premiere) mal mit der einen oder anderen kindgerechten Fernsehunterhaltung.
Hoffentlich schlafen wir alle gut...
Wir hoffen, dass es alles möglichst reibungslos abläuft und wir bald wieder einen fröhlichen Pepe haben. Aufstehen und nicht frühstücken dürfen, ja nicht mal einen Schluck Wasser trinken wird extrem, fürchte ich. Und nach der OP eine Woche nicht toben kann ich mir auch nur sehr schwer vorstellen.
Unser Großer ist aber ja meist schon ganz vernünftig und wir werden ihn wohl ein wenig "bestechen" müssen. Eventuell ja sogar (als Premiere) mal mit der einen oder anderen kindgerechten Fernsehunterhaltung.
Hoffentlich schlafen wir alle gut...
Mittwoch, 1. Juli 2009
kuschelig
Während Pepe ja nicht so der Superkuscheler war und ist, ist es seine Schwester um so mehr. Heute hatte sie eine Rotznase und leichtes Fieber und da muss man natürlich besonders viel kuscheln. Ist schon niedlich, wenn die Mäuse sich so an einen rankuscheln. Da es Maya heute nicht so gut ging, war sie den ganzen Tag natürlich besonders liebesbedürftig. Hin und wieder hat sie auch einfach so ein Nickerchen gehalten und ist beispielsweise im Sitzen auf meinen Schoss eingeschlafen als wir Paul heute zum 2. Geburtstag gratuliert haben. Obwohl sie sonst eher nicht so die gute Schläferin ist, kann sie sich bei Krankheit doch ganz gut "gesund schlafen", habe ich das Gefühl. Hoffen wir mal, dass wir bis Freitag alle fit sind, da steigt nämlich Pauls Geburtstagsparty. Vielleicht sind es ja "nur" die kommenden Zähne, die ihr so zu schaffen machen?
Immer wieder erstaunlich ...
...wieviele Dinge die Knirpse schon nachahmen und auch verstehen. So hat Maya heute Alex tauben Onkel gesehen, sich gefreut und dann ihren Mund bewegt als würde sie sprechen, dabei aber keinen einzigen Ton gesagt. Wenn Alex mit ihm spricht, spricht er auch lautlos und offensichtlich scheint die kleine Schnecke das beobachtet zu haben und macht es nun auch so, da er ja sowieso nicht hören kann. Momentan ist Klatschen hoch im Kurs und sie versucht immer häufiger frei zu gehen. Ich glaube lange wird es nicht mehr dauern. Witzigerweise ist sie heute schon ein paar Mal die kleine Rutsche raufgeklettert und dann kopfüber "heruntergerutscht" und das, obwohl sie eigentlich noch nicht einmal laufen kann. Aber Klettern ist eben auch nach wie vor besonders angesagt.
Pepe ist gerade mitten in seiner "Warum?"-Phase. Alles wird hinterfragt und wenn er dann häufig genug gefragt hat, wendet er das Gelernte natürlich auch gleich an und erzählt, dass Michael Jackson tot ist, weil er eine Tablette zuviel genommen hat ;-). Da die Kita personell unterbesetzt ist, haben wir ihn zurzeit daheim, was er sichtlich genießt. Und wenn er dem Papa beim Aufbau des Gartenhäuschen etwas helfen kann, ist er besonders stolz.
Pepe ist gerade mitten in seiner "Warum?"-Phase. Alles wird hinterfragt und wenn er dann häufig genug gefragt hat, wendet er das Gelernte natürlich auch gleich an und erzählt, dass Michael Jackson tot ist, weil er eine Tablette zuviel genommen hat ;-). Da die Kita personell unterbesetzt ist, haben wir ihn zurzeit daheim, was er sichtlich genießt. Und wenn er dem Papa beim Aufbau des Gartenhäuschen etwas helfen kann, ist er besonders stolz.
Freitag, 26. Juni 2009
Michael Jackson ist tot!
Eigentlich hätte ich längst mal davon berichten wollen, wie sehr Maya Zähneputzen liebt und sie ausflippt, wenn sie die Bürste sieht und danach verlangt oder wie sie sich bei einem Trotzanfall hinschmeißt und mit den Händen und Füßen auf den Boden klopft oder dass wir heute mal wieder nicht bei einem geplanten Kita-Ausflug (Abschlussfahrt in den Familienpark Sottrum) dabei sein können, weil Pepe nach einer längeren Gesundphase ausgerechnet gestern Fieber bekommen hat und sich mehrfach übergeben hat und nun bin ich froh, dass gerade mal beide Kinder gleichzeitig schlummern und ich loswerden kann, dass mich heute die Nachricht über Michael Jacksons Tod völlig schockiert hat und ich die ein oder andere Träne verdrücken musste. Als die Nachricht über die geplanten Konzerte in London rauskam, habe ich damals zu Alex noch gesagt, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass diese je stattfinden und er sich wahrscheinlich vorher noch das Leben nimmt. Gehofft hatte ich natürlich, dass er ein Comeback schafft und zu gerne hätte ich mir auch ein Ticket gekauft. Ob er sich nun das Leben genommen hat oder sein Körper dem Stress nicht mehr standhalten konnte, weiß ich nicht, aber ich bin tieftraurig und bestürzt über die Tragik, die über seinem Leben lag und wie es nun zu Ende ging. Irgendwer hat es mit dem Tod von Diana verglichen und ich denke, der Vergleich hätte ihm gefallen. Ein bisschen erinnert es mich auch an das Ende von Elvis. Obwohl ich ihn ja nicht persönlich gekannt habe und die Zeiten, in denen ich mein Zimmer mit Michael Jackson Postern tapeziert habe, liegen lange zurück und doch traf mich die Nachricht aus dem Autoradio heute überraschend heftig. Ich bin mit seiner Musik aufgewachsen, hatte das Glück vier seiner Konzerte besuchen zu dürfen (Hamburg, Hannover, Prag und Berlin) die grandios waren, habe mir damals für 100 DM das Making of Thriller Video gekauft, welches ich etwa genauso oft gesehen habe, habe ihn gegen üble Nachrede verteidigt und nie an die Missbrauchsvorwürfe geglaubt. Ich saß vor dem Fernseher als er "not guilty" gesprochen wurde und hätte ihm damals doch so sehr gewünscht wieder mehr im musikalischen Bereich für Schlagzeilen zu sorgen. Ich halte ihn für einen begnadeten Künstler und hätte ihn gerne mal persönlich getroffen, was jetzt wohl nur noch "im Himmel" möglich wäre. Was bleibt ist die Erinnerung und vor allem die Musik. Und nun sitze ich hier vorm Fernseher, wo sie endlos Videos zeigen und Nachrichten und Kommentare anderer Künstler einblenden sowie zwischendurch immer wieder ein Bild mit der Aufschrift "The day the music died, Michael Jackson 29.08.58 bis 25.06.09. Am 13.07. 09 hätte die Comebacktour beginnen sollen. Er hinterlässt drei Kinder (12,11 und 7 J.) und ich hoffe, dass die Kleinen, die wohl vorerst bei der Oma bleiben sollen, eine glücklichere Kindheit erleben dürfen als er sie hatte. Machs gut Michael ...
Dienstag, 16. Juni 2009
U 6
Heute (Maya ist genau 13 Monate) war ich mit der Maus zur U6. Hat sie - bis auf die anstehenden Impfungen (zwei Spritzen) - ganz gut mitgemacht. Die Spritzen fand sie allerdings ziemlich doof. Pepe hat zumindest die erste damals noch stoisch über sich ergehen lassen, beim zweiten Pieks hatte er allerdings auch Alarm geschlagen. Und hier die Daten: 73 cm, 8,8 kg (mit Body und Windel) und 45 cm Kopfumfang. Interessanterweise gar nicht so abweichend zu den Maßen ihres 7 Wochen zu früh geborene Bruders, der seine U etwas früher hatte (12 1/3 Monate). Da wog Pepe immerhin auch schon 8,35 kg, war 72 cm und sein Kopf, der nach wie vor riesig ist, war im Umfang sogar schon 46,5 cm.
Außerdem habe ich gestern Mayas 3. Zahn durchblitzen sehen, oben links. Scheint ihr ganz schön zu schaffen zu machen.
