Samstag, 5. Februar 2011
Vorbei
In der Nacht nach meinem Geburtstag ist mein Papa verstorben. Viele sagten, dass es nach der Beerdigung besser werden würde. Irgendwie finde ich das nicht. Im Gegenteil, nun kommt es mir erst so endgültig und unwiederbringlich vor. Und der Sturm da draußen hilft auch nicht zur Erheiterung.
Mittwoch, 2. Februar 2011
Einkaufshilfe
Ich bin jedesmal wieder begeistert, wie unkompliziert und hilfreich Maya beim Einkaufen im Supermarkt ist. Selbst die Süßwarenabteilung kann ich mit ihr gemeinsam durchqueren ohne Quengeln, dass sie was möchte. Sie weist mich lediglich auf die Hello Kitty und Smartieangebote hin, aber sagt nie, dass sie die haben will. Erstaunlich, oder? Sie freut sich einfach über das Halten der Bananen oder Gurke und schiebt gerne den Wagen durch den Markt. Gerne wird auch das ein oder andere Produkt aufs Band gelegt. Dass sie behilflich sein kann, scheint ihr völlig zu genügen. Bin gespannt, wann und ob sich das irgendwann ändert.
Mittwoch, 26. Januar 2011
40
Wahnsinn, wer einem so alles zum Geburtstag gratuliert! Sogar die Sprechstundenhilfe, der Arzt und der Apotheker, bei dem wir die Rezepte eingelöst haben, haben gratuliert und Letzterer hat gleich noch eine Handcreme dazu geschenkt. Sehr aufmerksam, wie ich finde.
Auf die Geburtstagsmail der diversen Onlinekaufhäuser und -dienste hätte ich allerdings auch verzichten könnnen ;-). Mal sehen, vielleicht kann ich das ein oder anderer vermeintliche Shnäppchen noch mitnehmen.
Hoffe, dass die neue Medizin anschlägt, so dass ich die 40 besser verkraften kann ;-) Schon komisch, wenn es überall schwarz auf weiß steht. Was solls, "ist doch auch nur eine Zahl", hat neulich ein Geburtagskind zu mir gesagt, das 40 wurde. Und eine Kollegin sagte sogar, ihre besten Jahre seien die zwischen 40 und 50 gewesen. Das lässt doch hoffen ;-)
Auf die Geburtstagsmail der diversen Onlinekaufhäuser und -dienste hätte ich allerdings auch verzichten könnnen ;-). Mal sehen, vielleicht kann ich das ein oder anderer vermeintliche Shnäppchen noch mitnehmen.
Hoffe, dass die neue Medizin anschlägt, so dass ich die 40 besser verkraften kann ;-) Schon komisch, wenn es überall schwarz auf weiß steht. Was solls, "ist doch auch nur eine Zahl", hat neulich ein Geburtagskind zu mir gesagt, das 40 wurde. Und eine Kollegin sagte sogar, ihre besten Jahre seien die zwischen 40 und 50 gewesen. Das lässt doch hoffen ;-)
Montag, 24. Januar 2011
Wartezimmer
Durfte Maya heute aus der Kita abholen, da sie fieberte, während ich selbst im Wartezimmer darauf wartete aufgerufen zu werden. Immerhin waren die vielen Patienten, die vor mir an der Reihe waren (sämtliche Stühle im Wartezimmer waren besetzt), verschwunden, als ich wieder kam. Hoffe nur, dass zumindest die Männer dieser Familie durchhalten und nicht auch noch einem Virus oder Bakterium zum Opfer fallen.
Sonntag, 23. Januar 2011
Warten
Maya hatte Fieber, Husten uns Schnupfen sowie eine allgemeine Unruhe die Tage danach, Pepe ein paar komische Punkte im Gesicht und ich seit vorgestern Abend nun schlimme Hals- und Ohrenschmerzen. Heute dann noch Kopfschmerzen dazu und ich fühle mich total schlapp. Eigentlich warte ich darauf, dass die Halsschmerzen weggehen und der Schnupfen kommt?! Aber vielleicht bleibe ich auch verschont davon. Schon seltsam, dass wahrscheinlich ein und das gleiche Virus so unterschiedliche Symptome hervorrufen kann.
Mittwoch, 19. Januar 2011
Line, Paul und Pepe
Habe Pepe gerstern gefragt, mit wem er im Kindergarten am liebsten spielt? Seine Antwort: "Mit Line." Leider gehen Line sowie auch sein Freund Paul seit August in einen anderen Kindergarten. Das Foto zeigt Line, Paul und Pepe in unserem letzten Sommerurlaub in Walsrode auf Gut Grasbeck. Da gingen die drei noch in eine Einrichtung.
Montag, 17. Januar 2011
Gedanken
Maya scheint es schon wieder besser zu gehen, so dass ich den 12 Uhr Termin für morgen beim Kinderarzt hoffentlich wieder absagen kann.
Ein bisschen Gedanken mache ich mir um Pepe. Irgendwie scheint er Probleme zu haben, mit anderen Kontakt aufzunehmen, selbst wenn die Initiative von den anderen ausgeht. So wie heute, als Emil aus seiner Gruppe extra hinter ihm herlief auf dem Heimweg, um ihn zu fragen, ob er am Freitag mit ihm seinen fünften Geburtstag im Kindergarten feiern will. Die Kinder dürfen immer Karten verteilen an die, die mitfeiern sollen und wollen. Pepe will grundsätzlich nicht. Und so sagte er dann auch zu Emil "nein" und wandte sich ab. Als der gleichaltrige Frederik vor ein paar Monaten zu ihm sagte, "Pepe, Du bist mein Freund", stellte Pepe ihm daraufhin ein Bein und riss ihn zu Boden. Ich werde nicht so richtig schlau aus seinem Verhalten und habe Angst, dass die anderen Kinder, die ihn grundsätzlich zu mögen scheinen, irgendwann nicht mehr fragen, weil Pepe immer so unfreundlich ihnen gegenüber ist. Aber vielleicht machen wir uns auch zuviele Gedanken. Ich sollte ihn und seine Entscheidungen so akzeptieren und nicht als unangenehm empfinden. Letztlich muss und kann er auch nicht mit jedem dick befreundet sein. Festzuhalten ist, dass er lange braucht, um jemanden ins Herz zu schließen, andererseits bin ich wahrscheinlich auch nicht soviel anders. Ich hoffe nur, dass er noch bereit ist, Freundschaften einzugehen, wenn Maya in seine Gruppe wechselt und er sich nicht nur an sie hängt, das würde vermutlich beiden nicht gut tun.
Ein bisschen Gedanken mache ich mir um Pepe. Irgendwie scheint er Probleme zu haben, mit anderen Kontakt aufzunehmen, selbst wenn die Initiative von den anderen ausgeht. So wie heute, als Emil aus seiner Gruppe extra hinter ihm herlief auf dem Heimweg, um ihn zu fragen, ob er am Freitag mit ihm seinen fünften Geburtstag im Kindergarten feiern will. Die Kinder dürfen immer Karten verteilen an die, die mitfeiern sollen und wollen. Pepe will grundsätzlich nicht. Und so sagte er dann auch zu Emil "nein" und wandte sich ab. Als der gleichaltrige Frederik vor ein paar Monaten zu ihm sagte, "Pepe, Du bist mein Freund", stellte Pepe ihm daraufhin ein Bein und riss ihn zu Boden. Ich werde nicht so richtig schlau aus seinem Verhalten und habe Angst, dass die anderen Kinder, die ihn grundsätzlich zu mögen scheinen, irgendwann nicht mehr fragen, weil Pepe immer so unfreundlich ihnen gegenüber ist. Aber vielleicht machen wir uns auch zuviele Gedanken. Ich sollte ihn und seine Entscheidungen so akzeptieren und nicht als unangenehm empfinden. Letztlich muss und kann er auch nicht mit jedem dick befreundet sein. Festzuhalten ist, dass er lange braucht, um jemanden ins Herz zu schließen, andererseits bin ich wahrscheinlich auch nicht soviel anders. Ich hoffe nur, dass er noch bereit ist, Freundschaften einzugehen, wenn Maya in seine Gruppe wechselt und er sich nicht nur an sie hängt, das würde vermutlich beiden nicht gut tun.
Sonntag, 16. Januar 2011
Krank!
Maya hat heute Fieber bekommen und war super schlapp. So habe ich sie lange nicht erlebt, wäre beim Essen beinahe vom Stuhl gekippt und es hat sie sichtlich angestrengt, überhaupt was zu essen. Andererseits wollte sie unbedingt was haben. Mal sehen, was das wird.
Pepe kam mir eben auch schon so warm vor. Was solls, habe ja morgen meinen freien Tag, wie passend.
Pepe kam mir eben auch schon so warm vor. Was solls, habe ja morgen meinen freien Tag, wie passend.
Montag, 3. Januar 2011
Wie die Zeit vergeht ...
Habe eben Mayas Portfolioordner mitgenommen aus ihrem Kinderladen. War mal als schöne Idee der ehemaligen Erzieherinnen gedacht. Es sollte in Zusammenarbeit mit den Eltern alles, was einem wichtig erscheint mit Wort und Bild festgehalten werden, die kleinen und großen Meilensteine oder auch nur so die kleinen Dinge, die wir für nennenswert halten. Leider stellte sich heraus, dass weder die Eltern noch die Erzieherinnen die Zeit dafür fanden, das Wesentliche zu dokumentieren. Trotz allem haben wir uns am Anfang alle viel Mühe gegeben und es ist süß anzusehen und zu lesen, wie Maya ihre ersten drei Monate in der Kita verbracht hat. Damals noch mit ihrem großem Bruder Pepe zusammen. (Die Strumpfhose die er damals trug, hatte sie heute an). Und doch erscheint es so lange her. Im Rückblick wirkt alles so verklärt und doch sind mir die Nächte noch in Erinnerung, in der die kleine Maus mehrfach aufwachte und an meinen Fingern knibbelte und sich in meine Hand kuschelte. Das macht sie übrigens nicht mehr. Maya wacht auch weniger auf, aber wenn sie mal aufwacht, kann es passieren, dass sie stundenlang nicht wieder einschläft. Gut, dass es nur noch selten vorkommt. Und in ein paar Jahren werde ich mich vermutlich gar nicht mehr daran erinnern. Das muss einer der Gründe sein, warum unsere Eltern immer behaupten, wir wären nicht so gewesen. Nein, es ist wirklich süß, die Bilder zu sehen, aber alles hat eben seine Zeit und das ist gut so! Nun hat Maya noch knapp ein halbes Jahr bei den Knirpsen in der Froschgruppe bis sie wieder zu ihrem Bruder in den großen Kindergarten in die Elefantengruppe wechselt. Einerseits freue ich mich, vor allem über den Wegfall eines zusätzlichen Weges und die Verlässlichkeit der Betreuung, die bei den Knirpsen auf Grund der Personalnot leider nicht immer gewährt war, aber so ein kleines bisschen Wehmut bleibt eben doch, dass die Zeit so schnell vergeht, auch wenn es mir manchmal nicht schnell genug gehen konnte.
Samstag, 11. Dezember 2010
Ich hab ein Nabelbauch
Maya, als sie ihren Bauchnabel entdeckt hat. Schon eine Weile her, aber jetzt endlich mal festgehalten und sie sagt es immer noch. Fast zu niedlich, um es zu verbessern ;-)
Mittwoch, 24. November 2010
Wieder allein!
Nachdem Maya neulich Nacht mal wieder drei Stunden wach war (von drei bis sechs, es war Vollmond und sie hatte mittags ein Stündchen Schlaf) und durch ihr lautes Gerede irgendwann gegen fünf es doch geschafft hatte, Pepe auch aufzuwecken, haben wir ihr wieder ihr Gitterbett aufgebaut und sie in ihr altes Zimmer verfrachtet. Und was soll ich sagen, ich glaube, sie schläft da besser, jedenfalls steht sie später auf und meldet sich nachts auch weniger. Hatte das Bett schon so gut wie verkauft/verschenkt und bin froh, dass ich es nun doch noch hatte. Pepe scheint das wieder alleine im Zimmer zu schlafen auch nicht sonderlich zu beeindrucken. War vielleicht doch zu früh die Zwei in einem Zimmer schlafen zu lassen, auch wenn es knapp ein halbes Jahr mehr oder weniger gut funktioniert hatte.
Donnerstag, 18. November 2010
Für immer und ewig
Pepe hat heute zu seiner Schwester gesagt, dass sie für immer und ewig Freunde bleiben oder genauer, dass Maya für immer sein Freund bleibe. Für immer und ewig, auch wenn sie tot sind. Schon erstaunlich, was sich die Knirpse für Gedanken machen und auch total niedlich, wie ich finde.
Wie gut, wenn wir Toast haben!
Maya hat heute beim Zubettgehen dem Papa ein neues Lied vorgesungen: "Wir haben Hunger Hunger Hunger, haben Hunger Hunger Hunger, haben Hunger Hunger Hunger und auch Toast!"
Wie schön, da müssen wir ja dann gar nicht hungern. Als Alex es korrigierte und er sagte, dass es Durst heißt, kam natürlich - wie sollte es anders sein - ein Entrüstungsschrei: "Nein, Toast heißt es!"
Wie schön, da müssen wir ja dann gar nicht hungern. Als Alex es korrigierte und er sagte, dass es Durst heißt, kam natürlich - wie sollte es anders sein - ein Entrüstungsschrei: "Nein, Toast heißt es!"
Montag, 8. November 2010
Autsch
Habe gar nicht gewusst, wieviel Kraft in so einem kindlichen Kiefer steckt. Pepe wollte gestern von meinem Brot abbeißen und hat dabei leider meinen Finger erwischt, da er wohl einen größeren Biss machen wollte als ich dachte und an anderer Stelle. Sein scharfer Eckzahn hat sich mit Wucht in meinen Zeigefinger gebohrt, so dass es blutetet und heute noch weh tut. Jetzt weiß ich auch, dass so ein Zeigefinger doch benötigt wird (auch an der linken Hand), da ich ihn nur eingeschränkt benutzen kann.
Mittwoch, 3. November 2010
Zeitumstellung
Wann wird dieser Mist endlich wieder abgeschafft? Es ist doch bewiesen, dass es keine Vorteile bringt. Im Frühjahr wird einem eine Stunde Schlaf geraubt und im Herbst, wenn man sie eigentlich zurück bekommen sollte, hat man, sofern man mit Kindern oder Tieren gesegnet ist, Pech gehabt.
Maya ist mal gemütlich 2 Stunden früher als sonst aufgewacht und hat uns gequält. Sie scheint das mit Vor- und Zurückstellen der Uhr verwechselt zu haben.
Irgendwie ist der Rhythmus der Kinder insgesamt durcheinander gekommen. Heute Nacht ist Pepe um 4 Uhr zu uns ins Bett gekommen. Sonst schläft er normalerweise durch und lang und muss zur Kita geweckt werden (am Wochenende natürlich nicht, keine Angst).
Schön war auch seine Frage um viertel vor Fünf, als ich gerade wieder eingeschlafen war: "Überraschst du uns heute mit einem Frühstück im Bett? So wie Tante Törtchen (im Rabe Socke Buch)?". Mama sagt auch noch "ja", in der Hoffnung, dass er es bis zum Aufstehen vergessen hat. Weit gefehlt... hat etwas gedauert, ihm eine Krümelorgie im Schlafgemach (der Eltern) an einem Werktag auszureden.
Maya ist mal gemütlich 2 Stunden früher als sonst aufgewacht und hat uns gequält. Sie scheint das mit Vor- und Zurückstellen der Uhr verwechselt zu haben.
Irgendwie ist der Rhythmus der Kinder insgesamt durcheinander gekommen. Heute Nacht ist Pepe um 4 Uhr zu uns ins Bett gekommen. Sonst schläft er normalerweise durch und lang und muss zur Kita geweckt werden (am Wochenende natürlich nicht, keine Angst).
Schön war auch seine Frage um viertel vor Fünf, als ich gerade wieder eingeschlafen war: "Überraschst du uns heute mit einem Frühstück im Bett? So wie Tante Törtchen (im Rabe Socke Buch)?". Mama sagt auch noch "ja", in der Hoffnung, dass er es bis zum Aufstehen vergessen hat. Weit gefehlt... hat etwas gedauert, ihm eine Krümelorgie im Schlafgemach (der Eltern) an einem Werktag auszureden.
Dienstag, 2. November 2010
Schlümpfe
Gestern Morgen großes Geschrei, da Pepe Mayas Spangen weggenommen hatte und sich in die Haare gesteckt. Wohlwissend, dass sie gegen den großen Bruder keine gute Chance im direkten Kampf hat und Papa und Mama auch nicht so recht eingreifbereit waren, kam die kleine Maus auf folgenden Trick. Sie zeigte Pepe ein paar Minuten später einen Schlunpf, den sie sich zum Spielen mit runtergenommen hatte mit den Worten: "Guck mal, ein Schlumpf!" Und als der große Bruder Interesse zeigte, konnte ich gar nicht so schnell gucken, da griff Maya beherzt in Pepes Haare und rumpfte ihre Spange wieder raus. Ich wollte erst schimpfen, dass man nicht einfach etwas wegnehmen darf, aber Pepe hatte sie sich ja auch einfach genommen, obwohl er wusste, dass es Mayas waren und so fand ich es einfach nur ziemlich gerissen, wenn auch hinterhältig. Bin gespannt, wie meine kleinen Schlümpfe sich weiterentwickeln, die ich gleich aus dem Kindergarten/Krabbelgruppe abholen darf.
