Lilypie Kids Birthday tickers
Lilypie Kids Birthday tickers Notes:

Freitag, 1. Juli 2011

Bitte nicht schon wieder!

Wieder Kopfschmerzen und Erbrechen, diesmal kein Fieber. Bei dem Versuch sein EEG doch noch mal auf Migräneanzeichen untersuchen zu lassen, bin ich bisher leider gescheitert. Stattdessen ruft mich evtl. geich die Aushilfsstationsärztin zurück, die bei seiner Entlassung schon nur so vor Kompetenz gestrotzt hat. Die Oberärztin Frau Dr. Heger war leider schon nicht mehr erreichbar. Und zum Professor direkt wird man als Fußvolk wohl nicht durchgestellt, dabei ist Pepe sogar privat versichert, scheint auch nichts zu nützen. Ich frage mich, für was das viele Geld in Deutschland im Krankenversicherungssystem eigentlich ausgegeben wird? Ich werde heute Nacht Herrn Dr. Klusmeier noch mal auf die Nerven gehen, es muss doch zumindest möglich sein, die Ergebnisse seines EEGs mal zu bekommen, damit ich damit zu einem niedergelassenen Arzt gehen kann, wenn sich die Zuständigen im Krankenhaus damit überfordert fühlen.
Meinem Kinderarzt liegt der Bericht von der Bult übrigens noch nicht vor, dem konnte ich nur telefonisch schildern, wie der momentane Zustand ist. Er sagt, dass uns wohl nichts übrig bleiben würde als wieder in die Klinik zu fahren, wenn es nicht besser wird. Zum Glück scheint die zweite "Kotzattake" (Entschuldigung für die Ausdrucksweise, aber ich empfinde hier momentan einafch alles entsprechend) irgendwie Erleichterung gebracht zu haben und er mumfelt gerade wieder ordentlich. Meine Schwiegermutter sagte, dass sie bei Migräne auch immer nur gegessen hätte, während ich ja eigentlich mehr über der Schüssel hänge. Die anschließende Erleichterung ist mir allerdings gut bekannt. Jetzt klagt er wieder über starke Kopfschmerzen.

Habe ihm ein Schmerzzäpfchen gegeben, was ein paar Minuten später wieder im Klo gelandet ist.
Während Pepe noch tronte, rief die Bult zurück, die eine erneute Einweisung empfahl. Besonders das Nüchternerbrechen sei ungewöhnlich (war aber beim ersten Mal auch). Gleichzeitig schrie Maya, die nun auch ganz dringend musste. Bevor ich sie auf einen Eimer als Kloersatz setzen konnte, ist das erste Pippi schon in der Hose gelandet. Ich könnte wirklich schreien hier. Zur Bult fahre ich heute definitiv nicht, da warte ich ensprechend des Ratschlags meines Kinderarztes erst einmal ab, auch wenn die Ärztin sagte, dass sie heute noch Untersuchungen machen könnten, die am Wochenende nicht möglich sind. Ich dachte, dass wäre ein Krankenhaus?! Wenn es dringlich ist, werden sie wohl auch am Wochenende entsprechend unteruschen können, auch wenn ich mir nicht viel von erneuten Test und Torturen verpreche.

Bitte Daumendrücken, dass wir nicht schon wieder in die Klinik müssen und sich alles von alleine erledigt.

Fahre jetzt erst einmal in die Apotheke noch ein paar Schmerzzäpfchen holen...

Mittwoch, 29. Juni 2011

Handwerker

So sehr ich mich über die Abkühlung durch den Regen freue, dass das Wasser schon wieder an den Wänden herunterläuft und durch die Wand kommt, ist leider gar nicht erfreulich, um es euphemisch auszudrücken. Der Dachdecker wollte eigentlich um 15 Uhr heute hier sein und hat dann aber um 14:30 Uhr abgesagt, dass er es doch nicht schafft heute! Vielen Dank dafür! Jetzt läuft es literweise an den Wänden herunter und steht schon wieder im Bad. Ich könnte aus der Haut fahren! Letzte Woche hatten sie keine Zeit, da Schützenfest gefeiert werden musste!

Aber egal, was soll ich mich aufregen an unserem fünfjährigen Hochzeitstag, Hauptsache Pepe geht es wieder besser! Und bis auf die Schwitzattacken und seine vermehrten Frechheiten, scheint er fast wieder der "Alte" zu sein. Maya kaspert noch herum oben und kann nicht einschlafen und dabei muss sie doch fit sein für morgen zum Frühlingsfest und an ihrem letzten Tag als Frosch bei den Knirpsen in der Krabbelgruppe. Ab Freitag ist sie dann ein Elefant in Pepes Kindergarten!

Vielen lieben Dank übrigens noch für die Überraschungspäckchen aus Übersee und Süddeutschland, die Pepe, Maya und uns aufgemuntert und nervlich unterstützt haben (der Brownie war übrigens sehr lecker!).

Nachtrag:
Und vielen lieben Dank auch für den gefüllten Überraschungsbrief aus Mellendorf, der Pepe und uns als allererstes Geschenk aufgemuntert hat! Hätte ich fast vergessen zu erwähnen, weil es schon soooo lange her ist ;-)

Danke auch an seine Tante Elke, die hier, glaube ich, nie liest, aber auch mit einer Aufmuterungstüte vorbei kam und frischen Kaffee für mich dabei hatte! (Leider war Alex zu dem Zeitpunkt gerade da, wie ärgerlich.)

Und danke an die "Hillermeyers" für das tolle Geschenkpaket und danke für die vielen Mails von seiner Erzieherin Claudi und die vielen selbstgemalten Bilder aus der Kita und auch von Sarah und Louis.

Ich hoffe, dass ich keinen vergessen habe und will einfach noch mal allen für die vielen Wünsche und die Unterstützng danken, besonders auch meiner Schwiegermutter, die die ein oder andere Ablösestunde im Krankenhaus übernommen hat, um Pepe bei Laune zu halten.

DANKE!


Montag, 27. Juni 2011

Wir sind wieder zu Hause und warum ich Krankenhäuser hasse!

Nachdem wir heute acht Stunden im Krankenhaus auf Pepes Entlassungsbericht gewartet haben, sind wir endlich wieder daheim!

Die Nacht war ruhig, Pepe bekam gegen Mitternacht noch einmal seine hochdosierte Aspirinration. Einmal hat der Überwachungsmonitor Alarm gegeben, warum weiß ich nicht.

Gegen halbneun/neun ist Pepe recht schlecht gelaunt erwacht. Irgendwann hatte er sich gerappelt und wollte mit dem Luftballon spielen.

Gegen 10 Uhr kam dann endlich die diensthabende Ärztin, die ich zuvor noch nie gesehen hatte und gehetzt erzählte, dass sie ja nun die Papiere noch fertig machen müsse. Alles Weitere würde ich dann erfahren und eventuelle Fragen könne ich auch dann stellen, das mache ja jetzt keinen Sinn. Ohne Pepe irgendwie zu untersuchen, verließ sie den Raum wieder.

Wir vertrieben uns den Tag mit Memory, Ballspielen, ein bisschen mit dem Rollstuhl umher fahren und Fernsehen, deutlich mehr, als was sonst erlaubt ist. Bücherlesen wollte Pepe nicht, wobei er das sonst immer so gerne gemacht hat. Und Schokolade mag er momentan auch nicht mehr, sagt er.

Gegen 16 Uhr kam dann die gleiche Ärztin endich mit den Papieren, war aber wieder sehr gehetzt und ein Abschlussgespräch würde ich das nicht nennen. Ich sagte, dass ich schon noch ein paar Fragen hätte, die sie mir im Schnelldurchlauf mehr schlecht als recht versuchte zu beantworten und nach zwei Minuten war sie auch schon wieder weg. Angesehen hat sie sich Pepe auch diesmal nicht.

Nachdem ich mir dann die Zeit nahm, die Papiere durchzulesen, da ich auf meine Schwiegermutter wartete, die uns abholen wollte und die letzten Tage ebenfalls diverse Stunden als Ablöse im Krankenhaus verbringen musste, habe ich mich ziemlich aufgeregt. Ein nicht unbeachtlicher Teil entsprach nicht dem, was passiert bzw. verabreicht wurde und auch die Tatsache, dass das EEG doch Auffälligkeiten zeigte, erfuhr ich das erste Mal hieraus. Aus der angeblichen atypischen Lungenentzündung, die der Grund für die fünftägige Doxycyclingabe war, ist mittlerweile eine Bronchitis geworden, ich vermute auch eine atypische. Ganz sicher sei sich der Professor bei der Diagnose atypisches Kawasakisyndrom, so dass Pepe nun sechs Wochen lang weiterhin Aspirin bekommt und zweimal zur Herzkontrolle muss. Ich bin mir da weniger sicher und halte eine virale Ursache nach wie vor für möglich, aber ich bin natürlich auch kein Professor und vielleicht sollte nach den vielen Fehlvermutungen vorher mit entsprechend falscher Therapie ja mal ein Treffer dabei sein ;-) .

Warum ich allerdings acht Stunden mit einem Vierjährigen auf diese Papiere warten musste, die auf Nachfrage wohl noch überarbeitet werden müssen (diesen Hinweis habe ich in dem zweiminütigem "Abschlussgespräch" zwischen Tür und Angel wohl überhört, so dass ich wieder eine Dreiviertelstunde warten musste, bis mir das noch einmal von dieser ahnungslosen Ärztin widerwillig erklärt wurde, die ja dummerweise nur die Papiere fertig machen musste und eigentlich von nichts eine Ahnung hat), habe ich nicht verstanden. Die überarbeitete Version bekommt dann auch nur mein Kinderarzt, da es leider nicht möglich sei, mir diese auch zu schicken. Da würde auch ein Vermerk in den Akten nichts nützen. Ich hatte sogar angeboten, dass Porto für den Brief zu hinterlassen. Eine Kopie der Krankenakte wurde mir ebenfalls versagt.
Immehin haben wir auf Nachfragen doch noch ein Privatrezept für das Aspirin bekommen, sonst hätte ich noch zum Kinderarzt düsen müssen. Dies hat die Ärztin aber auch nur sehr skeptisch an uns weitergeben, nach dem Motto, versuchen sie es halt damit. Wenn ich gewusst hätte, dass es nur 2,56 € kostet, hätte ich mir die Bitte um das Rezept erspart.
Außerdem hätte die Wartezeit heute auch sehr gut für die empfohlene Augennachkontrolle genutzt werden können, aber das hätte den logistischen Aufwand wohl überstiegen. Auf das Laborergebnis bzgl. der Mykoplasmen warte ich übrigens heute noch, aber eigentlich kenne ich es ja auch so.
Immerhin habe ich erfahren, dass Pepe wohl irgendwann mal Pfeiffersches Drüsenfieber gehabt haben muss (muss allerdings schon eine Weile her sein, da der aktute Befund auf Epstein-Barr-Virus negativ war).

Wenn ich mir überlege, was alles getestet und auf Verdacht therapiert wurde, dann wird mir ganz schlecht, was der kleine Kerl nun alles zu entgiften hat. Seit neuestem schwitzt er an den Füßen, den Händen und der Stirn leicht, keine Ahnung, ob das Nebenwirkungen der Medikamente sind, das war jedenfalls vorher nicht der Fall bei ihm.

Die meisten der Ärzte und Schwstern waren auch wirklich ganz nett, aber dieses Abfertigungsgespräch heute, ging gar nicht, da hätten wir nicht so ewig drauf warten müssen und ich überlege ernsthaft noch einmal einen Gespächstermin mit dem Stationsarzt Dr. Klusmeier einzufordern, auch wenn dies vermutlich nicht viel bringt. Zumindest vermittelte er nie einen so gehetzten und genervten Eindruck, sondern nahm sich in der Regel die Zeit, unsere Fragen zu beantworten. Oder besser noch mit dem Chefarzt Prof. Dr. Christen, der sich so sicher ist, dass es Kawasaki war/ist, vielleicht könnte der meine vielen Fragezeichen und Bedenken zerstreuen?

Egal, was es am Ende war, jetzt muss der kleine Kerl erst einmal wieder aufgepeppelt werden und wir sind alle froh, endlich wieder zu Hause zu sein!

Und mir ist mal wieder bewusst geworden, warum ich Krankenhäuser nicht mag und sie wirklich nur in der allergrößten Not aufsuchen sollte. Mein Vater mochte übrigens auch keine Krankenhäuser und ich kann gut verstehen, warum!