Außerdem habe ich gestern Mayas 3. Zahn durchblitzen sehen, oben links. Scheint ihr ganz schön zu schaffen zu machen.
so früh
Gestern habe ich erfahren, dass Maya bei Pepe in der Kita einen Krabbelplatz zum 1. Oktober kriegen kann. Habe mich gefreut, da ich nun besser planen kann, auf der anderen Seite ist es natürlich wirklich brutal früh. Heute sagte die Leitung, dass der Platz schon zum 01.09. frei werden würde und nun scheint dieser eine Monat soviel auszumachen. Maya ist doch dann erst 15 1/2 Monate alt. Pepe kam mir mit zwei Jahren schon so klein vor, obwohl ich glaube, dass es ein ganz gutes Alter war. Aber da konnte er auch schon "reden", selbstständig essen etc. Und jetzt habe ich das Gefühl bei der kleinen Maus soviel zu verpassen. Auf der anderen Seite will ich auch wieder arbeiten und auch finanziell wäre es wohl ratsam. Und an Tagen wie heute, wo ich die Kinder den ganzen Tag alleine habe und ins Bett bringen muss, merke ich auch, wie schnell ich die Nerven verliere, wenn mir der Spagat zwischen den beiden schreienden Knirpsen nicht gelingt. Pepe zickt momentan total beim Insbettbringen und zögert es mit jeder Kleinigkeit heraus und Maya kann einfach keine Sekunde alleine sein, schon gar nicht, wenn sie müde ist und schläft nur ein, wenn ich sie immer wieder hinlegen (sie rappelt sich nämlich ständig wieder in den Stand auf) und ich ihr Händchen halte. Habe erst probiert, dass Pepe sich mit daneben legt, aber das ging natürlich gar nicht, weil die beiden dann nur Faxen machen. Ich weiß auch nicht, was wir da alles falsch gemacht haben. Und jetzt weiß ich nicht, ob es falsch ist, sie so früh in eine Fremdbetreuung zu geben. Glaube auch nicht, dass sie sich so unkompliziert eingewöhnen lässt wie Pepe. Auf der anderen Seite halte ich den Stress hier auch nicht mehr lange aus. Weiß zwar nicht, ob es durch zusätzlichen Bürostress besser wird, aber vielleicht irgendwie anders. So gerne hätte ich noch einen weiteren Spielkreiskurs bei der FaBi mit ihr belegt (angemeldet war ich schon), aber das kann ich jetzt knicken. Bin wirklich gespannt. Immerhin habe ich noch gut zwei Monate mich an den Gedanken zu gewöhnen ...
Samstag, 30. Mai 2009
Gescheitert
Temperatur ist wieder normal, aber die Nacht war grausam, warum auch immer? Die kleine Maus ist gefühlt jede Stunde aufgewacht und hat geschrien, der Mittagsschlaf verlief ähnlich. Daher haben wir heute bei Mayas Patenoma um Übernachtungsbesuch gebeten, aber der kleine Schreihals wollte partout nicht dableiben. Hat beim Losfahren schon extrem an mir geklammert und auch dort gemerkt, dass ich so gerne mal wieder eine Nacht durchgeschlafen hätte, zumal ich schon wieder trotz Schmerzmittel starke Kopfschmerzen habe. Vielleicht hätte ich sie trotz Gebrüll einfach da lassen sollen, aber irgendwie konnte ich das auch nicht. Und jetzt schreit sie hier nebenan im Bett bei mir und ich kann einfach nicht mehr. Alles nur Phasen, ich weiß. Ich freue mich jetzt schon auf die nächste gute Phase und hoffe, dass Pepe dann nicht wieder in einer blöden ist. Gute Nacht!
Freitag, 29. Mai 2009
So viel passiert ...
Nachdem wir alle nun so langsam mit irgendeinem Infekt, den wir diesmal alle vier hatten, durch sind, wird es Zeit, das Geschehene mal wieder schriftlich festzuhalten.
Zunächst das Wichtigste: Alles Gute zum 1. Geburtstag Maya Aurelia!
Schon wieder ein Jahr um und einiges ist einfacher geworden, seit du deine Mahlzeiten beim Spielen nicht mehr auf den Teppich spuckst, nein jetzt bleibt das meiste doch da, wo es hingehört. Du "fährst" mit Begeisterung Bobbycar, liebst deine Mama über alles (übrigens auch das einzige richtige Wort, das du aussprechen kannst und natürlich neben meiner Wenigkeit für Essen steht), freust dich riesig, wenn du deinen großen Bruder morgens wecken darfst, krabbelst durchs Haus, gerne auch schon einmal die Treppe vom Garten auf die Terasse hoch und hinein in die Küche oder hangelst dich von einem Gegenstand zum nächsten stehend durch die Räume (freihändig geht noch nicht, aber an der Hand gut und gerne), sitzt meist mit einem Bein nach vorne und einem nach hinten geknickt, kletterst gerne (gerne auch auf Stühle und in Kisten), spielst gerne Ball und mit deinen Stapelbechern und -ringen. Außerdem hoch im Kurs: Ballspielen, Schuhe anprobieren, Kopfschütteln bei einem "Nein" von uns bzw. vor Dingen, die nicht für dich gedacht sind und Winken beim Abschied oder auch mal nur so, wenn du müde bist. Im Gegensatz zu deinem großen Bruder kuschelst du auch recht gerne und wenn ich um ein Küsschen bitte, kommst du mit dem Kopf an meinen und öffnest deinen Mund und hälst meinen Kopf dabei (sehr süß! Und es lässt soviel Anstrengendes vergessen.). Das nächtliche Durchschlafen ist leider nicht eine deiner Lieblingsbeschäftigungen, aber komischerweise habe ich mich mittlerweile irgendwie daran gewöhnt, dass ich nachts einmal aufstehen muss und dich dabei auch noch mitnehmen muss, damit du den Rest der Mannschaft hier nicht mit deinem Geschrei weckst. Hoffe nur, dass wir nicht eines Tages schlaftaumelnd die Treppe hinunterstürzen, das wäre nicht so schön. Du liebst Gesellschaft und viel Trubel, magst den Staubsauger und die Sandkiste, in der du dich auch eine ganze Weile alleine beschäftigen kannst. Du kuschelst gerne und auch Essen ist mittlerweile etwas, was du fast so gerne wie Pepe machst. Dabei helfen dir deine zwei Zähne und ich glaube die nächsten sind im Anmarsch, jedenfalls sabberst du zurzeit viel. Beim Essen bist du recht wählerisch und mit Reiskräckern brauche ich dir gar nicht erst anzukommen, dann doch besser lieber einen Toast zum Mümmeln.
Deinen Geburtstag haben wir mit einem kranken Papa im kleinen Kreis gefeiert. Morgens mit einem gemeinsamen Frühstück zu viert, was dir allerdings nicht schnell genug ging, daher musstest du weinen und siehst etwas verheult auf den Fotos aus. Oma Marion und Opa Uwe kamen noch zum Gratulieren dazu. Kurz vorm Mittagsschlaf kam Suse mit einem Geschenk zum Gratulieren (daher bist Du auf den Fotos auch schon im Schlafanzug) und nachmittags saßen wir draußen bei Kuchen und Kaffee im Garten, da kam deine Patentante Sandra noch (ohne Line, die leider Scharlach hatte). Am Tag Deiner Geburt hat es übrigens geregnet. Habe mal einen schönen Vers dazu im Netz gelesen:
"Der Tag, an dem Du geboren wurdest, war ein regnerischer Tag. Aber es war Regen vom Himmel, der weinte, weil er seinen schönsten Stern verloren hat."
An deinem 1. Geburtstag war es dafür recht sonnig, bei Pepe war es genau umgekehrt.
Pepe hat der Infekt dann irgendwann auch erwischt und nach 5 Tagen Fieber haben wir schließlich doch ein Antibiotikum gegeben, danach wurde es besser. Seine Ohren waren auch wieder betroffen und er hatte einen riesig geschwollenen Lymphknoten. Trotz allem hat er die dreistündige Voruntersuchung zur Ohren-OP im Kinderkrankenhaus auf der Bult super mitgemacht und bei dem Blutgerinnungstest nicht einmal mit der Wimper gezuckt. Er fand es, glaube ich, sehr spannend, wie das Blut nach einem kleinen Piks aus dem Arm kam und immer weniger wurde und wollte auch kein Pflaster.
Pünktlich zu Mayas Taufe bzw. schon den Tag davor und damit den Endspurtvorbereitungstag für die anschließende Feier im Garten ging es mir dann richtig dreckig. Die übelsten Kopfschmerzen und heftig geschwollene Lymphknoten im Halsbereich, so dass ich erst dachte, dass ich mich verlegen hätte. Habe mich dann am Tag der Taufe auch tatsächlich ein paar Stunden zum Schlafen verabschieden müssen, abends wurde es dank diverser Schmerzmittel dann etwas besser. Dafür hatten wir Traumwetter hier zum Feiern draußen, danke dafür!