Freitag, 29. Oktober 2010
"Wir feiern die ganze Nacht!"
(Hey, was geht ab), "wir feiern die ganze Nacht"! Wenn das ein Vierjähriger abends in seinem Hochbett singt und dabei auf den Knien wippend im Bett und mit den Armen nach oben hin und her schwingt, dann sind das wohl die Einflüsse der Hortkinder aus Pepes Kindergarten. Wirklich böse sein, kann man ihm bei dem Anblick allerdings auch nicht, auch wenn eigentlich Schlafenszeit ist ;-)
Freitag, 13. August 2010
Wie schön
Die letzten zwei Tage liefen richtig gut in Pepes Kita, so dass ich ihn ohne flaues Gefühl im Magen zurück lassen konnte. Er musste nur einmal auf Toilette und da waren wir quasi noch in seiner Gruppe und noch nicht an der Ausgangstür. Ich hatte auch nicht den Eindruck, dass er sich die Tränen zurück halten musste. Wie schön, es scheint ihm doch irgendwie zu gefallen in seiner neuen Einrichtung. Dazu kommt, dass er sich heute morgen von der Unterhose bis auf die Socken komplett alleine angezogen hat und sehr stolz darauf war. Bisher war er immer eher faul auf diesem Gebiet. Mein großer kleiner Pepe! Beim Wegbringen seiner Schwester heute früh ist er noch einmal reingelaufen und hat ihr zwei Abschiedsküsschen gegeben, das war auch sehr süß! Es ist schön mit anzusehen, wie die zwei sich doch meistens gut verstehen und zusammenwachsen und ich bin schon gespannt auf nächstes Jahr, wenn Maya zu Dir in Deinen neuen Kindergarten wechselt und für uns ein Weg weniger anfällt. Und jetzt werde ich mich auf den Weg machen, Euch abzuholen. Bis gleich ...
Donnerstag, 12. August 2010
Tag 9
Die letzen Tage meines Urlaubs liegen vor mir. Während Pepe gestern von den Schwiegereltern in die Kita gebracht wurde und ihm beim Abschied die Tränen in den Augen standen, war er heute richtig gut drauf, fand ich. Nachdem er um 6 Uhr Maya geweckt hat, die dann nicht mehr einschlief, er aber dafür, konnte ich ihn bin 9 Uhr schlafen lassen. Zwischenzeitlich wurde Maya vom mir in ihre Kita gebracht, das Babyfon war bei den Schwiegereltern. Schade, dass wir ihn nicht immer so lange schlafen lassen können, wie er es eigentlich bräuchte. Jedenfalls war Pepe beim Aufwachen gut gelaunt und es war der erste Tag im neuen Kindergarten, an dem ich das Gefühl hatte, dass ihm der Abschied nicht arg so schwer viel. Natürlich musste er auch dieses Mal noch einmal, aber dann hat er tapfer gewunken und ist zurück in seine Gruppe getappst. Es schon eine ganz schöne Aufgabe, die wir von diesen kleinen Menschen zu bewältigen fordern. Am liebsten würde ich ihm das alles ersparen und hätte ihn hier, aber es gehört zum Großwerden wohl einfach dazu.
Freitag, 6. August 2010
Tag 5
Heute hat Pepe beim Aufstehen erzählt, dass er nun schon alleine in der Kita bleiben könne und ich nicht mehr dableiben müsse. Als ich ihn beim Reingehen dann darauf angesprochen habe, hat er zwar zugegeben, dass er das gesagt hätte und auch könnte, aber gar nicht wolle. ;-) Schließlich hat er mich nach kurzer Aufwärmphase, vielen Abschiedsküsschen an der Tür und noch einem gemeinsamen Toilettengang gehen lassen und gesagt, dass ich ihn um zwei (14 Uhr) abholen solle. Ich bin wirklich stolz, wie er alles meistert. Er hat heute sogar ein Selbstportrait gemalt (ich wusste gar nicht, dass er das kann). Und er grüßt und verabschiedet sich nun auch. Und trotz allem blieb noch genug Energie, Maya mit dem Rad von der Kita abzuholen und danach noch bei Nachbarn zu spielen. Mal sehen, wie es nach dem Wochenende am Montag weiterläuft.
Tag 3 und 4
Es war schon ziemlich schrecklich, wie er da meinen Finger haltend auf der anderen Seite des Zauns stand und leise vor sich hinsummte/-wimmerte, wie ein verschrecktes hilflosen Wesen.
Insgesamt lief es aber gestern und heute schon viel besser.
Heute war er sogar noch richtig energiegeladen, obwohl er von zehn bis eins "alleine" im Kindergarten war. Heute musste Pepe beim Abschied plötzlich noch einmal auf Toilette, obwohl er ein paar Minuten zuvor noch mit mir gemeinsam war. Das passiert im ganz häufig, dass er in Situationen, in denen er sich allein gelasen fühlt, plötzlich mal muss. Scheint so eine Art Kompensationshilfsmaßname zu sein?!
Ich bin wirklich stolz auf meinen kleinen Großen! Weiter so Pepe!
Insgesamt lief es aber gestern und heute schon viel besser.
Heute war er sogar noch richtig energiegeladen, obwohl er von zehn bis eins "alleine" im Kindergarten war. Heute musste Pepe beim Abschied plötzlich noch einmal auf Toilette, obwohl er ein paar Minuten zuvor noch mit mir gemeinsam war. Das passiert im ganz häufig, dass er in Situationen, in denen er sich allein gelasen fühlt, plötzlich mal muss. Scheint so eine Art Kompensationshilfsmaßname zu sein?!
Ich bin wirklich stolz auf meinen kleinen Großen! Weiter so Pepe!
Dienstag, 3. August 2010
Eingewöhnung
Wir haben den zweiten Eingewöhnungstag in Pepes neuer Kita hinter uns und irgendwie bin ich unzufrieden. Bisher scheint ihm der Gedanke, dass er irgendwann auch einmal die Zeit ohne mich in der Kita verbringen soll, noch nicht sonderlich zu behagen. Er weicht kaum von meiner Seite und benimmt sich gegenüber den Erzieherinnen und den anderen Kindern sehr reserviert bis unfreundlich, während er den Postboten an der Tür freundlich grüßt und ein Tschüß hinterher ruft. Die Situation scheint ihn doch noch mehr zu fordern, als ich mir das vorgestellt hätte. Obwohl er heute bis neun geschlafen hat und wir nur von zehn bis zwölf in der Kita waren, war Pepe so müde, dass er gegen halbdrei auf dem Sofa eingeschlafen ist. Was blöd war, da ich schließlich Maya abholen musste, die die zwei Tage ohne ihren großen Bruder bisher ganz gut gemeistert hat. Gestern hat sich Pepe übrigens richtig gefreut, als er Maya am Nachmittag wiedergesehen hat, war sehr süß, wie er sie noch im Autositz umarmt hat. Mal sehen, wie es morgen wird. Habe ihm gesagt, dass er auf alle Fälle zum Essen bleiben soll (heute wollte er nicht, dabei roch es wirklich total lecker). Für die Erzieherinnen ist es, glaube ich, auch nicht so einfach, zehn Kinder gleichzeitig einzugewöhnen plus die anderen 15, die auch bespaßt werden wollen. Das war in der Krabbelgruppe irgendwie besser. Aber wir wollten es ja so und ich hoffe, er wird seinen Platz in der neuen Einrichtung finden. Gestern und heute Morgen hat er von sich heraus jedenfalls schon einmal probiert, seinen Popo selbst abzuwischen. Hat wohl irgendwie gemerkt, dass es mit der Fürsorge diesbezüglich schwierig werden könnte.
Montag, 5. Juli 2010
4. Juli 2010
Nach zwei Jahren, einem Monat und und 18 Tagen hat Maya ihren ersten Haarschnitt bekommen. Nachdem von mehreren Seiten immer wieder gesagt wurde, dass ich ihr dringend mal die Haare schneiden solle und sie bei der Hitze doch auch so schwitze unter den Haaren, habe ich nach anfänglichem Zögern (ich fand die kleinen verschwitzten Löckchen eigentlich ganz süß und wusste auch nicht so recht, wo ich anfangen sollte) gestern beherzt zur Schere gegriffen. Sie hat alles über sich beim Baden ergehen lassen und hatte hinterher eine freche Jungsfrisur, die nun durch rosa Kleidung und Pseudospange im verbleibendem Haarschopf aufpeppt werden muss.
(Und wegen der frechen Frisur hat sie abends auch gleich ihre freche Seite gezeigt und ist immer wieder aus ihrem Bett herausgeklettert und die Treppen zu uns heruntergekommen. Da sie dabei an Pepes Zimmer vorbeikommt, hatten wir allerdings ein gut funktionierendes Frühwarnsystem. ;-)
(Und wegen der frechen Frisur hat sie abends auch gleich ihre freche Seite gezeigt und ist immer wieder aus ihrem Bett herausgeklettert und die Treppen zu uns heruntergekommen. Da sie dabei an Pepes Zimmer vorbeikommt, hatten wir allerdings ein gut funktionierendes Frühwarnsystem. ;-)
Freitag, 2. Juli 2010
Unglaublich, aber wahr!
Alex ist das Wochenende auf Mannschaftsfahrt nach Berlin, auch wenn er eigentlich gar nicht mehr spielt. Heißt also ein ganzes Wochenende mit den Kindern alleine. Premiere war heute und ich war sprachlos, dass das Zubettgehen so unproblematisch war. Da es bei Maya im Zimmer extrem warm ist, hatte ich ihr vorgeschlagen bei Pepe vorm Bett auf der Matratze zu schlafen. Pepe war den ganzen Nachmittag schon sehr schlapp und legte sich auch dort hin, statt in sein Bett. Maya schleißlich daneben. Und man glaubt es kaum, ich konnte rausgehen und unten die Lätzchen auseinanderpuzzeln (Wäschedienst für die Kita) und ich hörte keinen Mucks mehr. Kein Rufen, kein Wiederaufstehen, kein Streit, kein gegenseitiges Aufstacheln, musste auch nicht stundenlang daneben liegen und konnte meine Arbeit verrichten. Als ich später schauen ging, lagen die Zwei ganz friedlich und lieb auf der Matte und waren am Schlummern, so süß, Maya mit ihrer Maus im Arm! Und da zeigt sich, dass Geschwister eben doch was Schönes sein können. Warum nicht immer so?! Mal sehen, wie die Nacht wird und die nächsten Tage bei 35 Grad Celsius.
Donnerstag, 17. Juni 2010
Wo fahren wir hin?
...fragte Maya heute Morgen auf dem Weg in die Kita.
Und Pepe, der Gefallen an der englischen Sprache gefunden hat, möchte gerne mal nach England fahren, dort, wo die Leute englisch sprechen.
Morgen fahren wir uns erst einmal Yukon Bay anschauen, habe wegen der Notbesetzung im Kinderladen einen Tag frei genommen. Und ab halbzwei ist ja dann sowieso WM angesagt.
Und Pepe, der Gefallen an der englischen Sprache gefunden hat, möchte gerne mal nach England fahren, dort, wo die Leute englisch sprechen.
Morgen fahren wir uns erst einmal Yukon Bay anschauen, habe wegen der Notbesetzung im Kinderladen einen Tag frei genommen. Und ab halbzwei ist ja dann sowieso WM angesagt.
Schock
Eigentlich waren wir mit der Krabbelgruppe unsere Kinder im Großen und Ganzen immer ganz zufrieden und nach ein paar etwas heftigeren Streitigkeiten zwischen Leitung und Team mit der Konsequenz, dass die Leitung auf Grund eklatanten Verhaltensweisen gehen musste, kehrte wieder Ruhe in die Einrichtung ein. Gestern ist allerdings wieder eine Sache passiert, die hätte einfach nicht passieren dürfen. Bei einem Ausflug zum Wakitu haben sie ein Kind bei der Heimfahrt einfach vergessen. Erst viel später, als es abgeholt werden sollte, ist es den Erzieherinnen aufgefallen, dass die Kleine gar nicht da war. Ich kann durchaus nachvollziehen, dass so ein Knirps mal stiften geht, aber das unbemerkt bleibt, dass ein Kind fehlt? Und nun stehe ich da. Pepe wechselt die Einrichtung sowieso im August, aber Maya sollte eigentlich noch ein Jahr dort hingehen. Es ist ja auch nicht gerade so, dass Krabbelplätze wie Sand am Meer vorhanden wären. Mein Arbeitgeber hat letztes Jahr für MitarbeiterInnen eine eigene Einrichtung aufgemacht, aber ich glaube kaum, dass ich da noch was kriegen würde so kurzfristig. Jetzt ärgere ich mich, dass ich mich nicht doch dort angemeldet habe, als es die ersten zwischenmenschlichen Probleme gab, was auch an den Kindern nicht spurlos vorbei ging. Maya geht eigentlich sehr gerne dort hin und sie mag ihre Erzieherinnen und diese sie. Trotzdem scheint dieses sehr junge Team noch eine Menge lernen zu müssen, aber vielleicht nicht an meinen Kindern? Ich bin doch ziemlich geschockt, auch wenn ich glaube, dass sie Maya nicht vergessen hätten. Es muss dringend eine neue erfahrene Leitung her, sonst gehen alle vor die Hunde, habe ich das Gefühl. Die Erzieherin, die vertretungsweise die Leitung übernommen hat, ist auf Grund des Vorfalls zusammengebrochen und für die nächsten zwei Wochen krank geschrieben, was die Situation nicht besser macht, zumal eine weitere Mitarbeiterin auch weiterhin krank geschrieben ist und die Einrichtung damit heillos unterbesetzt ist.
Montag, 14. Juni 2010
Impfnachwehen!
Die Impfung hat der kleinen Maus wohl doch mehr zugesetzt als ich gedacht hätte. Sie schien gegen Abend richtig starke Muskelschmerzen zu haben und konnte sich kaum auf den Beinen halten. Ich habe richtig mitgelitten, das kannte ich von Pepe so gar nicht. Selbst beim Tragen schien ihr jede Bewegung weh zu tun. Im Bett lag sie regungslos auf dem Rücken mit offenen Augen und jammerte vor sich hin. Jetzt scheint sie zu schlafen, was für ihre Verhältnisse sehr schnell heute ging und das trotz 2 1/2 Stunden Mittagsschlaf. Hoffe, ihr geht es morgen wieder besser. Schlaf Dich gesund kleine Maus!
Pepe scheint auch schon zu schlafen. Ihm tut beim Einschlafen immer alles weh und ein sicheres Zeichen, dass er eigentlich kurz vorm Einschlummern ist, ist, dass es ihm so unbequem ist ("Mir ist es so unbequem!"). Er erzählt in letzter Zeit immer so lustige Dinge und eigentlich müssten wir alles aufschreiben, damit wir es nicht vergessen, aber irgendwie fehlt dazu dann doch die Zeit.
Gestern sagte er zu Alex, dass Maya ihn wohl ein bisschen weniger lieb hätte als er ihn lieb hätte und ich würde mal behaupten, dass er das gut beobachtet hat, wobei der Papa in der Beliebtheitsskale im Gegensatz zu früher doch deutlich gestiegen ist bei ihr. Aber Mama ist eben doch die Beste ;-)
Pepe scheint auch schon zu schlafen. Ihm tut beim Einschlafen immer alles weh und ein sicheres Zeichen, dass er eigentlich kurz vorm Einschlummern ist, ist, dass es ihm so unbequem ist ("Mir ist es so unbequem!"). Er erzählt in letzter Zeit immer so lustige Dinge und eigentlich müssten wir alles aufschreiben, damit wir es nicht vergessen, aber irgendwie fehlt dazu dann doch die Zeit.
Gestern sagte er zu Alex, dass Maya ihn wohl ein bisschen weniger lieb hätte als er ihn lieb hätte und ich würde mal behaupten, dass er das gut beobachtet hat, wobei der Papa in der Beliebtheitsskale im Gegensatz zu früher doch deutlich gestiegen ist bei ihr. Aber Mama ist eben doch die Beste ;-)
Sehr zufrieden!