Euch da draußen an dieser Stelle (falls ihr bis zu Ende gelesen habt) noch einmal ganz lieben Dank für die große Unterstützung und mentale Aufbauhilfe!

Sonntag, 26. Juni 2011

Es geht bergauf!

Die Ärztin hat heute bei der Visite wohl gesagt, wenn es so weitergeht, könnten wir morgen evtl. über eine Entlassung diskutieren. Was auch immer das heißen mag?! :-) Da ich diejenige bin, die heute übernachten wird, werde ich versuchen mächtig zu diskutieren! ;-)

Heute Morgen mussten sie ihn um 9 Uhr wohl wecken, weil er seine Aspirinportion bekommen sollte, das fand er gar nicht lustig. Die Ärztin hat versucht ihn wachzukitzeln, aber Pepe hat ihre Hand immer wieder weggeschlagen. Mittlerweile ist er wohl gut drauf, sagt Alex!

Werde erst einmal sein Bett hier frisch überziehen und versuchen, mir nicht zu sehr Hoffnung zu machen, dass er vielleicht morgen schon nach Hause darf?!

Samstag, 25. Juni 2011

Ein Hoffnungsschimmer?

Nach einer relativ ruhigen Nacht ohne ständige Medikamente (wenn auch nicht ganz ohne) hat Pepe heute bis halb zehn geschlafen und fühlte sich recht kühl an der Stirn an. Das Thermometer, das später kam (netterweise haben die Schwestern Pepes verlängerte Nachtruht sehr schön beachtet), zeigte 36.8 und auf Papas Anfrage war die Temperatur auch in der Nacht normal gewesen.
Er machte heute auch einen recht stabilen Eindruck, hatte richtig Frühstückshunger und war ziemlich frech. Die Ärztin kam mit einem strahlenden Lachen herein und schien sehr zuversichtlich. Nach den letzten Wochen mag man uns verzeihen, wenn Pepes Eltern zwar undendlich froh, aber keinesfalls komplett beruhigt sind. Jetzt, am Nachmittag ist er immer noch frech. Wenn er sich im Bett aufrichtet, kommt er zwar schnell ins Schwitzen, aber dass der Kreislauf nach 2 Wochen liegen und etlichen Litern Medikation einigermaßen wackelig ist, sollte man ihm natürlich auch gönnen.

Wir hoffen vorsichtig und wünschen uns so sehr, dass wir den Sorgenpegel auch bald erheblich herunterfahren können.

Freitag, 24. Juni 2011

"Maya fängt mit M an und Käsebrötchen fängt mit Käse an"

Maya quatscht und kommentiert ununterbrochen. Während sie sich in ihrer frühen Lebensanfangsphase eher zurückhaltend zeigte, kann sie mittlerweile kaum mehr ruhig sein. Ich finde die Sprache so witzig, wenn sie sagt: "Ich habe das aufgesst" und Ähnliches. Sie spielt und spricht viel mit ihrer Puppe und möchte Pepe gerne das Hasenbuch vorlesen, wenn er wieder da ist.
Außerdem fällt Opa Ali bald aus seiner Wolke, wenn die Sonne scheint und er wieder gesund ist und muss dann aber aufpassen, dass er nicht von den Autos überfahren wird und daher schnell weglaufen. "Guck mal Mama", "guck mal Papa", was ich gemalt, gemacht oder gebaut habe oder was Sophie (ihre Puppe) gemacht hat. Könnte doch nur unser Pepe auch wieder hier sein!
Die Therapie schlägt meines Erachtens nicht wirklich an. Er war zwar zeitweise gut drauf heute, was aber doch genauso gut am Aspirin gelegen haben könnte. Als ich ging und der Papa zur Nachtablöse kam, war er sehr schlapp und hatte schon wieder Fieber. Und diese Wellenbewegungen haben wir im Grunde seit gut zwei Wochen! Immerhin übergibt er sich nicht mehr! Werde erst mal Maya ins Bett bringen: "Mama, ich bin ein Baby!", zeigt aufs Notebook und sagt: "Hier gibt es auch Barbapapa drin, wie ein Fernsehen!"Jetzt geht sie gerade und macht Sophies Zahnbürste fertig, werde wohl besser mal hinterher gehen.

K

Abwarten!

Die erste Immunglobulininfusion hat Pepe wohl ganz gut überstanden. Jetzt bekommt er hochdosiert Aspirin. Ob die gewählte Therapie anschlägt, muss wohl noch abgewartet werden. Das hatte ich gestern irgendwie anders verstanden?! Seine Temperatur ist gesunken, was auf Grund der Aspiringabe aber nicht verwunderlich ist. Woran sie letztlich erkennen, ob die Immungloboline geholfen haben, weiß ich ehrlich gesagt noch nicht. Schmerzen hat er momentan jedenfalls nicht, was ja auch mal ganz schön ist, ist nur etwas schlapp. So, jetzt muss ich endlich los, den Papa ablösen, der sich heute bereit erklärt hat noch einmal zu übernachten. Maya wird es freuen, Pepe war damit auch zufrieden. Werde berichten, wenn es was Neues gibt.

Donnerstag, 23. Juni 2011

Kawasakisyndrom?

Ich glaube nicht wirklich dran, wenn ich mir die gegoogleten Symptome anschaue, aber ein neuer Versuch der Ratlosigkeit entgegen zu wirken! Heute Abend hat er wieder gefiebert, diesmal über 39 Grad, was bisher nicht der Fall war. Hatte die Hoffnung, dass sein kleiner geschwächter Organismus vielleicht endlich selber den Feind damit bekämpft. Irgendwann kam ein Assistenzarzt wieder mit einer Doxycylininfusion. Obwohl ich mehrfach nachgefragt hatte, ob dieses Antibiotikum auf Grund der bisher gezeigten Wirkungslosigkeit und bekannter Nebenwirkungen nicht abgesetzt werden sollte, verneinte er dieses und schloss die Infusion wieder an. Als dann endlich die Ärztin kam, hieß es, dass es doch ab könne! Was soll das!? Die neue Kanone heißt Immunglobuline gegen eventuelles Kawasakisyndrom mit anschließender hochdosierte Aspiringabe. Wenn ich es richtig verstanden habe, zeigt sich innerhalb der nächsten 12 Stunden, ob diese Vermutung mal in die richtige Richtung ging. Festzuhalten ist, dass die Liqorzellen nach wie vor Enzündungszellen zeigen (jetzt 20, statt zuvor 34, aber keine signifikante Veränderung) und auch die Leukozyten wohl erhöht sind. Insgesamt aber ein unveränderter Zustand, der nach wie vor nicht erklärt werden kann. Herzultraschall und EKG heute waren unauffällig.

Die gute Nachricht, er hat wohl keinen Tumor und auch keinen Blutkrebs oder Ähnliches.

Nächste Woche soll es dann auch noch endlich ein Ergebnis wegen der als zweites vermuteten Mykoplasmen geben, die sich dann aber sehr unbeeindruckt vom Doxycyclin gezeigt hätten.

Irgendeine Probe sei wohl auch im Labor umgefallen, daher kein aussagekräftiges Ergebnis.

Mittlerweile hätte ich mich über eine diagnostizierte Borreliose schon fast gefreut!

Ich komme mir vor, wie in einem Tunnel oder schlechtem Film! Heute übernimmt der Papa mal die Nachtschicht und wenn er Glück hat, mit Pepe allein im Zimmer. Sein Zimmernachbar Jonas durfte nämlich wieder nach Hause und hat sich riesig gefreut! War ein ganz lieber Zimmergeselle!

Ich freue mich heute auf mein eigenes Bett und wünsche mir, dass wir auch bald alle wieder nach Hause dürfen!

Krankenhauskoller - Zwischen Erschöpfung und Verzweiflung

Wieder Fieber, wieder starke Kopfschmerzen und nun die Bestätigung, dass auch das 5. Antibiotikum nicht hilft, welches nach Auskunft eines befreundeten Zahnarztes gerade zwischen dem 4 und 5. Lebensjahr zu diesen blöden Nebenwirkungen (Zahnschmelzbildungsstörungen, Verfärbungen der Zähne und Knochenwachstumsstörungen) führen kann, weswegen es Kindern unter 8 Jahren eigentlich gar nicht gegeben werden soll. Die Ärzte sind auch ratlos und wollen nun alles noch mal von vorne testen, wo mir gestern noch der diesthabende Arzt erklärt hat, dass die Nachbildung des Gehirnwassers bis zu drei Wochen dauern kann und sein nun neu hinzugekommener Schwindel und der Kopfschmerz auch mit den Nachwirkungen der Lumbalpunktion zu tun haben kann. Das Einzige was feststeht, dass er Entzünungszellen im Hirnwasser hat bzw. hatte und eine Lungenentzündung, ansonsten sind sie nach einer Woche genauso schlau wie vorher. Sämtliche Laborergebnisse auf diverse Viren und Bakterien waren bisher negativ, das Mykoplasmenergebnis steht noch aus. Wären es allerdings die Mykoplasmen, hätte das Doxycyclin längst anschlagen müssen, so dass ich trotz Mayas Ausschlag, der angeblich den Verdacht stützte, auch hier nicht mit einem positiven Befund rechne. Insgeheim hatte ich gehofft, dass es ihm bis zum Wochenende wieder so gut geht, dass wir endlich wieder nach Hause können, aber das kann ich mir wohl abschminken. Wenn sie doch bloß endlich irgendwas finden würden!? Ich hoffe ja immer noch auf einen zu identifizierenden Feind, der bekämpft werden kann und nicht auf eine Autoimmunkrankheit oder sowas? Migräne schließen sie wegen des Fiebers aus und zwei Wochen wäre vermutich auch etwas lange dafür?!

Maya ist mittlerweile auch total durch den Wind, will nicht mehr in den Kindergarten und weint viel. Und zu allem Überfluss haben wir hier die Handwerker im Haus und bei dem Starkregen gestern hat es in das geöffnete und nur provisorisch gesicherte Dach reingeregent und das Wasser kommt jetzt im Badezimmer durch die Wand.

Wir sind alle am Ende und können nicht mehr! Und meinen Hausschlüssel habe auch irgendwo verloren!

Jetzt schnell noch eine Maschine Wäsche aufhängen, ne Thermoskanne Kaffee kochen und dann zurück ins Krankenhaus, die Oma wieder ablösen und weiterhoffen, dass es besser wird!!!

Mittwoch, 22. Juni 2011

Gesund werden

Ich durfte letzte nacht auch mal das Krankenzimmer mit Pepe (und Jonas) teilen. Viel geschlafen haben wir nicht, da jede Veränderung am Zugang Pepe zu wütend/verzweifelten Schreiattacken inspiriert, wer will es ihm verdenken. Zwischendurch hat er einen recht friedlichen, ja fast fröhlichen Eindruck gemacht. Wir haben rumgeblödelt, "ich sehe was, was du nicht siehst" gespielt und Zahlen raten. Sogar Luftballon-hin-und-her-werfen war möglich, wenn auch nur mit dem linken Arm (rechts liegt unbeweglich auf dem Bett).
Wenn nur das Fieber endlich weggehen würde. Die Medikamentengabe macht mich auch unglücklich, ich weiß, dass die Ärzte sich alle Mühe geben und ohne Gewissheit, welcher Erreger Wurzel allen Übels ist, auch mal mit Kanonen auf eventuelle Spatzen schießen müssen, aber mit jedem Tag wird die Unsicherheit größer.
So langsam fragt man sich auch, wie es denn weiter gehen soll. Man kann ja seine Arbeit nicht einfach aufgeben, auch wenn man im Moment wenig Ruhe hat, sich auf den beruflichen Tagesablauf zu konzentrieren. Mein 15-Stunden-Korrektur-Marathon am Montag (wo ich dann meinen Pepe gar nicht gesehen habe, was mir auch wirklich weh getan hat) hat mir zwar etwas Luft verschafft, aber trotzdem ist die Situation alles andere als entspannt. Nudi muss auch irgendwann mal wieder ins Büro; ihre 5 Tage Kinder-krank-frei sind aufgebraucht.
Zusätzlich macht unsere Baustelle (wie immer) noch zusätzliche Arbeit. Heute hat ein extremer Regenguss nicht nur den Neubau (wegen eines offenen Fensters) unter Wasser gesetzt. Zusätzlich hat der Altbau einen nicht unerheblichen Wasserschaden abbekommen. Das Wasser kommt im alten Bad aus der Deckenlampe (natürlich gibt es jetzt kein Licht mehr) und auch in nicht unerheblicher Menge aus den Wänden. Dazu habe ich noch vorsichtshalber einen Wandschrank abgeschraubt, weil ich Angst hatte, dass er aus der maroden Wand auf einen gemütlichen Klogänger fällt. Musste die schimmlige Tapete abreißen. Das Wasser ist also offensichtlich schon länger in der Wand (hat ja auch heute nicht zum ersten Mal geregnet, wenn auch zuvor nie so doll).
Ich habe jetzt den Eindruck, dass es reicht. Vielleicht kann ja zur Abwechslung mal der Weg bergauf gehen.
Danke für Eure lieben Wünsche und auch die Unterstützung, die wir erhalten haben. Es ist schön, zu spüren, dass es viele Menschen gibt, die an uns denken. So muss es doch langsam auch mal einen Schritt nach vorne geben.