Immerhin hat Maya bis Dienstag nach ihrer Taufe gewartet bis auch sie das Fieber bekommen hat. Hat den ersten Tag nur geschlafen und ist kurz zu den Mahlzeiten aufgestanden und hat dabei gut getrunken und gegessen und ich glaubte, sie holt all den nächtlich fehlenden Schlaf der letzten Monate nach. Dienstag immer noch Fieber und schlapp, aber gut drauf und Mittwoch dann total verändert und sehr weinerlich, so dass ich doch zum Arzt bin, der auch mehr oder weniger ratlos war und trotz Verdacht auf Virusinfekt zur Sicherheit ein Antibiotikum aufschrieb, welches bei Pepe ja geholfen hatte. Bei Maya waren Rachen und Ohren aber frei, so dass ich nach Absprache mit dem Doc auch noch einen Tag abgewartet habe und heute ging es ihr auch schon viel besser und sie hat "nur noch" erhöhte Temperatur. Hoffe jetzt, dass es morgen alles wieder normal ist und wir das Rezept wirklich nicht mehr einlösen müssen.
Zunächst das Wichtigste: Alles Gute zum 1. Geburtstag Maya Aurelia!
Schon wieder ein Jahr um und einiges ist einfacher geworden, seit du deine Mahlzeiten beim Spielen nicht mehr auf den Teppich spuckst, nein jetzt bleibt das meiste doch da, wo es hingehört. Du "fährst" mit Begeisterung Bobbycar, liebst deine Mama über alles (übrigens auch das einzige richtige Wort, das du aussprechen kannst und natürlich neben meiner Wenigkeit für Essen steht), freust dich riesig, wenn du deinen großen Bruder morgens wecken darfst, krabbelst durchs Haus, gerne auch schon einmal die Treppe vom Garten auf die Terasse hoch und hinein in die Küche oder hangelst dich von einem Gegenstand zum nächsten stehend durch die Räume (freihändig geht noch nicht, aber an der Hand gut und gerne), sitzt meist mit einem Bein nach vorne und einem nach hinten geknickt, kletterst gerne (gerne auch auf Stühle und in Kisten), spielst gerne Ball und mit deinen Stapelbechern und -ringen. Außerdem hoch im Kurs: Ballspielen, Schuhe anprobieren, Kopfschütteln bei einem "Nein" von uns bzw. vor Dingen, die nicht für dich gedacht sind und Winken beim Abschied oder auch mal nur so, wenn du müde bist. Im Gegensatz zu deinem großen Bruder kuschelst du auch recht gerne und wenn ich um ein Küsschen bitte, kommst du mit dem Kopf an meinen und öffnest deinen Mund und hälst meinen Kopf dabei (sehr süß! Und es lässt soviel Anstrengendes vergessen.). Das nächtliche Durchschlafen ist leider nicht eine deiner Lieblingsbeschäftigungen, aber komischerweise habe ich mich mittlerweile irgendwie daran gewöhnt, dass ich nachts einmal aufstehen muss und dich dabei auch noch mitnehmen muss, damit du den Rest der Mannschaft hier nicht mit deinem Geschrei weckst. Hoffe nur, dass wir nicht eines Tages schlaftaumelnd die Treppe hinunterstürzen, das wäre nicht so schön. Du liebst Gesellschaft und viel Trubel, magst den Staubsauger und die Sandkiste, in der du dich auch eine ganze Weile alleine beschäftigen kannst. Du kuschelst gerne und auch Essen ist mittlerweile etwas, was du fast so gerne wie Pepe machst. Dabei helfen dir deine zwei Zähne und ich glaube die nächsten sind im Anmarsch, jedenfalls sabberst du zurzeit viel. Beim Essen bist du recht wählerisch und mit Reiskräckern brauche ich dir gar nicht erst anzukommen, dann doch besser lieber einen Toast zum Mümmeln.
Deinen Geburtstag haben wir mit einem kranken Papa im kleinen Kreis gefeiert. Morgens mit einem gemeinsamen Frühstück zu viert, was dir allerdings nicht schnell genug ging, daher musstest du weinen und siehst etwas verheult auf den Fotos aus. Oma Marion und Opa Uwe kamen noch zum Gratulieren dazu. Kurz vorm Mittagsschlaf kam Suse mit einem Geschenk zum Gratulieren (daher bist Du auf den Fotos auch schon im Schlafanzug) und nachmittags saßen wir draußen bei Kuchen und Kaffee im Garten, da kam deine Patentante Sandra noch (ohne Line, die leider Scharlach hatte). Am Tag Deiner Geburt hat es übrigens geregnet. Habe mal einen schönen Vers dazu im Netz gelesen:
"Der Tag, an dem Du geboren wurdest, war ein regnerischer Tag. Aber es war Regen vom Himmel, der weinte, weil er seinen schönsten Stern verloren hat."
An deinem 1. Geburtstag war es dafür recht sonnig, bei Pepe war es genau umgekehrt.
Pepe hat der Infekt dann irgendwann auch erwischt und nach 5 Tagen Fieber haben wir schließlich doch ein Antibiotikum gegeben, danach wurde es besser. Seine Ohren waren auch wieder betroffen und er hatte einen riesig geschwollenen Lymphknoten. Trotz allem hat er die dreistündige Voruntersuchung zur Ohren-OP im Kinderkrankenhaus auf der Bult super mitgemacht und bei dem Blutgerinnungstest nicht einmal mit der Wimper gezuckt. Er fand es, glaube ich, sehr spannend, wie das Blut nach einem kleinen Piks aus dem Arm kam und immer weniger wurde und wollte auch kein Pflaster.
Pünktlich zu Mayas Taufe bzw. schon den Tag davor und damit den Endspurtvorbereitungstag für die anschließende Feier im Garten ging es mir dann richtig dreckig. Die übelsten Kopfschmerzen und heftig geschwollene Lymphknoten im Halsbereich, so dass ich erst dachte, dass ich mich verlegen hätte. Habe mich dann am Tag der Taufe auch tatsächlich ein paar Stunden zum Schlafen verabschieden müssen, abends wurde es dank diverser Schmerzmittel dann etwas besser. Dafür hatten wir Traumwetter hier zum Feiern draußen, danke dafür!
Immerhin hat Maya bis Dienstag nach ihrer Taufe gewartet bis auch sie das Fieber bekommen hat. Hat den ersten Tag nur geschlafen und ist kurz zu den Mahlzeiten aufgestanden und hat dabei gut getrunken und gegessen und ich glaubte, sie holt all den nächtlich fehlenden Schlaf der letzten Monate nach. Dienstag immer noch Fieber und schlapp, aber gut drauf und Mittwoch dann total verändert und sehr weinerlich, so dass ich doch zum Arzt bin, der auch mehr oder weniger ratlos war und trotz Verdacht auf Virusinfekt zur Sicherheit ein Antibiotikum aufschrieb, welches bei Pepe ja geholfen hatte. Bei Maya waren Rachen und Ohren aber frei, so dass ich nach Absprache mit dem Doc auch noch einen Tag abgewartet habe und heute ging es ihr auch schon viel besser und sie hat "nur noch" erhöhte Temperatur. Hoffe jetzt, dass es morgen alles wieder normal ist und wir das Rezept wirklich nicht mehr einlösen müssen.
Freitag, 15. Mai 2009
Pünktlich
Wie hätte es auch anders sein sollen, pünktlich zu Mayas einjährigem Geburtstag, der morgen eigentlich gefeiert werden sollte, liegt der Papa mit Fieber im Bett. Pepe hatte auch schon wieder zwei Tage erhöhte Temperatur und die kleine Maus selbst ist zeitweise ebenfalls knörig drauf. In Pepes Kita geht auch noch Scharlach um und seine Freundin Line, deren Mama Mayas zukünftige Patentante werden soll und morgen mit Line zum Kaffee vorbeischauen wollte, hat heute Fieber bekommen. Außerdem wollten Paul, der bald in Pepes Froschgruppe kommt und seine Mama ebenfalls vorbeischauen, allerdings war Paul gestern mit Line beim Kinderturnen, so dass die kleine Feierei wohl ausfallen wird. Denn nächstes Wochenende ist Mayas Taufe und spätestens da müssen wieder alle fit sein. Nun gut, Mama hält hier (noch!) die Stellung, wird flugs wenigstens noch ein kleines Geschenk besorgen (wie schön, dass viele Geschäfte bis 22 Uhr offen haben und die Kinder schon schlafen) und wenigstens noch einen kleinen Kuchen zu Mayas Ehrentag backen. Außerdem etwas aus der Apotheke für den Papa, so dass der am Wochenende vielleicht trotzdem noch ein paar Abiklausuren wegkorrigieren kann. Bin dann mal weg ... und hoffe, dass die Kinder ruhig schlafen und nicht so wie letzte Nacht (Maya zwischen 2 und 3 Uhr, trotz Milch und Pepe um 3:30 Uhr mit Nasenbluten) den letzten, doch so dringend benötigten Schlaf rauben, zumal der Mittagsschlaf heute auch ausfallen musste, da Pepe keine Lust dazu hatte.