... war Dr. Schaub und auch ich heute mit der kleinen Motte bei der U 7 Untersuchung. Ich hatte erst Bedenken, da der Termin um 11:30 Uhr angesetzt war. Es stellte sich im Nachhinein aber als nahezu perfekt heraus. Wir mussten nicht warten und Maya war trotz Tobevormittag im Kindergarten gut gelaunt und folgte den Anweisungen der Helferinnen und des Arztes tadellos. Der Hörtest konnte gut durchgeführt werden, wobei das rechte Ohr noch etwas schlecht schwingt und matt ist, aber das linke sah gut aus, das Wackelbild wurde identifiziert und ich habe zum ersten Mal auch die Bilder (Stern oben, Katze links, Auto rechts) erkannt. Sie legte beim Wiegen auf Anweisung ihre Hände auf den Bauch, ging zur Messlatte mit, ließ sich den Kopfumfang vermessen, in die Ohren schauen, ging auf Aufforderung zur Schaukelente und zeigte, wie sie ihre Socken ausziehen kann. Nebenbei spielte sie mit den Dingen, die da so rumlagen (Puzzle, Bauklötze, etc.). Wirklich vorbildlich und ich war megastolz. All die anderen Fragen, konnten wir auch positiv beantworten (räumt gerne den Geschirrspieler aus, wischt den Boden, sortiert Wäsche und pflückt die zusammengelegte wieder auseinander, kann aus einem Becher trinken und an der Hand oder mit Festhalten Treppen gehen und spricht kleine Sätze). Nur das Impfen entsprach nicht so wirklich ihren Vorstellungen von dem Ausklang eines schönen Vormittags und das dazu in beide Beine, da ich überhaupt nicht daran gedacht habe mal zu schauen, ob vor der U 7 noch eine Impfung anstand. Letztlich finde ich, hat sie auch dies vorbildlich gemeistert, auch wenn sie die ganze Zeit noch etwas sauer über die beiden Einstiche war, bis sie schließlich recht schnell in ihren Mittagsschlaf verfiel.
Hier noch die Daten: 85 cm, 11,5 kg, 47 cm Kopfumfang und damit wohl alles um die mittlere Kurve, wenn ich es richtig verstanden habe (bei der letzten U war sie noch eher im unteren Bereich). Dazu 16 Zähne.
Wie schön, weiter so kleine Dame ...
Ich hab Dich lieb!
P.S: Da alles so schnell ging und ich alleine war, war leider keine Zeit, um Fotos von diesem wichtigen Termin im Unterhemd zu machen ;-)
Und noch was zur Statistik, die besagt, dass der Impfstatus mit zunehmender Kinderzahl singt. Das kann ich dann wohl bestätigen, auch wenn wir wohl gerade noch zeitig genug dran waren/sind und gut, dass wir nur zwei haben ;-)
Hier noch die Daten: 85 cm, 11,5 kg, 47 cm Kopfumfang und damit wohl alles um die mittlere Kurve, wenn ich es richtig verstanden habe (bei der letzten U war sie noch eher im unteren Bereich). Dazu 16 Zähne.
Wie schön, weiter so kleine Dame ...
Ich hab Dich lieb!
P.S: Da alles so schnell ging und ich alleine war, war leider keine Zeit, um Fotos von diesem wichtigen Termin im Unterhemd zu machen ;-)
Und noch was zur Statistik, die besagt, dass der Impfstatus mit zunehmender Kinderzahl singt. Das kann ich dann wohl bestätigen, auch wenn wir wohl gerade noch zeitig genug dran waren/sind und gut, dass wir nur zwei haben ;-)
Donnerstag, 3. Juni 2010
Veränderungen
In gut acht Wochen wird Pepe seine überschauliche Krabbelgruppe verlassen und in einen gewöhnlichen Kindergarten gehen. Eigentlich unser Wunschkindergarten, da er sich in unmittelbarer Nähe zum Wohnort befindet und trotzdem habe ich etwas Bedenken, dass er sich unwohl fühlen könnte. Alle seine MitstreiterInnen von den Knirpsen gehen in andere Einrichtungen und ich bin gespannt, ob er sich in dem neuen Kindergarten zurecht finden wird. Er ist viel größer als der jetzige (25 Kinder pro Gruppe) und dadurch doch deutlich lauter. Dafür hat er ein ganz tolles riesiges Außengelände. Es ist schon ein komisches Gefühl, er demnächst alleine in dem großen Kindergarten und seine Schwester dann ebenfalls alleine in der alten Einrichtung mit ganz vielen neuen Kindern. Insgesamt habe ich bisher einen guten Eindruck von der Einrichtung gewonnen und hoffe, dass Maya nächstes Jahr dort auch einen Platz bekommt. Die Schnuppertage sind gut verlaufen, der Elternabend war gut, das Eingewöhnungskonzept gefällt mir, etc. und doch bleibt diese Ungewissheit und die Hoffnung, dass er schnell Anschluss finden wird und sich wohlfühlen kann.
Sonntag, 16. Mai 2010
Alles Liebe zum zweiten Geburtstag, Maya!
Leider ist es kein sehr warmer Tag (der kälteste Mai seit Menschengedenken stand in der HAZ am Wochenende), so dass wir wohl nicht, wie letztes Jahr, draußen feiern können. Hoffe, es wird trotzdem ein schöner Tag! Zu Deiner Geburt hat es übrigens geregnet, aber so kalt war es nicht!
Montag, 3. Mai 2010
Händchen halten
Heute Morgen haben die beiden auf dem Weg in den Kinderladen hinten im Auto gemeinsam Händchen gehalten, total süß und niedlich!
Donnerstag, 15. April 2010
Gebraten?!
Pepe: "Wir mögen keine Geister! Mögen wir Hechte?"
Ich: "Ja, Hechte mögen wir."
Pepe: "Gebraten?"
War wohl von einem Kind, das wirklich fast alles liebend gerne isst, nicht anders zu erwarten ;-), obwohl ich mich eigentlich nicht erinnern kann, dass wir je Hecht gegessen hätten.
Ich: "Ja, Hechte mögen wir."
Pepe: "Gebraten?"
War wohl von einem Kind, das wirklich fast alles liebend gerne isst, nicht anders zu erwarten ;-), obwohl ich mich eigentlich nicht erinnern kann, dass wir je Hecht gegessen hätten.
Montag, 22. März 2010
Frühling
Mit dem Frühlingsanfang fängt wieder alles an zu blühen und zu wachsen. Und so fragt Pepe nach einem ereignisreichen Tag, an dem er unter anderem auch mit Oma Marion im Garten Blumen gepflanzt hat beim Abendbrot:
"Wächst Gras?"
Papa und Mama: "Ja, Gras wächst."
Pepe: "Und wächsen Bäume?"
Papa und Mama: "Ja, Bäume wachsen auch."
Diese kindliche Neugier aktiviert Alex pädagogische Ader und so fragt er:
"Und wachsen Kinder?"
Pepe: "Ja, Kinder wachsen."
Papa: "Und wachsen Erwachsene?"
Pepe: "Nein, Erwachsenen wachsen nicht und werden bald tot!"
Ich lass das mal so stehen hier und freue mich auf die Sicht der Dinge aus Kinderaugen, die uns auch in Zukunft hoffentlich noch so anschaulich erklärt wird. ;-)
"Wächst Gras?"
Papa und Mama: "Ja, Gras wächst."
Pepe: "Und wächsen Bäume?"
Papa und Mama: "Ja, Bäume wachsen auch."
Diese kindliche Neugier aktiviert Alex pädagogische Ader und so fragt er:
"Und wachsen Kinder?"
Pepe: "Ja, Kinder wachsen."
Papa: "Und wachsen Erwachsene?"
Pepe: "Nein, Erwachsenen wachsen nicht und werden bald tot!"
Ich lass das mal so stehen hier und freue mich auf die Sicht der Dinge aus Kinderaugen, die uns auch in Zukunft hoffentlich noch so anschaulich erklärt wird. ;-)
Sonntag, 14. März 2010
Die Zeiten ändern sich
Zur Zeit spielen Pepe und Maya richtig gut miteinander. Nicht immer, aber doch recht häufig und ganz besonders, wenn sie etwas gemeinsam aushecken, so wie heute, da sie der Meinung waren sämtliche Feuchttücher aus der Box zu verbrauchen, um sauber zu machen, z.B. die selbstgemalten Bilder an der Wand, die jetzt wie Aquarelle aussehen und wobei die Tapete auch gleich noch ein paar mehr Farbkleckse abbekommen hat. Zuvor hatte Maya gleich mal ausprobiert, ob die Stifte auch an der Wand malen.
Es ist schon seltsam, wie sich die Zeiten so ändern. Vor ein paar Monaten wäre Maya keine fünf Schritte von meiner Seite gewichen und neulich verlangte sie nach ihrer Jacke, als Paul (2 3/4, der Sohn von Freunden und im gleichen Kindergarten wie Maya und Pepe), sich auf den Weg zurück nach Hause machte, da sie unbedingt mit wollte. Und so ging sie alleine mit Paul und seinen Eltern zum Spielen mit zu ihm. Mit dabei ihre Kuschelmaus, die zur Zeit sehr wichtig geworden ist. Pepe wäre in dem Alter, glaube ich, nie auf die Idee gekommen alleine irgendwo mitzugehen.
Ich denke, der Kindergarten hat Maya richtig gut getan, wobei sie bestimmt auch etwas frecher dadurch geworden ist. Ich bin sehr gespannt, wie es wird, wenn Pepe im August die Einrichtung wechseln wird und hoffe, dass wir uns da richtig entschieden haben.
Oft frage ich mich, wie sich die zwei später mal verstehen werden, wenn sie größer sind und hoffe natürlich, dass sie sich gut verstehen werden.
Es ist schon seltsam, wie sich die Zeiten so ändern. Vor ein paar Monaten wäre Maya keine fünf Schritte von meiner Seite gewichen und neulich verlangte sie nach ihrer Jacke, als Paul (2 3/4, der Sohn von Freunden und im gleichen Kindergarten wie Maya und Pepe), sich auf den Weg zurück nach Hause machte, da sie unbedingt mit wollte. Und so ging sie alleine mit Paul und seinen Eltern zum Spielen mit zu ihm. Mit dabei ihre Kuschelmaus, die zur Zeit sehr wichtig geworden ist. Pepe wäre in dem Alter, glaube ich, nie auf die Idee gekommen alleine irgendwo mitzugehen.
Ich denke, der Kindergarten hat Maya richtig gut getan, wobei sie bestimmt auch etwas frecher dadurch geworden ist. Ich bin sehr gespannt, wie es wird, wenn Pepe im August die Einrichtung wechseln wird und hoffe, dass wir uns da richtig entschieden haben.
Oft frage ich mich, wie sich die zwei später mal verstehen werden, wenn sie größer sind und hoffe natürlich, dass sie sich gut verstehen werden.
Dienstag, 2. März 2010
Leseratten
Maya ist inzwischen auch echt an Büchern interessiert. Drei Standardwerke (Gute Nacht, Gute Nacht kleiner Bär und Mein Tag) gibt es vorm Schlafengehen. Und auch tagsüber ist Maya des öfteren beim Schmökern zu sehen.
Pepe ist inzwischen schon diverse Male mit Oma in der Leihbibliothek gewesen. Das Konzept, mehrere Bücher auf einmal mit zu nehmen, hat ihm gut gefallen. Das Konzept, sie wieder zurück bringen zu müssen, eher weniger. Geht aber inzwischen auch.
Schön ist es auch, wenn er vor seinem Bücherschrank steht und lange überlegt, welche Bücher er lesen möchte. In den seltenen Momenten, in denen er keinen Erwachsenen zum Vorlesen überreden kann, liest er sich sogar manchmal schon selbst etwas vor.
Wenn man dann abends fragt, was wir denn vor dem Schlafengehen lesen möchten, überlegt er und macht dann Vorschläge: Beide Grüffelobücher und ein Pixibuch, oder: Zwei Pettersons und eine kurze Geschichte. Es folgt dann eine kurze Verhandlungsphase und dann wird gelesen. Einfach schön, wenn auch manchmal anstrengend.
Gestern hat er auf die Frage "Was lesen wir denn heute" kurz überlegt und dann gesagt: "Ein Pixibuch und ... die Bibel.
Pepe ist inzwischen schon diverse Male mit Oma in der Leihbibliothek gewesen. Das Konzept, mehrere Bücher auf einmal mit zu nehmen, hat ihm gut gefallen. Das Konzept, sie wieder zurück bringen zu müssen, eher weniger. Geht aber inzwischen auch.
Schön ist es auch, wenn er vor seinem Bücherschrank steht und lange überlegt, welche Bücher er lesen möchte. In den seltenen Momenten, in denen er keinen Erwachsenen zum Vorlesen überreden kann, liest er sich sogar manchmal schon selbst etwas vor.
Wenn man dann abends fragt, was wir denn vor dem Schlafengehen lesen möchten, überlegt er und macht dann Vorschläge: Beide Grüffelobücher und ein Pixibuch, oder: Zwei Pettersons und eine kurze Geschichte. Es folgt dann eine kurze Verhandlungsphase und dann wird gelesen. Einfach schön, wenn auch manchmal anstrengend.
Gestern hat er auf die Frage "Was lesen wir denn heute" kurz überlegt und dann gesagt: "Ein Pixibuch und ... die Bibel.
Freitag, 12. Februar 2010
Night-Shift
Tja, in den Nachtschichten unserer Brut (und damit auch der Eltern) hat sich einiges verschoben. Maya hat sich anscheinend daran gewöhnt, dass sie nachts in ihrem eigenen ruhigen Zimmer mit geschlossener Tür in absoluter Dunkelheit schläft und tut inzwischen oft genau das: schlafen. Bis zu 12 Stunden am Stück! Absolut neu. Es kommt noch mal vor, dass sie nachts weint, aber nicht mehr so schlimm wie früher und meist kann man sie nach Schnullersuche und -rückgabe auch relativ schnell wieder hinlegen. Zwischen 5.30 und 7.30 möchte sie dann meist in unser Bett, wo sie aber oft noch weiter schlummert.
Möglicherweise werden Mama und Papa also doch noch alt und grau anstatt aufgrund von Schlafmangel früh das Zeitliche zu segnen.
Allerdings hat Pepe (der ehemalige 12-15-Stunden-Schläfer) sich offenbar auch daran gewöhnt, ein Zimmer mit (meist offener) Durchgangstür zu Mama und Papa zu haben. So wacht er denn inzwischen gerne mal nachts auf und schreit nach uns. Wach wird Papa dabei immer und manchmal muss er sogar aufstehen; im schlimmsten Fall sich vor Pepes Bett auf den Boden legen und dort weiter schlafen. Wir dachten erst, es ist eine vorübergehende Phase, aber es kommt doch recht regelmäßig vor und vor allem mit steigender Frequenz.
So sind die durchgeschlafenen Nächte der letzten zwei Jahre (zumindest für Papa) immer noch an einer Hand abzuzählen...
Maya spricht nun auch (endlich) ein paar Worte. Also das tut sie zwar schon lange, aber alle Worte klangen mehr oder weniger wie "Baba" oder "Baa".
Inzwischen kamen nach den ersten Durchbrüchen bu-bu-bong (Luftballon), ha-hu-hu (Hausschuhe), und hu-ho-ho (Strumpfhose) auch gut zu verstehende Ausdrücke. Mayas Lieblingswort ist im Moment Papagei (klingt auch genau so) und sie bildet auch verständliche (zumindest für ihre Mitbewohner) Zwei- und Dreiwortsätze.
Am schönsten für Papa war eine Aussage beim Ins-Bett-Bringen vor ein paar Tagen. Papa wollte sich gerade verabschieden (gute Nacht, bis morgen, schlaf gut mein Schatz, Papa hat dich lieb).
Maya holte tief Luft und antwortete in fast lupenreiner Artikulation: Papa auch lieb.
Mit Tränen der Rührung im Auge setzte ich mich dann wieder hin und blieb doch noch ein paar Minuten länger.
Später waren Mama und Papa etwas unsicher, ob der unerwartete Liebesschwur nicht berechnenderweise ausgesprochen worden war, um genau diese Reaktion zu erwirken.
Wir wollen ja nichts unterstellen, aber unsere Kleine ist doch manchmal ganz schön hintertrieben.
Aber gesagt ist gesagt und ich glaube es ihr auch aufs Wort.
Maya scheint erkannt zu haben, dass auch Papa manchmal Streicheleinheiten braucht. Als er vor einigen Wochen nachts zum dritten oder vierten Mal zu Maya ins Zimmer hastete, um die schreiende Tochter zu beruhigen gab es Schläge vom Kind, begleitet von lauten "Papa nein. Mama!" Rufen. Völlig entnervt (und verletzt) habe ich Maya zu Mama gebracht, ins Bett gelegt und mein Leid geklagt. Maya ist doch ziemlich Mama-Kind und hat manchmal keine Lust, von anderen getröstet zu werden. Ich war wirklich traurig und habe gesagt, dass ich das nicht mehr machen möchte, nachts aufzustehen, nur um dann praktisch beschimpft zu werden.
Irgendwie muss Maya wohl gemerkt haben, dass ich unglücklich bin, denn sie löste sich aus Mamas Umarmung, streckte ihre Arme aus und rief "Papa, Papa".