Dienstag, 21. Juni 2011

Kurzer Zwischenstand

Pepe geht es leider immer noch nicht gut. Er hat nach wie vor immer wieder starke Kopfschmerzen, Übelkeit und Fieber und ist mittlerweile sehr geschwächt. Der erste Verdacht auf Borreliose hat sich nicht bestätigt, so dass sie nun auf Mykoplasmen behandeln (ein Bakterium, welches überall vorkommen kann und im Normalfall nicht unbedingt gefährlich ist, bei ihm aber wohl die Hirnhaut und Lunge befallen hat.) Die Laborergebnisse stehen noch aus. Was den Verdacht unterstützt sind Mayas rote Flecken am Körper, die wir deswegen gestern aus der Kita abholen durften. Sie ist im Gegensatz zu ihrem Bruder aber - bis auf die allgemeine Verwirrtheit auf Grund der momentanen Situation hier - gut drauf und darf nach Rücksprache mit dem Kinderartz auch wieder in den Kindergarten! Pepe bekommt jetzt ein fünftes Antibiotikum in der Hoffnung, dass es hilft, welches für Kinder eigentlich gar nicht zugelassen ist, da es zu Zahnverfärbungen, Zahnschmelzstörungen und Knochenwachstumsstörungen kommen kann. Ich hätte auch "nein" sagen können zur der gewählten Therapie, aber letztlich blieb uns kaum eine Wahl, oder? Es scheint in ganz ganz langsamen Schritten bergauf zu gehen, aber nach ein paar besseren Momenten bricht er immer wieder ein und will eigentlich nur seine Ruhe haben, die er im Krankenhaus jedoch nur selten findet. Zu den routinemäßigen nächtlichen Störungen schrie gersten gegen halbvier auch noch eine Halbstarke, da sie wohl auch keine Lust mehr auf Krankenhaus hatte. Es gab jedenfalls einen ohrenbetäubenden Aufstand. Mitterweile haben wir unser Einzelzimmer wieder aufgeben müssen und den 13 jährigen Jonas mit drin, dem es ähnlich schlecht geht wie Pepe und der zu allem Überfluss auch noch alleine dort verweilen muss, da seine Mutter gerade einen Bandscheibenvorfall hatte und nicht lange sitzen soll. Ich hätte vorhin beinahe mitgeweint, der er so schrecklich Heimweh hat und dazu die Situation, dass er nicht weiß, was mit ihm los ist. Und so probieren sie bei ihm die ähnliche Kette wie bei Pepe durch, in der Hoffnung, eine Ursache zu finden.

Wir hoffen, dass Pepes jetzige Therapie mit Doxycyclin bald besser anschlägt und vielleicht die Laborergebnisse etwas Licht ins Dunkel bringen.

Ich fahre gleich wieder zurück ins Krankenhaus die Oma ablösen!

Danke schon einmal für die vielfältigen Nachfragen, Besserungswünsche und Unterstützungsangebote und ich hoffe, dass er bald wieder der "Alte" ist.

Sonntag, 19. Juni 2011

Versuchskaninchen

Immer noch Fieber, immer noch Kopfschmerzen, immer noch sehr schwach. Er sagt, dass er bald stirbt. Es ist wirklich so furchtbar, nichts hilft. Heute haben sie seine Lunge geröntgt und nun festgestellt, dass er wohl eine Lungenentzündung hat, evtl. durch Mykoplasmen ausgelöst, die auch eine leichte Hirnhautentzündung verursachen. Also Penicillin wieder weg, ein neues zusätzliches Antibiotikum zu dem, welches es gestern noch gab und weil sie sich auch hierbei unsicher sind, noch ein Mittel gegen Viren dazu. Ich sehne mir den Dienstag herbei in der Hoffnung, dass das Labor etwas Licht ins Dunkel bringt. Immerhin hatten wir heute Nacht das Zimmer für uns alleine und somit etwas mehr Schlaf als sonst.

Samstag, 18. Juni 2011

Kurzer Zwischenstand

Nun sind wir am Donnerstag doch zur Bult gefahren, weil sich der Wurm wieder übergeben hat. Letzte Diagnose lautet Verdacht auf Borreliose, da Entzündungszellen im Hirnwasser entdeckt wurden. Dummerweise springt die Penicillingabe, die er nun intravenös bekommt, (noch) nicht so richtig an, so dass er nun noch ein zweites Antibiotikum bekommt. Am Dienstag erfahren wir mehr, bis dahin ist die angelegte Bakterienkultur gewachsen, wenn es denn überhaupt die Ursache ist. Es ist nun schon der 10 Tag infolge, an dem er Temperatur hat, sich mindestens einmal am Tag übergibt, schrecklich starke Kopfschmerzen sowie nun auch Hand-/Armschmerzen vom Zugang hat. Und wir sitzen hilflos daneben und können nichts tun und sagen immer, dass es bald besser werden würde, aber das wird es irgendwie gar nicht! Es muss doch endlich mal besser werden!!!!

Dienstag, 14. Juni 2011

Wieder ...

... übergeben, immer noch Temperatur, Kopfschmerzen und Übelkeit! Alex war mit Pepe heute noch mal zum Arzt, da es so gar nicht besser werden will. Seine Entzündungswerte sind wohl erhöht, so dass es (auch) auf eine bakterielle Infektion hindeutet. Er bekommt jetzt zusätzlich ein Antibiotikum. Sowas hatten wir wirklich noch nicht! Bis Ende der Woche soll er daheim bleiben und das, wo doch Maya morgen ihren Schnuppertag in Pepes Kindergarten hat.

Montag, 13. Juni 2011

Die beste Zeit!?

Mir ist gerade bewusst geworden, dass dies vielleicht die beste Zeit in unserem Leben ist. Die Ausbildung ist abgeschlossen, wir haben beide einen sicheren Job, der uns ernährt, die Kinder sind in einem Alter, in dem sie sich noch über Kleinigkeiten freuen und froh sind, wenn Mama und Papa mit ihnen zusammen sind und mit ihnen spielen, körperlich sind wir noch einigermaßen fit, auch wenn die ersten Zipperlein ab und zu auftauchen. Eigentlich sollte wir uns dies jeden Tag bewusst machen, wenn wir uns mal wieder über Kleinigkeiten ärgern. Ich glaube, wenn die Knirpse erst in die Pubertät kommen, kommen härtere Zeiten auf uns zu. Wie sagt man doch so schön: "Kleine Kinder, kleine Sorgen, große Kinder, große Sorgen!" Also einfach die schönen sommerlichen Tage und Abende genießen!!!

Sonntag, 12. Juni 2011

"Ich habe fertig gebest!"

So Maya heute Morgen, nachdem sie mit unserem Staubwedel über den Fußboden gewischt hat.

Und unser Pepe vegetiert seit Donnerstag vor sich hin. Hat immer wieder starke Kopf- und Bauchschmerzen, so dass er sich auch immer wieder übergeben muss und sagt, er möchte sterben oder er würde gleich sterben. Dazu ist er noch abslolut ungerecht uns gegenüber. Er will noch nicht einmal fernsehen oder eine Geschichte vorgelesen bekommen. So kenne ich ihn gar nicht! Gestern hatten wir den Notarzt da, der aber auch nichts machen konnte, außer zu sagen, wir müssten abwarten und dass es wohl ein Virusinfekt sei . Und nun ernährt er sich weiterhin von Pracetamol und Vomex und zwischendurch mal ein Brötchen oder Ähnliches und Wasser, was ein paar Stunden später wieder rauskommt. Habe schon zweimal gedacht, wir sind über den Berg, war dann aber anders und er ist wieder eingebrochen. So langsam müsste doch endlich Besserung in Sicht sein! Armer Kerl!

Dienstag, 24. Mai 2011

Eine Blume ...


... von Maya selbst gelegt!

Sonntag, 22. Mai 2011

Ein letztes Mal ...



... haben wir diese Woche Elterndienst bei den Knirpsen!
Das Mitbringen von frischem Obst und Gemüse alle 15 Wochen lasse ich mir ja noch gefallen (morgen gibt es u.a. köstliche, sehr aromatische, selbstgepflückte Erdbeeren aus Gleidingen), aber das Waschen der 15 Garnituren Bettwäsche, ca. 75 Lätzchen, die sich regelmäßig verknoten in der Maschine und Handtücher werde ich wohl nicht vermissen!





Das Selbstpflücken der Erdbeeren war übrigens unser erstes Mal und ich freue mich schon auf ein nächstes Mal!

Dienstag, 17. Mai 2011

Ein paar Bilder vom Geburtstag

Mit selbstgebastelter Krone aus dem Kindergarten!


So alt werde ich!

Bravo, alle ausgepustet!
Noch mehr Geschenke!

Montag, 16. Mai 2011

Nee, mach ich nicht!

Mayas momentaner Lieblingssatz!

Drei!

Wahnsinn, jetzt ist die kleine Maus auch schon drei Jahre alt! Alles Liebe zum Geburtstag heute!
Bei dem Hinweis auf die zukünftige Windelfreiheit - immerhin war das (neben dem fehlenden Penis) Mayas Hauptargument die letzten Wochen dafür, dass sie noch nicht auf Toilette gehen könne - erwiderte sie panisch, dass sie noch nicht drei werden würde heute, sondern noch drei mal schlafen müsse bis dahin. Komischerweise hat sie die Geschenke trotzdem gerne bekommen und ausgepackt! ;-)

Sonntag, 8. Mai 2011

Ostermontag bei den Wasserrädern im Deister


Geschwisterliebe

Wenn der große Bruder der kleinen Schwester anfängt Bücher vorzulesen, obwohl er noch gar nicht lesen kann, finde ich das total süß, herzzerreißend und niedlich!
Und wenn er einfach so seine Schwester umarmt und sagt, Du bist mein bester Freund Maya, ist das (fast) zum Heulen!

17

Gestern waren zeitweise 17 Kinder bei uns im Garten und es gab keinen Streit. War richtig schön!

Auf große Fahrt

Pepes erster Kurzurlaub (eine Übernachtung) mit Oma und Opa im Wohnmobil. Sie sind sich die Queen Mary 2 in Hamburg anschauen gegangen und Maya wäre am liebsten auch gleich mitgefahren. Pepe hatte sich bisher immer verweigert alleine mitzufahren und ich finde, die gemischten Gefühlen zwischen Stolz und ein bisschen Skepsis sind ihm anzusehen.


Und während Papa bei dem schönen Wetter Abiklausuren korrigieren musste, war Maya mit ihren Cousinen, Tante Elke, Oma Gisela und mir auf dem Friedhof unterwegs.

Montag, 25. April 2011

Herrlich

Das Wetter ist schon fast unheimlich und ein bisschen hat man Angst, dass es ein vorweg genommener Sommer sein könnte! Ist es nicht herrlich, wenn die Kinder wieder ohne dicke Jacken im Garten spielen können, Radfahren richtig Spaß macht und man sich dabei freut, nicht in das viel zu heiße Auto einsteigen zu müssen und der Pool zum Planschen wieder zum Einsatz kommen kann. Meinetwegen kann es so bleiben und es muss auch gar nicht viel wärmer werden!