Sonntag, 10. Mai 2009
Pepe-Dialoge
Pepe ist ja in einem Alter, in dem er gerne zeigt, was er schon alles kann und weiß. Außerdem experimentiert er gerne mit Sprache und imitiert seine Eltern. Wenn er mit Maya (oder manchmal auch mit uns) spricht, hört man sich oft selber reden. Er ermahnt beispielsweise seine kleine Schwester am Esstisch mit erhobenem Zeigefinger (eh eine seiner liebsten Gesten), sie möge gut kauen, kleine Portionen nehmen und nicht so stopfen. Der Satz "Ich weiß das schon" ist täglich mehrfach zu hören, unterstützt von einem wissenden Nicken.
Diskussionen werden häufiger. Konnte man vor einiger Zeit auf ein "ich bin noch nicht müde, ich will nicht schlafen" noch mit "dann ruhst du dich eben nur ein bisschen aus" antworten, sagt Pepe heute "ich will nicht schlafen, auch nicht ausruhen, auch nicht liegen, auch nicht im Bett sitzen und unter der Decke ein Buch lesen". Man sieht die Entwicklung dieser Gespräche deutlich...
Als er gestern ein Gummibärchen haben wollte und ich erwiderte, dass er doch ein Brot essen könne, wenn er hungrig sei, antwortete er, dass er aber Gummibärchenhunger habe. Auf den Hinweis, dass Süßigkeiten ja viel Zucker enthalten und dann ja Karius und Baktus leichtes Spiel beim Löcher bohren haben, antwortete Pepe, dass er das Gummibärchen ja essen könnte und den Zucker dann nachher ausspuckt.
Leider vergisst man die meisten dieser Diskussionen schnell wieder, aber es ist schon lustig, wie der kleine Mann versucht, seine Eltern zu überlisten.
Wir fürchten, dass die Diskussionen mit zunehmendem Alter sehr viel anstrengender werden könnten. Und was uns mit Maya blüht, wenn sie bald mal mehr sagt als Mamam und Bawa, können wir nur ahnen...
Diskussionen werden häufiger. Konnte man vor einiger Zeit auf ein "ich bin noch nicht müde, ich will nicht schlafen" noch mit "dann ruhst du dich eben nur ein bisschen aus" antworten, sagt Pepe heute "ich will nicht schlafen, auch nicht ausruhen, auch nicht liegen, auch nicht im Bett sitzen und unter der Decke ein Buch lesen". Man sieht die Entwicklung dieser Gespräche deutlich...
Als er gestern ein Gummibärchen haben wollte und ich erwiderte, dass er doch ein Brot essen könne, wenn er hungrig sei, antwortete er, dass er aber Gummibärchenhunger habe. Auf den Hinweis, dass Süßigkeiten ja viel Zucker enthalten und dann ja Karius und Baktus leichtes Spiel beim Löcher bohren haben, antwortete Pepe, dass er das Gummibärchen ja essen könnte und den Zucker dann nachher ausspuckt.
Leider vergisst man die meisten dieser Diskussionen schnell wieder, aber es ist schon lustig, wie der kleine Mann versucht, seine Eltern zu überlisten.
Wir fürchten, dass die Diskussionen mit zunehmendem Alter sehr viel anstrengender werden könnten. Und was uns mit Maya blüht, wenn sie bald mal mehr sagt als Mamam und Bawa, können wir nur ahnen...
Traurig
Heute Morgen waren Oma und Opa mit Pepe im Zoo. Da es schon recht warm war, als sie dort angekommen waren, ließen sie seine Mütze, Jacke und Helm im Fahrradanhänger zurück. Der Helm war billig, die Jacke second-hand, aber die Mütze haben wir (bzw. die Oma) letzten Sommer neu gekauft und sie saß super, was ja nicht immer bei Mützen der Fall ist. Und gerade auf diese muss es jemand abgesehen haben. Jedenfalls war sie nicht mehr drin, als sie wieder hier ankamen. Wer macht sowas, frage ich mich?! Da muss es jemand gezielt auf die Mütze abgesehen haben. Wirklich traurig, wie ich finde. :-( Wie kann man nur einem Zweijährigen die Mütze stehlen und das, wo Pepe doch sowieso schon Probleme mit den Ohren hat.
Sandkastenszene
Gestern hatten wir "Fussballbesuch". Während die Männer vorm Fernseher hockten, versuchten die Frauen die Kinder im Garten bei Laune zu halten. Als sich die vier kleinen Pökse (Line, 3 Jahre alt, Pepe, etwas über 2 1/2, Paul fast 2 und Maya fast 1 J.) in unserer extrem kleinen Sandmuschel zeitweise um den Restsand und Schaufel und Co. kümmerten, ereignete sich folgende Szene: Maya und Pepe stritten um das Sieb und beide zogen mit vollen Einsatz ihrer Kräfte am selbigen. Der fast zweijährige Paul war sichtlich genervt von der Szene und griff beherzt ein, indem er durch einen Überraschungsangriff Maya das Sieb aus der Hand riss und an Pepe übergab, um dem Treiben ein Ende zu setzen. Und was dann passierte war irgendwie überraschend, statt dass sich Pepe über die Errungenschaft freute, herrschte Pepe Paul erbost an mit den Worten, dass das Mayas Sieb sei und gab es ihr freimütig zurück. Warum nicht gleich so ;-). Paul war verständlicherweise etwas irritiert, aber schön zu sehen, dass Pepe doch auch schon ein wenig auf seine kleine Schwester aufpassen kann, wenn er will.
Dienstag, 5. Mai 2009
Erste Male
Dies war wohl Pepes erste Fiebererkrankung, bei der er weniger Appetit als sonst hatte. Das erste Mal, dass er tatsächlich auf Grund der Erkrankung weniger gegessen hatte. Vier Tage hat es gedauert und am Ende sind wir doch noch zum Arzt, da er plötzlich über linksseitige Ohrenschmerzen klagte. Selbiges ist wohl dann auch mit die Ursache dafür gewesen, dass er seit Freitagmittag teilweise hoch fieberte. Heute ist er nun den ersten Tag endlich fieberfrei und er scheint wieder fitter zu sein. Jetzt schlafen gerade beide gleichzeitig (wie schön).
Maya hat es mittlerweile übrigens gelernt etwas konstanter durchzuchlafen. Habe bald schon nicht mehr daran geglaubt, aber nach ein paar erneuten Aussetzern (neulich Nacht ist sie um 1 Uhr aufgewacht und hat uns gut zwei Stunden damit beschäftigt, sie wieder zu betten), scheint sie ihren Nachtrhythmus gefunden zu haben. Sie schläft zurzeit etwa bis halb sechs und meist kann ich sie nach einer kleinen Milch noch einmal hinlegen. Hoffe, dass sich das mehr oder weniger so einpendelt. Mittags ist es noch recht unterschiedlich, so dass wir da bisher keine feste Struktur haben, aber ich bin schon froh, dass sie nachts nicht mehr so oft aufwacht. So wie ihr großer Bruder, brüllt auch Maya teilweise gerne und kann ziemlich ausflippen, wenn sie ihren Willen nicht bekommt. Dann geht sie ab wie eine Rakete, mit einer Intensität, die ich von Pepe eigentlich nicht kenne und die mir zeitweise etwas Angst macht vor dem, was noch so auf uns zukommt. Im Rückblick muss ich erkennen, dass dieses Alter (um ein Jahr herum) doch eher ein einfaches Alter ist und ich versuche es zu genießen, was mir bei dem Gebrüll nicht immer gelingt. Gestern Morgen schrie Maya wie am Spieß, während ich direkt neben ihr Pepe wickelte und anzog, heute schrie Pepe vor und während des Anziehens und Maya schaute verdutzt zu. Immerhin haben sie sich abgewechselt und nicht gleichzeitig gebrüllt. Immer mehr merke ich, dass ich mich nicht zweiteilen kann und beide fordern am liebsten ungeteilte Aufmerksamkeit, wobei auch Maya es mittlerweile gelernt hat, sich mal alleine zu beschäftigen. Mayas großer Tag rückt immer näher und ich bin gespannt, wie Pepe auf ihren 1. Geburtstag reagiert. Pepe überrascht zuweilen durch interessante Dialoge, wobei ich mich wirklich frage, was in Kinderköpfen manchmal so vorgeht. Neulich beim Zubettgehen sagte er zu Papa, dass er ihn heute nicht lieb habe und Mama nicht beißen würde. Und beim Aufstehen erschallte freudig übers Babyfon: "Ich will Kaffee, ich will Bier, ich will Wein, ich will Sekt." Was soll man davon halten???