Ich "durfte" sie daraufhin auf den Arm nehmen und sie hat extra lange mit mir gekuschelt.
Einen kleinen Riecher für die Gefühle anderer schein Maya also doch zu haben.
Möglicherweise werden Mama und Papa also doch noch alt und grau anstatt aufgrund von Schlafmangel früh das Zeitliche zu segnen.
Allerdings hat Pepe (der ehemalige 12-15-Stunden-Schläfer) sich offenbar auch daran gewöhnt, ein Zimmer mit (meist offener) Durchgangstür zu Mama und Papa zu haben. So wacht er denn inzwischen gerne mal nachts auf und schreit nach uns. Wach wird Papa dabei immer und manchmal muss er sogar aufstehen; im schlimmsten Fall sich vor Pepes Bett auf den Boden legen und dort weiter schlafen. Wir dachten erst, es ist eine vorübergehende Phase, aber es kommt doch recht regelmäßig vor und vor allem mit steigender Frequenz.
So sind die durchgeschlafenen Nächte der letzten zwei Jahre (zumindest für Papa) immer noch an einer Hand abzuzählen...
Maya spricht nun auch (endlich) ein paar Worte. Also das tut sie zwar schon lange, aber alle Worte klangen mehr oder weniger wie "Baba" oder "Baa".
Inzwischen kamen nach den ersten Durchbrüchen bu-bu-bong (Luftballon), ha-hu-hu (Hausschuhe), und hu-ho-ho (Strumpfhose) auch gut zu verstehende Ausdrücke. Mayas Lieblingswort ist im Moment Papagei (klingt auch genau so) und sie bildet auch verständliche (zumindest für ihre Mitbewohner) Zwei- und Dreiwortsätze.
Am schönsten für Papa war eine Aussage beim Ins-Bett-Bringen vor ein paar Tagen. Papa wollte sich gerade verabschieden (gute Nacht, bis morgen, schlaf gut mein Schatz, Papa hat dich lieb).
Maya holte tief Luft und antwortete in fast lupenreiner Artikulation: Papa auch lieb.
Mit Tränen der Rührung im Auge setzte ich mich dann wieder hin und blieb doch noch ein paar Minuten länger.
Später waren Mama und Papa etwas unsicher, ob der unerwartete Liebesschwur nicht berechnenderweise ausgesprochen worden war, um genau diese Reaktion zu erwirken.
Wir wollen ja nichts unterstellen, aber unsere Kleine ist doch manchmal ganz schön hintertrieben.
Aber gesagt ist gesagt und ich glaube es ihr auch aufs Wort.
Maya scheint erkannt zu haben, dass auch Papa manchmal Streicheleinheiten braucht. Als er vor einigen Wochen nachts zum dritten oder vierten Mal zu Maya ins Zimmer hastete, um die schreiende Tochter zu beruhigen gab es Schläge vom Kind, begleitet von lauten "Papa nein. Mama!" Rufen. Völlig entnervt (und verletzt) habe ich Maya zu Mama gebracht, ins Bett gelegt und mein Leid geklagt. Maya ist doch ziemlich Mama-Kind und hat manchmal keine Lust, von anderen getröstet zu werden. Ich war wirklich traurig und habe gesagt, dass ich das nicht mehr machen möchte, nachts aufzustehen, nur um dann praktisch beschimpft zu werden.
Irgendwie muss Maya wohl gemerkt haben, dass ich unglücklich bin, denn sie löste sich aus Mamas Umarmung, streckte ihre Arme aus und rief "Papa, Papa".
Ich "durfte" sie daraufhin auf den Arm nehmen und sie hat extra lange mit mir gekuschelt.
Einen kleinen Riecher für die Gefühle anderer schein Maya also doch zu haben.
Montag, 11. Januar 2010
Pseudo
Nun auch noch das: Pepe hatte letzte Nacht einen Pseudokruppanfall. War nicht schön, aber da ich von Freunden schon einmal davon gehört hatte und auch mein Neffe Ruben als Kleinkind mal einen Anfall hatte, wusste ich doch ziemlich schnell, was es war. Zum Glück hatten wir auch noch ein Cortisonzäpfchen im Kühlschrank, was wir ihm verabreichen konnten. Mein freier Tag fiel damit heute ins Wasser und war nur ein pseudofreier Tag. Und da Maya nach zwei Tagen Kita total verrotzt ist, durfte sie gleich mit hier bleiben. Zum Dank waren beide Kinder irgendwie unausstehlich heute und ich kann eigentlich nicht behaupten, dass sie mir irgendwie angeschlagen vorkamen, sind vielleicht nur pseudokrank. Mittags wollte außer mir sich dann auch niemand ausruhen und es gab nur einen Pseudomittagsschlaf. Dafür scheinen jetzt beide eingeschlafen zu sein und ich hoffe, dass die Nacht ruhig bleibt und keine Pseudonachtruhe auf uns wartet. Für den Notfall haben wir zwar wieder Cortisonzäpfchen vom Kinderarzt verschrieben bekommen, aber ich hoffe, dass wir sie nie wieder brauchen werden. Ich freue mich jetzt erst einmal auf einen echten Feierabend!
Mittwoch, 6. Januar 2010
Nachtrag
Ich wusste, ich hätte es nicht bloggen dürfen, denn gleich die Nacht darauf hatten wir vier Stunden Partytime mit Maya von drei bis sieben Uhr (nachts wohlgemerkt!). Es war unfassbar, erst kam Pepe gegen zwei Uhr zu uns ins Bett, was er sonst nie macht und gegen drei fing Maya an zu plärren. Nach einer halben Stunde vergeblichen "Ich leg Dich wieder hin in dein Bett-Versuchen" durch Alex, brachte er die Partymaus zu uns ins Bett, in der Hoffnung, dass sie dort einschlafen würde. Weit gefehlt, ein Wälzen, ein Schreien, ein ich "Reiße-mir-den Schlafsack-vom-Körper" und schließlich ein "Jetzt-springen-wir-auf-dem-Bett-herum", nachdem ich ihr den Schlafsack ausgezogen hatte. Ein Wunder, dass Pepe bei dem Getobe und Gebrüll nicht aufgewacht ist. Alex schien recht unbeteiligt, nachdem er sie gegen halbvier bei mir abgeladen hatte und machte auch noch dumme Sprüche. Gegen kurz vor sieben war ich völlig am Ende, da ich doch nur schlafen wollte und "schmiss" Maya dann zu Alex rüber. Leider verstärkte das ihr Schreien nach Mama, so dass ich einen letzen Versuch startete, sie doch zum Einschlafen zu bewegen. Also zurück in ihr Zimmer, flugs noch eine frische Windel und als hätte sie genau gewusst, dass sämtliche Grenzen des Zumutbaren längst überschritten waren, ließ sie sich widerstandlos in ihr Bett zurück legen und schlief innerhalb von 5 Minuten ein.
Der Mittagsschlaf fiel dann allerdings wieder aus. Unglaublich, oder? Sowas hatten wir auch schon lange nicht mehr. Dafür gab es als Belohnung dann 12 Stunden Schlaf am Stück die Nacht drauf. Warum nicht immer so?
Der Mittagsschlaf fiel dann allerdings wieder aus. Unglaublich, oder? Sowas hatten wir auch schon lange nicht mehr. Dafür gab es als Belohnung dann 12 Stunden Schlaf am Stück die Nacht drauf. Warum nicht immer so?
Montag, 4. Januar 2010
Frohes neues und gesundes 2010!
Unfassbar und ich habe fast nicht mehr daran geglaubt, dass es irgendwann passiert, aber seit die Kinder kitafrei haben, hat Maya tatsächlich schon ein paar Mal durchgeschlafen. Nun nach 19 Monaten scheint sie es ab und an zu können. Was vorher nur bei Oma und Opa geklappt hat, scheint nun auch zu Hause möglich zu sein. Ich sollte es nicht zu sehr betonen, man weiß ja, wie schnell sich so etwas ändern kann, aber im Gegensatz zu den Monaten zurvor ist es wirklich ein wahnsinniger Fortschritt. Es gab ein paar Tage, an denen sie bis sieben oder halbacht geschlafen hat und häufig, wenn sie früher aufwachte, ist sie zumindest bei uns im Bett gleich wieder eingeschlummert. Pepe schläft zurzeit auch sehr lange und wenn am Donnerstag die Kita wieder losgeht, wird es für alle eine ziemliche Umstellung. Wieviel entspannter ist das Leben doch, wenn man am Morgen alle Zeit der Welt hat und nicht rechtzeitig in der Schule (Papa), im Kindergarten (Maya und Pepe) oder Büro sein muss (ein hoch auf die flexiblen Abeitszeiten, aber auf meine Stundenzahl muss ich dummerweise trotzdem irgendwie kommen). Im neuen Jahr wird es noch etwas heftiger, da die Einrichtung angedroht hat, die Eltern, die nach neun Uhr mit ihren Kindern eintreffen, nicht mehr reinzulassen. Eine Herausforderung für uns drei, die doch so häufig das ein oder andere Mal ein paar Minuten später da waren, zumal der Weg ohne Auto auch nicht der kürzeste ist und die Schneemassen zur Zeit ein Fahrradfahren unmöglich machen. Werden wir wohl mit dem Schlitten spätestens gegen kurz nach acht hier losstarten müssen, eigentlich eine Zeit, zu der zumindest Pepe noch tief und fest schlummert. Der Wiedereinstieg in die Arbeitswelt hat das Leben zu viert hier auch nicht wirklich leichter gemacht, das hatte ich mir irgendwie anders und entspannter vorgestellt. Naja, hoffen wir mal, dass die Kinder uns wenigstes den nächtlichen Schlaf zukünftig etwas mehr gönnen. Ein frohes neues und gesundes 2010 allen da draußen ... und weiterhin viel Spaß im Schnee! Wahnsinn, oder?
Dienstag, 8. Dezember 2009
Carpe Noctem
Es gibt so viel zu erzählen, wenn nur die Zeit nicht so knapp wäre. Aber egal, zwischen Korrekturbergen, Abi-Vor-Klausuren, Nachschreibern, Vokabeltests und sogar mal wieder einem Unterrichtsbesuch (Papas Chef kommt zur "Besichtigung") gibt es jetzt mal ein kleines Häppchen (statt Mittagsschlaf) bevor Papa die Kids aus der Verwahrungsanstalt holt.
Zur Zeit machen wir mal wieder eine Schlafperiode des Grauens durch. In den letzten 3-4 (gefühlt 30-40) Wochen gab es selten mal mehr als 2 Stunden Schlaf am Stück. Manchmal auch nur ein Stück von 2 Stunden. Beide Kinder hatten Husten, Pepe nicht so schlimm wie Maya, aber dafür wilde Träume. So kam es auch, dass eine Nacht Papa vor Pepes Bett zwischen 3 und 4 Uhr nachts eine Stunde unterhalten wurde (Papa Du bist alt; Papa Du wächst nur noch in die Breite; Der Mond ist aufgegangen; Fuchs du hast die Gans gestohlen, gib sie bitte wieder her; ...).
Auch beim ins-Bett-gehen zeigt Pepe zur Zeit, dass er großen Bedarf hat, die Dinge, die ihm so durch den Kopf gehen (und das sind einige) zu kommunizieren.
Das kann dann auch schon mal 1-2 Stündchen dauern, unterbrochen von nacherzählten Kinderbüchern/CDs (und zwar wörtlich) und gesungenen Liedern. Ein Dialog vor zwei Tagen ging in etwa so:
Zur Zeit machen wir mal wieder eine Schlafperiode des Grauens durch. In den letzten 3-4 (gefühlt 30-40) Wochen gab es selten mal mehr als 2 Stunden Schlaf am Stück. Manchmal auch nur ein Stück von 2 Stunden. Beide Kinder hatten Husten, Pepe nicht so schlimm wie Maya, aber dafür wilde Träume. So kam es auch, dass eine Nacht Papa vor Pepes Bett zwischen 3 und 4 Uhr nachts eine Stunde unterhalten wurde (Papa Du bist alt; Papa Du wächst nur noch in die Breite; Der Mond ist aufgegangen; Fuchs du hast die Gans gestohlen, gib sie bitte wieder her; ...).
Auch beim ins-Bett-gehen zeigt Pepe zur Zeit, dass er großen Bedarf hat, die Dinge, die ihm so durch den Kopf gehen (und das sind einige) zu kommunizieren.
Das kann dann auch schon mal 1-2 Stündchen dauern, unterbrochen von nacherzählten Kinderbüchern/CDs (und zwar wörtlich) und gesungenen Liedern. Ein Dialog vor zwei Tagen ging in etwa so:
- Papa, wir haben toll gequatscht
- (Papa freut sich) Ja, ich unterhalte mich auch gerne mit Dir. Gute Nacht...
- Nein, Maya und ich haben gequatscht. Wir haben getobt und gelacht.
- Ach so, Ihr habt Quatsch gemacht.
- Ja, wir können so gut quatschen, weil wir ja Freunde sind.
- Das ist schön, dass Ihr Freunde seid; und Ihr seid ja auch Geschwister.
- Du kannst keinen Quatsch machen, Papa weil Du ja keine Freunde hast.
- Also eigentlich...
- Nein, Du hast keine Freunde.
- Papa hat doch auch Freunde.
- (überlegt) Welche denn?
- Na, Jörg zum Beispiel und Watz und Matze. Sandra und Suse. Die kennst Du doch auch.
- (lacht) Das sind keine Freunde.
- Naja, keine Kinder. Papa hat eben erwachsene Freunde und wir machen auch manchmal Quatsch.
- (ungläubig) Neeeeiiiiiin... Wieso hat Sandra eigentlich nur Line und kein zweites Kind?
- Vielleicht kommt da ja nochmal eins?!
- Und Paul ist auch nur ein Kind und hat keine Schwester.
- Aber das kann ja auch noch kommen.
- Wird das dann ein Junge oder ein Mädchen? Maya ist ja ein Mädchen, aber Paul ist ein Junge und Line ist ein Mädchen.
- Das weiß man nicht, wenn das Baby noch im Bauch ist und es ist dann eine tolle Überraschung.
- Das Baby ist im Bauch? Aber da gibt es doch Bakterien. (Pepe vermutet, dass Karius und Baktus nach dem Zähneputzen manchmal mit dem Spülwasser im Bauch verschwinden)
- Das Baby ist aber geschützt, da können die Bakterien nichts machen.
- Die hauen und beißen dann vielleicht.
- Nein, das können die nicht.
- Was können die denn.
- Naja, manche machen uns krank, aber nicht alle. Es gibt auch gute Bakterien, die uns helfen.
- Ach ja, die räumen nach dem Essen das Geschirr auf.
- (Papa versucht, sich zusammenzureißen)...
- (überlegt) Ja, manche Bakterien helfen und räumen das Geschirr auf.
- (Papa fehlen die Worte)
Freitag, 13. November 2009
Freud und Leid
Also Maya ist ein echter Kita-Profi geworden. Inzwischen winkt sie sogar cool der Mama zu, wenn Papa sie (Montags und Freitags) zum Kindergarten bringt. Dort denkt sie gar nicht mehr daran, auch nur eine Träne zu vergießen, sondern jauchzt fröhlich, wenn sie das Gebäude sieht und es hat den Anschein, dass sie es gar nicht erwarten kann, die Eltern schnell los zu werden, damit man mit Spielen anfangen kann.
Pepe hat schon zum zweiten Mal in diesem Jahr indirekt mitbekommen, dass es traurig ist, wenn jemand stirbt. Hatte im Sommer vor allem Mama feuchte Augen, als Michael Jackson gestorben ist, so waren in dieser Woche auch Mama aber vor allem Papa sehr traurig über den Tod von Robert Enke. Da auch Pepe mit seinen drei Jahren ein Enke-Fan ist, hat er natürlich gefragt, ob Enke bald wieder spielen kann und warum er denn gestorben ist.
Wenn ich sehe, welche Auswirkungen diese Tragödie hat, bin ich ganz froh, dass Pepe erst drei ist und die ganze Tragweite noch nicht begreifen kann.
Wir fühlen uns irgendwie sehr verbunden mit den Enkes. Das ganze ist natürlich nur einseitiger Natur, aber als die kleine Lara Enke vor drei Jahren in der MHH gestorben ist, lag Pepe ja als 8 Tage altes Mini-Frühchen im gleichen Krankenhaus und Mama war auch noch zur "Erholung" da. Schon damals hat uns das Schicksal der Familie sehr berührt und wir sind auch heute unendlich traurig und wünschen Teresa Enke viel Kraft, um das Leben mit der kleinen Leila irgendwann wieder genießen zu können, so gut es eben geht.
Pepe hat schon zum zweiten Mal in diesem Jahr indirekt mitbekommen, dass es traurig ist, wenn jemand stirbt. Hatte im Sommer vor allem Mama feuchte Augen, als Michael Jackson gestorben ist, so waren in dieser Woche auch Mama aber vor allem Papa sehr traurig über den Tod von Robert Enke. Da auch Pepe mit seinen drei Jahren ein Enke-Fan ist, hat er natürlich gefragt, ob Enke bald wieder spielen kann und warum er denn gestorben ist.