Farbenlehre

"Die Blumen sind lila!", sagt Maya beim Abendbrot im Garten mit Blick auf den blühenden Fliederbusch. "Lila und grün passt nicht zusammen!", so ihr zweiter Kommentar. Müssen wir uns Gedanken machen? ;-)

Freitag, 1. April 2011

Schulanmeldung

Gestern war es soweit, Pepe hatte seine Schulanmeldung für das Jahr 2012. Die Vorstellung, dass dieser kleine Knirps tatsächlich schon zur Schule soll, ist für mich etwas befremdlich und eigentlich würde ich ihn gerne zurück stellen lassen. Dieses Jahr wäre er als Septembergeborener noch ein Kannkind gewesen, nächstes Jahr leider nicht mehr. Die meisten seiner gleichaltrigen Spielkameraden und vor allem -kameradinnen sind einen Kopf größer als er. Könnte er ein weiteres Jahr im Kindergarten bleiben, würde ich nicht lange zögern zu versuchen, ihn zurück stellen zu lassen, aber sollte er in den Schulkindergarten gehen müssen, müsste er sich wieder an eine neue Situation für ein Jahr gewöhnen. Im Grunde hat er das gestern auch super gemacht dort, was ich gar nicht erwartet hätte. Sogar zu den anderen wartenden Kindern auf dem Flur hat er Kontakt aufgenommen, was eher ungewöhnlich für ihn ist. Und auch den zwei Lehrerinnen, die seine Sprache testeten hat er schließlich freizügig erzählt. Es war fast unheimlich, vielleicht ist er trotz seiner Größe ja doch schon soweit? Und unser eigentlich für Ende Oktober 2006 erwartetes Baby würde zwischen all den Riesen gut bestehen können?! Sein Freund Paul kommt erst 2013 zur Schule, wäre auch schön, sie könnten gemeinsam gehen! Ein bisschen Zeit bleibt ja noch und jetzt freuen wir uns erst einmal auf ein gemeinsames Jahr mit Maya in der Elefantengruppe!

Freitag, 25. März 2011

Und wann bekomme ich einen Penis?

Noch gut drei Monate, dann soll und darf Maya in den großen Kindergarten zu ihrem Bruder Pepe.
Ich freue mich sehr darauf, da einer der Wege für uns wegfällt und so der Morgen etwas entspannter werden wird. Auf der anderen Seite erscheint mir die kleine Maus doch noch so klein, auch wenn ich überzeugt bin, dass sie das schon meistern wird. Unsicher bin ich mir allerdings, ob sie das mit der Toilettenbenutzung bis dahin hinbekommt. Da war ihr Bruder früher dran und dabei sagt man doch immer, dass die Mädels das besser hinbekämen.
Dummerweise hat sich eine Aussage ihrer Bruders ihr gegenüber auch nach wie vor ins Gedächtnis gebrannt und so scheint Maya fest davon überzeugt zu sein, dass die Fähigkeit auf Toilette gehen zu können etwas damit zu tun hat, ob man einen Penis hat. Als ich heute Abend beim Wickeln die Toilettenfrage thematisiert habe, fragte sie nur: "Und wann bekomme ich einen Penis?"
Die Beteuerungen meinerseits, dass die Fähigkeit eine Toilette zu benutzen keineswegs mit dem Besitz des männlichen Geschlechtsorgan zusammenhängen und ich doch auch auf Toilette gehe, schienen Maya nicht zu überzeugen. Stattdessen fragte sie nur noch einmal, wann sie ein Junge werden würde? Was große Brüder doch so alles anrichten können?! Tse, tse!

Montag, 21. März 2011

Den ganzen Tag im Bett ...

... hat Pepe heute verbracht. So habe ich ihn lange nicht erlebt. Nachdem er die Nacht in seinen Fieberträumen von Spitzen in der Luft erzählt hat, die ihn pieksen, hat er heute nur bei uns im Bett gelegen und war ganz lieb.

Samstag, 19. März 2011

Angekommen!?

Nach gut einem halben Jahr morgendlicher Verzögerungstaktiken beim Abgeben des Sohnemannes im Kindergarten, scheint Pepe nun angekommen zu sein. Die letzten Male liefen richtig gut und es ist so viel schöner einen fröhlichen stolzen Jungen zurück zu lassen, als einen, der so traurig anmutet. Weiter so! Kaum vorstellbar, dass er nächstes Jahr als Septembergeborener nun schon zur Schule muss, aber vielleicht lässt sich das ja doch irgendwie noch verhindern. Es erscheint mir so verdammt früh.

Frühstück im Bett

Nachdem mir Pepe heute morgen als Strafe auferlegt hat, den ganzen Vormittag schlafen zu müssen (leider hat Alex da nicht mitgespielt), habe ich auch noch ein Frühstück von ihm ans Bett bekommen! Einfach so! Ein perfekt belegter Toast und einen Joghurt. Total süß und aus Solidarität hat er sich dann auch einen Joghurt geholt und gemeinsam mit mir im Bett gegessen!

Freitag, 11. März 2011

Schon den dritten Tag infolge ...

... verabschiedet sich Pepe in seinem Kindergarten morgens ohne viel Gezeter und Verzögerungstaktiken. Ich bin immer noch irritiert und kann es kaum glauben. Mal sehen, ob es nach diesem Wochenende immer noch so gut klappt! Habe so lange darauf gewartet, einen fröhlichen und zufriedenen Jungen zurück zu lassen!

Beim Abholen sind die Launen allerdings immer noch sehr unterschiedlich. Da ist seine Schwester beständiger, die freut sich eigentlich immer und will dann gerne einkaufen fahren. Pepe ist meist eher unzufrieden und steht sich selbst im Wege. Er scheint dann einfach fix und alle zu sein. Und ich weiß nie, wann er einen Tobsuchtsanfall bekommt und wann nicht. Das ist noch verbesserungsfähig! Anderseits freue ich mich über die morgendliche zufriedenen Verabschiedung schon so sehr, dass ich ihm die Nachmittagslaunen einfach noch ein bisschen zugestehen werde.

Dienstag, 1. März 2011

Ein toller Trick

Halb neun abends. Papa im Arbeitszimmer, versucht zu arbeiten. Pepe hat noch Gesprächsbedarf:

- Papa?
- Ja?
- Kommst Du nochmal?
- Ich arbeite.
- Ich muss Dir dringend was sagen?
- Was denn?
- Bitte komm.
[Papa kommt]
- Was musst Du mir denn sagen?
- Ich hab einen Trick
- Und welchen?
- Wenn wir unser Haus mal größer machen wollen, quetschen wir einfach eine Kuh rein. Und weil die so groß ist, wird das Haus ganz von selber größer. Das hab ich mal in einem Buch gesehen.
- [Papa sprachlos]

Freitag, 11. Februar 2011

Krank

Die Kinder noch nicht, aber ich dafür immer noch. Nachdem das Antibiotikum so langsam endlich seine Wirkung zeigt, was die fiesen Halsschmerzen anbelangt, hat sich seit gestern nun doch noch eine Erkältung mit Schnupfen, Koofschmerzen, Schüttelfrost und Kieferschmerzen dazu gesellt. Was soll das? So langsam reicht es doch nun! Und ich hoffe nur, dass die Kinder und Alex sich nicht auch noch anstecken! Werde mal versuchen mich hinzulegen, sofern das bei dem Baulärm hier möglich ist.

Montag, 7. Februar 2011

Schlaflos

Heute hat die kleine Maus dann bis 22:15 Uhr gebraucht! Unfassbar, während ihr großer Bruder schon gut zwei Stunden geschlafen hat und morgen früh vermutlich auch nach ihr aufstehen wird!
Aber sie hatte dem Papa gegenüber wohl schon angekündigt, dass sie heute nicht schlafen wolle.

"Ich hatte kalte Füße, ...

... und habe mir Strümpfe angezogen." So Maya gestern gegen 22 Uhr. Blöderweise war sie in der Karre eingeschlafen, was am Abend bei ihr bedeutet, dass sie nicht in den Schlaf findet. Und was macht man da? Seinen Schlafanzug ausziehen und plötzlich merken, dass man kalte Füße hat. Also Schublade auf und Socken an. Ich konnte nicht mal schimpfen, als ich sie in Unterhemd und Socken da habe stehen sehen. Nebenbei wurden noch die Spangen ausprobiert. Um zehn war dann aber endlich Feierabend!

Opa ist jetzt in einer Blume!

Nachdem ich gestern das erste Mal mit den Kindern auf dem Friedhof war, um ihnen zu zeigen, wo Opa jetzt ist, hat Maya später gesagt, dass Opa jetzt in einer Blume sei. Fand ich irgendwie süß. Und was soll sich eine Zweieinhalbjährige auch anderes vorstellen, als ich ihr das Grab gezeigt habe mit all den Blumen drauf! Pepe will einen eigenen Stein für Opa meißeln mit seinen Werkzeugen. Er fährt momentan total auf jegliche Art von Werkzeugen ab. Opa hätte sicherlich seine Freude daran gehabt zu sehen, dass er vielleicht die gleiche Leidenschaft wie er entwickelt. Aber vielleicht sieht er es ja sogar von irgendwo her, wo es ihm jetzt besser geht, als am Ende seiner letzten Tage?!

Samstag, 5. Februar 2011

Vorbei

In der Nacht nach meinem Geburtstag ist mein Papa verstorben. Viele sagten, dass es nach der Beerdigung besser werden würde. Irgendwie finde ich das nicht. Im Gegenteil, nun kommt es mir erst so endgültig und unwiederbringlich vor. Und der Sturm da draußen hilft auch nicht zur Erheiterung.

Mittwoch, 2. Februar 2011

Einkaufshilfe

Ich bin jedesmal wieder begeistert, wie unkompliziert und hilfreich Maya beim Einkaufen im Supermarkt ist. Selbst die Süßwarenabteilung kann ich mit ihr gemeinsam durchqueren ohne Quengeln, dass sie was möchte. Sie weist mich lediglich auf die Hello Kitty und Smartieangebote hin, aber sagt nie, dass sie die haben will. Erstaunlich, oder? Sie freut sich einfach über das Halten der Bananen oder Gurke und schiebt gerne den Wagen durch den Markt. Gerne wird auch das ein oder andere Produkt aufs Band gelegt. Dass sie behilflich sein kann, scheint ihr völlig zu genügen. Bin gespannt, wann und ob sich das irgendwann ändert.

Mittwoch, 26. Januar 2011

40

Wahnsinn, wer einem so alles zum Geburtstag gratuliert! Sogar die Sprechstundenhilfe, der Arzt und der Apotheker, bei dem wir die Rezepte eingelöst haben, haben gratuliert und Letzterer hat gleich noch eine Handcreme dazu geschenkt. Sehr aufmerksam, wie ich finde.
Auf die Geburtstagsmail der diversen Onlinekaufhäuser und -dienste hätte ich allerdings auch verzichten könnnen ;-). Mal sehen, vielleicht kann ich das ein oder anderer vermeintliche Shnäppchen noch mitnehmen.
Hoffe, dass die neue Medizin anschlägt, so dass ich die 40 besser verkraften kann ;-) Schon komisch, wenn es überall schwarz auf weiß steht. Was solls, "ist doch auch nur eine Zahl", hat neulich ein Geburtagskind zu mir gesagt, das 40 wurde. Und eine Kollegin sagte sogar, ihre besten Jahre seien die zwischen 40 und 50 gewesen. Das lässt doch hoffen ;-)

Montag, 24. Januar 2011

Wartezimmer

Durfte Maya heute aus der Kita abholen, da sie fieberte, während ich selbst im Wartezimmer darauf wartete aufgerufen zu werden. Immerhin waren die vielen Patienten, die vor mir an der Reihe waren (sämtliche Stühle im Wartezimmer waren besetzt), verschwunden, als ich wieder kam. Hoffe nur, dass zumindest die Männer dieser Familie durchhalten und nicht auch noch einem Virus oder Bakterium zum Opfer fallen.

Sonntag, 23. Januar 2011

Warten

Maya hatte Fieber, Husten uns Schnupfen sowie eine allgemeine Unruhe die Tage danach, Pepe ein paar komische Punkte im Gesicht und ich seit vorgestern Abend nun schlimme Hals- und Ohrenschmerzen. Heute dann noch Kopfschmerzen dazu und ich fühle mich total schlapp. Eigentlich warte ich darauf, dass die Halsschmerzen weggehen und der Schnupfen kommt?! Aber vielleicht bleibe ich auch verschont davon. Schon seltsam, dass wahrscheinlich ein und das gleiche Virus so unterschiedliche Symptome hervorrufen kann.

Mittwoch, 19. Januar 2011

Die Barbabos

Die Mäuse und Lina

Darf ich vorstellen: Maya mit ihrer Puppe Sophie



Maya mit ihrem Weihnachtsgeschenk, welches bei Oma und Opa abgegeben wurde ;-)

Line, Paul und Pepe




Habe Pepe gerstern gefragt, mit wem er im Kindergarten am liebsten spielt? Seine Antwort: "Mit Line." Leider gehen Line sowie auch sein Freund Paul seit August in einen anderen Kindergarten. Das Foto zeigt Line, Paul und Pepe in unserem letzten Sommerurlaub in Walsrode auf Gut Grasbeck. Da gingen die drei noch in eine Einrichtung.