Maya hat es mittlerweile übrigens gelernt etwas konstanter durchzuchlafen. Habe bald schon nicht mehr daran geglaubt, aber nach ein paar erneuten Aussetzern (neulich Nacht ist sie um 1 Uhr aufgewacht und hat uns gut zwei Stunden damit beschäftigt, sie wieder zu betten), scheint sie ihren Nachtrhythmus gefunden zu haben. Sie schläft zurzeit etwa bis halb sechs und meist kann ich sie nach einer kleinen Milch noch einmal hinlegen. Hoffe, dass sich das mehr oder weniger so einpendelt. Mittags ist es noch recht unterschiedlich, so dass wir da bisher keine feste Struktur haben, aber ich bin schon froh, dass sie nachts nicht mehr so oft aufwacht. So wie ihr großer Bruder, brüllt auch Maya teilweise gerne und kann ziemlich ausflippen, wenn sie ihren Willen nicht bekommt. Dann geht sie ab wie eine Rakete, mit einer Intensität, die ich von Pepe eigentlich nicht kenne und die mir zeitweise etwas Angst macht vor dem, was noch so auf uns zukommt. Im Rückblick muss ich erkennen, dass dieses Alter (um ein Jahr herum) doch eher ein einfaches Alter ist und ich versuche es zu genießen, was mir bei dem Gebrüll nicht immer gelingt. Gestern Morgen schrie Maya wie am Spieß, während ich direkt neben ihr Pepe wickelte und anzog, heute schrie Pepe vor und während des Anziehens und Maya schaute verdutzt zu. Immerhin haben sie sich abgewechselt und nicht gleichzeitig gebrüllt. Immer mehr merke ich, dass ich mich nicht zweiteilen kann und beide fordern am liebsten ungeteilte Aufmerksamkeit, wobei auch Maya es mittlerweile gelernt hat, sich mal alleine zu beschäftigen. Mayas großer Tag rückt immer näher und ich bin gespannt, wie Pepe auf ihren 1. Geburtstag reagiert. Pepe überrascht zuweilen durch interessante Dialoge, wobei ich mich wirklich frage, was in Kinderköpfen manchmal so vorgeht. Neulich beim Zubettgehen sagte er zu Papa, dass er ihn heute nicht lieb habe und Mama nicht beißen würde. Und beim Aufstehen erschallte freudig übers Babyfon: "Ich will Kaffee, ich will Bier, ich will Wein, ich will Sekt." Was soll man davon halten???
Freitag, 24. April 2009
Meilenstein
Es ist fast peinlich, dass wir uns darüber so gefreut haben gestern. Ein völlig natürliches Ereignis und doch waren wir alle stolz wie Bolle, als Pepe gestern zum ersten Mal sagte, er wolle auf Toilette und einen Stinker machen. Zuvor hatte er bei diesem Thema immer betont, dass er erst zwei sei und damit noch ein bisshen klein und er erst mit drei auf Toilette gehen könne. Oder er wich aus und sagte, dass er später, übermorgen oder Sonntag gehen würde. Und so waren wir gestern ziemlich überrascht von seiner Eigeninitiative und schließlich völlig aus dem Häuschen, als nach etwa 20 Minuten sein erster Toilettengang gleich mit Erfolg gekrönt wurde. Nach seinem Erfolg glaubte Pepe dann auch gleich, dass er jetzt einen Geburtstagskuchen kriegen müsse. ;-) Glückwunsch, mein Großer!
Donnerstag, 23. April 2009
Sie "spricht"
Seit ein paar Tagen hat Maya endlich mit dem Brabbeln angefangen. Lang haben wir gewartet und der Kontrolltermin beim HNO hat bestätigt, dass ihre Ohren wieder frei sind, so dass wir zumindest bei Maya zunächst keine OP brauchen, was mich sehr gefreut hat. Bei Pepe sieht es leider nicht so gut aus, das rechte Ohr ist besser geworden, aber beim linken beginnt sich auf Grund des zähflüssigen Schleims im Mittelohr das Trommelfell zu wölben und die Gefahr besteht, dass es anwächst, so dass dies zu einer dauerhaften Schwerhörigkeit führen könnte. Nach wie vor tue ich mich sehr schwer damit, diese Röhrchen setzten zu lassen und wir haben als letzte Hoffnung noch einmal neue Kügelchen bekommen. Sollte es in drei Wochen nicht besser sein, wird die OP wohl unausweichlich werden. Beim Osteopathen waren wir auch mit beiden Kindern, der selbst nicht soviel von den Röhrchen hielt und sagte, dass beide doch einen guten Eindruck machen würden, aber natürlich ist er auch kein HNO-Arzt. Ich werde mir auf alle Fälle noch eine zweite Meinung holen, aber der HNO gestern schien schon irgendwie besorgt. Ich finde, dass dieser Teil der Fürsorge und Verantwortung mit zu schwierigsten gehört, die man als Eltern tragen muss, eine Entscheidung für oder gegen etwas zu treffen, was die Gesundheit Deines Kindes anbelangt. Obwohl ich weiß, dass schon viele Kinder diese OP über sich haben ergehen lassen müssen und bei den meisten auch erfolgreich war, habe ich ein ungutes Gefühl und denke immer, dass damit die Selbstheilungschancen auch für zukünftige Infekte beeinträchtigt werden, neben den Risiken, die bei einer Vollnarkose natürlich immer gegeben sind. Und obwohl Pepe ja nicht gerade eine Wasserratte ist, habe ich trotzdem Angst, dass sich beim Baden durch die Öffnung des Trommelfells vielleicht doch Keime dort absetzen und es zur Entzündung kommen kann, zumal der Sommer nun gerade vor der Tür steht und damit die Plaschbeckensaison erst beginnt. Vielleicht schafft es sein Ohr ja doch noch irgendwie in den nächsten Wochen. Ich wünsche es mir!
Dienstag, 14. April 2009
happi happi
Pepe ist in letzter Zeit irgendwie noch mehr in Freßlaune als gewöhnlich. Er redet von kaum etwas anderem und ist nie satt und immer unzufrieden, dass er nicht noch mehr essen kann.
Als Papa ihn heute beim Zubettgehen gefragt hat, was er alles auf dem Spielplatz gemacht hat (während Papa vier(!) Stunden beim Arzt im Wartezimmer gesessen hat), hat er folgendes gesagt:
Fleich essen und einen Apfel mit Schale essen. Dann habe ich ein Banille-Eis gegesst und dann habe ich gesagt "Lieber Papa darf ich bitte mal von Deinem Eis abbeißen" und habe dann ganz viel von Papas Eis probiert. Dann habe ich noch ein Knusperbrot ge-esst.
Ich hatte eigentlich Sandkasten, Rutsche oder Schaukel gemeint, aber naja.
Als Papa ihn heute beim Zubettgehen gefragt hat, was er alles auf dem Spielplatz gemacht hat (während Papa vier(!) Stunden beim Arzt im Wartezimmer gesessen hat), hat er folgendes gesagt:
Fleich essen und einen Apfel mit Schale essen. Dann habe ich ein Banille-Eis gegesst und dann habe ich gesagt "Lieber Papa darf ich bitte mal von Deinem Eis abbeißen" und habe dann ganz viel von Papas Eis probiert. Dann habe ich noch ein Knusperbrot ge-esst.
Ich hatte eigentlich Sandkasten, Rutsche oder Schaukel gemeint, aber naja.
Donnerstag, 9. April 2009
Stromausfall
Erst dachte ich, dass der Wasserkocher kaputt sei, bis wir bemerkten, dass es gar keinen Strom im ganzen Haus gab. Da wurde uns wieder bewusst, wie abhängig wir doch vom Strom sind. Mal davon abgesehen, dass das Internet nicht funktionierte und ich meinen Fußballtipp somit nicht rechtzeitig verschicken konnte, so konnte ich den Kindern leider das Mittagessen nicht warm machen. Also gab es für Maya erst einmal nur ein Obstgläschen und Line und Pepe bekamen kalte Ravioli aus der Dose (beide wollten keinen Nachschlag und Line sagte später, sie will jetzt was Richtiges essen). Hätten wir das vorher gewusst, wären wir beim Maschsee doch noch irgendwo etwas essen gegangen. Besonders ärgerlich ist es allerdings immer für die Vorräte in der Gefriertruhe oder im Kühlschrank, finde ich. Und das man sämtliche mit Steckdosenstrom laufende Uhren neu stellen muss, nervt auch. Das nächste Mal grillen wir einfach!
