Freitag, 15. Mai 2009
Pünktlich
Wie hätte es auch anders sein sollen, pünktlich zu Mayas einjährigem Geburtstag, der morgen eigentlich gefeiert werden sollte, liegt der Papa mit Fieber im Bett. Pepe hatte auch schon wieder zwei Tage erhöhte Temperatur und die kleine Maus selbst ist zeitweise ebenfalls knörig drauf. In Pepes Kita geht auch noch Scharlach um und seine Freundin Line, deren Mama Mayas zukünftige Patentante werden soll und morgen mit Line zum Kaffee vorbeischauen wollte, hat heute Fieber bekommen. Außerdem wollten Paul, der bald in Pepes Froschgruppe kommt und seine Mama ebenfalls vorbeischauen, allerdings war Paul gestern mit Line beim Kinderturnen, so dass die kleine Feierei wohl ausfallen wird. Denn nächstes Wochenende ist Mayas Taufe und spätestens da müssen wieder alle fit sein. Nun gut, Mama hält hier (noch!) die Stellung, wird flugs wenigstens noch ein kleines Geschenk besorgen (wie schön, dass viele Geschäfte bis 22 Uhr offen haben und die Kinder schon schlafen) und wenigstens noch einen kleinen Kuchen zu Mayas Ehrentag backen. Außerdem etwas aus der Apotheke für den Papa, so dass der am Wochenende vielleicht trotzdem noch ein paar Abiklausuren wegkorrigieren kann. Bin dann mal weg ... und hoffe, dass die Kinder ruhig schlafen und nicht so wie letzte Nacht (Maya zwischen 2 und 3 Uhr, trotz Milch und Pepe um 3:30 Uhr mit Nasenbluten) den letzten, doch so dringend benötigten Schlaf rauben, zumal der Mittagsschlaf heute auch ausfallen musste, da Pepe keine Lust dazu hatte.
Sonntag, 10. Mai 2009
Pepe-Dialoge
Pepe ist ja in einem Alter, in dem er gerne zeigt, was er schon alles kann und weiß. Außerdem experimentiert er gerne mit Sprache und imitiert seine Eltern. Wenn er mit Maya (oder manchmal auch mit uns) spricht, hört man sich oft selber reden. Er ermahnt beispielsweise seine kleine Schwester am Esstisch mit erhobenem Zeigefinger (eh eine seiner liebsten Gesten), sie möge gut kauen, kleine Portionen nehmen und nicht so stopfen. Der Satz "Ich weiß das schon" ist täglich mehrfach zu hören, unterstützt von einem wissenden Nicken.
Diskussionen werden häufiger. Konnte man vor einiger Zeit auf ein "ich bin noch nicht müde, ich will nicht schlafen" noch mit "dann ruhst du dich eben nur ein bisschen aus" antworten, sagt Pepe heute "ich will nicht schlafen, auch nicht ausruhen, auch nicht liegen, auch nicht im Bett sitzen und unter der Decke ein Buch lesen". Man sieht die Entwicklung dieser Gespräche deutlich...
Als er gestern ein Gummibärchen haben wollte und ich erwiderte, dass er doch ein Brot essen könne, wenn er hungrig sei, antwortete er, dass er aber Gummibärchenhunger habe. Auf den Hinweis, dass Süßigkeiten ja viel Zucker enthalten und dann ja Karius und Baktus leichtes Spiel beim Löcher bohren haben, antwortete Pepe, dass er das Gummibärchen ja essen könnte und den Zucker dann nachher ausspuckt.
Leider vergisst man die meisten dieser Diskussionen schnell wieder, aber es ist schon lustig, wie der kleine Mann versucht, seine Eltern zu überlisten.
Wir fürchten, dass die Diskussionen mit zunehmendem Alter sehr viel anstrengender werden könnten. Und was uns mit Maya blüht, wenn sie bald mal mehr sagt als Mamam und Bawa, können wir nur ahnen...
Diskussionen werden häufiger. Konnte man vor einiger Zeit auf ein "ich bin noch nicht müde, ich will nicht schlafen" noch mit "dann ruhst du dich eben nur ein bisschen aus" antworten, sagt Pepe heute "ich will nicht schlafen, auch nicht ausruhen, auch nicht liegen, auch nicht im Bett sitzen und unter der Decke ein Buch lesen". Man sieht die Entwicklung dieser Gespräche deutlich...
Als er gestern ein Gummibärchen haben wollte und ich erwiderte, dass er doch ein Brot essen könne, wenn er hungrig sei, antwortete er, dass er aber Gummibärchenhunger habe. Auf den Hinweis, dass Süßigkeiten ja viel Zucker enthalten und dann ja Karius und Baktus leichtes Spiel beim Löcher bohren haben, antwortete Pepe, dass er das Gummibärchen ja essen könnte und den Zucker dann nachher ausspuckt.
Leider vergisst man die meisten dieser Diskussionen schnell wieder, aber es ist schon lustig, wie der kleine Mann versucht, seine Eltern zu überlisten.
Wir fürchten, dass die Diskussionen mit zunehmendem Alter sehr viel anstrengender werden könnten. Und was uns mit Maya blüht, wenn sie bald mal mehr sagt als Mamam und Bawa, können wir nur ahnen...
Traurig
Heute Morgen waren Oma und Opa mit Pepe im Zoo. Da es schon recht warm war, als sie dort angekommen waren, ließen sie seine Mütze, Jacke und Helm im Fahrradanhänger zurück. Der Helm war billig, die Jacke second-hand, aber die Mütze haben wir (bzw. die Oma) letzten Sommer neu gekauft und sie saß super, was ja nicht immer bei Mützen der Fall ist. Und gerade auf diese muss es jemand abgesehen haben. Jedenfalls war sie nicht mehr drin, als sie wieder hier ankamen. Wer macht sowas, frage ich mich?! Da muss es jemand gezielt auf die Mütze abgesehen haben. Wirklich traurig, wie ich finde. :-( Wie kann man nur einem Zweijährigen die Mütze stehlen und das, wo Pepe doch sowieso schon Probleme mit den Ohren hat.
Sandkastenszene
Gestern hatten wir "Fussballbesuch". Während die Männer vorm Fernseher hockten, versuchten die Frauen die Kinder im Garten bei Laune zu halten. Als sich die vier kleinen Pökse (Line, 3 Jahre alt, Pepe, etwas über 2 1/2, Paul fast 2 und Maya fast 1 J.) in unserer extrem kleinen Sandmuschel zeitweise um den Restsand und Schaufel und Co. kümmerten, ereignete sich folgende Szene: Maya und Pepe stritten um das Sieb und beide zogen mit vollen Einsatz ihrer Kräfte am selbigen. Der fast zweijährige Paul war sichtlich genervt von der Szene und griff beherzt ein, indem er durch einen Überraschungsangriff Maya das Sieb aus der Hand riss und an Pepe übergab, um dem Treiben ein Ende zu setzen. Und was dann passierte war irgendwie überraschend, statt dass sich Pepe über die Errungenschaft freute, herrschte Pepe Paul erbost an mit den Worten, dass das Mayas Sieb sei und gab es ihr freimütig zurück. Warum nicht gleich so ;-). Paul war verständlicherweise etwas irritiert, aber schön zu sehen, dass Pepe doch auch schon ein wenig auf seine kleine Schwester aufpassen kann, wenn er will.
Dienstag, 5. Mai 2009
Erste Male
Dies war wohl Pepes erste Fiebererkrankung, bei der er weniger Appetit als sonst hatte. Das erste Mal, dass er tatsächlich auf Grund der Erkrankung weniger gegessen hatte. Vier Tage hat es gedauert und am Ende sind wir doch noch zum Arzt, da er plötzlich über linksseitige Ohrenschmerzen klagte. Selbiges ist wohl dann auch mit die Ursache dafür gewesen, dass er seit Freitagmittag teilweise hoch fieberte. Heute ist er nun den ersten Tag endlich fieberfrei und er scheint wieder fitter zu sein. Jetzt schlafen gerade beide gleichzeitig (wie schön).
Maya hat es mittlerweile übrigens gelernt etwas konstanter durchzuchlafen. Habe bald schon nicht mehr daran geglaubt, aber nach ein paar erneuten Aussetzern (neulich Nacht ist sie um 1 Uhr aufgewacht und hat uns gut zwei Stunden damit beschäftigt, sie wieder zu betten), scheint sie ihren Nachtrhythmus gefunden zu haben. Sie schläft zurzeit etwa bis halb sechs und meist kann ich sie nach einer kleinen Milch noch einmal hinlegen. Hoffe, dass sich das mehr oder weniger so einpendelt. Mittags ist es noch recht unterschiedlich, so dass wir da bisher keine feste Struktur haben, aber ich bin schon froh, dass sie nachts nicht mehr so oft aufwacht. So wie ihr großer Bruder, brüllt auch Maya teilweise gerne und kann ziemlich ausflippen, wenn sie ihren Willen nicht bekommt. Dann geht sie ab wie eine Rakete, mit einer Intensität, die ich von Pepe eigentlich nicht kenne und die mir zeitweise etwas Angst macht vor dem, was noch so auf uns zukommt. Im Rückblick muss ich erkennen, dass dieses Alter (um ein Jahr herum) doch eher ein einfaches Alter ist und ich versuche es zu genießen, was mir bei dem Gebrüll nicht immer gelingt. Gestern Morgen schrie Maya wie am Spieß, während ich direkt neben ihr Pepe wickelte und anzog, heute schrie Pepe vor und während des Anziehens und Maya schaute verdutzt zu. Immerhin haben sie sich abgewechselt und nicht gleichzeitig gebrüllt. Immer mehr merke ich, dass ich mich nicht zweiteilen kann und beide fordern am liebsten ungeteilte Aufmerksamkeit, wobei auch Maya es mittlerweile gelernt hat, sich mal alleine zu beschäftigen. Mayas großer Tag rückt immer näher und ich bin gespannt, wie Pepe auf ihren 1. Geburtstag reagiert. Pepe überrascht zuweilen durch interessante Dialoge, wobei ich mich wirklich frage, was in Kinderköpfen manchmal so vorgeht. Neulich beim Zubettgehen sagte er zu Papa, dass er ihn heute nicht lieb habe und Mama nicht beißen würde. Und beim Aufstehen erschallte freudig übers Babyfon: "Ich will Kaffee, ich will Bier, ich will Wein, ich will Sekt." Was soll man davon halten???
Maya hat es mittlerweile übrigens gelernt etwas konstanter durchzuchlafen. Habe bald schon nicht mehr daran geglaubt, aber nach ein paar erneuten Aussetzern (neulich Nacht ist sie um 1 Uhr aufgewacht und hat uns gut zwei Stunden damit beschäftigt, sie wieder zu betten), scheint sie ihren Nachtrhythmus gefunden zu haben. Sie schläft zurzeit etwa bis halb sechs und meist kann ich sie nach einer kleinen Milch noch einmal hinlegen. Hoffe, dass sich das mehr oder weniger so einpendelt. Mittags ist es noch recht unterschiedlich, so dass wir da bisher keine feste Struktur haben, aber ich bin schon froh, dass sie nachts nicht mehr so oft aufwacht. So wie ihr großer Bruder, brüllt auch Maya teilweise gerne und kann ziemlich ausflippen, wenn sie ihren Willen nicht bekommt. Dann geht sie ab wie eine Rakete, mit einer Intensität, die ich von Pepe eigentlich nicht kenne und die mir zeitweise etwas Angst macht vor dem, was noch so auf uns zukommt. Im Rückblick muss ich erkennen, dass dieses Alter (um ein Jahr herum) doch eher ein einfaches Alter ist und ich versuche es zu genießen, was mir bei dem Gebrüll nicht immer gelingt. Gestern Morgen schrie Maya wie am Spieß, während ich direkt neben ihr Pepe wickelte und anzog, heute schrie Pepe vor und während des Anziehens und Maya schaute verdutzt zu. Immerhin haben sie sich abgewechselt und nicht gleichzeitig gebrüllt. Immer mehr merke ich, dass ich mich nicht zweiteilen kann und beide fordern am liebsten ungeteilte Aufmerksamkeit, wobei auch Maya es mittlerweile gelernt hat, sich mal alleine zu beschäftigen. Mayas großer Tag rückt immer näher und ich bin gespannt, wie Pepe auf ihren 1. Geburtstag reagiert. Pepe überrascht zuweilen durch interessante Dialoge, wobei ich mich wirklich frage, was in Kinderköpfen manchmal so vorgeht. Neulich beim Zubettgehen sagte er zu Papa, dass er ihn heute nicht lieb habe und Mama nicht beißen würde. Und beim Aufstehen erschallte freudig übers Babyfon: "Ich will Kaffee, ich will Bier, ich will Wein, ich will Sekt." Was soll man davon halten???
Freitag, 24. April 2009
Meilenstein
Es ist fast peinlich, dass wir uns darüber so gefreut haben gestern. Ein völlig natürliches Ereignis und doch waren wir alle stolz wie Bolle, als Pepe gestern zum ersten Mal sagte, er wolle auf Toilette und einen Stinker machen. Zuvor hatte er bei diesem Thema immer betont, dass er erst zwei sei und damit noch ein bisshen klein und er erst mit drei auf Toilette gehen könne. Oder er wich aus und sagte, dass er später, übermorgen oder Sonntag gehen würde. Und so waren wir gestern ziemlich überrascht von seiner Eigeninitiative und schließlich völlig aus dem Häuschen, als nach etwa 20 Minuten sein erster Toilettengang gleich mit Erfolg gekrönt wurde. Nach seinem Erfolg glaubte Pepe dann auch gleich, dass er jetzt einen Geburtstagskuchen kriegen müsse. ;-) Glückwunsch, mein Großer!
Donnerstag, 23. April 2009
Sie "spricht"
Seit ein paar Tagen hat Maya endlich mit dem Brabbeln angefangen. Lang haben wir gewartet und der Kontrolltermin beim HNO hat bestätigt, dass ihre Ohren wieder frei sind, so dass wir zumindest bei Maya zunächst keine OP brauchen, was mich sehr gefreut hat. Bei Pepe sieht es leider nicht so gut aus, das rechte Ohr ist besser geworden, aber beim linken beginnt sich auf Grund des zähflüssigen Schleims im Mittelohr das Trommelfell zu wölben und die Gefahr besteht, dass es anwächst, so dass dies zu einer dauerhaften Schwerhörigkeit führen könnte. Nach wie vor tue ich mich sehr schwer damit, diese Röhrchen setzten zu lassen und wir haben als letzte Hoffnung noch einmal neue Kügelchen bekommen. Sollte es in drei Wochen nicht besser sein, wird die OP wohl unausweichlich werden. Beim Osteopathen waren wir auch mit beiden Kindern, der selbst nicht soviel von den Röhrchen hielt und sagte, dass beide doch einen guten Eindruck machen würden, aber natürlich ist er auch kein HNO-Arzt. Ich werde mir auf alle Fälle noch eine zweite Meinung holen, aber der HNO gestern schien schon irgendwie besorgt. Ich finde, dass dieser Teil der Fürsorge und Verantwortung mit zu schwierigsten gehört, die man als Eltern tragen muss, eine Entscheidung für oder gegen etwas zu treffen, was die Gesundheit Deines Kindes anbelangt. Obwohl ich weiß, dass schon viele Kinder diese OP über sich haben ergehen lassen müssen und bei den meisten auch erfolgreich war, habe ich ein ungutes Gefühl und denke immer, dass damit die Selbstheilungschancen auch für zukünftige Infekte beeinträchtigt werden, neben den Risiken, die bei einer Vollnarkose natürlich immer gegeben sind. Und obwohl Pepe ja nicht gerade eine Wasserratte ist, habe ich trotzdem Angst, dass sich beim Baden durch die Öffnung des Trommelfells vielleicht doch Keime dort absetzen und es zur Entzündung kommen kann, zumal der Sommer nun gerade vor der Tür steht und damit die Plaschbeckensaison erst beginnt. Vielleicht schafft es sein Ohr ja doch noch irgendwie in den nächsten Wochen. Ich wünsche es mir!