Montag, 17. Januar 2011

Gedanken

Maya scheint es schon wieder besser zu gehen, so dass ich den 12 Uhr Termin für morgen beim Kinderarzt hoffentlich wieder absagen kann.
Ein bisschen Gedanken mache ich mir um Pepe. Irgendwie scheint er Probleme zu haben, mit anderen Kontakt aufzunehmen, selbst wenn die Initiative von den anderen ausgeht. So wie heute, als Emil aus seiner Gruppe extra hinter ihm herlief auf dem Heimweg, um ihn zu fragen, ob er am Freitag mit ihm seinen fünften Geburtstag im Kindergarten feiern will. Die Kinder dürfen immer Karten verteilen an die, die mitfeiern sollen und wollen. Pepe will grundsätzlich nicht. Und so sagte er dann auch zu Emil "nein" und wandte sich ab. Als der gleichaltrige Frederik vor ein paar Monaten zu ihm sagte, "Pepe, Du bist mein Freund", stellte Pepe ihm daraufhin ein Bein und riss ihn zu Boden. Ich werde nicht so richtig schlau aus seinem Verhalten und habe Angst, dass die anderen Kinder, die ihn grundsätzlich zu mögen scheinen, irgendwann nicht mehr fragen, weil Pepe immer so unfreundlich ihnen gegenüber ist. Aber vielleicht machen wir uns auch zuviele Gedanken. Ich sollte ihn und seine Entscheidungen so akzeptieren und nicht als unangenehm empfinden. Letztlich muss und kann er auch nicht mit jedem dick befreundet sein. Festzuhalten ist, dass er lange braucht, um jemanden ins Herz zu schließen, andererseits bin ich wahrscheinlich auch nicht soviel anders. Ich hoffe nur, dass er noch bereit ist, Freundschaften einzugehen, wenn Maya in seine Gruppe wechselt und er sich nicht nur an sie hängt, das würde vermutlich beiden nicht gut tun.

Sonntag, 16. Januar 2011

Krank!

Maya hat heute Fieber bekommen und war super schlapp. So habe ich sie lange nicht erlebt, wäre beim Essen beinahe vom Stuhl gekippt und es hat sie sichtlich angestrengt, überhaupt was zu essen. Andererseits wollte sie unbedingt was haben. Mal sehen, was das wird.
Pepe kam mir eben auch schon so warm vor. Was solls, habe ja morgen meinen freien Tag, wie passend.

Montag, 3. Januar 2011

Wie die Zeit vergeht ...

Habe eben Mayas Portfolioordner mitgenommen aus ihrem Kinderladen. War mal als schöne Idee der ehemaligen Erzieherinnen gedacht. Es sollte in Zusammenarbeit mit den Eltern alles, was einem wichtig erscheint mit Wort und Bild festgehalten werden, die kleinen und großen Meilensteine oder auch nur so die kleinen Dinge, die wir für nennenswert halten. Leider stellte sich heraus, dass weder die Eltern noch die Erzieherinnen die Zeit dafür fanden, das Wesentliche zu dokumentieren. Trotz allem haben wir uns am Anfang alle viel Mühe gegeben und es ist süß anzusehen und zu lesen, wie Maya ihre ersten drei Monate in der Kita verbracht hat. Damals noch mit ihrem großem Bruder Pepe zusammen. (Die Strumpfhose die er damals trug, hatte sie heute an). Und doch erscheint es so lange her. Im Rückblick wirkt alles so verklärt und doch sind mir die Nächte noch in Erinnerung, in der die kleine Maus mehrfach aufwachte und an meinen Fingern knibbelte und sich in meine Hand kuschelte. Das macht sie übrigens nicht mehr. Maya wacht auch weniger auf, aber wenn sie mal aufwacht, kann es passieren, dass sie stundenlang nicht wieder einschläft. Gut, dass es nur noch selten vorkommt. Und in ein paar Jahren werde ich mich vermutlich gar nicht mehr daran erinnern. Das muss einer der Gründe sein, warum unsere Eltern immer behaupten, wir wären nicht so gewesen. Nein, es ist wirklich süß, die Bilder zu sehen, aber alles hat eben seine Zeit und das ist gut so! Nun hat Maya noch knapp ein halbes Jahr bei den Knirpsen in der Froschgruppe bis sie wieder zu ihrem Bruder in den großen Kindergarten in die Elefantengruppe wechselt. Einerseits freue ich mich, vor allem über den Wegfall eines zusätzlichen Weges und die Verlässlichkeit der Betreuung, die bei den Knirpsen auf Grund der Personalnot leider nicht immer gewährt war, aber so ein kleines bisschen Wehmut bleibt eben doch, dass die Zeit so schnell vergeht, auch wenn es mir manchmal nicht schnell genug gehen konnte.

Samstag, 11. Dezember 2010

Ich hab ein Nabelbauch

Maya, als sie ihren Bauchnabel entdeckt hat. Schon eine Weile her, aber jetzt endlich mal festgehalten und sie sagt es immer noch. Fast zu niedlich, um es zu verbessern ;-)

Mittwoch, 24. November 2010

Wieder allein!

Nachdem Maya neulich Nacht mal wieder drei Stunden wach war (von drei bis sechs, es war Vollmond und sie hatte mittags ein Stündchen Schlaf) und durch ihr lautes Gerede irgendwann gegen fünf es doch geschafft hatte, Pepe auch aufzuwecken, haben wir ihr wieder ihr Gitterbett aufgebaut und sie in ihr altes Zimmer verfrachtet. Und was soll ich sagen, ich glaube, sie schläft da besser, jedenfalls steht sie später auf und meldet sich nachts auch weniger. Hatte das Bett schon so gut wie verkauft/verschenkt und bin froh, dass ich es nun doch noch hatte. Pepe scheint das wieder alleine im Zimmer zu schlafen auch nicht sonderlich zu beeindrucken. War vielleicht doch zu früh die Zwei in einem Zimmer schlafen zu lassen, auch wenn es knapp ein halbes Jahr mehr oder weniger gut funktioniert hatte.

Donnerstag, 18. November 2010

Für immer und ewig

Pepe hat heute zu seiner Schwester gesagt, dass sie für immer und ewig Freunde bleiben oder genauer, dass Maya für immer sein Freund bleibe. Für immer und ewig, auch wenn sie tot sind. Schon erstaunlich, was sich die Knirpse für Gedanken machen und auch total niedlich, wie ich finde.

Wie gut, wenn wir Toast haben!

Maya hat heute beim Zubettgehen dem Papa ein neues Lied vorgesungen: "Wir haben Hunger Hunger Hunger, haben Hunger Hunger Hunger, haben Hunger Hunger Hunger und auch Toast!"
Wie schön, da müssen wir ja dann gar nicht hungern. Als Alex es korrigierte und er sagte, dass es Durst heißt, kam natürlich - wie sollte es anders sein - ein Entrüstungsschrei: "Nein, Toast heißt es!"

Montag, 8. November 2010

Autsch

Habe gar nicht gewusst, wieviel Kraft in so einem kindlichen Kiefer steckt. Pepe wollte gestern von meinem Brot abbeißen und hat dabei leider meinen Finger erwischt, da er wohl einen größeren Biss machen wollte als ich dachte und an anderer Stelle. Sein scharfer Eckzahn hat sich mit Wucht in meinen Zeigefinger gebohrt, so dass es blutetet und heute noch weh tut. Jetzt weiß ich auch, dass so ein Zeigefinger doch benötigt wird (auch an der linken Hand), da ich ihn nur eingeschränkt benutzen kann.

Mittwoch, 3. November 2010

Zeitumstellung

Wann wird dieser Mist endlich wieder abgeschafft? Es ist doch bewiesen, dass es keine Vorteile bringt. Im Frühjahr wird einem eine Stunde Schlaf geraubt und im Herbst, wenn man sie eigentlich zurück bekommen sollte, hat man, sofern man mit Kindern oder Tieren gesegnet ist, Pech gehabt.
Maya ist mal gemütlich 2 Stunden früher als sonst aufgewacht und hat uns gequält. Sie scheint das mit Vor- und Zurückstellen der Uhr verwechselt zu haben.
Irgendwie ist der Rhythmus der Kinder insgesamt durcheinander gekommen. Heute Nacht ist Pepe um 4 Uhr zu uns ins Bett gekommen. Sonst schläft er normalerweise durch und lang und muss zur Kita geweckt werden (am Wochenende natürlich nicht, keine Angst).
Schön war auch seine Frage um viertel vor Fünf, als ich gerade wieder eingeschlafen war: "Überraschst du uns heute mit einem Frühstück im Bett? So wie Tante Törtchen (im Rabe Socke Buch)?". Mama sagt auch noch "ja", in der Hoffnung, dass er es bis zum Aufstehen vergessen hat. Weit gefehlt... hat etwas gedauert, ihm eine Krümelorgie im Schlafgemach (der Eltern) an einem Werktag auszureden.

Dienstag, 2. November 2010

Schlümpfe

Gestern Morgen großes Geschrei, da Pepe Mayas Spangen weggenommen hatte und sich in die Haare gesteckt. Wohlwissend, dass sie gegen den großen Bruder keine gute Chance im direkten Kampf hat und Papa und Mama auch nicht so recht eingreifbereit waren, kam die kleine Maus auf folgenden Trick. Sie zeigte Pepe ein paar Minuten später einen Schlunpf, den sie sich zum Spielen mit runtergenommen hatte mit den Worten: "Guck mal, ein Schlumpf!" Und als der große Bruder Interesse zeigte, konnte ich gar nicht so schnell gucken, da griff Maya beherzt in Pepes Haare und rumpfte ihre Spange wieder raus. Ich wollte erst schimpfen, dass man nicht einfach etwas wegnehmen darf, aber Pepe hatte sie sich ja auch einfach genommen, obwohl er wusste, dass es Mayas waren und so fand ich es einfach nur ziemlich gerissen, wenn auch hinterhältig. Bin gespannt, wie meine kleinen Schlümpfe sich weiterentwickeln, die ich gleich aus dem Kindergarten/Krabbelgruppe abholen darf.

Freitag, 29. Oktober 2010

"Wir feiern die ganze Nacht!"

(Hey, was geht ab), "wir feiern die ganze Nacht"! Wenn das ein Vierjähriger abends in seinem Hochbett singt und dabei auf den Knien wippend im Bett und mit den Armen nach oben hin und her schwingt, dann sind das wohl die Einflüsse der Hortkinder aus Pepes Kindergarten. Wirklich böse sein, kann man ihm bei dem Anblick allerdings auch nicht, auch wenn eigentlich Schlafenszeit ist ;-)

Freitag, 13. August 2010

Wie schön

Die letzten zwei Tage liefen richtig gut in Pepes Kita, so dass ich ihn ohne flaues Gefühl im Magen zurück lassen konnte. Er musste nur einmal auf Toilette und da waren wir quasi noch in seiner Gruppe und noch nicht an der Ausgangstür. Ich hatte auch nicht den Eindruck, dass er sich die Tränen zurück halten musste. Wie schön, es scheint ihm doch irgendwie zu gefallen in seiner neuen Einrichtung. Dazu kommt, dass er sich heute morgen von der Unterhose bis auf die Socken komplett alleine angezogen hat und sehr stolz darauf war. Bisher war er immer eher faul auf diesem Gebiet. Mein großer kleiner Pepe! Beim Wegbringen seiner Schwester heute früh ist er noch einmal reingelaufen und hat ihr zwei Abschiedsküsschen gegeben, das war auch sehr süß! Es ist schön mit anzusehen, wie die zwei sich doch meistens gut verstehen und zusammenwachsen und ich bin schon gespannt auf nächstes Jahr, wenn Maya zu Dir in Deinen neuen Kindergarten wechselt und für uns ein Weg weniger anfällt. Und jetzt werde ich mich auf den Weg machen, Euch abzuholen. Bis gleich ...