Schlafen, die wievielte eigentlich?!
Nachdem mir Pepe heute gegen 18 Uhr nach dem Einkaufen im Auto eingeschlafen ist und auch mit dem Hinweis auf sein Schokoladenei (besser bekannt als Ü-Ei) nicht wach zu halten war, hat Maya wieder ewig gebraucht bis sie in den Schlaf gefunden hat. Sie hat bestimmt zwei Stunden gerappelt und gezappelt, ganz so genau weiß ich es gar nicht, da ich irgendwann selbst eingeschlafen war und nach wie vor das Gefühl habe nicht ganz wach zu sein. Ich glaube mich erinnern zu können, dass Pepe so etwa in dem Alter ebenfalls eine schwierige Einschlafphase hatte, in der er seinen Kopf links und rechts hin und her geschmissen hat, so dass wir es fast mit der Angst bekommen haben. Habe dann damals im Internet gelesen, dass das einige Kinder phasenweise kurz vor dem Einschlafen wohl machen und ich glaube, nach knapp einer Woche war der Spuk auch schon wieder vorbei. Maya hingegen rappelt bisher einfach herum, zieht sich immer wieder wie ferngesteuert an den Gitterstäben hoch und wälzt sich hin und her.
Pepe war beim Einkaufen heute eigentlich erstaunlich friedlich, muss ich ihn noch einmal für loben. Trotz des fehlenden Mittagsschlafs, der auf Grund eines Besuches seiner Freundin Line (der Kindergarten hatte heute schon geschlossen und Lines Mama musste aber noch arbeiten) ausgefallen ist. Wir hatten zwar probiert, die Zwei hinzulegen, aber irgendwie haben sie uns nicht so richtig ernst genommen. Witzigerweise hat Line (ein halbes Jahr älter als Pepe) ihn ständig ermahnt sich hinzulegen, ist aber selbst die ganze Zeit wieder aufgestanden. Maya fand das alles sehr interessant, ist dabei natürlich auch nicht eingeschlafen. Dann haben wir das Ganze noch einmal im anderen Zimmer probiert (ohne Maya und uns), hat aber auch keinen Sinn mehr gehabt und irgendwann haben wir es gelassen. Daher war Pepe heute Abend so müde, dass er beim Stau auf dem Parkplatz vom Einkaufszentrum einfach weggenickt ist. Habe bestimmt eine halbe Stunde gebraucht, um von dem Parkplatz herunter zu kommen und mich geärgert, warum ich nicht früher los bin. Ist doch jedes mal vor den Feiertagen das Gleiche und Samstag wird es vermutlich noch schlimmer sein.
Pepe war beim Einkaufen heute eigentlich erstaunlich friedlich, muss ich ihn noch einmal für loben. Trotz des fehlenden Mittagsschlafs, der auf Grund eines Besuches seiner Freundin Line (der Kindergarten hatte heute schon geschlossen und Lines Mama musste aber noch arbeiten) ausgefallen ist. Wir hatten zwar probiert, die Zwei hinzulegen, aber irgendwie haben sie uns nicht so richtig ernst genommen. Witzigerweise hat Line (ein halbes Jahr älter als Pepe) ihn ständig ermahnt sich hinzulegen, ist aber selbst die ganze Zeit wieder aufgestanden. Maya fand das alles sehr interessant, ist dabei natürlich auch nicht eingeschlafen. Dann haben wir das Ganze noch einmal im anderen Zimmer probiert (ohne Maya und uns), hat aber auch keinen Sinn mehr gehabt und irgendwann haben wir es gelassen. Daher war Pepe heute Abend so müde, dass er beim Stau auf dem Parkplatz vom Einkaufszentrum einfach weggenickt ist. Habe bestimmt eine halbe Stunde gebraucht, um von dem Parkplatz herunter zu kommen und mich geärgert, warum ich nicht früher los bin. Ist doch jedes mal vor den Feiertagen das Gleiche und Samstag wird es vermutlich noch schlimmer sein.
Dienstag, 31. März 2009
Zickenterror
Vorgestern hat Maya endlich einmal wieder durchgeschlafen und erneut Hoffnungen geweckt, dass dies zur Regel wird und nicht die Ausnahme bleibt und gestern Nacht dann wieder der totale Terror, zwei Stunden Gebrüll von 0:00 Uhr bis 2:00 Uhr und keine Ahnung warum?? Dass Geschwister so extrem unterschiedlich in ihrem Schlafverhalten und -bedürfnis sein können, hätte ich mir nicht träumen lassen. Mal sehen, was wir heute Nacht erleben?
Montag, 30. März 2009
Wenn Worte fehlen
Nachdem der letzte Kontrolltermin beim HNO vor drei Wochen mir schon Hoffnungen gemacht hat, dass wir eventuell um eine OP herumkommen, sind meine Hoffnungen heute leider wieder jämmerlich zerstört worden. Eigentlich war es auch nicht anders zu erwarten, nachdem beide Kinder eine Bronchitis hatten. Jedenfalls sind Mayas Ohren beide wieder völlig dicht und bei Pepe ist das Rechte etwas besser geworden. Das letzte Mal war es genau anders herum (Pepes Ohren waren beide vollkommen dicht, Maya hatte ein Ohr, welches besser geworden war). Jetzt versuchen wir es noch einmal mit anderen homöopathischen Kügelchen, aber so langsam glaube ich nicht mehr daran, dass sie helfen könnten. Und die Nasen der beiden beginnen auch schon wieder zu laufen. Der Arzt hat bereits angedeutet, dass was geschehen muss. Und tatsächlich, während Pepe zumindest seinen früh erworbenen Wortschatz hat, der lediglich in der Sprechdeutlichkeit verbessert werden sollte, so tut sich bei Maya wirklich gar nichts in Richtung Brabbeln und Silben bilden. Ihr ganzes Repertoire besteht eigentlich nur aus einem Vokal, dem "A". Während sie motorisch sehr weit ist und es mich nicht wundern würde, wenn sie bald freihändig losläuft, so scheinen ihre Möglichkeiten der Wortbildung durch die mangelden Hörfähigkeit doch extrem eingeschränkt bzw. einfach nicht vorhanden zu sein. Noch hoffe ich, dass die Zeit und die neuen Medikamente Besserung bringen, aber vielleicht sollte ich mich langsam mit dem Gedanken vertraut machen, dass nur noch eine OP weiterhelfn kann, auch wenn ich das eigentlich überhaupt nicht möchte. Interessanterweise verweigert sie seit ein paar Tagen auch ihre Milch. Schon möglich, dass sie tatsächlich zu sehr schleimt und mir bleibt nichts anderes übrig als nun doch schon Alternativlebensmittel auszuprobieren. Am liebsten isst sie zurzeit ihre Obstgläschen. Sowie ihr Brei mit Kuhmilchpulver angemixt wurde, streikt sie nach ein paar Löffeln. Und so hat sie heute einen Toast mit Butter bekommen und ich werde es wohl einmal mit Naturjoghurt oder Ziegenmilch probieren müssen, denn so ganz ohne Milchprodukte ist ernährungsphysiologisch sicherlich nicht ratsam. In drei Wochen haben wir den nächsten Termin beim HNO, vielleicht geschieht ja doch noch ein Wunder!? Dabei fällt mir ein, dass sie letzte Nacht von halbacht bis halbsechs geschlafen hat, weiter so! Und zum Schluss noch folgende Szene, die sich heute bei uns im Wohn- und Spielzimmer abgespielt hat zum Schmunzeln: Pepe steht vor Maya mit ihrem Schnuller in der Hand und sagt zu ihr, sie müsse "bitte" sagen, wenn sie ihn denn haben möchte. Bekommen hat sie ihn nicht. ;-) Was soll man dazu sagen?