Dienstag, 14. April 2009
happi happi
Pepe ist in letzter Zeit irgendwie noch mehr in Freßlaune als gewöhnlich. Er redet von kaum etwas anderem und ist nie satt und immer unzufrieden, dass er nicht noch mehr essen kann.
Als Papa ihn heute beim Zubettgehen gefragt hat, was er alles auf dem Spielplatz gemacht hat (während Papa vier(!) Stunden beim Arzt im Wartezimmer gesessen hat), hat er folgendes gesagt:
Fleich essen und einen Apfel mit Schale essen. Dann habe ich ein Banille-Eis gegesst und dann habe ich gesagt "Lieber Papa darf ich bitte mal von Deinem Eis abbeißen" und habe dann ganz viel von Papas Eis probiert. Dann habe ich noch ein Knusperbrot ge-esst.
Ich hatte eigentlich Sandkasten, Rutsche oder Schaukel gemeint, aber naja.
Als Papa ihn heute beim Zubettgehen gefragt hat, was er alles auf dem Spielplatz gemacht hat (während Papa vier(!) Stunden beim Arzt im Wartezimmer gesessen hat), hat er folgendes gesagt:
Fleich essen und einen Apfel mit Schale essen. Dann habe ich ein Banille-Eis gegesst und dann habe ich gesagt "Lieber Papa darf ich bitte mal von Deinem Eis abbeißen" und habe dann ganz viel von Papas Eis probiert. Dann habe ich noch ein Knusperbrot ge-esst.
Ich hatte eigentlich Sandkasten, Rutsche oder Schaukel gemeint, aber naja.
Donnerstag, 9. April 2009
Stromausfall
Erst dachte ich, dass der Wasserkocher kaputt sei, bis wir bemerkten, dass es gar keinen Strom im ganzen Haus gab. Da wurde uns wieder bewusst, wie abhängig wir doch vom Strom sind. Mal davon abgesehen, dass das Internet nicht funktionierte und ich meinen Fußballtipp somit nicht rechtzeitig verschicken konnte, so konnte ich den Kindern leider das Mittagessen nicht warm machen. Also gab es für Maya erst einmal nur ein Obstgläschen und Line und Pepe bekamen kalte Ravioli aus der Dose (beide wollten keinen Nachschlag und Line sagte später, sie will jetzt was Richtiges essen). Hätten wir das vorher gewusst, wären wir beim Maschsee doch noch irgendwo etwas essen gegangen. Besonders ärgerlich ist es allerdings immer für die Vorräte in der Gefriertruhe oder im Kühlschrank, finde ich. Und das man sämtliche mit Steckdosenstrom laufende Uhren neu stellen muss, nervt auch. Das nächste Mal grillen wir einfach!
Schlafen, die wievielte eigentlich?!
Nachdem mir Pepe heute gegen 18 Uhr nach dem Einkaufen im Auto eingeschlafen ist und auch mit dem Hinweis auf sein Schokoladenei (besser bekannt als Ü-Ei) nicht wach zu halten war, hat Maya wieder ewig gebraucht bis sie in den Schlaf gefunden hat. Sie hat bestimmt zwei Stunden gerappelt und gezappelt, ganz so genau weiß ich es gar nicht, da ich irgendwann selbst eingeschlafen war und nach wie vor das Gefühl habe nicht ganz wach zu sein. Ich glaube mich erinnern zu können, dass Pepe so etwa in dem Alter ebenfalls eine schwierige Einschlafphase hatte, in der er seinen Kopf links und rechts hin und her geschmissen hat, so dass wir es fast mit der Angst bekommen haben. Habe dann damals im Internet gelesen, dass das einige Kinder phasenweise kurz vor dem Einschlafen wohl machen und ich glaube, nach knapp einer Woche war der Spuk auch schon wieder vorbei. Maya hingegen rappelt bisher einfach herum, zieht sich immer wieder wie ferngesteuert an den Gitterstäben hoch und wälzt sich hin und her.
Pepe war beim Einkaufen heute eigentlich erstaunlich friedlich, muss ich ihn noch einmal für loben. Trotz des fehlenden Mittagsschlafs, der auf Grund eines Besuches seiner Freundin Line (der Kindergarten hatte heute schon geschlossen und Lines Mama musste aber noch arbeiten) ausgefallen ist. Wir hatten zwar probiert, die Zwei hinzulegen, aber irgendwie haben sie uns nicht so richtig ernst genommen. Witzigerweise hat Line (ein halbes Jahr älter als Pepe) ihn ständig ermahnt sich hinzulegen, ist aber selbst die ganze Zeit wieder aufgestanden. Maya fand das alles sehr interessant, ist dabei natürlich auch nicht eingeschlafen. Dann haben wir das Ganze noch einmal im anderen Zimmer probiert (ohne Maya und uns), hat aber auch keinen Sinn mehr gehabt und irgendwann haben wir es gelassen. Daher war Pepe heute Abend so müde, dass er beim Stau auf dem Parkplatz vom Einkaufszentrum einfach weggenickt ist. Habe bestimmt eine halbe Stunde gebraucht, um von dem Parkplatz herunter zu kommen und mich geärgert, warum ich nicht früher los bin. Ist doch jedes mal vor den Feiertagen das Gleiche und Samstag wird es vermutlich noch schlimmer sein.
Pepe war beim Einkaufen heute eigentlich erstaunlich friedlich, muss ich ihn noch einmal für loben. Trotz des fehlenden Mittagsschlafs, der auf Grund eines Besuches seiner Freundin Line (der Kindergarten hatte heute schon geschlossen und Lines Mama musste aber noch arbeiten) ausgefallen ist. Wir hatten zwar probiert, die Zwei hinzulegen, aber irgendwie haben sie uns nicht so richtig ernst genommen. Witzigerweise hat Line (ein halbes Jahr älter als Pepe) ihn ständig ermahnt sich hinzulegen, ist aber selbst die ganze Zeit wieder aufgestanden. Maya fand das alles sehr interessant, ist dabei natürlich auch nicht eingeschlafen. Dann haben wir das Ganze noch einmal im anderen Zimmer probiert (ohne Maya und uns), hat aber auch keinen Sinn mehr gehabt und irgendwann haben wir es gelassen. Daher war Pepe heute Abend so müde, dass er beim Stau auf dem Parkplatz vom Einkaufszentrum einfach weggenickt ist. Habe bestimmt eine halbe Stunde gebraucht, um von dem Parkplatz herunter zu kommen und mich geärgert, warum ich nicht früher los bin. Ist doch jedes mal vor den Feiertagen das Gleiche und Samstag wird es vermutlich noch schlimmer sein.
Dienstag, 31. März 2009
Zickenterror
Vorgestern hat Maya endlich einmal wieder durchgeschlafen und erneut Hoffnungen geweckt, dass dies zur Regel wird und nicht die Ausnahme bleibt und gestern Nacht dann wieder der totale Terror, zwei Stunden Gebrüll von 0:00 Uhr bis 2:00 Uhr und keine Ahnung warum?? Dass Geschwister so extrem unterschiedlich in ihrem Schlafverhalten und -bedürfnis sein können, hätte ich mir nicht träumen lassen. Mal sehen, was wir heute Nacht erleben?
Montag, 30. März 2009
Wenn Worte fehlen
Nachdem der letzte Kontrolltermin beim HNO vor drei Wochen mir schon Hoffnungen gemacht hat, dass wir eventuell um eine OP herumkommen, sind meine Hoffnungen heute leider wieder jämmerlich zerstört worden. Eigentlich war es auch nicht anders zu erwarten, nachdem beide Kinder eine Bronchitis hatten. Jedenfalls sind Mayas Ohren beide wieder völlig dicht und bei Pepe ist das Rechte etwas besser geworden. Das letzte Mal war es genau anders herum (Pepes Ohren waren beide vollkommen dicht, Maya hatte ein Ohr, welches besser geworden war). Jetzt versuchen wir es noch einmal mit anderen homöopathischen Kügelchen, aber so langsam glaube ich nicht mehr daran, dass sie helfen könnten. Und die Nasen der beiden beginnen auch schon wieder zu laufen. Der Arzt hat bereits angedeutet, dass was geschehen muss. Und tatsächlich, während Pepe zumindest seinen früh erworbenen Wortschatz hat, der lediglich in der Sprechdeutlichkeit verbessert werden sollte, so tut sich bei Maya wirklich gar nichts in Richtung Brabbeln und Silben bilden. Ihr ganzes Repertoire besteht eigentlich nur aus einem Vokal, dem "A". Während sie motorisch sehr weit ist und es mich nicht wundern würde, wenn sie bald freihändig losläuft, so scheinen ihre Möglichkeiten der Wortbildung durch die mangelden Hörfähigkeit doch extrem eingeschränkt bzw. einfach nicht vorhanden zu sein. Noch hoffe ich, dass die Zeit und die neuen Medikamente Besserung bringen, aber vielleicht sollte ich mich langsam mit dem Gedanken vertraut machen, dass nur noch eine OP weiterhelfn kann, auch wenn ich das eigentlich überhaupt nicht möchte. Interessanterweise verweigert sie seit ein paar Tagen auch ihre Milch. Schon möglich, dass sie tatsächlich zu sehr schleimt und mir bleibt nichts anderes übrig als nun doch schon Alternativlebensmittel auszuprobieren. Am liebsten isst sie zurzeit ihre Obstgläschen. Sowie ihr Brei mit Kuhmilchpulver angemixt wurde, streikt sie nach ein paar Löffeln. Und so hat sie heute einen Toast mit Butter bekommen und ich werde es wohl einmal mit Naturjoghurt oder Ziegenmilch probieren müssen, denn so ganz ohne Milchprodukte ist ernährungsphysiologisch sicherlich nicht ratsam. In drei Wochen haben wir den nächsten Termin beim HNO, vielleicht geschieht ja doch noch ein Wunder!? Dabei fällt mir ein, dass sie letzte Nacht von halbacht bis halbsechs geschlafen hat, weiter so! Und zum Schluss noch folgende Szene, die sich heute bei uns im Wohn- und Spielzimmer abgespielt hat zum Schmunzeln: Pepe steht vor Maya mit ihrem Schnuller in der Hand und sagt zu ihr, sie müsse "bitte" sagen, wenn sie ihn denn haben möchte. Bekommen hat sie ihn nicht. ;-) Was soll man dazu sagen?
Dienstag, 24. März 2009
Vielleicht
Während die meisten Eltern wohl eher damit zu kämpfen haben, dass ihr Spross überhaupt etwas Ordentliches isst, ist es bei Pepe bekannterweise ein Problem darauf zu achten, dass er sich nicht überfrisst. Bereits nach dem Aufwachen erzählt er uns, was er gleich essen muss. Vor dem Gang in den Kindergarten inspiziert er seine Brotbox und erzählt, was alles dort drin ist und leckt seit kurzem die ein oder andere Weintraube schon einmal an. Wenn wir mit dem Abholen aus der Kita früh dran sind, fängt er an zu heulen, da er das Obst noch essen muss, was es nachmittags dort gibt. Er erinnert uns daran, dass er noch Abendbrot essen muss, wenn wir sagen, dass es gleich ins Bett geht. Er schaut sich die Verpackungen im Mülleimer an und erzählt dazu. Beim Zubettgehen diskutiert er mit Papa, was alles auf einer Pizza sein kann und nachts träumt er vom Essen. Manchmal hat man das Gefühl, er denkt kaum an etwas anderes und er würde hier überhaupt nie etwas zu Essen bekommen. Seit einiger Zeit, erzählt er: "Vielleicht kriege ich gleich noch eins, wenn ich das aufgegessen habe." Die Bedeutung des Wortes scheint ihm allerdings noch nicht so richtig bewusst zu sein. Meistens sagen wir darauf: "Vielleicht, vielleicht auch nicht". Als ich heute beim Abendbrot seine Bitte nach einem zweiten Brötchen gleich verneinte, wohlwissend, dass er bereits Obst, eine Kugel Eis uns ein paar Tortelloni kurz vorher verzehrt hatte, kommentierte er: "Vielleicht sage ich auch "bitte"." Irgendwie scheinen unsere Erziehungsregeln komische Blüten zu treiben und ich bin kurz davor, ihn mal eine Woche soviel essen zu lassen, wie er will. Immerhin schafft er es mittlerweile auch ab und zu etwas aufzuheben, so wie heute, als ich seine Brotbox auspackte und dort eine letzte angebissenen Gurkenscheibe übrig war, die freudestrahlend auf dem Weg nach oben ins Bett dann noch verspeist wurde.
Montag, 23. März 2009
Respekt ...
... all den Müttern und Vätern!! Hätte nie gedacht, dass Kindererziehung so schwierig sein kann und es soll noch härter werden, habe ich mir sagen lassen. Pepe hatte am Wochenende einen langen Wutanfall mit Füße auf den Boden stampfen und Atemnot, da er etwas haben wollte und sich aber strikt weigerte "bitte" zu sagen. Uns war es aber wichtig, dass er seinen Wunsch höflich äußerte und nicht im Befehlston. Er hätte es auch ganz leise sagen können oder in einer anderen Sprache, schlug Alex vor, aber nein, er wollte partout kein "bitte" sagen. Trotz Gebrüll und Mitleid für den kleinen Kerl, haben wir diesmal nicht nachgegeben. Ein paar Stunden später ging es dann doch, nach langer Überzeugungsarbeit und er bekam endlich seine Birnenstückchen und er war wieder glücklich. Jedenfalls scheinen die Machtkämpfe deutlich zuzunehmen. Ich sollte versuchen, die Zeit mit Maya bewusster zu genießen, bevor sie ins Trotzalter kommt und mich über ihre noch kleinen Herumzickereien freuen.
Sommerzeit
Die Kinder scheinen sich mental schon einmal auf die Sommerzeit einzustellen, beide waren heute bereits um 19 Uhr im Bett (also ab nächste Woche dann wieder 20 Uhr wie sonst üblich). Bei Maya lag es sicherlich daran, dass sie nun auch noch Fieber bekommen hat und der Husten sich nun doch mehr nach Bronchitis anhört und Pepe war nach seinem ersten Tag (nach fast einwöchiger Pause) Kindergarten wohl auch einfach schlapp. Blöd nur, dass die Sommerzeit für die Zwerge auch bedeutet, dass sie dann nächste Woche eine Stunde früher aufstehen müssen, schaffen wir es so schon kaum bis neun in der Kita zu sein und dabei wäre es dann eigentlich erst acht (nach alter Zeit). Kein Mensch noch Tier braucht diesen blöden Wechsel von Sommer und Winterzeit und doch wird sie nicht abgeschafft und ich frage mich noch mehr als sonst, als ich noch keine Kinder hatte, warum eigentlich nicht??
Freitag, 20. März 2009
Eintagsfliege
Tja, das nächtiche Durchschlafen bei Maya war leider wieder nur eine Eintagsfliege, letzte Nacht verlangte sie um 1 Uhr nach ihrer Milch, also weiter hoffen, dass es besser wird. Der arme Pepe hatte dann um 2 Uhr einen schlimmen Hustenanfall, da musste der Papa dann leider aufstehen, der dadurch heute dementsprechend gerädert ist. Als Krönung hat Pepe dann auch noch seine tägliche Mittagsruhe verweigert mit der Konsequenz, dass irgendwann gar nichts mehr ohne Geheule bei ihm ging. Nur gut, dass das Wochenende da ist.