Donnerstag, 12. August 2010

Tag 9

Die letzen Tage meines Urlaubs liegen vor mir. Während Pepe gestern von den Schwiegereltern in die Kita gebracht wurde und ihm beim Abschied die Tränen in den Augen standen, war er heute richtig gut drauf, fand ich. Nachdem er um 6 Uhr Maya geweckt hat, die dann nicht mehr einschlief, er aber dafür, konnte ich ihn bin 9 Uhr schlafen lassen. Zwischenzeitlich wurde Maya vom mir in ihre Kita gebracht, das Babyfon war bei den Schwiegereltern. Schade, dass wir ihn nicht immer so lange schlafen lassen können, wie er es eigentlich bräuchte. Jedenfalls war Pepe beim Aufwachen gut gelaunt und es war der erste Tag im neuen Kindergarten, an dem ich das Gefühl hatte, dass ihm der Abschied nicht arg so schwer viel. Natürlich musste er auch dieses Mal noch einmal, aber dann hat er tapfer gewunken und ist zurück in seine Gruppe getappst. Es schon eine ganz schöne Aufgabe, die wir von diesen kleinen Menschen zu bewältigen fordern. Am liebsten würde ich ihm das alles ersparen und hätte ihn hier, aber es gehört zum Großwerden wohl einfach dazu.

Freitag, 6. August 2010

Tag 5

Heute hat Pepe beim Aufstehen erzählt, dass er nun schon alleine in der Kita bleiben könne und ich nicht mehr dableiben müsse. Als ich ihn beim Reingehen dann darauf angesprochen habe, hat er zwar zugegeben, dass er das gesagt hätte und auch könnte, aber gar nicht wolle. ;-) Schließlich hat er mich nach kurzer Aufwärmphase, vielen Abschiedsküsschen an der Tür und noch einem gemeinsamen Toilettengang gehen lassen und gesagt, dass ich ihn um zwei (14 Uhr) abholen solle. Ich bin wirklich stolz, wie er alles meistert. Er hat heute sogar ein Selbstportrait gemalt (ich wusste gar nicht, dass er das kann). Und er grüßt und verabschiedet sich nun auch. Und trotz allem blieb noch genug Energie, Maya mit dem Rad von der Kita abzuholen und danach noch bei Nachbarn zu spielen. Mal sehen, wie es nach dem Wochenende am Montag weiterläuft.

Tag 3 und 4

Es war schon ziemlich schrecklich, wie er da meinen Finger haltend auf der anderen Seite des Zauns stand und leise vor sich hinsummte/-wimmerte, wie ein verschrecktes hilflosen Wesen.
Insgesamt lief es aber gestern und heute schon viel besser.
Heute war er sogar noch richtig energiegeladen, obwohl er von zehn bis eins "alleine" im Kindergarten war. Heute musste Pepe beim Abschied plötzlich noch einmal auf Toilette, obwohl er ein paar Minuten zuvor noch mit mir gemeinsam war. Das passiert im ganz häufig, dass er in Situationen, in denen er sich allein gelasen fühlt, plötzlich mal muss. Scheint so eine Art Kompensationshilfsmaßname zu sein?!
Ich bin wirklich stolz auf meinen kleinen Großen! Weiter so Pepe!

Dienstag, 3. August 2010

Eingewöhnung

Wir haben den zweiten Eingewöhnungstag in Pepes neuer Kita hinter uns und irgendwie bin ich unzufrieden. Bisher scheint ihm der Gedanke, dass er irgendwann auch einmal die Zeit ohne mich in der Kita verbringen soll, noch nicht sonderlich zu behagen. Er weicht kaum von meiner Seite und benimmt sich gegenüber den Erzieherinnen und den anderen Kindern sehr reserviert bis unfreundlich, während er den Postboten an der Tür freundlich grüßt und ein Tschüß hinterher ruft. Die Situation scheint ihn doch noch mehr zu fordern, als ich mir das vorgestellt hätte. Obwohl er heute bis neun geschlafen hat und wir nur von zehn bis zwölf in der Kita waren, war Pepe so müde, dass er gegen halbdrei auf dem Sofa eingeschlafen ist. Was blöd war, da ich schließlich Maya abholen musste, die die zwei Tage ohne ihren großen Bruder bisher ganz gut gemeistert hat. Gestern hat sich Pepe übrigens richtig gefreut, als er Maya am Nachmittag wiedergesehen hat, war sehr süß, wie er sie noch im Autositz umarmt hat. Mal sehen, wie es morgen wird. Habe ihm gesagt, dass er auf alle Fälle zum Essen bleiben soll (heute wollte er nicht, dabei roch es wirklich total lecker). Für die Erzieherinnen ist es, glaube ich, auch nicht so einfach, zehn Kinder gleichzeitig einzugewöhnen plus die anderen 15, die auch bespaßt werden wollen. Das war in der Krabbelgruppe irgendwie besser. Aber wir wollten es ja so und ich hoffe, er wird seinen Platz in der neuen Einrichtung finden. Gestern und heute Morgen hat er von sich heraus jedenfalls schon einmal probiert, seinen Popo selbst abzuwischen. Hat wohl irgendwie gemerkt, dass es mit der Fürsorge diesbezüglich schwierig werden könnte.

Montag, 5. Juli 2010

4. Juli 2010

Nach zwei Jahren, einem Monat und und 18 Tagen hat Maya ihren ersten Haarschnitt bekommen. Nachdem von mehreren Seiten immer wieder gesagt wurde, dass ich ihr dringend mal die Haare schneiden solle und sie bei der Hitze doch auch so schwitze unter den Haaren, habe ich nach anfänglichem Zögern (ich fand die kleinen verschwitzten Löckchen eigentlich ganz süß und wusste auch nicht so recht, wo ich anfangen sollte) gestern beherzt zur Schere gegriffen. Sie hat alles über sich beim Baden ergehen lassen und hatte hinterher eine freche Jungsfrisur, die nun durch rosa Kleidung und Pseudospange im verbleibendem Haarschopf aufpeppt werden muss.
(Und wegen der frechen Frisur hat sie abends auch gleich ihre freche Seite gezeigt und ist immer wieder aus ihrem Bett herausgeklettert und die Treppen zu uns heruntergekommen. Da sie dabei an Pepes Zimmer vorbeikommt, hatten wir allerdings ein gut funktionierendes Frühwarnsystem. ;-)

Freitag, 2. Juli 2010

Unglaublich, aber wahr!

Alex ist das Wochenende auf Mannschaftsfahrt nach Berlin, auch wenn er eigentlich gar nicht mehr spielt. Heißt also ein ganzes Wochenende mit den Kindern alleine. Premiere war heute und ich war sprachlos, dass das Zubettgehen so unproblematisch war. Da es bei Maya im Zimmer extrem warm ist, hatte ich ihr vorgeschlagen bei Pepe vorm Bett auf der Matratze zu schlafen. Pepe war den ganzen Nachmittag schon sehr schlapp und legte sich auch dort hin, statt in sein Bett. Maya schleißlich daneben. Und man glaubt es kaum, ich konnte rausgehen und unten die Lätzchen auseinanderpuzzeln (Wäschedienst für die Kita) und ich hörte keinen Mucks mehr. Kein Rufen, kein Wiederaufstehen, kein Streit, kein gegenseitiges Aufstacheln, musste auch nicht stundenlang daneben liegen und konnte meine Arbeit verrichten. Als ich später schauen ging, lagen die Zwei ganz friedlich und lieb auf der Matte und waren am Schlummern, so süß, Maya mit ihrer Maus im Arm! Und da zeigt sich, dass Geschwister eben doch was Schönes sein können. Warum nicht immer so?! Mal sehen, wie die Nacht wird und die nächsten Tage bei 35 Grad Celsius.

Donnerstag, 17. Juni 2010

Wo fahren wir hin?

...fragte Maya heute Morgen auf dem Weg in die Kita.

Und Pepe, der Gefallen an der englischen Sprache gefunden hat, möchte gerne mal nach England fahren, dort, wo die Leute englisch sprechen.

Morgen fahren wir uns erst einmal Yukon Bay anschauen, habe wegen der Notbesetzung im Kinderladen einen Tag frei genommen. Und ab halbzwei ist ja dann sowieso WM angesagt.

Schock

Eigentlich waren wir mit der Krabbelgruppe unsere Kinder im Großen und Ganzen immer ganz zufrieden und nach ein paar etwas heftigeren Streitigkeiten zwischen Leitung und Team mit der Konsequenz, dass die Leitung auf Grund eklatanten Verhaltensweisen gehen musste, kehrte wieder Ruhe in die Einrichtung ein. Gestern ist allerdings wieder eine Sache passiert, die hätte einfach nicht passieren dürfen. Bei einem Ausflug zum Wakitu haben sie ein Kind bei der Heimfahrt einfach vergessen. Erst viel später, als es abgeholt werden sollte, ist es den Erzieherinnen aufgefallen, dass die Kleine gar nicht da war. Ich kann durchaus nachvollziehen, dass so ein Knirps mal stiften geht, aber das unbemerkt bleibt, dass ein Kind fehlt? Und nun stehe ich da. Pepe wechselt die Einrichtung sowieso im August, aber Maya sollte eigentlich noch ein Jahr dort hingehen. Es ist ja auch nicht gerade so, dass Krabbelplätze wie Sand am Meer vorhanden wären. Mein Arbeitgeber hat letztes Jahr für MitarbeiterInnen eine eigene Einrichtung aufgemacht, aber ich glaube kaum, dass ich da noch was kriegen würde so kurzfristig. Jetzt ärgere ich mich, dass ich mich nicht doch dort angemeldet habe, als es die ersten zwischenmenschlichen Probleme gab, was auch an den Kindern nicht spurlos vorbei ging. Maya geht eigentlich sehr gerne dort hin und sie mag ihre Erzieherinnen und diese sie. Trotzdem scheint dieses sehr junge Team noch eine Menge lernen zu müssen, aber vielleicht nicht an meinen Kindern? Ich bin doch ziemlich geschockt, auch wenn ich glaube, dass sie Maya nicht vergessen hätten. Es muss dringend eine neue erfahrene Leitung her, sonst gehen alle vor die Hunde, habe ich das Gefühl. Die Erzieherin, die vertretungsweise die Leitung übernommen hat, ist auf Grund des Vorfalls zusammengebrochen und für die nächsten zwei Wochen krank geschrieben, was die Situation nicht besser macht, zumal eine weitere Mitarbeiterin auch weiterhin krank geschrieben ist und die Einrichtung damit heillos unterbesetzt ist.

Montag, 14. Juni 2010

Impfnachwehen!

Die Impfung hat der kleinen Maus wohl doch mehr zugesetzt als ich gedacht hätte. Sie schien gegen Abend richtig starke Muskelschmerzen zu haben und konnte sich kaum auf den Beinen halten. Ich habe richtig mitgelitten, das kannte ich von Pepe so gar nicht. Selbst beim Tragen schien ihr jede Bewegung weh zu tun. Im Bett lag sie regungslos auf dem Rücken mit offenen Augen und jammerte vor sich hin. Jetzt scheint sie zu schlafen, was für ihre Verhältnisse sehr schnell heute ging und das trotz 2 1/2 Stunden Mittagsschlaf. Hoffe, ihr geht es morgen wieder besser. Schlaf Dich gesund kleine Maus!

Pepe scheint auch schon zu schlafen. Ihm tut beim Einschlafen immer alles weh und ein sicheres Zeichen, dass er eigentlich kurz vorm Einschlummern ist, ist, dass es ihm so unbequem ist ("Mir ist es so unbequem!"). Er erzählt in letzter Zeit immer so lustige Dinge und eigentlich müssten wir alles aufschreiben, damit wir es nicht vergessen, aber irgendwie fehlt dazu dann doch die Zeit.

Gestern sagte er zu Alex, dass Maya ihn wohl ein bisschen weniger lieb hätte als er ihn lieb hätte und ich würde mal behaupten, dass er das gut beobachtet hat, wobei der Papa in der Beliebtheitsskale im Gegensatz zu früher doch deutlich gestiegen ist bei ihr. Aber Mama ist eben doch die Beste ;-)

Sehr zufrieden!