Wenn ich sehe, welche Auswirkungen diese Tragödie hat, bin ich ganz froh, dass Pepe erst drei ist und die ganze Tragweite noch nicht begreifen kann.
Wir fühlen uns irgendwie sehr verbunden mit den Enkes. Das ganze ist natürlich nur einseitiger Natur, aber als die kleine Lara Enke vor drei Jahren in der MHH gestorben ist, lag Pepe ja als 8 Tage altes Mini-Frühchen im gleichen Krankenhaus und Mama war auch noch zur "Erholung" da. Schon damals hat uns das Schicksal der Familie sehr berührt und wir sind auch heute unendlich traurig und wünschen Teresa Enke viel Kraft, um das Leben mit der kleinen Leila irgendwann wieder genießen zu können, so gut es eben geht.
Montag, 26. Oktober 2009
"Es stinkt nach Pizza"
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Pepe sagt in letzter Zeit soviele witzige Sachen, die ich gerne alle festhalten würde, aber dann müsste ich den ganzen Tag mit einem Notizblock rumlaufen und alles schnell aufschreiben (vielleicht gar keine so schlechte Idee, aber vielleicht besser doch nicht ;-) "Es stinkt nach Pizza" oder "Jetzt muss ich mal", nachdem er was getrunken hat, "aber ich kann nach em Schlafen aushalten", was in der Regel auch wirklich klappt, sind Beispiele dafür. Auch bei Maya kommen jeden Tag neue Wörter dazu und sie wird wie ihr großes Vorbild von Tag zu Tag selbstständiger. Das Neuste, was ich besser nicht bloggen sollte, aber so süß und witzig finde, ist, dass Maya lacht, wenn jemand eine Pups lässt und das Ganze mit einem Pff kommentiert zu der Person, die sie als Verursacher ausmacht.
Meine "freien" Tage hier sind nun auch gezählt und ich habe bei Weitem nicht das geschafft, was ich alles erledigen wollte. Und dabei hat Maya mich wirklich damit überrascht, dass sie seit acht Wochen Kita bisher nicht einmal krankheitbedingt daheim bleiben musste. Ich hätte also genug Zeit gehabt, mehr zu schaffen. Kann nur hoffen, dass es nicht ausgerechnet nächste Woche losgeht, wenn ich zurück an meinen Arbeitsplatz kehre. Insgesamt scheint sie doch robuster als Pepe zu sein oder hat als Geschwisterkind einfach schon viel seiner mitgebrachten Keime als Baby abwehren müssen. Sie freut sich mittlerweile richtig auf den Kindergarten und zeigt nur noch aufs Fenster beim Abschied durch das wir immer noch einmal winken.
Heute haben wir ihre Delfibekanntschaften zum Spielen und Klönen eingeladen, so dass ich am besten gleich mal ein bisschen aufräumen werde, auch wenn sich das eigentlich gar nicht lohnt ;-)
Schätze mal, die Klön-Spielnachmittage werden demnächst auch weniger werden.
Meine "freien" Tage hier sind nun auch gezählt und ich habe bei Weitem nicht das geschafft, was ich alles erledigen wollte. Und dabei hat Maya mich wirklich damit überrascht, dass sie seit acht Wochen Kita bisher nicht einmal krankheitbedingt daheim bleiben musste. Ich hätte also genug Zeit gehabt, mehr zu schaffen. Kann nur hoffen, dass es nicht ausgerechnet nächste Woche losgeht, wenn ich zurück an meinen Arbeitsplatz kehre. Insgesamt scheint sie doch robuster als Pepe zu sein oder hat als Geschwisterkind einfach schon viel seiner mitgebrachten Keime als Baby abwehren müssen. Sie freut sich mittlerweile richtig auf den Kindergarten und zeigt nur noch aufs Fenster beim Abschied durch das wir immer noch einmal winken.
Heute haben wir ihre Delfibekanntschaften zum Spielen und Klönen eingeladen, so dass ich am besten gleich mal ein bisschen aufräumen werde, auch wenn sich das eigentlich gar nicht lohnt ;-)
Schätze mal, die Klön-Spielnachmittage werden demnächst auch weniger werden.
Mittwoch, 7. Oktober 2009
Waldausflug
Heute machen die Knirpse gemeinsam einen Ausflug in den Wald. Sah total süß aus, wie sie alle eingemummelt in ihren Regenklamotten startbereit waren und das Wetter scheint auch mitzuspielen. Pepe hat Paul an die Hand genommen und Maya wartete im Kindertransportwagen, dass es losging. Leider musste sie doch noch einmal kurz weinen, als sie gesehen hatte, dass ich noch da war, obwohl sie zuvor ganz zufrieden das Treiben beobachtete. Hoffe, dass alle viel Spaß beim Waldausflug habe.
Dienstag, 6. Oktober 2009
Abschied
Nachdem Maya nun fast 17 Monate bei uns im Schlafzimmer geschlafen hat, haben wir beschlossen, sie nun doch in Pepes altes Zimmer umzubetten, damit sie nicht bei jeder Kleinigkeit mit wach wird. Anfangs hat sie sich nur mittags dort hinlegen lassen, aber nun hat sie schon die zweite Nacht infolge in ihrem neuen Bett geschlummert und offensichtlich schläft sie dort gar nicht einmal schlecht. Ich muss allerdings gestehen, dass sie mir doch irgendwie fehlt, wenn ich abends ins Bett gehe, so dass ich mich fast ein bisschen gefreut habe, als Maya in der ersten Nacht auswärts gegen 5 Uhr zu weinen anfing, da ich einen Grund hatte, sie mit zu uns zu holen, wo sie dann auch noch bis 7 Uhr weitergeschlummert hat. Heute Nacht gegen halbvier ist Alex rübergegangen, als sie geweint hat und kam nach einer Weile leider ohne sie wieder :-(
Donnerstag, 24. September 2009
Angekommen
Nach knapp vier Wochen Kindergarten, kann ich behaupten, dass Maya schon fast wie ein alter Hase den Tagesablauf dort mitmacht. Beim Weggehen morgens weint sie zwar meist noch kurz, aber sie beruhigt sich wohl sehr schnell. Oft schon auf dem Weg zum Fenster durch das ich den Kindern immer noch winke und Handküsse zuwerfe, wo ihr dann allerdings dadurch manchmal wieder einfällt, dass Mama eigentlich da bleiben soll. Pepe hingegen scheint die Tatsache, dass seine Schwester jetzt auch dort weilt, nicht besonders beim morgendlichen Abschied geholfen zu haben. Ich kann schlecht beurteilen, wieviel tatsächlich Abschiedsschmerz ist und wieviel Show. Heute ging es seit langem mal wieder, aber gestern habe ich überlegt, ihn vielleicht tatsächlich einen Tag der Woche Auszeit zu gönnen und dafür Exklusivzeit mit Mama, die seit der Geburt von Maya knapp geworden ist. Zumindest bis zum Wiedereinstieg im November könnte ich vielleicht freitags nur mit ihm etwas unternehmen, bin mir allerdings nicht sicher, ob ich mir ein Eigentor damit schieße und er dann auch weiterhin seinen Exklusivtag einfordern wird und es die Situation noch verschlimmert. Wenn ich weg bin, beruhigt er sich wohl auch ganz schnell, aber es scheint ihm nach wie vor ein passender Junge zum Spielen zu fehlen, glaube ich.
Kaum hatte ich dies vor ein paar Tagen geschrieben und noch nicht veröffentlicht, da scheint Pepe der Abschied doch nicht mehr so schwer zu fallen. Und auch Maya fängt am Fenster nicht automatisch wieder an zu weinen. Ein passender Spielgefährte scheint Pepe trotzdem zu fehlen, so wie der Mittagsschlaf, der ihn letzten Donnerstag dazu veranlasste bei einer der Erzieherinnen (Sabrina) auf dem Schoß einzuschlafen, die in dann ablegte und er schlummerte tief und fest zwischen all dem Getobe und Gebrüll in der Kuschelhöhle einfach weiter.
Kaum hatte ich dies vor ein paar Tagen geschrieben und noch nicht veröffentlicht, da scheint Pepe der Abschied doch nicht mehr so schwer zu fallen. Und auch Maya fängt am Fenster nicht automatisch wieder an zu weinen. Ein passender Spielgefährte scheint Pepe trotzdem zu fehlen, so wie der Mittagsschlaf, der ihn letzten Donnerstag dazu veranlasste bei einer der Erzieherinnen (Sabrina) auf dem Schoß einzuschlafen, die in dann ablegte und er schlummerte tief und fest zwischen all dem Getobe und Gebrüll in der Kuschelhöhle einfach weiter.
Freitag, 18. September 2009
Bilderflut
So, jetzt sind tatsächlich mal wieder ein paar neue Bilder online. Ich habe auch einige ältere Beiträge etwas mit Bildmaterial "aufgepeppt". Ist schon krass, wie viel man fotografiert (schreibt man das jetzt so?).
Naja, meine liebe Frau ist ja traumatisiert, weil es von ihr als drittes Kind keine Babyfotos mehr gibt, was ja auch wirklich hart ist. Aber dass wir in drei Jahren über 10000 Fotos machen, hätte ich auch nicht gedacht.
Wenn man das mal so zwischendurch schaffen würde, ein paar Bilder von der Kamera zu holen, auszumisten und hochzuladen. Ist aber nicht und so sind es dann immer, wenn man sich mal dran setzt mehrere hundert, wenn nicht tausend Fotos.
Mal sehen, wann ich dazu komme, die über 400 Videos zu sichten, komprimieren, auszuwählen und Euch lieben Bloggernauten online verfügbar zu machen...
Naja, meine liebe Frau ist ja traumatisiert, weil es von ihr als drittes Kind keine Babyfotos mehr gibt, was ja auch wirklich hart ist. Aber dass wir in drei Jahren über 10000 Fotos machen, hätte ich auch nicht gedacht.
Wenn man das mal so zwischendurch schaffen würde, ein paar Bilder von der Kamera zu holen, auszumisten und hochzuladen. Ist aber nicht und so sind es dann immer, wenn man sich mal dran setzt mehrere hundert, wenn nicht tausend Fotos.
Mal sehen, wann ich dazu komme, die über 400 Videos zu sichten, komprimieren, auszuwählen und Euch lieben Bloggernauten online verfügbar zu machen...
Keks
Schon witzig, zu hören und zu beobachten, wie die Zwerge die eigenen Schimpftiraden übernehmen. So Pepe heute zu Maya, dass ihm irgendwas total auf den Keks ginge, selbstverständlich entsprechend betont.
IKEEEEA - hier tanken Sie auf...
Pepe hat zu seinem Geburtstag ein größeres Kinderzimmer bekommen. Naja, ganz zum Geburtstag war es nicht fertig, erst musste Papa ja jedes Wochenende beim Kindergarten wuppen (gefühlt jedenfalls). Auf jeden Fall hat Pepe im neuen Zimmer schon mal das Bett eingeweiht. Er hatte das Hochbett schon mal bei IKEA getestet (ja, da waren die anderen Kunden echt erstaunt). Er war auf dem Hinweg im Auto eingeschlafen und ich musste ihn halb pennend durch das Möbelhaus schleppen. Irgendwann hatte ich dann keinen Bock mehr und ich hab ihn in ein Bett gelegt. Da hat er dann ne Runde gepennt.
Naja, jedenfalls haben wir das Bett nach langem Hin und Her endlich bekommen und aufgebaut. Allerdings kann man es auch umdrehen, so dass es kein Hoch- sondern eben ein Tiefbett ist. Das findet Pepe doof, aber er muss sich leider damit abfinden. Nicht ganz aus der Luft gegriffene Erklärung: Maya klettert ja so gerne und würde sicherlich mal runter plumpsen. Pepe natürlich nicht, weil er ja schon sooo groß ist.
Er ist dann auch in der 2. Nacht im neuen Bett - in dem er übrigens sehr klein aussieht - mal eben aus dem Bett gefallen. Mama und Papa saßen im Wohnzimmer, als es plötzlich sehr laut krachte. Mama erwähnte, dass Pepes Hand vorher schon unter dem Baldachin, der eigentlich ein rausfallen verhindern müsste, hervor geschaut habe. Papa also im Affenzahn die Treppe rauf, einen brüllenden Jungen erwartend. Und, was findet er? Pepe liegt auf der Decke vor dem Bett und schläft. Mit viel Getöse also raus gefallen und einfach weiter geschlafen. Ich hab ihn dann zugedeckt und erstmal auf dem Boden gelassen; er war so friedlich. Natürlich ist der Sturz aus dem Tiefbett (ca. 35 cm) weitaus weniger gefährlich also von oben (120 cm), aber trotzdem hätte ich doch ein tränenreiches Erwachen erwartet.
So nach und nach schaffen es Mama und Papa, dass Zimmer auch endlich in ein richtiges Kinderzimmer zu verwandeln. Gestern haben sich die beiden Kleinen auch schon zusammen an den Kindertisch gesetzt und gespielt und der Schrank (Trofast) voller Bücher und Spielsachen hat auch seine Faszination.
Eigentlich wollte ich mal die Bilder von der Kamera laden und das Online-Album updaten, aber Mama hat die Kamera wohl mitgenommen. Damit ich endlich mal ein bisschen (eher viel) arbeiten kann, sind die Drei Cousin besuchen gefahren und Papa hat nach 4 Std. Möbel-Action noch fix 7 Std am Schreibtisch (jetzt übrigens zugunsten des Kinderzimmers auf dem Dachboden) gearbeitet. So viel also zum "freien Tag", den ich genießen darf.
Montag, 14. September 2009
Das Leben eines Dreijährigen ...
... muss wirklich schrecklich sein und wenn noch einmal jemand sagt, er möchte gerne wieder Kind sein, dann sollte er sich Pepes Wutausbrüche anschauen. Minutenlang kann er sich darüber ärgern, dass Mama ihn vom Kindergarten abholt und nicht Papa. Wenn der Papa ihn abholt, ärgert er sich, dass der vielleicht auf Grund der Wetterlage nicht mit dem Rad zum Abholen gekommen ist. Er regt sich auf, wenn ich nicht durch die Muckelstraße fahre, die am Kanal entlang führt, sondern die Hauptstraße nehme oder es fällt ihm im Bett wieder ein, dass er eigentlich einen Joghurt zum Abendbrot essen wollte. Im Kindergarten ärgert er seine beste Freundin und begründet das damit, weil das Wochenende so antrengend war. Kann ein Dreijähriger schon verliebt sein? Vielleicht ärgert er sie auch, weil er sie besonders gerne mag? Ich hoffe jedenfalls, dass diese Phase schnell vorbeigeht. Zum einen, weil es für alle Beteiligten mehr als anstrengend ist und zum anderen, weil er in Mayas Klamotten doch irgendwie verboten aussieht. Die musste er heute beim Heimweg nämlich unbedingt anziehen, weil ihm seine Jacke und Schuhe nicht zusagten und ich ihn nicht ohne gehen lassen wollte. Dass ihm die Sachen eigentlich schon ein wenig zu klein sind, scheint ihn nicht zu stören. Und die ausrangierten Gummistiefel, die noch von ihm in der Kita standen und nun an Maya gehen sollten, werden sicherlich auch ein wenig gedrückt haben. Spätestens, wenn Maya anfängt Einspruch zu erheben, hat der vermeintliche Frieden sowieso ein Ende. Aber zurzeit sind mir die Kämpfe auf der Klamottenebene
einfach nicht die Mühe wert.
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An dieser Stelle mischt sich der Papa mit einem Foto ein. Und zwar zum Thema "in Mayas Klamotten verboten aussehen". Maya hat ein Kleid angezogen und Pepe wollte unbedingt auch. Ist auch dann den ganzen Tag darin rumgehopst. Mehr Fotos mit Kleidchen auf der Foto-Seite oder direkt hier.
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An dieser Stelle mischt sich der Papa mit einem Foto ein. Und zwar zum Thema "in Mayas Klamotten verboten aussehen". Maya hat ein Kleid angezogen und Pepe wollte unbedingt auch. Ist auch dann den ganzen Tag darin rumgehopst. Mehr Fotos mit Kleidchen auf der Foto-Seite oder direkt hier.
Sonntag, 13. September 2009
Wochenend(grübeleien)?!