Donnerstag, 19. März 2009
"Liebe Mama"
Kaum war Pepe eine Woche wieder in der Kita, so kam er am Montag bereits mit Fieber nach Hause. Dienstag immer noch, dazu starker Husten, Schnupfen sowieso. Maya ebenfalls am Husten, so dass ich mich am Mittwoch dann doch dazu entschieden habe zum Kinderarzt zu gehen (DELFI musste leider mal wieder ausfallen), zumal Pepe sagte, dass er Schmerzen hätte und ich Angst hatte, dass er schon wieder eine Mittelohrentzündung hat. Nachdem wir über eine Stunde beim Arzt warten mussten (wer weiß, was wir uns da wieder mitgebracht haben, mal abgesehen davon, dass es wirklich ätzend ist, zwei kränkelden Kinder über eine Stunde im Wartezimmer bei Laune zu halten), habe ich dann erfahren, dass Pepe eine Bronchitis hat. Bei Maya ist es nicht ganz so arg, so dass wir bei ihr ohne Zusatz inhalieren sollen. Wider Erwarten macht Pepe das super mit dem Inhalieren. Hatte mich schon auf das Schlimmste eingestellt, aber er hält sogar selbst die Maske, so dass wir dabei gemütlich ein Buch lesen können. Heute morgen war es allerdings nicht ganz so entspannt, da Maya 10 Minuten lang brüllend an meinem Bein klammerte und auch auf den Arm wollte. Die kleine Maus kann zurzeit keine 3 Sekunden alleine sein und selbst Pepes Gesellschaft genügt ihr nicht mehr. Zu der den ganzen Tag brüllenden Maya kommt dann ihr gefräßiger Bruder, der den ganzen Tag Joghurt essen möchte (ich glaube, weil er jetzt die Deckel fast alleine abziehen kann) und immer mehr seine Wunschvorstellungen gerne in die Wirklichkeit umgesetzt hätte (egal wie abwegig). Heute morgen verlangte er ernsthaft von mir, dass ich einen Stinker (unser Synonym für ihr wisst schon was) in die Toilette machen solle, damit er ihn wegziehen könne. Nachdem ich ihm vorgeschlagen habe, dass er doch selber einen machen könne, was er nicht wollte und ich ihm auch erklärt habe, warum ich momentan auch nicht konnte, hat er trotzdem weiterhin gebetsmühlenartig wiederholt, dass ich dies jetzt tun sollte. Mit Argumenten kommt man allerdings in diesen Tagen nicht weit bei ihm. Wenn ich mir vorstelle, dass wir mit Maya diese ganzen Phasen auch noch durchstehen müssen, wo ich jetzt schon kurz vorm Nervenzusammenbruch bin. Immerhin hat Maya gestern das erste Mal seit Ewigkeiten durchgeschlafen (von halbacht bis kurz vor fünf, juhu, weiter so!!!!). Da kann ich ein bisschen Hoffnung schöpfen. Hätte nie gedacht, dass es zeitweise so anstrengend werden würde und dabei ist die Pubertät doch noch ein paar Jahre hin. ;-)
Zum Schluss noch etwas aus Pepes Sprachschatz (O-Ton heute beim Abendbrot): "Liebe Mama, darf ich bitte noch ein bisschen Toast essen!" Selbst wenn ich weiß, dass er keinen Hunger mehr haben kann, kann ich einer solchen Bitte nun wirklich nichts abschlagen und das weiß der kleine Kerl natürlich auch. Hat allerdings auch ein wenig gedauert, bis er gelernt hat, sich so auszudrücken, für gewöhnlich sagt er eher "mehr" oder "ganz viel", aber dieser eloquente Satz wird natürlich als sein Joker ins Spiel gebracht.
Zum Schluss noch etwas aus Pepes Sprachschatz (O-Ton heute beim Abendbrot): "Liebe Mama, darf ich bitte noch ein bisschen Toast essen!" Selbst wenn ich weiß, dass er keinen Hunger mehr haben kann, kann ich einer solchen Bitte nun wirklich nichts abschlagen und das weiß der kleine Kerl natürlich auch. Hat allerdings auch ein wenig gedauert, bis er gelernt hat, sich so auszudrücken, für gewöhnlich sagt er eher "mehr" oder "ganz viel", aber dieser eloquente Satz wird natürlich als sein Joker ins Spiel gebracht.
Freitag, 13. März 2009
Brüllaffen
Ich hasse diese Morgende, an denen beide Kinder gleichzeitig brüllen und du weißt überhaupt nicht warum. So wie heute, Maya am brüllen, sogar, als ich sie auf dem Arm hatte und Pepe ebenfalls. Irgendwann habe ich angefangen mit zu brüllen, hat aber auch niemanden beeindruckt. Als ich sie beide im Auto auf dem Weg zum Kindergarten hatte, ging es wieder. Pepe hat wie immer Handküsschen beim Abschied durchs Fenster geworfen und Maya hat sich über die Aufmerksamkeit der anderen Mädchen gefreut, die sich um ihren Tragesitz scharten und nach ihrem Namen fragten. Schon interessant, dass sich v.a. die Mädchen für Babies begeistern können.
Zwischen Brüllen und Anziehen habe ich heute übrigens feststellen können, dass Pepe sich die Stoppersocken schon fast alleine anziehen kann, was mich doch mehr als sein Geschrei beindruckt hat. Mal sehen, was der weitere Tag so bringt ...
Zwischen Brüllen und Anziehen habe ich heute übrigens feststellen können, dass Pepe sich die Stoppersocken schon fast alleine anziehen kann, was mich doch mehr als sein Geschrei beindruckt hat. Mal sehen, was der weitere Tag so bringt ...
Sonntag, 8. März 2009
Sweet Dreams
Pepe schläft ja normalerweise recht gut. Er wacht zwar gelegentlich nachts auf, manchmal auch "nein, nein" rufend, schläft aber meist gleich wieder ein.
Heute nacht (oder morgen) um fünf war das anders. Papa hörte übers Babyfon erst ein Husten, wahrscheinlich Grund des nächtlichen Erwachens. Anschließend fing Pepe aber an zu weinen. Wegen der unerfreulichen Brech-Intermezzi der letzten Woche flitzte Papa schnell zum Sohnemann, um die Lage zu sondieren. Das Bett war trocken, aber Pepe sehr weinerlich. Er äußerte zwischen Schluchzen immer wieder "Schokolade mal probieren".
Nun muss man wissen, dass es nicht wirklich ungewöhnlich ist, dass Pepe nach dem Aufwachen Nahrung fordert. Normalerweise hört man anstelle eines "guten Morgen" Dinge wie Frühstück, eine Milch, Joghurt, Banane, Brot oder ähnliches.
Komischerweise ist Schokolade eine Art Obsession. Als Mama ihn neulich fragte, was er sich aus dem Supermarkt als Mitbringsel wünsche, sagte er statt des erwarteten Banane, Toast oder Apfel: Schokolade. Und das, obwohl das Wort in unserem Haus nicht geläufig ist.
Wir nehmen an, dass das Wissen, dass Schokolade etwas ganz leckers ist, per Mundpropagande unter Kita-Kollegen die Runde macht.
Naja, jedenfalls wollte Pepe sich nicht beruhigen lassen und auch nicht hören, dass man mitten in der Nacht nicht essen soll, sondern schlafen. Und vor allem schon gar keine Schokolade.
Als er aber nicht aufhörte, fragte Papa ihn, wo denn überhaupt Schokolade sei, worauf die Antwort "da oben" wie eine Litanei immer und immer wiederholt wurde.
Papa machte also das Licht an und ließ sich von Pepe zeigen, wo denn das legendäre Geheimversteck des kinderzimmerlichen Schokoladenschatzes zu finden sei.
Pepe wies auf den Schrank und war sichtlich überrascht (und auch verärgert), dort zwar eine Flasche Hustensaft und einen Kuli, aber keinen Krümel der begehrten Süßigkeit zu entdecken.
Seine Verwirrung war ihm so deutlich ins Gesicht geschrieben, dass Papa vermutet, dass Pepe einen äußerst realen Traum gehabt haben musste, in welchem besagte Schokolade sich auf dem Schrank befunden hatte.
Klar, dass er dann einen Bissen probieren möchte, wenn sie so gerade außer Reichweite präsentiert wird.
Es dauerte noch eine Weile, aber Pepe ließ sich langsam wieder beruhigen und bald auch wieder ins Bett legen. Noch ein paar Huster und er war wieder eingeschlafen.
Papa lag noch etwas wach und lauschte dem Hüsteln übers Babyfon und fand dann auch wieder zur wohlverdienten, wenn auch kurzen, Nachtruhe.
Heute nacht (oder morgen) um fünf war das anders. Papa hörte übers Babyfon erst ein Husten, wahrscheinlich Grund des nächtlichen Erwachens. Anschließend fing Pepe aber an zu weinen. Wegen der unerfreulichen Brech-Intermezzi der letzten Woche flitzte Papa schnell zum Sohnemann, um die Lage zu sondieren. Das Bett war trocken, aber Pepe sehr weinerlich. Er äußerte zwischen Schluchzen immer wieder "Schokolade mal probieren".
Nun muss man wissen, dass es nicht wirklich ungewöhnlich ist, dass Pepe nach dem Aufwachen Nahrung fordert. Normalerweise hört man anstelle eines "guten Morgen" Dinge wie Frühstück, eine Milch, Joghurt, Banane, Brot oder ähnliches.
Komischerweise ist Schokolade eine Art Obsession. Als Mama ihn neulich fragte, was er sich aus dem Supermarkt als Mitbringsel wünsche, sagte er statt des erwarteten Banane, Toast oder Apfel: Schokolade. Und das, obwohl das Wort in unserem Haus nicht geläufig ist.
Wir nehmen an, dass das Wissen, dass Schokolade etwas ganz leckers ist, per Mundpropagande unter Kita-Kollegen die Runde macht.
Naja, jedenfalls wollte Pepe sich nicht beruhigen lassen und auch nicht hören, dass man mitten in der Nacht nicht essen soll, sondern schlafen. Und vor allem schon gar keine Schokolade.
Als er aber nicht aufhörte, fragte Papa ihn, wo denn überhaupt Schokolade sei, worauf die Antwort "da oben" wie eine Litanei immer und immer wiederholt wurde.
Papa machte also das Licht an und ließ sich von Pepe zeigen, wo denn das legendäre Geheimversteck des kinderzimmerlichen Schokoladenschatzes zu finden sei.
Pepe wies auf den Schrank und war sichtlich überrascht (und auch verärgert), dort zwar eine Flasche Hustensaft und einen Kuli, aber keinen Krümel der begehrten Süßigkeit zu entdecken.
Seine Verwirrung war ihm so deutlich ins Gesicht geschrieben, dass Papa vermutet, dass Pepe einen äußerst realen Traum gehabt haben musste, in welchem besagte Schokolade sich auf dem Schrank befunden hatte.
Klar, dass er dann einen Bissen probieren möchte, wenn sie so gerade außer Reichweite präsentiert wird.
Es dauerte noch eine Weile, aber Pepe ließ sich langsam wieder beruhigen und bald auch wieder ins Bett legen. Noch ein paar Huster und er war wieder eingeschlafen.
Papa lag noch etwas wach und lauschte dem Hüsteln übers Babyfon und fand dann auch wieder zur wohlverdienten, wenn auch kurzen, Nachtruhe.
Neue Bilder online
So, Papa hat Mama mal gezeigt, wie man die Bilder online stellt. Naja, zumindest den langwierigen Teil der Auslese. Da sie den Großteil der 7500 Fotos und Videos seit Pepes Geburt geknipst hat, darf sie jetzt auch die anstrengende Arbeit des Sortierens und Auswählens übernehmen, für den Papa zur Zeit keine Muße hat.
Sie meinte dann so gegen 2 Uhr letzte Nacht, dass sie eventuell ein paar Bilder weniger aufnehmen wird in Zukunft :-)
Ach ja, und Maya hat sich heute morgen übergeben. Wir hoffen, dass wenn sie Pepes Wurstgulasch-Infekt übernommen hat, es wenigstens etwas glimpflicher abläuft.
Ich glaube, dass zwei Kinder mit Würfelhusten die Lebenszeit von Waschmaschine und Trockner (und nicht zuletzt die ihrer Eltern) drastisch reduzieren.
Sie meinte dann so gegen 2 Uhr letzte Nacht, dass sie eventuell ein paar Bilder weniger aufnehmen wird in Zukunft :-)
Ach ja, und Maya hat sich heute morgen übergeben. Wir hoffen, dass wenn sie Pepes Wurstgulasch-Infekt übernommen hat, es wenigstens etwas glimpflicher abläuft.
Ich glaube, dass zwei Kinder mit Würfelhusten die Lebenszeit von Waschmaschine und Trockner (und nicht zuletzt die ihrer Eltern) drastisch reduzieren.
Samstag, 7. März 2009
Nasenbluten
Mit einem aktiven Kind muss man auch gelegentlich Sanitäter sein. Von Pepes Sturz mit viel Blut und Wackelzahn hat Mama ja neulich hier schon berichtet. Ein Bild dazu:
Man sieht hier auch die fiese Kante, auf die er gefallen sein muss.
Neulich hat er aber auch mal ohne Sturz Nasenbluten gehabt. Er hat es selbst wohl auch nicht gemerkt.
Als Papa ihn ins Bett gebracht hatte, sah er noch ganz normal aus (naja, fast jedenfalls):
Ich hatte wohl vergessen, ihm zu sagen, dass die 80er nun wirklich vorbei sind...
Morgens war er relativ ruhig, aber wohl schon wach. Als Papa dann mal reingeguckt hat, sagte Pepe "Guck mal Papa, alles schwarz". Bei Licht betrachtet war alles aber eher (Blut-)rot und Papa hat sich etwas erschrocken. Pepe fand alles ziemlich interessant und ließ sich geduldig von Papa erklären, wie es denn zu dieser tollen Färbung von Bett und Schlafsack gekommen war.


Naja, es war jedenfalls mal wieder ein gründliches Bad fällig, dass der junge Herr offensichtlich genoss (bis auf Haare ausspülen, wie immer):
Pepe findet jedenfalls seit neuestem Blut sehr spannend. Wollen wir mal hoffen, dass er nicht allzu häufig zu viel davon vergießt.
Uns schwebt jedenfalls eine andere Karriere vor als bei diesem Kind.
Neulich hat er aber auch mal ohne Sturz Nasenbluten gehabt. Er hat es selbst wohl auch nicht gemerkt.
Als Papa ihn ins Bett gebracht hatte, sah er noch ganz normal aus (naja, fast jedenfalls):
Morgens war er relativ ruhig, aber wohl schon wach. Als Papa dann mal reingeguckt hat, sagte Pepe "Guck mal Papa, alles schwarz". Bei Licht betrachtet war alles aber eher (Blut-)rot und Papa hat sich etwas erschrocken. Pepe fand alles ziemlich interessant und ließ sich geduldig von Papa erklären, wie es denn zu dieser tollen Färbung von Bett und Schlafsack gekommen war.
Naja, es war jedenfalls mal wieder ein gründliches Bad fällig, dass der junge Herr offensichtlich genoss (bis auf Haare ausspülen, wie immer):
Uns schwebt jedenfalls eine andere Karriere vor als bei diesem Kind.