Dienstag, 24. März 2009
Vielleicht
Während die meisten Eltern wohl eher damit zu kämpfen haben, dass ihr Spross überhaupt etwas Ordentliches isst, ist es bei Pepe bekannterweise ein Problem darauf zu achten, dass er sich nicht überfrisst. Bereits nach dem Aufwachen erzählt er uns, was er gleich essen muss. Vor dem Gang in den Kindergarten inspiziert er seine Brotbox und erzählt, was alles dort drin ist und leckt seit kurzem die ein oder andere Weintraube schon einmal an. Wenn wir mit dem Abholen aus der Kita früh dran sind, fängt er an zu heulen, da er das Obst noch essen muss, was es nachmittags dort gibt. Er erinnert uns daran, dass er noch Abendbrot essen muss, wenn wir sagen, dass es gleich ins Bett geht. Er schaut sich die Verpackungen im Mülleimer an und erzählt dazu. Beim Zubettgehen diskutiert er mit Papa, was alles auf einer Pizza sein kann und nachts träumt er vom Essen. Manchmal hat man das Gefühl, er denkt kaum an etwas anderes und er würde hier überhaupt nie etwas zu Essen bekommen. Seit einiger Zeit, erzählt er: "Vielleicht kriege ich gleich noch eins, wenn ich das aufgegessen habe." Die Bedeutung des Wortes scheint ihm allerdings noch nicht so richtig bewusst zu sein. Meistens sagen wir darauf: "Vielleicht, vielleicht auch nicht". Als ich heute beim Abendbrot seine Bitte nach einem zweiten Brötchen gleich verneinte, wohlwissend, dass er bereits Obst, eine Kugel Eis uns ein paar Tortelloni kurz vorher verzehrt hatte, kommentierte er: "Vielleicht sage ich auch "bitte"." Irgendwie scheinen unsere Erziehungsregeln komische Blüten zu treiben und ich bin kurz davor, ihn mal eine Woche soviel essen zu lassen, wie er will. Immerhin schafft er es mittlerweile auch ab und zu etwas aufzuheben, so wie heute, als ich seine Brotbox auspackte und dort eine letzte angebissenen Gurkenscheibe übrig war, die freudestrahlend auf dem Weg nach oben ins Bett dann noch verspeist wurde.
Montag, 23. März 2009
Respekt ...
... all den Müttern und Vätern!! Hätte nie gedacht, dass Kindererziehung so schwierig sein kann und es soll noch härter werden, habe ich mir sagen lassen. Pepe hatte am Wochenende einen langen Wutanfall mit Füße auf den Boden stampfen und Atemnot, da er etwas haben wollte und sich aber strikt weigerte "bitte" zu sagen. Uns war es aber wichtig, dass er seinen Wunsch höflich äußerte und nicht im Befehlston. Er hätte es auch ganz leise sagen können oder in einer anderen Sprache, schlug Alex vor, aber nein, er wollte partout kein "bitte" sagen. Trotz Gebrüll und Mitleid für den kleinen Kerl, haben wir diesmal nicht nachgegeben. Ein paar Stunden später ging es dann doch, nach langer Überzeugungsarbeit und er bekam endlich seine Birnenstückchen und er war wieder glücklich. Jedenfalls scheinen die Machtkämpfe deutlich zuzunehmen. Ich sollte versuchen, die Zeit mit Maya bewusster zu genießen, bevor sie ins Trotzalter kommt und mich über ihre noch kleinen Herumzickereien freuen.
Sommerzeit
Die Kinder scheinen sich mental schon einmal auf die Sommerzeit einzustellen, beide waren heute bereits um 19 Uhr im Bett (also ab nächste Woche dann wieder 20 Uhr wie sonst üblich). Bei Maya lag es sicherlich daran, dass sie nun auch noch Fieber bekommen hat und der Husten sich nun doch mehr nach Bronchitis anhört und Pepe war nach seinem ersten Tag (nach fast einwöchiger Pause) Kindergarten wohl auch einfach schlapp. Blöd nur, dass die Sommerzeit für die Zwerge auch bedeutet, dass sie dann nächste Woche eine Stunde früher aufstehen müssen, schaffen wir es so schon kaum bis neun in der Kita zu sein und dabei wäre es dann eigentlich erst acht (nach alter Zeit). Kein Mensch noch Tier braucht diesen blöden Wechsel von Sommer und Winterzeit und doch wird sie nicht abgeschafft und ich frage mich noch mehr als sonst, als ich noch keine Kinder hatte, warum eigentlich nicht??
Freitag, 20. März 2009
Eintagsfliege
Tja, das nächtiche Durchschlafen bei Maya war leider wieder nur eine Eintagsfliege, letzte Nacht verlangte sie um 1 Uhr nach ihrer Milch, also weiter hoffen, dass es besser wird. Der arme Pepe hatte dann um 2 Uhr einen schlimmen Hustenanfall, da musste der Papa dann leider aufstehen, der dadurch heute dementsprechend gerädert ist. Als Krönung hat Pepe dann auch noch seine tägliche Mittagsruhe verweigert mit der Konsequenz, dass irgendwann gar nichts mehr ohne Geheule bei ihm ging. Nur gut, dass das Wochenende da ist.
Donnerstag, 19. März 2009
"Liebe Mama"
Kaum war Pepe eine Woche wieder in der Kita, so kam er am Montag bereits mit Fieber nach Hause. Dienstag immer noch, dazu starker Husten, Schnupfen sowieso. Maya ebenfalls am Husten, so dass ich mich am Mittwoch dann doch dazu entschieden habe zum Kinderarzt zu gehen (DELFI musste leider mal wieder ausfallen), zumal Pepe sagte, dass er Schmerzen hätte und ich Angst hatte, dass er schon wieder eine Mittelohrentzündung hat. Nachdem wir über eine Stunde beim Arzt warten mussten (wer weiß, was wir uns da wieder mitgebracht haben, mal abgesehen davon, dass es wirklich ätzend ist, zwei kränkelden Kinder über eine Stunde im Wartezimmer bei Laune zu halten), habe ich dann erfahren, dass Pepe eine Bronchitis hat. Bei Maya ist es nicht ganz so arg, so dass wir bei ihr ohne Zusatz inhalieren sollen. Wider Erwarten macht Pepe das super mit dem Inhalieren. Hatte mich schon auf das Schlimmste eingestellt, aber er hält sogar selbst die Maske, so dass wir dabei gemütlich ein Buch lesen können. Heute morgen war es allerdings nicht ganz so entspannt, da Maya 10 Minuten lang brüllend an meinem Bein klammerte und auch auf den Arm wollte. Die kleine Maus kann zurzeit keine 3 Sekunden alleine sein und selbst Pepes Gesellschaft genügt ihr nicht mehr. Zu der den ganzen Tag brüllenden Maya kommt dann ihr gefräßiger Bruder, der den ganzen Tag Joghurt essen möchte (ich glaube, weil er jetzt die Deckel fast alleine abziehen kann) und immer mehr seine Wunschvorstellungen gerne in die Wirklichkeit umgesetzt hätte (egal wie abwegig). Heute morgen verlangte er ernsthaft von mir, dass ich einen Stinker (unser Synonym für ihr wisst schon was) in die Toilette machen solle, damit er ihn wegziehen könne. Nachdem ich ihm vorgeschlagen habe, dass er doch selber einen machen könne, was er nicht wollte und ich ihm auch erklärt habe, warum ich momentan auch nicht konnte, hat er trotzdem weiterhin gebetsmühlenartig wiederholt, dass ich dies jetzt tun sollte. Mit Argumenten kommt man allerdings in diesen Tagen nicht weit bei ihm. Wenn ich mir vorstelle, dass wir mit Maya diese ganzen Phasen auch noch durchstehen müssen, wo ich jetzt schon kurz vorm Nervenzusammenbruch bin. Immerhin hat Maya gestern das erste Mal seit Ewigkeiten durchgeschlafen (von halbacht bis kurz vor fünf, juhu, weiter so!!!!). Da kann ich ein bisschen Hoffnung schöpfen. Hätte nie gedacht, dass es zeitweise so anstrengend werden würde und dabei ist die Pubertät doch noch ein paar Jahre hin. ;-)
Zum Schluss noch etwas aus Pepes Sprachschatz (O-Ton heute beim Abendbrot): "Liebe Mama, darf ich bitte noch ein bisschen Toast essen!" Selbst wenn ich weiß, dass er keinen Hunger mehr haben kann, kann ich einer solchen Bitte nun wirklich nichts abschlagen und das weiß der kleine Kerl natürlich auch. Hat allerdings auch ein wenig gedauert, bis er gelernt hat, sich so auszudrücken, für gewöhnlich sagt er eher "mehr" oder "ganz viel", aber dieser eloquente Satz wird natürlich als sein Joker ins Spiel gebracht.
Zum Schluss noch etwas aus Pepes Sprachschatz (O-Ton heute beim Abendbrot): "Liebe Mama, darf ich bitte noch ein bisschen Toast essen!" Selbst wenn ich weiß, dass er keinen Hunger mehr haben kann, kann ich einer solchen Bitte nun wirklich nichts abschlagen und das weiß der kleine Kerl natürlich auch. Hat allerdings auch ein wenig gedauert, bis er gelernt hat, sich so auszudrücken, für gewöhnlich sagt er eher "mehr" oder "ganz viel", aber dieser eloquente Satz wird natürlich als sein Joker ins Spiel gebracht.