Eigentlich war eine gemeinsame Fahrt nach Bremen geplant, weil der Papa gerne ins Stadion wollte (Bremen gegen 96) und wir bei Freunden mit Ole (6 Jahre) und Pia (1 Jahr) hätten übernachten und spielen dürfen. Maya war bzw. ist allerdings gar nicht gut drauf (Durchfall, Zahnungsprobleme und leicht verrotzt). Sie ist total anhänglich, schlapp und knörig, so dass ich ihr die Fahrt nach der antrengenden Kita-Woche besser ersparen wollte. Und nun sitzte ich hier und blogge, während der Papa mit Pepe in Bremen weilt. Wir waren kurz bei Oma und Opa zum Mittagessen und ich konnte die Maus glücklicherweise aus dem Auto schlafend ins Bett legen. Das ist ja leider nicht immer so. Irgendwie ist es schon komisch, während ich mich vor ein paar Jahren am Wochenende gegen 9:30 Uhr noch einmal im Bett umdrehen konnte, war ich heute schon mit dem Auto unterwegs und wunderte mich über die leeren Straßen (vermutlich, weil die meisten anderen noch schlafen durften). Ganz davon abgesehen, dass ich um 7:30 Uhr schon einen Kuchen gebacken habe, was gar nicht so einfach war mit der anhänglichen Maus am Rockzipfel. Mit einem Kind hier ist es jedenfalls deutlich ruhiger, fast zu ruhig, auch wenn ich gestehen muss, dass mir Pepes Gebrüll wegen Nichtigkeiten in letzter Zeit ziemlich auf die Nerven ging. Er scheint gerade eine ganz schwierige Phase durchzumachen und ich hoffe, dass er bald wieder ausgeglichener ist. Manchmal macht mir es Angst, wenn ich darüber nachdenke, was noch alles auf uns zukommt und dann wünsche ich mir die Zeit zurück, an der ich mich sonntags gegen 10 Uhr noch einmal umdrehen konnte im Bett. Selbstverständlich will ich die Mäuse nicht missen und ich weiß, dass es alles nur Phasen sind. Und ich bin mir sicher, dass irgendwann der Tag kommen wird, an dem ich mich im Bett noch einmal umdrehen darf und dann wünsche ich mir genau die Zeit zurück, in der Pepe und Maya in diesem Alter sind. Zu blöd, dass wir (bzw. ich) so selten die Dinge so genießen können, wie sie gerade sind. Vielleicht sollte ich gleich anfangen, das zu ändern, lasse den Haushalt links liegen, lege mich noch ein halbes Stündchen mit zu der kleinen Maus aufs Ohr und genieße das verbleibende Restfrauenwochenende und die Ruhe, statt mich darüber zu ärgern, dass ein gemeinsames Wochenende mal wieder ins Wasser gefallen ist.
Donnerstag, 10. September 2009
Freitag, 4. September 2009
Eingewöhnung abgeschlossen
Maya hat heute tatsächlich schon das erste Mal in der Kita geschlafen. Als die Erzieher mit dem Reisebett kamen, hat sie wohl deutlich gemacht, dass sie da nicht rein will, aber mit Steffi angekuschelt auf der Matratze ging dann wohl. Eine 3/4-Stunde soll sie immerhin geschlummert haben. Trotz verkürztem Mittagsschlaf war sie beim Abholen gut drauf und hat beim Kita-Sommerfest noch ordentlich mitgefeiert. Pepe hingegen hat zurzeit eine schwierige Phase. Ist uns auf dem Weg zum Grillfest im Auto eingeschlafen, obwohl der Weg nicht weit war und er mittags laut Auskunft der Erzieherin Bianca eine halbe Stunde Schlaf hatte. Heute Abend beim Zubettgehen war er sehr nölig. Entweder brütet er irgendwas aus oder es ist einer dieser seltsamen Entwicklungsschübe so kurz vor seinem dritten Geburtstag.
Bei Maya hatte ich heute jedenfalls das Gefühl, dass ihr das Kitaleben doch ganz gut gefällt und beim morgendlichen Abschied hat sie wohl auch nur kurz geweint (trotzdem immer wieder grausam). Hoffe, dass es so gut weiterläuft. Momentan bin ich jedenfalls richtig stolz auf meine kleine Große.
Bei Maya hatte ich heute jedenfalls das Gefühl, dass ihr das Kitaleben doch ganz gut gefällt und beim morgendlichen Abschied hat sie wohl auch nur kurz geweint (trotzdem immer wieder grausam). Hoffe, dass es so gut weiterläuft. Momentan bin ich jedenfalls richtig stolz auf meine kleine Große.
Die richtige Entscheidung?
Das war schon mehr als komisch, als ich gestern plötzlich beide Kinder in der Kita zurück gelassen habe und hier alleine war. Als Pepe eingewöhnt wurde, hatte ich immerhin Maya, um die ich mich kümmern musste und die mich ablenkte. Aber gestern war es plötzlich doch sehr still hier und unheimlich und irgendwie auch traurig und schmerzvoll. Ich habe mich schließlich mit Hausarbeit abgelenkt. Jetzt bin ich mir unsicher, ob ich die freie Zeit bis zum Wiedereinstieg ins Arbeitsleben wirklich so genießen kann, wie ich mir das dachte. Pepe wollte übrigens auch nicht, dass ich gehe und hat mir immer erklärt, dass Maya mich doch noch hier bräuchte. Und die kleine Maus wollte einerseits zwar da bleiben, fand es aber doch nicht so gut, als ich ohne sie ging. Gegen 11:15 Uhr habe ich die Maus dann wieder abholen wollen. Die Erzieherinnen sagten, dass sie Pepe wohl zeitweise mit in Mayas Gruppe geholt hätten, damit sie es leichter hatte. Da Pepe mich beim Abholen entdeckt hat, durfte er dann auch mit nach Hause zum Mittagsschlaf. Er hätte sogar auf sein Mittagessen dafür verzichtet. Kurzerhand haben wir alle noch im Kindergarten gegessen (Kartoffelpuffer mit Apfelmus) und sind dann nach Hause. Maya war wieder sehr aufgedreht und Pepe wollte natürlich auch nicht schlafen. Irgendwann haben dann doch noch alle geschlummert, einschließlich der Eltern. Das Treffen mit ihren Ex-Delfi-Kumpels im Zoo habe ich allerdings spontan abgesagt. Wäre vielleicht etwas viel Programm für so einen anstrengenden Tag gewesen.
Heute hat Maya dann richtig geheult beim Gehen. Ich habe sie noch länger durchs Fester schreien hören und war versucht im Kindergarten anzurufen, ob alles in Ordnung ist. Als ich um 12 Uhr in die Kita zum Abholen kam, saßen sie alle um den Mittagstisch und warteten aufs Essen. Es gab Kohl, so dass wir heute lieber aufs Essen verzichtet haben. Pepe war sehr verständnisvoll, dass ich nur Maya mit nach Hause nahm. Wenn ich darüber nachdenke, muss das doch wirklich schrecklich für ein Kind sein, dass Mama kommt und nur die Schwester mitnimmt. Diesmal war die kleine Maus nicht ganz so aufgedreht und ist auch schnell eingeschlafen, nachdem wir hier noch eine Kleinigkeit gegessen hatten. Da sie einen ausgiebigen Mittagsschlaf hatte, habe wir sogar noch eine halbe Stunden Kinderturnen mitgemacht.
Morgen soll Maya dann schon das erste Mal in der Kita schlafen. Da bin ich wirklich gespannt, ob das klappt und der Herdentrieb funktioniert. Hoffentlich weint sie beim Abschied nicht wieder so schrecklich.
Ich bin mir so unsicher, ob es wirklich das Richtige ist, was wir da machen. Am liebsten würde ich beide noch eine Weile daheim behalten. Andererseits wäre ich nach ein paar Tagen vermutlich völlig angenervt. Spätestens ab November, wenn ich wieder arbeiten gehe, ist das schlechte Gewissen hoffentlich wieder verflogen. Aber zurzeit kommt es mir plötzlich so falsch vor, obwohl Maya die letzten Tage wirklich gut gemeistert hat, wie ich finde.
Heute hat Maya dann richtig geheult beim Gehen. Ich habe sie noch länger durchs Fester schreien hören und war versucht im Kindergarten anzurufen, ob alles in Ordnung ist. Als ich um 12 Uhr in die Kita zum Abholen kam, saßen sie alle um den Mittagstisch und warteten aufs Essen. Es gab Kohl, so dass wir heute lieber aufs Essen verzichtet haben. Pepe war sehr verständnisvoll, dass ich nur Maya mit nach Hause nahm. Wenn ich darüber nachdenke, muss das doch wirklich schrecklich für ein Kind sein, dass Mama kommt und nur die Schwester mitnimmt. Diesmal war die kleine Maus nicht ganz so aufgedreht und ist auch schnell eingeschlafen, nachdem wir hier noch eine Kleinigkeit gegessen hatten. Da sie einen ausgiebigen Mittagsschlaf hatte, habe wir sogar noch eine halbe Stunden Kinderturnen mitgemacht.
Morgen soll Maya dann schon das erste Mal in der Kita schlafen. Da bin ich wirklich gespannt, ob das klappt und der Herdentrieb funktioniert. Hoffentlich weint sie beim Abschied nicht wieder so schrecklich.
Ich bin mir so unsicher, ob es wirklich das Richtige ist, was wir da machen. Am liebsten würde ich beide noch eine Weile daheim behalten. Andererseits wäre ich nach ein paar Tagen vermutlich völlig angenervt. Spätestens ab November, wenn ich wieder arbeiten gehe, ist das schlechte Gewissen hoffentlich wieder verflogen. Aber zurzeit kommt es mir plötzlich so falsch vor, obwohl Maya die letzten Tage wirklich gut gemeistert hat, wie ich finde.
Dienstag, 1. September 2009
Bilderbuchstart
Der erste Tag Kita war noch besser als erwartet. Das Einzige, was Maya gestört hat, war, dass wir morgens, nachdem wir Pepe am Frühstückstisch abgeliefert hatten, noch eine Runde drehen sollten. Wir haben dann den Supermarkt unsicher gemacht.
Maya ist in einem Wahnsinnstempo mit einem dieser kleinen Einkaufswagen los, so dass ich kaum hinterher kam. Irgendwann lag sie unterm Wagen (kein schönes Bild). Bis auf zwei Kratzer an der Stirn ist aber glücklicherweise nichts passiert. Danach durfte sie nach Herzenslust mit den anderen spielen. Nach 1 1/2 Stunden haben wir uns wieder auf den Heimweg begeben, damit ich sie pünktlich um 12 Uhr ins Bett legen konnte. Kurz vor Beendigung ihres ersten Tages ist sie leider noch mit den Zähnen beim Laufen gegen ihre Wasserflasche gestoßen. Etwas, das ich genau aus diesem Grunde total hasse, wenn die Knirpse mit ihren Flaschen loslaufen, vor allem, wenn sie schon müde sind. Da muss ich einfach noch ein bisschen mehr durchgreifen und hoffe, dass auch die Erzieher darauf achten werden. Jedenfalls war der erste Tag ein voller Erfolg, der trotz des ununterbrochenen Gebrülls einiger anderer Kinder, von Maya gut gemeistert wurde. Ganz anders als erwartet lief allerdings der Mittagsschlaf. Maya war total aufgekratzt und überhaupt nicht zur Ruhe zu bringen. Ich war kurz davor das Ganze abzubrechen, als sie mir nach 1 1/2 Stunden dann doch noch eingeschlafen ist. Jetzt schlummert sie friedlich. Und das, obwohl sie heute Morgen wieder um 6 Uhr aufgestanden ist und auch die Nacht eine halbe Stunde wach war. Nun gut, mal sehen wie es morgen läuft, da dürfen wir zum Frühstück bleiben und Mama soll dann auch schon einmal gehen.
Montag, 31. August 2009
Bereit!?
Heute bei der KiKiMu-Zwergencombo (ein Musikspielkreis, den ich mit Maya vor Eintritt in die Krabbelgruppe besucht habe) hatte ich das erste Mal das Gefühl, sie ist absolut bereit ist für den neuen Abschnitt, der ab morgen beginnen wird. Völlig angstfrei und neugierig klatschte, tanzte und sang sie mit oder besorgte sich diverse Instrumente, um darauf zu spielen. Während andere und viel ältere Kinder an Mamas Schoß hangen, marschierte sie selbstständig durch den Raum und kam nur einmal etwas irritiert auf meinen Schoß zurück, als ein anderes Kind sich dort verirrt hatte. (War total niedlich, hatte sich tatsächlich einfach in der Schoßnummer geirrt und saß da nun bei mir. Als ihr der Irrtum auffiel, war sie natürlich völlig schockiert und schaute mich an, als wäre es mein Fehler gewesen, dass sie sich auf meinem Schoß niedergelassen hatte. Frage mich allerdings, ob es für die kleine Paula nicht besser wäre, einen anderen Kurs zu belegen. Ich hatte die paar Male, die wir da waren, nicht das Gefühl, dass sie Spaß daran hat. Eigentlich saß sie tatsächlich immer nur etwas angenervt auf Mamas Schoß und machte überhaupt keine Anstalten in irgendeiner Form teilzunehmen.) Für Maya hingegen scheint dieses Musikkrams genau
das Richtige zu sein und ich finde es wirklich schade, dass ich das nun nicht mehr mit ihr machen kann. Vielleicht suche ich mir für nachmittags irgendwann mal wieder einen Alternativkurs, wenn sie nicht ausgelastet sein sollte. Heute Morgen war sie übrigens schon sehr ungehalten darüber, dass Pepe ganz offensichtlich alleine zum Kindergarten durfte und auch am Freitag rannte sie zur Eingangstür zurück und bat durch Klopfen um Einlass. Also insgesamt gute Voraussetzungen für ihren Start morgen und ich hoffe, dass ich mir das alles nicht nur einrede.
Samstag, 29. August 2009
Der Countdown läuft
Genau noch dreimal schlafen, dann hat Maya ihren ersten Tag in der Froschgruppe bei den Knirpsen. Mittlerweile habe ich mich an den Gedanken gewöhnt, dass sie nun bald ihren eigenen Arbeitstag haben wird und sehe der kommenden Zeit mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen. Ja, ich habe die Tage genossen, an denen ich mich mit anderen Müttern und Vätern in Elternzeit treffen konnte und im Garten, Zoo oder Indoorpark in den Tag hinein leben konnte. Obwohl Maya nach wie vor häufig nachts aufwacht, haben wir nach langer Zeit doch auch unseren Tagesrhythmus irgendwann gefunden gehabt, der mit dem in der Kita gut übereinstimmen wird. Wieder ins normale Arbeitsleben einzusteigen wird sicherlich erst einmal eine Umstellung werden. Andererseits freue ich mich auch darauf und hoffe, dass wir das hier alle ganz gut hinbekommen. Bevor es allerdings wieder losgeht, habe ich mir den Luxus gegönnt, noch ein paar Wochen Pause zu haben und hoffe, dass die kinderfreie Zeit nicht durch all zu viele Krankheitstage durchbrochen wird und ich die Tage nutzen kann, um wieder regelmäßig Sport zu treiben, um noch ein paar Restkilos loszuwerden oder hier im Haus mal etwas zu schaffen. Ich habe mich eigentlich schon darauf eingestellt, dass Maya den ein oder anderen Keim aus der Kita mitbringen wird. Eventuell haben wir diesmal auch etwas mehr Glück, da Pepe das ein oder andere ja bereits in die Familie mit eingeschleppt hat.
Noch 13 mal schlafen, dann wird Pepe drei Jahre alt. Da wir nicht
warten konnten, haben wir heute schon einmal das erste Geschenk aufgebaut und es letztlich doch zum Familiengeschenk gemacht, statt zu seinem, ein Riesentrampolin. Pepe und Maya fanden es als Zelt auch ganz gut und nun scheint mir all zu verständlich, warum es auch Sicherheitsnetze für den unteren Bereich gibt.
Drei Jahre ist es nun fast her, dass dieser winzige Wurm unser Leben auf
den Kopf gestellt hat und die Erinnerung an den Tag, an dem er so plötzlich und in unser Leben trat ist noch sehr präsent. Im abendlichen Gespräch mit Pepe über seinen Geburtstag hat er übrigens gesagt, er wolle kein Frühchen sein und dass er im Oktober Geburtstag haben möchte. Außerdem will er auch "zwei" bleiben und nicht so groß wie Papa werden (er sagt allerdings noch "nicht so groß als Papa"). Dabei fing er fast an zu weinen und sagte, dass er keinen Bart haben will, daher will er auch nur "so groß als Mama" werden. Mit seinen 90 cm hat er seine Größe zumindest schon einmal etwas mehr als verdoppelt seit dem Tag seiner Geburt (da waren es immerhin schon 44 cm) und sein Gewicht mit 13 kg versechsfacht.
Noch 13 mal schlafen, dann wird Pepe drei Jahre alt. Da wir nicht
Drei Jahre ist es nun fast her, dass dieser winzige Wurm unser Leben auf
Montag, 17. August 2009
Geschenke?!