Dienstag, 3. März 2009
Wurstragout
Im Großen und Ganzen ist das Mittagsessensangebot bei Pepe in der Krabbelgruppe eigentlich ganz gut und entspricht bis auf ein paar Ausnahmen auch meinem Verständnis von gesunder Ernährung (Hühnerfrikassee, Schmorkohl, Kartoffeln mit Quark, Gemüsesuppe, um ein paar Beispiele zu nennen). Ab und zu gibt es allerdings ein paar Varianten, die mir persönlich suspekt erscheinen. Das Wurtsragout, welches heute auf dem Tagesplan stand, gehört u.a. dazu und sei es, dass Pepe sich daran überfressen hat oder dass er sich vielleicht doch wieder irgendeinen Keim eingefangen hat, es landete jedenfalls postwendend bei uns auf dem Wohnzimmerteppich (ich erspare mir hier weitere Ausführungen). Auf Nachfragen, wieviele Teller er denn von dem Mittagsmahl gegessen hätte, sagte er "vier" und ich befürchte fast, dass das nicht gelogen war, obwohl die Aussagen eines Zweijährigen sicherlich mit Vorsicht zu genießen sind, aber anhand der Menge gemessen, die ich bei uns vom Teppich kratzen musste, könnte das wohl hinkommen. Und ich gestehe, dass ich an dem Tag, als es Schokoladensuppe gab, fast froh war, dass Pepe krankheitsbedingt daheim bleiben musste, auch wenn diese beim Wiederkäuen vermutlich besser gerochen hätte. ;-) Jedenfalls wird er auf die Pfannekuchen mit Apfelmus morgen nun verzichten müssen und Maya leider auf ihr DELFI, da ich Pepe besser einen Tag daheim behalte und ihn blöderweise auch nicht mit zum DELFI nehmen kann, da er eventuell doch ansteckend sein könnte. Vielleicht mal wieder Zeit für einen gemeinsamen Zoobesuch, da gibt es neben der Tiere momentan nämlich ganz viel Bagger zu sehen und das fände Pepe bestimmt sehr spannend.
Montag, 2. März 2009
Aufstehen ...
... ist Mayas Obsession zur Zeit. Sie will einfach nur nach oben und stehen, stehen, stehen. Legt man sie erschöpft schlafen, sammelt sie all ihr Kräfte, um sich an den Gitterstäben nach oben zu ziehen. Sitze ich gemeinsam mit ihr auf dem Boden, robbt sie schnell zu mir, damit sie sich an mir hochziehen kann. Treppen, Spielzeugkisten, Sofakanten, Staubsauger, alles Dinge, die sich gut eignen, um hoch hinaus zu kommen. Alles noch in bisschen wackelig, aber es wird immer besser. Fotos folgen demnächst ...
Nachtrag: Selbst nachts fängt sie jetzt an sich hochzuziehen. Mit einem lachenden (weil es einfach so niedlich aussah, wie ich ihre Silhouette im Dunkeln stehend am Gitterbettrand erkannt habe) und einem weinenden Auge (da sie immer noch nicht durchschläft und zu den unmöglichsten Zeiten einen auf Partytime mimt) musste ich heute gegen halbfünf mit ansehen, wie Maya in ihrem Schlafsack aufrecht im Bett stand und leicht wippte.
So langsam bekomme ich es mit der Angst zu tun, dass ich diese nächtlichen Eskapaden doch noch länger mitmachen muss als es mir lieb ist und als ich es mir je hätte vorstellen können. Die Erzählungen einiger anderer Mütter und Väter heute Morgen in Pepes Krabbelgruppe tragen ebenfalls nicht gerade zur meiner Beruhigung bei. Die eine Zwillingsmutter ist vorletzte Nacht acht Mal aufgestanden und der eine Vater letzte Nacht alle eineinhalb Stunden. Und die Kinder sind um die zwei Jahre alt. Da geht es uns ja richtig gut mit zwei bis drei Unterbrechungen die Nacht. ;-) Positiv Denken!
Sonntag, 1. März 2009
Belehrungen
Pepe quatscht momentan ziemlich viel nach, was er so aufschnappt und es ist witzig anzusehen, wie er die Erziehungssprüche, die wir bei ihm anwenden plötzlich uns entgegenknallt. Heute beim gemeinsamen Joghurtessen sagte er zu mir, dass ich den Löffel nicht so voll machen solle und nur kleine Löffel nehmen solle. Er ermahnt uns im Auto uns anzuschnallen und erinnert uns beim Rausgehen an Schal und Mütze. Schon witzig, wenn man sich plötzlich selbst reden hört. ;-)
Bäumchen wechsle dich
Nachdem wir uns seit Monaten mehr oder weniger das Zubettbringen aufteilen, wenn wir beide da sind (Alex bringt Pepe ins Bett und ich Maya), habe ich Alex vorgeschlagen, dass es doch vielleicht besser sei, wir würden die Kinder immer im Wechsel schlafen legen (einen Tag bringt er Pepe und ich Maya zu Bett und den nächsten Tag darf ich Pepe und er Maya zur Ruhe legen). Ich habe keine Ahnung, ob das wirklich Sinn macht, wegen der Konstanz und der Rituale, die doch so wichtig sind, aber ich finde es auch schrecklich, wenn Pepe ein Papakind ist und Maya ein Mamakind ist. Momentan ist das nämlich so und so schön und anstrengend ich es finde, dass Maya mich bevorzugt und sich stets freut, wenn sie mich sieht, finde ich es auch traurig, dass ich bei Pepe soviel, vielleicht zuviel aus der Hand gegeben habe. Wir machen das eigentlich Familien mit drei, vier oder mehr Kindern? Klar, es gibt auch das Modell, bei dem immer nur die Mama die Kinder ins Bett bringt, aber das fände Alex, glaube ich, gar nicht gut und ich auch nicht. Ich empfinde die Situation wirklich als schwierig momentan und obwohl sich Pepe von mir ohne Weiteres hat ins Bett bringen lassen (ein paar Zicken und Verzögerungstaktiken hat er natürlich ausprobiert, aber das macht er bei Alex auch), hatte ich irgendwie das Gefühl, der Papa wäre ihm lieber gewesen. Ich bin mir auch nicht sicher, ob er es eventuell blöd fand, dass sich Papa um Maya gekümmert hat? Vielleicht mache ich mir auch zuviel Gedanken über alles und sollte nicht alles bewerten. Ich frage mich nur, wie man das am besten hinbekommt, dass alle mehr oder weniger zufrieden und ausgeglichen sind. Aber vielleicht ist das auch nur wieder einer dieser Tage, an dem mir die nötige Gelasssenheit fehlt?
Mittwoch, 25. Februar 2009
Heute beim DELFI ...
... habe ich ihn ganz leicht durchschimmern sehen, Mayas erster unterer Schneidezahn (links). Noch nicht wirklich durch, so dass man ihn noch nicht fühlen kann, aber doch ganz offensichtlich auf dem Weg nach draußen, so dass seine obere Spitze beim genauen Hinsehen erkennbar war. Sowie er etwas deutlicher zu sehen ist und auch der Löffeltest positiv verläuft, werde ich natürlich versuchen, ein entsprechendes Foto zu schießen.
Montag, 23. Februar 2009
Eigentlich...
... hätte hier heute ein Tigerbild erscheinen sollen. Pepe wollte nämlich als Tiger verkleidet zum Fasching in die Krabbelgruppe gehen. Stattdessen mal wieder ein Spontanbesuch beim Kinderarzt, da Pepe heute morgen seine Augen gar nicht auf bekam und Maya auch wieder ein Matscheauge hatte. Dazu beide stark erkältet. Bei Pepe läuft die Nase ununterbrochen und Mayas Bronchien sind wieder leicht verengt und außerdem steht sie wohl kurz vor einer Mittelohrentzündung. Alex und ich hatten uns seinen freien Montag eigentlich anders vorgestellt. Immerhin mussten wir nicht lange warten beim Arzt und konnten daher anschließend noch einen Abstecher in den Zoo machen, da wollte Pepe nämlich heute morgen gerne hin. Trotz Regen auch mal ganz schön für Pepe, der während der Winteröffnungszeiten leider eher selten das Vergnügen hat, sich die Tiere anschauen zu dürfen oder im Mullewapp im Bällebad zu spielen. Sogar Maya fand die Affen sehr interessant und lächelte einen der kleineren Gorillas freudestrahlend an. Leider gibt es keine Fotos, dabei war der Silberrücken wirklich sehr imposant, als er bei uns direkt vor der Fensterscheibe hockte.
Montag, 16. Februar 2009
Happy Birthday zum 3/4-jährigen Geburtstag!
Hallo kleine Maya und alles Gute zum Dreivierteljahr!
Auch wenn ich zugeben muss, dass es mir am Anfang nicht schnell genug gehen konnte, dass Du älter wirst, so finde ich es im Rückblick doch erstaunlich, dass wirklich schon ein 3/4-Jahr um ist. Jetzt schlummerst Du gerade in Deinem Bettchen bei uns im Schlafzimmer und ich hoffe, dass Du bald das Durchschlafen lernst. Leider haben wir heute beim HNO-Arzt noch einmal die Bestätigung bekommen, dass Du nach wie vor - genauso wie Dein großer Bruder Pepe - Paukenergüsse in beiden Ohren hast. Und die neu dazu gekommen Rotznase und der Husten wird die Situation nicht verbessern, aber vielleicht die Globuli, die uns der Arzt verschrieben hat. Außerdem sollst Du weniger kuhmilchbasierte Nahrung bekommen, wobei ich es komisch finde, jetzt schon auf Ziegen- oder Schafsmilch zu wechseln. Zur Zeit kriegst Du nach wie vor Deine Beba-Ha-Pre-Milch, die auch Pepe ein Jahr lang bekommen hat bis wir ganz langsam auf Vollmilch umgestellt haben. Es wäre so schön, wenn Dir die Kügelchen helfen würden und wir damit eine OP vermeiden könnten. Und wieder wurde es mir heute schmerzlich bewusst, dass ich Dich und Deinen Bruder nicht stillen konnte. Auch wenn ich weiß, dass es nicht meine Schuld ist, fühle ich mich mitverantwortlich dafür, da die Muttermilchernährung eben doch besser gewesen wäre. Und vielleicht hättet ihr beide gar keine Probleme mit den Ohren bekommen und auch weniger Infekte. Und ich frage mich immer wieder, ob es einen Grund dafür gab, warum das Stillen bei beiden Kindern nicht funktioniert hat, obwohl ihr doch die Saugtechnik so gut beherrscht habt. Natürlich habe ich Erklärungen, bei Pepe der Schock mit der Frühgeburt, bei beiden der Kaiserschnitt und das frühe Zufüttern im Krankenhaus, aber trotzdem hätte es doch noch klappen können. Bei Pepe habe ich es vier Wochen lang probiert, bei Dir zugegebenermaßen nur noch zwei, aber kein Tropfen, der Euch hätte nähren können. Ich kann es nicht mehr ändern und bin doch traurig darüber, aber letztlich muss ich froh sein, dass es überhaupt Ersatznahrung auf dem Markt gibt. Ich bin dankbar, dass ihr da seid!
Aber nun endlich zu Dir, meine kleine Maus.
Du bist jetzt etwa 72 cm groß und wiegst vermutlich so um die 8 kg.
Was Du gerne magst:
* durchs Wohnzimmer robben und alles genau untersuchen
* Deinen Bruder Pepe und mit den Spielsachen spielen, mit denen er gerne spielt
* Deine Mama und Deinen Papa (am liebsten beide gleichzeitig), gerne robbst Du uns hinterher
* lachen und quieken, rappeln und zappeln
* auf dem Arm getragen werden, wobei Du dann eine bessere Sicht hast und an Dinge herankommst, an die Du sonst nicht gekommen wärst
* beim Essen mit den Füßen gegen den Tisch treten
* Haare ziehen und kneifen (typisch Mädchen ;-), Dein Bruder hat interessanterweise nie an den Haaren gezogen)
* die sog. Gartenzwergstellung
* beim Einschlafen an Mamas Händen herumspielen
* seit ein paar Tagen nimmst Du ständig Deine Hände in den Mund, so dass ich glaube, dass vielleicht bald der erste Zahn zu sehen sein könnte
* immer mehr versuchst Du jetzt auch Dich aufzurichten und hochzustemmen
Was Du nicht magst:
* schlafen gelegt werden
* wenn Papa und Mama "nein" sagen
* inhalieren
* still sitzen
* angezogen werden
* gewickelt werden
* wenn jemand aus dem Raum geht
* wenn Du auf den Arm willst, aber Dich nicht sofort jemand hoch nimmt
* baden
* auf dem Rücken liegen
* den Laufstall und die Wippe
Nach wie vor speist Du Teile Deiner Nahrung wieder aus, vor allem wenn Du sehr aufgeregt bist, Du Dir einen Gegenstand weit in den Mund hinein steckst oder lange auf dem Bauch gespielt hast, so dass es Zeit wird, dass Du aufrecht stehen oder sitzen kannst. Viel lautieren kannst Du leider noch nicht, was sicherlich mit dem eingeschränkten Hören zusammen hängt. Ich freue mich auf die kommende Zeit und kann mir gar nicht mehr vorstellen, wie es ohne Dich und Pepe war, auch wenn ich das Ausschlafen doch manchmal vermisse. Ich wünsche Dir, dass Du Dich wohl bei uns fühlst und selten traurig sein musst. Dass Du Dich mit Deinem Bruder Pepe weiterhin gut verstehst und Du eine unbeschwerte Kindheit erleben darfst. Und es wäre so schön, wenn Deine Ohren bald wieder frei von Ergüssen wären, so dass Du uns gut hören kannst.
Auch wenn ich zugeben muss, dass es mir am Anfang nicht schnell genug gehen konnte, dass Du älter wirst, so finde ich es im Rückblick doch erstaunlich, dass wirklich schon ein 3/4-Jahr um ist. Jetzt schlummerst Du gerade in Deinem Bettchen bei uns im Schlafzimmer und ich hoffe, dass Du bald das Durchschlafen lernst. Leider haben wir heute beim HNO-Arzt noch einmal die Bestätigung bekommen, dass Du nach wie vor - genauso wie Dein großer Bruder Pepe - Paukenergüsse in beiden Ohren hast. Und die neu dazu gekommen Rotznase und der Husten wird die Situation nicht verbessern, aber vielleicht die Globuli, die uns der Arzt verschrieben hat. Außerdem sollst Du weniger kuhmilchbasierte Nahrung bekommen, wobei ich es komisch finde, jetzt schon auf Ziegen- oder Schafsmilch zu wechseln. Zur Zeit kriegst Du nach wie vor Deine Beba-Ha-Pre-Milch, die auch Pepe ein Jahr lang bekommen hat bis wir ganz langsam auf Vollmilch umgestellt haben. Es wäre so schön, wenn Dir die Kügelchen helfen würden und wir damit eine OP vermeiden könnten. Und wieder wurde es mir heute schmerzlich bewusst, dass ich Dich und Deinen Bruder nicht stillen konnte. Auch wenn ich weiß, dass es nicht meine Schuld ist, fühle ich mich mitverantwortlich dafür, da die Muttermilchernährung eben doch besser gewesen wäre. Und vielleicht hättet ihr beide gar keine Probleme mit den Ohren bekommen und auch weniger Infekte. Und ich frage mich immer wieder, ob es einen Grund dafür gab, warum das Stillen bei beiden Kindern nicht funktioniert hat, obwohl ihr doch die Saugtechnik so gut beherrscht habt. Natürlich habe ich Erklärungen, bei Pepe der Schock mit der Frühgeburt, bei beiden der Kaiserschnitt und das frühe Zufüttern im Krankenhaus, aber trotzdem hätte es doch noch klappen können. Bei Pepe habe ich es vier Wochen lang probiert, bei Dir zugegebenermaßen nur noch zwei, aber kein Tropfen, der Euch hätte nähren können. Ich kann es nicht mehr ändern und bin doch traurig darüber, aber letztlich muss ich froh sein, dass es überhaupt Ersatznahrung auf dem Markt gibt. Ich bin dankbar, dass ihr da seid!