... war Dr. Schaub und auch ich heute mit der kleinen Motte bei der U 7 Untersuchung. Ich hatte erst Bedenken, da der Termin um 11:30 Uhr angesetzt war. Es stellte sich im Nachhinein aber als nahezu perfekt heraus. Wir mussten nicht warten und Maya war trotz Tobevormittag im Kindergarten gut gelaunt und folgte den Anweisungen der Helferinnen und des Arztes tadellos. Der Hörtest konnte gut durchgeführt werden, wobei das rechte Ohr noch etwas schlecht schwingt und matt ist, aber das linke sah gut aus, das Wackelbild wurde identifiziert und ich habe zum ersten Mal auch die Bilder (Stern oben, Katze links, Auto rechts) erkannt. Sie legte beim Wiegen auf Anweisung ihre Hände auf den Bauch, ging zur Messlatte mit, ließ sich den Kopfumfang vermessen, in die Ohren schauen, ging auf Aufforderung zur Schaukelente und zeigte, wie sie ihre Socken ausziehen kann. Nebenbei spielte sie mit den Dingen, die da so rumlagen (Puzzle, Bauklötze, etc.). Wirklich vorbildlich und ich war megastolz. All die anderen Fragen, konnten wir auch positiv beantworten (räumt gerne den Geschirrspieler aus, wischt den Boden, sortiert Wäsche und pflückt die zusammengelegte wieder auseinander, kann aus einem Becher trinken und an der Hand oder mit Festhalten Treppen gehen und spricht kleine Sätze). Nur das Impfen entsprach nicht so wirklich ihren Vorstellungen von dem Ausklang eines schönen Vormittags und das dazu in beide Beine, da ich überhaupt nicht daran gedacht habe mal zu schauen, ob vor der U 7 noch eine Impfung anstand. Letztlich finde ich, hat sie auch dies vorbildlich gemeistert, auch wenn sie die ganze Zeit noch etwas sauer über die beiden Einstiche war, bis sie schließlich recht schnell in ihren Mittagsschlaf verfiel.

Hier noch die Daten: 85 cm, 11,5 kg, 47 cm Kopfumfang und damit wohl alles um die mittlere Kurve, wenn ich es richtig verstanden habe (bei der letzten U war sie noch eher im unteren Bereich). Dazu 16 Zähne.

Wie schön, weiter so kleine Dame ...

Ich hab Dich lieb!

P.S: Da alles so schnell ging und ich alleine war, war leider keine Zeit, um Fotos von diesem wichtigen Termin im Unterhemd zu machen ;-)

Und noch was zur Statistik, die besagt, dass der Impfstatus mit zunehmender Kinderzahl singt. Das kann ich dann wohl bestätigen, auch wenn wir wohl gerade noch zeitig genug dran waren/sind und gut, dass wir nur zwei haben ;-)

Donnerstag, 3. Juni 2010

Veränderungen

In gut acht Wochen wird Pepe seine überschauliche Krabbelgruppe verlassen und in einen gewöhnlichen Kindergarten gehen. Eigentlich unser Wunschkindergarten, da er sich in unmittelbarer Nähe zum Wohnort befindet und trotzdem habe ich etwas Bedenken, dass er sich unwohl fühlen könnte. Alle seine MitstreiterInnen von den Knirpsen gehen in andere Einrichtungen und ich bin gespannt, ob er sich in dem neuen Kindergarten zurecht finden wird. Er ist viel größer als der jetzige (25 Kinder pro Gruppe) und dadurch doch deutlich lauter. Dafür hat er ein ganz tolles riesiges Außengelände. Es ist schon ein komisches Gefühl, er demnächst alleine in dem großen Kindergarten und seine Schwester dann ebenfalls alleine in der alten Einrichtung mit ganz vielen neuen Kindern. Insgesamt habe ich bisher einen guten Eindruck von der Einrichtung gewonnen und hoffe, dass Maya nächstes Jahr dort auch einen Platz bekommt. Die Schnuppertage sind gut verlaufen, der Elternabend war gut, das Eingewöhnungskonzept gefällt mir, etc. und doch bleibt diese Ungewissheit und die Hoffnung, dass er schnell Anschluss finden wird und sich wohlfühlen kann.

Sonntag, 16. Mai 2010

Alles Liebe zum zweiten Geburtstag, Maya!

Leider ist es kein sehr warmer Tag (der kälteste Mai seit Menschengedenken stand in der HAZ am Wochenende), so dass wir wohl nicht, wie letztes Jahr, draußen feiern können. Hoffe, es wird trotzdem ein schöner Tag! Zu Deiner Geburt hat es übrigens geregnet, aber so kalt war es nicht!

Montag, 3. Mai 2010

Händchen halten

Heute Morgen haben die beiden auf dem Weg in den Kinderladen hinten im Auto gemeinsam Händchen gehalten, total süß und niedlich!

Donnerstag, 15. April 2010

Gebraten?!

Pepe: "Wir mögen keine Geister! Mögen wir Hechte?"
Ich: "Ja, Hechte mögen wir."
Pepe: "Gebraten?"
War wohl von einem Kind, das wirklich fast alles liebend gerne isst, nicht anders zu erwarten ;-), obwohl ich mich eigentlich nicht erinnern kann, dass wir je Hecht gegessen hätten.

Montag, 22. März 2010

Frühling

Mit dem Frühlingsanfang fängt wieder alles an zu blühen und zu wachsen. Und so fragt Pepe nach einem ereignisreichen Tag, an dem er unter anderem auch mit Oma Marion im Garten Blumen gepflanzt hat beim Abendbrot:
"Wächst Gras?"
Papa und Mama: "Ja, Gras wächst."
Pepe: "Und wächsen Bäume?"
Papa und Mama: "Ja, Bäume wachsen auch."
Diese kindliche Neugier aktiviert Alex pädagogische Ader und so fragt er:
"Und wachsen Kinder?"
Pepe: "Ja, Kinder wachsen."
Papa: "Und wachsen Erwachsene?"
Pepe: "Nein, Erwachsenen wachsen nicht und werden bald tot!"
Ich lass das mal so stehen hier und freue mich auf die Sicht der Dinge aus Kinderaugen, die uns auch in Zukunft hoffentlich noch so anschaulich erklärt wird. ;-)

Sonntag, 14. März 2010

Die Zeiten ändern sich

Zur Zeit spielen Pepe und Maya richtig gut miteinander. Nicht immer, aber doch recht häufig und ganz besonders, wenn sie etwas gemeinsam aushecken, so wie heute, da sie der Meinung waren sämtliche Feuchttücher aus der Box zu verbrauchen, um sauber zu machen, z.B. die selbstgemalten Bilder an der Wand, die jetzt wie Aquarelle aussehen und wobei die Tapete auch gleich noch ein paar mehr Farbkleckse abbekommen hat. Zuvor hatte Maya gleich mal ausprobiert, ob die Stifte auch an der Wand malen.
Es ist schon seltsam, wie sich die Zeiten so ändern. Vor ein paar Monaten wäre Maya keine fünf Schritte von meiner Seite gewichen und neulich verlangte sie nach ihrer Jacke, als Paul (2 3/4, der Sohn von Freunden und im gleichen Kindergarten wie Maya und Pepe), sich auf den Weg zurück nach Hause machte, da sie unbedingt mit wollte. Und so ging sie alleine mit Paul und seinen Eltern zum Spielen mit zu ihm. Mit dabei ihre Kuschelmaus, die zur Zeit sehr wichtig geworden ist. Pepe wäre in dem Alter, glaube ich, nie auf die Idee gekommen alleine irgendwo mitzugehen.
Ich denke, der Kindergarten hat Maya richtig gut getan, wobei sie bestimmt auch etwas frecher dadurch geworden ist. Ich bin sehr gespannt, wie es wird, wenn Pepe im August die Einrichtung wechseln wird und hoffe, dass wir uns da richtig entschieden haben.
Oft frage ich mich, wie sich die zwei später mal verstehen werden, wenn sie größer sind und hoffe natürlich, dass sie sich gut verstehen werden.

Dienstag, 2. März 2010

Leseratten

Maya ist inzwischen auch echt an Büchern interessiert. Drei Standardwerke (Gute Nacht, Gute Nacht kleiner Bär und Mein Tag) gibt es vorm Schlafengehen. Und auch tagsüber ist Maya des öfteren beim Schmökern zu sehen.
Pepe ist inzwischen schon diverse Male mit Oma in der Leihbibliothek gewesen. Das Konzept, mehrere Bücher auf einmal mit zu nehmen, hat ihm gut gefallen. Das Konzept, sie wieder zurück bringen zu müssen, eher weniger. Geht aber inzwischen auch.
Schön ist es auch, wenn er vor seinem Bücherschrank steht und lange überlegt, welche Bücher er lesen möchte. In den seltenen Momenten, in denen er keinen Erwachsenen zum Vorlesen überreden kann, liest er sich sogar manchmal schon selbst etwas vor.
Wenn man dann abends fragt, was wir denn vor dem Schlafengehen lesen möchten, überlegt er und macht dann Vorschläge: Beide Grüffelobücher und ein Pixibuch, oder: Zwei Pettersons und eine kurze Geschichte. Es folgt dann eine kurze Verhandlungsphase und dann wird gelesen. Einfach schön, wenn auch manchmal anstrengend.
Gestern hat er auf die Frage "Was lesen wir denn heute" kurz überlegt und dann gesagt: "Ein Pixibuch und ... die Bibel.

Freitag, 12. Februar 2010

Night-Shift

Tja, in den Nachtschichten unserer Brut (und damit auch der Eltern) hat sich einiges verschoben. Maya hat sich anscheinend daran gewöhnt, dass sie nachts in ihrem eigenen ruhigen Zimmer mit geschlossener Tür in absoluter Dunkelheit schläft und tut inzwischen oft genau das: schlafen. Bis zu 12 Stunden am Stück! Absolut neu. Es kommt noch mal vor, dass sie nachts weint, aber nicht mehr so schlimm wie früher und meist kann man sie nach Schnullersuche und -rückgabe auch relativ schnell wieder hinlegen. Zwischen 5.30 und 7.30 möchte sie dann meist in unser Bett, wo sie aber oft noch weiter schlummert.
Möglicherweise werden Mama und Papa also doch noch alt und grau anstatt aufgrund von Schlafmangel früh das Zeitliche zu segnen.
Allerdings hat Pepe (der ehemalige 12-15-Stunden-Schläfer) sich offenbar auch daran gewöhnt, ein Zimmer mit (meist offener) Durchgangstür zu Mama und Papa zu haben. So wacht er denn inzwischen gerne mal nachts auf und schreit nach uns. Wach wird Papa dabei immer und manchmal muss er sogar aufstehen; im schlimmsten Fall sich vor Pepes Bett auf den Boden legen und dort weiter schlafen. Wir dachten erst, es ist eine vorübergehende Phase, aber es kommt doch recht regelmäßig vor und vor allem mit steigender Frequenz.
So sind die durchgeschlafenen Nächte der letzten zwei Jahre (zumindest für Papa) immer noch an einer Hand abzuzählen...
Maya spricht nun auch (endlich) ein paar Worte. Also das tut sie zwar schon lange, aber alle Worte klangen mehr oder weniger wie "Baba" oder "Baa".
Inzwischen kamen nach den ersten Durchbrüchen bu-bu-bong (Luftballon), ha-hu-hu (Hausschuhe), und hu-ho-ho (Strumpfhose) auch gut zu verstehende Ausdrücke. Mayas Lieblingswort ist im Moment Papagei (klingt auch genau so) und sie bildet auch verständliche (zumindest für ihre Mitbewohner) Zwei- und Dreiwortsätze.
Am schönsten für Papa war eine Aussage beim Ins-Bett-Bringen vor ein paar Tagen. Papa wollte sich gerade verabschieden (gute Nacht, bis morgen, schlaf gut mein Schatz, Papa hat dich lieb).
Maya holte tief Luft und antwortete in fast lupenreiner Artikulation: Papa auch lieb.
Mit Tränen der Rührung im Auge setzte ich mich dann wieder hin und blieb doch noch ein paar Minuten länger.
Später waren Mama und Papa etwas unsicher, ob der unerwartete Liebesschwur nicht berechnenderweise ausgesprochen worden war, um genau diese Reaktion zu erwirken.
Wir wollen ja nichts unterstellen, aber unsere Kleine ist doch manchmal ganz schön hintertrieben.
Aber gesagt ist gesagt und ich glaube es ihr auch aufs Wort.
Maya scheint erkannt zu haben, dass auch Papa manchmal Streicheleinheiten braucht. Als er vor einigen Wochen nachts zum dritten oder vierten Mal zu Maya ins Zimmer hastete, um die schreiende Tochter zu beruhigen gab es Schläge vom Kind, begleitet von lauten "Papa nein. Mama!" Rufen. Völlig entnervt (und verletzt) habe ich Maya zu Mama gebracht, ins Bett gelegt und mein Leid geklagt. Maya ist doch ziemlich Mama-Kind und hat manchmal keine Lust, von anderen getröstet zu werden. Ich war wirklich traurig und habe gesagt, dass ich das nicht mehr machen möchte, nachts aufzustehen, nur um dann praktisch beschimpft zu werden.
Irgendwie muss Maya wohl gemerkt haben, dass ich unglücklich bin, denn sie löste sich aus Mamas Umarmung, streckte ihre Arme aus und rief "Papa, Papa".
Ich "durfte" sie daraufhin auf den Arm nehmen und sie hat extra lange mit mir gekuschelt.
Einen kleinen Riecher für die Gefühle anderer schein Maya also doch zu haben.