Freitag, 13. März 2009
Brüllaffen
Ich hasse diese Morgende, an denen beide Kinder gleichzeitig brüllen und du weißt überhaupt nicht warum. So wie heute, Maya am brüllen, sogar, als ich sie auf dem Arm hatte und Pepe ebenfalls. Irgendwann habe ich angefangen mit zu brüllen, hat aber auch niemanden beeindruckt. Als ich sie beide im Auto auf dem Weg zum Kindergarten hatte, ging es wieder. Pepe hat wie immer Handküsschen beim Abschied durchs Fenster geworfen und Maya hat sich über die Aufmerksamkeit der anderen Mädchen gefreut, die sich um ihren Tragesitz scharten und nach ihrem Namen fragten. Schon interessant, dass sich v.a. die Mädchen für Babies begeistern können.
Zwischen Brüllen und Anziehen habe ich heute übrigens feststellen können, dass Pepe sich die Stoppersocken schon fast alleine anziehen kann, was mich doch mehr als sein Geschrei beindruckt hat. Mal sehen, was der weitere Tag so bringt ...
Zwischen Brüllen und Anziehen habe ich heute übrigens feststellen können, dass Pepe sich die Stoppersocken schon fast alleine anziehen kann, was mich doch mehr als sein Geschrei beindruckt hat. Mal sehen, was der weitere Tag so bringt ...
Sonntag, 8. März 2009
Sweet Dreams
Pepe schläft ja normalerweise recht gut. Er wacht zwar gelegentlich nachts auf, manchmal auch "nein, nein" rufend, schläft aber meist gleich wieder ein.
Heute nacht (oder morgen) um fünf war das anders. Papa hörte übers Babyfon erst ein Husten, wahrscheinlich Grund des nächtlichen Erwachens. Anschließend fing Pepe aber an zu weinen. Wegen der unerfreulichen Brech-Intermezzi der letzten Woche flitzte Papa schnell zum Sohnemann, um die Lage zu sondieren. Das Bett war trocken, aber Pepe sehr weinerlich. Er äußerte zwischen Schluchzen immer wieder "Schokolade mal probieren".
Nun muss man wissen, dass es nicht wirklich ungewöhnlich ist, dass Pepe nach dem Aufwachen Nahrung fordert. Normalerweise hört man anstelle eines "guten Morgen" Dinge wie Frühstück, eine Milch, Joghurt, Banane, Brot oder ähnliches.
Komischerweise ist Schokolade eine Art Obsession. Als Mama ihn neulich fragte, was er sich aus dem Supermarkt als Mitbringsel wünsche, sagte er statt des erwarteten Banane, Toast oder Apfel: Schokolade. Und das, obwohl das Wort in unserem Haus nicht geläufig ist.
Wir nehmen an, dass das Wissen, dass Schokolade etwas ganz leckers ist, per Mundpropagande unter Kita-Kollegen die Runde macht.
Naja, jedenfalls wollte Pepe sich nicht beruhigen lassen und auch nicht hören, dass man mitten in der Nacht nicht essen soll, sondern schlafen. Und vor allem schon gar keine Schokolade.
Als er aber nicht aufhörte, fragte Papa ihn, wo denn überhaupt Schokolade sei, worauf die Antwort "da oben" wie eine Litanei immer und immer wiederholt wurde.
Papa machte also das Licht an und ließ sich von Pepe zeigen, wo denn das legendäre Geheimversteck des kinderzimmerlichen Schokoladenschatzes zu finden sei.
Pepe wies auf den Schrank und war sichtlich überrascht (und auch verärgert), dort zwar eine Flasche Hustensaft und einen Kuli, aber keinen Krümel der begehrten Süßigkeit zu entdecken.
Seine Verwirrung war ihm so deutlich ins Gesicht geschrieben, dass Papa vermutet, dass Pepe einen äußerst realen Traum gehabt haben musste, in welchem besagte Schokolade sich auf dem Schrank befunden hatte.
Klar, dass er dann einen Bissen probieren möchte, wenn sie so gerade außer Reichweite präsentiert wird.
Es dauerte noch eine Weile, aber Pepe ließ sich langsam wieder beruhigen und bald auch wieder ins Bett legen. Noch ein paar Huster und er war wieder eingeschlafen.
Papa lag noch etwas wach und lauschte dem Hüsteln übers Babyfon und fand dann auch wieder zur wohlverdienten, wenn auch kurzen, Nachtruhe.
Heute nacht (oder morgen) um fünf war das anders. Papa hörte übers Babyfon erst ein Husten, wahrscheinlich Grund des nächtlichen Erwachens. Anschließend fing Pepe aber an zu weinen. Wegen der unerfreulichen Brech-Intermezzi der letzten Woche flitzte Papa schnell zum Sohnemann, um die Lage zu sondieren. Das Bett war trocken, aber Pepe sehr weinerlich. Er äußerte zwischen Schluchzen immer wieder "Schokolade mal probieren".
Nun muss man wissen, dass es nicht wirklich ungewöhnlich ist, dass Pepe nach dem Aufwachen Nahrung fordert. Normalerweise hört man anstelle eines "guten Morgen" Dinge wie Frühstück, eine Milch, Joghurt, Banane, Brot oder ähnliches.
Komischerweise ist Schokolade eine Art Obsession. Als Mama ihn neulich fragte, was er sich aus dem Supermarkt als Mitbringsel wünsche, sagte er statt des erwarteten Banane, Toast oder Apfel: Schokolade. Und das, obwohl das Wort in unserem Haus nicht geläufig ist.
Wir nehmen an, dass das Wissen, dass Schokolade etwas ganz leckers ist, per Mundpropagande unter Kita-Kollegen die Runde macht.
Naja, jedenfalls wollte Pepe sich nicht beruhigen lassen und auch nicht hören, dass man mitten in der Nacht nicht essen soll, sondern schlafen. Und vor allem schon gar keine Schokolade.
Als er aber nicht aufhörte, fragte Papa ihn, wo denn überhaupt Schokolade sei, worauf die Antwort "da oben" wie eine Litanei immer und immer wiederholt wurde.
Papa machte also das Licht an und ließ sich von Pepe zeigen, wo denn das legendäre Geheimversteck des kinderzimmerlichen Schokoladenschatzes zu finden sei.
Pepe wies auf den Schrank und war sichtlich überrascht (und auch verärgert), dort zwar eine Flasche Hustensaft und einen Kuli, aber keinen Krümel der begehrten Süßigkeit zu entdecken.
Seine Verwirrung war ihm so deutlich ins Gesicht geschrieben, dass Papa vermutet, dass Pepe einen äußerst realen Traum gehabt haben musste, in welchem besagte Schokolade sich auf dem Schrank befunden hatte.
Klar, dass er dann einen Bissen probieren möchte, wenn sie so gerade außer Reichweite präsentiert wird.
Es dauerte noch eine Weile, aber Pepe ließ sich langsam wieder beruhigen und bald auch wieder ins Bett legen. Noch ein paar Huster und er war wieder eingeschlafen.
Papa lag noch etwas wach und lauschte dem Hüsteln übers Babyfon und fand dann auch wieder zur wohlverdienten, wenn auch kurzen, Nachtruhe.
Neue Bilder online
So, Papa hat Mama mal gezeigt, wie man die Bilder online stellt. Naja, zumindest den langwierigen Teil der Auslese. Da sie den Großteil der 7500 Fotos und Videos seit Pepes Geburt geknipst hat, darf sie jetzt auch die anstrengende Arbeit des Sortierens und Auswählens übernehmen, für den Papa zur Zeit keine Muße hat.
Sie meinte dann so gegen 2 Uhr letzte Nacht, dass sie eventuell ein paar Bilder weniger aufnehmen wird in Zukunft :-)
Ach ja, und Maya hat sich heute morgen übergeben. Wir hoffen, dass wenn sie Pepes Wurstgulasch-Infekt übernommen hat, es wenigstens etwas glimpflicher abläuft.
Ich glaube, dass zwei Kinder mit Würfelhusten die Lebenszeit von Waschmaschine und Trockner (und nicht zuletzt die ihrer Eltern) drastisch reduzieren.
Sie meinte dann so gegen 2 Uhr letzte Nacht, dass sie eventuell ein paar Bilder weniger aufnehmen wird in Zukunft :-)
Ach ja, und Maya hat sich heute morgen übergeben. Wir hoffen, dass wenn sie Pepes Wurstgulasch-Infekt übernommen hat, es wenigstens etwas glimpflicher abläuft.
Ich glaube, dass zwei Kinder mit Würfelhusten die Lebenszeit von Waschmaschine und Trockner (und nicht zuletzt die ihrer Eltern) drastisch reduzieren.
Abonnieren
Posts (Atom)