Aber nun endlich zu Dir, meine kleine Maus.
Du bist jetzt etwa 72 cm groß und wiegst vermutlich so um die 8 kg.
Was Du gerne magst:
* durchs Wohnzimmer robben und alles genau untersuchen
* Deinen Bruder Pepe und mit den Spielsachen spielen, mit denen er gerne spielt
* Deine Mama und Deinen Papa (am liebsten beide gleichzeitig), gerne robbst Du uns hinterher
* lachen und quieken, rappeln und zappeln
* auf dem Arm getragen werden, wobei Du dann eine bessere Sicht hast und an Dinge herankommst, an die Du sonst nicht gekommen wärst
* beim Essen mit den Füßen gegen den Tisch treten
* Haare ziehen und kneifen (typisch Mädchen ;-), Dein Bruder hat interessanterweise nie an den Haaren gezogen)
* die sog. Gartenzwergstellung
* beim Einschlafen an Mamas Händen herumspielen
* seit ein paar Tagen nimmst Du ständig Deine Hände in den Mund, so dass ich glaube, dass vielleicht bald der erste Zahn zu sehen sein könnte
* immer mehr versuchst Du jetzt auch Dich aufzurichten und hochzustemmen
Was Du nicht magst:
* schlafen gelegt werden
* wenn Papa und Mama "nein" sagen
* inhalieren
* still sitzen
* angezogen werden
* gewickelt werden
* wenn jemand aus dem Raum geht
* wenn Du auf den Arm willst, aber Dich nicht sofort jemand hoch nimmt
* baden
* auf dem Rücken liegen
* den Laufstall und die Wippe
Nach wie vor speist Du Teile Deiner Nahrung wieder aus, vor allem wenn Du sehr aufgeregt bist, Du Dir einen Gegenstand weit in den Mund hinein steckst oder lange auf dem Bauch gespielt hast, so dass es Zeit wird, dass Du aufrecht stehen oder sitzen kannst. Viel lautieren kannst Du leider noch nicht, was sicherlich mit dem eingeschränkten Hören zusammen hängt. Ich freue mich auf die kommende Zeit und kann mir gar nicht mehr vorstellen, wie es ohne Dich und Pepe war, auch wenn ich das Ausschlafen doch manchmal vermisse. Ich wünsche Dir, dass Du Dich wohl bei uns fühlst und selten traurig sein musst. Dass Du Dich mit Deinem Bruder Pepe weiterhin gut verstehst und Du eine unbeschwerte Kindheit erleben darfst. Und es wäre so schön, wenn Deine Ohren bald wieder frei von Ergüssen wären, so dass Du uns gut hören kannst.
Sonntag, 15. Februar 2009
Unglaublich!!
Alex und ich hatten gestern Ausgang, um am Valentinstag mein Geschenk von Alex zum zweijährigen Hochzeitstag einlösen zu können. Ein Udo-Jürgens-Konzert und auch wenn der ein oder die andere jetzt vielleicht irritiert schaut, es war super und der alte Mann (74 Jahre) macht das wirklich noch sehr sehr gut und auch die Stimme klang wie eh und je. Es war allerdings das erste Mal, dass wir beide fanden, dass er tatsächlich etwas älter als sonst aussah, eben nicht mehr wie fünfzig. Jedenfalls mussten die Kinder irgendwo untergebracht werden und ich gebe zu, dass ich ein schlechtes Gewissen Maya gegenüber hatte, da sie noch nie auswärts genächtigt hat. Pepe durfte bei Oma Marion schlafen und Maya kam zu Oma Gisela (meine Schwiegermutter hätte wohl auch beide genommen, aber ich weiß ja, wie anstrengend das sein kann.) Als ich heute morgen anrief, um zu fragen, wie die Nacht war, wohlwissend, dass unsere letzten Nächte wieder zum Gruseln waren, sagte meine Mutter, dass Maya bis halb acht geschlafen hätte. Ich dachte ich höre nicht richtig, von acht bis halb acht, ohne Aufwachen?! Pepe hat auch bis acht gepennt und seine Eltern durften seit 9 Monaten ebenfalls das erste Mal ausschlafen, was sie denn auch getan haben (bis halb zehn, herrlich). Das gibt es doch nicht, oder? Warum geht das nicht immer so? Gefreut hat sich Maya dann trotzdem riesig, als wir sie wieder abgeholt haben, indem sie ganz laut gelacht und gequiekt hat, so süß. Und jetzt spielt sie schon eine Stunde lang ganz zufrieden mit Pepes Spielsachen.
Pepe kann inzwischen übrigens schon richtig gut telefonieren, erstaunlich. Außerdem hat uns heute morgen gleich mit einer neu erlernten Fähigkeit begrüßt. Hielt einen ABC-Keks in den Händen uns sagte P(e) wie Pepe und Papa, O wie Oma, M wie Maya und Mama.
Die nächsten Auswärtsübernachtungen der Kinder sind übrigens schon eingeplant :-)
Pepe kann inzwischen übrigens schon richtig gut telefonieren, erstaunlich. Außerdem hat uns heute morgen gleich mit einer neu erlernten Fähigkeit begrüßt. Hielt einen ABC-Keks in den Händen uns sagte P(e) wie Pepe und Papa, O wie Oma, M wie Maya und Mama.
Die nächsten Auswärtsübernachtungen der Kinder sind übrigens schon eingeplant :-)
Donnerstag, 12. Februar 2009
Schock am Vormittag
Eigentlich hatte ich Pepe noch ein paar Tage daheim behalten, damit er sich ein bisschen auskurieren kann, stattdessen ist er beim Laufen aus dem Bad am Altpapierkarton hängen geblieben und gegen die blöde Stufe zum Keller gefallen, so dass die Nase richtig doll blutetet. Später haben wir dann gemerkt, dass blöderweise auch noch das Zahnfleisch verwundet war und der vordere Milchzahn etwas wackelt. So ein Schei.. Bisher waren wir von größeren Unfällen mit Blut weitesgehend verschont geblieben und bisher mussten wir kein Spontanbesuch im Krankenhaus mit den Kindern absolvieren (toi, toi, toi). Und jetzt habe ich ein wenig Angst, was als Nächstes kommt.
Pepe hat das Ganze erstaunlich gut weggesteckt, da ist er wirklich hart im Nehmen, mein tapferer Großer. Hoffe, dass sich der Milchzahn wieder festigt und nicht irgendein Nerv abgestorben ist. Also Daumen drücken und abwarten.
Pepe hat das Ganze erstaunlich gut weggesteckt, da ist er wirklich hart im Nehmen, mein tapferer Großer. Hoffe, dass sich der Milchzahn wieder festigt und nicht irgendein Nerv abgestorben ist. Also Daumen drücken und abwarten.
Mittwoch, 11. Februar 2009
Öfter mal was Neues
Nach einer Magen-Darm-Infektion, einem Verdacht auf Lippenherpes und einer Schniefnase nun eine leichte Bindehautentzündung. Mal wieder durfte ich meine Verabredung mit den Alt-Delfis zu einem gemütlichen Frühstücksplausch bei Ikea absagen. Dabei hatte ich mich schon gefreut, die meisten mal wieder zu sehen und vor allem die kleine Pauline, die als Schwesterchen von Amélie (aus Pepes Delfi-Gruppe) im Oktober geboren ist. Gerne hätte ich etwas ausführlicher gehört, wie es Sabine nun so mit zwei kleinen Mäusen ergeht. Stattdessen ein Spontanbesuch beim Augenarzt mit Pepe. Jetzt hoffen wir, dass die Reizung der Augen erst einmal mit pflanzlichen Tropfen in Griff zu bekommen ist. Wäre schön, wenn wir nicht gleich auf antibiotische Tropfen zurück greifen müssten. Das Eintröpfeln in den Bindehautsack gehört leider nicht zu Pepes Lieblingsbeschäftigungen, dafür war sein Verhalten beim Augenarzt wirklich vorbilndlich. Nachdem wir zunächst im Wartezimmer ein paar Bücher gelesen haben, nachdem er zuvor ganz friedlich und ordentlich ein paar trockene Smacks gefuttert hatte und dies gleich einem anderen wartenden Patienten erzählt hat, was er da isst (ich bin mir allerdings nicht sicher, ob der alte Herr überhaupt wusste, was Smacks sind), durften wir ins Behandlungszimmer. Dort hat er brav auf meinem Schoß gesessen und der Sprechstundenhilfe erzählt, was für Gegenstände er auf der Wand erkennen kann (war wirklich süß). Auf dem Wackelbild hat er die Bildchen ebenfalls zufriedenstellend erkannt. Ich selbst muss zugeben, dass ich da kaum etwas darauf erkennen kann, vielleicht sollte ich meine Augen auch einmal untersuchen lassen. Der Augenarzt kam dann und hat in seine Augen geleuchtet und ganz dicht eine Lupe davor gehalten und Pepe hat nicht gemeckert, sondern alles gut mitgemacht. Irgendwann fing er an, dem Arzt zu erzählen, dass er das Auto auf dem Wackelbild gesehen hat und wer, wann aus der Familie Geburtstag hat (das weiß er seit kurzem). Außerdem demonstrierte er ihm noch seine Artikulation der Wörtchens "blau", welches er jetzt nach etwas Training ganz stolz richtig mit einem "l" aussprechen kann. Als der Arzt noch nach dem Vordruck für die Unbedenklichkeitsbescheinigung für die Kita suchte, hüpfte Pepe schon einmal von meinem Schoß und fing an, dem Doktor zu winken. Da dieser nicht erwiderte, kam gleich die Beschwerde: "Der winkt gar nicht!". Irgendwann, nachdem alle Rezepte und Bescheinigungen unterschrieben waren, tat er das dann aber doch und Pepe und Arzt verabschiedeten sich mit einem freundlichen Tschüss mit Winken. Als wir uns dann angezogen hatten und ich im Wartezimmer "auf Wiedersehen" wünschte (warum eigentlich, man möchte doch gar nicht so schnell wieder zum Arzt und die Leute wieder sehen), drehte er sich zu allen Wartenden, winkte und sagte "Tschüss". Das war wirklich niedlich und er hat damit sämtlichen wartenden Patienten ein Lächeln entlockt. Ich muss zugeben, dass ich in dem Moment schon arg stolz auf meinen kleinen Großen war.
Dienstag, 10. Februar 2009
"Bist Du dant, Mama?"
Szene beim Abendbrot: Pepe zappelt auf den großen Stuhl und sagt zu Papa: "Ich deh mal zu Mama." Er klettert vom Stuhl und läuft zwei Schritte zu meinem Stuhl: "Bist Du dant Mama?" Mama: "Nein, Pepe, Mama ist nicht krank, Papa ist ein bisschen krank." (Alex leidet unter einer doofen Erkältung.) Pepe geht zu seinem Stuhl zurück und erzählt dabei: "Papa bald wieder dsund, dann Maya krank." Und tatsächlich wechseln wir uns hier mit den Infekten reihum ab, aber trotzdem ist es immer wieder erstaunlich, was in dieses kleinen Köpfen so vor sich geht. Und als er mich fragte, ob ich krank sei, klang das richtig besorgt. Das war so süß.
Außerdem gehören Papa, Mama und Maya jetzt ebenfalls zu den Personen, die er lieb hat. :-)
Maya hat neulich (von Freitag auf Samstag) übrigens einmal von 21:30 Uhr bis 8:00 Uhr geschlafen, so schön und das am Wochenende und Pepe hat netterweise auch bis acht geschlummert. War aber leider wieder nur einmalig, aber grundsätzlich scheint sie es doch zu können?! Bin gespannt, ob das irgendwann zur Regel wird und nicht nur eine Ausnahme bleibt.
Außerdem gehören Papa, Mama und Maya jetzt ebenfalls zu den Personen, die er lieb hat. :-)
Maya hat neulich (von Freitag auf Samstag) übrigens einmal von 21:30 Uhr bis 8:00 Uhr geschlafen, so schön und das am Wochenende und Pepe hat netterweise auch bis acht geschlummert. War aber leider wieder nur einmalig, aber grundsätzlich scheint sie es doch zu können?! Bin gespannt, ob das irgendwann zur Regel wird und nicht nur eine Ausnahme bleibt.
Mittwoch, 4. Februar 2009
Großes Lob
Nach all dem vielen Gejammer muss ich doch auch einmal ein großes Lob aussprechen: Maya hat heute den ganzen Tag über ganz viel und zufrieden mit Mama, nachmittags "zusammen" mit Pepe und ein bisschen mit Papa und aber auch viel alleine gespielt. Und jetzt schlummert sie friedlich bis sie wahrscheinlich so gegen 23.30 Uhr ihre erste Nachtmilch verlangt. Und auch Pepe schläft bereits (und es ist noch keine 20.00 Uhr). Kann ich also sogar mal die Tagesschau gucken oder doch noch fast rechtzeitig zum Frauenstammtisch gehen oder gemütlich mit Alex Desperate Housewives schauen. Schöne Aussichten ...
Dienstag, 3. Februar 2009
Maya Aurelia
Da sich so ein kleiner Mensch doch noch recht schnell verändert und ihre Tante Elke neulich sogar sagte, sie hätte sie wahrscheinlich auf der Straße nicht wiedererkannt, dachte ich, dass ich einfach mal ein paar Maya-Bilder hochlade, bevor wir unsere gesammelten Werke wieder online stellen. Die kleine Maus ist nach wie vor sehr auf Mama fixiert, extrem launisch bzw. z.T. ziemlich zickig/wütend und dazu sehr willensstark. Schlafen gehört so gar nicht zu ihren Lieblingsbeschäftigungen, weder nachts noch tagsüber. Ansonsten ist sie hart im Nehmen (v.a. wenn Pepe mal wieder ihre Spielsachen wegnimmt) und meistens gut gelaunt, wenn sie auf dem Arm herumgetragen wird. Zurzeit gehören Dinge herunterschmeißen und Haare ziehen zu ihren Lieblingsbeschäftigungen. Mittlerweile kann sie sich durch eine Mischung aus Robben und Krabbeln in alle Richtungen schon gut und recht schnell fortbewegen, so dass sie mir immer hinterher robbt, wenn ich mal kurz aus dem Raum gehe. Hier nun ein paar Bilder, Fortsetzung folgt ...

















Blöder Virus!
Nun hat es mich tatsächlich auch noch erwischt. Eigentlich war ich überzeugt, dass dieses Magen-Darm-Virus ein typischer Kindervirus ist, den unsereins sicherlich selbst schon in der Kindheit gehabt hat. Vielleicht bin ich dadurch unvorsichtig geworden. Wie auch immer, Samstag war mir schon leicht kodderich und Sonntag kam dann der Durchfall. Was aber viel Schlimmer ist, sind die Kopf- und Gliederschmerzen. So etwas kenne ich eigentlich nur von Erkältungen. Bis heute wusste ich nicht, dass so ein Magen-Darm-Virus auch so etwas kann. Mit den einschlägigen Schmerzmitteln geht es, aber ich kann mich doch nicht den ganzen Tag mit Aspirin vollpumpen. Mittlerweile sind die Kopfschmerzen weg, aber die Beine tun mir noch derart weh, dass ich um 5 Uhr aufgestanden bin, da ich es einfach nicht mehr ertragen habe und mich mit irgendetwas ablenken musste. Blöder Virus! Hoffen wir nur, dass es Alex nicht auch noch erwischt.