Es ist kaum eine Woche her und plötzlich sind Pepes Wünsche zum 3. Geburtstag konkreter geworden. Er möchte jetzt ein richtiges Fahrrad (mit Pedalen), kein Laufrad mehr. Als ich ihm sagte, dass das noch nicht ginge, wollte er den Trekker, den er beim Fest am Wochenende gefahren ist und fragte gleich, ob er schon im Keller stünde. Irgendwie unheimlich. Natürlich spiele ich mit dem Gedanken so ein Teil zu kaufen. Und dass seine Wünsche nun konkreter geworden sind, kommt vermutlich durch das ständige Gefrage; selbst Schuld ;-)
Samstag, 15. August 2009
Straßenfest
"Ich habe gewonnen. Die Leute haben Pepe gerufen und ich habe gelacht. Ich wollte nicht, dass die Leute Pepe rufen." So Pepe heute Abend zu mir, nachdem wir einen aufregenden Tag bei unserem Straßenfest hatten. Pepe hat beim Bobbycarrennen teilgenommen und fand das alles, glaube ich, ziemlich aufregend. Und der Plasiktrekker eines Nachbarn war auch sehr interessant für ihn. Maya hingegen hat es
irgendwie irritiert, dass der Kasper die gleiche Stimme wie Mama hatte und so suchte sie einfach mal hinterm Theater, ob da nicht doch eine Mama ist. War alles sehr schön und die Kiddies haben gut mitgefeiert. Leider hatte ich einen morgendlichen Migräneanfall. Dank diverser netter nachbarschaftlicher Tipps (die Heilerde hat letztlich geholfen, dass ich mich nicht mehr übergeben musste), konnte ich den Kasper dann aber nachmittags noch spielen. Jetzt schlafen die Kinder trotz der Musik draußen vor unserem Fenster. Ich denke, ich bin auch müde genug und werde trotzdem schlummern. Hätte gerne noch mitgefeiert, aber so richtig fit fühle ich mich noch nicht und morgen ist wieder frühes Aufstehen angesagt. War trotzdem ein sehr netter Tag bei schönem Wetter.
Dienstag, 11. August 2009
Überfluss
"Aber ich habe doch schon soviele Bücher", sagte Pepe gestern zu Alex, als ich ihm ein neu erworbenes Exemplar zum abendlichen Vorlesen vorschlug. "Steinsuppe", ich fand den Titel lustig und es war von Eltern und Family empfohlen und kostete bei Zweitausendundeins nur 3,95 €. Die Geschichte ist auch ganz witzig, aber das Ende etwas unmotiviert, finde ich. Da hat mir "He Duda" (ebenfalls aus der empfohlenen Reihe) besser gefallen. Schon interessant, wie man sich zum Kauf verleiten lässt, obwohl das Kind weiß, dass es bereits mehr als genug Bücher hat. Und so wünscht sich Pepe zum Geburtstag auch gar nichts Konkretes, wenn ich ihn frage, sondern ein blaues, ein gelbes, ein rotes und ein grünes Geschenk. Manchmal ist weniger wohl doch mehr. Und eigentlich sollten wir die Zeit genießen, in der sie noch nicht soviel Materielles einfordern und uns fragen, ob es nicht doch an uns selbst liegt, dass sich das mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwann ändern wird. Bei Pepe ist zur Zeit Hüpfen, Springen und Laufen sowieso viel beliebter als alles andere.
Montag, 10. August 2009
Zwergencombo
Maya war heute das erste Mal bei der Zwergencombo. Eine Gruppe von Kindern von ca. 1-2 Jahre, die gemeinsam mit ihren Eltern singen, Musik machen, etc. War wirklich nett und die Leitung machte trotz Tohuwabohu am ersten Tag, da die Gruppe erst noch aufgeteilt werden soll, einen super netten und kompetenten Eindruck, ehemalige Cellospielerin und mittlerweile Mutter von 4 Kindern zwischen 8 und 19 Jahren, die dazu noch super fit aussah; altersmäßig würde ich sie auf höchsten 40 J. schätzen. Lasse und Jannes machen auch mit (zwei aus Mayas ehemaliger Delfigruppe) und ein paar Kinder von den Frauen des Buchholzer Stammtisches, was spannend war, da ich bisher nur die Frauen kannte und heute das erste Mal die Kinder dazu gesehen habe. Schade nur, dass Maya ab September nicht mehr mitmachen kann, denn da beginnt die Kita. Pepe geht, wie bereits geschrieben, momentan leider gar nicht mehr gerne dort hin. Ich hoffe wirklich, dass es besser wird, wenn Maya auch da bleiben darf. Die Ferien waren wohl einfach zu lang. Werde ihn heute wohl etwas früher abholen und mal wieder den Erlebniszoo Hannover unsicher machen, wenn das Wetter hält. Das hat er sich heute gewünscht, mal wieder in den Zoo zu fahren.
Samstag, 8. August 2009
wieder zurück
Der Mittwoch ging gar nicht und auch Mayas Spielfreunde und -freundinnen konnten sie nicht ablenken. Sie wollte nur auf dem Arm sein und konnte vor Schwäche keine zwei Schritte alleine machen. Mittags war sie auch überhaupt nicht zur Ruhe gekommen. Die Nacht ging dann Gott sei Dank und Donnerstag beim Aufwachen hat man schon gemerkt, dass die alte Maya zurück war, wie ausgewechselt. Ich glaube, ich hätte das Ganze sonst auch nicht mehr lange durchgestanden. Dafür durfte ich Pepe am Donnerstag früher aus der Kita abholen, weil er wohl ein bisschen Temperatur hatte und nur geweint hat. Zu Hause hat er allerdings dann ziemlich rumgetobt und und machte überhaupt keinen kranken Eindruck. War also nur falscher Alarm. Ich glaube nach 3 1/2 Wochen ohne Kita muss er sich wohl erst wieder daran gewöhnen. Dass er noch weint, wenn wir weg sind, ist allerdings wirklich sehr untypisch für ihn. Vielleicht wird es wieder einfacher, wenn Maya auch da bleiben darf. In gut drei Wochen ist es so weit, da bin ich wirklich gespannt.
Mittwoch, 5. August 2009
Dreitagefieber
So, jetzt ist es raus, was es war. Fieber ist wieder weg und ein fieser Ausschlag am ganzen Oberkörper und im Gesicht ist gekommen. An den Beinen seit heute auch ein wenig. Maya ist nach wie vor total unruhig und knörig, ist aber wohl typisch für die Krankheit. Bei der Kontrolle beim Doc am Montag versteckte sich der Ausschlag noch, aber da war die Temperatur auch noch nicht ganz runter. Trotzdem sagte der Kinderarzt schon, dass es sich wohl um eine virale Infektion handelt. Und nachdem der Ausschlag gestern massiv aufgetreten ist, bin ich mir doch recht sicher, dass es sich um das Dreitagefieber handelt, eine virale Infektion, die vor allem Kinder zwischen 6 Monaten und 2 Jahren trifft. Hoffe nur, dass wir die alte Maya bald zurück haben, da ich das nervlich sonst nicht mehr lange mitmache. Heute kommen ein paar Ex-Delfi-Spielgefährten in den Garten zum Spielen, vielleicht lenkt sie das etwas ab. Ein neuer Backenzahn ist übrigens auch schon wieder zu sehen, diesmal rechts oben, wenn ich mich nicht verguckt habe. Interessanterweise vor dem zweiten Schneidezahn rechts oben.
Pepe hatte übrigens nie das Dreitagefieber, obwohl er damals im Urlaub mit Line zusammen war, die es erwischt hatte und da war Pepe 16 Monate alt. Ich bin gespannt, ob er es noch bekommt oder ob er nicht mehr zur Zielgruppe des Virus gehört.
Pepe hatte übrigens nie das Dreitagefieber, obwohl er damals im Urlaub mit Line zusammen war, die es erwischt hatte und da war Pepe 16 Monate alt. Ich bin gespannt, ob er es noch bekommt oder ob er nicht mehr zur Zielgruppe des Virus gehört.
Montag, 3. August 2009
Windel ade?!
Ich bin mir nicht sicher, ob ich die Zeiten der Windel nicht irgendwie praktischer fand. Momentan ist es so, dass Pepe seinen Toilettengänge bevorzugt in die Abendstunden legt, vermutlich um das Schlafen noch etwas hinaus zu zögern und das nervt irgendwie. Und tatsächlich kommt auch immer was. So eine Windel hat doch auch etwas sehr Praktisches an sich. Man kann immer und überall und ist völlig unabhängig von Toiletten. Auch ein Stau auf der Autobahn wird nie zum Problem. Eigentlich sollte ich mich freuen, dass er seinen Harn-und Stuhldrang schon so gut unter Kontrolle hat. Also Zähne zusammenbeißen und seine Abendspielchen mitmachen, geht ja auch wieder vorbei.
Sonntag, 2. August 2009
Oskar
Während Lines Mama neulich sagte, dass Line sich seit zwei Wochen beschwert, weil Pepe zu ihr gesagt hat, dass sie klein sei und er groß (Anmerkung: Line ist ein halbes Jahr älter und gut einen Kopf größer als Pepe), erzählt Pepe uns jetzt immer, dass er klein bleiben will. Schon seltsam, vielleicht hätten wir ihn doch Oskar nennen sollen.
9:40 Uhr
Kaum zu glauben, beide Kinder haben heute bis 9:40 Uhr geschlafen. Maya weil sie einfach super schlapp ist, da sie seit Donnerstagabend leider relativ hohes Fieber hat, welches auch mit Fiebermitteln nicht so richtig runtergehen will. Ist völlig verändert, absolut lethargisch. Kuschelt sich am liebsten nur an und will gestreichelt werden, was sie durch das Ranziehen meiner Hände an ihren Kopf deutlich signalisiert. Selbst Wickeln oder ins Bett legen ist momentan kein Problem. Schon irgendwie gruselig, wenn ein sonst so quirliges Gemüt plötzlich so still ist. Ich hoffe, dass es nur mit dem Zahnen zusammen hängt, habe schon wieder einen entdeckt. Diesmal oben links, der vierte und damit der erste Backenzahn für sie. Wenn das Fieber morgen nicht weg ist, bleibt wohl nur der Weg zum Kinderarzt. Habe immer Angst, dass es doch was anderes sein könnte oder es mit den Ohren zusammen hängt.
Warum Pepe allerdings heute so lange geschlummert hat, weiß ich auch nicht. Er ist weder besonders spät ist Bett gegangen oder hat nachts schlecht geschlafen. Bin gespannt, ob er morgen aus den Federn kommt, da fängt nämlich der Kindergarten nach drei Wochen Ferien wieder an. Und in einem Monat darf Maya dann auch mitmischen. Wahnsinn, wie die Zeit rennt.
Warum Pepe allerdings heute so lange geschlummert hat, weiß ich auch nicht. Er ist weder besonders spät ist Bett gegangen oder hat nachts schlecht geschlafen. Bin gespannt, ob er morgen aus den Federn kommt, da fängt nämlich der Kindergarten nach drei Wochen Ferien wieder an. Und in einem Monat darf Maya dann auch mitmischen. Wahnsinn, wie die Zeit rennt.
mal ohne
Mittagsschlaf waren die beiden am Mittwoch, da wir beim Ponyreiten zu Besuch bei einer von Mayas Delfispielfreundin waren. Selbst im Auto sind beide auf der Rückfahrt nicht eingeschlafen.
Dafür konnten wir beide früh hinlegen und Papa und Mama hatten auch mal vor 21 Uhr Feierabend. Das Maya so lange durchgehalten hat, war schon erstaunlich. Ich war allerdings froh, dass sie beim Abendbrot im Babystuhl festgeschnall war, ich glaube, da hat sie wirklich schon fast im Schlafen gegessen und wäre sonst vom Stuhl gefallen.
Dafür konnten wir beide früh hinlegen und Papa und Mama hatten auch mal vor 21 Uhr Feierabend. Das Maya so lange durchgehalten hat, war schon erstaunlich. Ich war allerdings froh, dass sie beim Abendbrot im Babystuhl festgeschnall war, ich glaube, da hat sie wirklich schon fast im Schlafen gegessen und wäre sonst vom Stuhl gefallen.
Mittwoch, 29. Juli 2009
so groß
Auch wenn Pepes körperliche Größe ja nach wie vor eher "klein" ist, so kam er mir heute beim Einkaufen so selbstständig vor. Was so ein paar Wochen und Monate manchmal ausmachen. Selbst die anderen Kunden waren erfreut, wie der kleine Knirps seinen Kindereinkaufswagen durch den Laden schob und die Lebensmittel einpackte. (Zugegeben, dass Kräuterbaguette hat er eingepackt ohne zu fragen und auch die Fruchtzwerge, die er mit Begeisterung aus dem Kühlregal nahm und dabei kommentierte "da gibt es Kinderjoghurt", hätte ich nicht gekauft, aber ansonsten war er eine große Hilfe und hat sogar alle Sachen alleine aufs Band an der Kasse gelegt. Ein Obstgläschen nahm ich ihm dabei ab, da ich Angst hatte, es könnte doch herunterfallen und kaputt gehen. Dafür demonstrierte er mir gleich, dass es gar nicht schlimm ist, wenn die Butter herunterfällt, die er meiner Ansicht nach absichtlich zu Boden fallen ließ. Auf dem Heimweg forderte er mich und Maya dann auf stehenzubleiben, bis er zu Hause sei, da er schon alleine vorlaufen wollte. Mit dem Brötchen in der Hand, das er beim Bäcker geschenkt bekommen hatte, aber noch nicht essen sollte bis wir wieder daheim beim Abendbrottisch saßen, lief er dann tatsächlich los. Völlig selbstständig ging er sogar über eine große Straßenkreuzung. Immer wieder erstaunlich, was so ein paar Monate ausmachen. Ich habe immer wieder mal andere Mütter gefragt, welches Alter sie als besonders schön oder besonders anstrengend empfunden haben. Eine Antwort dazu gab es allerdings nie. Und auch wenn es natürlich stimmt, dass jedes Alter seine schönen und anstrengenden Momente hat, so kann ich für mich im Rückblick sagen, dass ich die Phase um 2 Jahre bisher als besonders anstrengend empfunden habe und die jetzige eigentlich als recht angenehm empfinde (mal sehen, wie lange noch ;-). Bin gespannt, ob das bei Maya ähnlich sein wird.
Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da?!
Letzte Nacht war die Hölle, sogar die Nachbarn haben sich über Mayas Geschrei beschwert, was sie sonst nie machen. Gut zwei Stunden, von kurz vor vier bis sechs nur Gebrüll, weil sie nicht mehr schlafen wollte?! Auch eine Milch konnte nicht helfen. Irgendwann gegen sechs ist sie dann doch noch einmal eingeschlummert. Entweder scheinen ihr die Zähne und die Rotznase doch mehr zu schaffen zu machen als vermutet oder sie ist einfach nur dickköpfig?
Montag, 27. Juli 2009
Der Doktor hat gesagt
"Der Doktor hat gesagt, ich bin wieder ganz gesund!" und "Wir waren im Urlaub in Walsrode." Diese beiden Informationen gab Pepe heute an die 19-jährige Nachbarstochter ungefragt weiter. Schon witzig, wenn er den Leuten irgend etwas erzählt, was ihn gerade so beschäftigt. Außerdem fragt er mich neben dem ständigen "Warum" jetzt immer "Wie heißt der?", wenn irgendwo jemand ist. Ich sage dann immer, frage doch denjenigen selbst, worauf er das dann auch tut: "Wie heißt Du?" So, wie heute bei der Nachuntersuchung auf der Bult wegen seiner OP. Und da war dann so ein junger Arzt, der antwortete "Scholz" und Pepe dann auch noch mit seinem Nachnamen ansprach!? Alex und ich fanden es beide etwas seltsam, dass ein evtl. angehender Kinderarzt offensichtlich Probleme hatte, seinen Vornamen zu erwähnen. Pepe war auch etwas irritiert, nahm es aber so hin. Nun gut, der junge Mann kann ja noch üben. Als dann der "richtige" Arzt kam, sperrte Pepe ohne Aufforderung gleich den Mund auf, ein echter Profi mittlerweile, was die Untersuchung bei HNO-Ärzten anbelangt. ;-) Viel wichtiger ist allerdings, dass mit Pepes Ohren erst einmal alles wieder in Ordnung ist und ich tatsächlich das Gefühl habe, dass er besser hört. Wollen wir hoffen, dass es so bleibt und uns ein ähnliches Schicksal mit Maya erspart bleibt, die momentan mal wieder ziemlich verrotzt ist. Vielleicht hängt es auch mit dem Zahnen zusammen. Nr. 6 ist nämlich ebenfalls schon zu sehen, diesmal oben links. Die Beißerchen scheinen jetzt Schlag auf Schlag zu kommen.