Montag, 11. Januar 2010

Pseudo

Nun auch noch das: Pepe hatte letzte Nacht einen Pseudokruppanfall. War nicht schön, aber da ich von Freunden schon einmal davon gehört hatte und auch mein Neffe Ruben als Kleinkind mal einen Anfall hatte, wusste ich doch ziemlich schnell, was es war. Zum Glück hatten wir auch noch ein Cortisonzäpfchen im Kühlschrank, was wir ihm verabreichen konnten. Mein freier Tag fiel damit heute ins Wasser und war nur ein pseudofreier Tag. Und da Maya nach zwei Tagen Kita total verrotzt ist, durfte sie gleich mit hier bleiben. Zum Dank waren beide Kinder irgendwie unausstehlich heute und ich kann eigentlich nicht behaupten, dass sie mir irgendwie angeschlagen vorkamen, sind vielleicht nur pseudokrank. Mittags wollte außer mir sich dann auch niemand ausruhen und es gab nur einen Pseudomittagsschlaf. Dafür scheinen jetzt beide eingeschlafen zu sein und ich hoffe, dass die Nacht ruhig bleibt und keine Pseudonachtruhe auf uns wartet. Für den Notfall haben wir zwar wieder Cortisonzäpfchen vom Kinderarzt verschrieben bekommen, aber ich hoffe, dass wir sie nie wieder brauchen werden. Ich freue mich jetzt erst einmal auf einen echten Feierabend!

Mittwoch, 6. Januar 2010

Nachtrag

Ich wusste, ich hätte es nicht bloggen dürfen, denn gleich die Nacht darauf hatten wir vier Stunden Partytime mit Maya von drei bis sieben Uhr (nachts wohlgemerkt!). Es war unfassbar, erst kam Pepe gegen zwei Uhr zu uns ins Bett, was er sonst nie macht und gegen drei fing Maya an zu plärren. Nach einer halben Stunde vergeblichen "Ich leg Dich wieder hin in dein Bett-Versuchen" durch Alex, brachte er die Partymaus zu uns ins Bett, in der Hoffnung, dass sie dort einschlafen würde. Weit gefehlt, ein Wälzen, ein Schreien, ein ich "Reiße-mir-den Schlafsack-vom-Körper" und schließlich ein "Jetzt-springen-wir-auf-dem-Bett-herum", nachdem ich ihr den Schlafsack ausgezogen hatte. Ein Wunder, dass Pepe bei dem Getobe und Gebrüll nicht aufgewacht ist. Alex schien recht unbeteiligt, nachdem er sie gegen halbvier bei mir abgeladen hatte und machte auch noch dumme Sprüche. Gegen kurz vor sieben war ich völlig am Ende, da ich doch nur schlafen wollte und "schmiss" Maya dann zu Alex rüber. Leider verstärkte das ihr Schreien nach Mama, so dass ich einen letzen Versuch startete, sie doch zum Einschlafen zu bewegen. Also zurück in ihr Zimmer, flugs noch eine frische Windel und als hätte sie genau gewusst, dass sämtliche Grenzen des Zumutbaren längst überschritten waren, ließ sie sich widerstandlos in ihr Bett zurück legen und schlief innerhalb von 5 Minuten ein.
Der Mittagsschlaf fiel dann allerdings wieder aus. Unglaublich, oder? Sowas hatten wir auch schon lange nicht mehr. Dafür gab es als Belohnung dann 12 Stunden Schlaf am Stück die Nacht drauf. Warum nicht immer so?

Montag, 4. Januar 2010

Frohes neues und gesundes 2010!

Unfassbar und ich habe fast nicht mehr daran geglaubt, dass es irgendwann passiert, aber seit die Kinder kitafrei haben, hat Maya tatsächlich schon ein paar Mal durchgeschlafen. Nun nach 19 Monaten scheint sie es ab und an zu können. Was vorher nur bei Oma und Opa geklappt hat, scheint nun auch zu Hause möglich zu sein. Ich sollte es nicht zu sehr betonen, man weiß ja, wie schnell sich so etwas ändern kann, aber im Gegensatz zu den Monaten zurvor ist es wirklich ein wahnsinniger Fortschritt. Es gab ein paar Tage, an denen sie bis sieben oder halbacht geschlafen hat und häufig, wenn sie früher aufwachte, ist sie zumindest bei uns im Bett gleich wieder eingeschlummert. Pepe schläft zurzeit auch sehr lange und wenn am Donnerstag die Kita wieder losgeht, wird es für alle eine ziemliche Umstellung. Wieviel entspannter ist das Leben doch, wenn man am Morgen alle Zeit der Welt hat und nicht rechtzeitig in der Schule (Papa), im Kindergarten (Maya und Pepe) oder Büro sein muss (ein hoch auf die flexiblen Abeitszeiten, aber auf meine Stundenzahl muss ich dummerweise trotzdem irgendwie kommen). Im neuen Jahr wird es noch etwas heftiger, da die Einrichtung angedroht hat, die Eltern, die nach neun Uhr mit ihren Kindern eintreffen, nicht mehr reinzulassen. Eine Herausforderung für uns drei, die doch so häufig das ein oder andere Mal ein paar Minuten später da waren, zumal der Weg ohne Auto auch nicht der kürzeste ist und die Schneemassen zur Zeit ein Fahrradfahren unmöglich machen. Werden wir wohl mit dem Schlitten spätestens gegen kurz nach acht hier losstarten müssen, eigentlich eine Zeit, zu der zumindest Pepe noch tief und fest schlummert. Der Wiedereinstieg in die Arbeitswelt hat das Leben zu viert hier auch nicht wirklich leichter gemacht, das hatte ich mir irgendwie anders und entspannter vorgestellt. Naja, hoffen wir mal, dass die Kinder uns wenigstes den nächtlichen Schlaf zukünftig etwas mehr gönnen. Ein frohes neues und gesundes 2010 allen da draußen ... und weiterhin viel Spaß im Schnee! Wahnsinn, oder?

Dienstag, 8. Dezember 2009

Carpe Noctem

Es gibt so viel zu erzählen, wenn nur die Zeit nicht so knapp wäre. Aber egal, zwischen Korrekturbergen, Abi-Vor-Klausuren, Nachschreibern, Vokabeltests und sogar mal wieder einem Unterrichtsbesuch (Papas Chef kommt zur "Besichtigung") gibt es jetzt mal ein kleines Häppchen (statt Mittagsschlaf) bevor Papa die Kids aus der Verwahrungsanstalt holt.
Zur Zeit machen wir mal wieder eine Schlafperiode des Grauens durch. In den letzten 3-4 (gefühlt 30-40) Wochen gab es selten mal mehr als 2 Stunden Schlaf am Stück. Manchmal auch nur ein Stück von 2 Stunden. Beide Kinder hatten Husten, Pepe nicht so schlimm wie Maya, aber dafür wilde Träume. So kam es auch, dass eine Nacht Papa vor Pepes Bett zwischen 3 und 4 Uhr nachts eine Stunde unterhalten wurde (Papa Du bist alt; Papa Du wächst nur noch in die Breite; Der Mond ist aufgegangen; Fuchs du hast die Gans gestohlen, gib sie bitte wieder her; ...).
Auch beim ins-Bett-gehen zeigt Pepe zur Zeit, dass er großen Bedarf hat, die Dinge, die ihm so durch den Kopf gehen (und das sind einige) zu kommunizieren.
Das kann dann auch schon mal 1-2 Stündchen dauern, unterbrochen von nacherzählten Kinderbüchern/CDs (und zwar wörtlich) und gesungenen Liedern. Ein Dialog vor zwei Tagen ging in etwa so:
  • Papa, wir haben toll gequatscht
  • (Papa freut sich) Ja, ich unterhalte mich auch gerne mit Dir. Gute Nacht...
  • Nein, Maya und ich haben gequatscht. Wir haben getobt und gelacht.
  • Ach so, Ihr habt Quatsch gemacht.
  • Ja, wir können so gut quatschen, weil wir ja Freunde sind.
  • Das ist schön, dass Ihr Freunde seid; und Ihr seid ja auch Geschwister.
  • Du kannst keinen Quatsch machen, Papa weil Du ja keine Freunde hast.
  • Also eigentlich...
  • Nein, Du hast keine Freunde.
  • Papa hat doch auch Freunde.
  • (überlegt) Welche denn?
  • Na, Jörg zum Beispiel und Watz und Matze. Sandra und Suse. Die kennst Du doch auch.
  • (lacht) Das sind keine Freunde.
  • Naja, keine Kinder. Papa hat eben erwachsene Freunde und wir machen auch manchmal Quatsch.
  • (ungläubig) Neeeeiiiiiin... Wieso hat Sandra eigentlich nur Line und kein zweites Kind?
  • Vielleicht kommt da ja nochmal eins?!
  • Und Paul ist auch nur ein Kind und hat keine Schwester.
  • Aber das kann ja auch noch kommen.
  • Wird das dann ein Junge oder ein Mädchen? Maya ist ja ein Mädchen, aber Paul ist ein Junge und Line ist ein Mädchen.
  • Das weiß man nicht, wenn das Baby noch im Bauch ist und es ist dann eine tolle Überraschung.
  • Das Baby ist im Bauch? Aber da gibt es doch Bakterien. (Pepe vermutet, dass Karius und Baktus nach dem Zähneputzen manchmal mit dem Spülwasser im Bauch verschwinden)
  • Das Baby ist aber geschützt, da können die Bakterien nichts machen.
  • Die hauen und beißen dann vielleicht.
  • Nein, das können die nicht.
  • Was können die denn.
  • Naja, manche machen uns krank, aber nicht alle. Es gibt auch gute Bakterien, die uns helfen.
  • Ach ja, die räumen nach dem Essen das Geschirr auf.
  • (Papa versucht, sich zusammenzureißen)...
  • (überlegt) Ja, manche Bakterien helfen und räumen das Geschirr auf.
  • (Papa fehlen die Worte)
Etwas längliche Wiedergabe des Dialogs, aber ähnliche kann man in der Steneltstraße regelmäßig verfolgen. Unglaublich, welche Kreativität in den kleinen Köpfen steckt.

Freitag, 13. November 2009

Freud und Leid

Also Maya ist ein echter Kita-Profi geworden. Inzwischen winkt sie sogar cool der Mama zu, wenn Papa sie (Montags und Freitags) zum Kindergarten bringt. Dort denkt sie gar nicht mehr daran, auch nur eine Träne zu vergießen, sondern jauchzt fröhlich, wenn sie das Gebäude sieht und es hat den Anschein, dass sie es gar nicht erwarten kann, die Eltern schnell los zu werden, damit man mit Spielen anfangen kann.
Pepe hat schon zum zweiten Mal in diesem Jahr indirekt mitbekommen, dass es traurig ist, wenn jemand stirbt. Hatte im Sommer vor allem Mama feuchte Augen, als Michael Jackson gestorben ist, so waren in dieser Woche auch Mama aber vor allem Papa sehr traurig über den Tod von Robert Enke. Da auch Pepe mit seinen drei Jahren ein Enke-Fan ist, hat er natürlich gefragt, ob Enke bald wieder spielen kann und warum er denn gestorben ist.
Wenn ich sehe, welche Auswirkungen diese Tragödie hat, bin ich ganz froh, dass Pepe erst drei ist und die ganze Tragweite noch nicht begreifen kann.
Wir fühlen uns irgendwie sehr verbunden mit den Enkes. Das ganze ist natürlich nur einseitiger Natur, aber als die kleine Lara Enke vor drei Jahren in der MHH gestorben ist, lag Pepe ja als 8 Tage altes Mini-Frühchen im gleichen Krankenhaus und Mama war auch noch zur "Erholung" da. Schon damals hat uns das Schicksal der Familie sehr berührt und wir sind auch heute unendlich traurig und wünschen Teresa Enke viel Kraft, um das Leben mit der kleinen Leila irgendwann wieder genießen zu können, so gut es eben geht.