Freitag, 30. Januar 2009
7,4 kg, 72 cm
Ich war heute mit Maya noch einmal beim Kinderarzt. Ihr Gewicht beträgt sogar nur 7,4 kg und es ist ein deutlicher Knick in der Gewichtskurve zu sehen (am 01.12.08 zur U5 hatte sie bereits 7,3 kg). Haben noch ein zusätzliches Pülverchen gegen den Durchfall bekommen und den ACC-Saft lasse ich bei ihr vorerst wieder weg. Immerhin hat sie heute schon wieder ein bisschen gelacht und der Arzt sagte, dass so ein Durchfall bei den Kleinen schon einmal ein bisschen länger dauern kann. Wir hoffen also, dass sie es bald überstanden hat und vielleicht gehen die Paukenergüsse ja auch so wieder weg mit etwas Unterstützung der Wärmelampe. Die Wirkung des schleimlösenden Saftes ist sowieso sehr umstritten. Trotz der Schwächung durch den Magen-Darm-Virus hat sie nach wie vor soviel Kraft, dass sie sich heute fast in den Stand am Gitterbettchen hochgezogen hat, als sie brüllend wieder raus wollte. Ich hatte sie nur kurz abgelegt, da ich mich auch irgendwie anziehen musste und mit Baby auf dem Arm ist das unmöglich. Somit haben wir ihr Bett heute gleich eine Stufe tiefer stellen müssen, was es leider etwas unbequemer für mich macht, ihr beim Einschlafen das Händchen zu halten. Jetzt ist sie bei uns im Bett eingeschlafen und ich hoffe, dass ich sie irgendwie in ihr Bettchen bekomme, ohne dass sie aufwacht.
Donnerstag, 29. Januar 2009
Das Lachen ist schon wieder weg :-(
Nachdem ich eigentlich dachte, dass wir aus dem Gröbsten raus sind, scheint bei Maya der Durchfall wieder schlimmer geworden zu sein. Sie war den ganzen Tag extrem anhänglich und liebesbedürftig, dazu sehr lethargisch und hat nicht einmal mehr den Versuch unternommen, sich beim Wickeln zu drehen. Was für mich zwar einfacher war, aber mir doch die Kummerfalten zurück gebracht hat. Selbst das Bemühen, ihr ein kleines Lächeln zu entlocken missglückte. Sie scheint auch abgenommen zu haben, mit ihren fast 8 1/2 Monaten wiegt sie gerade einmal 7,7 kg. Ich glaube, da war Pepe als Frühchen in dem Stadium schon schwerer. Jedenfalls sieht sie für mich sehr dünn momentan aus. Bleibt uns also nicht anderes übrig als morgen noch einmal den Doc zu konsultieren, bevor das Wochenende kommt. Ein bisschen habe ich den ACC-Kindersaft, der gegen die Paukenergüsse helfen soll in Verdacht, den sie nur sehr widerwillig zu sich nimmt und der wohl tatsächlich auch zu Durchfall führen kann. Ich hoffe, dass sie bald wieder lachen kann!
Dienstag, 27. Januar 2009
Ja, sie lächelt wieder! Und, warum Kinder nicht hören können?!
Nachdem Maya die letzten Tage auf Grund ihrer Magen-Darm-Infektion so gut wie gar nicht gegessen, kaum getrunken und vor allem nicht gelächelt hat, hat sie uns heute wieder ein kleines Lächeln geschenkt und ich glaube, sie hat das Gröbste überstanden. Wenn Babies nicht mehr lächeln können, ist das schon arg beängstigend und zeitweise hatte ich uns schon im Krankenhaus gesehen, aber heute hat sie dann wieder ein bisschen mehr getrunken und gegessen und war auch schon wieder lebhafter. Dafür dann gleich der nächste Schock bei einer Kontrolluntersuchung beim HNO-Arzt. Beide Kinder haben Paukenergüsse im Mittelohr und können dadurch nur dumpf und schlecht hören. Bei beiden ist die linke Seite stärker betroffen. Und nun kriegen beide ACC-Kindersaft mit Kirschgeschmack und 2 Mal am Tag Infrarotlicht aufs Ohr. Hoffentlich schlägt die Therapie an. Bei Maya war es auffällig, dass sie kaum lautiert und eine Mittelohrentzündung musste sie auch schon ertragen. Und Pepe hatte immer wieder Mittelohrentzündungen und scheint manchmal die feinen sprachlichen Unterschiede nicht herauszuhören, obwohl er insgesamt wirklich früh mit dem Sprechen angefangen hat. Ich wünsche mir, dass wir bald mal wieder eine längere Phase erleben dürfen, in der alle gesund und munter sind und wir nicht jede Woche unserer Zeit bei irgendwelchen Ärzten verbringen müssen.
Sonntag, 25. Januar 2009
Den Tag Revue passieren lassen...
...ist etwas, das Pepe gern vor dem Einschlafen macht. Wie im vorherigen Post beschrieben, denkt er anscheinend gerne über die Dinge nach, die ihn den Tag über bewegt haben lässt sie also quasi noch einmal Paroli laufen (um den großen Horst Hrubesch zu zitieren).
Nachdem heute ja schon der Toast und die Adresse zur Sprache kamen, wurde Papa später nochmals gerufen, um an diesem Ritual teil zu haben.
Die Themen waren:
Nachdem heute ja schon der Toast und die Adresse zur Sprache kamen, wurde Papa später nochmals gerufen, um an diesem Ritual teil zu haben.
Die Themen waren:
- morgen darf ich wieder in den Kindergarten und frühstücken oder zu hause frühstücken oder im Kindergarten

- da weinen die Kinder
- Pepe weint nicht
- ich hat die Kinder lieb (na toll, und Mama und Papa nicht)
- Maari ist ein Marienkäfer
- Maja ist kein Käfer (ob Pepe zwischen Maya und Maja unterscheidet, ist nicht bekannt)
- Maja ist eine Biene, die Biene Maja
- die mache Honig. Biene Maja mache Honig
- Oma hat Rückenschmerzen, ist aber bald wieder gesund
Premiere
Pepe hat nicht aufgegessen! Mit dem Kommentar "ete-haft" (ekelhaft) ließ er einen halben Käsetoast auf dem Teller. Offenbar war er SATT! Das ist noch nie vorgekommen. Schon als Mini-Baby war das leise Zwitschern der leeren Milchflasche Anlass zu unvermitteltem Gebrüll.
Mama, die den Rest-Toast essen durfte (auch äußerst ungewöhnlich) und Papa waren offenbar nicht die einzigen, die überrascht waren. Nach Zähneputzen, Verstecken, Baggerbuch lesen, ABC-Bruder Jakob-Stubs der Osterhase-Singen und Einschlaf-Streicheln sagte Pepe eben auf einmal "ich hat Toast nicht aufgegessen". Was einen vor dem Einschlafen so bewegt...
Papa nutzte die Gelegenheit, um diese Tatsache als äußerst erwachsen zu loben und nochmals zu betonen, dass es durchaus normal sei, dass man satt ist und der Bauch nicht weiter befüllt werden muss.
Pepe schien zufrieden und murmelte noch "ich bin Steneltstr. 8", bevor Papa das Nachtlicht (Pepelicht) anknipste und gute Nacht wünschte.
Mama, die den Rest-Toast essen durfte (auch äußerst ungewöhnlich) und Papa waren offenbar nicht die einzigen, die überrascht waren. Nach Zähneputzen, Verstecken, Baggerbuch lesen, ABC-Bruder Jakob-Stubs der Osterhase-Singen und Einschlaf-Streicheln sagte Pepe eben auf einmal "ich hat Toast nicht aufgegessen". Was einen vor dem Einschlafen so bewegt...
Papa nutzte die Gelegenheit, um diese Tatsache als äußerst erwachsen zu loben und nochmals zu betonen, dass es durchaus normal sei, dass man satt ist und der Bauch nicht weiter befüllt werden muss.
Pepe schien zufrieden und murmelte noch "ich bin Steneltstr. 8", bevor Papa das Nachtlicht (Pepelicht) anknipste und gute Nacht wünschte.
Die Kinder finden Viren zum Kotzen
Tja, zum zweiten Mal wird Papas freier Tag wohl nicht so unbeschwert verlaufen, wie erhofft. Vor 2 Wochen fiel Mama und Papas heißersehntes Maschsee-Schlittschuhlaufen wegen Pepes angeblicher Herpes aus. Mama saß stattdessen beim Arzt mit Pepe und Papa am Schreibtisch. Am nächsten Tag setzte Tauwetter ein.
Morgen, an Mamas Geburtstag, muss abgewartet werden, ob aus dem geplanten Mövenpick-Brunch etwas wird. Hauptsache ist natürlich, dass die Minis wieder fit werden.
Morgen, an Mamas Geburtstag, muss abgewartet werden, ob aus dem geplanten Mövenpick-Brunch etwas wird. Hauptsache ist natürlich, dass die Minis wieder fit werden.
- Do: Pepe übergibt sich mehrmals
- Fr: Er bekommt 40 Fieber
- Sa: es geht etwas besser, aber an eine Reise der ganzen Familie nach Berlin zu Urgroßtante Christas 95. ist nicht zu denken. Papa fährt allein, da man ja nicht sicher sein kann, dass Maya nicht auch was "wegbekommen" hat. Pepe geht es besser
- So: Papa kommt morgens um 1 Uhr zurück. War ein anstrengender Tag für alle. Um 2 Uhr nachts fängt Maya an, sich zu übergeben. Den Tag über noch zwei Mal. Abends kommt Fieber dazu. Bettwäsche wird knapp. Waschmaschine und Trockner arbeiten auf Hochtouren
Mittwoch, 21. Januar 2009
In der Weihnachtsbäckerei...
... gehört definitiv zu Pepes Lieblingsliedern,
Zuckowski sowieso zu seinen Favoriten. Es fällt ihm schwer, es zu akzeptieren aber so langsam sagt selbst er "Weihnachte is fohbei, tomme wieder". Die Weihnachtszeit hat Pepe äußerst gut gefallen. Er mag Kerzen, Adventskalender, Kekse und auch Geschenke. Auch das Auspacken dieser hat ihm gut
gefallen. Nach wie vor ist er etwas unsicher, ob er nicht doch Geburtstag hatte, wegen der Kerzen und Geschenke. Aber dann fällt ihm ein, dass der "Nietolaus" die neuen Sachen gebracht hat. Pepe durfte mit Oma Plätzchen backen und dann auch noch einmal mit Mama und hat gelernt, dass man "jede Tat nur ein Tehts" essen darf. Durchgehalten hat er diese Vorschrift jedoch nicht immer. Mama und Papa aber auch nicht.
Montag, 19. Januar 2009
Hommage an Oma oder Kinder können so gemein sein
Wir haben Pepe heute ein neues Puzzle gekauft. Auf der Rückfahr
t im Auto sagt Alex zu Pepe, dass er ihn lieb habe. Pepe antwortet: "Nein, dass stimmt nicht." Papa: "Doch, wir haben Dich und Maya ganz doll lieb!" Pepe wieder erbost am erwidern: "Papa Pepe nicht lieb!" Dann fragen wir, ob Pepe denn uns lieb hat? Ein bestimmtes "Nein!" seine Antwort. Auch Maya hätte er nicht lieb, auf unsere Nachfrage. Etwas geknickt fragen wir dann, ob Pepe denn jemanden lieb hat? Antwort: "Ich hat Oma lieb!" Zumindest etwas, aber auch ein Stich ins Herz für s
eine Eltern und Maya (wenn sie schon verstanden hätte, was er sagt), die sich immer so freut, wenn sie ihren Bruder sieht und dabei anfängt zu glucksen und zu lachen. Nun, ja, was sollten wir erwarten. Oma hat ihn halb mit großgezogen, mit ihm Bücher gelesen, ihm die Welt erklärt. Als ich drei Tage die Woche wieder zu arbeiten anfing und noch kein Krabbelplatz hatte, ist die Oma eingesprungen. Fast jeden Tag nach der Kita sagt er, dass er zu Oma
will. Wenn wir erwidern, dass wir erst einmal fragen müssen, ob Oma Zeit hat, wohl wissend, dass Pepe Oma und Opa wirklich oft in Beschlag nimmt, sagt er: "Oma habe Zeit, Pepe weiß das!" Und meistens ist es auch so. Schon toll, eine so liebe Oma nebenan zu haben! Aber trotzdem wäre es auch schön, wenn er uns auch lieb hätte bzw. das sagen würde, weil ich tief in meinem Herzen natürlich weiß, dass er das hat!
eine Eltern und Maya (wenn sie schon verstanden hätte, was er sagt), die sich immer so freut, wenn sie ihren Bruder sieht und dabei anfängt zu glucksen und zu lachen. Nun, ja, was sollten wir erwarten. Oma hat ihn halb mit großgezogen, mit ihm Bücher gelesen, ihm die Welt erklärt. Als ich drei Tage die Woche wieder zu arbeiten anfing und noch kein Krabbelplatz hatte, ist die Oma eingesprungen. Fast jeden Tag nach der Kita sagt er, dass er zu Oma
will. Wenn wir erwidern, dass wir erst einmal fragen müssen, ob Oma Zeit hat, wohl wissend, dass Pepe Oma und Opa wirklich oft in Beschlag nimmt, sagt er: "Oma habe Zeit, Pepe weiß das!" Und meistens ist es auch so. Schon toll, eine so liebe Oma nebenan zu haben! Aber trotzdem wäre es auch schön, wenn er uns auch lieb hätte bzw. das sagen würde, weil ich tief in meinem Herzen natürlich weiß, dass er das hat!
Sonntag, 18. Januar 2009
Pepes 17. Zahn ist da!
Schon lange erwartet konnte man ihn heute bei einer kleinen Schreiattacke blitzen sehen und ihn gleich als Ablenkungsmanöver vom Schreien ins Gespräch bringen. Links unten, schon zur Hälfte heraus gekommen (komisch, dass wir ihn nicht früher entdeckt haben). Auf der anderen Seite war noch nichts zu sehen und oben ließ er uns nicht richtig gucken, aber gefühlt scheint dort auch noch nichts vorhanden zu sein. Müssen wir jetzt also noch gründlicher Zähne putzen. Schätze die letzten drei Milchzähne werden nicht mehr lange auf sich warten lassen. Pepes erster Zahnarztbesuch hat übrigens schlappe 60 € gekostet für einmal reinschauen. Um die Zwerge nicht zu verängstigen sagte Frau Dr. Wenzel, dass man bei den ersten zwei/drei Besuchen eigentlich noch nichts machen würde. Und tatsächlich hat Pepe den Besuch in guter Erinnerung behalten. Ein Tattoo gab es am Ende gratis. Und im Wartezimmer konnten wir uns übers Internet Bagger anschauen. Blöderweise hat Pepe an den unteren Schneidezähnen trotz intensiver Zahnpflege schon Zahnstein, der dann bei irgendeinem der Folgebesuche auch einmal entfernt werden soll. Bin gespannt, was die nächsten Probebesuche kosten.
Mittags"schlaf" des Grauens
Katastrophe: nachdem Pepe nach 45 min endlich zur Ruhe gefunden hatte, und Maya und Papa auch friedlich schlummerten, klingelte es an der Tür. Ergebnis: 3 Leute geweckt, die auch nicht mehr einschlafen konnten. Warum Pepe und Maya nicht mehr geschlafen haben, ist nicht überliefert, bei Papa lag es aber an Pepe und Maya.
Leider passiert so etwas häufiger. Meist ist es der Briefträger oder Leute, die für den Zirkus sammeln. Manchmal aber auch Menschen, die selbst kleine Kinder haben oder hatten. Dann denkt man, ob die es nicht besser wissen müssten. Man ruft ja als Student auch niemanden vor 11 Uhr morgens an (bzw. am Wochenende vor 15 Uhr).