Samstag, 25. Juli 2009
Fünfzahn
Mayas fünfter Zahn (unten links) blitzt durch. Sie fährt übrigens total auf Gummibärchen ab. Während Pepe sein erstes Gummibärchen erst mit einem Jahr und 10 Monaten bekommen hat, hat seine Schwester natürlich viel früher danach verlangt und es auch bekommen. Pepes Reaktion damals hieß "noch mehr". Da Maya sich sprachlich noch nicht so präzise ausdrücken kann, ist sie stattdessen gleich zu dem Schrank, wo die Bärchen "versteckt" sind und hat versucht, ihn zu öffnen und ihr Verlangen mit der entsprechenden Gestik untermauert. Was solls, mit fünf Zähnen kann man eben auch schon Gummibärchen essen und tatsächlich sind wir als Eltern bei Maya doch deutlich großzügiger, bequemer und nachgiebiger, was "ungesundes" Essen anbelangt. Allerdings fordert sie es in der Tat auch ganz anders ein als Pepe, der bis zum Eintritt in die Krabbelgruppe mit zwei Jahren nicht wusste, dass man Smarties auch essen und nicht nur mit ihnen spielen kann. ;-)
Freitag, 24. Juli 2009
grausam
Die letzte Nacht war mal wieder grausam. Maya um 3 Uhr wach und trotz Milchpulle auch ewig nicht mehr eingeschlafen und dann sind beide Kinder auch noch um 6:40 Uhr gleichzeitig aufgestanden und waren nicht mehr bereit, noch ein bisschen weiter zu schlummern. Dabei müssen wir Pepe für gewöhnlich morgens wecken und Maya schafft es mitunter auch schon einmal wenigstens bis 7:30 Uhr zu schlafen, vor allem, wenn sie nachts so lange wach ist. Die Konsequenz war natürlich, dass beide total müde und knörig waren. Maya hat sich morgens schon immer wieder völlig schlapp auf den Teppich gelegt, der Versuch sie gegen 9:30 Uhr noch mal ins Bett zu legen scheiterte aber an ihrem Gebrüll. Zumindest schlafen sie jetzt mal beide gleichzeitig und ich sollte die Chance nutzen, mich vielleicht auch gleich noch mal aufs Ohr zu hauen und hoffe nur, dass sie noch ein Weilchen weiter träumen.
Donnerstag, 23. Juli 2009
Nischen
Man sagt ja, dass sich Geschwisterkinder immer ihre Rolle und Nische in der Familie suchen und bei Maya ist es momentan eindeutig das Kuscheln, würde ich behaupten. Da kann sie den Tag über noch so störrisch, quengelig oder dickköpfig gewesen sein, aber wenn sie sich in deine Hand kuschelt oder an einen heranschmiegt, ist all der Stress vergessen.
Pepe hingegen ist der große Bruder, der die Regeln kennt und verteidigt. Er spricht fremde Leute auf der Straße an, die auf Fahrradbügeln sitzen und sagt : "Der soll da nicht sitzen." Und der verständige Vater gerade außer Dienst springt postwendend herunter und sagt: "Der Kleine hat vollkommen Recht, ist ja eigentlich nicht zum Sitzen, sondern um die Räder dort anzuschließen."
Und so haben wir hier den fast Dreijährigen, der mir mittlerweile oft so vernünftig vorkommt und soviel Verständnis aufbringt und die 14 Monate alte Schwester, die ihren Pepe anhimmelt.
Und so anstrengend doch manchmal die Tage sein mögen, so bin ich mir doch sicher, dass ich mir eines Tages die unbeschwerte Zeit zurücksehnen werde, in der ich mich fast ausschließlich um die Zwerge kümmern musste, die so dankbar sind für die Zeit, die man mit ihnen verbringt.
Pepe hingegen ist der große Bruder, der die Regeln kennt und verteidigt. Er spricht fremde Leute auf der Straße an, die auf Fahrradbügeln sitzen und sagt : "Der soll da nicht sitzen." Und der verständige Vater gerade außer Dienst springt postwendend herunter und sagt: "Der Kleine hat vollkommen Recht, ist ja eigentlich nicht zum Sitzen, sondern um die Räder dort anzuschließen."
Und so haben wir hier den fast Dreijährigen, der mir mittlerweile oft so vernünftig vorkommt und soviel Verständnis aufbringt und die 14 Monate alte Schwester, die ihren Pepe anhimmelt.
Und so anstrengend doch manchmal die Tage sein mögen, so bin ich mir doch sicher, dass ich mir eines Tages die unbeschwerte Zeit zurücksehnen werde, in der ich mich fast ausschließlich um die Zwerge kümmern musste, die so dankbar sind für die Zeit, die man mit ihnen verbringt.
Sonntag, 19. Juli 2009
10
Maya hat im Kurzurlaub auf Gut-Grasbeck in Walsrode ihre ersten 10 freihändigen Schritte gemacht. Vorher waren es immer nur so zwei bis drei. Viel mehr ist es allerdings auch noch nicht geworden, irgendwie scheint sie sich noch nicht so richtig zu trauen, obwohl sie es kann. Freihändig auf Stühlen stehen und dabei zu wippen, scheint jedenfalls kein Problem zu sein. Und wenn sie in beiden Händen etwas trägt, ist es für sie wohl so, als würde sie sich irgendwo festhalten. Ansonsten wird sie immer dickköpfiger. Wenn es mal nicht nach ihrem Willen läuft, kann sie ganz schön störrisch werden. Ihren kleinen Wortschatz von Mama, Papa und Pepe ("Bäbä") hat sie um das Wort Baba für Bagger und manchmal auch andere Fortbewegungsmittel erweitert. Außerdem kann sie den Löwen und den Hund nachmachen. Auf Hunde scheint sie sowieso total abzufahren und es ist schade, dass Charly, der Golden Retriever meiner Schwiegereltern, nicht mehr lebt, aber vielleicht auch besser für den gemütlichen Charly, wenn die quirlige Maya ihn aufgemischt hätte ;-). Ansonsten ist sie eine große Kuschlerin und zieht sich gerne unsere Hände zu sich heran, um ihren Kopf hineinzukuscheln. Zähne hat sie mittlerweile vier (zwei oben, zwei unten). Leider hat sie sich seit zwei Tagen einen fürchterlichen Husten eingefangen.
Pepe hat seine OP gut überstanden und schon einen Tag nach der OP war nichts mehr davon zu merken, so dass man sich immer wieder ins Gedächtnis rufen musste, dass er noch nicht toben sollte. Gar nicht so einfach für einen Zweidreivierteljährigen, aber er hat wirklich sein Bestes gegeben und genießt es, dass er jetzt wieder mehr toben und vor allem springen darf. Seit kurzem kann er (meist) fehlerfrei bis 10 zählen und stellt immer mehr Zusammenhänge zwischen den Dingen her. Als er am Tage der Trauerfeier für Michael Jackson zeitweise mit mir vor dem Fernseher saß und wir über den Tod und Särge sprachen und ich ihm erklärte, dass Michael Jackson in dem goldenen Sarg liegt und Papa und Mama aber wohl eher eine Holzkiste bekämen, wenn sie mal sterben, da erwiderte er: "Dann bin ich ja ganz alleine." Wollen wir hoffen, dass wir alle noch eine Weile machen und unsere Zwerge beim Großwerden begleiten dürfen.
Und damit wir möglichst auch nichts vergessen, hat der Papa endlich mal wieder unsere fotografischen Zeitdokumente online gestellt: Fotos, Fotos, Fotos in der Galerie!!!
Pepe hat seine OP gut überstanden und schon einen Tag nach der OP war nichts mehr davon zu merken, so dass man sich immer wieder ins Gedächtnis rufen musste, dass er noch nicht toben sollte. Gar nicht so einfach für einen Zweidreivierteljährigen, aber er hat wirklich sein Bestes gegeben und genießt es, dass er jetzt wieder mehr toben und vor allem springen darf. Seit kurzem kann er (meist) fehlerfrei bis 10 zählen und stellt immer mehr Zusammenhänge zwischen den Dingen her. Als er am Tage der Trauerfeier für Michael Jackson zeitweise mit mir vor dem Fernseher saß und wir über den Tod und Särge sprachen und ich ihm erklärte, dass Michael Jackson in dem goldenen Sarg liegt und Papa und Mama aber wohl eher eine Holzkiste bekämen, wenn sie mal sterben, da erwiderte er: "Dann bin ich ja ganz alleine." Wollen wir hoffen, dass wir alle noch eine Weile machen und unsere Zwerge beim Großwerden begleiten dürfen.
Und damit wir möglichst auch nichts vergessen, hat der Papa endlich mal wieder unsere fotografischen Zeitdokumente online gestellt: Fotos, Fotos, Fotos in der Galerie!!!
Montag, 13. Juli 2009
OP-Update
So, alles soweit gut verlaufen. Die Ohren wurden zwar über einen Trommelfellschnitt abgesaugt, aber das Sekret war dünnflüssig, so dass kein Anlass zum Setzen der Paukenröhrchen bestand. Die Vergrößerung der Rachenmandel (Polypen) war sehr ausgedehnt, so dass eine Operation notwendig war. Pepe hat das Ganze gut überstanden, viel Eis hinterher gegessen und viel geschlafen. Maya war sehr froh, ihren großen Bruder wieder zu sehen und hat ganz viel gelacht. Sie scheint wirklich sehr an ihm zu hängen. Schön, so was zu sehen, wenn die beiden sich anlachen.
Für alle war es ziemlich anstrengend und wir sind sehr froh, wieder zu Hause zu sein. Pepes Narkose war anfangs sehr amüsant für Papa und Mama, da er zur Beruhigung vor der Atemmaske einen "Eierlikör" bekommen hat und tatsächlich leichte Trunkenheitssymptome zeigte. Insgesamt muss man sagen, dass er sehr tapfer und total verständnisvoll war und schlimme Nachrichten wie "es gibt weder Essen noch Wasser bis Mittag" oder "3 Tage kein Obst und nicht toben" oder "der Schlauch bleibt noch drei Stunden im Arm" äußerst ruhig aufgenommen hat.
Wir hoffen natürlich, dass uns Ähnliches mit Maya erspart bleibt, nicht zuletzt, weil sie möglicherweise nicht so einsichtig sein könnte.
Maya hat sich heute bei Oma von ihrer allerbesten Seite gezeigt, brav geschlafen, lieb gespielt und auch stolz 12 Schritte ohne Festhalten vorgeführt (eine neue Errungenschaft aus dem Urlaub). Sie begleitet übrigens jede "tolle Tat" mit euphorischem Klatschen.
So sind wir sehr erleichtert, dass es unseren beiden Mäusen gut geht und blicken auf drei Wochen Kinder-Vollprogram (die Kita hat Ferien), welches wir hoffentlich sehr kindgerecht gestalten können (eine Menge Arbeit ist ja immer). Schließlich sind in sieben Wochen beide Kinder in der Kita. Wir sind sehr gespannt, wie das sein wird und wie sich die Abläufe einspielen, wenn Mama ab November auch wieder arbeiten geht.
Ein spannendes 2. Halbjahr also...
Für alle war es ziemlich anstrengend und wir sind sehr froh, wieder zu Hause zu sein. Pepes Narkose war anfangs sehr amüsant für Papa und Mama, da er zur Beruhigung vor der Atemmaske einen "Eierlikör" bekommen hat und tatsächlich leichte Trunkenheitssymptome zeigte. Insgesamt muss man sagen, dass er sehr tapfer und total verständnisvoll war und schlimme Nachrichten wie "es gibt weder Essen noch Wasser bis Mittag" oder "3 Tage kein Obst und nicht toben" oder "der Schlauch bleibt noch drei Stunden im Arm" äußerst ruhig aufgenommen hat.
Wir hoffen natürlich, dass uns Ähnliches mit Maya erspart bleibt, nicht zuletzt, weil sie möglicherweise nicht so einsichtig sein könnte.
Maya hat sich heute bei Oma von ihrer allerbesten Seite gezeigt, brav geschlafen, lieb gespielt und auch stolz 12 Schritte ohne Festhalten vorgeführt (eine neue Errungenschaft aus dem Urlaub). Sie begleitet übrigens jede "tolle Tat" mit euphorischem Klatschen.
So sind wir sehr erleichtert, dass es unseren beiden Mäusen gut geht und blicken auf drei Wochen Kinder-Vollprogram (die Kita hat Ferien), welches wir hoffentlich sehr kindgerecht gestalten können (eine Menge Arbeit ist ja immer). Schließlich sind in sieben Wochen beide Kinder in der Kita. Wir sind sehr gespannt, wie das sein wird und wie sich die Abläufe einspielen, wenn Mama ab November auch wieder arbeiten geht.
Ein spannendes 2. Halbjahr also...
Sonntag, 12. Juli 2009
Pepe wird operiert
Nun ist es (fast) soweit. Nach ein paar schönen Urlaubstagen auf dem Bauernhof wird morgen Pepes OP statt finden. Wahrscheinlich "nur" die Rachenmandel ("Polypen") und keine Röhrchen ins Ohr, wenn wir Glück haben. Pepe weiß auch Bescheid und ist interessiert und erzählt uns gerne, wie das Ganze ablaufen wird. "Ich bekomme eine Maske und dann schlafe ich auf Papas Arm ein und der Doktor repariert die Nase und wenn ich aufwache ist alles vorbei und ich darf ein Eis essen". Mal sehen.
Wir hoffen, dass es alles möglichst reibungslos abläuft und wir bald wieder einen fröhlichen Pepe haben. Aufstehen und nicht frühstücken dürfen, ja nicht mal einen Schluck Wasser trinken wird extrem, fürchte ich. Und nach der OP eine Woche nicht toben kann ich mir auch nur sehr schwer vorstellen.
Unser Großer ist aber ja meist schon ganz vernünftig und wir werden ihn wohl ein wenig "bestechen" müssen. Eventuell ja sogar (als Premiere) mal mit der einen oder anderen kindgerechten Fernsehunterhaltung.
Hoffentlich schlafen wir alle gut...
Wir hoffen, dass es alles möglichst reibungslos abläuft und wir bald wieder einen fröhlichen Pepe haben. Aufstehen und nicht frühstücken dürfen, ja nicht mal einen Schluck Wasser trinken wird extrem, fürchte ich. Und nach der OP eine Woche nicht toben kann ich mir auch nur sehr schwer vorstellen.
Unser Großer ist aber ja meist schon ganz vernünftig und wir werden ihn wohl ein wenig "bestechen" müssen. Eventuell ja sogar (als Premiere) mal mit der einen oder anderen kindgerechten Fernsehunterhaltung.
Hoffentlich schlafen wir alle gut...
Mittwoch, 1. Juli 2009
kuschelig
Während Pepe ja nicht so der Superkuscheler war und ist, ist es seine Schwester um so mehr. Heute hatte sie eine Rotznase und leichtes Fieber und da muss man natürlich besonders viel kuscheln. Ist schon niedlich, wenn die Mäuse sich so an einen rankuscheln. Da es Maya heute nicht so gut ging, war sie den ganzen Tag natürlich besonders liebesbedürftig. Hin und wieder hat sie auch einfach so ein Nickerchen gehalten und ist beispielsweise im Sitzen auf meinen Schoss eingeschlafen als wir Paul heute zum 2. Geburtstag gratuliert haben. Obwohl sie sonst eher nicht so die gute Schläferin ist, kann sie sich bei Krankheit doch ganz gut "gesund schlafen", habe ich das Gefühl. Hoffen wir mal, dass wir bis Freitag alle fit sind, da steigt nämlich Pauls Geburtstagsparty. Vielleicht sind es ja "nur" die kommenden Zähne, die ihr so zu schaffen machen?
Immer wieder erstaunlich ...
...wieviele Dinge die Knirpse schon nachahmen und auch verstehen. So hat Maya heute Alex tauben Onkel gesehen, sich gefreut und dann ihren Mund bewegt als würde sie sprechen, dabei aber keinen einzigen Ton gesagt. Wenn Alex mit ihm spricht, spricht er auch lautlos und offensichtlich scheint die kleine Schnecke das beobachtet zu haben und macht es nun auch so, da er ja sowieso nicht hören kann. Momentan ist Klatschen hoch im Kurs und sie versucht immer häufiger frei zu gehen. Ich glaube lange wird es nicht mehr dauern. Witzigerweise ist sie heute schon ein paar Mal die kleine Rutsche raufgeklettert und dann kopfüber "heruntergerutscht" und das, obwohl sie eigentlich noch nicht einmal laufen kann. Aber Klettern ist eben auch nach wie vor besonders angesagt.
Pepe ist gerade mitten in seiner "Warum?"-Phase. Alles wird hinterfragt und wenn er dann häufig genug gefragt hat, wendet er das Gelernte natürlich auch gleich an und erzählt, dass Michael Jackson tot ist, weil er eine Tablette zuviel genommen hat ;-). Da die Kita personell unterbesetzt ist, haben wir ihn zurzeit daheim, was er sichtlich genießt. Und wenn er dem Papa beim Aufbau des Gartenhäuschen etwas helfen kann, ist er besonders stolz.
Pepe ist gerade mitten in seiner "Warum?"-Phase. Alles wird hinterfragt und wenn er dann häufig genug gefragt hat, wendet er das Gelernte natürlich auch gleich an und erzählt, dass Michael Jackson tot ist, weil er eine Tablette zuviel genommen hat ;-). Da die Kita personell unterbesetzt ist, haben wir ihn zurzeit daheim, was er sichtlich genießt. Und wenn er dem Papa beim Aufbau des Gartenhäuschen etwas helfen kann, ist er besonders stolz.
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