Wir haben auch schon die Klingel abgeschaltet mittags, aber dann vergisst man meist, sie wieder einzuschalten. Oder wenn es ein paar Wochen gut gegangen ist ,wird man nachlässig.
Naja, in unserer derzeitigen Situation war es jedenfalls denkbar unpassend. Mama kann sich jedenfalls für den Rest des Tages auf drei sehr schlecht gelaunte Familienmitglieder einstellen.
(und Papa bastelt vielleicht mal ein Schild für die Tür)
ps. Schlafentzug wird ja auch von amnesty international als Foltermethode angesehen "Dauerhafter methodischer Schlafentzug wird daher auch als Methode der Folter unter anderem dazu eingesetzt, um klares Denken des Opfers zu unterbinden und um den Willen sowie die Widerstandskraft des Opfers zu brechen"
Ich habe Maya schon gedroht, sie zu verpetzen, aber sie meinte, ich sei kein Kriegsgefangener und die Genfer Konventionen daher auch nicht auf mich anwendbar
Leider passiert so etwas häufiger. Meist ist es der Briefträger oder Leute, die für den Zirkus sammeln. Manchmal aber auch Menschen, die selbst kleine Kinder haben oder hatten. Dann denkt man, ob die es nicht besser wissen müssten. Man ruft ja als Student auch niemanden vor 11 Uhr morgens an (bzw. am Wochenende vor 15 Uhr).
Wir haben auch schon die Klingel abgeschaltet mittags, aber dann vergisst man meist, sie wieder einzuschalten. Oder wenn es ein paar Wochen gut gegangen ist ,wird man nachlässig.
Naja, in unserer derzeitigen Situation war es jedenfalls denkbar unpassend. Mama kann sich jedenfalls für den Rest des Tages auf drei sehr schlecht gelaunte Familienmitglieder einstellen.
(und Papa bastelt vielleicht mal ein Schild für die Tür)
ps. Schlafentzug wird ja auch von amnesty international als Foltermethode angesehen "Dauerhafter methodischer Schlafentzug wird daher auch als Methode der Folter unter anderem dazu eingesetzt, um klares Denken des Opfers zu unterbinden und um den Willen sowie die Widerstandskraft des Opfers zu brechen"
Ich habe Maya schon gedroht, sie zu verpetzen, aber sie meinte, ich sei kein Kriegsgefangener und die Genfer Konventionen daher auch nicht auf mich anwendbar
Das aufgeweckte Kind
Schon zum zweiten Mal musste Papa nachts die schreiende Maya beruhigen, die ihn durchs ganze Haus auf seinem Sofa-Exil geweckt hatte. Kuriose Randnotiz: beide Male lag die schlummernde Mama 10cm Luftlinie neben dem brüllenden Kind. Schon interessant, wie man es schafft, eine solche Geräuschkulisse glaubhaft in seinen Traum einzubauen, aber wenn man wirklich sehr müde ist, ist eine Menge möglich.
Blöd, dass dieses Mal (so gegen halb drei) auch Pepe aufgewacht war, den sonst nichts so leicht aus der (Nacht-)Ruhe bringt. So lagen wir dann um 3 Uhr nachts zu viert im Bett. 2 müde Elternteile und zwei Fläschchen-nuckelnde Kinder. Nachdem Pepe nämlich darauf bestanden hatte, Mama und Maya noch ein letztes Mal "Gute Nacht" zu wünschen und dabei Maya mit ihrer Nacht-Pulle gesehen hatte, forderte er natürlich auch eine Milch (wenn man schon keine Schnuller mehr haben darf, dann wenigstens am Trinksauger nuckeln).
Bis dann beide Kinder wieder schliefen, war es 4 und Papa ist dann um 5 erst wieder richtig eingeschlafen, weil er zunächst noch diverse Male beim Einschlummern von Pepes Husten aufgewacht war und dann irgendwie den berühmten "Punkt" überschritten haben muss.
Immerhin durfte er bis halb acht schlafen, so dass er den weiteren Tag gerade so überleben konnte. Aufgrund von Mamas Unpässlichkeit durfte er leider nicht auf Unterstützung des Ehepartners hoffen. Ach ja, Pepe hat natürlich an diesem Tag keinen Mittagsschlaf gemacht.
So ist es eben manchmal und wir sind froh, dass wir hilfsbereite Großeltern nebenan haben, die solche Tage abfedern helfen und natürlich auch beim täglichen Wahnsinn mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Die Schnuller-Sache ist jedenfalls schwierig. Es ist schon erstaunlich, was für ein Wunderding so ein "Beruhigungs-Sauger" ist. Welche Zauberkräft diese kleinen Teile besitzen, merkt man eben erst, wenn man sie nicht mehr hat.
War das Nuckeln am Schnuller (und bei Pepe auch noch ein Schnuller in jeder Hand) offensichtlich ein unmissverständliches und unbestechliches Signal an Körper und Geist, sich in den Ruhezustand zu begeben, fällt ohne diesen Katalysator die "Einschlafphase" signifikant länger aus.
Krönung war der Mittwoch, als Pepe um 12 hingelegt wurde, und um 15 Uhr eingeschlafen ist. Es gibt jetzt auch Tage ganz ohne Mittagsschlaf, aber auch wieder welche, wo der kleine Mann 3,5 Stunden tief und fest schläft. Man kann sich also schlecht drauf einstellen und weiß vorher nie, woran man heute sein wird.
Wir sind gespannt, ob es sich einpendelt, wohl dessen bewusst, bisher mit Pepes Schlafgewohnheiten mehr als verwöht worden zu sein.
Blöd, dass dieses Mal (so gegen halb drei) auch Pepe aufgewacht war, den sonst nichts so leicht aus der (Nacht-)Ruhe bringt. So lagen wir dann um 3 Uhr nachts zu viert im Bett. 2 müde Elternteile und zwei Fläschchen-nuckelnde Kinder. Nachdem Pepe nämlich darauf bestanden hatte, Mama und Maya noch ein letztes Mal "Gute Nacht" zu wünschen und dabei Maya mit ihrer Nacht-Pulle gesehen hatte, forderte er natürlich auch eine Milch (wenn man schon keine Schnuller mehr haben darf, dann wenigstens am Trinksauger nuckeln).
Bis dann beide Kinder wieder schliefen, war es 4 und Papa ist dann um 5 erst wieder richtig eingeschlafen, weil er zunächst noch diverse Male beim Einschlummern von Pepes Husten aufgewacht war und dann irgendwie den berühmten "Punkt" überschritten haben muss.
Immerhin durfte er bis halb acht schlafen, so dass er den weiteren Tag gerade so überleben konnte. Aufgrund von Mamas Unpässlichkeit durfte er leider nicht auf Unterstützung des Ehepartners hoffen. Ach ja, Pepe hat natürlich an diesem Tag keinen Mittagsschlaf gemacht.
So ist es eben manchmal und wir sind froh, dass wir hilfsbereite Großeltern nebenan haben, die solche Tage abfedern helfen und natürlich auch beim täglichen Wahnsinn mit Rat und Tat zur Seite stehen.
Die Schnuller-Sache ist jedenfalls schwierig. Es ist schon erstaunlich, was für ein Wunderding so ein "Beruhigungs-Sauger" ist. Welche Zauberkräft diese kleinen Teile besitzen, merkt man eben erst, wenn man sie nicht mehr hat.
War das Nuckeln am Schnuller (und bei Pepe auch noch ein Schnuller in jeder Hand) offensichtlich ein unmissverständliches und unbestechliches Signal an Körper und Geist, sich in den Ruhezustand zu begeben, fällt ohne diesen Katalysator die "Einschlafphase" signifikant länger aus.
Krönung war der Mittwoch, als Pepe um 12 hingelegt wurde, und um 15 Uhr eingeschlafen ist. Es gibt jetzt auch Tage ganz ohne Mittagsschlaf, aber auch wieder welche, wo der kleine Mann 3,5 Stunden tief und fest schläft. Man kann sich also schlecht drauf einstellen und weiß vorher nie, woran man heute sein wird.
Wir sind gespannt, ob es sich einpendelt, wohl dessen bewusst, bisher mit Pepes Schlafgewohnheiten mehr als verwöht worden zu sein.
Puzzle-König
Pepe liebt Puzzles. Schon das "langweilige" Holzpuzzle mit sieben ausgesägten Fahrzeugen war ihm schnell zu leicht, selbst umgedrehte Teile konnten ihn nicht schocken. Seit Weihnachten gibt es bei Oma Marion ein Janosch-Puzzle mit 25 Teilen, dass er schnell gemeistert hat.
Als er erfuhr, dass die Schnullerfee seine Schnuller für kleinere Kinder abholen musste, er sich aber etwas im Austausch wünschen darf, war seine Wahl "ein Rudolf und ein Puzzle".
Da es mehrere Schnuller waren, sind sogar zwei Puzzle dabei rausgesprungen. Ein 15-Teile Stück mit einem bekannten Feuerwehr-Motiv aus Pepes "Bagger-Buch" (schon zu leicht) und ein Winnie Pooh Puzzle mit 25 Teilen, dass aufgrund des geschwungenen Umrisses schon etwas schwieriger ist. Die Altersangabe "3+" auf dem kleineren Puzzle scheint uns jedoch etwas übertrieben.
Abgefahren ist, dass Pepe sich offensichtlich für jedes Teil merkt, wo es zu liegen hat. Er spricht auch beim Puzzeln ununterbrochen und analysiert abgebildete Teilbilder (da Winnie Pooh Popo, Känguru-Kopf nach oben, ...) und beschreibt seine Vorgehensweise. Wenn Papas Schulkinder das nur könnten...
Niemand anders darf die Teile anfassen, aber er hat es gerne, dass jemand "mitpuzzelt". Das bedeutet bei ihm zugucken und staunen. Besonders lustig ist die Prozedur, wenn das Puzzle fertig ist. Meist wird nochmal gepuzzelt, aber man darf das fertige Meisterstück nicht etwa umdrehen, so dass alle Teile rausfallen. Nein, jedes Teil wird einzeln "entpuzzlet" und abgelegt und falls beim herausnehmen mal zwei oder mehr Teile abgehen, werden die überzähligen sorgfältig wieder eingepuzzlet, bevor sie dann erneut einzeln entfernt werden können.
Als er erfuhr, dass die Schnullerfee seine Schnuller für kleinere Kinder abholen musste, er sich aber etwas im Austausch wünschen darf, war seine Wahl "ein Rudolf und ein Puzzle".
Da es mehrere Schnuller waren, sind sogar zwei Puzzle dabei rausgesprungen. Ein 15-Teile Stück mit einem bekannten Feuerwehr-Motiv aus Pepes "Bagger-Buch" (schon zu leicht) und ein Winnie Pooh Puzzle mit 25 Teilen, dass aufgrund des geschwungenen Umrisses schon etwas schwieriger ist. Die Altersangabe "3+" auf dem kleineren Puzzle scheint uns jedoch etwas übertrieben.
Abgefahren ist, dass Pepe sich offensichtlich für jedes Teil merkt, wo es zu liegen hat. Er spricht auch beim Puzzeln ununterbrochen und analysiert abgebildete Teilbilder (da Winnie Pooh Popo, Känguru-Kopf nach oben, ...) und beschreibt seine Vorgehensweise. Wenn Papas Schulkinder das nur könnten...
Niemand anders darf die Teile anfassen, aber er hat es gerne, dass jemand "mitpuzzelt". Das bedeutet bei ihm zugucken und staunen. Besonders lustig ist die Prozedur, wenn das Puzzle fertig ist. Meist wird nochmal gepuzzelt, aber man darf das fertige Meisterstück nicht etwa umdrehen, so dass alle Teile rausfallen. Nein, jedes Teil wird einzeln "entpuzzlet" und abgelegt und falls beim herausnehmen mal zwei oder mehr Teile abgehen, werden die überzähligen sorgfältig wieder eingepuzzlet, bevor sie dann erneut einzeln entfernt werden können.
Yin und Yang
Unsere Kinder sind schon ziemlich unterschiedlich. Das hat Vor- und Nachteile. Es ist schön, wenn man "von jedem etwas" hat. Manchmal ist es aber auch so, dass man sich wünscht, der eine würde sich vom anderen etwas abgucken.
Naja, ich starte mal eine (unvollständige) Liste:
Naja, ich starte mal eine (unvollständige) Liste:
- Pepe schläft viel und lange, Maya wenig und kurz
- Pepe lässt sich gerne die Nase putzen (Papa, Nase läuft!), Maya hasst es
- Pepe isst wie ein Scheunendrescher, Maya weiß noch nicht, dass man beim Füttern den Mund aufmachen muss
- Pepe quatscht wie ein Wasserfall, Maya schweigt genüsslich und beobachtet
- Pepe ist eher "Papa-Kind", Maya eher "Mama-Kind"
- Pepe hat ewig gebraucht, bis er sich etwas bewegt hat, Maya zappelt schon seit vor der Geburt wie verrückt und will jetzt unbedingt krabbeln lernen
- Pepe war gerne im Laufstall, Maya mag das gar nicht
- Pepe kann nicht gut teilen, Maya ist großzügig (bis jetzt zumindest)
Freitag, 16. Januar 2009
Und wieder Fieber!
Nachdem wir die offizielle ärztliche Bestätigung haben, dass Pepes Herpes wieder weg ist, wenn es denn überhaupt Lippenherpes war und ich ihn mit der erforderlichen Bescheinigung in der Hand eigentlich heute wieder zu den Fröschen (Pepes Kitagruppe) schicken wollte, hat er die Nacht Fieber bekommen. Also wieder nix. Unsere Nachmittagsspielundklönverabredung haben wir auch besser abgesagt und ich kann es wahrscheinlich an einer Hand abzählen, wann Maya Fieber bekommt. Die kleine Maus wird heute übrigens 8 Monate. Alles Gute! Pepe hat dann mittags auch noch auf seinen Mittagsschlaf verzichtet, ist aber auch wirklich nicht einfach ohne seine Schnuller. Insgesamt hält er sich dafür ganz gut, aber das Einschlafen ist eben einfach nicht so leicht wie früher. Als wir dann beim Einkaufen in der Drogerie auch noch an einem Regal mit lauter Schnullern vorbeizogen, war ihm die Sehnsucht regelrecht ins Gesicht geschrieben. Wo doch die Schnullerfee seine alle mitgenomen hat, hätte man doch hier vielleicht einen neuen kaufen können!? Er ist ganz Tapfer auf dem Kiddyboard mit mir weitergefahren. Interessanterweise neidet er Maya auch nicht ihre Schnuller oder ermächtigt sich dieser. Das scheint er also irgendwie trennen zu können. Weiter so mein kleiner Großer!
Mittwoch, 14. Januar 2009
Schon wieder schlafen?!
Manchmal ist es ganz gut, dass ich eher selten vor 23.00 Uhr ins Bett gehe. Maya hat gegen 0:00 Uhr noch einen fürchterlichen Hunger bekommen und ich finde es deutlich einfacher eine Milchflasche zu geben, wenn ich dann noch wach bin, anstatt das ich vielleicht gerade eine Stunde geschlafen habe. Danach ist sie relativ zügig und geschafft wieder eingeschlummert. Papa ist für heute Nacht wieder aufs Sofa, da Maya letzte Nacht auch um 3:30 Uhr kam und Pepe eine Stunde später ebenfalls geweint hat. Der arme Wurm hat sich wahrscheinlich ein Lippenherpes eingefangen. Wir haben die Gelegenheit gleich genutzt, um den Schnuller abzugewöhnen. Ist momentan nicht einfach für den Zwerg. Frage mich, wo er den Virus her hat und tippe auf die Kita, wo er jetzt bis auf Weiteres erst einmal nicht hin darf. Hoffe nur, dass Maya oder wir den Virus nicht auch noch bekommen, das muss wirklich nicht sein. Finde es schlimm genug, dass sich Pepe mit seinen zwei Jahren den Virus geholt hat und jetzt ein Leben lang darunter zu leiden hat, wenn der Fiesling ausbricht. Das sind die großen Nachteile der Massenbetreuung, dass er sich eine Krankheit nach der anderen holt und Maya natürlich meist alles mit abbekommt. Die Kleine hat heute übrigens so eine Art Küsschen verteilt. Hat meinen Kopf ganz dicht an sich herangezogen und mich dann abgeschlabbert, sollte bestimmt ein Kuss sein :-) Und jetzt sollte ich besser auch schnell ins Bett gehen, wer weiß, wann die kleine Maus wieder hungrig wird. Pepe schläft heute bei Oma Marion, hoffe, er schlummert jetzt friedlich. Ist wohl erst sehr spät eingeschlafen und das, obwohl er auch mittags für seine Verhältnisse kaum geschlafen hatte. Aber dafür darf er morgen früh ausschlafen.
Montag, 12. Januar 2009
Rund ums Schlafen
Ich gebe zu, dass ich jemand bin der sehr gerne schläft und wahrscheinlich habe ich in meinem Leben viel zu viel geschlafen (früher ;-). Umso schwerer fällt mir persönlich das nächtliche Aufstehen, zumal ich mich natürlich nicht um 21:00 Uhr ins Bett lege, sondern meistens viel später, meist zu spät. Wenn es die Zeit zulässt und die Kinder mitmachen, erlaube ich mir auch den Luxus eines Mittagsschlafes, solange ich in der Elternzeit noch die Möglichkeit dazu habe. Meist geht dies dann allerdings zu Lasten der Ordnung hier im Haushalt.
Pepe ist jemand, der nicht unbedingt gerne schlafen geht, wenn er dann aber schläft, dann auch ausgiebig und fest. So hat er dieses Jahr Silvester komplett verschlafen und ist auch nicht aufgewacht. Und höre und staune, heute hat er das erste Mal auf seine geliebten Schnuller verzichtet. Das Einschlafen hat etwas länger gedauert, aber immerhin ist er nach etwas Genöle und vielen Selbstgesprächen (u.a. "Ich bjn jetzt zwei Jahre, ich kann jetzt Fernsehen!") gegen 20:30 Uhr eingeschlafen. Bin gespannt, wie die Nacht wird.
Maya scheint einen deutlich geringeren Schlafbedarf als ihr Bruder zu haben, schläft dafür aber seit gut einer Woche endlich auch nachts konstanter. Letzte Nacht kam sie mal wieder gegen halbvier, das war schon hart, zumal wir selbst erst gegen zwei ins Bett gegangen waren. Alleine einschlafen will sie nicht, sondern braucht immer jemanden, der in der Nähe ist und ihr(e) Händchen hält. Bei ihrem Bruder war das auch so, als der so klein war. Und zeitweise habe ich schon gedacht, dass es an uns liegt, dass auch Maya nicht alleine einschlafen will. Vielleicht hätten wir die Kinder manchmal länger schreien lassen müssen. Als ich neulich gelesen habe, dass Babies eigentlich gar nicht alleine einschlafen können im ersten Jahr und sie die Nähe brauchen, war ich sehr beruhigt, dass es doch irgendwie normal ist und wir nicht alles falsch gemacht haben. Außerdem ist es auch schön, dass sie einen so brauchen und sich so wohlig fühlen, wenn sie wissen, dass Mama oder Papa in der Nähe sind. Spätestens in der Pubertät wollen sie sowieso nichts mehr von einem wissen. Die eine Nacht, als ich Maya neben mir im Bett hatte, ist sie mir regelrecht hinterher gekrochen, wenn ich mich etwas weiter weg gelegt habe, das war schon süß.
Und dann wäre da noch der Papa Alex, der irgendwie mit viel weniger Schlaf auskommt bzw. auskommen muss. Manchmal wundere ich mich wirklich, wie er das durchhält. Dummerweise hat er dazu noch einen sehr leichten Schlaf und findet im Gegensatz zu mir auch nicht so schnell zurück in diesen, wenn er einmal wach ist. Neulich, als wirklich gar nichts mehr ging, ist er bei einer Freundin auf dem Sofa eingeschlafen, während wir uns nebenbei unterhalten haben und die Kinder gespielt haben. Da muss er wirklich völlig übermüdet gewesen sein. Er vermisst seinen Mittagsschlaf, den er sich jetzt leider kaum noch leisten kann. Während der Vätermonate ging das ab und zu noch. Damit er überhaupt ein bisschen Schlaf bekam, hat er die letzten Monate auf der Wohnzimmercouch geschlafen, aber so langsam traut er sich zurück und wir hoffen, dass Maya weiterhin solche Schlaffortschritte macht.
Pepe ist jemand, der nicht unbedingt gerne schlafen geht, wenn er dann aber schläft, dann auch ausgiebig und fest. So hat er dieses Jahr Silvester komplett verschlafen und ist auch nicht aufgewacht. Und höre und staune, heute hat er das erste Mal auf seine geliebten Schnuller verzichtet. Das Einschlafen hat etwas länger gedauert, aber immerhin ist er nach etwas Genöle und vielen Selbstgesprächen (u.a. "Ich bjn jetzt zwei Jahre, ich kann jetzt Fernsehen!") gegen 20:30 Uhr eingeschlafen. Bin gespannt, wie die Nacht wird.
Maya scheint einen deutlich geringeren Schlafbedarf als ihr Bruder zu haben, schläft dafür aber seit gut einer Woche endlich auch nachts konstanter. Letzte Nacht kam sie mal wieder gegen halbvier, das war schon hart, zumal wir selbst erst gegen zwei ins Bett gegangen waren. Alleine einschlafen will sie nicht, sondern braucht immer jemanden, der in der Nähe ist und ihr(e) Händchen hält. Bei ihrem Bruder war das auch so, als der so klein war. Und zeitweise habe ich schon gedacht, dass es an uns liegt, dass auch Maya nicht alleine einschlafen will. Vielleicht hätten wir die Kinder manchmal länger schreien lassen müssen. Als ich neulich gelesen habe, dass Babies eigentlich gar nicht alleine einschlafen können im ersten Jahr und sie die Nähe brauchen, war ich sehr beruhigt, dass es doch irgendwie normal ist und wir nicht alles falsch gemacht haben. Außerdem ist es auch schön, dass sie einen so brauchen und sich so wohlig fühlen, wenn sie wissen, dass Mama oder Papa in der Nähe sind. Spätestens in der Pubertät wollen sie sowieso nichts mehr von einem wissen. Die eine Nacht, als ich Maya neben mir im Bett hatte, ist sie mir regelrecht hinterher gekrochen, wenn ich mich etwas weiter weg gelegt habe, das war schon süß.
Und dann wäre da noch der Papa Alex, der irgendwie mit viel weniger Schlaf auskommt bzw. auskommen muss. Manchmal wundere ich mich wirklich, wie er das durchhält. Dummerweise hat er dazu noch einen sehr leichten Schlaf und findet im Gegensatz zu mir auch nicht so schnell zurück in diesen, wenn er einmal wach ist. Neulich, als wirklich gar nichts mehr ging, ist er bei einer Freundin auf dem Sofa eingeschlafen, während wir uns nebenbei unterhalten haben und die Kinder gespielt haben. Da muss er wirklich völlig übermüdet gewesen sein. Er vermisst seinen Mittagsschlaf, den er sich jetzt leider kaum noch leisten kann. Während der Vätermonate ging das ab und zu noch. Damit er überhaupt ein bisschen Schlaf bekam, hat er die letzten Monate auf der Wohnzimmercouch geschlafen, aber so langsam traut er sich zurück und wir hoffen, dass Maya weiterhin solche Schlaffortschritte macht.
Donnerstag, 8. Januar 2009
Ich glaube, jetzt kann sie es!?
Yippie, yippie, yippie, Maya hat schon drei Nächte infolge so gut wie durchgeschlafen. Montag und Dienstag ist sie beide Male gegen 19:30 Uhr eingeschlafen, ist eine halbe Stunde später noch einmal kurz aufgewacht, gegen 00:00 Uhr bekam sie noch eine Milch und hat dann einmal bis 8:30 Uhr und das andere Mal bis kurz nach acht geschlafen. Und letzte Nacht hat sie bis 5 Uhr durchgehalten und schließlich mussten Pepe und ich sie gegen 8:30 Uhr wecken, da wir schließlich in die Krabbelgruppe mussten. Hat sich tierisch gefreut, als sie Pepe gleich beim Aufwachen sah, sehr süß. Allerdings hat sie wohl abends etwas Stress beim Einschlafen gemacht, sagt der Papa (Mama hatte Ausgang). Ach wäre das schön, wenn sie nun den Dreh raus hätte. Ich muss allerdings gestehen, dass sie die letzte Etappe noch bei uns im Bett schläft, da müssen wir noch dran arbeiten, aber momentan ist das einfach der bequemere Weg für mich. Also erst einmal weiter so Maya und mal sehen, was diese Nacht bringt.
Montag, 5. Januar 2009
Schlafbedürfnis
So, Maya ist gerade erschöpft eingeschlafen, mal sehen wie lange? Sie ist nach zwei
nächtlichen Unterbrechungen um acht Uhr aufgestanden, hat eine knappe Stunde mittags geschlafen als sie beim Inhalieren eingeschlafen ist (das hatten wir auch noch nicht, war aber sehr praktisch, da sie sich nicht gegen die Atemmaske wehrte) und jetzt ist es halbacht und es ging nach einem ereignisreichen Tag heute Abend mit Händchenhalten richtig schnell, dass ihr die Augen zufielen. Vormittags haben wir uns einen Kindergarten angeschaut, dann haben wir Pepe abgeholt und am Nachmittag lange bei Paul mit seinem neuen Legoduplozoo gespielt. Gegessen hat sie für ihre Verhältnisse auch wieder ganz gut, so dass sie doch vielleicht mal ein bisschen länger schlafen könnte, oder?! Ich verstehe gar nicht, dass so ein kleiner Mensch überhaupt mit so wenig Schlaf auskommen kann. Bin wirklich gespannt, wann sie sich wieder meldet.
Sonntag, 4. Januar 2009
Rappelrübe
Maya röchelt immer noch ziemlich und isst im Gegensatz zu ihrem Bruder kaum. Ich habe fast das Gefühl, sie hat vergessen, wie man richtig isst und trinkt. Wir müssen alle drei Stunden inhalieren und alle sechs Stunden ein Antibiotikum nehmen. Sie ist super anhänglich. Einerseits finde ich es sehr schön, dass sie so an mir hängt, aber es ist auch anstengend. Schlafen mag sie zurzeit gar nicht. Obwohl sie super müde ist, findet sie einfach nicht in den Schlaf, so dass der Papa schon immer Rappelrübe zu ihr sagt. Überhaupt rappelt sie recht viel und spuckt dabei leider auch immer wieder ihr Essen aus, wenn sie zuviel rappelt und zappelt. Bin gespannt, was der Doc am Dienstag sagt, wenn wir zur Kontrolle hingehen. Hoffe, dass die Mittelohrentzündung weg ist und wir vielleicht auch das Inhalieren einstellen können. Komisch ist, dass sie so gut wie gar nicht spricht, außer äh. Eigentlich sollte sie doch längst ein bisschen mehr brabbeln. Hoffe nur, dass mit ihren Ohren hörtechnisch alles in Ordnung ist und sie eben einfach nur ein bisschen später mit dem Quatschen dran ist. Dafür habe ich das Gefühl, dass sie unbedingt sitzen will und auch bald kann. Hin- und herrollen kann sie ja schon richtig gut und auf dem glatten Küchenfußboden hat sie sich gestern auch schon vorwärtsgeschoben. Wird wohl bald nichts mehr sicher sein vor ihr. Am liebsten grabscht sie nach allem, was sie kriegen kann, da muss man höllisch aufpassen. Komischerweise hat Pepe das kaum gemacht, nicht einmal Haare gezogen hat er, dabei machen das doch fast alle, dachte ich. Jedenfalls finde ich alles ziemlich anstrengend momentan und das, obwohl Alex schulfrei hat. Und ab und zu kommen einem die Gedanken, ob wir nicht doch länger hätten warten sollen mit dem zweiten Kind, auch wenn ich die Kleine auf gar keinen Fall wieder hergeben würde. Wenn man sich wenigstens nachts erholen könnte. Sie weint schon wieder, die kleine Maus.
Freitag, 2. Januar 2009
so groß
Wahnsinn, wie "groß" Pepe geworden ist. Jeden Tag spricht er kompliziertere Sätze. Ahmt uns nach, indem er z.B. zu seiner Schwester sagt: "Maya musst nicht weinen, ich tomme gleich wieder." Oder er wiederholt das Wort mit "Sch", was einem doch einmal in Gedanken herausrutscht. Er schläft jetzt unter einer Decke, was er selber gerne wollte und geht seit fünf Tagen infolge freiwillig abends ins Bett. Überhaupt ist er extrem artig zurzeit. Entweder merkt er, dass wir mit der kränkelnden Maya nicht noch weitere Anstrengungen vertragen können oder er hat einfach eine richtig gute Phase. Selbst mittags schläft er ausgiebig zwischen drei bis vier Stunden. Da die Kita geschlossen hat, kann er sich den Luxus schließlich erlauben. Heute sagte er, dass er ja nun zwei Jahre alt sei und damit schon groß und deswegen jetzt auch Fernsehen dürfe und setzte sich dabei vor den Bildschirm. Außerdem setzt er sich jetzt immer auf einen normalen Stuhl zum Essen, obwohl er den seinen doch so geliebt hat. Vermutlich, da er sich dann selbst hoch und runter setzen kann. Er deckt den Tisch mit uns und über einen auszuräumenden Geschirrspüler kann er sich fast genauso wie über etwas Leckeres zu essen freuen (ihr müsstet seinen Gesichtsausdruck dabei einfach mal sehen). Schade, dass die Freude an der Hausarbeit vermutlich irgendwann vergehen wird. Er fragt immer häufiger "Was ist das" und zählt sicher bis vier. Nur das nach der vier die fünf kommt, will er einfach noch nicht einsehen. Nach wie vor zählt er dann mit acht oder neun weiter. Wenn Papa "nein" sagt, probiert er es bei Mama noch einmal und umgekehrt. Außerdem handelt er gerne. Wenn man ihn eins (eine(n) anbietet, sagt er herausfordernd zwei (z.B. Kekse oder Weintrauben)?! Seine Bücher kann er auswendig mitsprechen und Lieder textsicher wiedergeben. Auch motorisch kennt er kaum Hindernisse und erklettert alles, was ihm würdig erscheint. Sehr gerne geht er jeden Tag zu Oma ("ich weue zu Oma"), wenn es ihm hier zu langweilig wird und erzählt dann freudestahlend, dass er da war, wenn er wiederkommt, als hättet wir das gar nicht gewusst. Was so ein paar Monate entwicklungsmäßig ausmachen in dem Alter, ist schon abgefahren. Eigentlich würde ich am liebsten alles festhalten, aber bei dem Tempo, was die Kinder vorlegen und der knappen Zeit, die einem momentan selbst zur Verfügung steht, ist das gar nicht möglich. Jetzt muss er nur noch ein bisschen mehr wachsen, was seine Körpergröße anbelangt, sonst hat ihn Maya bald eingeholt und das findet er dann bestimmt doof.
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